• Condoriri Trek
  • Salar de Uyuni
  • Lamaherde
  • Achtung – Lamas kreuzen!
  • Blick auf die Cordillera Real
  • Bolivianische Frau
  • Sonnenuntergang am Titicacasee

Bolivien

 

Salzwüste, Andengipfel und Lamas

17 Tage Natur- und Trekkingreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2490 EUR   drucken
Tourcode BOLLAM   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
   
 
 
 
 

Bolivien ist ein hervorragendes Land für Trekker und Bergsteiger. Das kleine Andenland im Herzen Südamerikas bietet unzählige Trekkingrouten und Gipfeloptionen. Viele Bergtouren sind bisher wenig begangen und haben somit ihren ganz besonderen Reiz. Diese Reise beginnt im eindrucksvollen Andenhochland um Cochabamba, auf einer angenehmen Höhe mit attraktiven Eingehtouren in der Cordillera Tunari, um eine optimale Höhenakklimatisierung zu gewährleisten. Ständig begleitet sind Sie von herrlichen Weitblicken auf schneebedeckte Bergketten, Gebirgsseen und Lamaherden. Nach der Besteigung des Cerro Tunari, des höchsten Berges Zentralboliviens, geht es weiter südwärts zum endlos erscheinenden größten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni. Über den Nationalpark Sajama mit seinem gleichnamigen höchsten Berg des Landes gelangen Sie in die Metropole La Paz. Nun sind der legendäre Titicacasee und die Sonneninsel nicht mehr weit. Sie queren bei einer Wanderung die Isla del Sol und genießen traumhafte Ausblicke. Im Anschluss erwartet Sie eine der schönsten Trekkingrouten der Anden: Von der Laguna Chiar Khota auf über 4600 m wandern Sie zwischen den wildgezackten Hochgipfeln der Condoriri-Gruppe und fangen unvergessliche landschaftliche Eindrücke ein!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Landschaftlich vielfältiges Trekking mit kulturellen Highlights für erfahrene Bergsteiger

  • Besteigung mehrerer 5000er und des Cerro Tunari

  • 3 Tage Condoriri-Trek mit Lamas und Eseln

  • Gigantische Salzwüste Salar de Uyuni & koloniale Städte

  • Wanderungen und Übernachtung auf der Sonneninsel im Titicacasee

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft in Cochabamba

1. Tag: Ankunft in Cochabamba 1

Am Morgen Ankunft in Cochabamba (2550 m). Begrüßung durch Ihre Tourenleitung und Transfer zum Stadthotel. Anschließend haben Sie Zeit für einen Bummel durch das koloniale Zentrum. Am Nachmittag besuchen Sie gemeinsam mit Ihrer Tourenleitung den größten Straßenmarkt des Landes. Zum Sonnenuntergang wartet ein weiterer Superlativ auf Sie: Auf dem Cerro Pedro (2850 m) empfängt Sie die zweitgrößte Christus-Statue der Welt mit ausgebreiteten Armen. Genießen Sie den Blick über das Tal und die Cordillera Tunari. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Cordillera Tunari (F/M (LB))

Am Morgen fahren Sie zum gemütlichen Berghotel auf ca. 3000 m. Unterwegs besichtigen Sie die im Jugendstil errichtete „Villa Albina". Am Nachmittag unternehmen Sie eine erste kleine Wanderung zur Höhenakklimatisierung. Es bieten sich beeindruckende Ausblicke auf das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Rio La Llave und die Gipfel des Tunari-Massivs im Hintergrund. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, 550 m↑, 200 m↓)

3. Tag: Cordillera Tunari (F/M (LB))

3. Tag: Cordillera Tunari (F/M (LB)) 1

Kurze Anfahrt zu Ihrer nächsten Eingehwanderung. Sie starten an den Flanken des Cochabamba-Tals und besteigen ohne größere Schwierigkeiten den Cerro Santiago (4530 m). Genießen Sie den herrlichen Blick auf das Tunari-Massiv und die Bergseen. Beim Abstieg geht es über die Laguna Santiago und vorbei an Lama-Herden zurück zum Ausgangspunkt. Auf der Rückfahrt können Sie optional in den Thermalquellen von Liriuni entspannen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, 750 m↑↓ )

