Russland

Mit der Transsib bis ans Ende der Welt

Eisenbahnnostalgie, Naturliebe und Kulturerbe von Moskau bis Wladiwostok

Ihre Reisespezialistin

Preis pro Person ab 3710 EUR
Dauer 24 Tage
Teilnehmer 6–12
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode RUSSIB

Kulturschätze und Naturheiligtümer entlang der Transsib

Von Moskau bis Wladiwostok erleben Sie Russland hautnah auf ganz einzigartige Weise – unterwegs in Regelzügen auf der längsten und legendärsten Bahnstrecke der Welt. Der Mythos Transsib führt Sie vorbei an Datschen, Baba-Jaga-anmutenden, romantischen Holzhäuschen, alten Geschichten, großen Traditionen, Balalaikas, Matrjoschkas und sicher dem einen oder anderen Wodka nach der Banja. Das ist russische Seele pur.

Russland – Land der Extreme und Superlative

Im Land der Extreme überschlagen sich die Superlative: Moskau wartet als pulsierende Metropole zwischen Moderne und Vergangenheit auf. Russland ist ein Wasserschloss und verfügt über die meisten Süßwasserreserven weltweit. Der Baikalsee als tiefster See der Welt empfängt Sie mit seinen Baikalrobben und der wunderschönen alten Bahntrasse inmitten von Sibirien, Sie erleben den Schamanenkult und die mächtigen Ströme Wolga, Ob und Amur im größten Land der Welt. Alles in allem: Entlang der Transsib wartet eine Mischung zauberhafter Abenteuer aus Natur und Kultur auf Sie.

Höhepunkte

  • Abenteuer auf Schienen: Russland's reiches Natur- und Kulturerbe hautnah erleben
  • UNESCO-Welterbe Moskau, Kasan und Baikalsee
  • Aktiv unterwegs in Jekaterinburg und Ural
  • Pracht der Zarenzeit, Sowjetkult und märchenhafte Silhouetten der Zwiebeltürme
  • Kulturgeschichte großer Metropolen und Charme kleiner Holzbau-Dörfchen
  • Einzigartige Vor- und Nachprogramme: per Zug aus Berlin, per Fähre nach Japan, Sankt Peterburg erleben
  • Wasserpracht Russlands entlang der Ströme Wolga, Ob, Amur
  • Birken, Banja, Ballett und Burjatien

Das Besondere dieser Reise

  • Auf dem Landweg von Berlin bis nach Japan
  • Baikal intensiv erleben: Schiffsreise zu den Robben und traumhafte Naturkulissen

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 23.05.2020 15.06.2020 3710 EUR EZZ: 720 EUR
Reiseleitung: Franziska Kramer
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B 29.08.2020 21.09.2020 3710 EUR EZZ: 720 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihre DIAMIR-Reisespezialistin Franziska Kramer und teilen Sie ihr Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Reiseverlauf

  • Bolschoj Theather in Moskau

    1. Tag: Anreise nach Moskau

    Privjet Rossija! Sie kommen in der Hauptstadt der Russischen Föderation an. Millionenschwere Metropole, größte Stadt Europas mit den meisten Milliardären und den höchsten Wolkenkratzern Europas. Lassen Sie die ersten Eindrücke am besten in den prachtvollen Metrostationen auf sich wirken. Diese bringt Sie schnell und zuverlässig in jeden Bezirk der Stadt. An Ihrem ersten Tag in Russland gehen Sie selber auf Schnupperkurs durch die Stadt. Oder doch auf Verkostungskurs? Probieren Sie sich selbst durch Delikatessen wie Kaviar, Stör, Wodka und Plombier, das berühmte russische Sahneeis. Übernachtung im Hotel.

  • Der Rote Platz mit Basilius-Kathedrale im Moskau

    2. Tag: Moskau erleben: Vom UNESCO-Welterbe hin zum Sowjetstern 1×(F/A)

    Moskau wird Sie begeistern. Beim Stadtrundgang entdecken Sie nicht nur den Kreml und den Roten Platz, welche sich in die Reihen des UNESCO-Weltkulturerbes eingliedern. Die Zwiebeltürme der Basilius-Kathedrale malen bunt-farbenfrohe Silhouetten in den Himmel. Die Prachtbauten der Zarenzeit, Lenin und der funkelnde rote Stern sowie monumentale Sowjetbauten erinnern an die reiche Geschichte Russlands. Am Abend können Sie optional im Bolschoi-Theater große russische Kunst und Kultur sehen, fühlen und hören lernen. Russisches Ballett zählt mit Sicherheit zu den besten weltweit. Lassen Sie sich diesen Zauber nicht entgehen! Übernachtung im Hotel.

