• Wehrtürme in Mestia bei Nacht
  • Kachetien - Weinland
  • Kloster Noravank
  • Verkostung von Cognac
  • Canyon in der Region Tavusch
  • Etschmiadsin
  • Zwarnots Ruinen
  • Ararat - Schicksalsberg der Armenier
  • Blick auf Garni und den Khosrov Nationalpark
  • Armenischer Korbflechter
  • Pilzverkauf im Armenischen Hochland
  • Aufstieg zum Aragats
  • in der Swetizchoveli-Kathedrale
  • Weingut Museum
  • Weinanbau in Georgien

Georgien – Armenien

 

Vom Großen in den Kleinen Kaukasus

17 Tage Natur-, Wander- und Kulturreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2390 EUR   drucken
Tourcode GEOARM   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

In den letzten Jahren ist die Länderkombination aus Georgien und Armenien zu den beliebtesten Reisen im Südkaukasus geworden. Schon immer galt das Gebiet zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer zu den wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt. Beide Länder üben mittlerweile eine enorme Anziehungskraft auf Wanderbegeisterte, aber auch Kultur- und Naturliebhaber aus. Unsere Tour enthält viele dieser Elemente und ist ein Mix aus Kultur, Natur und auflockernden Wanderungen. Die Route umfasst nahezu alle wichtigen Höhepunkte beider Länder und ist mit ihrem Facettenreichtum eine kurzweilige Unternehmung. Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender von Kachetien über den Kasbek ins verborgene Swanetien, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete gerade hier die Arche Noah, warum suchten die Argonauten genau hier das goldene Vlies und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer an diesen Ort?

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Spannende Länderkombination im südlichen Kaukasus

  • Entdecken, Wandern und Genießen

  • Georgische Heerstraße & Wanderung am Kasbek

  • Bergparadies Swanetien

  • Acht UNESCO-Weltkulturdenkmäler

  • Verführerische kaukasische Kochkunst

  • Optional: Aragats-Südgipfel (3900 m)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Tiflis.

2. Tag: Tiflis (F/A)

2. Tag: Tiflis (F/A) 1

Ankunft in Tiflis am frühen Morgen und Abholung vom Flughafen. Nach dem späten Frühstück starten Sie zum Stadtrundgang in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens seit dem 5. Jh. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Vorbei geht es an den Schwefelbädern zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Die Antschischati-Kirche aus dem 6. Jh. ist die älteste Kirche der Stadt. Abends Begrüßungsessen in einem typisch georgischen Restaurant. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Kachetien und Davit Garedscha (F/M (LB)/A)

3. Tag: Kachetien und Davit Garedscha (F/M (LB)/A) 1

Fahrt nach Kachetien. Zunächst ein Abstecher zum Höhlenkloster Davit Garedscha (6. Jh.). Nach der Besichtigung des Klosters Lawra gehen Sie auf eine ca. 2-stündige Wanderung zum Kloster Udabno mit einmaligen Höhlenmalereien. Mittags Weiterfahrt zum Dörfchen Velisziche. Sie besuchen auf einem Bauernhof einen 300 Jahre alten Weinkeller und lernen viel über die traditionelle Weinherstellung Georgiens. Fahrt nach Signagi. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 250 km).

4. Tag: Kachetien und Fahrt auf der Georgischen Heerstraße zum Kasbek (F/M/A)

4. Tag: Kachetien und Fahrt auf der Georgischen Heerstraße zum Kasbek (F/M/A) 1

Kachetien und Fahrt auf der Georgischen Heerstraße zum Kasbek (F/M/A)#cr#Morgens Fahrt nach Tsinandali und Besichtigung des Fürstenhauses des georgischen Offiziers und Dichters Alexandre Tschawtschawadse. Anschließend haben Sie eine Weinprobe im benachbarten Weingut von Schuchmann. Weiterfahrt über den Gombori-Pass nach Tiflis. Nun nehmen Sie die Ausfahrt gen Norden und legen noch einen Abstecher ein, um das Dschwari Kloster (UNESCO) bei Mzcheta zu besichtigen. Auf der Georgischen Heerstraße geht es nun weiter über den Kreuzpass (2395 m) zum Gebirgsdorf Kasbegi (1700 m). Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jh.). Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7h, 270 km).

5. Tag: Dreifaltigkeitskirche und Kasbek-Blick (F/M/A)

5. Tag: Dreifaltigkeitskirche und Kasbek-Blick (F/M/A) 1

Der ganze Tag steht für Erkundungen und Wanderungen rund um Kasbegi zur Verfügung. Gegebenenfalls Treffen mit den Teilnehmern, die aus Russland kommen (3-Länder-Kombination). Lohnend ist in jedem Fall ein Ausflug zu Fuß in die Natur. Eine schöne Wanderung führt hinauf zur Dreifaltigkeitskirche „Zminda Zameba“ aus dem 14. Jh. Von der Kirche auf immerhin 2180 m hat man den vielleicht besten Blick hinüber zum Prometheusberg Kasbek (5047 m). Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h, 470 m↑↓).

6. Tag: Kartli-Region und Kutaissi (F/A)

6. Tag: Kartli-Region und Kutaissi (F/A) 1

Auf der Heerstraße geht es zurück nach Süden. Kurze Stippvisite in Gori. Weiterhin Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche aus dem 1. Jh. v. Chr., an der ein Zweig der legendären Seidenstraße vorbeiführte. Die altertümliche Stadtstruktur mit ihrem eigenwilligen Straßensystem, den Theatern und verschiedenen Palästen ist noch heute gut erkennbar. Weiterfahrt nach West-Georgien in die Provinz Imereti, ins Land des Goldenen Vlieses. Übernachtung in Kutaissi in einem Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7h, 320 km).

7. Tag: Kutaissi – Gelati – Mestia (F/A)

7. Tag: Kutaissi – Gelati – Mestia (F/A) 1

Am Morgen fahren Sie zum Gelati-Klosterkomplex aus dem 12. Jh. sowie der dazugehörigen Akademie (beides UNESCO-Weltkulturerbe). Danach geht es für Sie zu dem vielleicht schönsten Flecken Georgiens – nach Swanetien. Swanetien – das sind schneebedeckte Bergriesen, unberührte Bergwiesen, wilde Bergflüsse und Wasserfälle sowie mittelalterliche Wehrturmanlagen. Beeindruckend sind bis heute erhaltene Riten und Gepflogenheiten, ganz zu schweigen von der eigenen Sprache der Swanen, die mit dem Georgisch überhaupt nichts gemein hat. Am Nachmittag erreichen Sie Mestia (1400 m), das administrative Zentrum Swanetiens. Wenn noch Zeit ist, besichtigen Sie das höchst interessante ethnographische Museum. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit: ca. 4-5h, 240 km).

