Mbalax-Rhythmen der Jugend, in denen Computerbeats mit den uralten Klängen der Kora verschmelzen. Marktfrauen, die Wolof, Fulfulde und Mandinka parlieren und ihre Rede mit französischen und englischen Wendungen würzen. Ndambé-Bohnen, frisches Baguette und pfeffriger Café Touba, die genussvoll auf der Zunge tanzen. Islamische Sufis auf der Suche nach göttlicher Führung und Serer-Priester, die alte Familientotems ehren. Einheit in Vielfalt und Toleranz sind im Senegal und in Gambia Alltag und kaum ein Wort bringt dies so auf den Punkt wie Teranga. Teranga – das ist der Geist, der Menschen verbindet. Teranga – das ist die Philosophie der Gemeinschaft und Solidarität. Teranga – das ist die Gastfreundschaft gegenüber Mitmenschen, einheimischen wie fremden.
Île de Gorée, Saint-Louis, Gambia River und Baden am Traumstrand der Petite Côte
Erleben Sie die ganze Vielfalt der Senegambia-Region. In Dakar spüren Sie den Puls der modernen Kulturmetropole und auf der Île de Gorée (UNESCO) erkunden Sie die tragische Geschichte des Sklavenhandels. Danach erwarten Sie die Lagunenstadt Saint-Louis (UNESCO) und tausende Pelikane im Djoudj-Nationalpark (UNESCO). Entlang uralter Baobabs und malerischer Savannendörfer geht es weiter zum Gambia-Fluss, wo Sie in den Alltag der Menschen, die bunten Märkte Banjuls und das Leben in den Mangroven eintauchen. Zurück im Senegal finden Sie sich in den Fischerdörfern des Sine-Saloum-Deltas (UNESCO) und am Hof der Königin von Sipo wieder. Das Grande Finale könnte kaum erholsamer sein: unter Palmen lauschen Sie den Atlantikwellen an der Petite-Côte.
Die Reise hat mir sehr gut gefallen. Sie war vielseitig und ich habe dank unseres Reiseleiters Cheikh und unseres Fahrers Pape einen guten Einblick über Senegal / Gambia und seine Bewohner gewinnen können. Es war eine Freude, mit den beiden unterwegs sein zu dürfen und ich habe es sehr genossen, dass sie mir ihre Heimat nahe gebracht haben. Es hat so viele Gelegenheiten gegeben dazu, mit den sehr freundlichen Menschen in Kontakt zu kommen.
Das Besondere an dieser Reise
Museum der schwarzen Zivilisationen in Dakar und Alltag und Kultur der Menschen am Gambia-Fluss
Termine und Preise
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Am Vormittag besuchen Sie die Île de Gorée und besichtigen das ehemalige Haus der Sklaven und die Kirche St. Charles. Die anschließende Stadtrundfahrt gibt einen guten Überblick über die Hauptstadt des Landes und der Besuch des neuen „Museums der schwarzen Zivilisationen“ vermittelt interessante Einblicke und neue Sichtweisen auf die afrikanische Geschichte. Am Nachmittag fahren Sie weiter zum Lac Rose. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1h, ca. 50 km).
Am Morgen können Sie am Lac Rose dem Salzabbau beiwohnen. Danach geht es weiter nach Saint-Louis, der ehemaligen Hauptstadt Französisch-Westafrikas. Das Wahrzeichen der Stadt ist die lange, von Gustav Eifel entworfene Brücke „Pont Faidherbe" (UNESCO-Weltkulturerbe), die die Stadt mit dem Festland verbindet. Während einer Droschkenfahrt erkunden Sie die Altstadt von Saint-Louis und das Fischerviertel auf der Landzunge von Barbarie. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, ca. 260 km).
Am Vormittag fahren Sie in einer Piroge durch das drittgrößte Vogelreservat der Welt, den Djoudj- Nationalpark. Während der Bootspirsch können Sie Krokodile sowie Hunderte von Pelikanen und andere Vogelarten beobachten. Anschließend fahren Sie zurück nach Saint-Louis und haben Zeit eine ausgiebige Strandwanderung oder einen Bummel durch die kolonialen Altstadtgassen zu unternehmen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2-3h, ca. 120 km)
Auf dem heutigen Weg nach Lompoul besuchen Sie das Naturreservat Gueumbeul. Die Mangroven, Lagunen und das Buschland des Schutzgebietes sind Lebensraum für viele bedrohte Tiere. Neben Warzenschweinen, Affen und Vögeln kann man mit ein bisschen Glück Gazellen, Oryx oder Husarenaffen sehen. Anschließend fahren Sie weiter in Ihr Savannencamp nahe Lompoul, wo Sie den Abend unter den Sternen verbringen. Übernachtung im Beduinenzelt. (Fahrzeit ca. 2h, ca. 120 km).
1×(F/A)
6. Tag
Lompoul – Touba – Kaolack
Am Morgen fahren Sie nach Touba und besuchen dort die große Moschee. Die Heilige Stadt der Mouriden-Sufi-Bruderschaft gilt als eine der am schnellsten wachsenden Städte Afrikas und als Zentrum eines weltweiten Händlernetzwerkes. Von Touba geht es weiter nach Kaolack, wo Sie einen der größten überdachten Märkte des Landes besuchen werden. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 240 km).