  • Basiliuskathedrale Moskau

    3. Tag: Moskau – Transsib 1×F

    Sie haben heute die Möglichkeit, die reichen Schätzen der russischen Kultur zu entdecken. Folgen Sie den russischen „Juwelen“ in Museen wie der Rüstkammer und der Gemäldegalerie Tretjakow oder gar bis hin in gold-glänzende Klöster und prachtvolle Zarenresidenzen im Umland von Moskau. Eisenbahnnostalgie pur! Ihre erste Etappe in der Transsib nach Kazan steht nun kurz bevor. Auf dem Weg zum Bahnhof stimmen Sie sich mental auf das Zugabenteuer gen Osten ein. Im Zug wartet bereits ein heißer Tee aus dem Samovar auf Sie, wenn Sie das Vierbett-Schlafabteil beziehen. Die Strecke ist weitgehend unentdeckt durch Touristen. Erleben Sie die Transsib auf ganz individuelle und authentisch-russische Art und Weise! Übernachtung im 4-Personen-Abteil. (Fahrzeit ca. 12h).

  • Eisenbahnnostalgie in Russland

    4. Tag: Transsib – Kasan: Im Reich der Tataren – Transsib

    Nach Ihrer ersten Nacht im Zug erreichen Sie am nächsten Morgen Kasan, die Hauptstadt der Tataren. Die Stadt wurde im 10. Jh. von Wolgabulgaren gegründet und war die Hauptstadt des tartarischen Khanat Kazan. Ihr Gepäck schließen Sie am Bahnhof ein und begeben sich mit Ihrem Reiseleiter auf Entdeckungstour. Der Kreml zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt malerisch an der Wolga. Am Nachmittag können Sie die Eindrücke der Stadt vom Wasser aus genießen. Wie wäre es mit einer Schifffahrt auf Europas größtem Strom, der Wolga? (optional). Am Abend besteigen Sie wieder die Transsib. Übernachtung im 4-Personen-Abteil. (Fahrzeit ca. 14h).

  • Der Grenzposten Europa - Asien im Ural

    5. Tag: Transsib – Jekaterinburg: Auf den Spuren der letzten Zarenfamilie

    Auf Schienen rollen Sie gegen Vormittag in Jekaterinburg ein. Auf einigen Zugplänen taucht die Stadt noch mit ihrem alten Namen Swerdlowsk auf. Sie beziehen Ihr Hotel, haben ein wenig Zeit zum Ausruhen, bevor ein kleiner Stadtrundgang zu den interessanten Orten der „Hauptstadt des Urals“ führt. Die Blutskirche wurde – ganz zum Zwiespalt der Stadt – in Gedenken an die Ermordung der letzten regierenden Zarenfamilie um Zar Nikolaus II. erbaut. Hören Sie spannende Geschichten über die Oktoberrevolution, die Bolschewiki, Boris Jelzin und das WM-Fußballstadion. Übernachtung im Hotel.

  • Malerische Idylle an der Tschusovaya im Ural

    6. Tag: Unterwegs im Ural zwischen Asien und Europa 1×(F/M/A)

    Jekaterinburg erlangt nicht nur als Grenzstadt zwischen Asien und Europa Berühmtheit. Es ist auch die historische Hauptstadt des Ural. Ein Ausflug in die Natur bringt Sie zum geografischen und kulturellen Grenzstein zwischen Europa und Asien. Nicht weniger unbekannt ist der Ural und Russland allgemein für seinen unglaublichen Wasserreichtum. Auf dem malerischen Flüsschen Tschusovaja unternehmen Sie eine Paddelboottour. Seien Sie also gewappnet mit wasserfester Kleidung – und gutem Hunger, denn ein Lagerfeuer mit deftigen Speisen und einem kleinen Wässerchen darf im Mütterchen Russland nicht fehlen. Hier direkt am Flussufer wartet noch ein anderes Highlight auf Sie. Lassen Sie sich überraschen! Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1-2h).

