• Lebe-Pass
  • Angolas Atlantikküste
  • Abendstimmung am Strand von Bentiaba
  • Tunda-Vala
  • Muhakaona Frau
  • Höhle am Rio Cambongo
  • Truck und Selbstfahrer
  • Blick vom Camp in die Mondlandschaft
  • Zelten auf der deutschen Fazenda Quitila
  • Zeltsafari, Mondlandschaft südlich Luanda
  • Fahrt durch Luanda
  • Straßenmarkt in Angola
  • Besuch am Strand von Equimina in Angola
  • Straßenszenen in Angola
  • Lebe-Pass
  • Stadt Benguela, Angola

Namibia • Angola

 

Unter dem Kreuz des Südens

23 Tage Naturrundreise mit Expeditionscharakter

    
Dauer 23 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2560 EUR   drucken
Tourcode ANGNAM   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 9    
 
 
 
 

Die lange Phase des stabilen Friedens in Angola motiviert uns, alle abenteuerlustigen und buscherprobten Reisenden auf Entdeckungstour in ein einzigartiges Land mitzunehmen. Wer bereit ist, sich auf eine Campingsafari mit Expeditionscharakter einzulassen und aktiv zu ihrem Gelingen beizutragen, wird mit einer spannenden Fahrt durch spektakuläre Landschaften belohnt und erhält unmittelbare Einblicke in die Geschichte und Kultur Angolas. Die Entdeckertour führt in den Süden und Westen des Landes. Es geht über den atemberaubenden Leba-Pass, zu Palmenstränden und an der Küste entlang in die Hauptstadt Luanda – hier pulsiert das Leben, aber auch die sozialen Kontraste sind hier so groß wie sonst nirgends. Sie übernachten unter Baobabs, besuchen mit den Calandulafällen die zweitgrößten Wasserfälle im Südlichen Afrika und sind zu Gast auf einer Farm, auf der Sie aus erster Hand mehr über die Landwirtschaft in Angola erfahren. Erleben Sie das Gefühl des Abenteuers, des Unterwegsseins und freuen Sie sich auf eine herzliche Gastfreundschaft. Ein ungewöhnliches Ziel, eine ungewöhnliche Tour!

Hinweis zur Gruppengröße: Die Gruppe setzt sich i.d.R. aus den 6 – 9 Teilnehmern im Hauptfahrzeug (Land Cruiser oder Lastwagen) sowie aus den Selbstfahrern der meist drei Begleitfahrzeuge zusammen. Auch die Selbstfahrer sind Teil der Reisegruppe. Die durchschnittliche Gruppengröße liegt von daher bei etwa 15 Reisenden.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Entdeckerreise durch touristisches Neuland

  • Unterwegs im 4x4 LKW-Safaribus oder Allradfahrzeug

  • Abwechslungsreiche Küstenlandschaften am Atlantik

  • Unterirdische Höhlensysteme und Calandulafälle

  • Luanda – Schmelztiegel und Ort der Schiffswracks

  • Nervenkitzel mit Aussicht: Überquerung des atemberaubenden Leba-Passes

  • Besuch der deutschen Fazenda Quitila: Farm mit bewegender Geschichte

  • Möglichkeit der begleitenden Selbstfahrerreise

Tourenverlauf

1. Tag: Windhoek

1. Tag: Windhoek 1

Nach Ihrer Ankunft in Windhoek werden Sie am Flughafen abgeholt und zu Ihrer Unterkunft in Windhoek gefahren. Nutzen Sie den restlichen Tag, um die namibische Hauptstadt zu erkunden, kleinere Einkäufe zu tätigen und im Café zu entspannen. Ihre Reiseleitung treffen Sie am Nachmittag. Da erfolgt auch die Gepäckabgabe, damit das Hauptgepäck bereits verstaut werden kann. Damit ist ein schneller Start am nächsten Tag möglich. Am Abend treffen Sie sich zum gemeinsamen Kennenlernen mit den übrigen Gästen und erfahren Wissenswertes über die Route und die Tagesabläufe. Das Abendessen genießen Sie in einem Windhoeker Restaurant (optional). Übernachtung im Safari Hotel in Windhoek. (Fahrstrecke: ca. 45 km)

2. Tag: Windhoek – Naulila (F/M/A)

2. Tag: Windhoek – Naulila (F/M/A) 1

Sie verlassen Windhoek sehr früh am Morgen. Über die verkehrsarmen Teerstraßen Namibias geht es gen Norden. Nachmittags reisen Sie nach Angola ein, um gleich hinter der Grenze Ihr erstes Buschcamp zu errichten. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 800 km)

3. Tag: Naulila – Quihita (F/M/A)

Heute fahren Sie nach Naulila, besichtigen deutsche Gräber und erfahren Interessantes aus der deutschen Kolonialgeschichte. Anschließend geht es über die meist neue Teerstraße in Richtung Lubango. Übernachtung in der Nähe einer Missionsstation südlich des Städtchens Quihita. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 320 km)

4. Tag: Quihita – Benguela – Lobito (F/M)

4. Tag: Quihita – Benguela – Lobito (F/M) 1

Weiter geht es einen langen Fahrtag über neue und gut ausgebaute Teerstraßen nach Norden. Unterwegs gibt es einen ersten Versorgungsstopp an einem afrikanischen Markt. Mit der Einfahrt in die Stadt Benguela wird erstmalig der Atlantische Ozean erreicht. Angola bemüht sich sehr um den Wiederaufbau seiner Städte, aber noch versinken einige Stadtteile im Müll, während im Kontrast dazu viele Häuser frisch renoviert erstrahlen. Am Abend erreichen Sie die Hafenstadt Lobito. Ihr Zeltplatz liegt auf der vorgelagerten Halbinsel neben einem der vielen Strandrestaurants direkt am Atlantik. Es besteht die Möglichkeit, im benachbarten Restaurant zum Abendessen einzukehren (optional). Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 490 km)

5. Tag: Lobito – Südlich Sumbe (F/M/A)

Nach dem Frühstück geht es zu einer kleinen Stadtrundfahrt durch Lobito. Dabei wird die Gelegenheit genutzt, um bei der südafrikanischen Supermarktkette „Shoprite“ einige unverzichtbare Vorräte aufzufrischen. Anschließend geht es auf guter Teerstraße weiter in Richtung der Stadt Sumbe. Die Vegetation wird tropischer: die Strände sind mit Palmen bewachsen. Das lädt zu einem schönen Strandcamp unter Palmen ein. Bereits am frühen Nachmittag erreichen Sie „Ihren Strand“. Freuen Sie sich auf ein Badeerlebnis im Atlantik. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 180 km)

