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Peru

Choquequirao-Trek

5 Tage / 8 Tage / 9 Tage Reisebaustein

     
Dauer 5 Tage  
Schwierigkeit   drucken
Kosten p.P. ab 1050 EUR   zum Filter
Tourcode PERCHO    
Teilnehmer min. 2    
 
 
 
 

„Kleine Schwester“ wird die Ruinenanlage Choquequirao wegen der Ähnlichkeit zu Machu Picchu oft genannt. Die Möglichkeiten für individuelle Erkundungen von fast unberührten Inkaruinen und Wanderungen in der überwältigenden Landschaft der Cordillera sind vielfältig. Sie bewegen sich abseits der großen Touristenströme. Das Trekking führt Sie, je nach Bausteinlänge, über Andenpässe zwischen 2000 m und 4000 m, vorbei an schneebedeckten Gipfeln sowie durch die Subtropen mit üppiger Vegetation. Die Übernachtungen erfolgen inmitten dieser traumhaften Umgebung.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Wanderungen abseits der Hauptrouten
  • Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Tourenverlauf

5 Tage Variante

5 Tage Variante 1

1.Tag: Cusco – Cachora (2850 m) – Chiquiska (1900 m) (M/A)

Nach einer abwechslungsreichen Fahrt erreichen Sie Cachora, den Ausgangspunkt der Wanderung, an welchem die Lastentiere bepackt werden. Der majestätische Padreyoc (5571 m) bestimmt das Szenario der Gegend. Eine entspannte Wanderung führt Sie auf den Pass Capuliyoc (2750 m), bevor Sie wieder absteigen und in Chiquiska Ihr Lager aufschlagen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 5h, Gehzeit ca. 6h, 950 m↓)

2.Tag: Chiquiska – Choquequirao (3035 m) (F/M/A)

Der Tag beginnt mit einem Abstieg bis zu Playa Rosalinas (1550 m) am Ufer des Flusses Apurimac. Dort angekommen, queren Sie eine Hängebrücke und beginnen mit einem seichten Anstieg in Richtung Santa Rosa (2100 m), wo Sie eine Rast einlegen, bevor es weiter nach Marampata geht (2850 m). Choquequirao ist schon in Sichtweite. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 350 m↓, 1485 m↑)

3.Tag: Choquequirao – Playa Rosalinas (1550 m) (F/M/A)

Am Morgen erfahren Sie bei einer ausführlichen Besichtigung viel über die Bedeutung dieser letzten Zufluchtsstätte der Inkas. Besonders beeindruckend ist ihre Lage, wie sie sich majestätisch über dem Canyon des Apurimac erhebt. Mit etwas Glück sehen Sie Kondore, die die Morgensonne genießen. Nach dem Mittag treten Sie den Rückweg nach Playa Rosalinas an. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 1485 m↓)

4.Tag: Playa Rosalinas – Cachora – Cusco (F/M)

Das Frühstück nehmen Sie heute wie die Einheimischen zu sich – Forelle aus dem Fluss! Subtropische Vegetation bestimmt den Rückweg nach Cachora. Bei Ihrer Ankunft erwartet Sie bereits das Fahrzeug für die Rückfahrt nach Cusco. Unterwegs legen Sie einen Stopp bei den Thermalquellen von Cconocc ein. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, 1300m↑, Fahrzeit ca. 5h)

5.Tag: Abreise (F)

Individuelle Abreise.

8 Tage Variante (Kombination mit Machu Picchu)

8 Tage Variante (Kombination mit Machu Picchu) 1

1.Tag: Choquequirao-Trek: Cusco – Cachora (2850 m) – Chiquiska (1900 m) (M/A)

Nach einer abwechslungsreichen Fahrt erreichen Sie Cachora, den Ausgangspunkt der Wanderung, an welchem die Lastentiere bepackt werden. Der majestätische Padreyoc (5571 m) bestimmt das Szenario der Gegend. Eine entspannte Wanderung führt Sie auf den Pass Capuliyoc (2750 m), bevor Sie wieder absteigen und in Chiquiska Ihr Lager für die Nacht aufschlagen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 5h, Gehzeit ca. 6h, 950 m↓)