An Salzfeldern, Viehmärkten und mächtigen Baobabs vorbei geht es weiter nach Gambia. Auf dem Weg dorthin machen Sie einen Abstecher zu den mystischen Steinkreisen von Sine-Ngayène, die bis heute Rätsel aufgeben. Danach geht es weiter nach Gambia. Das kleine Land wird vollständig vom Senegal umschlossen und wurde von Großbritannien kolonisiert. Bei Farafeni überqueren Sie den Gambia River und erreichen am Nachmittag Ihre Lodge am Ufer eines Nebenflusses. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 4-5h, 220 km).
1×(F/A)
8. Tag
Leben am Fluss Gambia
Heute besuchen Sie ein nahe gelegenes Dorf, das die Lodge mit Obst und Gemüse, aber auch Möbeln, selbst gewebten Textilien und Holz-Dekorationen versorgt. Sie erhalten Einblicke in die noch authentische Lebensweise der Bewohner. Am Nachmittag erwacht das Leben in den artenreichen Mangroven, die Sie mit dem Boot erkunden. Mit etwas Glück sehen Sie Krokodile, Warane und vielfältige Vogelarten. Übernachtung wie am Vortag.
1×(F/A)
9. Tag
Fischerdorf Tanji – Banjul
Zurück am Atlantik besuchen Sie das beschauliche und malerisch gelegene Fischerdorf Tanji. Auf der anschließenden Strecke nach Banjul halten Sie am Kachakally Crocodile Pond. Hier leben ca. 150 Krokodile, die als heilig gelten. Am Nachmittag lädt der traditionelle Markt in Banjuls Altstadt mit seinem vielfältigen Angebot zu einem Rundgang ein. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2–3h, 120 km).
1×(F/A)
10. Tag
Barra – Toubakouta – Pirogenfahrt im Sine-Saloum-Delta
Früh am Morgen überqueren Sie mit der Fähre die breite Mündung des Gambia-Flusses. Busse, Autos und ein buntes, geschäftiges Gewimmel sorgen für ein unvergessliches westafrikanisches Alltagserlebnis. Auf der anderen Seite in Barra begeben Sie sich im Fort Bullen auf die Spuren des transatlantischen Sklavenhandels. Danach geht es weiter nach Toubakouta, dem Tor zum Sine-Saloum-Delta. Mit einer Piroge fahren Sie am Nachmittag entlang von Mangroven zum Fischerdorf Sipo. Die hier ansässigen Menschen leben größtenteils vom Fischfang und bei Ihrer Besichtigung lernen Sie mit etwas Glück den König des Ortes kennen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1h, 50 km).
Joal – Muschelinsel-Fadiouth – Ndayane an der Petite-Côte
Weiter geht es auf dem Landweg nach Joal am Atlantik. Ein schöner Spaziergang führt Sie durch die kleinen Gassen der nahen Muschelinsel Fadiouth. Zeichen des friedlichen Nebeneinanders ist der alte Friedhof, auf dem Katholiken und Muslims ihre letzte Ruhe finden. Im Anschluss fahren Sie weiter an die Petite-Côte, wo Sie Ihr Strandhotel beziehen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 270 km).
Der Vormittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Lassen Sie die letzten Tage Revue passieren und entspannen Sie am Strand. Wenn Sie möchten, können Sie den Vormittag auch dazu nutzen, um einen optionalen Ausflug nach Mbour zu unternehmen und das deutsch-senegalesische Sozialprojekt „Straßenkinder – Senegal“ zu besuchen. Am Nachmittag fahren Sie in die Dornbuschsavanne des privaten Bandia-Reservats. Dort erwartet Sie eine spannende Pirschfahrt bei der Sie Affen, Gazellen, Büffel, Giraffen, Antilopen und mit Glück Nashörner beobachten können. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1h, 50 km).
Den Tag verbringen Sie entspannt am Strand oder am Pool Ihres Hotels. Bis zur Abreise am frühen Abend steht Ihnen ein Tageszimmer zur Verfügung. Transfer zum Flughafen und Rückreise nach Deutschland. (Fahrzeit ca. 1h, 30 km).
Linienflug ab/an Frankfurt nach Dakar und zurück mit Brussels Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class (nach Verfügbarkeit; Flugzuschlag möglich)
Deutsch sprechende, lokale Reiseleitung
Wechselnde, lokale Guides
Alle Transfers und Fahrten laut Programm
Bootsfahrt auf dem Gambia-Fluss
Fährüberfahrt von Banjul nach Barra
Pirogenfahrt im Djoudj-Nationalpark und Sine-Saloum-Delta
Alle Eintritte laut Programm
Alle Nationalparkgebühren laut Programm
9 Ü: Hotel
2 Ü: Lodge
1 Ü: Zelt fertig aufgestellt und mit festen Betten
Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich
Die Anzahl der Einzelzimmer ist auf dieser Reise leider begrenzt.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit frei lebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100 % vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.
Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen sind Voraussetzung für diese Reise.
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.
Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland
Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.
Wer aber die verschiedenen Kulturen und Volksgruppen der Regionen mit all ihren Traditionen kennenlernen möchte, gern auf Märkten feilscht und Kontakt zur Bevölkerung nicht scheut, wird hier fündig.