Russland | Tschukotka

Zu den Walrosskolonien und Waljägern am Arktischen Ozean

Expedition mit Geschäftsführer Thomas Kimmel in den Fernen Osten zu Rentierzüchtern, Eisbären und Walrössern

Ihr Reisespezialist

Stefan Hilger

Stefan Hilger

Ihr Reisespezialist
Preis pro Person ab 12 999 EUR
Dauer 16 Tage
Teilnehmer 8
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode RUSTKS

Tierbeobachtungen sind mit ihm de facto garantiert: wenn der DIAMIR-Geschäftsführer sich auf die Fotopirsch begibt, kommen meist schnell Erfolgsmeldungen. Egal ob Schneeleopard, Tiger oder Roter Panda – in unserer Bilddatenbank finden sich zahlreiche Aufnahmen von seltenen Tierarten mit dem Fotografenkürzel TKI: Thomas Kimmel. Zum Firmenjubiläum geht es nun in den Osten Russlands.

Mit Thomas Kimmel nördlich des Polarkreises unterwegs

Auf unserer Sonderreise im fernen Tschukotka wird Ihnen so manche Grenzerfahrung zuteil: Nicht nur, dass die Route weit nördlich des Polarkreises verläuft, auch werden Sie über Land mit Spezialfahrzeugen unterwegs sein und sich ihren Weg bis Vankarem am Arktischen Ozean bahnen.

Wo Naturgewalten den Menschen beherrschen

Nahe der Fischersiedlung Vankarem kommen im September tausende Walrosse an der Küste des Arktischen Ozeans zusammen. Die Eisbären besiedeln wiederum seit 5 bis 7 Jahren die Gegend um das Fischerdörfchen. Für die größten und gefürchtetsten Landjäger auf unserem Planeten, den Eisbären, ein Jagdidyll sondergleichen. Täglich beobachten Sie zusammen mit einem lokalen Inspektor (Ranger) aus gebührender Distanz die Geschehnisse an der Küste. Nur Sie und 300 verbliebene des Tschuktschen-Volkes stehen einer schier übermächtigen Naturgewalt gegenüber.

Mit dem Boot zur Insel Kolyuchin

Mit einem gecharterten Boot setzen Sie über auf die ca. 70 km entfernte Insel Kolyuchin. Die nahezu menschenleere Insel bietet beste Voraussetzungen für Naturkundler und Abenteurer. Stellen Sie sich auf außergewöhnliche und positiv strapaziöse Tage ein. Hier sind touristische Härte und ein Stück weit Haudegentum gefragt. Wenn Sie sich mit ganzem Herzen und Mut auf diese Herausforderung einlassen, dann erleben Sie unvergessliche Tage in einem der letzten ganz einsamen Naturhabitate. Seien Sie einer der wenigen exklusiven Gäste in diesem fernen Landstrich und erleben Sie den spektakulären Norden in seiner ganzen Pracht und Wucht!

Höhepunkte

  • Sechs Tage mit Inuit-Jägern unterwegs zu Eisbären und Wallrosskolonien
  • „Indian Summer“ in Russlands Fernem Osten
  • Tschuktschen-Siedlung: Amguema
  • Fjordlandschaften und GULAGs rund um Egvekinot
  • Tschuktschen und ihre riesigen Rentierherden in der Sommertundra
  • Insel Kolyuchin – prächtiges Naturreservat im Arktischen Ozean
  • Alltagsbräuche und Glauben im Leben der Walfänger von Tschukotka
  • Extrem hohe Sichtungschancen von Eisbären und Walrossen

Das Besondere dieser Reise

  • Exklusive Begleitung durch den DIAMIR-Geschäftsführer und Naturenthusiasten Thomas Kimmel
  • Kleine Runde aus maximal 8 Teilnehmern

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 14.09.2021 29.09.2021 12 999 EUR EZZ: 200 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
Reiseleitung: Thomas Kimmel
Sie reisen zu zweit? Wir garantieren Ihnen bei Buchung die Reise
Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihren DIAMIR-Reisespezialist Stefan Hilger und teilen Sie ihm Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise

    Dienstag, den 14.09.2021

    Flug in Eigenregie von Deutschland nach Moskau. Gegebenenfalls Flughafenwechsel und Weiterflug nach Anadyr. Die Gruppe trifft sich spätestens am Flughafen Vnukowo zum Weiterflug nach Fernost. Auf dem Flug von Moskau nach Anadyr überwinden Sie nicht nur elf russische Zeitzonen, sondern sind mit 8-9h auf einem der längsten Inlandsflüge weltweit unterwegs.