2.Tag: Choquequirao-Trek: Chiquiska – Choquequirao (3035 m) (F/M/A)

Der Tag beginnt mit einem Abstieg bis hin zu Playa Rosalinas (1550 m) am Ufer des Flusses Apurimac. Dort angekommen, queren Sie eine Hängebrücke und beginnen mit einem seichten Anstieg in Richtung Santa Rosa (2100 m), wo Sie eine Rast einlegen, bevor es weiter nach Marampata geht (2850 m). Choquequirao liegt nicht mehr weit entfernt und ist schon zu sichten. Am Nachmittag besichtigen Sie die Anlage, welche bislang erst zu etwa 30% restauriert wurde und in naher Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 350 m↓, 1485 m↑)

3.Tag: Choquequirao-Trek: Choquequirao – Maizal (3000 m) (F/M/A)

Am Morgen haben Sie noch einmal die Gelegenheit, einen Streifzug durch die Anlage zu unternehmen, bevor Sie zum Pass Choquequirao (3270 m) aufbrechen und nach Erreichen dessen schon bald auf die Anlage von Pinchaunuyoc (2450 m) stoßen, die sich ebenfalls im Prozess der Restaurierung befindet. Von da aus steigen Sie das Tal des Rio Blanco hinab (1900 m), um an dessen Talsohle entlang des Flussbettes des Yanama-Flusses die Ruinen von Catacoca zu erreichen. Nach einem weiteren Aufstieg beziehen Sie Ihr Zeltlager in Maizal. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 9h, 1335 m↑, 1370 m↓)

4.Tag: Choquequirao-Trek: Maizal – Yanama (3550 m) (F/M/A)

Bis zum Pass San Juan (4200 m) gilt es 1200 Höhenmeter auf alten Inkapfaden zu bewältigen – die Aussicht bei der Ankunft ist dafür umso spektakulärer. Die Gletscher der 5000er Gipfel der Cordillera Vilcabamba liegen majestätisch vor Ihnen und zeigen sich in Ihrer vollen Pracht. Der anschließende Abstieg führt Sie nach Yanama, wo Sie Ihr Zeltlager errichten. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 1200 m↑, 650 m↓)

5.Tag: Choquequirao-Trek: Yanama – Totorapampa (3300 m) (F/M/A)

Am heutigen Tag steht Ihnen eine weitere Passüberquerung über den Pass Yanama (4670 m) bevor. Dieser ist nur 800 m niedriger gelegen als der nahe liegende Gipfel Pintuyu – ein überwältigendes Gefühl, den Spitzen der Salcantay-Kette so nah zu sein. Das Lager wird bei Totorapampa eingerichtet. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 1120 m↑, 1470 m↓)

6.Tag: Choquequirao-Trek: Totorapampa – La Playa (2100 m) – Aguas Calientes (F/M)

Sie tauchen immer weiter in die Subtropen ein und können Bromelien, Südfrüchte und Orchideen am Wegesrand bewundern. Nach Ankunft in La Playa fahren Sie zunächst mit einem Fahrzeug bis zur Station des Zuges beim Wasserkraftwerk Hidroelectrica, und weiter mit der Andenbahn nach Aguas Calientes (2000 m), wo Sie Ihr Hotel beziehen und den Abend in den entspannenden Thermalquellen in der Nähe ausklingen lassen können. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 7h, 1200 m↓)

7.Tag: Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe) – Cusco (F)

Bereits am zeitigen Morgen nehmen Sie einen der ersten Busse hinauf zur Ruine, um die Ruhe und die Schönheit, welche die Anlage in den Morgenstunden ausstrahlt, zu genießen. Unter fachkundiger Führung unternehmen Sie einen interessanten Rundgang durch die Ruinenanlage. Anschließend bleibt jedem genügend Zeit, die Ruinen auf eigene Faust zu durchstreifen oder die Berge Huayna Picchu und/oder Machu Picchu zu besteigen (Angabe bei Buchung erforderlich, Zusatzkosten). Gegen Mittag nehmen Sie Abschied von diesem zugleich mystischen wie interessanten Ort und schließlich bringt Sie der Zug wieder zurück nach Ollantaytambo. Weiterfahrt mit dem Bus nach Cusco. Übernachtung im Hotel.

