Transkaukasus Russland • Georgien • Armenien

Zwischen weißen Gipfeln und Schwarzem Meer

Natur-, Wander- und Kulturreise

Ihre Reisespezialistin

DIAMIR-Mitarbeiterin Věra Šímová

Vera Simova

Ihre Reisespezialistin
Preis ab 2990 EUR
Dauer 19 Tage
Teilnehmer 6–12
Reiseleitung deutsch-englischsprachige Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode RUSTRA

Der Kaukasus ist eine der wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt und Heimat von fast 50 Ethnien mit verschiedenen Sprachen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Die Zeiten verbitterter Feindschaft unten den Kaukasiern ist glücklicherweise (fast überall) vorbei.

Durch den wilden Kaukasus

Schon der russische Dichter Michail Lermontow schrieb im 19. Jahrhundert: „Kaukasien, du fernes Land, der Freiheit armes Domizil, von so viel Unglück übermannt, von blutigen Kriegen allzu viel.“ Was lange Zeit nicht möglich war, realisieren wir für Sie – die Grenzüberschreitung auf der Großen Georgischen Heerstraße von Nord nach Süd.

2000 Kilometer vom Schwarzen Meer bis nach Jerewan

Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender vom Schwarzen Meer hin zum Elbrus, vom Kasbek ins verborgene Swanetien, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete gerade hier die Arche Noah, warum suchten die Argonauten genau hier das goldene Vlies und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer an diesen Ort?

Höhepunkte

  • Schwarzmeerperle und Sportstätte Sotschi
  • Wanderungen am Elbrus und Kasbek
  • Verborgenes Bergparadies Swanetien
  • 8 UNESCO-Weltkulturdenkmäler in drei Ländern
  • Verführerische kaukasische Kochkunst & exzellenter Wein
  • Optional: Aragats Südgipfel (3900 m)

Das Besondere dieser Reise

  • Nordkaukasus: Sotschi, Elbrus, Wladikawskas
  • 2000 km durch drei legendäre Kaukasusländer

Termine

  • B buchbar
  • A ausgebucht
von bis Preis p.P. weitere Informationen
garantierte DurchführungA 27.07.2018 14.08.2018 2990 EUR EZZ: 320 EUR deutschsprachige Reiseleitung
Reiseleitung: André Ulbrich
Anfragen
2019
B 19.07.2019 06.08.2019 3140 EUR EZZ: 450 EUR deutsch-englischsprachige Reiseleitung Buchen Anfragen
B 16.08.2019 03.09.2019 3140 EUR EZZ: 450 EUR deutsch-englischsprachige Reiseleitung Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihre DIAMIR-Reisespezialistin Vera Simova und teilen Sie ihr Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Rail & Fly 50 EUR
Option: Aragats ab 2 Pers. 170 EUR
Option: Aragats ab 4 Pers. 120 EUR
Option: Aragats ab 6 Pers. 90 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Reiseverlauf

  • Hafen von Sotschi

    1. Tag: Flug in den Kaukasus

    Flug via Moskau nach Adler (Sotschi). Willkommen im längsten Kurort der Welt. Abholung vom Flughafen und Fahrt zum Hotel. Wer möchte, kann im Hotel noch einen kleinen Snack zu sich nehmen. Übernachtung im Hotel.

  • Olympiapark in Sotschi

    2. Tag: Sommer- und Winterolympiade in Sotschi 1×F

    Am Morgen erkunden Sie gemeinsam mit Ihrem Stadtführer die futuristischen Sportanlagen, die anlässlich der Olympischen Spiele 2014 im Stadtteil Adler erbaut wurden. Anschließend fahren Sie in den Wintersportort Krasnaja Poljana (Rote Lichtung). Mit einer modernen Seilbahn geht es hinauf zum Rosa Peak (2320 m), wo Sie den Ausblick zu den schneebedeckten Gipfeln des Kaukasus genießen. Nach dem Mittagessen fahren Sie nach Sotschi zurück und es bleibt noch genügend Zeit für einen Spaziergang entlang der Uferpromenade, wo die Luxusjachten gut betuchter Russen sanft in den Wellen schaukeln. Selbst für ein Bad im Meer ist noch genügend Zeit. Am Abend steigen Sie in den Nachtzug nach Mineralny Vody/Pjatigorsk. Übernachtung im 4-Bett-Abteil der zweiten Klasse. (Fahrzeit Auto ca. 2h, 100 km, Zugfahrt ca. 12,5h).