  • Holzkirche in Anadyr

    2. Tag: Ankunft in Anadyr – im Fernen Osten Russlands 1×A

    Mittwoch, den 15.09.2021

    Willkommen in Tschukotka – im äußersten Nordosten von Russland. Ferner Osten trifft sprichwörtlich den Nagel auf den Kopf, denn nur wenige Kilometer entfernt liegt schon Alaska und damit auch die Datumsgrenze. So sind die Tschuktschen den amerikanischen Nachbarn stets einen Kalendertag voraus.

    Sie werden vom Flughafen abgeholt und überqueren mit der Fähre die Bucht von Anadyr, ein erstes Highlight dieser abenteuerlichen Reise in eine andere Welt. Nicht selten können hier schon Belugas, Robben und Papageientaucher beobachtet werden.

    Nach dem Check-in im Hotel und einem Mittagssnack begeben Sie sich zu Fuß auf einen Stadtrundgang und besichtigen u. a. das St. Nicholas Denkmal und die Kathedrale. Anadyr ist die Gebietshauptstadt von Tschukotka und liegt malerisch an der Beringstraße. Die Stadt selbst besteht hauptsächlich aus farbenfrohen Hochhäusern mit ein paar architektonischen Perlen, wie der hölzernen Kathedrale Trinity im Zentrum. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Beim Begrüßungsabendessen im Restaurant besprechen sie die weiteren Tage. Übernachtung im Hotel.

  • Egvekinot

    3. Tag: Flug nach Egvekinot 1×F

    Donnerstag, den 16.09.2021

    Nach einem zeitigen Frühstück startet der Transfer zurück zum Airport. Per Inlandsflug geht es nach Egvekinot, einer Stadt inmitten majestätischer Berge, eingebettet in einem Fjord des Beringmeeres. Nach einer Mittagspause besuchen Sie das örtliche Museum, in dem die Einheimischen ihre Völkerkunde anhand ausgewählter und liebevoll präsentierter Ausstellungsstücke vorstellen. Das enthusiastische Museumspersonal informiert Sie über die viele interessante Fakten zum Thema der GULAGs und der Rolle von Egvekinot während des Zweiten Weltkrieges. Erkunden Sie die Umgebung, besuchen Sie die hübsche Kirche an der Küste oder genießen Sie von einem Aussichtspunkt aus einen wundervollen Blick über die Stadt und die gewaltigen Berge dies- und jenseits der Bucht. Übernachtung in komfortablen Ferienhäusern/Bungalows.

    Übernachtung: in Egvekinot gibt es eine Anzahl an komfortablen Wohnbungalows, die jeweils mit Aufenthaltsraum, Schlafzimmern, Küche und Bad ausgestattet sind. Das Frühstück wird von den Nutzern selbst zubereitet. Im nahegelegenen Shop können Lebensmittel eingekauft werden.

  • Jaranga im Abendlicht

    4. Tag: Zum Rentiercamp der Tschuktschen in die Sommertundra 1×(M/A)

    Freitag, den 17.09.2021

    Nach dem Frühstück dringen Sie mit einem unverwüstlichen russischen Allrad-LKW (URAL oder KAMAZ) in die Weiten der Sommertundra vor. Es geht nordwärts ins 90 km entfernte Amguema, einer Siedlung von Rentierzüchterfamilien. Unterwegs Stopps an einem ehemaligen GULAG sowie anderen landschaftlich reizvollen Punkten. Einer dieser Punkte ist der Kreuzungspunkt des Polarkreises und dem 180. Meridian (Datumsgrenze!). Die Tschuktschen Siedlung Amguema zeichnet mit ihren neu errichteten Blockhütten ein eher modernes Bild. Sie steigen um ein Allradfahrzeug „Trekol“ und begeben sich auf einen langen Weg zum Nomadencamp.