6. Tag: Südlich Sumbe – Cacheoira-Fälle (F/M)

6. Tag: Südlich Sumbe – Cacheoira-Fälle (F/M) 1

Heutiger Höhepunkt ist der Abstieg in eine mächtige Höhle am Rio Cambongo. Nach kurzer Wanderung hinab zum Fluss treten Sie in den unterirdischen „Dom“ ein, der stellenweise durch Spalten mit Tageslicht erhellt wird – ein faszinierendes Schauspiel! Nachmittags erreichen Sie die Cacheoira-Fälle bei Binga. Das Camp wird im Innenhof einer einfachen Lodge aufgebaut. Nutzbar sind hier die sanitäten Anlagen der Lodge. Am Abend besteht die Möglichkeit, auf ein Abendessen im Restaurant (optional). Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 70 km)

7. Tag: Cacheoira-Fälle – „Mondlandschaft“ (F/M/A)

7. Tag: Cacheoira-Fälle – „Mondlandschaft“ (F/M/A) 1

Da Sie heute eine lange Strecke vor sich haben, beginnt die Fahrt früh am Morgen. Heutiges Ziel sind die einzigartigen Erosionsformen an der Küste südlich Luandas. Der Weg dorthin führt über eine gute Teerstraße die Küste entlang nach Norden. Aufgeschlagen wird das Buschcamp direkt an der Erosionskante. Genießen Sie den Blick über den weiten Atlantik! Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 280 km)

8. Tag: „Mondlandschaft“ – Luanda (F/M/A)

8. Tag: „Mondlandschaft“ – Luanda (F/M/A) 1

Die Weiterreise beginnt früh, um Luanda mit wenig Stau erleben zu können. Die Kontraste dieser Stadt reichen von Slums, Villenviertel, neuesten Hochhäusern in der City bis zum historischen Stadtkern mit alten portugiesischen Bauten. Abschließend wird ein Strand nördlich Luandas angesteuert. Hier liegen zahlreiche Wracks alter Schiffe, die während des Krieges angetrieben wurden. Oberhalb dieses Strandabschnittes erreichen Sie den nördlichsten Platz am Atlantik. Bei herrlicher Aussicht werden die Zelte errichtet. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 150 km)

9. Tag: Luanda – Massangano (F/M/A)

9. Tag: Luanda – Massangano (F/M/A) 1

Der heutige Tag führt in das Inland und das Klima wird tropisch, die Vegetation dicht und urwaldähnlich. Nachmittags erreichen Sie die portugiesischen Ruinen von Massangano. Die Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Hier wird deutlich, wie abwechslungsreich die Geschichte Angolas ist. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 280 km)

10.–11. Tag: Massangano – Calandulafälle – „Pedras Negras“ 2×(F/M/A)

10.–11. Tag: Massangano – Calandulafälle – „Pedras Negras“ 2×(F/M/A) 1

In den nächsten zwei Tagen führen steile Pässe auf über 1000 m. Nächstes Ziel sind die größten Wasserfälle Angolas: die schönen Calandulafälle. Abhängig von der Tageszeit übernachten Sie am Tag 10 direkt bei den Fällen. Nach dem Besuch der Wasserfälle führt Sie der Weg am Tag 11 zu den „Pedras Negras“, den schwarzen Steinen. Abhängig von der Befahrbarkeit des Pfades zu Ihrem speziellen Übernachtungsplatz, schlagen Sie die Zelte direkt zwischen den Felsdomen auf oder es geht weiter, um am Ufer des Rio Cuanza oder in alten, verlassenen Kaffeeplantagen eine Nacht zu verbringen. 2 Übernachtungen im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 210 km)

12.–13. Tag: „Pedras Negras“ – Fazenda Quitila 2×(F/M/A)

12.–13. Tag: „Pedras Negras“ – Fazenda Quitila 2×(F/M/A) 1

Ihr heutiger Weg führt über schlecht ausgebaute Straßen, steile Pässe und an Kaffeeplantagen vorbei durch ursprüngliches Gebiet. Ziel ist die deutsche Fazenda Quitila, deren Eigentümer Herr von Krosigk ist. Während eines Rundgangs erfahren Sie viel über die Bemühungen, die Farm wiederaufzubauen sowie über die Landwirtschaft und den Farm-Alltag in Angola. Einblicke in die Schule auf der Fazenda sind möglich (abhängig vom Unterricht). 2 Übernachtungen im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 80 km)

14. Tag: Fazenda Quitila – Huambo (F/M/A)

14. Tag: Fazenda Quitila – Huambo (F/M/A) 1

Nachdem Sie sich von der Farm verabschiedet haben, geht es nach Süden. Auf der geteerten Hauptstraße führt Ihre heutige Strecke bis nach Huambo (früher: Nova Lisboa), der zweitgrößten Stadt Angolas. Hier unternehmen Sie eine kleine Stadtrundfahrt und erfahren Wissenswertes zur Geschichte. Die Weiterfahrt führt Richtung Westen und kurz vor Sonnenuntergang errichten Sie die Zelte auf einem Hügel, unweit einer kleinen Kapelle in der Nähe der kleinen Stadt Caala, …auf 1700 m Seehöhe. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 380 km)

15. Tag: Huambo – Caimbambo (F/M/A)

Die Strecke führt Sie durch das angolanische Hochland hinab nach Westen. Ziel ist es, morgen erneut den Atlantik zu erreichen. In der Nähe der kleinen Stadt Caimbambo erblicken Sie interessante Kuppen aus Granit. Das Camp wird unweit einer Kuppe errichtet und bei Interesse kann ein Besteigungsversuch unternommen werden. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 220 km)
Hinweis: Alternativ kann bereits am heutigen Tag bis zum Strand von Equimina weitergefahren werden. Diese Möglichkeit wird vor Ort mit der Gruppe besprochen. Fahren Sie bereits heute bis zum Strand, übernachten Sie für zwei Nächte am Atlantik.

