Im Land der Yoruba
Beeindruckende kulturelle Vielfalt, moderne Kunst, viele Ethnien, Spiritualität und vieles mehr
Nigeria hat eine Menge berühmter Persönlichkeiten, wie Fela Kuti und Nike Davies-Okundaye, um nur
wenige zu nennen.
Nigeria hat es schwer.
Es muss dem Vergleich mit über 30 anderen afrikanischen Ländern standhalten, die ich bereits bereist habe. Es ist erstaunlich, wie einzigartig jedes davon ist. Warum Nigeria? Ich wollte das moderne, fortschrittliche Afrika kennenlernen, mit all den Problemen, die dies nach sich zieht: Umweltverschmutzung, Korruption, Schere zwischen Arm und reich, etc. Was ich fand: beeindruckende kulturelle Vielfalt, moderne Kunst, viele Ethnien, Spiritualität, traditionelle Handwerkskünste, Musik, Tanztheater, und, und, und.
Nigeria ist sicher, …
…so lange man sich bestimmten Regionen fernhält. Es ist durchaus Standard, dass VIPs, zudenen die wenigen Touristen auch gehören, von einer speziell dafür abgestellten Polizieeinheit begleitet werden. Sie musste jedoch nur einmal aktiv werden, als sie dem Bus einen Weg durch einen vollen Markt bahnen mussten. Eine enorme Zeitersparnis war zudem, dass wir an jedem Kontrollpunkt freundlich durchgewunken wurden. Auch dass der Bus getönte Scheiben hat, dient der Sicherheit.
Nigeria hat eine Menge berühmter Persönlichkeiten, …
…wie Fela Kuti und Nike Davies-Okundaye, um nur wenige zu nennen. Wir lernen eine Menge auf dieser Kulturreise. Sportliche Aktivitäten manchen bei 40 Grad Außentemperaturen auch wenig Sinn. So war ich froh, ab und zu in klimatisierte oder zumindest schattige Museen abtauchen zu können. Wir haben bei DIAMIR angeregt, die Reise in die etwas kühleren Monate Januar oder Februar vorzuverlegen. Geregnet hat es nur zweimal am Abend in der Region Oshogbo, ansonsten ist es diesig, aber trocken. In Lagos ist die Luftfeuchtigkeit hoch, aber es wird immer trockener, je weiter man ins Landesinnere vordringt. Mücken gab es am Ende der Trockenzeit nur in Abuja, so dass ich mir die Malariaprophylaxe vorher hätte sparen können.
Das Frühstück…
…muss manchmal durch Obst vom Markt supplementiert werden, ansonsten sind besonders die „Schnellrestaurants“ praktisch und preiswert. Man kann sich das Essen in Vitrinen anschauen, es kann aber manchmal sehr scharf sein! Die Hotels sind komfortabel, gehobener afrikanischer Standard. Es scheint jedoch nicht üblich zu sein, sich ein Doppelzimmer zu teilen, denn es gibt jeweils nur ein Handtuch und ein Frühstück pro Zimmer!
Da der Reiseverlauf oben detailliert beschrieben ist, spare ich mir das hier. Ich habe natürlich sehr viele schöne Bilder mitgebracht, von denen ich nur wenige oben zeigen kann. Ich fühlte mich auf der ganzen Reise sehr gut umsorgt von unseren Begleitern und vor allem hervorragend über das Land informiert von unserem DIAMI-Reiseleiter Arne Karck, so dass ich gar nicht viel nachlesen musste.