4. Tag: Cordillera Tunari (F/M (LB))

Heute ist eine etwas längere Anfahrt notwendig, um den höchsten Berg Zentralboliviens zu erklimmen: den Cerro Tunari (5035 m). An der Laguna Macho auf über 4500 m starten Sie die Besteigung. Über Lamapfade erreichen Sie den Gipfelgrat, von dem sich Ihnen ein faszinierender Ausblick zu den 6000ern der Königskordillere um La Paz bietet. Nach ausgiebiger Gipfelrast wartet der Abstieg auf anderer Route. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, 500 m↑↓)

5. Tag: Cordillera Tunari – Oruro – Uyuni (F)

Über eine interessante Strecke mit herrlichen Blicken auf die umliegenden Berge fahren Sie ins Altiplano. In Oruro, der Karnevalshauptstadt Boliviens, steigen Sie in den Zug und fahren weiter nach Uyuni. Ankunft am späten Abend und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 12h)

6. Tag: Salar de Uyuni (F/M (LB)/A)

6. Tag: Salar de Uyuni (F/M (LB)/A) 1

Heute erleben Sie den Salar de Uyuni, die mit ca. 12.000 km² größte Salzwüste der Welt. Im Salzverarbeitungsort Colchani besuchen Sie einen familiären Kleinstbetrieb, bevor Sie in das schier unendliche Weiß des Salars eintauchen. Auf der Insel Incahuasi, die mitten im Salzsee liegt, bestaunen Sie bis zu 12 m hohe Riesenkakteen. Am Horizont thront der Vulkan Tunupa, dessen Richtung Sie einschlagen. Übernachtung in einer Herberge in Jirira.

7. Tag: Besteigung des Vulkans Tunupa (5150 m) (F/M (LB)/A)

Fahrt über Coqueza zu einem Aussichtspunkt auf ca. 4000 m. Von hier aus startet die Wanderung über Bergwiesen und Hirtenpfade dem Gipfel des bunten Vulkans Tunupa entgegen. Auf dem Vorgipfel unterhalb des brüchigen Hauptgipfels ist auf ca. 5150 m das Ziel erreicht. Ein gigantischer Blick auf den Salar de Uyuni erwartet Sie! Nach dem Abstieg Rückfahrt zum Hotel. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h, 1200 m↑↓)

8. Tag: Salar de Uyuni – Sajama (F/M (LB))

8. Tag: Salar de Uyuni – Sajama (F/M (LB)) 1

Am Morgen besuchen Sie die Ruinenanlage Pucara de Chiquini und deren Höhle mit ihren außergewöhnlichen geologischen Formationen. Weiter geht es entlang des kleineren Salar de Coipasa und durch die Weiten des Altiplanos zu den majestätischen Grabtürmen Chullpas Policromas. An der Laguna Saquewa können Sie Flamingos beobachten. Gegen Abend erreichen Sie den Nationalpark Sajama, überragt vom höchsten Berg Boliviens, dem Vulkan Sajama (6542 m). Übernachtung in einfacher Gemeindeunterkunft im MBZ.

9. Tag: Sajama-Nationalpark (F/M (LB))

Zeitige Fahrt zum Geysirfeld Walla Keris, um deren Aktivität zu bewundern. Im Anschluss wandern Sie im Sajama-Nationalpark vom Geysirfeld (ca. 4400 m) zu drei Bergseen an der chilenischen Grenze (ca. 4900 m). Unterwegs haben Sie beeindruckende Fernblicke auf die Vulkane Sajama, Parinacota und Pomerape. Sie durchstreifen Kewiña-Wälder und sehen Lamas und Alpakas. Am Nachmittag erholen Sie sich in den Thermalbädern. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 600 m↑↓)

10. Tag: Sajama – La Paz (F)

10. Tag: Sajama – La Paz (F) 1

Auf dem Weg nach La Paz statten Sie dem Valle de Rocas mit seinen interessanten Felsgebilden einen Besuch ab. Ein Abstecher führt Sie zur Kirche von Curahuara de Carangas, der Sixtinischen Kapelle des Altiplano. Am frühen Nachmittag erreichen Sie La Paz und spazieren durch das koloniale Zentrum um den Hexenmarkt. Hier finden Sie die absonderlichsten Dinge, von Talismanen und Amuletten als Glücksbringer bis hin zu Utensilien für Geisterbeschwörungen. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: La Paz – Copacabana (F)

