Willkommen in Jordanien, wo Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen!
Wüstenschlösser, Weltwunder und Trekking im Wadi Al Hasa
Ob Weltwunder, Wüstencamps oder kulinarische Highlights - Jordanien begeistert mit Vielfalt und Magie. Ein Abenteuer, das noch lange nachklingt!
Orientalische Aromen und moderne Kunst: Die ersten Eindrücke aus Jordanien
Die perfekte Reiseorganisation begann schon in Frankfurt am Flughafen mit dem Empfang durch Jenny und dem Kennenlernen der weiteren Teilnehmer. Nach dem Einchecken und einer kurzen Wartezeit ging es im bequemen Flug mit Royal Jordanian in ca. 4 Stunden nach Amman. Dort angekommen auch gleich eine persönliche Abholung und die Erledigung des Visums durch einen Mitarbeiter. Gepäck geschnappt und Begrüßung durch Fuadh und Samr, die uns die nächsten Tage begleiteten. Die erste positive Überraschung war das WLAN im Privatbus, was natürlich von allen gleich genutzt wurde. Zum tollen Hotel Fairmont in Amman reicht ein Wort: erstklassig! Vom komfortablen Bett bis zum riesigen Frühstücksbuffet war alles top!
Am Folgetag ging es zunächst mit einer üblichen Stadtführung in der Zitadelle los und danach unternahmen wir etwas sehr Empfehlenswertes: eine Graffiti-Tour durch einen Hip-Hop-Künstler und Performer. Mal etwas andere Einblicke und Anblicke der Stadt und ihrer Subkultur. Nach dem kurzen Schlendern über den Markt mit hunderten Eindrücken ging es dann zu einem sehr amüsanten Kochkurs mit anschließender Verspeisung der Künste. Mit vollem Bauch machten wir uns auf nach Norden, um den Sonnenuntergang mit Blick auf den See Genezareth zu genießen. In der netten Homestay-Unterkunft war der Abschluss eines jetzt schon ereignisreichen Tages gelungen.
Mit Rückenwind durch die Wüste: Archäologie, Honig und Mountainbikes
Nach dem reichhaltigen und liebevollen Frühstück durch die Familie ging es zum Verdauen durch die tolle und große archäologische Stätte von Umm Qays. Sehr umfangreiches Wissen wurde uns vom dort arbeitenden Archäologen vermittelt, bevor wir lernten, wo der leckere Honig aus Jordanien herkommt. Die Fahrt ging nach Osten, um dort zuerst das bezaubernde Wüstenschloss Qusair Amra zu besuchen und anschließend mit dem Mountainbike auf 25 Kilometer durch die Wüste zu cruisen. Echt ein fetziger Spaß! Sehr gute Räder und Rückenwind halfen natürlich dabei! Der Abend und der Morgen wurden ebenfalls mit einer Familie und deren Kost verbracht.
Petra in der Abendsonne - Ein Weltwunder (fast) für uns allein
Am Folgetag erlebten wir mit der 14 Kilometer langen Wanderung von Little Petra nach Petra ein weiteres Highlight des Landes. Wir bekamen einen ersten Eindruck der Baukunst der Nabatäer in Little Petra und sahen durch die tolle Landschaft über das Hintertürchen nach Petra. Unzählige Fotos auf dem Weg und auch bei der erfrischenden Pause am Kloster der riesigen Stätte waren unumgänglich. Die geniale Idee, das alles am Nachmittag und in der Abendstimmung zu machen, bescherte uns, die Atmosphäre mit nur wenigen weiteren Besuchern teilen zu müssen. So kam eines der 7 Weltwunder noch mehr zum Strahlen. Die heutige Nacht wurde im außergewöhnlichen Bubble-Hotel verbracht. Ein besonderes Erlebnis mit herrlichem Blick über die weite Landschaft oberhalb Petras.
Wüstentraum Wadi Rum: Ein Tag voller Action und atemberaubender Ausblicke
Weiter ging es am nächsten Morgen in das gerade mal 2,5 Stunden entfernte und ebenfalls weltberühmte Wadi Rum. Nach dem Umstieg auf die Ladefläche des von unserem Beduinenführer gesteuerten Pickups ging es durch die Wüstenlandschaft zum Ausgangspunkt eines nächsten Abenteuers. Mit kleinen und größeren Kletterpassagen kraxelten wir die Sandsteinfelsen immer weiter hoch zur Felsenbrücke von Burdha. Ein riesiger Spaß und immer sehr gut und professionell behütet von unserem Wanderguide. Die Belohnung waren fantastische Blicke über die Felsen und Hügel sowie die farbigen weiten Ebenen der Wüste. Nach dem Abstieg ging es durch einen Canyon mit herrlichen Felsformationen zum Beduinencamp für das große Abendbuffet und nach einer warmen Dusche in das komfortable Zimmer.
Schilf, Palmen und bunte Felsen - Zwei Tage im Wadi Al Hasa
Die nächsten beiden Tage sollten noch spektakulärer werden mit dem Zweitagestrekking im Wadi Al Hasa. Nach dem Treffen mit unserem Trekkingguide Jabur und dem Packen unserer Rucksäcke inklusive Zelten, Isomatten und Verpflegung machten wir uns auf den Weg. Zunächst durch die trockene Gebirgslandschaft zum Fluss und dann immer dem Wasserlauf folgend flussabwärts. Die Hälfte der 28 Kilometer ging es durch das Flussbett, mit zum Glück super angenehmen Temperaturen. Ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht!
Manchmal kam es einem vor wie im Paradies oder fast wie im Märchen von 1001 Nacht. Die bunten und kuriosen Felsformationen über einem und gleichzeitig die hell leuchtenden und grünen Pflanzen mit Schilf, Bambus, Oleander und Palmen neben einem – jedes Mal noch überraschender nach der nächsten Flussbiegung. Genächtigt wurde im selbst errichteten Zelt auf etwas harter Isomatte, aber dafür mit leckerem Abendessen im Bauch.
Vom wilden Wadi zum Toten Meer: Ein perfekter Abschied aus dem Orient
Am nächsten Morgen wurde alles eingepackt, sich frisch gemacht und mit der Wasserfilterapparatur wieder köstliches Trinkwasser in die Flaschen gefüllt. Die zweite Etappe war nicht minder schön und die Kamera lief heiß, im Gegensatz zu den immer nassen Schuhen, die eine angenehme Kühlung gaben. Am frühen Nachmittag waren wir wieder in der Zivilisation und machten mit unserem Bus einen kurzen Abstecher zum Toten Meer. Nach einem kleinen Schwebebad ging es dann zurück in die Hauptstadt Amman. Dem Luxus des Hotels entsprechend erfreuten wir uns an einem riesig vielfältigen und köstlichen Abendessen. Jeder Bissen ein Genuss der arabischen Küche!
Ich danke herzlichst für die Möglichkeit, dieses wunderbare Land zum einen mit dem perfekten Team und der Begleitung vor Ort und zum anderen mit der lieben und lustigen Truppe meiner Veranstalterkollegen und der super Betreuung durch Jenny erlebt haben zu dürfen. Eine unvergessliche Zeit im Orient wird noch sehr lange in Erinnerung bleiben.