Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Tibesti – Ins trockene Herz Afrikas

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„Wir haben es ins Tibesti geschafft. Und es hat sich gelohnt. Nach unserer ersten Tschad-Reise ins Ennedi 2009/10 ist es meiner Frau und mir nun zum Jahreswechsel 2017/18 gelungen, in diese weitgehend ungekannte – und unberührte –Region zu reisen. Unter Komfortverzicht, aber mit unvergesslichen Eindrücken. Schon die über 1.000 Kilometer lange Anreise nach Faya ist abenteuerlich; weiter durch die aufregende Erosionslandschaft von Borkou ist es auf teils schwierigen Pisten nach Norden gegangen. Lichtstimmungen, Felsgravuren, kurzweilige Begegnungen und immer wieder Blicke auf unbekannte Horizonte bestimmen den Tag. Umsorgt vom Team samt lokalem Guide ging es weiter nach Bardai und zum tatsächlich fantastischen Natronloch. Landschaft und Eindrücke, wohin man sieht. Und kalt. Die lange und durchaus anstrengende Rückreise wieder nach Süden lässt entgegen den Erwartungen keine Langeweile aufkommen – Wüstenbilder unterschiedlicher Art, Brunnen und kleine Dörfer sorgen für Abwechslung; die Regionalstadt Mao für richtiges Erstaunen; auch ein Besuch im Sultanspalast war so nicht geplant. Am Ende ist man aber auch wieder froh über Hotelkomfort und Dusche; doch die Bilder werden einen noch sehr lange begleiten – Bilder, die man nicht zu oft sieht.“

Viele Grüße Ihr

Martin Prucha

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