11. Tag: La Paz – Copacabana (F) 1

Heute geht es nach Copacabana am Titicacasee. Ankunft gegen Mittag. Nach einem Spaziergang durch den Wallfahrtsort erwartet Sie eine wunderschöne Bootstour zur Sonneninsel. Am Pilkokaina-Tempel gehen Sie an Land. Von hier aus schlängelt sich ein seicht ansteigender Eselspfad hinauf zum idyllisch gelegenen Hotel auf dem Kamm der Insel mit prächtiger Aussicht. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2h, 200 m↑)

12. Tag: Sonneninsel, Titicacasee (F/M (LB))

12. Tag: Sonneninsel, Titicacasee (F/M (LB)) 1

Mit einem privaten Boot fahren Sie nach Challapampa im Norden der Insel. Über den Kammweg und vorbei an der Tempelanlage Chincana wandern Sie zurück in den Südteil. Bei leichten Auf und Ab und geringer körperlicher Beanspruchung können Sie die anmutende Ruhe und spektakuläre Ausblicke genießen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 400 m↑↓)

13. Tag: Titicacasee – Condoriri-Trek (F/A)

13. Tag: Titicacasee – Condoriri-Trek (F/A) 1

Mit dem Boot geht es zurück nach Copacabana. Weiterfahrt nach Tuni am Fuße der Condoriri-Berggruppe in der Königskordillere. Von hier führt Sie ein ca. dreistündiger Fußmarsch mit Tragtieren zum Hochlager an der Laguna Chiar Khota auf über 4600 m – direkt unterhalb der zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoriri-Gruppe. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3 h, 300 m↑)

14. Tag: Condoriri-Trek (F/M (LB)/A)

14. Tag: Condoriri-Trek (F/M (LB)/A) 1

Vom Hochlager beginnt die Durchquerung in der Condoriri-Gruppe mit aussichtsreichen Pässen auf über 4800 m, Hochtälern und imposanten Berggestalten und Gletschern. Zwei Pässe warten darauf, von Ihnen überwunden zu werden. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit 7,5 h, 800 m↑↓)

15. Tag: Condoriri-Trek – La Paz (F/M (LB))

15. Tag: Condoriri-Trek – La Paz (F/M (LB)) 1

Der Weg durch ein breites Tal führt Sie auf einen 4900 m hohen Pass zu, vorbei an den Eisgiganten Maria Lloco und Huayna Potosi. Vom Pass aus lässt sich optional ein einfacher 5000er besteigen. Unterhalb des Schutthangs auf der anderen Seite warten die Fahrzeuge für die Rückfahrt nach La Paz. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4 h, 300 m↑, 100 m↓)

16. Tag: La Paz bzw. optionale Fahrradtour (F)

16. Tag: La Paz bzw. optionale Fahrradtour (F) 1

Heute haben Sie Zeit zur freien Verfügung in La Paz. Optional können Sie eine Fahrradtour mit Adrenalingarantie über den „Camino de la Muerte“ hinab in die subtropischen Yungas unternehmen. Übernachtung wie am Vortag.

17. Tag: La Paz – Abreise (F)

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Individuelle Heimreise oder Anschlussprogramm.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
25.08.2017 10.09.2017 als Kleingruppe garantiert 2490 EUR Anfragen
20.10.2017 05.11.2017 kein EZ-Zuschlag (für 7 Ü) 2490 EUR Anfragen
11.05.2018 27.05.2018 2590 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 4390 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1250 EUR
EZ-Zuschlag (für 7 Ü) 210 EUR
Aufpreis 4-5 Teilnehmer mit englischsprachiger Tourenleitung 250 EUR
Fahrradttour in die Yungas (Tag 16) auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Cochabamba/an La Paz

  • Wechselnde deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Zugfahrt von Oruro nach Uyuni
  • Öffentliche Bootsfahrten auf dem Titicacasee
  • Zeltausrüstung, lokale Bergführer, Koch, Kochutensilien und Gepäcktransport während des Condoriri-Trekkings
  • Alle Eintrittsgelder und Gemeindeabgaben laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 10 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Herberge im MBZ
  • Mahlzeiten: 16×F, 10×M (LB), 4×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland (ca. 25 USD); optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für das Trekking sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, eine gute Kondition, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht Voraussetzungen. Sie sollten schon in den Bergen gewandert sein, müssen aber keine Erfahrungen im Bergsteigen mitbringen.