  • Seilbahn hinauf zum Tscheget

    3. Tag: Fahrt zum Elbrus 1×(F/A)

    Ankunft am Vormittag in Mineralny Vody/Pjatigorsk. Abholung am Bahnhof und Fahrt nach Pjatigorsk zum Frühstück ins Hotel. Frisch gestärkt erkunden Sie anschließend zu Fuß die mineral- und heilquellenreiche Stadt. Gemütlich geht es auf den Hausberg Mashuk, für den Rückweg nutzen Sie die Seilbahn. Nach dem Mittagessen fahren Sie ins Baksan-Tal zum kleinen Gebirgsort Terskol. Schon vom Tal aus kann man den gewaltigen Gletscher des stolzen Elbrus (5642 m) mit seinem Doppelgipfel erblicken. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Rundgang durch´s beschauliche Terskol. Gemeinsames Abendessen. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2,5h, 440 m ↑, 3 km, Fahrzeit ca. 3h, 160 km).

  • Doppelgipfel des Elbrus

    4. Tag: Herrliche Panorama-Wanderung mit Blick zum Elbrus 1×(F/A)

    Heute unternehmen Sie eine herrliche Wanderung zum Berg Tscheget, dessen Aufstiegspfad direkt hinter Ihrem Hotel beginnt. Vom Aussichtsplateau auf 3000 m Höhe haben Sie einen herrlichen Ausblick auf den Doppelgipfel des Elbrus sowie auf die Gipfel von Dongusorun und Nakratau. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h, 1000 m ↑↓, 16 km). Bei Liftnutzung ab Terskol bis zur Bergstation auf 2600 m (Gehzeit ca. 3-4h, 400 m ↑↓, 6 km).

  • Fahrt ins Chegem-Tal

    5. Tag: Heiße Quellen und tosende Wasserfälle 1×F

    Es geht ein Stück zurück ins Kaukasus-Vorland. Zunächst fahren Sie ins Chegimsky-Tal. Allein die Fahrt mit Geländewagen ist zweifelsohne das Highlight des Tages. Vorbei an Sandsteintürmen, die an Formationen der Dolomiten erinnern, überfahren Sie die Passhöhe, wo Sie einen sagenhaften Blick gen Süden haben und den Elbrus noch einmal erblicken können. Nach der Mittagspause fahren Sie zu den heißen Quellen von Geduko und nehmen ein entspanntes Bad im wohl temperierten Wasser. Am Abend erreichen Sie Nalchik. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 1-2h, 4,5 km, Fahrzeit ca. 2-3h, 150 km).

  • Stadtansicht von Wladikawkas

    6. Tag: Wladikawkas – Perle des Nordkaukasus 1×F

    Der Weg führt weiter nach Osten in die Hauptstadt Nordossetiens – Wladikawkas (700 m). Die Metropole des Nordkaukasus hat kulturell einiges zu bieten und die verschiedensten Architekturstile sind im Stadtbild vertreten. Natürlich darf eine überdimensional große Leninstatue nicht fehlen. Sie schlendern über den Prachtboulevard mit musikalischer Untermalung, begleiten den reißenden Strom des Terek ein Stück die Uferpromenade entlang und hören so manche Legende über die temperamentvollen Kaukasier. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 140 km).

  • Dreifaltigkeitskirche von Gergeti Zminda Sameba

    7. Tag: Am Prometheusberg Kasbek 1×(F/A)

    Früh am Morgen geht es weiter in Richtung Georgien. Für die Grenzprozedur sollten Sie etwas Geduld mitbringen. Auf der georgischen Heerstraße setzen Sie Ihre Fahrt auf spektakulären Serpentinen und durch Tunnel fort. Das Ziel ist der ca. 20 km von der Grenze entfernte Gebirgsdorf Stepansminda (Kasbegi) zu Füßen des imposanten Kasbek auf 1700 m. Hier treffen Sie auf die anderen Teilnehmer der Gruppe. Gemeinsames Mittagessen bei einer georgischen Familie. Nachmittags wandern Sie zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti Zminda Zameba (2170 m). Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 1,5h, 50 km, Gehzeit ca. 2-3h, 470 m↑↓).

