Kenia im Dezember 2020 – Endlich wieder auf Tour. Endlich wieder Afrika.

Eine Safari durch Kenia, ein wahres Reiseerlebnis

Teilen Thomas Kimmel 16.12.2020
Thomas Kimmel

Endlich wieder auf Tour. Endlich wieder Afrika. Endlich wieder ferne Länder riechen, spüren, schmecken.

Vor ein paar Tagen noch war ich in Kenia unterwegs, um die Lage vor Ort selbst in Erfahrung zu bringen und seltene Glücksmomente zu genießen:
„Welcome Mr Thomas!“ Und genauso fühle ich mich auch… Nämlich sehr willkommen! Der Ethiopian Airlines Flug via Addis mit nur 8h reiner Flugzeit verlief problemlos. Selbst das Maskentragen war nicht schwer. Bei Einreise wurde der COVID-Test gecheckt und man muss sich online registrieren. Alles sehr zügig und freundlich abgehandelt. In Kenia wird sehr auf das Hygienekonzept geachtet. Fahrer und Personal sind getestet und tragen auch Masken. Überall stehen Waschbecken und Desinfektionsmittel bereit. Das Land ist ohne wesentliche Einschränkungen für Touristen geöffnet, für die Einreise ist ein negativer PCR-Test notwendig und ein Einreiseformular auszufüllen. Bei Rückkehr müssen die Test- bzw. Quarantäne-Verpflichtungen beachtet werden. Gern beraten wir euch zu verfügbaren Reisen und Gestaltungsmöglichkeiten. Auch kurzfristige Termine sind möglich. Erlebt es selbst!

Löwen und Geparden im Masai Mara Schutzgebiet 

Also los geht mein Kurztrip in das Schutzgebiet Masai Mara. Trotz später Ankunft konnte ich schon Löwen und Geparde sichten. Wie herrlich es wieder ist, im offenen Allrad mit dem Wind im Gesicht durchs Reservat zu fahren. Das Safariauto ist fototauglich ungebaut und die 50cm tiefere Fotohöhe macht echt den Unterschied. Abends im Mara Legends Camp mitten im Park angekommen, kreieren das Grunzen der Hippos und der leichte Regen und ein Gin Tonic schon mal eine fantastische Stimmung. Freue mich schon auf die Morgenpirsch zum Sonnenaufgang…

Geparden direkt am Safariauto
Flusspferde in den Sümpfen des Amboseli
Unvergleichliche Abendstimmung in Afrika
Bild 1: Geparden direkt am Safariauto Thomas Kimmel
Bild 2: Flusspferde in den Sümpfen des Amboseli Thomas Kimmel
Bild 3: Unvergleichliche Abendstimmung in Afrika Thomas Kimmel

Kenias große Katzen

Es folgte ein fantastischer Tag mit jagenden Geparden, großen Löwenrudeln und Baby Leoparden. Einmal Kenias große Katzen bitte? Aber gern! In der Masai Mara sind momentan recht wenig Fahrzeuge unterwegs und man kann die Katzen absolut ungestört beobachten und fotografieren. Auch wenn die Szenen einer Gepardenjagd ein wenig verstörend wirken, das Gleichgewicht in der Mara ist in Ordnung. Deshalb empfehle ich wärmstens eine Reise nach Kenia: Herrlich intakte Natur, geschulte Guides, perfekte Unterkünfte, problemlose Einreise und das nur knapp 8 Flugstunden von Deutschland entfernt.
 

Löwin auf Streifzug
Löwen im Versteck
Leopardenjunges im Gras
Bild 1: Löwin auf Streifzug Thomas Kimmel
Bild 2: Löwen im Versteck Thomas Kimmel
Bild 3: Leopardenjunges im Gras Thomas Kimmel

Von Elefant zu Elefant

Weiter geht meine Reise in den Amboseli-Nationalpark. Hier erwarteten mich einige Superlativen: Der graue majestätische „Herr“ mit den langen Stoßzähnen ist Craig, ungefähr so alt wie ich und momentan der größte Dickhäuter der Gegend. Der Hügel hinter den Elefanten ist der Kilimanjaro, der höchste Berg Afrikas. Ich möchte mich heute besonders für die herzliche Gastfreundschaft des Kibo Safari Camps bedanken.