16. Tag: Caimbambo – Equima Beach (F/M/A)

16. Tag: Caimbambo – Equima Beach (F/M/A) 1

Auf neuer Straße geht die Weiterfahrt bis an den Atlantischen Ozean. Beim Küstendorf Equimina errichten Sie Ihr Camp direkt am Strand. Zeit zum Baden und zur Erholung, denn mittlerweile sind Sie seit zwei Wochen auf erlebnisreicher Tour. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 190 km)
Hinweis: Haben Sie den Strand bereits erreicht, genießen Sie einen kompletten Tag am Meer.

17. Tag: Equima Beach – Bentiaba (F/M/A)

17. Tag: Equima Beach – Bentiaba (F/M/A) 1

Ausgeruht starten Sie, um auf unbefestigter Straße über den berüchtigten „Dombe Grande Paß“ zu fahren. Die Regierung Angolas versucht diese wichtige Küstenstraße zu asphaltieren, jedoch wird seit Jahren nicht weitergebaut. Nach 150 km schlechter und langsam zu befahrender Piste wird Bentiaba erreicht. Die Zelte werden am Strand aufgebaut und Interessierte können nach Fossilen graben. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 200 km)

18. Tag: Bentiaba – Sandsteinformationen bei Tombua (F/M/A)

18. Tag: Bentiaba – Sandsteinformationen bei Tombua (F/M/A) 1

Entlang schöner Küstenlandschaften und durch die südangolanische Hafenstadt Namibe führt der heutige Weg bis in die nördlichsten Ausläufer der Wüste Namib. Tiefe Erosionseinschnitte in Sandsteinschichtungen lassen interessante Formen entstehen. Inmitten dieser Formationen wird das Nachtlager aufgeschlagen. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 220 km)

19. Tag: Sandsteinformationen bei Tombua – Namibe – Pipa (F/M/A)

19. Tag: Sandsteinformationen bei Tombua – Namibe – Pipa (F/M/A) 1

Zum Sonnenaufgang besteht die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung durch das Formationsgebiet. Anschließend erfolgt Fahrt nach Namibe. Nach einem kurzem Aufenthalt und einer kleinen Stadtrundfahrt erreichen Sie am Nachmittag die Steilküste bei Pipas. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 130 km)

20. Tag: Pipa – Lubango – Tunda Vala (F/M/A)

20. Tag: Pipa – Lubango – Tunda Vala (F/M/A) 1

Den Atlantischen Ozeans lassen Sie hinter sich und fahren in das Inland. Über den berühmten und dramatischen Leba-Pass wird die Kontinentalbruchkante erklimmt. In Humpata erfahren Sie etwas über die Geschichte der kapholländischen Voortrekker , bevor Sie die berühmte Jesusstatue von Lubango besichtigen. Am späten Nachmittag geht es auf 2300 m Seehöhe hinauf! Hier, bei Tunda Vala, direkt an Bruchkante, werden die Zelte aufgebaut. Dies wird die kühlste Nacht dieser Reise werden. Entschädigt werden Sie aber mit herrlichen Aussichten! Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 230 km)

21. Tag: Tunda Vala – Xangongo (F/M/A)

Die Entdeckerreise durch Angola neigt sich dem Ende zu. Nach einem „Höhen“- Frühstück und einem letzten Blick in die Weite geht es nach Süden Richtung Grenze. Nach der Überquerung des Flusses Kunene bei der Stadt Xangongo wird das letzte Buschcamp aufgebaut. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 230 km)

22. Tag: Xangongo – Tsumeb (F/M)

22. Tag: Xangongo – Tsumeb (F/M) 1

Heute verlassen Sie Angola. Nach dem Grenzübertritt „fliegen“ Sie regelrecht über beste Teerstraßen bis zur nordnamibischen Stadt Tsumeb. Auf dem Zeltplatz „Camp zur Kupferquelle" mit allem sanitären Komfort und einem Schwimmingpool verbringen Sie Ihre letzte Safarinacht. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke: ca. 410 km)

23. Tag: Tsumeb – Windhoek (F/M)

In entspannter Fahrt legen Sie die „lockeren“ 440 km über beste Teerstraße nach Windhoek zurück. Die Reise endet am Nachmittag in Windhoek. Gäste, die mit Air Namibia am Abend nach Hause fliegen, werden direkt zum Flughafen gefahren. Reisende, die mit der South African Airways zurückfliegen, werden nach Windhoek gefahren. Sie benötigen dort eine Zusatznacht. Gern organisieren wir Ihnen diese sowie Ihren Transfer zum Flughafen für den nächsten Tag. (Fahrstrecke: ca. 440 km)

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
14.10.2017 05.11.2017 2560 EUR Anfragen
02.06.2018 24.06.2018 3151 EUR Anfragen
16.09.2018 08.10.2018 3151 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 990 EUR
EZ-/Einzelzeltzuschlag 65 EUR
Flughafentransfer 30 EUR
Einladungschreiben Angola 30 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab/an Windhoek

  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten im Toyota Land Cruiser oder Magirus Deutz 4x4 LKW Safaribus
  • Flughafentransfer bei An- und Abreise mit Air Namibia und passend zum Reisetermin
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 20 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Zelt Gemeinschafts-WC/Dusche
  • 1 Ü: Pension im DZ
  • Mahlzeiten: 22×F, 22×M, 18×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; Flughafentransfers bei An- und Abreise abweichend von Air Namibia sowie außerhalb des Reisetermines (30 € Transfer); nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Angola (ca. 150-200 €, bei Beantragung beim Generalkonsulat in Frankfurt); Einladungsschreiben für Visum (ca. 30 €); Schlafsack (ca. 15 €, vor Ort zahlbar); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Hitzeverträglichkeit, Trittsicherheit, Bereitschaft zum Komfortverzicht, Interesse und Toleranz für andere Kulturen. Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen.

Hinweise

Die Route macht eine „8“ durch den Westen Angolas und die Sehenswürdigkeiten werden so aufgeteilt, dass bis zum Schluss der Reise Höhepunkte erlebt werden. Lange Streckenabschnitte gibt es nur noch zu Beginn und zu Ende der Reise.
Der detaillierte Programmverlauf dient als Anhaltspunkt, kann sich jedoch aufgrund der örtlichen Gegebenheiten oder unvorhergesehener Umstände (Wetter, Straßenverhältnisse etc.) ändern.