8. Tag: Ushguli (F/M (LB)/A)

8. Tag: Ushguli (F/M (LB)/A) 1

Mit Geländewagen geht es hinauf nach Ushguli auf 2200 m. Ushguli gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die höchste, ganzjährig besiedelte Ortschaft Europas. In Ushguli selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Besuch des Marien-Kirchenkomplexes und einiger sehr alter Wehrtürme. Von Ushguli bietet sich Ihnen der beste Blick auf die imposante Südwand des höchsten Berges des Landes – den Schchara (5068 m). Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 2h, 50 km, Gehzeit ca. 2h, 450 m↑↓, 6 km).

9. Tag: Ushguli – Schchara-Gletscher – Ushguli – Mestia (F/M (LB)/A)

9. Tag: Ushguli – Schchara-Gletscher – Ushguli – Mestia (F/M (LB)/A) 1

Herrliche Tageswanderung entlang des Oberlaufs des Enguri zum Fuße der Schchara (5068 m), dem höchsten Berg Georgiens. Am Abend Rückfahrt nach Mestia und Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 2h, 50 km, Gehzeit: ca. 5h, 320 m↑↓, 18 km).

10. Tag: Rückfahrt nach Tiflis (F)

10. Tag: Rückfahrt nach Tiflis (F) 1

Rückfahrt nach Tiflis (F)#cr#Fahrt nach Tiflis. Unterwegs Besuch im Familienweingut „Iagos Weinkeller“ im Dorf Chardachi , wo der Winzer seit vielen Jahren wieder alte heimische Traubensorten anbaut und biologische Weine nach Georgischer Methode herstellt. Nach der Weinverkostung Weiterfahrt nach Mzcheta. In Mzcheta besuchen Sie die Swetizchoveli Kathedrale (UNESCO), in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Ankunft in Tiflis am späten Nachmittag. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 480 km).

11. Tag: Armenien im „Kleinen Kaukasus“ (F/M/A)

11. Tag: Armenien im „Kleinen Kaukasus“ (F/M/A) 1

Von Tiflis bis zur armenischen Grenze ist es nur eine gute Autostunde. Nach kurzer Grenzformalität und Verabschiedung Ihrer georgischen Begleiter, nimmt Sie die armenische Agentur in Empfang. Die Route zur ersten großen Stadt Alawerdi verläuft entlang der sogenannten Klösterstraße. Sie besuchen die beiden bedeutendsten Klöster des Landes „Sanahin“ und „Haghpat“ (beide UNESCO-Weltkulturerbe). Weiterfahrt am Nachmittag nach Dilijan. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 200 km).

12. Tag: Sewansee (F/M/A)

12. Tag: Sewansee (F/M/A) 1

Heute besichtigen Sie die hübsche Ortschaft Dilijan. Bei den Einheimischen wird diese Gegend auch als „Schweiz Armeniens“ bezeichnet. In Serpentinen geht es hinauf zum Sewansee. Vom Nordufer gelangen Sie zur Sewan-Halbinsel und besuchen das Kloster Sewanavank. Weiterhin stoppen Sie in Noratus, einem Friedhof mit der größten Anzahl an Chatschkaren (Kreuzsteinen) in Armenien. Weiter geht die Fahrt hinauf Richtung Selim-Pass (2410 m). Unterhalb des Passes besichtigen Sie die Selim-Karawanserei aus dem 14. Jh. Das ehemalige Gästehaus zählt zu den am besten erhaltenen Karawansereien der Seidenstraße. Übernachtung im Hotel in Yeghegnadzor. (Fahrzeit ca. 2-3h, 160 km).

13. Tag: Ins Ararattal (F/M)

13. Tag: Ins Ararattal (F/M) 1

Der Tag beginnt mit der Besichtigung des Klosters Noravank, welches am Ende einer engen Schlucht auf einem Felsen thront. Bevor Sie Jerewan erreichen geht es noch nach Chor Virap. Kein anderes Kloster Armeniens wird häufiger abgebildet, an keinem anderen Ort scheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier. Genießen Sie den fantastischen Blick zum biblischen Berg, der sich zum Leidwesen der Armenier heute auf Türkischem Territorium befindet. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 260 km).

14. Tag: Jerewan und Umgebung (F)

14. Tag: Jerewan und Umgebung (F) 1

Fahrt nach Echmiadzin, der alten Hauptstadt Armeniens. Heute ist sie Sitz des Katholikos der Armenier, des geistlichen Oberhauptes der Armenisch Apostolischen Kirche. Höhepunkt des Tages ist die Führung in der Bibliothek von Matenadaran mit einer der größten und wertvollsten Handschriftensammlung der Welt. Ein wahrer Geheimtipp in Jerewan ist der Besuch des Museums des umstrittenen armenischen Ausnahmekünstlers und Kinoregisseurs Sergei „Kinorebell“ Paradschanov. Gegen Abend Besuch der weltbekannten Brandy-Destille in Jerewan, gelegen in einer alten Festung mit tiefen Kellern und dunklen Verließen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit: 1h).

15. Tag: Höhlenkloster Geghard und Sonnentempel von Garni (F/M (LB)/A)

15. Tag: Höhlenkloster Geghard und Sonnentempel von Garni (F/M (LB)/A) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum Höhlenkloster von Geghard, dem beliebtesten Wallfahrtsort Armeniens. Der Klosterkomplex (gebaut vom 4.-12. Jh.) liegt auf knapp 1500 m. Die Kirche selbst ist zum Teil im Felsen verborgen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier beginnt Ihre Wanderung in Richtung Garni. Dieses Bauwerk stammt aus dem 1. Jh. und steht ebenfalls unter dem Schutz der UNESCO. Nach Besichtigung des Tempels Fahrt in ein kleines armenisches Dorf zum Abendessen. Zuvor können Sie in einer traditionellen Bäckerei die Herstellung des berühmten Lavasch (Armenische Brotfladen) erleben. Nach dem Abendessen Rückfahrt nach Jerewan ins Hotel. (Gehzeit ca. 4-5h, 13 km, 600 m↑, 400 m↓).