Elefanten, Elefanten, Elefanten… .Gestern und heute standen ganz im Zeichen dieser mächtigen stolzen Dickhäuter. Da konnten selbst die zwei Leoparden kaum ablenken ;-). Im wundervollen Severin Safari Camp kamen die Elis sogar direkt zum Pool. Die exponierte Lage im Tsavo-West-Nationalpark und den exzellenten Service kann man nur empfehlen.

Regenbogen in der Savanne
Elefanten vor der Kulisse des Kilimanjaro
Elefant direkt am Pool des Severin Safari Camps
Bild 1: Regenbogen in der Savanne Thomas Kimmel
Bild 2: Elefanten vor der Kulisse des Kilimanjaro Thomas Kimmel
Bild 3: Elefant direkt am Pool des Severin Safari Camps Thomas Kimmel

Die „roten Elefanten vom Tsavo“ 

Ein Kontrast dazu ist der benachbarte Tsavo-Ost-Nationalpark, der sich durch eine markante Landschaft mit tiefroter Erde auszeichnet. Die hier lebenden „roten Elefanten vom Tsavo“ sind sehr bekannt geworden, da sie nach einem Staubbad in der eisenoxidhaltigen Lateriterde in leuchtend roter Farbe erscheinen. In der Voi Wildlife Lodge gab es spektakuläres Programm am Wasserloch mit herrlichem Sonnenuntergang und wilden Wasserspielen. Am Abend wartete ich gespannt auf den Einlauf der 2 Löwen, die wir schon mit Spotlight sichten konnten. CU in Africa kann ich nur sagen! Also die Reise buchen nicht vergessen und damit sich selbst und dem Tourismus mit all seinen engagierten Mitarbeitern etwas Gutes tun!

Eindrucksvoller Elefantenbulle
Zebras auf der Flucht
Büffel in den Sümpfen des Amboseli
Bild 1: Eindrucksvoller Elefantenbulle Thomas Kimmel
Bild 2: Zebras auf der Flucht Thomas Kimmel
Bild 3: Büffel in den Sümpfen des Amboseli Thomas Kimmel

Schildkröten am Strand 

Zu guter Letzt fahre ich noch an die Küste südlich von Mombasa in die Coconut Beach Lodge, um mir noch ein bisschen Meeresluft um die Nase wehen zu lassen. Die Tage in Kenia gingen viel zu schnell vorbei. Ich hatte noch das Riesenglück, Schildkröten direkt hier am Hotelstrand schlüpfen zu sehen und beim Besuch des nahen Shimba Hills Reservates die seltenen Rappenantilopen zu sichten. Danke Kenia und allen, die diese Tour so unvergesslich gemacht haben.

Pool mit Meerblick in der Coconut Beach Lodge
Schildkrötenschutzprojekt an der Coconut Beach Lodge
Bild 1: Pool mit Meerblick in der Coconut Beach Lodge Thomas Kimmel
Bild 2: Schildkrötenschutzprojekt an der Coconut Beach Lodge Thomas Kimmel

Eine Safari durch Kenia? Hier geht`s zur Reise

Im Tsavo-Ost-Nationalpark sind die Elefanten rot nach einem Staubbad in der eisenoxidhaltigen Lateriterde Bestseller
KENLOD

Kenia

Von der Masai Mara an den Indischen Ozean

Safari durch Masai Mara, Amboseli und Tsavo-Ost plus Baden am tropischen Palmenstrand

ab 4340 EUR inkl. Flug
Dauer 14 Tage / 4–6 Teilnehmer
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