Als TeilnehmerIn an dieser Reise mit Expeditionscharakter sollten Sie „buschfest“ und campingerfahren sein, denn Angola besitzt keinerlei touristische Infrastruktur. Unterwegs sind Sie in einem allradgetriebenen Toyota Land Cruiser oder einem Magirus Deutz 4x4 LKW Safaribus. Ihre Übernachtungscamps werden ausschließlich in der freien Natur ohne feste sanitäre Einrichtungen errichtet. Ausnahme: Am 6. Tag ist die Nutzung der sanitären Anlangen in der benachbarten Lodge möglich, am Tag 22 übernachten Sie auf einem Campingplatz mit sanitären Anlagen sowie am 1. Tag in einer Pension. Die Safariausrüstung ist entsprechend ausgestattet und ermöglicht, völlig autark die Freiheiten des Buschlebens zu genießen (Dusch- und Toilettenzelt sowie gesamte Campingausrüstung sind vorhanden). Voraussetzung für eine Dusche ist aber, dass unterwegs genug Wasser geladen werden kann.
Keimfreies Trinkwasser wird für alle Teilnehmer jederzeit aus einem hochwertigen Filter zubereitet und Kaltgetränke können unterwegs erworben werden. Angola ist in vielerlei Hinsicht eine echte Herausforderung. Die Grundidee ist jedoch trotz der teilweise schwierigen Bedingungen: zurücklehnen, die zahlreichen besonderen Begegnungen genießen und in ein faszinierendes Land eintauchen.

Es handelt sich um eine aktive Mitmach-Safari. Die Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. trägt zum Gelingen der Reise ganz wesentlich bei. Der Reiseleiter übernimmt das Einkaufen und die Zubereitung fast aller inkludierten Mahlzeiten.

Ihr Reiseleiter ist ein Namibianer mit deutschen Wurzeln und ein Angola-Kenner, der das Land seit mehreren Jahren regelmäßig bereist und diese Tour mehrfach geführt hat.

Hinweis zur Gruppengröße: Die Gruppe setzt sich i.d.R. aus den 6- 9 Teilnehmern im Hauptfahrzeug (Land Cruiser oder Lastwagen) sowie aus den Selbstfahrern der meist drei Begleitfahrzeuge zusammen. Auch die Selbstfahrer sind Teil der Reisegruppe. Die durchschnittliche Gruppengröße liegt von daher bei etwa 15 Reisenden.

Diese Reise ist als begleitete Selbstfahrertour mit Ihrem eigenen Fahrzeug zu den genannten Terminen möglich.
Preis: 1520 € pro Person zzgl. Mietwagen/Flug.
Alle Leistungen (die im Reiseverlauf genannten Mahlzeiten, Aktivitäten und Unterkünfte) sind für Selbstfahrer im Reisepreis eingeschlossen. Sie sind Teil der Reisegruppe und voll am Campleben integriert und brauchen von daher keinen persönlichen Proviant. Die gesamte Campingausrüstung (Tisch, Stühle und Geschirr) wird gestellt. Sie benötigen jedoch ein eigenes Zelt. Entweder buchen Sie den Mietwagen mit Dachzelt oder bringen ein eigenes Bodenzelt mit. Dafür werden Sie in Ihrem Fahrzeug auch Teile der Ausrüstung oder des Proviants transportieren. Für die technische Zuverlässigkeit und Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeuges sind Sie selbst verantwortlich. Bei technischen Pannen oder eventuellen Unfällen mit technischen Schäden kann nur insofern bedingt zeitliche Rücksicht nehmen, wie es im Sinne und im Interesse der übrigen Reiseteilnehmer vor Ort vertretbar erscheint. Das Fahrzeug muß ein
geländetauglicher und technisch absolut zuverlässiger Allradwagen sein!

Zubuchertour (internationale Gruppe, aber i.d.R. deutschsprachig)

Service

Namibia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Auf einer Reise zu den höchsten Dünen und ältesten Wüsten der Welt, entlang an einem einsamen Küstenstreifen bis hin zu tropischen Feuchtgebieten im Caprivi wird die Vielfalt der Natur Namibias zu einem facettenreichen Erlebnis. Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Eine schmale Landzunge, der Caprivi-Zipfel, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der ca. 1.400 km² lange Küstenstreifen Namibias ist einer der eindrucksvollsten und einsamsten der Welt. Entlang dieser Küste erstreckt sich die Namib-Wüste mit ihren riesigen Wanderdünen 80-130 km ins Landesinnere. Ihr schließt sich nach einer Steilstufe, dem Brandbergmassiv, welliges Hochland an, das im Osten zur Kalahariwüste abfällt. Im Norden liegt in 1.050 m Höhe die Etosha Pfanne, eine der größten Salzpfannen Afrikas. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 km² umfassenden Kaokoveld-Berge.

Klima
Das Land hat durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr. Gelegentliche Niederschläge gibt es im (Süd-) Sommer; sie fallen normalerweise als Gewitterschauer am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden. Die „kleine" Regenzeit fällt in die Monate September bis Oktober. In der Zeit liegen die Temperaturen zwischen angenehmen 15 bis 25 Grad. Die „große" Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis April. Im namibischen Sommer von November bis März betragen die Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad. Von Januar bis März gibt es nachmittags oft kurze, heftige Regenschauer. Von Juni bis Anfang September ist in Namibia “Winter“. Dann können in der Nacht die Temperaturen bis um den Gefrierpunkt abkühlen. An der Atlantikküste ist es wesentlich kühler als im Inland, bedingt durch den kalten Benguelastrom. Im Winter werden dort jedoch oft hohe Temperaturen verzeichnet, wenn der Ostwind aus dem Inland weht. Ansonsten sind die Winter an der Küste kühl und feucht. Im Sommer herrschen südwestliche Winde vor, und es ist mild und warm. Der Niederschlag an der Küste ist minimal, unter 20 mm pro Jahr, wobei die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als im trockenen Inland ist.

Zeitverschiebung
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde früher, zur Winterzeit eine Stunde später. Die Zeitumstellung in Namibia erfolgt am 02. April und 02. September.