  • Kinder freuen sich über den vorbeifahrenden Zug

    7. Tag: Jekaterinburg: Ausflug in die Vergangenheit – Transsib 1×F

    Optional kann man heute das Museum der russischen Militärtechnik besuchen. Hier sind auch viele alte Züge der Transsib-Strecke ausgestellt. Ein Ausflug in die Vergangenheit! So auch folgende Option: Ganina Yama zeugt als Erinnerungsstätte an die Zaren-Familie Romanov um den letzten Zar Nikolaus II nach deren Ermordung in Jekaterinburg 1918. Am Mittag besteigen Sie wieder die Transsib und fahren auf Ihrer nächsten Etappe weiter nach Novosibirsk. Ihre Blicke schweifen über die sich immer weiter öffnende Landschaft der russischen Taiga. Sie fahren entlang hunderter kleiner Seen, Flüsschen und Moore, vorbei an kleinen Ortschaften mit typisch russischen Holzhäuschen und atmen das Eisenbahnflair des ursprünglichen Russland tief ein. Übernachtung im 4-Personen-Abteil. (Fahrzeit ca. 21h)

  • Holzhäuschen in Sibirien

    8. Tag: Transsib – Novosibirsk: Hauptstadt Sibiriens

    Am Mittag des nächsten Tages erreichen Sie den Bahnhof Novosibirsk und checken in Ihr Hotel ein. Als größte Stadt Sibiriens und drittgrößte Stadt Russlands gibt es in Novosibirsk eine Menge zu erleben. Angefangen mit dem Bahnhof (einer der größten Russlands), über die Alexander-Newski-Kathedrale bis hin zum Opernhaus, welches mit erstklassigen Aufführungen lockt, zeigt sich Novosibirsk von seiner schönsten Seite. Übernachtung im Hotel.

  • Lokführer der Transsib

    9. Tag: Novosibirsk: Sowjet-Erlebnis – Transsib 1×F

    Nach dem Frühstück erkunden Sie die Stadt an einem der größten Ströme Sibiriens, dem Ob. Vorbei am Lenin-Platz, dem Platz der Revolution, geht es rein ins Sowjet-Erlebnis. Das UdSSR-Museum in Novosibirsk ist wirklich ein Augenschmaus und für herzlich-witzige Schnappschüsse mit den Requisiten der sowjetischen Ära eine Top-Adresse. Optional Am Abend brechen Sie auf Ihre vierte und zweilängste Etappe nach Irkutsk auf. Übernachtung im 4-Personen-Abteil. (Fahrzeit ca. 32h).

  • Eisenbahnnostalgie in Russland

    10. Tag: Transsib

    Sie verbringen den Tag auf Schienen. Sie befinden sich nun irgendwo im Nirgendwo auf der längsten Eisenbahnstrecke der Welt, welche Moskau und Wladiwostok nach 9288 Schienenkilometern durch 7 Zeitzonen auf 2 Kontinenten verbindet. Vielleicht begreift man nun die unendliche Weite der sibirischen Taiga und das dahinter verborgene geheime Leben der Wildnis etwas mehr. Übernachtung im 4-Personen-Abteil.

  • Holzhäuschen in Russland

    11. Tag: Transsib – Irkutsk: Im Paris Sibiriens

    Am Morgen erreichen Sie Irkutsk. Die Universitätsstadt mit über einer halben Million Einwohnern ist ein Zauber historischer Kultur und Architektur. Sie erkunden das historische Zentrum von Irkutsk bei einem Stadtrundgang. Ein Stopp in den Vierteln mit typisch russischen Holzhäuschen darf da gewiss nicht fehlen; ebenso wenig ein Halt auf dem lokalen Markt! Hier wird täglich frisches Obst und Gemüse zum Verkauf angeboten. Auch die leckere deftige Salami und den Käse sollten Sie probieren, ganz zu schweigen vom russischen „Konfety“. Was wäre Russland ohne die russische Schokolade! Hier ist man zudem mit lokalen Spezialitäten bestens beraten: Pinienkerne und Sagan-Dali nicht verpassen! Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Dekabristen-Museum und die Verklärungskirche zu besichtigen (optional). Übernachtung im Hotel.

