Anreise nach Sibiu
Anreise in Eigenregie. Abholung des Mietwagens am Flughafen und Fahrt in die Stadt. Je nach Ankunftszeit individueller Rundgang durch die Altstadtgassen von Sibiu. Übernachtung in einer Pension oder Hotel.
Auf den Spuren von Schäfern und Bauern
Heute fahren Sie ins Erholungsgebiet der Hermannstädter, dem Paltinis. Eine mögliche Wanderung führt ins Cindrel-Gebirge zum Gipfel des Surdu und Batrana – eine grandiose Fernsicht erwartet Sie hier! Am Abend sollten Sie allerlei lokale Spezialitäten inklusive dem berühmten Pflaumenschnaps probieren (nicht inkludiert). Rückkehr nach Sibiu. Übernachtung wie am Vortag.
Von Sibiu zur Kirchenburg von Biertan
Nach dem Frühstück können Sie etwas Freizeit in Sibiu genießen. Anschließend Fahrt durch das Harbachtal zu einer UNESCO-geschützten Kirchenburg nach Biertan, dem ehemaligen Bischofssitz (Eintritt nicht inkludiert). Erkunden Sie die Siebenbürger Landschaften und die kleinen Dörfer der Siebenbürger Sachsen. Kommen Sie mit einem Gläschen mit Einwohnern und Hinzugezogenen in Gespräch. Vielleicht unternehmen Sie auch eine kleine Wanderung? Übernachtung in einer Pension. (Fahrstrecke ca. 70 km).
Siebenbürger Landschaften und märchenhafte Dörfer
Heute stehen siebenbürger Landschaften und Dörfer im Fokus. Wenn auf das Auto verzichtet wird können herrliche Wanderungen unternommen werden. Alternativ Besuch von Copsa Mare, Valchid, Malmkrog und einige mehr. Infos dazu in der Casa Noah. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke ca. 70 km).
„Die Stadt der bunten Lebkuchenhäuser“
Fahrt nach Schäßburg. Lernen Sie Sighisoara entlang der alten Stadtmauern kennen und entdecken Sie die Geschichte der Zünfte und die Altstadt. Die farbenfrohen Häuser der Altstadtgassen gaben der Stadt ihren Beinamen. Ein Abendessen (nicht inkludiert) in einem der stimmungsvollen Restaurants inmitten der Altstadt runden den Tag ab. (Fahrstrecke ca. 35 km).
Schäßburg, Viscri und Braunbären
Fahrt von Sighisoara nach Viscri, einem kleinen pittoresken Dörfchen in Zentralrumänien. Hier sollten Sie die UNESCO-geschützte Kirchenburg besuchen (Eintritt nicht inkludiert). Ein Spaziergang durch das von König Charles Wahldorf (er hat hier sogar ein Haus) darf nicht fehlen. Rückkehr nach Sighisora. Alternativ Fahrt und kleine Wanderungen zur Beobachtung wilder Bären (optional, Kosten ca. 35 EUR pro). Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 90 km ohne Braunbären, 200km mit Beobachtung der Bären).
Fagaras-Gebirge in den Südkarpaten & Balea See auf 2050 m
Über das Harbachtal fahren Sie weiter zur Gebirgskette Fagaras. Genießen Sie den Blick auf den Moldoveanu, den höchsten Gipfel der Transsilvanischen Alpen. Sie überqueren den größten Fluss Rumäniens, den Olt. Weiterfahrt nach Kerz/Carta. Dort besuchen Sie die berühmte Zisterzienser-Ruine. Weiterfahrt zum Balea See und dort lassen wir den Tag im herrlichen Hochbebirgspanorama mit einfacher Orientierungswanderung auf 2050 m ausklingen. Übernachtung beim Balea See in sehr einfacher Berghütte im Mehrbettzimmer. (Fahrzeit ca. 130 km).
Wandern im Fagaras
Ein großartiges Gebirgspanorama erwartet Sie heute inmitten der Fagaras-Berge. Das Sambata-Tal gilt als eines der schönsten Gebirgstäler Rumäniens. Früh am morgen können Sie heute langsam zum Ziegensee hinauf wandern. Mit etwas Glück sehen Sie Murmeltiere, Auerhähne, Gämsen oder sogar Bären. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 600 m↑↓, 4 km)
Zum Königstein-Gebirge
Wir fahren die Transfogaraser Höhenstraße wieder runter und bewegen uns entlang der Südkarpaten in das nächste Gebirge – dem Königstein. Übernachtung in einer Pension in Zarnesti.
