Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Private Familienreise – Thailand – Februar 2020

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Ein Traum wird wahr!

Gemeinsam mit Kindern und Enkelkindern sollte es im Februar nach Thailand gehen. Eine solche Familienreise zu finden, ist gar nicht so leicht. Entweder sind sie unbezahlbar, oder nicht für alle Familienmitglieder mit dem Altersspektrum von 6-58 Jahren von Interesse.

Wie in der Vergangenheit schon mehrmals, haben wir uns auch in diesem Jahr wieder an DIAMIR gewandt, uns eine Reise nach unseren Vorstellungen zu organisieren.

Glücklicherweise hat sich Herr Horn unserer Nachfrage angenommen und uns eine Reise erarbeitet und organisiert, die schon im Vorfeld vermuten ließ, dass sie ein voller Erfolg werden würde.

Für jedes der sieben Familienmitglieder war etwas dabei – super Planung!

Die Kinder hatten reichlich Möglichkeiten, sich in Hotelpools zu tummeln.

In Bangkok konnten wir bei der Fahrt mit einem privaten Longtailboot auf dem Chaophaya River und durch die Kanäle von Thonburi sehen, wie die Menschen hier direkt am Wasser leben. Unser Guide hat uns gleich auch den Wat Arun gezeigt – absolut sehenswert. Der Königspalast und das Wat Phra Keio, sowie der Wat Po sind ein absolutes Muss für jeden Thailandbesuch – wir konnten uns alle kaum sattsehen an dem Prunk.

Das nächste Highlight war der „Zugmarkt“. Zu beobachten, wie kurz vor der Lok die Verkaufsauslagen und Markisen den Weg für die Durchfahrt des Zuges freigeben müssen und sich gleich nach dem letzten Wagon wieder in Richtung Gleise bewegen, war fantastisch.

Dem Besuch des Hellfire Pass Museums in Kanchanaburi mit den Kindern stand ich erst skeptisch gegenüber, aber sie haben sich alles mit großem Interesse angesehen.

Eine Übernachtung im River Khwai Jungle Rafts Floating Hotel ist absolut empfehlenswert. Ohne Strom und Internet geht es auch, und wie gut! Das Plätschern des Wassers und die Öllampen geben diesen schwimmenden Bungalows ein einmaliges Ambiente. Es stehen Schwimmwesten zur Verfügung, womit man sich in der Strömung des Flusses von einem Ende des Hotels bis zum anderen treiben lassen kann.

Elephants World ist etwas anderes, als auf dressierten Elefanten zu reiten. Hier geht es darum, dass für die Elefanten ein besseres Leben zu gestaltet wird, als sie sonst hätten. Sie sind nicht dressiert, sondern an Menschen gewöhnt, das ist schon ein Unterschied. Wer auch gerne mal Futter selbst zubereiten möchte oder sich beim Ganzkörperpeeling der Elefanten selbst vollmoddern möchte, ist hier richtig. Nach dem gemeinsamen Bad sind alle wieder sauber.

In Ayutthaya haben wir drei Tempelanlagen in aus dem 15. – 16. Jh besichtigt.

Prang Sam Yot aus der Khmer-Zeit ist das Wahrzeichen von Lop Buri. Rundherum tummeln sich unzählige Affen.

Ein großes Spektakel ist es, wenn zum Sonnenuntergang aus den Fledermaushöhlen bei Pakchong Millionen Fledermäuse zu ihrer nächtlichen Futtersuche starten.

Bevor wir noch ein paar Tage im Bandara on Sea Resort bei Rayong zur Erholung hatten, waren wir noch für einen Tag im Khao Yai NP.

In Thailand hat alles bestens geklappt. Das Partnerunternehmen ist absolut zuverlässig und die Fahrzeuge in einem sehr gepflegten Zustand. Das im Auto kaltes Wasser angeboten wurde, war sehr angenehm.

Der Flug mit Aeroflot war gut, wenn auch z.T. sehr turbulent (bei Sturm von Hamburg abgeflogen zurück bei Sturm in Hamburg gelandet).

Flughafen Moskau-Scheremetjewo: auf dem Hinflug war innerhalb von zwei Stunden der Umstieg kaum schaffbar, Rückflug eine Stunde zum Umsteigen unmöglich, doch wir haben Glück gehabt, der Anschlussflug hat sich verspätet.

Wir empfehlen für Moskau-Scheremetjewo mindestens drei Stunden einzuplanen, da man stets durch Pass- und Sicherheitskontrollen (mit jeweils langen Schlangen) muss. Passagiere, die es sehr eilig haben, werden nicht bevorzugt abgefertigt, es sei denn die Mitpassagiere die es nicht so eilig haben sind sehr rücksichtsvoll und lassen einen vor.

Familie Kirste