  • Mit der Transsibirische Eisenbahn unterwegs

    12. Tag: Alte Baikal-Bahn – Listwjanka 1×(F/M/A)

    Nachdem Sie gefrühstückt haben, steigen Sie in die alte Baikal-Bahn ein und brechen zur Perle Sibiriens, den Baikalsee, auf! Der Baikalsee ist der tiefste und älteste See der Welt. Mit 1642 Metern Tiefe und mehr als 2100 km Uferlinie beherbergt dieses Naturwunder 20 % des weltweiten Süßwasser-Reservoirs. Unglaublich, welche Dimensionen hier zählen. Lassen Sie sich von der Reinheit der Natur entlang der urigen Bahnstrecke am Baikalsee verzaubern. Sie wird Ihnen viele wunderbare Möglichkeiten für Foto-Stopps und kurze Wanderungen bieten. Am Nachmittag erreichen Sie Port Baikal und setzen über nach Listwjanka, wo Sie in einem kleinen Hotel übernachten. Übernachtung im Gästehaus.

  • Wunderschöne Natur am Baikalsee

    13. Tag: Wanderung entlang des Baikalsees 1×(F/M (LB)/A)

    Natur pur: Erkunden Sie die idyllischen Pfade entlang des Baikalsees zu Fuß. Sie wandern heute 22 km bis zum Dorf Bolschije Koty. Zahlreiche kleine kristallklare Bächlein und Flüsse garantieren immer wieder die Zufuhr von leckerem Trinkwasser. Hier erlebt man wahrhaftig eins zu sein mit der Natur. Traumhafte Picknick- und Feuerstellen bieten wunderschöne Rastplätze und Pausenmöglichkeiten im Einklang mit der Natur. Da es in dem Dorf keine Straßen gibt, nimmt man von dort aus ein Boot zurück nach Listwjanka. Die Versorgung von Bolschije Koty erfolgt im Sommer also nur per Boot und im Winter übers Eis des zugefrorenen Baikalsees. Die Rückfahrt nach Listwjanka erfolgt mit dem Schiff. Wer es sich nicht zutraut, hat optional die Möglichkeit einen Ausflug ins Freilichtmuseum Talzy zu unternehmen. Dort bestaunen Sie die Holzkunstbauweise und erhalten anschließend im Baikal-Museum spannende Einblicke in die erdgeschichtliche Entwicklung des größten Süßwassersees der Erde. Übernachtung im Gästehaus. (Gehzeit ca. 6-7h, 900 m↑↓, 22 km).

  • Russsicher 4x4 Bus UAZ am Baikalsee

    14. Tag: Listwjanka – Insel Olchon 1×(F/A)

    Ihr Ziel ist die im Baikalsee gelegene Insel Olchon. Die Fahrt ist geprägt von einer unglaublich abwechslungsreichen Landschaft durch Birken- und Fichtenwälder über Steppen und Dünen hin zum Sandstrand des azurblauen Baikalsees. Die Insel Olchon mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 120 km teilt den Baikalsee in das kleine und das große Meer, wie die Russen ihre Perle Sibiriens liebevoll nennen. Der See ist nicht nur für die Russen ein Phänomen. Die Inspiration macht vor niemandem Stopp, auch vor Ihnen nicht und mit Sicherheit werden Sie die eine oder andere Legende über den zauberhaften See von den Einheimischen erzählt bekommen. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7h).

  • Baikalsee mit Schamanenfelsen

    15. Tag: Insel Olchon: Ausflug in den Norden zum Kap Choboi 1×(F/M/A)

    Unvergessliche Erlebnisse auf der Insel Olchon warten auf Sie! Per russischem Kleinbus, dem UAZ, und dies ist schon Erlebnis genug, machen Sie einen ganztägigen Ausflug in den Norden der Insel. Das Kap Choboi eröffnet einen traumhaft schönen Panoramablick auf den Baikalsee. Können Sie das andere Ufer noch erkennen? Am Kap Choboi vereinen sich das große und das kleine Meer vom Baikalsee. Atmen Sie die unendliche Weite und Wildnis der Natur ein und blicken Sie so weit das Auge reicht über den größten Süßwassersee der Welt. Einheimische halten das Kap für heilig, was daran liegen mag, das es wie ein Stoßzahn aus dem See herausragt und ein unglaubliches Echo erzeugt. Unterwegs legen Sie mehrere Fotostopps ein und lockern die Fahrt mit Spaziergängen zu besonderen Aussichtspunkten auf, u.a. zu den Felsformationen aus Marmor. Bei einem Spaziergang zum Schamanenfelsen erleben Sie den Schamanenkult hautnah. Tauchen Sie ein in die Mythen der Steingeister, die Tradition der farbenfroh-bunten Bänder und die Sagen um die Naturgewalten. Übernachtung im Gästehaus.