8.Tag: Abreise (F)

Individuelle Abreise.

9 Tage Variante (Kombination mit Vitcos und Machu Picchu)

9 Tage Variante (Kombination mit Vitcos und Machu Picchu) 1

1.Tag: Choquequirao-Trek: Cusco – Cachora (2850 m) – Chiquiska (1900 m) (M/A)

Nach einer abwechslungsreichen Fahrt erreichen Sie Cachora, den Ausgangspunkt der Wanderung, an welchem die Lastentiere bepackt werden. Der majestätische Padreyoc (5571 m) bestimmt das Szenario der Gegend. Eine entspannte Wanderung führt Sie auf den Pass Capuliyoc (2750 m), bevor Sie wieder absteigen und in Chiquiska Ihr Lager für die Nacht aufschlagen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 5h, Gehzeit ca. 6h, 950 m↓)

2.Tag: Choquequirao-Trek: Chiquiska – Choquequirao (3035 m) (F/M/A)

Der Tag beginnt mit einem Abstieg bis hin zu Playa Rosalinas (1550 m) am Ufer des Flusses Apurimac. Dort angekommen, queren Sie eine Hängebrücke und beginnen mit einem seichten Anstieg in Richtung Santa Rosa (2100 m), wo Sie eine Rast einlegen, bevor es weiter nach Marampata geht (2850 m). Choquequirao liegt nicht mehr weit entfernt und ist schon zu sichten. Am Nachmittag besichtigen Sie die Anlage, welche bislang erst zu etwa 30% restauriert wurde und in naher Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 350 m↓, 1485 m↑)

3.Tag: Choquequirao-Trek: Choquequirao – Maizal (3000 m) (F/M/A)

Am Morgen haben Sie noch einmal die Gelegenheit, einen Streifzug durch die Anlage zu unternehmen, bevor Sie zum Pass Choquequirao (3270 m) aufbrechen und nach Erreichen dessen schon bald auf die Anlage von Pinchaunuyoc (2450 m) stoßen, die sich ebenfalls im Prozess der Restaurierung befindet. Von da aus steigen Sie das Tal des Rio Blanco hinab (1900 m), um an dessen Talsohle entlang des Flussbettes des Yanama-Flusses die Ruinen von Catacoca zu erreichen. Nach einem weiteren Aufstieg beziehen Sie Ihr Zeltlager in Maizal. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 9h, 1335 m↑, 1370 m↓)

4.Tag: Choquequirao-Trek: Maizal – Yanama (3550 m) (F/M/A)

Bis zum Pass San Juan (4200 m) gilt es 1200 Höhenmeter auf alten Inkapfaden zu bewältigen – die Aussicht bei der Ankunft ist dafür umso spektakulärer. Die Gletscher der 5000er Gipfel der Cordillera Vilcabamba liegen majestätisch vor Ihnen und zeigen sich in Ihrer vollen Pracht. Der anschließende Abstieg führt Sie nach Yanama, wo Sie Ihr Zeltlager errichten. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 1200 m↑, 650 m↓)

5.Tag: Choquequirao-Trek: Yanama – Choquetacarpo (3700 m) (F/M/A)

Leichte Ab- und Aufstiege bestimmen den heutigen Ablauf der Wanderung. Dabei streifen Sie Regionen, wo Kleinbauern temporäre Behausungen eingerichtet haben und ihre Felder bewirtschaften. Sie gelangen nach Choquetacarpo (3700 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 300m↑, 300 m↓)

6.Tag: Choquequirao-Trek: Choquetacarpo – Huancacalle (3000 m) (F/M/A)

Auf alten Inkapfaden erreichen Sie den Pass Choquetacarpo (4000 m) und steigen auf der anderen Seite wieder hinab bis zu einer Straße. Mit einem Fahrzeug fahren Sie weiter nach Huancacalle. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 300m↑, 1000 m↓)

7.Tag: Vitcos – Aguas Calientes (F/M)

Am Morgen besuchen Sie die imposante Ruinenanlage von Vitcos. Hier fand einst der letzte Inkaherrscher Manco Inka Zuflucht vor den Spaniern und man vermutet heute hier sein Grab. Im Anschluss fahren Sie zunächst mit einem Fahrzeug bis zur Station des Zuges beim Wasserkraftwerk Hidroelectrica, und weiter mit der Andenbahn nach Aguas Calientes (2000 m), wo Sie Ihr Hotel beziehen und den Abend in den entspannenden Thermalquellen in der Nähe ausklingen lassen können. Übernachtung im Hotel.

