Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Nepal – eine Trekkingreise mit Aussicht!

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Viele Menschen träumen davon, einmal im Leben den höchsten Berg der Erde mit eigenen Augen zu sehen und mit beiden Füßen im Basislager des Mount Everest zu stehen. Wer sich dafür noch ganze drei Wochen Zeit nimmt und mit Rucksack und Trekkingschuhen durch den Himalaya wandert, der kehrt mit eindrücklichen Erinnerungen nach Hause zurück.

Mit einer konditionsstarken DIAMIR-Reisegruppe machte ich mich im April auf den Weg ins ferne Nepal, um dem Berg der Berge so nah wie möglich zu kommen. Und es war ein wahrlich beeindruckender Weg. Wir wanderten durch Rhododendron- und Birkenwälder, über mit Gebetsfahnen geschmückte Hängebrücken, vorbei an Stupas und Mani-Mauern stetig ansteigend immer tiefer hinein in die gigantische Bergwelt des Solu Khumbu.

Die reichliche Bewegung in der immer dünner werdenden Höhenluft bis über 5000 Meter ließen Puls und Herzfrequenz rasant nach oben schnellen. Da half nur stehen bleiben und durchatmen. Zeit, um den Blick schweifen zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Unten, im tief eingeschnittenen Flusstal toste der Dudh Koshi vor sich hin, darüber setzten sich rotblühende Rhododendren in Szene und am Horizont thronte der schneeweiß leuchtende Doppelgipfel der formschönen Ama Dablam (6812 m).

Beinahe täglich boten sich Panoramablicke auf die Sechs-, Sieben- und Achttausender der Everest-Region, darunter Cholatse (6440 m), Thamserku (6623 m), Pumori (7145 m) und Mount Everest (8848 m). Dort oben, inmitten dieser gewaltigen Naturkulisse, fühlt sich der Mensch einigermaßen klein.

Neben all dem waren die Passüberquerung des Cho-La (5470 m) bei teils knietiefem Schnee, die Besteigung der zwei Aussichtsberge Gokyo Ri (5360 m) und Kala Pattar (5670 m) sowie natürlich der eigene „Fußabdruck“ im Everest-Basislager besondere Höhepunkte.

Hört sich alles anstrengend an? War es auch! Doch gerade das macht den besonderen Reiz dieser grandiosen Trekking-Tour aus. Eine Reise mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Eindrücken und körperlichen Grenzerfahrungen, an die jeder von uns gern zurückdenken wird. Nepal ist immer wieder einen Besuch wert!

Euer Johannes Hörtsch, Team Asien-Himalaya

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