  • Baikalrobbe

    16. Tag: Insel Olchon – Uschkanji-Inseln: Beobachtung der Süßwasserrobben 1×(F/M/A)

    Die unvorstellbare und häufig unterschätzte Größe des Baikalsees kommt auch heute zum Ausdruck. Nach dem Frühstück brechen Sie per Schiff zu den 500 km entfernten Uschkanji-Inseln auf. Vielleicht passieren Sie dabei sogar die tiefste Stelle des Baikalsees? Möglicherweise erhaschen Sie während der Fahrt einen Blick auf die Süßwasserrobben, denn langsam nähern Sie sich den Gefilden dieser einzigartigen Tierart. Sie nutzen den Tag zum Ausspannen, bevor Sie Ihre Kameras zücken, denn nun sind Sie an den Uschkanji-Inseln angelangt. Hier beobachten Sie die Baikalrobben, die einzigen Süßwasserrobben auf der Welt. Am Abend legen Sie in einer Bucht an. Hier hat die Geologie Erholung pur für Sie geschaffen: Aus zwei Quellen sprudelt heißes Wasser, welches zu einem Bad einlädt. Die Übernachtung erfolgt auf dem Schiff in Vierbett-Kabinen. (Fahrzeit ca. 8-9h).

  • Weißer Sandstrand am Baikalsee

    17. Tag: Uschkanji-Inseln – Ust-Bargusin: Ostufer des Baikalsees 1×(F/A)

    Sie befinden sich im Nationalpark der Halbinsel Swjatoi Nos (zu Deutsch Heilige Nase) Auf dem Weg nach Ust-Bargusin haben Sie (im Herbst) die Gelegenheit von der großen Auswahl der Wald- und Wildbeeren aus wilder Natur zu naschen. Vielleicht entdecken Sie sogar Spuren von Bären ? Im kleinen Örtchen Ust-Bargusin lassen Sie die Eindrücke vom Baikalsee Revue passieren, machen einen Spaziergang entlang des kilometerlangen, weißen Sandstrandes, springen ins kühle Nass und wärmen sich anschließend in der wohlig-warmen russischen Banja auf. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit Schiff ca. 2-3h, Fahrzeit Auto ca. 1-2h).

  • Lenin-Standbild in Ulan-Ude

    18. Tag: Ust-Bargusin – Ulan-Ude: Hauptstadt Burjatiens 1×F

    Von Ust-Bargusin brechen Sie nach dem schmackhaften Frühstück nach Ulan-Ude auf. Sie erkunden die Hauptstadt Burjatiens und schauen sich das Theater, den Platz der Sowjets, die Odigitriev Kirche und den Markt an, wo Sie das bunte Treiben der Einheimischen bestaunen können. Wie wäre es mit einem Erinnerungsfoto mit Lenin? Das größte monumentale Lenin-Denkmal befindet sich auf dem zentralen Platz von Ulan-Ude und ist den einheimischen Erinnerungen an Lenin nachempfunden. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h).

  • Lachs, Kavier und Wodka

    19. Tag: Ulan-Ude – Transsib 1×F

    Am Nachmittag brechen Sie auf Schienen weiter gen Osten auf. Mit circa 50 Stunden Zugfahrt zum nächsten Stopp in Chabarowsk liegt nun der längste Streckenabschnitt vor Ihnen. Zeit für eine Wodka-Verkostung? Übernachtung im 4-Personen-Abteil. (Fahrzeit ca. 50h).

  • Zug durch Sibirien

    20. Tag: Transsib

    In etwa die Hälfte Ihrer Zeit auf diesem Streckenabschnitt ist nun um. Die schier unendlichen Weiten und die lange Fahrzeit machen die enorme Große Russlands wenigstens etwas fühlbar. Über 17.100.000 Quadratkilometer erstreckt sich Russland auf zwei Kontinenten – ein Land doppelt so groß wie die USA und 50 x so groß wie Deutschland. Übernachtung im 4-Personen-Abteil.