Hinweise

Bitte beachten Sie, das Bolivien ein sehr ursprüngliches Reiseland ist und deshalb einen besonderen Reiz ausübt. Die touristische Infrastruktur ist in einigen Fällen noch weit vom europäischen Standard entfernt. Kleine Tourenänderungen aufgrund von beispielsweise nicht passierbaren Straßen sind möglich.

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Die Buchung eines Einzelzimmers ist nur für 7 Übernachtungen möglich: in Cochabamba, Uyuni, La Paz und auf der Sonneninsel).

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 4390 EUR zzgl. Flug, Täglich (Apr.-Okt.) ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Bolivien

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika, benannt nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer und Nationalhelden Simon Bolivar. Die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens ist Sucre, Regierungssitz und damit heimliche Hauptstadt ist allerdings La Paz, welches damit den falschen Titel der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt tapfer verteidigt. Mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m ist die Stadt der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Das Klima in Bolivien ist, bedingt durch die enormen Höhenunterschiede, sehr vielfältig. Etwas über 55% der Bevölkerung Boliviens gehören den indigenen Völkern an.

Fakten

Hauptstadt:                             Sucre
Einwohner:                             10,6 Millionen
Bevölkerungsdichte:                10 Einwohner pro km2
Sprachen:                                Spanisch
Währung:                                Boliviano (BOB)
Unabhängigkeit:                      6. August 1825

Geografie

Bolivien grenzt im Norden und Osten an Brasilien, im Süden an Paraguay sowie Argentinien und im Westen an Chile und Peru. Der Staat wird von zwei großen und weit auseinander liegenden Ketten der Anden durchzogen, deren Höhe bis über 6500 m reicht. Die höchsten Berge sind der Sajama (6542 m) und der Hausberg von La Paz – der Illimani (6439 m). Dazwischen liegt das zentrale Hochland, das 3000 m bis 4000 m hohe Altiplano. Dieses bis weit in das Nachbarland Peru reichende und im Süden den Nordwesten von Argentinien einschließende Gebiet ist das eigentliche Kernland, in dem rund 80% aller Bolivianer leben, obwohl es nur etwa ein Drittel der Fläche Boliviens ausmacht. Inmitten des Altiplano liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Peru verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von 12.000 km² der weltweit größte Salzsee. Zwischen dem Ostabhang der Anden und dem ostbolivianischen Bergland erstrecken sich die Yungas in einer Höhe zwischen 1200 m und 1800 m. Der flächenmäßig größte Teil Boliviens sind die Llanos, die sich vom ostbolivianischen Bergland bis an die Grenzen nach Brasilien und Paraguay erstrecken. Dieses nur äußerst dünn besiedelte tropisch-heiße Tiefland untergliedert sich in die trockenen Savannen des Gran Chaco und die tropischen Regenwaldgebiete Amazoniens.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Bolivien -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Bolivien erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Bolivien daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -5 Stunden.

Klima

Bolivien hat allgemein ein tropisches Klima mit einer kurzen Regenzeit im Sommer von Dezember bis März und einer langen Trockenzeit in den Monaten April bis November. Durch die Höhenlage haben das Altiplano und die Andenkordilleren ein gemäßigtes, trockenes und recht kaltes Klima. Die feuchten Tiefebenen weisen ein tropisches Savannenklima mit trockenen Wintern auf und in den trockenen Tiefebenen des Chaco sowie in Teilen von Santa Cruz herrscht warmes Steppenklima mit trockenen Wintern. Der Temperatur­durchschnitt in der Tiefebene beträgt ca. 25°C, auf dem Altiplano 10°C und in den Tälern 18°C. Die warmen Luftmassen des Amazonasbeckens und besonders die kalten Luftmassen aus dem Süden im Herbst und Winter beeinflussen das Altiplano. Am Salar de Uyuni sind Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht von bis zu 40°C keine Seltenheit. Die nächtlichen Temperaturen können bis auf -20°C absinken. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab.

Politik und Gesellschaft

Bolivien hat eine Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlamenten. Der bolivianische Präsident wird auf fünf Jahre gewählt. Das Land hatte in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zur jetzigen Demokratie. Seit 2006 hat zum ersten Mal mit Evo Morales ein aus der indigenen Bevölkerung stammender sozialistisch orientierter Vertreter dieses Amt inne. Die Amtssprache ist Spanisch, zusätzlich sind die indigenen Sprachen Ayamara und Quechua offiziell anerkannt.

