Ein schneebedeckter Berg im Hintergrund, umgeben von grünen Bäumen und Pflanzen, bei klarem blauen Himmel, Neuseeland.

Neuseeland – Highlights einer sechswöchigen Rundreise auf Nord- und Südinsel

Mit nützlichen Hinweisen

Teilen Rüdiger L. 12.04.2024
Rüdiger L.

Alles begann mit dem Landeanflug auf Christchurch, denn wir wurden spektakulär begrüßt. Vom Fenster der ruhig gleitenden Maschine bot sich ein echter Augenöffner: die verschneiten Südalpen mit majestätischen thronenden Felsformationen. Sie schienen zu rufen: Haere Mai - Herzlich Willkommen!

Reisehinweise

Nach der Landung zückt man direkt eines der wichtigen Utensilien des Urlaubs – die Sonnenbrille. Tatsächlich scheint das Licht hier intensiver, die Farben prächtiger zu sein. Auch dank hilfreicher Tipps von DIAMIR fühlten wir uns gut vorbereitet für die folgenden Wochen. Direkt im Terminal empfiehlt es sich, eine Prepaid-Karte für das Zweithandy zu erwerben, um einen lokalen Mobilfunkanbieter zu haben oder auch mal einen Hotspot zu geben. Prinzipiell sind die Netze gut verfügbar und auch das bargeldlose Bezahlen Normalität. 

Die Abwicklung für alle drei Mietwagen lief auch in der Hochsaison des neuseeländischen Sommers unkompliziert und reibungslos. Weiterhin ist zu sagen, dass die Inlandsflüge durchaus günstig sind und für längere Strecken oder einem Inselwechsel Sinn machen. 

Wer indes Wert auf saubere Wäsche legt, darf sich auf zu Hause freuen, neuseeländische Waschmaschinen scheinen egal bei welcher Temperatureinstellung Brunnenwasser zu ziehen. Doch die Klamotten ließen sich zumindest mal Durchspühlen und haben somit nie gerochen. Damit die Wäsche trocken wird empfehlen sich auch mehrtägige Stopps, von denen man sternenförmig zu Erkundungen aufbricht. 

Positiv überrascht waren wir von den sehr hilfsbereiten Einwohnern und von der Landesküche. An vielen Ecken gibt es asiatisch beeinflusste Gerichte, fangfrischen Fisch sowie lokale Besonderheiten wie Grünschalmuscheln aus Havelock, Hummer aus Kaikoura und natürlich Speisen mit Manuka-Honig.

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Hier unsere vier Destinations-Highlights: Queenstown

Queenstown (Südinsel) ist am Lake Wakatipu und den Südalpen gelegen. Von hier aus unternahmen wir zwei tolle Ausflüge. Der erste führte in die alte Goldgräberstadt Arrowtown mit historischen Gebäuden im Stile des Wilden Westens. Im örtlichen Museum bewaffneten wir uns mit einer Pfanne und schürften dem Fieber erlegen nach Gold im nahen Fluss. 

Am nächsten Morgen erklommen wir den Timothy Hill und blickten auf die Bergkette The Remarkables und Queenstown. Nach so viel Tatendrang hatte man sich natürlich eine Belohnung verdient. So fanden wir uns in der Abendsonne bei einem Getränk auf schwimmender Bar im Hafen sitzend, um just das alte Dampfschiff TSS Earnslaw beim Einlaufen zu beobachten. Ein toller Moment, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Hier unsere vier Destinations-Highlights: Abel Tasman NP

Abel Tasman Nationalpark (Südinsel) dieser liegt eine Stunde Fahrtzeit von Nelson entfernt. Von Marahau aus wurden wir per Traktor auf dem Boot sitzend ins Meer hineingefahren und zu Wasser gelassen. Es folgte eine spektakuläre Fahrt entlang der Gestade mit Sehenswürdigkeiten wie dem Split Apple. In der Anchorage Bay gingen wir von Bord und begannen die fünfstündige Rückwanderung entlang der Küstenlinie. Der Pfad führte durch sommerlich warme Baumfarn-Wälder und entlang zahlloser Badebuchten mit goldenen Sandstränden.

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Hier unsere vier Destinations-Highlights: Mount Maunganui

Mount Maunganui (Nordinsel) der erloschene Vulkan steht weithin sichtbar an der Bay of Plenty und ist namensgebend für den Ort bei Tauranga. Von seiner Spitze bestaunten wir eines Morgens den Sonnenaufgang über dem Pazifik. Wie Striche eines Pinsels begann der Horizont mit dunkelblauen Farbschattierungen und veränderte seine Leinwand mit jedem Lidschlag zu kräftig leuchtendem Orange und frühlingshaften Gelbtönen. Dann entdeckten wir einen kleinen leuchtenden Punkt, welcher den Aufstieg eines glühenden Sonnenballs ankündigte und einen neuen Tag begann. Diesen verbrachten wir entspannt am Strand und ließen ihn einer Bar mit Live-DJ ausklingen. 

Der Ort war jedoch auch ideal für Halbtagestouren geeignet, etwa zu den geothermalen Quellen von Rotorua oder nach Matamata. Alle Herr der Ringe-Enthusiasten finden hier das Auenland, welches von Gärtnern stets saisonal beflanzt wird. Wir hatten das große Glück, dass nun erstmals eine Hobbit-Höhle begehbar war und so fanden wir uns ganz plötzlich am prasselnden Kaminfeuer sitzend, in detailverliebt eingerichteten Räume mit runden Fensterrahmen wieder. Zum krönenden Abschluss durfte natürlich das Bier im meistbesuchten Pub Neuseelands nicht fehlen – dem Grünen Drachen im Auenland.

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Hier unsere vier Destinations-Highlights: Paihia

Paihia (Nordinsel) hier in der Bay of Islands verbrachten wir die Weihnachtstage. Ganz anders als Zuhause, fanden diese komplett entschleunigt am Strand statt. So mussten wir keinen Gürtel am Festtisch weiten, sondern standen in Badehose an frei nutzbaren Grillstellen. Hier bereiteten wir fangfrischen Fisch direkt an der Promenade zu und genossen tolle Cocktails in Strandbars. Für das kulturelle Rahmenprogramm nahmen wir Zweitages-Tickets der Waitangi-Treaty-Grounds. An der Geburtsstätte Neuseelands erfuhren wir Interessantes über die Kolonialzeit und die Besiedlung durch die Maori samt eindrucksvoller Live-Darbietung. Pahia empfiehlt sich zudem als ideales Sprungbrett für Ausflüge zum Cape Reigna, den Kauri-Wald oder 90-Mile-Beach. 

Schon auf dem Rückflug war klar, wir kommen wieder! 
Nächstes mal planen wir dann gerne ein paar Tage in Singapur mit ein. 

Beste Grüße 

Rüdiger Landgraf

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