Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Bolivien – facettenreiches Andenland

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Vielen Dank für eine unvergessliche Reise. Der Dank gebührt an erster Stelle Frank, unserem Reiseleiter, der herzlich und voller ansteckender Begeisterung für Land und Leute ist, stets gut gelaunt war, der versucht hat, uns wirklich jeden Wunsch zu erfüllen und der an jedem Ort die wichtigen Leute mit den Schlüsseln kennt.

Diese 3-wöchige Reise war voller Highlights und es ist im Nachhinein unmöglich zu sagen, was oder wo es am schönsten war. Hier eine Auswahl meiner Highlights:

  • Der Beginn im Amboro-Nationalpark, der perfekte Ort, um sich von dem langen Flug zu erholen und in Urlaubsstimmung zu kommen. Eine spektakuläre Landschaft aus riesigen roten Felswänden, in der man nur die Geräuschkulisse der Natur hört und in der wir dank Neumond nachts einen wunderbaren Blick auf die Milchstraße hatten.
  • Die Geschichte: El Fuerte bei Samaipata und Tiahuanaco nahe La Paz – mystische und ungewöhnliche Weltkulturerbestätte der Vorinkazeit
  • Die Städte Sucre, Potosí und La Paz. Jede ist für sich einzigartig.
  • Sucre, dessen Stadtbild geprägt ist von vielen weißen Kolonialgebäuden. Potosí, eine sehr lebendige und bunte Stadt, wo es für die ganz Mutigen Gelegenheit zu einer spannenden Minentour in den Cerro Rico gab. Und La Paz, spektakulär inmitten von Bergen gelegen und überragt durch den Hausberg Illimani. Ausflüge in die Bergwelt rund um La Paz, eine Fahrt mit der Seilbahn oder einen Museumsbesuch kann ich jedem nur empfehlen.
  • Die Landschaften.
  • Das Hochland voller beeindruckender Aussichten auf verschiedenfarbige Berge und Lagunen bei klarer Luft und strahlend blauem Himmel.
  • Der Salar de Uyuni, der größte Salzsee der Welt, dessen Anblick man nicht wieder vergisst. Ein Ort für lange Fotosessions auf dem See (Tipp: vorher ein paar Anregungen für Fotos im Internet holen), Spaziergänge auf und um die Insel Incahuasi, auf der riesige Kakteen wachsen (wo kann man schon um eine Insel herumlaufen…) und tolle Sonnenuntergänge.
  • Der Titicacasee und die Isla del Sol: Forellenessen an der Copacabana und gemütliches Wandern auf der Isla del Sol – das ist Urlaub.
  • Der Camino de la muerte, ob per Bus oder Fahrrad, nach Wochen im Hochland war das Grün der Yungas eine willkommene Abwechslung.
  • Tierbeobachtungen ohne Ende: Lamas, Alpakas, Flamingos, Füchse, Viscachas, Kondore, …
  • Die Menschen in Bolivien, vor allem die netten Fahrer, die uns immer sicher durch die Gegend gefahren haben und die freundlichen Mitarbeiter in den Unterkünften.
  • Die vielen Umzüge und Paraden anlässlich des Nationalfeiertags von Bolivien.
  • Essen und Trinken: Die Happy Hour in Samaipata, die gemütlichen Picknicks während der Jeepsafari, der ein oder andere Singani und das gute Essen, mit dem wir oft direkt in den Unterkünften versorgt wurden.
  • Die Unterkünfte, die sehr authentisch waren und in denen ich mich immer wohl gefühlt habe. Auch wenn es im Hochland im August nachts sehr kalt werden kann.
  • Die Wanderungen, die nicht zu anstrengend waren, aber immer tolle Ausblicke boten. Z.B. die Akklimatisierungswanderung zur Kirche der Jungfrau von Chataquila, an deren Ende uns zufällig ein großes regionales Volksfest mit Gesangs- und Kochwettbewerb erwartete.
  • Die vielen kleinen Stopps und Erlebnisse, die z.B. lange Fahrten aufgelockert haben.
  • Und zu guter Letzt das Wetter. Wir hatten keinen Regen, fast immer Sonne und insgesamt angenehme Temperaturen.

Alles in allem eine perfekt organisierte Reise.

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