Löwin, die entspannt im hohen Gras liegt und in die Ferne schaut.

Auf großer Safari in Tansania

Abenteuer und Luxus perfekt kombiniert!

Teilen Marcus Gempp 27.02.2024

Der weite Blick über die Savanne und den Mara River ist ein Genuss für die Augen und die Seele -  Willkommen in einem der atemberaubendsten Naturparadiese unseres Planeten.

Tschüss Deutschland - Jambo Tansania!

Endlich wieder wilde Natur und Tierwelt sehen dürfen – mit diesen Gedanken und der Vorfreude, dem deutschen Eisregen zu entkommen ging es mit der sehr empfehlenswerten Qatar Airways von Berlin über Doha zum Kilimanjaro Airport. Nach dem etwas nervösen Beginn der Reise war mit dem ersten Einatmen der ostafrikanischen Luft alles in einem Moment wie weggeblasen. Das Abenteuer der Luxussafari konnte beginnen.

Nahe Arusha in der wunderbaren Arumeru River Lodge mit ihren großen Bungalows angekommen, warteten mitten im Wald schon die ersten Tiererlebnisse. Mit den kleinen Dikdiks und den vielen Grünmeerkatzen waren bereits zahlreiche Fotos in der Kamera.

Im Cockpit des Buschfliegers
Grüne Meerkatze
Bild 1: Im Cockpit des Buschfliegers Marcus Gempp
Bild 2: Grüne Meerkatze Sandra Petrowitz

Die Serengeti ruft ...

So richtig begann die Safari dann am Folgetag nach einem stärkenden und üppigen Frühstücksbuffet mit dem einstündigen und spektakulären Flug in die nördliche Serengeti - sogar mit Extraschleife über den Ol  Doinyo Lengai, den heiligen Berg der Massai. Nach der Landung ging es auf die erste Pirschfahrt vorbei an Giraffen, Impalas, Flusspferden und Krokodilen, die mit der Strömung des Mara Rivers spielten, sowie großen Elefantenherden und sogar einem der seltenen Nashörner zur Lodge. Der weite Blick über die Savanne und den Mara River ist ein Genuss für die Augen und die Seele - vor allem nach dem leckeren Abendessen und dem klassischen Sundowner auf der einladenden Terrasse der Lodge. 

Die Folgetage in der Serengeti und den Grumeti-Hills waren geprägt von spannenden Pirschfahrten im sehr bequemen Safari-Jeep und den außerordentlichen Erklärungen des mehr als kompetenten Driverguides Bushidi, einem der besten Reiseleiter, den ich bisher erleben durfte. Egal, ob es um die zahlreich vorhandene Tierwelt oder um Pflanzen, Geologie oder die unterschiedlichen Kulturen der faszinierenden Region ging, alles war von der Vorort-Agentur in ein perfektes Paket geschnürt worden.

Auf Wandersafari in den Grumeti Hills
Auf Wandersafari in den Grumeti Hills Klaus Heidemann

Hervorzuheben in diesen Tagen waren die Begegnungen mit den dicht am Fahrzeug vorbeiziehenden, aber immer friedlichen Elefanten, einem jagenden Geparden, den vielen Giraffen und natürlich dem König von allen, dem stolzen Löwen samt spielendem Nachwuchs. Unsere Kameras kamen kaum zur Ruhe. Auch bei der Nachtsafari mit elektrisch betriebenem Jeep wollte keiner der Reisegruppe wieder zurück in die Unterkunft.  Ein Traum war es, die Migration der tausenden von Gnus und Zebras zu erleben, die zu diesem Zeitpunkt in der südlichen Serengeti an unseren Jeeps vorbeiwanderten.

Gekrönt wurden diese Erlebnisse von den luxuriösen Lodges, alle mit Toplage auf einem Hügel und jede einzelne in einem anderen Stil eingerichtet. Jeden Abend und Morgen herrliche Blicke über die Weite dazu allerbeste Verpflegung. Im Olduvai Camp wartete zusätzlich noch eine Überraschung auf uns - ein Fruchtbarkeitstanz der Massai. Die Lodge wird von den Massai geführt und einige dieser Krieger begleiten uns am nächsten Morgen zur Fußsafari. 

Gepard - Jäger im hohen Gras
Den Elefanten ganz nah
Bild 1: Gepard - Jäger im hohen Gras Marcus Gempp
Bild 2: Den Elefanten ganz nah Marcus Gempp

Ein Picknick inmitten Löwen, Büffeln und Hyänen

Als nächstes fuhren wir in den beeindruckenden Ngorongoro-Krater mit seiner 600 Meter hohen Kraterwand. Die meisten Tiere verbringen in diesem Kessel ihr gesamtes Leben, welches manchmal länger oder auch kürzer währt. Ein Rudel von 6 Löwinnen zeigte uns die kürzere Version, als diese eine Jagd auf einen einzelnen Büffel demonstrierte. In diesem Fall allerdings mit glücklichem Ende für den Büffel. Eine Besonderheit der Agentur besteht im besten Picknick-Platz im Krater - unter einem Dach und an einem großen Tisch sitzend bekamen wir unser leckeres Mittagsbüffet. Sehr exklusiv.

Die Vielfalt des Ngorogoro-Krater
Ein Rudel Löwinnen
Der perfekte Platz für eine Mittagspause
Bild 1: Die Vielfalt des Ngorogoro-Krater Klaus Heidemann
Bild 2: Ein Rudel Löwinnen Thomas Kimmel
Bild 3: Der perfekte Platz für eine Mittagspause Marcus Gempp

Der Tarangire-Nationalpark als perfekter Abschluss

Den Abschluss dieser Safari machte der tolle und zu der Jahreszeit total ergrünte Tarangire-Nationalpark mit riesigen Baobab-Bäumen und reicher Tierwelt mit großen Elefantenherden, Zebras, Löwen und mit Glück auch dem wunderschönen Leoparden. Der Sundowner auf dem großen Felsen der Lodge mit Blick über die große Ebene des Tarangire Parks und in der Ferne spiegelnden Oberfläche des Burundi Lakes war ein perfekter Abschluss. Nach den überwältigenden Erlebnissen der letzten Tage fiel es sehr schwer, wieder in den Flieger zu steigen und den Heimweg anzutreten.

Ein Abend im Maweninga Camp im Nationalpark Tarangire
Ohne die eindrucksvollen Baobab-Bäume wäre die Safari nicht komplett
Bild 1: Ein Abend im Maweninga Camp im Nationalpark Tarangire Marcus Gempp
Bild 2: Ohne die eindrucksvollen Baobab-Bäume wäre die Safari nicht komplett Marie Scholz
Nahaufnahme eines Löwen mit kräftiger Mähne in der warmen Natur Tansanias.
TANDBD

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