Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Angola – Zu den Völkern Südwestangolas

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Angola gehört selbst für erfahrene Afrikareisende zu einem der letzten „weißen Flecken“ auf dem Kontinent. Seit 2002, nach dem Drei Jahrzehnten Bürgerkrieg, gibt es einen stabilen Frieden und auch wachsenden Wohlstand im Land. Und der Tourismus beginnt sich langsam, ganz langsam zu entwickeln. Und so kamen wir uns auch ein wenig als „Pioniere und Entdecker“ vor, als wir unsere Pilotreise zu den Ethnien Angolas starteten.

Wir wurden belohnt – von einer atemberaubenden Natur und immer noch sehr zurückgezogen lebenden Völkern. Unvergesslich die Festnacht bei den Mumuila, der wir – unser Zeltlager war direkt neben ihrem Dorf – beiwohnen durften. Die Begegnungen mit Muhakaona, Vatua, Mucubal, Mudimba, Muhimba, Mugambue… jede Ethnie mit unterschiedlichem Schmuck, Kleidung und Haarpracht. Jede Begegnung war besonders, ob auf den belebten Märkten, mitten in der Wildnis – oder wie bei den Muhimba in ihrem Dorf, wo wir einen Tag verbrachten und an ihrem noch recht traditionellen Alltag teilnehmen konnten.

Doch nicht nur die authentischen und gastfreundlichen ethnischen Gruppen beeindruckten uns. Die Jahrtausende alten Felsgravuren und Felsmalereien von Tchitundo Hulo schlugen uns sofort in ihren Bann.

Ob Ethnien, Natur, Kultur – es gibt noch viel zu entdecken in Angola. Eine spannende Destination für Afrika-Liebhaber mit viel Potential für Abenteuer- und Expeditionsreisen.

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