Weite und Einsamkeit - Namibia ist ein Land zum Träumen
Die Höhepunkte Namibias kennenlernen
Nach zwei längeren Flügen trafen wir am frühen Morgen auf dem Flughafen Windhoek ein. Unser Reiseleiter Jörg Seufert, ein gebürtiger Franke, lebt schon seit über vierzig Jahren in Namibia. Seine aufgeschlossene Art und die vielen Kenntnisse, die er über seine Wahlheimat hat, beeindruckten und bereicherten uns auf der gesamten Reise. Gefühlt kannte er viele Namibier persönlich.
Von Windhoek in die Namib
Der Einstieg unserer Reise begann mit einer Stadtrundfahrt durch Windhoek und dem ärmeren Stadtviertel Katutura. Nicht weit davon entfernt befindet sich eine grüne Oase namens Penduka mit einem kleinen Stausee. Das erste große faszinierende Erlebnis hatten wir in Sossusvlei mit seinen gigantischen, hohen Sanddünen. Nicht weit davon entfernt liegt Deadvlei mit den spektakulären toten Akazienbäumen. Der Besuch des dreißig Meter tiefen Sesriem Canyons verschaffte uns angenehme Abkühlung. Bevor wir das nächste Ziel erreichten, war der Stopp in Solitaire ein Muss, um den berühmten leckeren Apfelkuchen zu genießen. In Walvis Bay wurden wir von unzähligen Flamingos empfangen und das naheliegende Swakopmund erinnerte mit seiner deutschen Kolonialarchitektur an eine Ostseestadt. Hier wurde gerade Küstenfasching gefeiert. Der Ausflug mit dem Katamaran war ein voller Erfolg zum Sichten von Robben, Pelikanen, Delphinen, auch Pinguine und sogar einen Wal.
Spitzkoppe und Etosha-Nationalpark
Die berühmte Spitzkoppe konnten wir zwar nicht erklimmen, aber bis zum Rock Arch hatten es alle Teilnehmer der Gruppe geschafft. Auf dem Weg zum Etosha Nationalpark kamen wir an einem lebendigen Museum vorbei. Hier leben zeitweise die San Buschmänner. Sie zeigten uns Tätigkeiten, wie sie mit Geschick und Raffinesse ihr Leben früher meisterten. Am Ende der interessanten Führung gab es Tanzvorführungen und einige Reiseteilnehmer wurden dazu mit eingeladen. Die Safaris und Pirschfahrten im Etosha Park waren die Krönung dieser Reise. Wir sahen nicht nur die Tierwelt beim Trinken an den Wasserlöchern, dort wo sich die verschiedensten Tierarten respektvoll und verträglich versammelten, sondern dank des geschulten Auges von Jörg, Tiere hinter den Büschen ganz nah an der Straße. Durch ihre farbliche Tarnung waren sie für uns nur auf den zweiten, dritten Blick zu erkennen. Wir konnten sehen und entdecken die vielen Oryxantilopen, Zebras, Elefanten, Giraffen, Gnus, Schakale, Spitzmaulnashörner, Kudus, Strauße, Warzenschweine und Löwen - was für großartige Erlebnisse.
Von den Tieren Afrikas zurück in die Zivilisation
In der Ohange Lodge mit dem davor liegenden Wasserloch konnten wir nochmals dem Schauspiel der versammelten Tiere zuschauen. Dabei wurden wir von Karla, der liebenswerten Gastgeberin, kulinarisch verwöhnt. Hier wären wir gerne einen Tag länger geblieben. Zum Relaxen am Pool in einer wunderschönen Landschaft der Otavi Berge. Doch auf uns wartete noch die außergewöhnliche Okapuka Safari Lodge mit ihren freilaufenden Warzenschweinen und der neugierige Strauß. Hier konnten wir unseren letzten Abend bei gutem Essen, Wein und Bier genießen und die vielen Eindrücke dieser faszinierenden Reise auf uns wirken lassen.