8.Tag: Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe) – Cusco (F)

Bereits am zeitigen Morgen nehmen Sie einen der ersten Busse hinauf zur Ruine, um die Ruhe und die Schönheit, welche die Anlage in den Morgenstunden ausstrahlt, zu genießen. Unter fachkundiger Führung unternehmen Sie einen interessanten Rundgang durch die Ruinenanlage. Anschließend bleibt jedem genügend Zeit, die Ruinen auf eigene Faust zu durchstreifen oder die Berge Huayna Picchu und/oder Machu Picchu zu besteigen (Angabe bei Buchung erforderlich, Zusatzkosten). Gegen Mittag nehmen Sie Abschied von diesem zugleich mystischen wie interessanten Ort und schließlich bringt Sie der Zug wieder zurück nach Ollantaytambo. Weiterfahrt mit dem Bus nach Cusco. Übernachtung im Hotel.

9.Tag: Abreise (F)

Individuelle Abreise.

Termine und Preise

  Zeitraum von Zeitraum bis Hinweis   Preis p.P.
01.10.2016 31.10.2017 5-tägige Variante; täglich an/ab Cusco ab 1050 EUR
01.10.2016 31.10.2017 8-tägige Variante; täglich an/ab Cusco ab 1450 EUR
01.10.2016 31.10.2017 9-tägige Variante; täglich an/ab Cusco ab 1550 EUR

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag ab 30 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • ab/an Cusco
  • Englischsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen (bei 8- und 9-tägiger Variante: Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen und öffentlichen Bussen)
  • Bei 8- und 9-tägiger Variante: Zugfahrt nach/von Aguas Calientes
  • Zeltausrüstung, Koch, Kochutensilien und Gepäcktransport während des Trekkings
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • 1/2/2 Ü: Hotel im DZ
  • 3/5/6 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 4/7/8xF, 4/6/7xM, 3/5/6xA

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge; evtl. Erhöhungen von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für das Trekking sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, eine gute Kondition, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht Voraussetzung. Sie sollten schon in den Bergen gewandert sein, müssen aber keine Erfahrungen im Bergsteigen mitbringen.

Zusatzinformationen

Die Teilnahme an der Bergbesteigung des Huayna Picchu und Machu Picchu ist nur auf Anfrage möglich, da die Permits/Eintrittskarten pro Tag limitiert sind und nicht reserviert werden können. Die Anmeldung hierfür muss bei Buchung erfolgen.

Bitte beachten Sie, dass die zugebuchten Leistungen ab Eingang der Buchungsbestätigung nicht erstattbar sind.

Service

Peru

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – Herzlich willkommen!

Peru ist ein Staat im westlichen Südamerika, welches faszinierender wohl nicht sein könnte. Aufgrund seiner bewegenden Geschichte und geografischen Gegebenheiten ist es ein landschaftlich und kulturell extrem abwechslungsreiches Land. Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und eine große Mannigfaltigkeit der Natur ziehen jährlich tausende Besucher in seinen Bann. Peru ist stark geprägt von der alten Inka-Kultur und der Kolonialherrschaft der Spanier, welche sich vor allem auf die Religion und Lebensweise der Bevölkerung ausgewirkt hat. Für Vogelliebhaber bietet das Land mit der größten Diversität an Vögeln weltweit über 1800 Arten. Wanderer und Naturfreunde kommen auf einem der zahlreichen Trekkingrouten rund um Cusco oder der Cordillera Blanca auf ihre Kosten!

Fakten

Hauptstadt:                            Lima

Einwohner:                            30 Millionen (9,6 Millionen in Lima)

Bevölkerungsdichte:                22 Einwohner pro km2

Sprachen:                              Spanisch, Quechua, Aimara

Währung:                               Nuevo Sol (PEN)

Unabhängigkeit:                      28. Juli 1821

 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Peru -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Peru erst 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Peru daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit in Peru gibt es nicht.