    Am späten Nachmittag kommen Sie im Lager der Rentierhirten an und werden in den Jarangas, den tipi-artigen Zelten der Tschuktschen, begrüßt. Je nach Ankunftszeit können Sie Ihren Gastgeber noch auf einem Kontrollgang zur ca. 3000 Tiere starken Herde begleiten oder werden gleich zum Essen – Rentier- und Walfleisch – in den Tschottagin gebeten. Der Tschottagin ist der relativ kühle unbeheizte Raum der Jaranga, wo gekocht und gegessen wird. Zur Nachtruhe ziehen Sie sich in den Polog zurück, den mit Fellen umschlossenen abgetrennten Schlaf-Bereich der Jaranga, wo auf einer Fläche von 2,5x2 m bis zu 5 Personen nächtigen. Die dicken Rentierfelle des Pologs isolieren so gut, daß Ihre Körperwärme ausreicht, um die Schlafstätte auf Temperatur zu bringen. Übernachtung in der Jaranga.

  • Trekol

    5. Tag: Vankarem am arktischen Ozean 1×(F/M/A)

    Samstag, den 18.09.2021

    Es heißt Abschied nehmen von den Rentierzüchtern. Es geht weiter nordwärts zum Nordpolarmeer mit Ziel Vankarem, einer Walfängersiedlung der Tschuktschen. Am Nachmittag Ankunft am Arktischen Ozean. Vankarem ist ein völlig isoliertes Dorf mit ungefähr 200 Einwohnern, einer winzigen Gemeinschaft indigener Tschuktschen. Die Küste des Arktischen Ozeans ist ohne Zweifel eine der am schwersten zu erreichenden Orte in Russland
    und sogar der Welt. Auf dem Weg erleben Sie die arktische Fauna wie z.B. Braunbären, Erdhörnchen, Füchse, Vielfraße, Hasen, Rentiere, etc.
    Dieser unwirtliche Ort ist vollständig vom Rest der Provinz abgeschnitten, hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Menschen hier bewegen sich im Winter mittels Hundeschlitten fort und leben traditionell von der Jagd auf Meeressäuger. Jedes Jahr taucht eine Walrosskolonie von bis zu
    bis 35.000 Tieren in unmittelbarer Nähe des Dorfes auf, und mit ihr eine Anzahl an Eisbären.

    Sie nächtigen wie die Einheimischen unter einfachen Bedingungen ohne fließend Wasser im Schlafsack unter dem Dach einer Privatunterkunft. Hier lernen Sie beim Abendessen einige Einheimische kennen, die Sie die nächsten vier Tage auf Ihren Entdeckungstouren begleiten werden. Übernachtung in einfacher Unterkunft.

  • Eisbären und Walrösser am Kap Schmidt

    6.–8. Tag: Kolyuchin – prächtiges Eiland für Naturforscher und Abenteurer 3×(F/M/A)

