Der Aconcagua im Nationalpark in Argentinien, erleuchtet von den letzten Sonnenstrahlen, zeigt eindrucksvolle Berglandschaften.

Den Elementen ausgesetzt

Aconcagua - auf den höchsten Berg Amerikas

Teilen Maximilian Delang 31.12.2019
Maximilian Delang

Nach mehreren Tagen Warten und hoffnungsvollen Bangen bestätigt sich unsere Sorge – diesmal ist es anders.

Trekking entlang dem Horcones-Tal zum Basislager Plaza de Mulas
Bequemes und voll ausgestattetes Basislager Plaza de Mulas
Blick auf die gigantische Südwand des Aconcagua
Bild 1: Trekking entlang dem Horcones-Tal zum Basislager Plaza de Mulas Maximilian Delang
Bild 2: Bequemes und voll ausgestattetes Basislager Plaza de Mulas Maximilian Delang
Bild 3: Blick auf die gigantische Südwand des Aconcagua Maximilian Delang
Aufstieg in das erste Hochlager am Aconcagua
Hochlager-Leben am Aconcagua
Bergsteiger beim Aufbau des ersten Hochlagers am Aconcagua: Plaza Canada
Bild 1: Aufstieg in das erste Hochlager am Aconcagua Maximilian Delang
Bild 2: Hochlager-Leben am Aconcagua Maximilian Delang
Bild 3: Bergsteiger beim Aufbau des ersten Hochlagers am Aconcagua: Plaza Canada Maximilian Delang

Argentinien. 7:00 Uhr Morgens im Hochlager Canada auf 5050 m am Aconcagua. 

Die ersten Sonnenstrahlen kommen heraus. In der Nacht hat ein heftiger Sturm gewütet und an den robusten Expeditionszelten gerüttelt. An Schlaf war nicht zu denken. Der Gaskocher wird angeheizt, Schnee geschmolzen und eine warme Tasse Tee gekocht. Über Satellitentelefon erhalten wir aus dem Büro in Dresden den Wetterbericht für die nächsten Tage. Es wird eine Verschlechterung des Wetters mit Windgeschwindigkeiten bis 110 km/h vorausgesagt. Ein Weiteraufstieg bei diesen Bedingungen ist zu gefährlich. Nach einer kurzen Lagebesprechung steigen wir also wieder ab ins Basislager Plaza de Mulas und uns wird schmerzlich klar: wenn der Sturm in den nächsten Tagen nicht nachlässt, werden wir keine Gelegenheit haben, den Gipfel zu erreichen. Ganze 10 Tage stehen uns ab dem Basislager zur Besteigung des höchsten Gipfels von Amerika zur Verfügung. Im Normalfall mehr als ausreichend Zeit, da Schlechtwetter meist nach wenigen Tagen wieder umschlägt uns sich ein geeignetes Wetterfenster für den Gipfelaufstieg auftut. Nach mehreren Tagen Warten und hoffnungsvollen Bangen bestätigt sich unsere Sorge – diesmal ist es anders. Der Sturm hält sich über die gesamte Zeit und verwehrt uns den Aufstieg. Auch wenn wir natürlich betrübt sind, müssen wir es doch akzeptieren. Der Berg macht seine eigenen Regeln! Die Laune lassen wir uns trotzdem nicht verderben, steigen vorzeitig ab und lassen die Reise an der chilenischen Pazifikküste bei sommerlichen Temperaturen am Strand von Valparaiso ausklingen.

Blick auf den Aconccagua beim Aufstieg zum Cerro Bonete
Blick in die umliegende Bergwelt des Aconcagua
Der Aconcagua mit typischer „Sturmhaube“
Bild 1: Blick auf den Aconccagua beim Aufstieg zum Cerro Bonete Maximilian Delang
Bild 2: Blick in die umliegende Bergwelt des Aconcagua Maximilian Delang
Bild 3: Der Aconcagua mit typischer „Sturmhaube“ Maximilian Delang
Warten auf gutes Wetter im Basislager
Gute Laune im Basislager zum Grill-Abend
Perfekter Expeditionsausklang mit einem Bad im Pazifik
Bild 1: Warten auf gutes Wetter im Basislager Maximilian Delang
Bild 2: Gute Laune im Basislager zum Grill-Abend Maximilian Delang
Bild 3: Perfekter Expeditionsausklang mit einem Bad im Pazifik Maximilian Delang
Der Aconcagua im Nationalpark in Argentinien, erleuchtet von den letzten Sonnenstrahlen, zeigt eindrucksvolle Berglandschaften.
EXPACO

Der höchste Berg Amerikas und einer der berühmten Seven Summits über die technisch einfache Normalroute

ab 7690 EUR inkl. Flug
Dauer 22 Tage / 6–12 Teilnehmer
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