Kultur und Gesellschaft
Die Republik Namibia zählt mit 1,9 Einwohnern pro km² mit Ausnahme von Windhoek und dem Ovamboland zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Afrikas. Die offizielle Amtssprache ist Englisch und wird fast überall verstanden. Sonstige Sprachen sind Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara und Deutsch. Rund 100.000 Weiße leben in Namibia. Davon sind 20% deutscher Abstammung, 20% sind englischer und 60% afrikaanser Herkunft. Die Bevölkerung setzt sich aus zahlreichen, verschiedenartigen ethnischen Gruppen zusammen. Die Weißen sind größtenteils als Farmer in der Verwaltung, im Handel, in der Industrie und im Tourismus tätig. Die Nicht-Weißen Namibias, überwiegend Bantu-Völker, sind sprachlich und ethnisch von sehr unterschiedlicher Herkunft. Von den 1,8 Mio. Namibiern gehören rund 900.000 der Ovambo Volksgruppe an, deren Kernland nördlich der Etosha-Pfanne liegt, mit der Stadt Oshakati als Zentrum. Östlich des ehemaligen Ovambolands am südlichen Ufer des Okavango Flusses siedeln die etwa 150.000 Kavangos, welche vom Ackerbau leben. Ganz im nordöstlichen Zipfel Namibias leben die rund 50.000 Caprivianer von Viehzucht, Ackerbau und Fischfang. Die drittgrößte Gruppe sind die rund 150.000 Hereros, die ihre Heimat vorwiegend in Zentralnamibia haben und anhand ihrer weiten, bunten Röcke und der hörnerartige Kopfbedeckung zu erkennen sind. Eng mit den Hereros verwandt sind die Himbas, die in der Abgeschiedenheit des Kaokovelds im Nordwesten ihren traditionellen halbnomadischen Lebensstil bislang bewahren konnten. Der gesamte Süden Namibias wird traditionell vom Volk der Namas bewohnt. Sie sprechen einen schwer erlernbaren Khoisan Dialekt mit Schnalz- und Klicklauten. Auch die rund 90.000 Damaras sprechen diese Sprache. Die Ureinwohner Namibias sind die Buschmänner oder San. Es gibt Anzeichen, dass sie schon vor 20.000 Jahren hier lebten und heute noch von ihren Vorahnen erzählen.

Sicherheit 
Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u.a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Steigen Sie nur in ein deutlich als solches gekennzeichnetes Taxi, wählen Sie möglichst ein Fahrzeug, wo sich außer dem Fahrer keine weitere Person aufhält und lassen Sie möglichst niemanden zusteigen

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Sollten Sie selbst mit einem Fahrzeug unterwegs sein, meiden Sie abgelegene, unbewachte Rastplätze

- Verriegeln Sie insbesondere in den Städten während der Fahrt die Türen und schließen Sie die Fenster

- Fahren Sie nicht in der Dunkelheit mit Ihrem Fahrzeug - neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls bei Begegnungen mit Wild

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen und mit rasanten Überholmanövern der Einheimischen muss stets gerechnet werden

- In der Regenzeit können wenig befahrene Straßen besonders in den Monaten Februar bis April in großem Ausmaß von Überschwemmungen betroffen sein, beachten Sie dazu die Ausschilderung

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei

Straßenverhältnisse
Namibia ist ein weitläufiges Land, in dem man oft lange Strecken zurücklegen muss. Bei den meisten Touren ist mit Tagesetappen von 300 – 500 km zu rechnen. Die Straßen Namibias sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 5500 km Teerstraßen, 37.500 km Schotterstraßen sowie Farmwege. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstrecken durch die Wüsten. Nur im Kaokoveld, im Kaudom und für die letzten Kilometer zum Sossusvlei ist ein Allradfahrzeug erforderlich.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia kein Visum. Bei der Ankunft in Namibia wird eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage in den Pass eingetragen. Es empfiehlt sich, bei der Einreise zu kontrollieren, ob das Visum für die gewünschte Aufenthaltsdauer erteilt und in den Pass gestempelt wurde. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein. Außerdem sollte er genug freie Seiten für die Ein- und Ausreisestempel enthalten. Für eine reine Namibiareise ist eine Doppelseite ausreichend. Reisen Sie anschließend nach Simbabwe und Botswana, sind mindestens vier freie Seiten erforderlich. Bei Selbstfahrerreisen in den Etosha Nationalpark müssen Sie Ihren Reisepass vorzeigen. Sie erhalten bereits am Tor eine Rechnung für die Parkgebühr, die dann im nächst gelegenen Restcamp zu zahlen ist.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…  

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Namibia ist ein sehr trockenes Land. Nur wenige Krankheitserreger können in diesem Wüstenklima überleben. Der Standard des Gesundheitswesens und die hygienischen Bedingungen in Namibia liegen weit über dem afrikanischen Durchschnitt und können als sehr gut bezeichnet werden. Leitungswasser kann fast überall bedenkenlos getrunken werden. Um Sie abzusichern, möchten wir Ihnen dennoch einige Hinweise zu möglichen gesundheitlichen Risiken während Ihrer Reise nach Namibia geben. 

Malaria
Von den typischen afrikanischen Tropenkrankheiten stellt die Malaria ein Gesundheitsrisiko dar, welches in den nördlichen Landesteilen höher ist als südlich des Etosha-Nationalparks.

In der Trockenzeit von Mai bis Oktober besteht allerdings kein großes Risiko. Das ändert sich zum Jahreswechsel mit Einsetzen der Regenzeit. Je mehr Niederschläge in einem Gebiet fallen, desto größer ist das Malaria-Risiko. Der feuchte Caprivi-Zipfel birgt ein ganzjährig hohes Malariapotential.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de 

Impfungen
Für Namibia besteht derzeit keine Pflichtimpfung, es ist jedoch empfehlenswert, sich mit einer Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A zu schützen. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Mehr Informationen über Malaria und Medikamente gibt es auch in den Apotheken vor Ort, etwa in der International Pharmacy in Windhoek, wo deutschsprachige Apothekerinnen gern Auskunft geben (Sam Nujoma Drive, /Ae//gams Mall, Klein Windhoek)

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die namibische Küche, die unter anderem von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht internationalen Maßstäben. In Namibia zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahmequellen – entsprechend fällt das Angebot aus. Sehr gutes, mageres Fleisch liefern Antilopen, z.B. Kudu, Oryx, Springbok, und auch Strauß. Biltong (luftgetrocknete Fleischstreifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (gegrilltes Fleisch) sind die wirklichen Nationalgerichte. An frischen Meerestieren werden Kabeljau, Langusten und Austern serviert.