    Sonntag, den 19.09.2021 bis Dienstag, den 21.09.2021

    Während der ersten drei Tage werden Sie Kolyuchin besuchen, eine Insel im Arktischen Ozean (ca. 70 km von Vankarem entfernt). Dort werden Sie neben großen Walrosskolonien, Robben und Eisbären auch beobachten können, wie
    eine der größten Vogelkolonien in der östlichen Arktis mit über eine Million Vögel ihr Unwesen treibt. Seien Sie vorbereitet auf eine ohrenbetäubende Kakophonie und brutalen Gestank! Dies ist wirklich eines der Erlebnisse, die die Besucher wahrlich sprachlos macht, mehr sogar noch als Eisbären und Walrosse. Unter den Vögeln werden Sie vor allem Papageientaucher entdecken, aber auch Kormorane, Trottellummen, Strandläufer, Eiderenten, Wanderfalken, Enten, Gänse, Sturmvögel, Dreizehenmöwen und viele andere andere Arten von Möwen und Seevögeln. Manchmal umgibt ein Schwarm von Sturmvögeln das Boot und man glaubt in Hitchcocks Klassiker „Die Vögel“ zu sein. Im Sommer sind Walrosse am Fuß des Kliffs auf der Nordostseite der Insel anzutreffen.In manchen Jahren besuchen auch Eisbären Kolyuchin. Es wurden in manchen Sommern schon mehr als 20 Exemplare gezählt.
    Viele Walarten sind ständig in den Buchten um Kolyuchin anzutreffen, darunter viele Finnwale und Buckelwale, aber auch Grauwale und Orcas. In manchen Jahren kann man bis zu 100 Fontänen gleichzeitig vom Ufer Kolyuchins ausmachen. Übernachtung Dorf Nutepelmen im einfacher Privatunterkunft (ca. 10km) auf dem Festland oder in einem gesicherten Camp im Zelt auf der Insel.

    Übernachtungen: Je nach Gruppengröße und Bedingungen besteht die Möglichkeit in einem gesicherten Camp mit kleinen Hütten oder im Zelt zu schlafen (Jäger bewachen das Camp vor Bären) oder im Dörfchen Nutepelmen (Bootstransfer 10 km) in einfachen Unterkünften in Mehrbettzimmern oder gar in der örtlichen Schule.

  • Seehundbank

    9.–10. Tag: Vankarem und seine Küste 2×(F/M/A)

    Mittwoch, den 22.09.2021 bis Donnerstag, den 23.09.2021

    Zwei Tage verbringen Sie mit einheimischen Tschuktschen-Führern und ihren Familien. Die Inuit-Jäger spannen Sie in ihren Alltag ein. Sie werden Ihnen über die Geschichte Ihres Stammes erzählen und Sie in die Besonderheiten bei der Walrossbeobachtung einweisen. Gemeinsam mit dem Guide geht es zu Exkursionen der unweit liegenden Walrosskolonien, zu Fuß und auch mit dem Motorboot. Besonders im September erleben Sie hier ein unbeschreibliches Naturschauspiel, wenn sich auf den schroffen Felsen jährlich mehrere hundert Walrosse versammeln. Das lockt natürlich auch die Eisbären, die sich hier den Winterspeck anfressen. Aus gebührendem Abstand können Sie die Jagd der Eisbären beobachten. Bestaunen Sie den Anblick dieser monströsen Tiere und beobachten Sie in aller Ruhe das Verhalten der arktischen Bewohner. Ihr Führer erklärt Ihnen ausgiebig die Lebensweisen und Gewohnheiten der Walrosse und das der Eisbären. Neben Eisbären und Walrossen werden Sie auch Wale sehen, die ihreihre Fontänen in die Luft schießen sowie große Robbenkolonien. Auch für Vogelkundler ist dieser Landstrich überaus attraktiv. Die Sibirische Eiderente und eine Vielzahl von Wattvögeln können beobachtet werden. Mit etwas Glück werden Sie Zeuge einer traditionellen Waljagd. Dieses Ereignis findet im Sommer mehrere Male statt. Bitte beachten Sie, dass die Tage an der Küste entscheidend vom Wetter beeinflusst werden. Jeder nachdem wird das Programm entsprechend durchgeführt oder angepasst. Übernachtung in einfacher Privatunterkunft.

  • Verlassenes Dorf

    11.–12. Tag: Rückkehr nach Egvekinot 2×(F/M/A)

    Freitag, den 24.09.2021 bis Samstag, den 25.09.2021

    Das Abenteuer ist mitnichten vorbei. Es geht auf die lange Tour zurück nach Egvekinot. Je nach Beschaffenheit des Bodens meistern Sie die Strecke nach Amguema in 16-20 Stunden Fahrt. Wenn der Permafrostboden sehr aufgeweicht und schlammig ist, wird es länger dauern oder erfordert einen Stopp bei den Rentierzüchtern, wo Sie in den Jurten unterkommen. Aber auch eine spontane Übernachtung im Expeditionsfahrzeug ist nicht ausgeschlossen. Es können bis zu 12 mobile Schlafplätze im Trekol eingerichtet werden. Was für eine nervenaufreibende Expedition! Schaffen Sie es bis Amguema, dann wird dort in einer einfachen Unterkunft in Mehrbettzimmern übernachtet. (Fahrzeit ca. 16-20h).