  • Gewürzmarkt in Kutaissi

    8. Tag: Ins Land des Goldenen Vlieses 1×(F/A)

    Entlang der legendären Georgischen Heerstraße gelangen Sie zunächst in die Kartli-Region in die Stadt Gori. Ein Abstecher führt Sie zur Höhlenstadt Uplisziche durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße ging. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. In Gori selbst besichtigen Sie kurz Stalins Geburtshaus. Weiterfahrt nach Westgeorgien in die Provinz Imereti, ins Land des Goldenen Vlieses. Übernachtung in Kutaissi in einem Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7h, 320 km).

  • Wehrtürme in Mestia

    9. Tag: Bergregion Swanetien 1×(F/A)

    Am Morgen fahren Sie zum Gelati-Klosterkomplex aus dem 12. Jh. sowie der dazugehörigen Akademie (beides UNESCO-Weltkulturerbe). Danach geht es für Sie zum vielleicht schönsten Flecken Georgiens – nach Swanetien. Swanetien – das sind schneebedeckte Bergriesen, unberührte Wiesen, wilde Flüsse und Wasserfälle sowie mittelalterliche Wehrturmanlagen. Beeindruckend sind bis heute erhaltene Riten und Gepflogenheiten, ganz zu schweigen von der eigenen Sprache der Swanen, die mit Georgisch überhaupt nichts gemein hat. Am Nachmittag erreichen Sie Mestia (1400 m), das administrative Zentrum Swanetiens. Wenn noch Zeit ist, besichtigen Sie gern das höchst interessante ethnographische Museum (Eintritt nicht inklusive). Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit: ca. 4-5h, 300 km).

  • Ushguli mit Berg Schchara

    10. Tag: UNESCO im Hohen Kaukasus – Ushguli 1×(F/M (LB)/A)

    Mit Geländewagen geht es hinauf nach Ushguli auf 2200 m. Ushguli gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die höchste ganzjährig besiedelte Ortschaft Europas. In Ushguli selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Besuch des Marien-Kirchenkomplexes und einiger sehr alter Wehrtürme. Während der Wanderung zum Turm der Königin Tamara machen Sie ein schönes Picknick im Freien. Von Ushguli bietet sich Ihnen der beste Blick auf die imposante Südwand des höchsten Berges des Landes – den Schchara (5068 m). Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Fahrzeit ca. 2h, 50 km, Gehzeit ca. 2h, 450 m↑↓, 6 km). (Hinweis: bitte beachten Sie, dass der Komfort in dieser abgelegenen Region sehr eingeschränkt ist!)

  • Pferde in Oberswanetien

    11. Tag: Wanderung zum Schchara-Gletscher 1×(F/M (LB)/A)

    Herrliche Tageswanderung entlang des Oberlaufs des Enguri zum Fuße der Schchara (5068 m), dem höchsten Berg Georgiens. Unterwegs Picknick. Am Abend Rückfahrt nach Mestia und Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3h, 50 km, Gehzeit: ca. 5h, 320 m↑↓, 18 km).

  • GEO_2013_1ABO_001.jpg

    12. Tag: Rückfahrt nach Tiflis 1×F

    Lange Fahrt nach Tiflis. Unterwegs Besuch im Familienweingut „Iagos Marani“ im Dorf Chardachi, wo der Winzer seit vielen Jahren wieder alte heimische Traubensorten anbaut und biologische Weine nach heimischer Methode im Kvevri (in den Boden eingelassene Tonamphoren) herstellt. Nach der Weinverkostung Weiterfahrt nach Mzcheta, der früheren Hauptstadt Georgiens. In Mzcheta besichtigen Sie die Swetizchoveli-Kathedrale (UNESCO). Ankunft in Tiflis am späten Nachmittag. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 480 km).