 

Geografie

Peru grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik. Der Andenstaat ist in drei verschiedene Landschaftszonen unterteilt. Die Küste, ein langer aber sehr schmaler Küstenstreifen, das Hochland, bestehend aus mehreren Bergzügen, die von Längstälern unterbrochen werden und der Urwald, welcher den größten Teil der gesamten Landesfläche einnimmt. Die höchsten Berge Perus sind der Nevado Huascaran (6768 m), Yerupaja (6634 m) und der Coropuna (6425 m). Wichtigste Flüsse in Peru sind der Amazonas und seine Quellflüsse Apurimac, Urubamba und Marañon sowie die Amazonas-Nebenflüsse Napo und Putumayo. Inmitten des Hochlands der Anden liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Bolivien verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt.

 

Klima

Durch die erhebliche Nord-Süd-Ausdehnung sowie der extremen Höhenunterschiede zwischen Meeresniveau und den mehr als 6.000 m hohen Anden verfügt Peru über fast alle Klimazonen der Erde.

 

-       Küstengebiet: Der Küstenstreifen wird beinahe vollständig von einer sehr trockenen Wüstenlandschaft eingenommen. In der Zeit zwischen November und April scheint tagsüber recht häufig die Sonne. In der restlichen Zeit des Jahres wird diese von einer Art Hochnebel verdeckt.  Die Temperaturen schwanken zwischen 12 und 26 °C. Mit Regen ist normalerweise nicht zu rechnen.

 

-       Andenregion: In den Anden findet herrscht ein teilweise sehr wechselhaftes Klima. Die Monate April bis Oktober verzeichnen mit vorherrschendem Sonnenschein meist sehr angenehme Temperaturen von ca. 20 °C. Bei bewölktem Himmel kann die Temperatur allerdings auch schnell bis auf 10 °C absinken. Nachts fällt das Thermometer leicht auf 0 °C, bei wolkenlosem Himmel auch mal darunter. In Höhenlagen über 4000 m ist nachts grundsätzlich mit Frost zu rechnen. Von November bis März ist in den Andenregionen Regenzeit mit teils schweren Regenfällen, die zu örtlichen Überschwemmungen führen können.

 

-       Urwald: In den Dschungelgebieten am Fluss Rio Madre de Dios (Puerto Maldonado) und in Iquitos herrscht ein überwiegend tropisches Klima. Das bedeutet tagsüber Temperaturen zwischen 30 und 35 °C und eine verhältnismäßig hohe Luftfeuchtigkeit. Mit starken tropischen Regenschauern ist jederzeit zu rechnen. Diese sind allerdings meistens so schnell wieder vorüber, wie sie gekommen sind. Nachts kann es unter Umständen zu einer deutlichen Abkühlung auf ca. 15 bis 20 °C kommen, was zwar immer noch warm ist, einen durch die Tageshitze aufgeheizten Körper aber schnell frieren lässt.

 

Politik und Gesellschaft

Nach der Verfassung von 1993 wird alle fünf Jahre ein Staatspräsident vom Volk gewählt, der nicht wiedergewählt werden kann. Im drittgrößten Land Südamerikas leben derzeit ca. 30 Mio. Menschen. Peru ist neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder Lateinamerikas mit dem größten Anteil indigener Bevölkerung. 47 % der Einwohner sind Indigene, 37% Mestizen, 13% europäischer Herkunft und die übrigen 3 % sind asiatischer und afrikanischer Abstammung. Etwa 81 % der peruanischen Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an. Landessprache ist Spanisch, dass von ca. 80 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird. Die indigene Bevölkerung des Hochlandes spricht vor allem in ihren Muttersprachen: Quechua und Aymara. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in einigen Hotels und Flughäfen gesprochen.

