Besonders in Erinnerung bleiben der kleine Kronenmaki, der vor meiner Kamera regelrecht posierte, die Stimmgewalt der Indri, das nachtaktive Fingertier beim Verzehren einer Kokosnuss und die Sifakas, die tanzenden Lemuren im Nationalpark Andasibe.
Im Land der Baobab…
…hieß unsere Reise und sie sollte ihren Höhepunkt genau dort haben: Sonnenuntergang an der Baobab-Allee, das was einem als Madagaskar-Frischling erstmal so in den Sinn kommt. Aber es ist bei Weitem nicht nur die Baobab-Allee: eine zweitägige Flussfahrt mit Tänzen und Liedern am Lagerfeuer oder Klettersteigtouren in den Tsingys und natürlich die zahlreichen Lemuren- und Chamäleonarten.
Aber von vorne:
Die Fahrt ging über abenteuerliche Pisten zunächst an die Ostküste zum Palmarium, wo man den Lemuren ganz nahe kommt. Besonders in Erinnerung bleiben der kleine Kronenmaki, der vor meiner Kamera regelrecht posierte, die Stimmgewalt der Indri, das nachtaktive Fingertier beim Verzehren einer Kokosnuss und die Sifakas, die tanzenden Lemuren im Nationalpark Andasibe. Tanzend, weil sie, wenn sie die Bäume verlassen um Erde zu fressen, sich aufrecht hüpfend fortbewegen.
Leben vor Ort
Während einer Flussfahrt konnten wir u.a. Reisbauern beobachten und Kinder in einer Schule besuchen. Unsere Kameras und die angezeigten Bilder sorgten für großes Erstaunen und viel Spaß der Kinder beim Fotografiert werden. Zebukarren prägten vielerorts das Straßenbild und manchmal scheint es, als hätten wir eine Zeitreise gemacht.
Auf Zehenspitzen über Wanderpfade
Tsingy bedeutet „auf Zehenspitzen gehen“. Und das mussten wir auch so manches Mal auf unseren Klettersteigtouren durch diese bizarre Landschaft. Dabei handelt es sich um schroffe Kalksteinformationen, die an mehreren Stellen in Madagaskar vorkommen. Wir besuchten die Tsingy de Bemaraha, die sich im Westen befinden. Hier konnten wir immer wieder neue faszinierende Blickwinkel festhalten.
Madagassisches Tierreich
Im Kirindi Reservat konnten wir den kleinen, scheuen Mausmaki sowie die immer seltener werdende Fossa beobachten. Das größte Landraubtier Madagaskars. Beide sind vielleicht aus den Madagaskar Filmen noch als Trickfiguren bekannt.
Unsere Reiseleiterin Florencia hatte uns und ihre Landsleute voll im Griff, stieg zeitweise in die lokale Gastwirtschaft mit ein, damit wir unseren Zeitplan halten konnten. Wir hatten aber gleichzeitig nie den Eindruck, dass der manchmal ganz schön straff war, auch wenn es häufig schon recht zeitig losging. Mit ihrem perfekten Deutsch schlug sie immer wieder Brücken zu den Einheimischen, machte jeden Spaß mit und erzählte uns sehr viel über die Menschen und ihre Bräuche.