Wanderparadies im Indischen Ozean
Ein Reisebericht über die bunte Insel La Réunion
Eine wunderbare Tour in einer faszinierenden Berglandschaft mit einer exotischen Pflanzenwelt, die wir so weder auf den Kanaren, noch auf Madeira oder anderen Inseln in der Karibik erlebten.
Besteigung des höchsten Bergs der Insel…
Bereits am 2. Tag starteten wir zu unserer in Summe etwa 120 km-Tour durch die wunderbare Berglandschaft, die sehr zerklüftet ist, tief eingeschnittene Täler und schroffe Felsgipfel aufweist. Wir besuchten alle 3 Hochtäler (Mafate, Cilaos und Salazie), die hier Cirque genannt werden, bestiegen den höchsten Berg der Insel,…
…und Wanderung zu Vulkanen
…einen nicht mehr aktiven Vulkan zum Sonnenaufgang (Piton des Neiges, 3071 m) und den noch aktiven Vulkan Piton de la Fournaise (2631 m), der gegenwärtig im Ruhezustand verharrt. Insbesondere die Vulkanlandschaft des letzteren ist in ihrer Gesamtheit beeindruckend und in dieser Dimension auf dem europäischen Festland nicht zu erleben.
Rückblick
Während der gesamten Zeit hatten wir schönes bis sehr schönes warmes Wetter; selbst die für Reunion bekannten dichten Mittagswolken mit Nebel und feuchter Luft hielten sich in Grenzen. Oftmals wurde es zum späten Nachmittag wieder wolkenlos, so dass wir in der Regel einen fantastischen Sternhimmel bewundern konnten. Die Tagesetappen zwischen 12 und knapp 20 km waren bezüglich des Erlebniswertes aus unserer Sicht sehr gut ausgesucht, aber anspruchsvoll, da öfters größere Höhenunterschiede aufgrund der tief eingeschnittenen Täler bewältigt werden mussten und die Wanderwege teilweise bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit größte Konzentration erforderte.
Letztendlich wurde das Gesamterlebnis durch unsere sehr angenehme, junge einheimische Wanderführerin Julie und den genutzten Hotels und Berghütten einschließlich Verpflegung sehr positiv abgerundet.