    Am Folgetag geht es mit einem Gelände-LKW wieder zurück nach Egvekinot, wo Sie im Hotel eine heiße Dusche genießen können. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-6h, 90 km).

  • Buckelwal

    13. Tag: Flug nach Anadyr 1×F

    Sonntag, den 26.09.2021

    Nach dem Frühstück Transfer zum Flugplatz. Inlandsflug nach Anadyr. Nachdem Sie Ihre Zimmer im Hotel in Anadyr-City bezogen haben, steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung. Schlendern Sie an der Bucht von Anadyr entlang und beobachten Sie mit etwas Glück die vorbeiziehenden weißen Belugas. Übernachtung im Hotel.

  • Schwertwal

    14.–15. Tag: Reservetage in Anadyr 2×F/1×A

    Montag, den 27.09.2021 bis Dienstag, den 28.09.2021

    Diese zwei Tage dienen als Puffer- oder Reservetage, falls Inlandsflüge verlegt oder schlechtes Wetter Exkursionen vereitelt haben. Falls alles zeitlich passt, können diese Tage auch für weitere optionale Ausflüge genutzt werden. Organisiert wird alles vom lokalen Team. Walbeobachtungen, die mannigfaltige Vogelwelt, Seehundbänke oder aber auch besuche einer alten Sowjetischen Abhörstation sind möglich. Am letzten Abend trifft sich das Team für ein zünftiges Abschiedsessen. Es ist Zeit auf eine erfolgreiche Expedition anzustoßen. Übernachtung wie am Vortag.

  • Freude der Tschuktschenkinder

    16. Tag: Rückflug nach Europa 1×F

    Mittwoch, den 29.09.2021

    Am Vormittag fahren Sie zum Flughafen von Anadyr und fliegen zunächst nach Moskau zurück. Je nach Anschluss, fliegen Sie heute zurück zu Ihrem Heimatflughafen. Mit zwei außergewöhnliche Wochen mit viel Abenteuer im Gepäck erreichen Sie glücklich die Heimat.

Enthaltene Leistungen ab/an Moskau

  • Inlandsflug Moskau nach Anadyr und zurück mit UT-Air oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Inlandsflüge Anadyr-Egvekinot-Anadyr und zurück in Economy Class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • Englisch- und russischsprachige, lokale Reiseleitung
  • Bewaffnete Eskorte durch Inspektoren während der Fotoexkursionen
  • Begleitteam aus Fahrern, Koch und tschuktschischer Naturführer
  • Alle Fahrten in privaten (Allrad)-Fahrzeugen
  • Motorboote in Vankarem
  • Einladungsschreiben für Russlandvisum
  • Begrüßungs- und Abschiedsessen in Anadyr
  • Permit für die Region Tschukotka
  • Alle Eintritte laut Programm
  • 7 Ü: Privatunterkunft im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Lodge im DZ
  • 1 Ü: Jurte
  • Mahlzeiten: 13×F, 9×M, 11×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 90 €); Flughafengebühren im Reiseland; evtl. Erhöhung von Gebühren; optionale Ausflüge; Trinkgelder und Geschenke; Persönliches

Höhepunkte

  • Sechs Tage mit Inuit-Jägern unterwegs zu Eisbären und Wallrosskolonien
  • „Indian Summer“ in Russlands Fernem Osten
  • Tschuktschen-Siedlung: Amguema
  • Fjordlandschaften und GULAGs rund um Egvekinot
  • Tschuktschen und ihre riesigen Rentierherden in der Sommertundra
  • Insel Kolyuchin – prächtiges Naturreservat im Arktischen Ozean
  • Alltagsbräuche und Glauben im Leben der Walfänger von Tschukotka
  • Extrem hohe Sichtungschancen von Eisbären und Walrossen