  • Auf der Klösterstraße

    13. Tag: Armenien im „Kleinen Kaukasus“ 1×(F/M/A)

    Von Tiflis bis zur armenischen Grenze ist es nur eine gute Stunde Autofahrt. Die Szenerie wechselt plötzlich – weite Getreidefelder und Wiesen säumen die Straßen. Auch wird es spürbar heißer als in den Tagen im Gebirge. Nach kurzer Grenzformalität und Verabschiedung Ihrer georgischen Begleiter, nimmt Sie die armenische Agentur in Empfang und los geht es hinab zur Klösterstraße. Sie besuchen die beiden bedeutendsten Klöster des Landes „Sanahin“ und „Haghpat“ (beide UNESCO-Weltkulturerbe). Von Haghpat (990 m) geht es für Sie zu Fuß auf einsamen Mönchspfaden nach Sanahin (1060 m). (Die Wanderung kann auch in umgekehrter Richtung stattfinden). Dieser wilde Pfad verband schon im Mittelalter diese beiden Meisterwerke aus dem 10. Jh. Ganz nebenbei durchzieht hier einer der tiefsten Canyons die Landschaft. Weiterfahrt am Nachmittag nach Dilidschan. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, ca. 200 km, Gehzeit ca. 2h, 10 km).

  • Klosteranlage Haghpat

    14. Tag: Der legendäre Sewansee 1×(F/M/A)

    Heute besichtigen Sie die hübsche Ortschaft Dilidschan. Bei den Einheimischen wird diese Gegend auch als „Schweiz Armeniens“ bezeichnet. In Serpentinen geht es hinauf zum Meer der Armenier – dem Sewansee. Vom Nordufer gelangen Sie zur Sewan-Halbinsel und besuchen das Kloster Sewanavank. Weiterhin stoppen Sie in Noratus, einem Friedhof mit der größten Anzahl an Chatschkaren (Kreuzsteinen) in Armenien. Mittagessen unweit von Noratus. Weiter geht die Fahrt hinauf Richtung Selim-Pass (2410 m). Unterhalb des Passes besichtigen Sie die Selim-Karawanserei aus dem 14. Jh. Das ehemalige Gästehaus zählt zu den am besten erhaltenen Karawansereien der Seidenstraße. Übernachtung im Hotel in Yeghegnadzor. (Fahrzeit ca. 2-3h, 160 km).

  • Klosteranlage Noravank

    15. Tag: Ins Ararattal 1×(F/M)

    Der Tag beginnt mit der Besichtigung des Klosters Noravank, welches am Ende einer engen Schlucht auf einem Felsen thront. Dieses Gebiet nahe Areni ist für seinen Weinanbau bekannt und Sie werden selbst ein Weingut besuchen sowie einige Weine probieren. Bevor Sie Jerewan erreichen geht es noch nach Chor Virap. Kein anderes Kloster Armeniens wird häufiger abgebildet, an keinem anderen Ort scheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier. Genießen Sie den fantastischen Blick zum biblischen Berg, der sich zum Leidwesen der Armenier heute auf Türkischem Territorium befindet. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 260 km).

  • Verkostung von Cognac

    16. Tag: Jerewan und Umgebung 1×F

    Fahrt nach Echmiadzin, der alten Hauptstadt Armeniens. Heute ist sie Sitz des Katholikos der Armenier, des geistlichen Oberhauptes der Armenisch Apostolischen Kirche. Zurück in Jerewan geht es zunächst zu einem Aussichtspunkt über der Stadt, den sogenannten Kaskaden, wovon man einen herrlichen Blick genießt. Höhepunkt des Tages ist die Führung in der Bibliothek von Matenadaran mit einer der größten und wertvollsten Handschriftensammlung der Welt. Ein wahrer Geheimtipp in Jerewan ist der Besuch des Museums des umstrittenen armenischen Ausnahmekünstlers und Kinoregisseurs Sergei „Kinorebell“ Paradschanov. Gegen Abend Besuch der weltbekannten Brandy-Destille in Jerewan, gelegen in einer alten Festung mit tiefen Kellern und dunklen Verließen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit: 1h).

  • Sonnentempel Garni

    17. Tag: Höhlenkloster Geghard und Sonnentempel von Garni 1×(F/M/A)

    Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum Höhlenkloster von Geghard, dem beliebtesten Wallfahrtsort Armeniens. Der Klosterkomplex (gebaut vom 4.-12. Jh.) liegt auf knapp 1500 m. Die Kirche selbst ist zum Teil im Felsen verborgen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier beginnt Ihre Wanderung in Richtung Garni. Dieses Bauwerk stammt aus dem 1. Jh. und steht ebenfalls unter dem Schutz der UNESCO. Nach Besichtigung des Tempels Mittagessen auf einem Bauernhof bei Garni . Zuvor können Sie in einer traditionellen Bäckerei die Herstellung des berühmten Lavasch (armenische Brotfladen UNESCO) erleben. Rückfahrt nach Jerewan ins Hotel. Gemeinsames Abendessen. (Gehzeit ca. 4-5h, 600 m↑, 400 m↓, 13 km).