Das Grillen, im Freien ist Teil der Lebensart und wird traditionell "Braai" genannt. "Potjiekos" ist eine Spezialität der Buren, und besteht aus schmorendem, würzigen Fleisch, Hähnchen, oder Fisch und wird in einem dreifüßigen Eisentopf auf offenem Feuer gekocht. Traditionelle deutsche Gerichte sind ein wichtiger Bestandteil der namibischen Küche. In den Delikatessenläden wird eine große Auswahl verschiedener Wurst- und Brotsorten sowie ein reiches Sortiment an Süßwaren angeboten. Kartoffeln, Reis und Gemüse und Obst werden zum großen Teil importiert.

Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Zu den beliebtesten Getränken gehört der Rockshandy, eine Mischung (shandy) aus halb Soda und halb Limonade auf Eiswürfeln (rock) mit ein paar Spritzern Angostura-Bitter. Besonders nach langen, staubigen Fahrten wirkt der Rockshandy durstlöschend und sehr erfrischend, er ist fast alkoholfrei. Gute Weine aus dem Kapland und andere importierte Getränke sind überall erhältlich.

Die Öffnungszeiten der Supermärkte variieren von Ort zu Ort. Supermärkte in Windhoek sind täglich von 8–19 Uhr geöffnet, am Wochenende entweder ebenfalls durchgehend oder stundenweise, 9–13 Uhr und 16–18 Uhr, auch sonntags. In Swakopmund schließen die Supermärkte um 18 Uhr und in Lüderitz beispielsweise schon um 17 Uhr.

Fotografie & Film
Namibia ist ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln.

Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen von Menschen. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken und Polizeistationen. Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor den Einwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen. 

Bekleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Beige weite Hemden und Hosen halten außerdem mögliche Moskitos vom Körper. Egal zu welcher Jahreszeit Sie nach Namibia reisen, für die kühlen Morgen- und Abendstunden wird Ihnen eine Fleece Jacke gut tun. Für eine Reise in den afrikanischen Wintermonaten Mai bis September benötigen Sie zusätzlich warme Kleidung (Schal, Winterjacke, Mütze, Handschuhe, warme Schlafbekleidung). In den Nächten sind Temperaturen um die 0 Grad möglich und in den Unterkünften sind Heizungen selten.  Zudem sind Regenbekleidung und eine Windjacke unerlässlich.

Ein hochwertiges Sonnenschutzmittel für Körper und Gesicht, eine luftige Kopfbedeckung, leichte Bekleidung, eine Sonnenbrille und vor allem ausreichend Getränke gehören zur Grundausstattung in heißen Sonnenstunden. In bequemen leichten Turnschuhen oder Sandalen sind Sie für die Stadttouren oder einen Aufenthalt an der Küste Namibias gut gerüstet. Im Busch benötigen Sie festes Schuhwerk. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung ist der Namibia-Dollar (N$). In Namibia sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertige Zahlungsmittel. Bei Ankunft finden Sie im Flughafen Terminal Bankschalter für den Geldwechsel sowie einen Geldautomaten der nur VISA Karten akzeptiert. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, ZAR/N$1000 oder mehr schon in Deutschland einzutauschen. Das Umtauschen in Namibia kann zeitaufwändig sein, vor allem bei den beiden Wechselschaltern am Flughafen.

Bargeld kann in jeder Bank getauscht werden. In größeren Städten werden auch Kreditkarten (Visa-, Diners- und Mastercard) akzeptiert. Mit der EC-Karte kann bisher nur bei der Standard Bank Geld abgehoben werden, die jedoch in allen größeren Ortschaften vertreten ist. Fast alle Hotels und Geschäfte nehmen Kreditkarten an, einige Gästefarmen und Restaurants jedoch nicht. Tankstellen dürfen keine Kreditkarten annehmen. Es empfiehlt sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Touristen dürfen 3000 Namibia-Dollar bzw. Rand pro Person einführen. Mitunter wird der Umtauschbeleg verlangt. Ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, bereits ZAR/N $ 1000 oder mehr bereits in Deutschland einzutauschen.

Die Banken in Namibia haben im Allgemeinen folgende Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–15.30 Uhr, Sa 8.30–12 Uhr.

Stromversorgung
Die Spannung in Namibia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist. Diese passenden Zwischenstecker können Sie für wenige Euro in Namibia in fast jedem Supermarkt kaufen.

Telefonieren
Das landesweite Telefonnetz ist zwischenzeitlich recht gut ausgebaut. SIM Karten für Ihr Handy erhalten Sie in Windhoek. D1 und D2 Karten können Sie auch in Namibia benutzen. Die Vorwahl für Gespräche von Namibia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl lässt man die 0 weg.

Die internationale Vorwahl Namibias ist 00264.

Literatur über Namibia

Literatur über Namibia

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Namibia  - Daniela Schetar-Köthe, Friedrich Köthe, und Clemens Emmler

Where fiere speaks – A visit with the Himba, Sandra Shield und David Campion

Biographien

Traumreise durch Namibia - Klaus G. Förg 

Historische Augenzeugenberichte

Die Völker Namibias -  Johan S. Malan und Kuno F. R. Budack

Romane

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste, von Henno Martin

Welwitschia mirabellis: Ein Namibia-Roman, von Manfred Gebert (2008)

Sprach- und Reiseführer

Stefan Loose Travel Handbücher Namibia, Livia und Peter Rack

Kauderwelsch, Afrikaans Wort für Wort, Thomas Suelmann

Namibia kompakt, Daniela Schetar und Friedrich Köthe

Namibia Touren Manuel, Christian Pehlemann

Namibia Handbuch; Walther Verlag

Reisehandbuch Namibia; Michael Iwanowski

Gästefarm-Führer Namibia, Michael Iwanowski

Naturschutzgebiete in Namibia; Willie und Sandra Oliver

 

Namibia.de

Namibia.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Namibia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Namibia.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Namibia.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Namibia. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Angola

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Angola liegt zwischen 4° 22' und 18° 02' südlicher Breite sowie 11° 41' und 24° 05' östlicher Länge. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 1.246.700 Quadratkilometer. Das Staatsgebiet Angolas grenzt im Norden und Nordosten an die Demokratische Republik Kongo, im Osten an Sambia und im Süden an Namibia. Die Exklave Cabinda grenzt an die Republik Kongo und die Demokratische Republik Kongo.