16. Tag: Freizeit oder Aragats-Besteigung (Aufpreis) (F/M/A)

16. Tag: Freizeit oder Aragats-Besteigung (Aufpreis) (F/M/A) 1

Für alle, die nicht zum Berg möchten, steht der Tag in Jerewan zur freien Verfügung. Optional zubuchbar: Für die Gipfelstürmer beginnt der Tag zeitig am Morgen mit der Fahrt zum Aragats-Hochland, um am Akna-See (3200 m) mit der Bergwanderung zum Südgipfel des Aragats (3900 m) zu beginnen. Nach ca. 4-5h stehen Sie auf dem Südgipfel des Aragats und genießen die Ausblicke „hinüber“ zum Ararat und hinein in die Kraterlandschaft dieses beeindruckenden Berges. Am Abend Abschiedsessen in einem armenischen Restaurant. (Fahrzeit ca. 2-3h, 120 km, Gehzeit ca. 6-7h, 800 m↑↓, 8 km).

17. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
04.06.2017 20.06.2017 Erste Anmeldungen liegen vor. 2390 EUR Anfragen
18.06.2017 04.07.2017 2390 EUR Anfragen
09.07.2017 25.07.2017 2490 EUR Anfragen
30.07.2017 15.08.2017 2490 EUR Anfragen
20.08.2017 05.09.2017 Erste Anmeldungen liegen vor. 2490 EUR Anfragen
10.09.2017 26.09.2017 2390 EUR Anfragen
01.10.2017 17.10.2017 2390 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Option Aragats ab 2 Per. ab 175 EUR
Option Aragats ab 4 Pers. 120 EUR
Option Aragats ab 6 Pers. 90 EUR
EZ-Zuschlag 260 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Lufthansa/Austrian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Wechselnde deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Sämtliche Weinverkostungen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • 6 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 15×F, 6×M, 4×M (LB), 12×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; gegebenenfalls Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern; Besteigung des Aragats (Preisliste siehe Angebot); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind normale körperliche Voraussetzungen erforderlich, um die einfachen Wandertouren zu meistern. Sie müssen sich auf warmes Klima und längere Fahrtstrecken einstellen. Für die Wandertouren sind Trittsicherheit, sicheres Gehen im Gelände und ausreichende Kondition erforderlich. Flexibilität und Toleranz gegenüber anderen Kulturen sind Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise! Die Gästehäuser sind teilweise recht einfach, jedoch sauber und mit viel Liebe für Sie hergerichtet.

Anforderungen Aragats-Besteigung (optional zubuchbar): Der Aragats-Südgipfel ist mit ca. 3900 m der niedrigste der Aragats-Gipfelkette, die ihren höchsten Punkt im Aragats-Nordgipfel mit 4095 m hat und zudem die höchste Erhebung Armeniens darstellt. Für diese sehr einfache Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für eine Tagesetappe zwischen 5 und 7h notwendig. Start der Bergwanderung ist am Akna-See auf 3200 m. Jeder Teilnehmer trägt lediglich seinen persönlichen Tagesrucksack. Ein lizensierter Bergführer begleitet Sie.

Hinweise

Diese Reise kann mit einem Teil in Russland erweitert werden. Klicken Sie hier für die 19-tägige Variante.

Service

Georgien

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Georgien erstreckt sich auf einer Landbrücke, die im Osten und im Westen von zwei Binnenmeeren – dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer – begrenzt wird. Zu dieser Landbrücke gehören außerdem Aserbaidschan und Armenien. In seiner Ausdehnung misst Georgien 70.000 km², von denen mehr als die Hälfte von Bergen bedeckt sind, die an einigen Stellen über 5000 m ansteigen. Gebirge bestimmen das Landschaftsbild Georgiens – über die Hälfte des Landes liegt höher als 1000 m. Der Große Kaukasus mit dem Kasbek (5047 m) bedeckt die nördlichen Landesteile, während der Kleine Kaukasus mit Höhen bis 3300 m im Süden eine natürliche Grenze bildet. Die sich von Nordwest nach Südost erstreckenden zwei Gebirgszüge sind durch das Surami-Gebirge miteinander verbunden. Diese knapp 2000 m erreichende Gebirgsschwelle formt eine Wasser- und Klimascheide zwischen den westlichen Flachlandgebieten und den stärker gegliederten Senkungszonen der östlichen Landesteile.

Klima
Die Schwarzmeerküste und die sich anschließende Kolchis (Kolchische Niederung) weisen subtropisches Klima auf. Hier werden atlantisch-mediterrane Luftmassen wirksam, die für milde Winter, mäßig warme Sommer, reiche Niederschläge (bis zu 2.500 mm!) und eine üppige Vegetation sorgen. Östlich des Surami-Gebirges nimmt das Klima kontinentale Züge an. Die Winter sind deutlich kälter, die Sommer trocken-heiß, die Niederschlagsmenge sinkt bis auf 200-300 mm. Die Region nimmt den Charakter eines von Trockenwäldern durchsetzten Steppenlandes an. In den Gebirgszonen herrscht alpines Klima. Die Durchschnittstemperaturen für ganz Georgien schwanken im Januar zwischen minus 2 und plus 3 Grad Celsius und im August zwischen 23 und 26 Grad Celsius. So kann man den Tag über in den Hochgebirgsregionen über Gletscher wandern und die Abende am warmen Meer verbringen – oder umgekehrt. In Bakuriani und Gudauri währt die Wintersportsaison von November bis April, die Badesaison am Schwarzen Meer dauert von April bis Oktober/November. Zwischen April/Mai und September/Oktober ist das Reisen angenehm. In einigen östlichen Landesteilen kann es von etwa Mitte Juni bis Mitte August recht heiß werden.

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden. Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden.

Politik und Gesellschaft
Eigenbezeichnung: Sakartvelo. Georgien erlebte im Mittelalter seine Blütezeit. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts stand das Land unter der Kuratel Russlands, erlebte später wenige Jahre der Unabhängigkeit, wurde dann Unionsrepublik der UdSSR. 1991 Proklamation der Unabhängigkeit. 1992 wurde der frühere sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse georgisches Staatsoberhaupt. Militärische Konflikte zwischen 1989 und 1993 mit der Autonomen Republik Abchasien und dem Autonomen Gebiet Südossetien, die sich von Georgien lossagten und Russland annäherten, verlangten auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll, richteten enormen materiellen Schaden an, lösten Flüchtlingsströme aus, warfen das Land in seiner Entwicklung dramatisch zurück. Etwas anders lag der Konflikt mit der Autonomen Republik Adscharien, die jahrelang von einer „quasimafiosen Familiendynastie“ regiert wurde, ohne freilich den Austritt aus dem georgischen Staat zu erklären.

Die Nach-Schewardnadse-Ära sieht sich vor gewaltigen Aufgaben, hat sie sich doch zum Ziel gesetzt, die territoriale Einheit des Landes wiederherzustellen. Im Falle der Provinz Adscharien ist schon ein erster Erfolg zu verzeichnen, nachdem Adscharien unter die Herrschaft der Zentralregierung zurückkehrte. Ungleich schwieriger gestaltet sich das Ringen um die beiden anderen abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien auch deshalb, weil Moskau die Hände im Spiel hat und nach Kräften die georgischen Konfliktszenarien schürt, um seine Interessen in der Schwarzmeer- und Kaukasusregion zu unterstreichen. 