 

Feste und Feiertage in Peru

01.Janurar              Neujahr

Feburar                  Maskenkarneval mit Folklore-Tänzen Puno (Virgen de la Candelaria)

März                       Vendima Festival in Ica mit Feiern zur Traubenernte

20.März                   Blumenfest im Andenhochland (Paucawaray)

März – April             Osterprozessionen (Semana Santa)
                             Fest zu Ehren des Erdbebenheiligen in Cusco an                                          Ostermontag (Señor de los temblores)

01.Mai                     Tag der Arbeit (Dia de los trabajadores)

Mai/Juni                   Fronleichnam (Corpus Christi)

Juni                         Schneesternfest Qoyllur R’iti (Pilgerwanderung)

24.Juni                     Sonnenfest der Inka in Cusco (Inti Raymi)

28./29.Juli                Unabhängigkeitstag (Dia de la Independencia)

15.August                 Maria Himmelfahrt (Virgen de la Asunciación)

30.August                 Fest zu Ehren der heiligen Rosa von Lima

22.-26.September      Mondfest im Andenhochland (Coya Raymi)

18./19.Oktober           Señor de los Milagros in Lima

01.November             Allerheiligen (Dia de Todos los Santos)

25.Dezember             Weihnachten (Navidad)

31.Dezember             Silvester (Noche de San Silvestre)

 

 

Reiseinformationen

Beste Reisezeit

Generell kann Peru ganzjährig bereist werden und aufgrund der verschiedenen Klimazonen bietet jede Region zu einer anderen Jahreszeit unterschiedliche Reize. Wer sonniges Wetter bevorzugt, freut sich von Mai – September in den Andenregionen und im Dschungel über Sonne pur, an der Küste jedoch herrscht zu dieser Jahreszeit ein hartnäckiger Küstennebel und die Sonne sieht man hier über Wochen gar nicht. Dieser verschwindet in der peruanischen Sommerzeit von November – März, in der es an der Küste sehr sommerlich und heiß werden kann. In den Anden sowie im Urwald lautet Sommerzeit gleich Regenzeit. Schwere Regenfälle sind an der Tagesordnung, jedoch zeigt sich die Sonne auch in dieser Zeit fast täglich. Der Reiz dieser Jahreszeit ist natürlich die üppige und grüne Vegetation in den Anden, sowie im Dschungel. Fotografen wissen sicherlich auch die Vorzüge von interessanter Wolkenbildung und Regen zu schätzen.

 

Sicherheit

Peru ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Es gibt viele geschickte Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie dazu ausführlich beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, sollten Sie unbedingt vermeiden

- Höchstwahrscheinlich werden Sie während der gesamten Reise nicht dazu kommen, ein Taxi zu nutzen, da in den touristischen Zentren alles zu Fuß zu erreichen ist und Sie sonst mit der Gruppe im privaten Fahrzeug unterwegs sind. Sollten Sie trotzdem aus irgendeinem Grund, ein Taxi benötigen (z.B. nach einem Restaurantbesuch am Abend), stellen Sie sicher, dass es sich um ein offizielles und registriertes Taxi handelt, welches zu einer Taxizentrale gehört. Bitte lassen Sie sich vor Ort von Ihrem Reiseleiter genau erklären, wie Sie ein offizielles Taxi erkennen und am besten lassen Sie sich ein Taxi immer telefonisch bestellen.

-Zeigen Sie niemals offensichtlich, was Sie an Wertsachen besitzen. Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten, auf Märkten und bei sonstigen Menschenansammlungen gefragt.

- Geld heben Sie bestenfalls vom Automaten in der Bank oder im Hotel ab.

- Foto- und Videokameras sollten Sie in unauffälligen Taschen transportieren.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände welche für die Reise nicht unbedingt vonnöten sind, sollten Sie Zuhause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, sollten Sie diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen. Entsprechende Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Flugticket und Ihr Reisepass die wichtigsten Reiseunterlagen sind, welche Sie mit sich führen. Deren Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten könnte. 

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Peru benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt bis zu 183 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthalts­dauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungs-behörde im Pass und auf der Einreisekarte vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Wenn die erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten wird, ist bei Ausreise eine Geldstrafe zu zahlen. Auch bei Verlust der „Tarjeta Andina de Migracion“ wird bei Ausreise eine Geldstrafe fällig.