Die fünf größten Städte Angolas sind:

- Luanda (4.500.000 Einwohner)

- Huambo (203.000 Einwohner)

- Benguela (155.000 Einwohner)

- Lobito (150.000 Einwohner)

- Lubango (105.000 Einwohner)

Klima
Angola ist von drei Klimazonen geprägt. Im Norden sowie an der Küste Angolas herrscht tropisches Klima, was ganzjährig Tagestemperaturen von 25 bis 30 °C mit sich bringt, die auch nachts nur wenig absinken. Die Regenzeit fällt in die Monate von November bis März. Das Klima steht im Norden unter starkem Einfluss des vor der Küste Angolas positionierten Benguelastrom (17 - 26 °C), der häufigen Nebel verursacht. Durchschnittliche Regenmengen von 500 mm im Norden stehen dem trockenen Süden mit jährlichen 100 mm gegenüber.

Im Hochland, das sich in Zentralangola sowie im Süden des Landes erstreckt, ist gemäßigt-tropisches Klima vorzufinden, das besonders im Winter für starke Tag-Nacht-Temperaturunterschiede verantwortlich ist. So herrschen z. B. in Huambo Tagestemperaturen von 25 ° C im Gegensatz zu Nachttemperaturen von 7 - 8 °C. Ähnlich der tropischen Zone liegt die Regenzeit in den Monaten von Oktober bis April. In dieser Klimazone betragen die durchschnittlichen Niederschläge pro Jahr 1.000 mm.

Der Südosten Angolas ist geprägt von heißen und trockenen Tagen. Die südlichen Winternächte können hingegen recht kühl sein. Die Jahresniederschläge betragen in dieser Region 250 mm. 

Die beste Reisezeit für Angola liegt zwischen Mai bis Oktober. Nachdem die feuchten Monate der Regenzeit mit heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit vorbei ist, ist das Klima angenehm kühl und relativ trocken.

Zeitverschiebung
Die Lokalzeit in Angola entspricht im Winter der Zeit in Deutschland. Während der europäischen Sommerzeit sind die angolanischen Uhren den deutschen nur um eine Stunde hinterher.

Politik und Gesellschaft
Angola ist offiziell eine Republik mit einem Mehrparteiensystem. Die Hauptstadt Luanda ist die zurzeit teuerste Stadt Afrikas und eine der teuersten weltweit. Das Land ist reich an Erdöl, welches meist von chinesischen bzw. amerikanischen Firmen gefördert wird.

Die Bevölkerung teilt sich in zahlreiche ethnische Gruppen. Die größeren von ihnen sind die Ovimbundu (38%) im zentralen Hochland und dem angrenzenden Küstenstreifen, die Kimbundu (23%), die in einem großen Gebiet von der Hauptstadt Luanda bis in Landesinnere leben, und die Bakongo (13,5%) im Nordwesten und Cabinda. In den östlichen Landesteilen leben die Lunda/Chokwe und die Ngangela (jeweils 8%). Offizielle Landessprache ist Portugiesisch. Die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt auf dem Land. Aufgrund von jahrzehntelangem Krieg und Bürgerkriegen sind jedoch große Teile der Bevölkerung entwurzelt und in die Flucht getrieben. Viele davon haben in den "sichereren" Städten Zuflucht gefunden. Seit dem Ende der Kriege 2002 kehren viele Flüchtlinge zurück.

Sicherheit
Angola ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider auch hier vorhandenen Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt es bedauerlicherweise vor allem des Öfteren zu Diebstählen. Es gibt einige außerordentlich geübte und geschickte Taschendiebe welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu Ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die große Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Vor allem ist in der Hauptstadt Luanda Vorsicht vor Dieben geboten, die mit dem Motorrad Überfälle auf stehende KFZ verüben.

Bitte beachten Sie, dass noch immer in vielen Teilen des Landes Minengefahr besteht! Ihr Reiseleiter wird Sie dahingehend noch einmal ausführlich informieren.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Angola ein Visum, das vor der Einreise bei der angolanischen Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in Frankfurt mit einem noch mindestens sechs Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen Pass beantragt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise mit Kindern benötigen Sie ebenfalls eine Bescheinigung, dass jedes Elternteil mit der Reise des Kindes einverstanden ist, vor allem wenn ein Elternteil alleine mit dem Kind reist.

Für die Einreise wird weiterhin eine Bescheinigung über die durchgeführte Gelbfieberimpfung benötigt. Diese Bescheinigung ist in der Regel ein gelber WHO-Ausweis.

Botschaft der Republik Angola

Wallstr. 58
10179 Berlin
Tel.: 030 240897-0

www.botschaftangola.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Reisegepäck
Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben rufen Sie uns bitte an, wir beraten Sie gern. Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten empfehlen wir Ihnen nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres nur dadurch verdorben, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte als eigentlich von Nöten gewesen wäre. In den verschiedenen Städten, welche wir auf unserer Reise besuchen, gibt es fast immer die Möglichkeit Kleidung für wenig Geld waschen zu lassen.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten von der Benutzung von Hartschalenkoffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Angola geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, daß einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Im Gegensatz zu den europäischen Standards ist das Gesundheitssystem Angolas schlecht ausgebaut. Nur in der Hauptstadt Luanda ist eine verhältnismäßig gute und kontinuierliche medizinische Versorgung gewährleistet, wohingegen sie in ländlichen Gebieten kaum vorhanden ist.

Deshalb möchten wir Sie dringend bitten, Gesundheitsfragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen und die beigefügte Adreßliste der Tropenärzte in Deutschland. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuß von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, daß Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis, sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it!“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwerfällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Vor der Reise

- Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

- Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bilharziose Erreger kommen in einigen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen oder Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. 

Impfungen

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von Reisenden verlangt. Bitte überprüfen Sie, ob sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio, Tetanus und Typhus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B und Cholera zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Es besteht ein ganzjähriges Malariarisiko in ganz Angola, selbst für die Stadtregionen. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Neben Insektensprays und körperbedeckender Kleidung ist vor allem die Malariaprophylaxe ein zuverlässiger Schutz.