Das aktuelle Staatsoberhaupt des Landes ist seit November 2013 Georgij Margwelaschwili. Die Politik kontrolliert allerdings der milliardenschwere Großunternehmer und Premierminister Bidsina Iwanischwili mit seiner Partei „Georgischer Traum“. Damit wurde der Ära Saakaschwili und seiner spannungsgeladenen Beziehung zu Russland ein Ende gesetzt. Man erhofft sich nun für die Zukunft eine Politik der „guten Nachbarschaft“ und die Fortsetzung des westlich orientierten Kurses in Politik und Wirtschaft.

Bevölkerung

Die georgische Bevölkerung teilt sich in vier größere georgische Kulturgruppen:
Ein Zusammenschluss verschiedener autochthoner Kaukasusstämme, die Karvelebi, bildet die größte Kulturgruppe, der etwa 71 % der Gesamtbevölkerung von 4,5 Mio. (Stand Januar 2012) angehören. Die christlichen Mingrelier sind im Nordwesten, in Odischi und Gurien sowie in der Region Mingrelien zu finden. Anhänger des sunnitischen Islam sind die Lasen, welche sich an der südöstlichen Schwarzmeerküste in Teilen der Provinzen Artvin und Rize angesiedelt haben. Die letzte größere Kulturgruppe wird von den Svans/Swanen gebildet.

Obwohl jede Kulturgruppe ihre eigene Sprache spricht, vermitteln sich Literatur und Bildung über die gemeinsame Sprache und das Alphabet „des Georgischen“. Seine Ursprünge hat es im 5. Jahrhundert und ist seit der Staatsgründung offizielle Amtssprache.

Religion

65 % der Einwohner des Landes sind Mitglieder der Georgischen Orthodoxen Kirche, 10 % bezeichnen sich als Anhänger der Russischen Orthodoxen Kirche, 8 % gehören zur Armenischen Apostolischen Kirche. 11 % der georgischen Bevölkerung sind Muslime: Die Aserbaidschaner hängen mehrheitlich der schiitischen Glaubensrichtung an, die Adscharen der sunnitischen, auch die Abchasen sind überwiegend sunnitische Muslime, zu einem geringen Teil orthodoxe Christen.

Sprache/Schrift

Die georgische und die adscharische Sprache gehören zum südwestlichen Zweig der Kaukasussprachen (Kartveli-Sprachgruppe), dagegen zählt Abchasisch wie auch das verwandte Tscherkessisch zur nordwestkaukasischen Sprachgruppe. Das Idiom der ossetischen Minderheit gehört zur nordöstlichen Gruppe der iranischen Sprachen. Andere wichtige Minderheitensprachen sind Russisch, Armenisch und Aserbaidschanisch.

Georgisch ist Amtssprache, Russisch (mit rasch abnehmender Bedeutung) gilt als „interethnische Kommunikationssprache“. Nach der Überlieferung wurde die georgische Schrift im 3. Jh. eingeführt, Schriftzeugnisse existieren seit dem 5. Jh. Als Schrift dient das seit dem 5. Jh. gebräuchliche Mchedruli-Alphabet. Neben dem Armenischen ist Georgisch die einzige Sprache des Kaukasus mit einer alten Literatur. Abchasen und Osseten benutzen das kyrillische Alphabet.

Wirtschaft

Seit dem Zerfall der Sowjet-Union liegen die mit den einstigen Sowjetrepubliken verzahnten Industriesektoren brach, doch einige Branchen beginnen sich zu regenerieren. Auch die seinerzeit florierende, exportorientierte Landwirtschaft, das zweite Standbein, verlor an Bedeutung, vermag aber heute das Land weitgehend selbst zu versorgen. Der Strukturwandel im Lande war mithin enorm. Allein der Dienstleistungssektor (hier: Handel, Transport, Kommunikation) zeigt eine konstante Aufwärtsbewegung. Auf dem Weltmarkt hat Georgien wegen der geringen Qualität und hoher Produktionskosten seiner Erzeugnisse einen schweren Stand. Etwas optimistischer wird eine verstärkte Entwicklung des Tourismussektors eingeschätzt und groß sind die Hoffnungen, die man auf ausländische Investoren setzt: hier geht es zum einen um die Ausbeutung der reichen Vorkommen georgischer Bodenschätze, vor allem aber um die international stark geförderten Infrastrukturprojekte Erdöl- und Erdgaspipelines, die Georgien als internationalen Transportkorridor zwischen den Lagerstätten am Kaspischen Meer (Baku, Aserbaidschan) und Schwarzmeer- bzw. Levantehäfen (Supsa in Georgien und Ceyhan sowie Erzurum in der Türkei) nutzen werden oder schon zur Weiterbeförderung auf europäische Märkte nutzen.

Tourismus

Fremdenverkehr in großem Maßstab ist bis auf weiteres nicht zu erwarten. Nach dem Wegfall der besonders unter Russen beliebten abchasischen Küste („Sowjet-Riviera“) mit den Badeorten Suchumi, Pizunda und Gagra, bemüht man sich verstärkt um die touristische Entwicklung von Batumi und anderer alternativer Küstenbäder. Auch die Erschließung der Bergwelt des Kaukasus für den Wander- und Skitourismus sowie die Verbesserung der touristischen Infrastruktur von Tiflis und diversen Kurbädern stehen auf dem Programm.

Sicherheit

Georgien ist außerhalb der Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise zu den Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

· Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

· Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

· Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

· Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind!

· Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Georgien
z.Zt. Sheraton Metechi Palace Hotel, Telawi Str. 20, 0103 Tiflis
Tel.: +995 - 32 - 44 73 00, Fax: +995 - 32 - 44 73 64

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für einen Aufenthalt in Georgien ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer kein Visum notwendig! Deutsche und Schweizer Staatsbürger dürfen sich bis zu 90 Tage visumfrei in Georgien aufhalten. Als Reisedokument benötigen Sie einen Reisepass, der vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein muss.
Österreichische Staatsbürger dürfen sich bis zu 90 Tage visumfrei in Georgien aufhalten. Als Reisedokument benötigen sie einen Reisepass, der über das Ausreisedatum hinaus noch 3 Monate gültig sein muss.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach georgischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Krankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. In den letzten Jahren traten zunehmend Fälle von TBC und Hepatitis C auf. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

· CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

· Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

· Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

· Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Gefrühstückt wird kräftig mit Eierspeisen, Brot, Käse und verschiedenen Gemüsebeilagen. Auch Honig und andere Fruchtmarmeladen erfreuen sich großer Beliebtheit. Über die Mittagszeit werden gern Suppen mit Brot oder Fleischspeisen (Schaschlik) gegessen – je nachdem wie viel Zeit man hat. Wodka wird stets in Verbindung mit kleinen Häppchen (Brot, Speck, Wurst, Eingesalzenem, sauren Gurken) getrunken. Auch so sind die Georgier wahre Helden, wenn es um Eingekochtes/Eingelegtes geht. Im Sommer ist die Aubergine eine der dominierenden Gemüsesorten, die in allen Varianten verarbeitet wird. Und auch abends wird gekochtes Fleisch zu Tische gebracht, nicht selten mit verschiedenen Breien aus Hirse, Grieß oder Reise (russ. Kascha), Eierkuchen oder gebratenen Eiern, gebratenen Würstchen oder Buletten, dazu gebackene Kartoffeln, Gemüse und Brot.

Ob das jetzt auch immer 100% auf Ihre Reise zutrifft, sei dahingestellt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter ab, wenn Sie den Grad an Authentizität erhöhen möchten.  

Alkoholika

Alkoholische Getränke sind in Georgien  nicht verboten. Aus sowjetischer Zeit erfreut sich der Wodka ausgesprochener Beliebtheit und in jeder Hotelbar ist eine breite Palette alkoholischer Getränke erhältlich. Das Trinken hat eine lange Tradition und ist mit vielen Ritualen verbunden. Jeder sollte mindesten einmal auf dieser Reise einen einheimischen Wodka probiert haben. Der einheimische Wodka ist qualitativ und geschmacklich um ein vielfaches besser als die uns bekannten Produkte à la „Wodka Gorbatschow“! Der einheimische Obstler heißt Tscha-Tscha und wird ebenso zu Speisen gereicht. Auch die Biere sind sehr schmackhaft und gekühlt bei hochsommerlichen Temperaturen ein großartiges Erfrischungserlebnis. Unbedingt sollten Sie den vollmundigen Wein Georgiens probieren. Die Weinherstellung hat hierzulande große Tradition und während der Reise werden Sie öfter, vor allem mit roten Tropfen, anstoßen. Auch Cognac erfreut sich bei Georgiern immer größerer Beliebtheit. Die besten Tropfen werden aus der früheren Sowjetrepublik Armenien (Jerewan) importiert.

Trinkwasser

Unabgekochtes Leitungswasser zu trinken ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen. Bei Tee und angebotenen Getränken können Sie bedenkenlos zugreifen.

Vegetarier

Vegetarier müssen im Restaurant speziell auf ihren Wunsch hinweisen. Das Angebot an Gemüse und Obst ist vielfältig. Vor allem Käseliebhaber kommen in Georgien voll auf ihre Kosten. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an frischem Obst und Gemüse. Bitte sagen Sie uns schon vor der Reise, wenn Sie spezielle Mahlzeiten wünschen – wir können uns so im Vorfeld darauf einstellen.

Kaffee

Der deutsche Bohnenkaffee ist so nicht bekannt. Was es gibt, sind der typische „Türkische“ oder eine Nachahmung des Espresso.

Achtung! Cafés sind nicht mit unseren Tee- oder Kaffeestuben gleichzusetzen, denn in Georgien sind diese kleinen Restaurants oder Imbissstuben mit einer Auswahl an herzhaften Speisen (Schaschlik) oder Gebäck ausgestattet.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Bequeme und robuste Kleidung bietet sich für solch eine Reise am ehesten an. Man wird zwar als Tourist auffallen, weil die Kleiderordnung der Einheimischen doch etwas anders ist als in Mitteleuropa – doch ist es kein Problem – auch das Tragen von kurzen Hosen bei Männern ist längst nicht verpönt, wie es oft beschrieben wurde. Georgier legen selbst in ihrer Freizeit auf korrekt sitzende und saubere Kleidung viel Wert. Wanderschuhe, Sandalen und lockere Bekleidung sieht man selten auf der Straße. Zur speziellen Ausrüstung siehe bitte die Mitnahmeempfehlung.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or leave it“

(„Koch es, schäl es oder lass es!“) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Gästehäusern einer Rundreise können Sie jedoch Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Die Standards in den Krankenhäusern entsprechen oftmals nicht mitteleuropäischen Standards, die Fachkenntnisse der Ärzte und Schwestern sind jedoch in der Regel sehr gut. In den letzten Jahren sind mit internationaler Hilfe neue Kliniken eröffnet worden, um die medizinische Versorgung im Land zu verbessern. Die Verständigung ist nahezu überall in Englisch und teilweise sogar in Deutsch möglich. Besonders empfehlenswert ist das für Notfälle uneingeschränkt nutzbare Militärkrankenhaus in Gori.

ACHTUNG: Eine Verpflegung während eines Krankenhausaufenthaltes gibt es in Georgien nicht! Dies ist die Aufgabe der Angehörigen. Als Ausländer kann man dann nur Vereinbarungen mit Restaurants treffen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Landeswährung ist der Lari (GEL). Ein Lari sind 100 Tetri. Die gängigsten Währungen sind US-Dollar und die EURO, die man problemlos umtauschen kann. Andere Währungen werden nur von den Banken akzeptiert. Für die Fahrten ins Landesinnere, besonders in die Bergregionen, sollte man ausreichend Lari mitnehmen, weil dort die anderen Währungen nicht gefragt sind. 

Wir empfehlen, lieber in einer Bank als in der Wechselstube zu tauschen. Wenn Sie doch eine Wechselstube benutzen, tauschen Sie nur bis zu Beträgen von maximal 200 € auf einmal. Tragen Sie Geld und Wertsachen gut verteilt und geschützt am Körper.

Geld- und Kreditkarten werden bisher in den großen Hotels akzeptiert und teilweise gibt es in Tiflis auch schon Automaten in der Stadt. Am beliebtesten sind VISA und Mastercard, Traveller Schecks sind nicht mehr empfehlenswert. Einige Banken sind seit kurzem an das internationale Geldkartensystem angeschlossen und verfügen über Bankautomaten; unter ihnen die Absolutbank, die Intellectbank, die Tbilcredditbank und die Tbilcombank. Geldüberweisungen sind über Western Union und einige Banken möglich.

Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Geldkarten zusammenstellen. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. 

