Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Namibia – Großes Abenteuer für kleine Leute

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Namibia Selbstfahrerreise vom 22.10.-27.11.2016

Elternzeit in Namibia? – Ungläubiges Kopfschütteln gepaart mit einem Stirnrunzeln schlugen uns entgegen, als wir der Familie von unseren Plänen erzählten. Aber warum eigentlich nicht? Wir waren bereits vorher in Namibia unterwegs gewesen und wussten also, was auf uns zukommt. Zugegeben, ein Urlaub an der Ostsee ist sicher entspannter, aber natürlich nur halb so interessant. Aber nun von vorn…

Nach einer längeren Planungsphase standen wir mit drei Reisetaschen voller Gepäck, Buggy, Rückentrage und drei Rucksäcken am Dresdner Flughafen. 18 Stunden später und 30°C wärmer nahmen wir unseren Allrad-Mietwagen inklusive Kindersitze auf dem Flughafen in Windhoek entgegen. Gut ausgerüstet begannen wir unsere Lodgesafari. Für so kleine Kinder mit ein und fünf Jahren empfehlen wir diese Art der Reise. Nach zwei Nächten in Windhoek, einer Einkaufs-Beutetour, denn v.a. Wasser, Windeln und allerlei Proviant mussten besorgt werden, starteten wir gen Norden. Wir suchten bewusst Lodges aus, die einen Spielplatz boten bzw. einen Pool hatten und deren Aktivitäten mit Kindern möglich waren. So besuchten wir das private Otjiwa-Wildreservat auf dem Weg zum Etosha-Nationalpark und die Omaruru Game Lodge auf dem Weg nach Swakopmund. Den Etosha-Nationalpark durchquerten wir in Ruhe und mit einer längeren Pause im Camp Halali, wo wir den riesigen Pool nutzten. Höhepunkte der Reise waren die drei Nächte im Taleni Etosha Village, südlich des Nationalparks (zum Entspannen und Tiere beobachten) sowie der Besuch der Damara, die uns Einblicke in Ihr Leben gaben und natürlich die majestätischen Dünen im Sossusvlei.

Da wir jeweils zwei Übernachtungen in den Lodges buchten, die Wanderungen und Ausflüge in die frühen Morgen- oder Abendstunden legten, blieb viel Zeit zum Entspannen. Sehr zur Freude unserer ältesten Tochter, die in den Pools das Schwimmen lernte. Täglich hörten wir die Frage: „Und wann machen wir wieder eine Pirschfahrt mit Picknick?“ Gott sei Dank konnten wir öfter sagen „Heute!“ und der Tag war gerettet.

Namibia bietet so viele verschiedene Höhepunkte: auf dem Wasser in Swakopmund, in den Dünen im Sossusvlei, auf dem Pferderücken in den Naukluft-Bergen und im Safarifahrzeug bei den Pirschfahrten. So wurde uns niemals langweilig. Ganz im Gegenteil, es war eine Reise, von der wir noch ewig zehren konnten und die wir dank eines daumendicken Fotobuches auch visuell Revue passieren lassen können.

Wir danken DIAMIR für die Unterstützung unserer „Einmal-im-Leben-Traumreise“
Ihre Familie Flacker

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