62 Tage Individuelles Inselfeeling
Drei Jahreszeiten: Herbst, Winter am Mt. Cook, Sommer auf Fiji und in Singapur
Nach 13 Flugstunden war das Bummeln an zwei Tagen durch Singapur eine gute Pause. Mit weiteren 9 Stunden Flug ging es dann für 5 Wochen nach Neuseeland auf die Südinsel und Nordinsel. Danach ging es im Mietwagen einmal um Veti Levu, die Haupinsel der Fijis. Zwei Wochen auf drei kleinen Inseln rundeten die Reise mit Relaxen, Baden und Schnorcheln ab.
Vielseitiges Singapur
Die Stadt ist spannender, als wir angenommen hatten. An den beiden Tagen besuchten wir das moderne und das koloniale Viertel, Chinatown, Little India und Little Arabia. Eine unglaubliche Vielfalt an Kulturen mit ihren Tempeln, Kirchen und Moscheen! Ein besonderer Höhepunkt war die Lichtshow am Abend im Gardens By The Bay. Die Metro hat uns super überall hingebracht. Singapur ist eine sehr saubere Stadt mit sehr freundlichen Menschen. Der kurze Aufenthalt war sehr lohnend. Weiter ging es nach Neuseeland!
Mit dem Wohnmobil durch Neuseeland
Beide Inseln sind sehr unterschiedlich. Da wir in den Herbst gereist sind, begann unsere Tour auf der Südinsel im immer noch vom Erdbeben gezeichneten Stadt Christchurch. Die Camperplätze waren auf Grund der Reisezeit leer. Zu Ostern war dann doch alles ausgebucht, so dass wir einfach auf einem Parkplatz übernachteten und prompt in der Nacht einen Strafzettel über 400 ND bekamen. Egal, wir haben gut geschlafen! Der erste Höhepunkt war der Mt. Cook. Wir hatten klare Sicht auf die schon bis in die niedrigen Lagen verschneiten Berge. Morgens waren die Autoscheiben gefroren. Gut, dass wir Handschuhe und Pudelmütze mit hatten.
Über den südlichsten Punkt ging es weiter zum Milford Sound, der nicht fehlen durfte. Beim Fox und Franz Josef Gletscher war das Wetter nicht so toll. Bis zu den Aussichtsstellen auf die Gletscherzungen sind wir trotzdem gewandert. Am Arthurs Pass war es wieder winterlich kalt, aber sehr gutes Wanderwetter. Über die Pancake Rocks und Collingwood ging es nach Picton zur Fähre. Da die Kiwis in der Natur nicht zu sehen sind, besuchten wir ein Museum, wo man auch nur Schatten der Vögel erkennen konnte. Im Tongariro Np. konnten wir bei bestem Wetter wandern und die Vulkane bestaunen. Napier mit seiner Art Deco Architektur hat uns beeindruckt. Über die James Cook Denkmäler in Gisborne , die heißen Quellen, viele schöne Strände, Russel, ein Maorimuseum, die erste Mission und die Kauri Bäume ging es nach Auckland. Die Zeit verging viel zu schnell.
Relaxen auf den Fiji Inseln
Auf der Rundreise mit dem Mietwagen auf Viti Levu konnten wir Einblicke in das einfache Leben auf der Insel bekommen. Eine lohnende Flussfahrt brachte uns zu einem Dorf im Inneren der Insel , wo wir die Kultur kennenlernen konnten. Es gab eine Kava Zeremonie und einheimisches Essen ,was sehr lecker war. Im Museum in Suva kann man eine Planke der Bounty sehen. Erstaunlich! Wandern im Urwald mit Baden in einem Wasserfall, eine alte Mission und urige Märkte waren weitere Höhepunkte. Mit dem Schiff ging es dann auf drei kleine super schöne Inseln ( Matamanoa Island, Yasawa Inseln ) je 4 Tage lang. Man wohnt direkt am Meer, kann Schwimmen, Schnorcheln oder nur Relaxen. Bei Paradise Cove war unmittelbar vor dem Strand ein intaktes Korallenriff mit einer unglaublichen Fischvielfalt. Was für tolle Farben! Das Hauptschiff legt an den Inseln nicht an, man muss in kleinere Boote auch bei Wellengang umsteigen. Eine tolle Inselwelt! Wir wurden überall super versorgt und umsorgt. Es war ein ganz tolle Reise, aber auch 8 Wochen gehen mal zu Ende.