• Roraima im Canaima NP Venezuela
  • Roraima-Tepuy in Venezuela, Südamerika
  • Mit DIAMIR unterwegs zum Roraima, Tafelbergregion Venezuela
  • Unterwegs zu den eindrucksvollen Tafelbergen Venezuelas
  • Unterwegs in der Tafelbergregion Venezuelas
  • Orchideen am Auyan Tepui, Gran Sabana, Canaima NP
  • Vor der Steilwand der Tafelberge
  • Unterwegs in der Tafelbergregion Venezuelas

Venezuela

Roraima-Trekking

7 Tage Reisebaustein

     
Dauer 7 Tage  
Schwierigkeit   drucken
Kosten p.P. ab 790 EUR   zum Filter
Tourcode VENROR    
Teilnehmer min. 2    
 
 
 
 

Dank einer natürlichen Rampe ist der Roraima (2810 m) ein relativ leicht zugänglicher Tafelberg. Sie werden verschiedene Flüsse durchqueren, Nebelwälder durchstreifen, zu erfrischenden Wasserfällen gelangen und an Felsüberhängen Ihr Nachtlager aufschlagen. Angekommen auf dem Felsplateau genießen Sie einen einzigartigen Panoramablick. Die vielen Felsspalten und Tümpel bieten einer endemischen Tier- und Pflanzenwelt die Möglichkeit, sich ungestört zu entwickeln. Für Botaniker und Biologen ein Lebenstraum – für alle anderen einfach „nur“ faszinierend!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Wandeln durch eine „Vergessene Welt“
  • 80 Prozent aller Lebewesen sind endemisch

Tourenverlauf

1. Tag: Santa Elena – Paraitepui (M/A)

1. Tag: Santa Elena – Paraitepui (M/A) 1

Fahrt von Santa Elena in die indigene Gemeinde Paraitepui del Roraima. Von hier aus starten Sie die erste Etappe der Wanderung, Ziel ist der Tek-Fluss. Nachdem Sie das Camp aufgeschlagen haben werden Sie mit einem leckeren Abendessen den Tag ausklingen lassen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 12 km)

2. Tag: Wanderung zum Basislager (F/M/A)

2. Tag: Wanderung zum Basislager (F/M/A) 1

Sie wandern bis zum Fuß des Tafelberges, dabei müssen Sie den Tek- und den Kukenan-Fluss überqueren. Unterwegs machen Sie eine Pause in einem ehemaligen Militärcamp (1500 m), dann geht es weiter bis zum Basislager (1870 m). Die hier vorherrschenden Temperaturen sind schon merklich kühler. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 1 km)

3. Tag: Die Rampe (F/M/A)

3. Tag: Die Rampe (F/M/A) 1

Dieser Tag wird anspruchsvoll, denn Sie wollen in einem Tag das Gipfelplateau erreichen. Durch Nebelwald mit Palmen und Farnbäumen stetig nach oben. Vorbei an einem Wasserfall geht es über ein kleines Geröllfeld eine Rampe hinauf auf das Plateau. Das Mittagessen gibt es unterwegs an einer kleinen Quelle. Auf dem Plateau (ca. 2700 m) schlagen Sie geschützt vor starkem Wind, Regen und niedrigen Temperaturen unter Felsüberhängen Ihr Lager auf. Denn die Oberfläche ist starken Winden ausgeliefert und so sinken die Temperaturen nachts auch leicht auf 5°C. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 10 km)

4. Tag: Plateauerkundung (F/M/A)

4. Tag: Plateauerkundung (F/M/A) 1

Sie erkunden das Plateau. Je nach Wetter geht es schon gegen 6 Uhr zum „Fenster des Kukenan“. Bevor der Berg im Nebel verschwindet, haben Sie hier eine grandiose Aussicht auf die Ostwand des Roraima, den Matawi Tepuy und den Regenwald von Guyana. Den Rest des Tages nutzen Sie zur Erholung und für kleinere Spaziergänge durch Felsspalten und natürliche Gärten, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. Zahlreiche fleischfressende Pflanzen und Bromelien sowie den einzigartigen „Roraima-Frosch“ gilt es zu entdecken. Außerdem besteht die Möglichkeit wahlweise eine Wanderung (ca. 8h) zum Dreiländereck von Venezuela, Brasilien und Guyana, das sich auf direkt dem Plateau befindet, zu unternehmen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit je nach Wetter und Lust ca. 2-8h)

5. Tag: Abstieg zum Basislager (F/M/A)

5. Tag: Abstieg zum Basislager (F/M/A) 1

Sie steigen bis zum Basislager hinab, wo Sie gegen Mittag ankommen. Nach einer Rast überqueren Sie erneut den Kukenan- und den Tek-Fluss und schlagen hier Ihr letztes Lager auf. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h)

6. Tag: Rückkehr nach Paraitepui (F/M/A)

6. Tag: Rückkehr nach Paraitepui (F/M/A) 1

Sie packen das Lager zusammen und verlassen diese grandiose Landschaft. Sie fahren nach Paraitepui und weiter nach Santa Elena. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Heimreise (F)

Individuelle Heimreise oder Anschlussprogramm.

