Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Herbst in der Arktis – Scoresby-Sund

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Im Herbst in die Arktis zu fahren, kann raue See bedeuten und wir bekommen, was wir gebucht haben! Abenteuer pur!

Windstärke 10 und bis zu 10 m hohe Wellen leiten die Fahrt nach Ostgrönland ein – was für ein stürmischer Auftakt, nachdem wir direkt nach der Einschiffung im noch ruhigen Fjord von Akureyi noch von Buckelwalen umgeben waren…1,5 Tage lang kämpft die Plancius mit dem wilden Nordatlantik in der Dänemarkstraße bis wir die geschützten Fjorde des Scoresby-Sundes erreichen und damit den eigentlichen Grund der herbstlichen Arktisreise. Ruhe und Abgeschiedenheit, herbstlich gefärbte Tundra und oft alles frisch verschneit …

Die gigantischen Eisberge, die das größte Fjordsystem der Erde berühmt machen, haben wir Ende September komplett für uns alleine und können uns bei zahllosen Eisberg-Zodiacausfahrten kaum sattsehen an den unzähligen Blau- und Weißschattierungen. Die herbstliche Tundra ist oft unter einer leichten Schneedecke, aber darunter entdecken wir eine bunte Welt aus gelb, orange und rot. An eine Gruppe Moschusochsen können wir uns bis auf 50 m anschleichen und mit Ittoqqortoormiit besuchen wir die einzige Siedlung der Region.

Die Aurora Borealis, das Nordlicht, lässt lange auf sich warten, aber an den letzten beiden Abenden der Reise werden wir mit einem farbenfrohen Schauspiel belohnt … die Lichter tanzen über den isländischen Nachthimmel und bilden den perfekten Abschluss für unsere herbstliche Arktis-Expedition.

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