Sicherheit

Bolivien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bolivien benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach bolivianischen Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Alle Reisende, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in Gelbfieber gefährdete Gebiete Boliviens zu reisen, müssen auf Verlangen bei Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können. Es ist empfehlenswert, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine Gelbfieber gefährdete Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor der Einreise erfolgen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Bolivien ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

Ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. Aufgrund der Höhe von 3000 m kocht Wasser bereits bei ca. 90 Grad, was bedeutet, dass Bakterien nicht zu 100% abgetötet werden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Höhenkrankheit:

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Boliviens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht ein gewisses Risiko, dass ab ca. 2500 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit (sog. „Soroche“) auftreten können. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten.

In Bolivien ist die Anwendung von Kokablättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Das Trinken von Kokatee bzw. das Kokablattkauen hilft bei Kopfschmerzen und Unwohlsein. Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Bolivien legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bietet sich eine Vielzahl einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollten Sie mit ca. 5-10 USD rechnen.

Zollvorschriften

Für die Rückreise aus Bolivien nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Kokatee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen. 

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen gar nicht fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren in Kirchen und militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Die bolivianische Währung ist der Boliviano (1 Boliviano entspricht 100 Centavos). 1 € = ca. 8 BOB (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Euro werden nur in den Großstädten gewechselt. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Stromversorgung   

Die Stromversorgung in Bolivien ist unterschiedlich. Die Spannung kann je nach Region 220 V, 50 Hz oder 110 V, 50 Hz betragen. Daher ist es ratsam, einen ein Adapter für amerikanische Flachkontakte mitzuführen.

Telefonieren

Verschiedene Telefongesellschaften bieten unterschiedlich gestaffelte Tarife an. Gewählt wird die dreistellige Nummer der Telefongesellschaft und dann die Landesvorwahl (Deutschland 0049). In den Städten gibt es Münz- und Kartentelefone sowie Telefonzentren (mit ruhigen Kabinen). Eine weitere günstige Alternative stellen Prepaid-Telefonkarten dar. Mit diesen Karten kann man von jedem Handy oder Telefon aus für einen festen Tarif ins Ausland telefonieren. Karten können an Kiosken und vielen weiteren Verkaufsstellen erworben werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich.

Sie können auch Ihr eigenes Handy (mit mind. Triband-Technologie) nutzen. Die Flächendeckung ist weitestgehend im ganzen Land gesichert. Diese Variante ist allerdings sehr teuer, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen.

Literatur über Bolivien

Literatur über Bolivien

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Bolivien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseberichte und Zeitgenössisches

Von bitterer Politik und würziger Küche:  Nahrung und Kultur in Bolivien, mit zahlreichen Rezepten  – Daniel Haller (ISBN 978-3859900400)
Nescafé & Nirwana – Alfred Globisch (ISBN 978-3833407970)
Die Kumpel vom Tío: Geschichten aus den Gruben Boliviens – René Poppe (ISBN 978-3901928185)
Das weiße Gold der Zukunft – Bolivien und das Lithium – Benjamin Beutler (ISBN 978-3867891264)

Reiseführer

Bolivien Handbuch für individuelles Reisen – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3896625908)
Kunst Reiseführer Peru und Bolivien – Rolf Seeler, DuMont Reiseverlag (ISBN 978-3770147861)

Sprachführer

Spanisch für Bolivien – Wort für Wort. Kauderwelsch – Britta Horstmann & Zacarias Garcia, Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3894163662)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Bolivien beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Bolivien

Bolivien

Acotango (6062 m)
2 Tage Bergexpedition

  • Trekking auf einen erloschenen Vulkan

  • Technisch einfacher 6000er

BOLACO 5
 
ab 410 EUR
 
 
Bolivien

Bolivien

Flussexpedition auf dem Amazonas
4 Tage Reisebaustein

  • Flussdelfine, Aras und Kaimane

  • Vielfältige Ausflüge zu Land und Wasser

BOLFLU 1
 
ab 710 EUR
 
 
Argentinien

Argentinien

Iguazu-Wasserfälle (UNESCO)
3 Tage Reisebaustein

  • Besuch der Wasserfälle in zwei Ländern

  • Teufelsrachen „Garganta del Diablo“

ARGIGU 1
 
ab 250 EUR
 
 
 
 
 

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Eileen Gödicke

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+49 (0)351 31 20 7 - 147

E-Mail:
e.goedicke@diamir.de

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