Wandertag zum kleinen Königstein
Heute empfehlen wir die Wanderung durch die Kalksteinschlucht von Zarnesti zur Curmatura-Hütte (1450 m). Nach einer optionalen nicht inkludierten stärkenden Suppe wandern Sie vielleicht noch weiter zum kleinen Königstein (1816 m) mit wunderbarer Aussicht ins Burzenland, dem südlichsten Gebiet Siebenbürgens. Zwei Drittel der reichhaltigen Flora Siebenbürgens sind hier zu bestaunen, vom Edelweiß bis zur endemischen Königssteinnelke. Abstieg zum Brunnen von Botorog. Eine heilige Gebirgsquelle bietet hier eine willkommene Erfrischung. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit: ca. 6-7h, 650 m ↑↓, 10 km).
Ausflug zum Dracula-Schloss
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Schloss Bran. Das Dracula-Schloss ist trotz vieler Besucher einen Besuch wert. Das Schloss erlangte als angeblicher Sitz von Bram Stokers „Graf Dracula“ internationale Berühmtheit. Tatsächlich weist das Schloss auf seinem 30 Meter hohen Felsen verblüffende Ähnlichkeiten mit dem Dracula-Schloss des Gruselromans auf. Mit wundervoller Aussicht auf das Bucegi-Massiv und den Königstein können Sie zu den 1050 m hohen Kalibaschendörfern aufsteigen. Alternativ fahrt nach Kronstadt/Brasov.
Kronstadt wurde 1211 auf einer antiken dakischen Stätte gegründet. Aufgrund seiner Lage an den alten Handelswegen zwischen Westeuropa und dem Osmanischen Reich, war die Stadt von großen Reichtum geprägt. Die vielen verschiedenen architektonischen Stile zeigen die lange Geschichte dieser Stadt. Die Mischung von Gotik bis Renaissance ist in dieser Weise einzigartig. Nicht zu vergessen die Schwarze Kirche, der Weiße Turm und der Rathausplatz – alles Zeugnisse längst vergangener, stolzer Zeiten. (Fahrzeit ca. 80 km).
Unterwegs ins Donaudelta
Die Fahrstrecke heute ist lang, unterwegs stoppen Sie vielleicht an der Kirchenburg von Honigberg oder Tartlau mit interessanter Geschichte. Bevor Sie in Braila an der Donau ankommen, besuchen Sie doch in Berca das Schutzgebiet der interessanten Schlammvulkane. Sie sind wenige Meter hoch, aber ein Höhepunkt für Fotografen! In Tulcea können wir einen Spaziergang auf der Hafenpromenade machen und das Delta Museum besuchen. Weiterfahrt nach Baltenii de Sus. Übernachtung in in einer Pension. (Fahrzeit ca. 6-7h, 420 km).
Im Donaudelta
Das Donaudelta sollte vom Wasser aus erkundet werden. Vom Dorf aus unternehmen Sie einen Ausflug auf dem SF Georghe Arm, über diverse Seen und in den Caraorman-Eichenwald. Der seit 1930 unter Naturschutz stehende, nördlichste subtropische Wald mit Sanddünen bietet eine große Artenvielfalt und mit etwas Glück können Sie sogar Wildpferde beobachten. Traditionelles Mittagessen bei einem Fischer unterwegs. Übernachtung wie am Vortag.
Paris des Ostens: Bukarest
Fahrt nach Bukarest, dem Paris des Ostens. Nach der Ankunft haben Sie Zeit in Bukarest. Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt von einer vielfältigen Architektur mit einem bunten Stilgemisch auf engem Raum. Nach dem türkischen Sultanat wandte sich die Architektur westlichen Bauarten zu. Vorbilder waren Paris und die österreichische Monarchie. Doch die Hauptstadt Rumäniens bietet weit mehr als die an Paris erinnernde Architektur, sondern auch unzählige interessante Museen, weitläufige Parkanlagen, Restaurants und kleine Kneipchen mit leckeren regionalen oder internationalen Köstlichkeiten. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 300 km).
Bukarest und Heimreise
Heute ist es Zeit, Abschied zu nehmen und die letzten zwei Wochen Revue passieren zu lassen. Sie geben Ihren Mietwagen wieder ab und begeben sich auf Ihre Heim- oder Weiterreise.