Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Lodgesafari und Sansibar in Corona-Zeiten

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Guten Tag Frau Voigt,

wie vor der Reise angekündigt, gebe ich Ihnen ein Feedback zu unserer Reise:
Die Reise war sehr gut organisiert und ist problemlos abgelaufen. Die Unterkünfte: Die Unterkünfte waren alle sehr schön. Die Endoro-Lodge ist zwar etwas abgelegen, aber auch sehr schön. Die Zelte in der Serengeti und im Tarangire waren sehr geräumig. Natürlich musste man auf etwas Luxus verzichten, aber das war mir vorher klar, da ich nicht zum ersten Mal in Afrika gezeltet habe. Erneut habe ich gemerkt, dass man bei den Übernachtungen in den Zelten noch mehr mit der Natur in Afrika verbunden ist. Wenn man abends im Zelt oder am Lagerfeuer die Hyänen und Elefanten in der Nähe sieht und hört oder die Löwen brüllen hört, ist einfach unvergleichlich!

Auf Sansibar sind wir dann offenbar „upgegradet“ worden und waren in einem Luxushotel („Zawadi“). Das Hotel läßt keine Wünsche offen. Wir hatten vom Bett und der Badewanne aus Meerblick und einen eigenen kleinen Pool am Zimmer. Leider ist in dem Hotel offenbar meine Kamera abhanden gekommen. Wie das passiert sein kann, ist mir schleierhaft, da ich die Kamera immer im abgeschlossenen Koffer in der Verpackung hatte. Bei der Ankunft in Deutschland war die Verpackung defekt und die Kamera weg. Ich hatte dies erst in Deutschland bemerkt, weil ich die Kamera die letzten Tage nicht mehr benötigt hatte. Naja, die Kamera war nicht teuer, sodass ich den wertmäßigen Verlust verschmerzen kann, jedoch sind alle Fotos von der Kamera weg.

Die Nationalparks: Alle Nationalparks waren sehr leer (wie auch die Unterkünfte). Für die Inhaber ist dies natürlich ein großer Nachteil, für uns Reisende war es eher ein Vorteil. Wie erwartet, war die Serengeti für mich das Highlight der Tour. Wir hatten viele tolle Tierbeobachtungen (u.a. Löwen, Leoparden, Geparden etc. Wir haben in zwei Tagen drei Leoparden gesehen. Mehr als ich in allen Safaris zuvor insgesamt gesehen hatte!). Aber auch der Arusha-Nationalpark hat mich mit der Wander-Safari positiv überrascht. Wir waren Büffeln und Giraffen zu Fuß sehr nah (jeweils ca 5-10 Meter entfernt). Im Lake Manyara-Nationalpark hatten wir etwas Pech, da einige Straßen überflutet waren, sodass wir nur wenig sehen konnten. Der Tarangire-NP ist ein sehr schöner NP, dort hatten wir viele schöne Elefanten-Sichtungen. Der Ngorongoro-NP ist auch traumhaft schön. Wir hatten uns entschlossen zuvor einen Besuch bei den Maasai abzuhalten (sehr interessant und informativ!) und darum ist der Ngorongoro etwas kurz gewesen. Wir hatten gehofft, die„Big Five“im Ngorongoro-Krater (das Nashorn fehlte noch) vollständig zu machen, doch leider ist uns das nicht gelungen. Auch waren weniger Raubtiere als erhofft auffindbar.
Aufgrund der nahezu menschenleeren Parks musste man nicht, wie sonst, um die besten Fotoplätze kämpfen, sondern man hatte die Tiere fast für sich alleine. Normalerweise stehen 50 Autos bei einer Löwen- oder Leopardensichtung. Wir waren in der Serengeti meist allein bei den Löwen und Leoparden-Sichtungen. Wir sind stundenlang durch die Serengeti gefahren, ohne ein anderes Auto zu sehen!

Sansibar: auf Sansibar haben wir uns zumeist in der tollen Hotelanlage aufgehalten. Wir haben nur die Stone-Town Tour gemacht, die sehr interessant war. Ansonsten haben wir uns von den anstrengenden Tagen zuvor erholt.

Zu Corona: Aufgrund des Corona-Virus habe ich auf der Hin- und Rückreise an den Flughäfen und im Flugzeug durchgehend eine Maske getragen. Lediglich zur Nahrungsaufnahme habe ich die Maske abgenommen. Das nervt natürlich, aber es geht.

Wenn man sich an die Hygienevorschriften hält, ist meines Erachtens ein Reisen außerhalb Deutschlands verantwortbar und nicht gefährlicher als innerhalb Deutschlands. Die Einstufung Tansanias und Sansibar als Risikogebiet und die Erteilung einer Reisewarnung kann ich nicht nachvollziehen. Innerhalb von Tansania und Sansibar spielt Corona nahezu keine Rolle.

Fazit: Die Reise war sehr schön und hat alle Erwartungen voll erfüllt.

Freundliche Grüße
Markus Steffens

*Anmerkung von DIAMIR Erlebnisreisen: die Fotos stammen aus dem DIAMIR-eigenen Fotoarchiv und entsprechen dem Programm dieser Reise.

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