  • 21. Tag: Transsib – Chabarowsk

    Den gesamten Tag verbringen Sie im Zug und haben genügend Zeit, die herrlichen Eindrücke Revue passieren zu lassen, mit Einheimischen zu plaudern, Fotos zu sortieren, Spiele zu spielen oder es einfach den Russen gleich zu tun: zu essen und zu schlafen. Abends kommen Sie in Chabarowsk an. Mit Blick auf den Amur können Sie den Sonnenuntergang bei Schaschlik und Piwo genießen – hm lecker, so könnte es immer bleiben. Übernachtung im Hotel.

  • 22. Tag: Chabarowsk: Bedeutendes Handelszentrum im Fernen Osten – Transsib 1×F

    Nach dem Frühstück besichtigen Sie die wichtigste Handelsmetropole des Fernen Ostens und entdecken dabei die Steifuferpromenade, den Flussbahnhof, den Klippenturm, den Stadtpark. Der Amur prägt das Gesicht der Stadt: Chabarowsk erstreckt sich über 40 km entlang dieses riesigen, verzweigten, ewig breiten Stroms. Diesen kann man auf einer optionalen Bootstour sicher am intensivsten kennenlernen. Ihre letzte Etappe in der Transsib steht Ihnen abends bevor. Auf nach Wladiwostok! Übernachtung im 4-Personen-Abteil. (Fahrzeit ca. 12h).

  • Sicht auf den Bahnhof mit dem Wahrzeichen 9288km von Moskau bis Wladiwostok

    23. Tag: Transsib – Wladiwostok: Metropole am Pazifik 1×A

    Am Morgen erreichen Sie Wladiwostok, was so viel heißt wie „Beherrsche den Osten“. Von Moskau kommend liegen nun 9288 Schienenkilometer und 8 Zeitzonen hinter Ihnen. Endstation Transsibirische Eisenbahn. Am anderen Ende der Welt. Wie beeindruckend! Sie gehen nun auf Entdeckungstour mit Ihrem Reiseleiter, um die Stadt zu erkunden. Ein schmackhaftes russisches Abendessen rundet das Abenteuer Moskau – Wladiwostok auf Schienen ab. Übernachtung im Hotel.

  • Wladiwostok im Winter

    24. Tag: Abreise von Wladiwostok 1×F

    Die Stadt am Pazifik verfügt über den wichtigsten russischen Hafen im Osten des Landes. Und noch viel mehr als das, denn hier werden die Dimensionen Russlands nochmal richtig bewusst: Die Volksrepublik China ist 50 km entfernt, Nordkorea 100 km. Bis nach Japan sind es lediglich 650 km Seeweg. Wie wäre es also mit einer Weiterfahrt per Schiff nach Japan und einem Anschlussprogramm dort?

Enthaltene Leistungen ab Moskau/an Wladiwostok

  • DIAMIR-Reiseleitung von Moskau bis Wladiwostok
  • Lokale Reiseleitung in den Städten
  • Zugfahrt in der Transsibirischen Eisenbahn (4-Personen-Abteil)
  • Zugfahrt auf der alten Baikal-Trasse
  • Transfers und Fahrten laut Programm
  • Schifffahrt zu den Baikalrobben
  • Eintritte laut Programm
  • Einladungsschreiben für Russland-Visum
  • Reiseliteratur
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • 8 Ü: Zug (Vierbett-Abteil)
  • 5 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Schiff in Vierbett-Kabine
  • Mahlzeiten: 15×F, 4×M, 1×M (LB), 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 90 € für deutsche Staatsbürger); optionale Ausflüge und Eintritte; Gebühr für den Aufenthalt auf den Uschkanij-Inseln (ca. 40 €); ggf. Gepäckaufbewahrungsgebühren; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Abenteuer auf Schienen: Russland's reiches Natur- und Kulturerbe hautnah erleben
  • UNESCO-Welterbe Moskau, Kasan und Baikalsee
  • Aktiv unterwegs in Jekaterinburg und Ural
  • Pracht der Zarenzeit, Sowjetkult und märchenhafte Silhouetten der Zwiebeltürme
  • Kulturgeschichte großer Metropolen und Charme kleiner Holzbau-Dörfchen
  • Einzigartige Vor- und Nachprogramme: per Zug aus Berlin, per Fähre nach Japan, Sankt Peterburg erleben
  • Wasserpracht Russlands entlang der Ströme Wolga, Ob, Amur
  • Birken, Banja, Ballett und Burjatien