Einreisende Touristen müssen außerdem gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach peruanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. Generell empfehlen wir von allen wichtigen Dokumenten eine Kopie anzufertigen und mitzuführen. Optional können Sie die Dokumente dann im eigenen E-mailpostfach bzw. in einem Online-Speicher wie die Dropbox ablegen, damit Sie von überall darauf zurückgreifen können.

Es ist üblich, dass von Ihrem Reisepass in den Hotels beim Einchecken eine Kopie gemacht wird. Bitte achten Sie immer darauf, dass Sie mit Ihrem Reisepass auch die Touristenkarte zurückbekommen.

Bitte bedenken Sie, dass bei einer Flugreise über die USA ein US-Visum erforderlich ist.

 

Reiseversicherungen

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit dessen ist zwar sehr gering, es können dabei jedoch Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gerne beraten wir Sie dazu.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Peru ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

 

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

 

-       Gang zum Hausarzt: Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

 

-       Zahngesundheit: Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

 

-       Impfungen: Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

 

-       Malaria: Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

 

·         CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

·         Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

·         Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

·         Robert Koch Institut: www.rki.de

 

Die aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Außerdem empfiehlt es sich, den einheimischen Wein aus der Gegend von Pisco und Ica zu probieren und natürlich darf auch das peruanische Nationalgetränk, der Pisco Sour, nicht fehlen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto und Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der sie sich kostenlos registrieren können. (www.dropbox.de).

Bekleidung
Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Peruanern als sehr exotisch eingestuft. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Perús und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Perú ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet und war schon zu Zeiten der Inka ein probates Mittel. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker Literweise getrunken werden kann. Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man es aber auch der einheimischen Landbevölkerung gleichtun und sich einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und in Perú völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Peru ist der Nuevo Sol (PEN), unterteilt in 100 Centimos = ca. 0,25 Euro. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro bzw. Dollar zu empfehlen, die im Land umgetauscht werden können. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten. Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung in Wechselstuben (sog. „cambio“) umgetauscht. Beachten Sie, dass große Geldscheine oft nicht gewechselt werden können und Sie Kleingeld parat haben sollten. Zerrissene oder schmutzige Geldscheine werden oft gar nicht akzeptiert.

Stromversorgung
Die Spannung in Peru beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren
Peru verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich. In allen touristischen Zentren finden Sie zudem Internetcafés, welche ebenfalls Telefonzellen besitzen. Hier bezahlen Sie den anfallenden Betrag nach dem Gespräch und benötigen keine Telefonkarte.

Das Mobilfunknetz Perus arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Lima, Arequipa und Cusco Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. 

Internet
Viele Hotels in Peru stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. In modernen Hotels wird oft schon kabelloses Internet (WiFi) angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Hier ist bei der Verwendung von eigenen Datenträgern (USB-Sticks, SD-Karten) Vorsicht geboten, da sich viele Betreiber von Internetcafés oft keinen ausreichenden Virenschutz leisten können.

Literatur über Peru

Literatur über Peru

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Peru. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Das Reich der Inka – Miroslav Stingl (Im Antiquariat)
Auf den Spuren der ältesten Reiche Perús – Miroslav Stingl (im Antiquariat)

Biografien

Bilderbuch der Wüste. Maria Reiche und die Bodenzeichnungen von Nasca – Dietrich Schulze & Viola Zetzsche (ISBN 3898122980)

Historische Augenzeugenberichte

Die Entdeckung von Peru 1526- 1712 – Edition Erdmann (ISBN 3865032346)
Wahrhaftige Kommentare zu Reich der Inka – Garcilaso de la Vega (im Antiquariat)

Romane

Tod in den Anden – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518392743 )
Der Hauptmann und sein Frauenbataillon – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518374591 )
Die Stadt und die Hunde – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518371223 )
  

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Peru Wort für Wort - Grit Weihrauch (ISBN 3894165197)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Land und Leuten finden Sie zudem auf dem Informationsportal peru-erleben.de

Peru.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Peru und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Peru.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Peru.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Karte

PERCHO_Karte
 
 
 

Ihr Ansprechpartner 

Marcus Gempp

Marcus Gempp

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+49 (0)351 31 20 7 - 144

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