Das Besondere dieser Reise

  • Exklusive Begleitung durch den DIAMIR-Geschäftsführer und Naturenthusiasten Thomas Kimmel
  • Kleine Runde aus maximal 8 Teilnehmern

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Sicherheitsregeln
Sicherheit hat oberste Priorität. Die Bärenpatrouille hat unter allen Umständen die herrschende Autorität und deren Anweisungen sind unbedingt, ohne Ausnahmen und Ausreden, Folge zu leisten.

Die Befehle der Bärenpatrouillen werden sofort ausgeführt. Selbstständiges Wegbewegen von Fotostandpunkten sind nicht erlaubt. Spaziergänge oder Erkundungen auf eigene Faust im Dorf ohne Bärenpatrouillenpersonal ab der Abenddämmerung bis zur Morgendämmerung sind nicht erlaubt (enorm hohes Risiko von Eisbären-Begegnungen).

Bei einem ersten Verstoß gegen diese Regeln wird der Reisevertrag mit sofortiger Wirkung und ohne Entschädigung aufgelöst! Diejenigen werden aus der Fototour entlassen und warten im Dorf auf die Rückkehr nach Anadyr.

Wetter
Die Normaltemperatur beträgt im September -5 bis -10 Grad. Die Tiefsttemperaturen können unter -25 Grad sinken. Ihre Kleidung sollte der Polarregion angemessen und möglichst vorher getestet sein. Die Fotosessions erfordern viel Geduld, Sie müssen sich auf lange Zeiten des Ausharren einstellen.

Physische und Psychische Belastungen
Körperlich mutet diese Tour harmlos an, jedoch können besondere Wetterlagen mit Schnee, Eisregen und Temperaturstürzen eine kleine Wanderung zu einer schweren Tour ausarten lassen. Die teils schwere Fotoausrüstung muss selbstständig zu den Fotopunkten getragen werden.

Der psychische Knackpunkt an der Küste liegt darin, dass Sie fast eine ganze Woche in einer tristen Einöde gefangen sind. Dass die Natur hier die Übermacht hat, sollte Ihnen jederzeit klar sein. Langes Warten und das Aufbringen einer enormen Geduld dürfen Ihnen keineswegs fremd oder gar ungelegen sein. Sie müssen in der Lage sein, sich mit sich selbst zu beschäftigen und Langeweile zu verdrängen. Ferner ist bei plötzlichen und unerwarteten Bärenkontakten Ruhe zu bewahren. Panisches Verhalten und das sprichwörtliche Verlieren der Nerven kann das Leben der gesamten Mannschaft gefährden.

Für die Ruhephasen sollten Sie sich eigene Unterhaltung einpacken (Bücher, Zeitschriften, E-Book, Gesellschaftsspiele).

Inlandsflüge
DIAMIR Erlebnisreisen weist Sie dringend darauf hin, dass Inlandsflüge stets abhängig von der Wetterlage sind. Das Wetter für einen Sichtflug muss sowohl am Startpunkt, an den zu überfliegenden Pässen, und am Ziel entsprechend stabil sein. Daher können angesetzte Flüge auch ausfallen bzw. verschoben werden. Es kann daher zu Programmumstellungen, Ausfällen und unerwarteten Verlängerungen kommen. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Flugumbuchungen sind in solchen Situationen vom Kunden zu tragen.