Termine und Preise

  Zeitraum von Zeitraum bis Hinweis   Preis p.P.
01.10.2016 31.10.2017 ab 790 EUR

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 100 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • ab/an Puerto Ordaz
  • Englischsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen oder Booten
  • Zeltausrüstung, Träger für die Gemeinschaftsausrüstung
  • 1 Ü im Hotel im DZ, 5 Ü im Zelt
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 6×F, 6×M, 6×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Trittsicherheit, eine gute Kondition und mentale Stärke für mehrstündige Wanderetappen, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Während des Trekkings muss die persönliche Ausrüstung selbst getragen werden.

Service

Venezuela

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Venezuela mit der Hauptstadt Caracas liegt im Norden von Südamerika, zwischen Kolumbien, Guayana und Brasilien. 30 % der Fläche nehmen die sog. „Llanos del Orinoco“ (ein weitgespanntes Tiefland) ein, durch das auch der drittlängste Fluss Südamerikas fließt. Der sich im Norden anschließende Maracaibo-See ist der größte See Südamerikas. Das Land bietet seinen Besuchern 42 Nationalparks sowie 20 weitere Naturschutzgebiete. Das im Norden gelegene karibische Meer besitzt eine Küste von mehr als 2.800 km Länge gesäumt von zahllosen größeren und kleinen Inseln.

Politik und Gesellschaft
Die frühere Kolonie erlangte 1821 die Unabhängigkeit von Spanien und Venezuela wurde über viele Jahre vom ebenso charismatischen wie stark umstrittenen Linkspopulisten Hugo Chavez Frías regiert, dessen Vorstellung es war, aus dem Land eine sozialistische „Insel der Glückseligkeit“, ähnlich wie Cuba, zu machen. Trotz teilweiser großer Zustimmung in der Bevölkerung, stieß der Präsident mit seinem revolutionären Einmann-Projekt auch auf starken Widerstand in demokratisch gesinnten Teilen der Gesellschaft. Verschiedene Versuche der Opposition, den Präsidenten zu entmachten, schlugen allesamt fehl. Auch unter dem neuen Präsidenten Nicolás Maduro, dem ehemaligen Stellvertreter und gelernten Busfahrer wird der bisher eingeschlagene Weg unvermittelt vorgesetzt.

Die Bevölkerung des Landes ist bunt gemischt. Etwa 75% der Einwohner sind Mischlinge, auch Mestizen oder Mulatten genannt; 20% Weiße, 3,5% Schwarze und 1,5% Indigenas. Etwa 93% der Bevölkerung ist römisch-katholisch und nur ca. 2% gehören protestantischen Religionsgemeinschaften an.

Amtssprache in Venezuela ist Spanisch. Des Weiteren werden an die 30 indianische Sprachen von der indigenen Bevölkerung gesprochen.

Sicherheit
Venezuela ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung.

Um das besser Verstehen zu können, sollte man sich stets bewusst sein, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, welche das Bestehlen von Touristen zu Ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die große Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die dabei gegebenen Hinweise zu beachten.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen).

- Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
Venezuelas Klima ist eines der vielfältigsten der Erde und stark geprägt durch die Nähe zum Äquator. Durch die deutlich variierenden geografischen Unterschiede lässt sich das Land in vier verschiedene Klimaregionen teilen. Angefangen von der tropischen Zone (bis 800m) über die gemäßigte Zone (bis 1400m),  der kühlen Zone (bis 2800) und bis zur alpinen Zone sollte man sich auf unterschiedliche Temperatur und Niederschlagsmengen einstellen. Der größte Teil Venezuelas und die meisten großen Städte, wie auch die Hauptstadt Caracas, liegen in der „gemäßigten Zone“. Hier herrschen normalerweise Temperaturen zwischen 12°C und 25° C. Die Gran Sabana  ist eher von Steppelandschaft geprägt, daher heiß und trocken. Ebenso die einzigartigen Tafelberge der Canaima-Region sind umgeben von Regenwald und dem entsprechenden tropischen Klima. Mit starken tropischen Regenschauern ist jederzeit zu rechnen. Diese sind allerdings meistens so schnell wieder vorüber wie sie gekommen sind. Nachts kann es unter Umständen zu einer deutlichen Abkühlung auf ca. 20°C kommen, was zwar immer noch warm ist, einen durch die Tageshitze aufgeheizten Körper aber schnell frieren lässt. Z. B. auf dem Roraima Tepui kann die Temperatur nachts bei klarem Himmel auch einmal auf unter 10°C sinken. Jahreszeiten wie in Europa kennt man hier nicht, auch Dauerregen ist selten. Die Delta-Region ist von feucht-tropischem Klima dominiert mit entsprechend hohen Temperaturen um die 29°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Den absoluten Gegensatz zu den tropischen Regionen des Landes bildet die Andenregion in der „alpinen Zone“ mit Durchschnittstemperaturen zwischen 10°C und 18° C. Diese streckt sich von der Küste bis zum Übergang nach Kolumbien und erreicht eine Höhe von 1200 bis 5007 Metern, die der höchste Berg der venezolanischen Anden, der Pico Bolívar misst. Auf diesem ist auch stets eine Schneekuppe zu sehen.

Ungefähr von Mai bis Oktober herrscht in Venezuela die Regenzeit, von November bis April die Trockenzeit. Beide variieren allerdings stark, so kann es auch in der Trockenzeit zu Regenfällen kommen, ebenso wie es auch Regenzeiten gab, in denen der Regen ausblieb.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -6:30 Stunden. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Caracas erst 5:30 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Caracas daher um 6:30 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -5:30 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es nicht.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Venezuela benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültigen Reisepass. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmung kann die Verweigerung der Einreise nach sich ziehen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach venezolanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie vom Maschinenlesbaren Teil und vom Einreisestempel anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. Eine solche Vorgehensweise wird seit langem auch von der Touristenpolizei empfohlen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Venezuela ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bedenken Sie, dass sich Gesundheitssituationen täglich ändern können.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A, Gelbfieber und bei längeren Aufenthalten gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut zu empfehlen. Ein Gelbfieber-Impfnachweis kann, abweichend von den offiziellen Bestimmungen, von allen Reisenden verlangt werden. Die Impfung wird allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Venezuela in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt (hierzu gehören nahezu alle Landesteile außer zentrale Abschnitte der Nordküste). Medizinische Ausnahme­bescheinigungen werden nicht akzeptiert.

Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit vonnöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

In einigen Regionen Venezuelas ist Malaria verbreitet (u.a. südöstlicher Bundesstaat Bolivar). Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Venezuela eher unwirksam.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen, empfehlen wir Ihnen sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

-       CRM Centrum für Reisemedizin – www.crm.de
-       Weltgesundheitsorganisation – www.who.int/countries/en (in Englisch)
-       Liste der Gelbfieberimpfstellen – www.fit-for-travel.de/reisemedizin/

 

Während der Reise

Während der Reise

Gesundheit
Während der Reise
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich, besonders im Hochgebirge, die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder Lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr

Verpflegung
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 10,- USD rechnen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In größeren Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom

Geld, Strom

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Venezuela ist der Venezolanische Bolivar (Bs.). Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar in bar in kleinen Noten (5, 10 und 20 Dollar-Noten) zu empfehlen. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sein. 300,- Euro pro Person sollten als Reisekasse für diese Reise genügen. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. In größeren Städten kann man mit EC- oder Kreditkarte Geld abheben und auch das Begleichen von Rechnungen mit Kreditkarten setzt sich in touristischen Zentren nach und nach durch. Verlassen Sie sich aber bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve, auch für medizinische Notfälle, ist eine EC- oder Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung ist 110 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. 

Literatur über Venezuela

Literatur über Venezuela

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Venezuela. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

"Inseln in der Zeit" sehr informativer Bildband von GEO

Venezuela Expedition zu den letzten weißen Flecken der Erde v. Uwe Georg

Für Ornithologen „Enzyklopädie der Vögel“ von Christopher M. Perrins Ausgabe 96 vom Orbis Verlag.

"Venezuela von den Anden zum Orinoko" - APA GUIDE Venezuela

„Der Traum Vom Eldorado: Deutsche Conquista in Venezuela Im 16. Jh. v. Rolf Walter sowie eine Reihe weiterer Reiseführer. 

Venezuela.de

Venezuela.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Venezuela und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Venezuela.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Venezuela.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Ihr Ansprechpartner 

Corinna Kienel

Corinna Kienel

Teamleitung, Verkauf & Beratung Kuba, Peru, Venezuela

 
+49 (0)351 31 20 7 - 145

E-Mail:
c.kienel@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 145