Hindu-Götter und Kokospalmen
Kulturelle Schätze und tropische Natur in Südindien
Wir hatten großes Glück mit unserem sehr fähigen, geduldigen und zuverlässigen Fahrer. Es gab keine einzige „schräge“ Situation.
Technischer Fortschritt
Es war eine sehr bereichernde Erfahrung, besonders in Hinsicht auf die Seele …. Es war natürlich für mich als Reisende, die die Kleingruppe liebt, ein Privileg, dass wir nur zu fünft waren. Unser Kleinbus mit 12 Plätzen bot also reichlich Platz und war sowieso unerwartet komfortabel mit WIFI, Klimaanlage und der Möglichkeit das Handy zu laden. Damit hatte von uns keiner gerechnet – aber sowieso fand ich Indien in technischer Hinsicht sehr fortschrittlich. Sogar in den einfachsten Teeläden an den Straßen konnte man mit dem Handy bezahlen – unfassbar….
Ganz nah am indischen Geschehen
Wir hatten großes Glück mit unserem sehr fähigen, geduldigen und zuverlässigen Fahrer. Es gab keine einzige „schräge“ Situation. Ebenfalls sehr zufrieden waren wir mit unserem Guide, Mr. Antony Varghese. Sein Deutsch war zwar recht gut, jedoch nicht immer gleich ganz klar verständlich – das lag an der Aussprache mit Akzent. Er konnte uns sein Land (besonders Kerala, woher er stammte) sehr gut näher bringen und war stets bemüht, uns auch außerhalb des vorgeschriebenen Reiseverlaufs interessante Begegnungen zu ermöglichen (z.B. fand in einem Dorf an der Strecke ein Stierlauf in der Art wie in Pamplona statt, und wir konnten eine Stunde an dem Treiben teilnehmen). Oder er ließ den Fahrer anhalten, wenn unterwegs eine Zeremonie stattfand.
Vollumfänglich Südindien erleben
Die Begegnungen mit den Menschen unterwegs haben mich tief beeindruckt – es war witzig, wie oft wir gebeten wurden, für Fotos mit der Familie zu posieren. Wir hatten viel Spaß mit den Leuten. Auch im Zug war ich gleich eingebunden und wurde verköstigt. Mein Highlight war der Besuch des riesigen Tempelbezirks in Madurai, dem Minakshi-Temple. Wir hatten Glück und konnten einer besonderen Prozession im Tempel beiwohnen. Einerseits schade, dass wir die Handies draußen lassen mussten, andererseits aber auch gut so, denn so war man mal wieder völlig bei der Sache. Die vielen Erlebnisse (Kochvorführung, Teefabrik-Besuch, Bronzegusswerkstatt-Besuch, Tempelbesichtigungen, Ayurveda-Massage, Yoga-Stunde, Marktbesuche (Blumenmarkt in Madurai), Fahrradrikscha-Fahrt, Backwatersfahrt, Flossfahrt im Naturreservat, Auroville und ein kurzer Besuch in der Chettiar-Region – also alles! machten mir unglaublich viel Spaß. Ich bin jetzt auch jemand, dem die feuchte Hitze nichts ausmacht, und die indische Küche ist sowieso mein Ding. Ich aß 12 Tage lang 3x täglich vegetarisches, südindisches Essen, was ich nicht nur als schmackhaft sondern auch absolut gut verträglich erlebte. Vielleicht war ich im früheren Leben mal Inder ;) Mein Wermutstropfen jedoch war die Tatsache, dass es keine Gelegenheit gab, an einem sauberen Strand mal ins Meer zu hüpfen. Da war ich im letzten Jahr bei der Seychellen-Reise halt absolut verwöhnt worden und hatte eine falsche Vorstellung. Aber die Südindien-Reise bekommt von mir trotz allem die volle Punktzahl.