Der aktuelle Wechselkurs liegt derzeit bei:

1 EUR  = ca. 2,30 GEL
1 CHF  = ca. 2,19 GEL
1 US$  = ca. 2,03 GEL (Stand Februar 2015)

Stromversorgung
Die Spannung in den einzelnen Gebieten in Georgien beträgt 220 Volt (Wechselspannung) wie in Europa. Um ein Gerät zu benutzen, das auf eine Spannung von 110/120 Volt ausgerichtet ist (z.B. aus den USA), brauchen Sie einen Spannungswandler.

Stromausfälle und Spannungsschwankungen sind in ländlichen Gebieten (Swanetien) keine Seltenheit. Die Stecker sind zweipolig, meistens ohne Schutzkontakt, ohne einheitliches Format. Es empfiehlt sich ein Adapter. Trotzdem passen deutsche Stecker fast immer in georgische Steckdosen.

Telefonieren
Die Vorwahl aus dem Ausland nach Georgien ist 00995. Die Vorwahl für Tiflis ist 32. Münz-/Kartensprecher gibt es vorwiegend in den Großstädten. Man geht gewöhnlich auf  die Post oder telefoniert im Hotel. Unsere Handys (beispielsweise mit D2-Vertrag) funktionieren problemlos. In den Bergregionen ist der Empfang phasenweise stark eingeschränkt.

Internet
Preiswerte Internetcafés sind in fast allen größeren Orten zu finden. Viele Hotels in der Hauptstadt bieten ihren Gästen kostenfreies WLAN.

Literatur über Georgien

Literatur über Georgien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Georgien (Grusinien). Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

· Thea Kvastiani, Vadim Spolanski, Andreas Sternfeld: Georgien entdecken. Unterwegs zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Trescher

· Gumppenberg, Marie-Carin von. Steinbach, Udo (Hrsg.): Der Kaukasus. Geschichte-Kultur-Politik. Verlag C.H. Beck

· Bock, Ulrich: Georgien und Armenien. DuMont Reise

· Fähnrich, Heinz: Kulturland Georgien. Kurzführer für Touristen. Reichert

· Hoffmann, Tessa. Woskanjan, Margarita: Armenien und Georgien. Zwischen Ararat und Kaukasus. Ein EXpress Reisehandbuch. Mundo

· Laub, Joachim (Hrsg.): Georgien. Geschichte, Geographie, Politik, Kultur, Alltag, Reiserouten, Küche, praktische Tips. Geschichtsverlag Silke Brück

· Gink, Károly. Tompos, Erzsébet: Georgien. Werner Dausien

· Reisser, Ilma: Georgien. Herder

· Metreveli, Roin: Georgien. Ein Überblick. Tbilisis Univ. Gamomcemloba, Tbilisi 1996.

· Reissner, Ilma: Georgien: Goldenes Vlies und Weinrebenkreuz. Verlagsbuchhandlung "Der Christliche Osten"

· Rohrbacher, Heinrich: Materialien zur georgischen Bibliographie. Deutsches Schrifttum. Habelt

· Rosen, Roger. Foxx, Jeffrey Jay: Georgia. Sovereign Country of the Caucasus (Odyssey Georgia). Odyssey Publications

· Nasmyth, Peter: Georgia. In the Mountains of Poetry. Cruzon Press

· Natrochvili, Nathalie. Meliava, Vakhtang: Le Guide de la Géorgie. Nouvelles Editions de l'Université

· Wagner, Horst-Günter: Erdöl und Erdgas in der Kaukasus-Kaspi-Region. in: Geographische Rundschau. Westermann-Verlag, Braunschweig Bd 49.1997

· Mühlfried, Florian: Postsowjetische Feiern. Das Georgische Bankett im Wandel. Mit einem Vorwort von Kevin Tuite. Ibidem-Verlag

· Kriegenherdt, Marlies: Georgien. Handbuch für individuelles Entdecken. 1. Auflage. Reise Know-How Verlag

· Fritz Pleitgen: Durch den wilden Kaukasus (Taschenbuch): Der Kaukasus - eine der geheimnisvollsten, und abenteuerlichsten Regionen der Welt. Fritz Pleitgens Buch ist ein literarischpolitischer Reisebericht über den Kaukasus und sein Geschichte, über seine grandiosen Landschaften und Kulturen, über Kriegsgebiete und Handelsstraßen, über faszinierende Menschen und ihre uralten Traditionen, über grenzenlose Gast-freundschaft, aber auch über unausrottbare Blutrache und Völkerfeindschaft.

Sprachführer

· Kauderwelsch Georgisch: Verlag: Reise Know-How Verlag

· Kauderwelsch Russisch: Verlag: Reise Know-How Verlag

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Armenien

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Armenien liegt am Übergang zwischen Kleinasien und (dem aus europäischer Sicht so benannten) Transkaukasien, zwischen 38° 51' und 41° 16' nördlicher geografische Breite sowie 43° 29' und 46° 37' östlicher geografische Länge. Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands und am Südrand des Kleinen Kaukasus.

Die Landesfläche Armeniens ist etwa so groß wie die des Bundeslandes Brandenburg. Es grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran, im Süden an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und von Südwesten bis Westen an die Türkei. Die heutige Bevölkerungszahl liegt bei etwa 3,3 Millionen.

Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland, denn 90 Prozent der Landesfläche liegen mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel; die mittlere Höhe beträgt sogar 1.800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die über 3.000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4.090 Meter) (unweit des biblischen Ararat), der tiefste Punkt liegt rund 380 Meter hoch am Ufer des Aras an der Grenze zur Türkei. Das Gebiet liegt in einem Faltengebirge – es entstand und verändert sich nach wie vor durch den Zusammenstoß der Eurasischen Platte mit der Arabischen Platte – und ist dementsprechend stark erdbebengefährdet. Das Gestein ist oft vulkanischen Ursprungs. Unter den nachgewiesenen Bodenschätzen sind verschiedene Kupferoxide am wichtigsten, die als Nebenprodukt Molybdän, Eisen und Gold enthalten, außerdem Uran, verschiedene Halbmetalle, Schmucksteine und Gesteinsarten wie Tuff, Basalt, Marmor u. a. Hinzu kommen Mineralwasserquellen, deren Wasser für Heilzwecke und im Alltagsgebrauch Verwendung findet. Die längsten Flüsse Armeniens sind Aras, Worotan, Kasach, Hrasdan und Debed. 

Klima
Das Territorium der Republik Armenien liegt zwar in den Subtropen, doch ergeben sich durch die beträchtlichen Höhenunterschiede – der Aragaz (4.090 Meter) und das Tal des Aras (rund 380 Meter) liegen beispielsweise nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt – und die kleinteilige Landschaft unterschiedliche lokale Klimata. Einerseits wirken die nahen Meere ausgleichend, andererseits begünstigen die Hochgebirge der Umgebung extreme Schwankungen. Die hohen Gipfel des Kaukasus wirken starken Kälteeinbrüchen von Norden her entgegen. In den Tälern und Niederungen ist das Klima kontinental, wobei die Mittagstemperaturen im Sommer meistens über 30 °C liegen, in den Bergen insgesamt etwas kühler und an der Grenze zum Iran subtropisch und sehr trocken.