  • Deftiges Aremnisches Gericht

    18. Tag: Freizeit oder Aragats-Besteigung 1×(F/M/A)

    Für alle, die nicht zum Berg möchten, steht der Tag in Jerewan zur freien Verfügung. Optional zubuchbar: Für die Gipfelstürmer beginnt der Tag zeitig am Morgen mit der Fahrt zum Aragats-Hochland, um am Akna-See (3200 m) mit der Bergwanderung zum Südgipfel des Aragats (3900 m) zu beginnen. Zunächst geht es über Bergwiesen und alpine Matten. Je nach Jahreszeit müssen evtl. einige Schneefelder überquert werden, was unschwierig ist. Nach ca. 4-5h stehen Sie auf dem Südgipfel des Aragats und genießen die Ausblicke „hinüber“ zum Ararat und hinein in die Kraterlandschaft dieses beeindruckenden Berges. Am Abend Abschiedsessen in einem armenischen Restaurant. (Fahrzeit ca. 2-3h, 120 km, Gehzeit ca. 6-7h, 800 m↑↓, 8 km).

  • 19. Tag: Heimreise

    Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Aeroflot oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.18)
  • Englischsprachige Tourenleitung in Russland
  • Deutschsprachige Tourenleitung in Georgien und Armenien
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Zugtickets Sotschi-Pjatigorsk im 4er-Abteil der 2. Klasse
  • Einladungsschreiben für Russlandvisum
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 5 Ü: Gästehaus im DZ
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Zug (4-Bett-Abteil)
  • Mahlzeiten: 17×F, 5×M, 2×M (LB), 11×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Russland (ca. 90 €, abweichend für Österreicher und Schweizer); Liftfahrt in Pjatigorsk zum Berg Mashuk (ca. 8 €); Heiße Mineralquellen von Aushiger (ca. 5 €); optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.18; Trinkgelder; Persönliches

Hinweise

Die Termine unserer Transkaukasusreise (Russland, Georgien und Armenien) und der 17-tägigen Länderkombination „Vom Großen in den kleinen Kaukasus“ (nur Georgien und Armenien) sind aufeinander abgestimmt und kombinierbar. Sie können also zwischen kompletter Tour und kürzerer Variante entscheiden.

Anforderungen

Für diese Tour sind mäßig gute körperliche Voraussetzungen erforderlich, um die einfachen Wandertouren zu meistern. Sie müssen sich auf warmes Klima und längere Fahrtstrecken einstellen. Für die Wandertouren sind Trittsicherheit, sicheres Gehen im Gelände und ausreichende Kondition erforderlich. Flexibilität und Toleranz gegenüber anderen Kulturen sind Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise! Die Gästehäuser sind teilweise recht einfach jedoch sauber und mit viel Liebe für Sie hergerichtet.

Anforderungen Aragats-Besteigung:
Der Aragats-Südgipfel ist mit ca. 3900 m der niedrigste der Aragats-Gipfelkette, die ihren höchsten Punkt im Aragats-Nordgipfel mit 4090 m hat und zudem die höchste Erhebung Armeniens darstellt. Für diese sehr einfache Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für eine Tagesetappe zwischen 5 und 7h notwendig. Start der Bergwanderung ist am Akna-See auf 3200 m. Jeder Teilnehmer trägt lediglich seinen persönlichen Tagesrucksack. Ein lizensierter Bergführer begleitet Sie.

Zusatzinformationen

Das Visum für Russland ist im Vorfeld der Reise zu beantragen. Georgien und Armenien sind visafrei.

Eine Verlängerung in der Weinregion Kachetien in Georgien ist ebenfalls möglich. Eine Zugfahrt von Jerewan bringt Sie über Nacht nach Tiflis zurück und von da könnte dann ein viertägiges Programm in Kachetien für Sie beginnen.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.