Das Besondere dieser Reise

  • Auf dem Landweg von Berlin bis nach Japan
  • Baikal intensiv erleben: Schiffsreise zu den Robben und traumhafte Naturkulissen

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 30 Tage vor Abreise möglich

Standard und Komfort

Bitte beachten Sie, dass dies keine Luxusreise ist. Sie fahren mit Regelzügen, übernachten in 4-Bettabteilen und es stehen in der Regel keine Duschen im Zug zur Verfügung. Es gibt in jedem Wagon der Züge Toilettenräume mit Waschgelegenheit. In den Städten übernachten Sie in komfortablem Mittelklassehotels. 4 Übernachtungen verbringen Sie in lokalen russischen Gasthäusern. Die Insel Olchon ist erst seit wenigen Jahren ans Stromnetz angeschlossen und fließend Wasser ist eher die Ausnahme, ebenso in Ust-Bargusin. Um Ihre Reise so authentisch wie möglich zu gestalten, haben wir uns für diese Mischung an Unterkunftsvarianten entschieden. Alle Unterkünfte sind sauber und liebevoll von den Einheimischen für Sie hergerichtet.

Buchungsfristen

Für diese Reise ist es zwingend erforderlich bis spätestens 10 Wochen vor Abreise zu buchen. Bei späteren Buchungen können Zugtickets möglicherweise nicht mehr in zusammenhängenden Abteilen und ggf. müssen andere Hotels gebucht werden. Upgrades in Zweibett-Abteil werden in der Regel auch in ganz anderen Zugteilen sein.

Schifffahrt Baikalsee

Auf dem Baikalsee können urplötzlich schwere Stürme mit meterhohen Wellen auftreten. Bei diesen Wetterbedingungen wird die Schifffahrt am Baikal eingestellt, sodass sich die Zeiten für die Schifftransfers um ein oder gar zwei Tage verschieben können. Am Ufer herrscht meist trotzdem noch recht schönes Wetter, sodass die Zeit für Ausflüge in der näheren Umgebung genutzt werden kann. Im ungünstigsten Fall müssen Programmänderungen vorgenommen werden. Die Übernachtung erfolgt in einer Vierbett-Kabine auf dem Schiff. Einzelbelegung ist hier leider nicht möglich.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen (Baikalrobben) nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Wir und unsere Partner verfügen jedoch über die beste Expertise, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Bitte beachten Sie die für diese Reise von unseren AGB abweichenden Zahlungs- und Stornobedingungen:
Anzahlung: 25% des Reisepreises

bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 25%,
vom 30. bis zum 22. Tag vor Reiseantritt 30%,
vom 21. bis zum 15. Tag vor Reiseantritt 50%,
vom 14. bis zum 7. Tag vor Reiseantritt 75%,
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 90%.

Anforderungen

Lange Zugstrecken sind für Sie kein Problem?! Einschränkungen in Sachen Platz und Komfort nehmen Sie hin für ein Abenteuer auf Schienen? Begegnungen mit Einheimischen treten Sie aufgeschlossen und ohne Vorbehalte entgegen? Sie wollen Russland nicht nur an der Oberfläche kennenlernen? Dann sind Sie hier genau richtig! Für diese Tour sollten Sie sich auf teils lange Fahrtstrecken im Fahrzeug einstellen und Sie sollten uneingeschränkt bewegungsfähig sein.

Für das Reisen und Wandern am Baikal sind eine gute Portion Abenteuergeist, Flexibilität, Teamgeist sowie ein gewisser Komfortverzicht nötig. Für das optionale Wandern sind Trittsicherheit und sicheres Gehen in unwegsamen Gelände gefragt. Ausreichend Kondition sollte vorhanden sein. Das Tragen des eigenen Tagesrucksacks (ca. 6 kg) ist Grundvoraussetzung.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.