Der größte See Armeniens ist der östlich von Jerewan etwa 1.900 Meter hoch gelegene Sewansee mit einer Fläche von derzeit ungefähr 940 Quadratkilometern. Durch Wasserentnahme ist seine Fläche stark zurückgegangen (1984: 1.262 Quadratkilometer).

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Politik und Gesellschaft
Am 21. September 1991 erklärte sich Armenien von der sich in Auflösung befindlichen Sowjetunion für unabhängig. Das Parlament, die Nationalversammlung, wird alle vier Jahre gewählt. Es gibt nur eine Kammer. Die bedeutendsten Parteien sind die Republikanische Partei Armeniens (die mit Andranik Markarjan bis zu dessen Tod am 25. März 2007 den Premierminister stellte) und die Armenische Revolutionäre Föderation (gegründet 1890).

Armenien ist eines der wenigen Länder der so genannten Zweiten Welt, in dem (ex-) kommunistische Parteien nie an der Regierung beteiligt waren.

Am 6. Oktober 1991 wurde Lewon Ter-Petrosjan zum ersten Präsidenten der armenischen Republik gewählt. Am 22. September 1996 wurde er wiedergewählt. Seine Popularität sank jedoch zunehmend. Im Februar 1998 wurde er zum Rücktritt gezwungen, weil er im Krieg um die Region Bergkarabach zusätzliche Zugeständnisse an Aserbaidschan zur Lösung des Konflikts machte. Lewon Ter-Petrosjans Minister, angeführt von Premierminister und späterem Nachfolger im Präsidentenamt Robert Kotscharjan, lehnten einen Friedensplan ab, den internationale Vermittler im September 1997 vorgeschlagen hatten und den Lewon Ter-Petrosjan und Aserbaidschan befürworteten. Kotscharjan gewann 1998 die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen. Seine Wiederwahl 2003 war von Unregelmäßigkeiten und Protesten von Demonstranten begleitet. Im Januar 2006 trat eine vom Europarat schon seit langem geforderte Verfassungsänderung in Kraft, die dem Parlament mehr Rechte einräumt. Der Präsident darf beispielsweise nach wie vor den Ministerpräsidenten ernennen, er muss nun aber vom Parlament bestätigt werden.

Das Gebäude des Außenministeriums am Platz der Republik in Jerewan.

Bei der Präsidentenwahl vom 19. Februar 2008 kam es zu Ausschreitungen mit laut offiziellen Angaben 8 Todesopfern und zahlreichen Verletzten. Anhänger der Opposition und ihres Kandidaten Lewon Ter-Petrosjan protestierten tagelang gegen angebliche Wahlfälschungen. Ihr Kandidat kam auf nur 21,5 % der Stimmen, während Amtsinhaber Sersch Sargsjan 49,9 % – und damit sehr knapp bereits im ersten Wahlgang eine Mehrheit – erreichte. Beobachter der OSZE stellten zwar Unregelmäßigkeiten fest, konnten jedoch keinen Wahlbetrug feststellen. Die Regierung verhängte einen vierwöchigen Ausnahmezustand und ging mit massiver Waffengewalt gegen die Demonstranten der Opposition vor. Zurzeit befinden sich trotz Protests der internationalen Gemeinschaft noch immer 79 Oppositionspolitiker in politischer Gefangenschaft. 2013 konnte der Amtsinhaber Sersch Sargsjan ein weiteres Mal die Wahl für sich entscheiden.

Wirtschaft
1988 wurde Armenien durch ein sehr starkes Erdbeben schwer getroffen, was einige Regionen noch immer belastet. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR geriet der junge Staat (ähnlich wie die meisten anderen ehemaligen Unionsrepubliken) in eine schwere Wirtschaftskrise. Neben den üblichen tiefgreifenden Problemen, die sich bei einer Umstellung von einer Zentralverwaltungswirtschaft auf eine liberale Marktwirtschaft ergeben, kam erschwerend der Konflikt um Bergkarabach mit Aserbaidschan hinzu.

Sicherheit
Armenien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Sie können sich sicher durch die Städte bewegen. Lediglich als Frau sollten Sie abends nicht unbedingt allein auf der Straße sein, um Anpöbeleien zu vermeiden. In der Hauptstadt Jerewan sollten Sie bei größeren Menschenansammlungen besonders aufmerksam auf Ihre persönlichen Dinge achten. 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Jerevan

Tscharenz Straße 29, 0025 Eriwan, Armenien Telefon: (++374 10) 52 32 79, 52 45 81) Fax: (++374 10) 52 47 81)

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer können visumfrei nach Armenien einreisen, solange die Aufenthaltsdauer nicht 180 Tage pro Kalenderjahr überschreitet. Es ist jedoch ein gültiger Reisepass notwendig – der Personalausweis allein ist nicht ausreichend.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. 

Schwerwiegende Krankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten  normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Abendessen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 20 EUR rechnen. In Jerewan entsprechend teurer als in ländlichen Gebieten. Bei Ihrer Tour sind fast alle Mahlzeiten inkludiert, nur einige Mahlzeiten in der Hauptstadt überlassen wir Ihren Vorlieben.

Die Armenische Küche ist die Landesküche Armeniens. Sie ähnelt den Küchen der anderen Länder des Kaukasus, dennoch gibt es einige Unterschiede. Während in Georgien Mais das wichtigste Getreide ist und in Aserbaidschan Reis, ist es in Armenien das aus Weizen hergestellte Bulgur. Die daraus zubereiteten Gerichte werden plov genannt und ähneln einem Pilaw. Typisch ist die Verwendung von Mehlmischungen aus Weizen, Mais und Kartoffeln. Weitere wichtige Grundnahrungsmittel sind Lammfleisch, Auberginen, Joghurt und Brot.

Eine traditionelle Speise Armeniens, deren Zubereitung in früheren Zeiten bestimmten Zeremonien unterlag ist die aus Weizenkörnern und Hühnerfleisch bestehende Harissa. Sie wird auch heute noch zu Feierlichkeiten von Armeniern weltweit gekocht.

Khash ist ein aus Kuhfüßen hergestelltes traditionelles Gericht.

Das in Armenien meist verwendete und in der Herstellung sehr einfache Brot ist das Lawasch. Ursprünglich wurde es auf heißen Steinen des Lehmofens als Fladen gebacken.