Unterbringung und Einzelzimmerbelegung
Stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse in Bezug auf die Unterkünfte ein. Sie übernachten stets am besten Platz des jeweiligen Ortes, doch erwarten Sie keinen großen Komfort oder besondere Annehmlichkeiten. Während der Überlandtour steht Ihnen auch immer eine Möglichkeit zum Übernachten im Geländefahrzeug Trekol zur Verfügung. Dieses Fahrzeug kann unter Umständen umgebaut werden. Ebenso haben wir Zelte dabei (Kolyuchin). In Anadyr besteht die Möglichkeit gegen Einzelzimmerzuschlag für 4 Nächte ein Einzelzimmer zu buchen. Die vielleicht beste Unterkunft während der Reise haben Sie in Egvekinot. Die modernen Wohnbungalows (bei uns mit Lodge beschrieben) bieten neben einem Aufenthaltsraum verschiedene Schlafzimmer, Küche und ein modernes Bad. (die genaue Beschreibung zu den Unterkünften erhalten Sie mit den Reiseinformationen).

Für diese Reise empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, z.B. über unseren vertrauensvollen Partner HanseMerkur (mehr Infos unter https://urlaubsschutz24.de/).

Anforderungen

Wer sich für eine solche Reise anmeldet ist mit Herz und Seele Naturfreund und Abenteurer. Spezielle körperliche Voraussetzungen sind bei dieser Tour nur bedingt notwendig, jedoch sollten Sie über eine gute Grundfitness, enorme Geduld und auch Mut verfügen. Die täglichen Abläufe sind oft gleich. Sie müssen in der Lage sein, sich dem Rhythmus der täglichen Erkundungsgänge anzupassen. Ihre Leidenschaft sind wildlebende Tiere. Der Schutz der Natur und der seltenen Spezies liegt Ihnen besonders am Herzen. Die Begegnung mit den Rentiernomaden in den Weiten der Tundra und deren archaische Lebensweise muten zunächst sehr primitiv an. Der Aufenthalt dort bietet keinerlei Komfort. Dieses maximal authentische Erlebnis fordert touristische Härte in allen Bereichen. Wir bitten um maß- und respektvollen Umgang mit der Fotokamera. Sie sind teamfähig und flexibel. Kleidungstechnisch sollten Sie sich auf sehr niedrige Temperaturen (bis -30° C) einstellen. Eine jede Reise ins wilde Russland verlangt eine gesunde Portion Abenteuer- und Pioniergeist. Kurzfristige Planänderungen und spontane Entscheidungen wegen möglicher Unwägbarkeiten unterwegs sind in Kauf zu nehmen.

Zusatzinformationen

An-/Abreise nach/von Moskau
Es gibt zahlreiche Flugverbindungen aus Mitteleuropa nach Moskau. Fast jeder größere Flughafen hält Verbindungen in die russische Hauptstadt. Gern entscheiden Sie selbst wie und wann Sie zum Start in Moskau anreisen. Selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugreservierung behilflich und erstellen Ihnen gern ein Angebot.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Russland

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt
Für Geimpfte: Vollständiger Impf-Nachweis + Negativer Corona-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr
Für Geimpfte: Keine Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Russland ist von COVID-19 landesweit sehr stark betroffen. Es kommt derzeit wieder verstärkt zu Ausbrüchen, insbesondere auch von Fällen ansteckenderer Varianten. Regionale Schwerpunkte sind Moskau und St. Petersburg.
Wirkung vom 7. Juli 2021, 0 Uhr, wird Russland als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Ausländer müssen beim Einsteigen in ein Flugzeug mit Ziel Russland auch dann, wenn sie nur im Transit durchreisen wollen, den Nachweis über einen negativen PCR-Test erbringen. Dies gilt auch für Genesene und Geimpfte. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen. Ausländer können bei der Einreise am russischen Flughafen stichprobenartig zu COVID-19-Tests verpflichtet werden. 

Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 und die Einstufung Russlands als Virusvarianten-Gebiet muss bei Reisen aus Russland nach Deutschland neben der bestehenden Anmelde- und Testpflicht und verlängerten und ausnahmslosen Quarantänepflicht der Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher, englischer, französischer, spanischer oder italienischer Sprache mitgeführt werden, auch wenn Reisende bereits vollständig geimpft sind. 

Der zugrundeliegende PCR-Test darf maximal 72, ein Antigen-Schnelltest nach den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts maximal 24 Stunden vor der geplanten Einreise erfolgt sein.