 

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Obwohl in den Städten und Hotels sowohl traditionelle als auch internationale Küche vorzufinden ist, gibt es dennoch recht wenige Restaurants in Angola.

Zu den angolanischen Hauptnahrungsmitteln gehören Mais und Palmöl. Eine Variante der afrikanischen Polenta, die aus Mais oder Maniok gekocht wird, ist Funje. Als Beilage werden Bohnen, anderes Gemüse oder Fleischsoße serviert. Chicken Muamba (mit Palmöl und Knoblauch zubereitetes Huhn) ist ein weiteres traditionelles Gericht, das mit Okra serviert wird. Die traditionelle Küche Angolas liefert außerdem das Gericht Mufete de Cacuso, gegrillter Fisch mit einer scharfen Soße bestehend aus Zwiebeln, Zitrone und Essig. Als Beilagen werden Maniokbrei oder Fladenbrot gereicht. Für Soßen verwendet man auch oft Erdnüsse, die geröstet, zerkleinert und mit scharfen Gewürzen verfeinert werden. Der portugiesische Einfluss ist auch in der angolanischen Küche nicht zu verkennen.

Die landestypischen Getränke sind Palmwein und ein Erfrischungsgetränk, das aus vergorenem Mais gewonnen wird. Eines der Hauptexportprodukte des Landes ist Kaffee, der an dieser Stelle keinesfalls vernachlässigt werden soll.

Fotografie
Bitte fotografieren Sie Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis. Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Beim Fotografieren öffentlicher Gebäude in Angola ist Vorsicht geboten. Bitten Sie bei Wachen oder Verantwortlichen um Erlaubnis soweit möglich. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. sowie deren Personal. 

Da es im Land oft keine durchgehende Stromversorgung gibt, empfehlen wir Ihnen ein Ladekabel mitzunehmen, das das Aufladen der Akkus über den Zigarettenanzünder erlaubt. Es empfiehlt sich prinzipiell einen Wechselakku als Sicherheit mitzunehmen, um eventl. Stromversorgungsengpässe überbrücken zu können. 

Gesundheit
Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak Medium sollte während der Reise verzichtet werden.

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich besonders im Gebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder –lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Bekleidung
In der Öffentlichkeit sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten in Rucksack oder Reisetasche bleiben, auch wenn andere Reisende diese Regeln nicht praktizieren. Für das feuchtheiße Klima empfehlen wir leichte, weite und strapazierfähige Kleidung, dazu eine Jacke oder einen Pullover für die Morgen- und Abendstunden. Eine Regenjacke sollte ebenfalls im Gepäck vorhanden sein. Am Abend empfiehlt sich zum Schutz gegen Malaria lange und helle Kleidung sowie Mückenschutzspray. Sonnenschutz wie Sonnenbrille und Hut gehören zur Standardausrüstung.

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Moscheen sollte dezente Kleidung getragen werden.

Geld, Telefon, Strom

Geld, Telefon, Strom

Geld
Nur in den großen Hotels und in einigen wenigen Restaurants werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Sonstige Rechnungen werden aber in bar in der angolanischen Währung, dem Kwanza, beglichen. Der Kwanza ist unterteilt in 100 Centimos. 1 Euro entspricht 123,46 Kwanza (Stand: Dezember 2010).

Viele Restaurants und Hotels nehmen auch US-Dollar an. 100-Dollar-Noten werden in Banken nur gewechselt, wenn sie 1996 oder später gedruckt wurden. Reiseschecks sind praktisch unbekannt und können - wenn überhaupt - nur zu einem ungünstigen Wechselkurs eingetauscht werden. Die Ausfuhr von Kwanza ist verboten. Devisen dürfen anmeldefrei bis zu einem Gegenwert von 15.000,- USD ein- und ausgeführt werden.

Man sollte nie vergessen, dass jeder Europäer in Ländern der Dritten Welt als Reicher angesehen wird - unabhängig von seinen tatsächlichen Verhältnissen. Das Wissen darum hilft, über so manches unerwartetes Ärgernis - wie kleine Geldschneidereien - relativ gelassen hinwegzusehen und sich dadurch nicht die lang ersehnte Reise verderben zu lassen.

Für Getränke, nicht in den Leistungen inkludierte Mahlzeiten und anderweitige persönliche Ausgaben sollten Sie etwa 10-15,-€ pro Tag und Person rechnen. Bitte denken Sie immer daran, das Geld entweder in einer Bauch- und Brusttasche mit sich zu führen.

Stromversorgung 
Die Stromspannung in Angola beträgt 220 Volt Wechselstrom/50 Hz. Verwendet werden Stecker wie sie auch in Deutschland üblich sind. 

Telefonieren
Während des Krieges hat das Telefonnetz von Angola großen Schaden genommen, wodurch Festnetztelefone nur sehr partiell verbreitet sind. Trotzdem ist es durch Reformen gelungen, das Telefonnetz zu erweitern und zu digitalisieren. Die Vorwahl für Angola ist +244 (00244). Weiterhin sind zwei Mobilfunknetze in Betrieb (Angola-Telecom und Unitel), die vorwiegend in Luanda und der näheren Umgebung funktionieren. Während bis vor kurzem internationale Anrufe nach Luanda durch eine Vermittlung getätigt wurden, ist nun auch die internationale Direktdurchwahl möglich. Die Nutzung eines Handys ist im Land üblich, wodurch für Einheimische das kurzfristige Vermieten des Mobiltelefons als Nebenverdienst ansehen. Dadurch stellt es kein Problem dar, vom nächsten Marktstand SMS an die Lieben zu Hause zu schicken.

Faxgeräte stehen in den meisten größeren Hotels zur Verfügung. Auch Internetcafés sind in Angolas Hauptstadt Luanda vorhanden. Jedoch ist die Internetnutzung in Angola bisher begrenzt. Aber in den größeren Hotels gehört der Zugang zum Internet zum Standard.

Die Inlandspost ist relativ zuverlässig, Luftpostsendungen nach Europa benötigen in der Regel 5 bis 10 Tage.

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

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Ihr Ansprechpartner 

David Vetési

David Vetési

Verkauf & Beratung Südliches Afrika

 
+49 (0)351 31 20 7 - 268

E-Mail:
d.vetesi@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 268

 
 

Reiseberichte 

 
Rafael Sola Ferrer
22.02.2017
 

 
 

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