Als Teigtaschen werden Boraki zubereitet, die zylinderförmig und mit gebratenem Hackfleisch gefüllt sind.

Ob das jetzt auch immer 100% auf Ihre Reise zutrifft, sei dahingestellt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter ab, wenn Sie den Grad an Authentizität erhöhen möchten.  

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strengen Kleiderordnungen, besonders nicht in Jerewan oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute alle Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher oder lange schwarze Kleider tragen, doch das geschieht freiwillig ist keinesfalls eine Vorschrift oder hat irgendwas mit der Religion zu tun. Früher waren kurze Hosen bei Männern verpönt oder wurden belächelt – das hat sich aber in den letzten Jahren sehr verändert. Kurze, sommerliche Kleidung ist bei Männern und Frauen gleichermaßen akzeptiert.   

Bitte achten Sie auf eine angemessene Kleiderordnung in Kirchen, Klöstern oder anderen heiligen Plätzen.  

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld & Währung
Dram ist die Währung Armeniens. Er wird von der Zentralbank der Republik Armenien ausgegeben.

1 Dram ist unterteilt in 100 Luma, Luma-Münzen waren jedoch nur für kurze Zeit im Umlauf. Der Dram wurde 1993 eingeführt und löste den russischen Rubel ab. Damals wurden 200 Rubel gegen 1 Dram eingetauscht.

Es existieren folgende Banknoten: 500 / 1.000 / 5.000 / 10.000 / 20.000 / 50.000 Dram. Davon sind die Banknoten 500 / 20.000 / 50.000 Dram kaum im Umlauf vorhanden.

Es gibt folgende Münzen: 10 (zwei verschiedene Versionen aus Aluminium) / 20 + 50 (Kupfer) / 100 (Nickel) / 200 (Nordisches Gold) / 500 Dram (Nickel/Nordisches Gold).

Wechselkurs (Stand Oktober 2015):
1EUR = ca. 542AMD    1US$ = ca. 470AMD    1CHF = ca. 488AMD

US$-Noten neueren Datums und Euro können getauscht werden. Beim Rücktausch von Landeswährung in Euro sollten die Euro-Noten sorgfältig geprüft werden, da Fälschungen im Umlauf sein sollen. Hinweise zur Erkennung von gefälschten Euro-Noten finden Sie z.B. hier: www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_falschgeld.php

Die Annahme ausländischer Währungen ist Geschäften und Dienstleistern offiziell nicht gestattet, so dass die Bezahlung in der armenischen Landeswährung „Dram“ (AMD) zu erfolgen hat. Manche Geschäfte, die hochwertige Waren anbieten, haben eigene Wechselstuben und akzeptieren Kreditkarten (i. d. R. Master-/Visa-Card).

In der Jerewaner Innenstadt gibt es zwar zahlreiche Geldautomaten, jedoch ist die  Geldversorgung (insbesondere mit EC/Maestro-Karte) hierüber derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Reisenden sei daher geraten, genügend Bargeld (Euro oder Dollar) oder Traveller Cheques mitzunehmen. An einigen ausgewählten Stellen kann noch mit Visa-Karte abgehoben werden; auch das sog. Cash-Advance-Verfahren wird stellenweise ermöglicht.

Außerhalb Jerewans ist die Bargeldversorgung über Geldautomaten nicht flächendeckend möglich. Es wird daher empfohlen, Reisen außerhalb der Hauptstadt nur mit ausreichenden Bargeldreserven anzutreten. Standorte von Geldautomaten des Visa- und des MasterCard/Maestro-Netzwerks können folgenden Webseiten entnommen werden:

www.mastercard.com/atmlocator/cobrand/index.jsp?lang=en&country=ARM&var=COBRAND

http://visa.via.infonow.net/locator/global/

Einige Restaurants, Geschäfte und Hotels für gehobene Ansprüche akzeptieren gängige Kreditkarten. Es kommt jedoch – besonders außerhalb der Hauptstadt – gelegentlich zu technischen Schwierigkeiten; in diesen Fällen ist nur Barzahlung möglich.

Preise werden gelegentlich noch in US$ angegeben, aber die Bezahlung sollte in der armenischen Landeswährung, dem Dram (AMD), erfolgen. Die Annahme ausländischer Währungen ist in Geschäften und bei Dienstleistern offiziell nicht gestattet. Manche Geschäfte, die hochwertige Waren anbieten, haben eigene Wechselstuben.

Stromversorgung   
Die Spannung in Armenien beträgt 220 Volt (50Hz). Um ein Gerät zu benutzen, das auf eine Spannung von 110/120 Volt ausgerichtet ist (z.B. aus den USA), brauchen Sie einen Spannungswandler. Die Stromstärke dieses Geräts bestimmt die Art des Spannungswandlers. Die europäischen Stecker sind zweipolig.

Telefonieren
Die Vorwahl für Armenien ist 00 374. Danach schließt sich die Vorwahl der jeweiligen Stadt an, für Jerewan ist das die 1. In Armenien ist in jedem Fall Handyempfang gegeben! 

Literatur über Armenien

Literatur über Armenien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Armenien (Hayastan). Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Bertold Spuler (Hg.): Handbuch der Orientalistik; Teil 1: Wolfgang Schramm: Einleitung in die assyrischen Königsinschriften; Teil 2: Wolfgang Schramm: 934–722 v. Chr.. Brill, Leiden 1973

Tessa Hofmann: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart. Beck, München 1997

Jakob Künzler: Im Lande des Blutes und der Tränen. Erlebnisse in Mesopotamien während des Weltkrieges (1914–1918). Reihe ZeitZeugnisse. Tempel-Verlag, Potsdam 1921; Nachdruck: Chronos, Zürich 1999

Adriano Alpago Novello: Die Armenier. Brücke zwischen Abendland und Orient. Belser, Stuttgart und Zürich 1986. ISBN 3-7630-2335-6

Huberta von Voss: Portrait einer Hoffnung: Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt.Schiler, Berlin 2004

Haig E. Asenbauer: Zum Selbstbestimmungsrecht des armenischen Volkes von Berg-Karabach. Ethnos 41. Braumüller, Wien 1993  

Artem Ohandjanian: Armenien, der verschwiegene Völkermord. Böhlau, Wien Köln Graz: 1989

Editha Wolf Crome (Hg.): Aufbruch nach Armenien. Reise- und Forschungsberichte aus dem Lande Urartu – Armenien. Reimer, Berlin 1985

Franz Werfel – Die vierzig Tage des Musa Dagh, Taschenbuch: 989 Seiten Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 17 (1. Mai 1990)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Reiseberichte 

 
Detlef Kirste
21.10.2016
 

 
 

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