• Flamingos in der Laguna Colorada
  • Per Mietwagen am Salar de Uyuni
  • Copacabana am Titicacasee
  • Koloniale Stadt Sucre
  • Bolivianische Frau
  • Amboro-Nationalpark
  • Pilgerort Copacabana am Titicacasee
  • Sonnenuntergang am Titicacasee
  • Blick auf La Paz mit Hausberg Illimani
  • Statue in Tiahuanaco
  • Zu Fuß unterwegs in Bolivien
  • Salar de Uyuni
  • Amboro-Nationalpark

Bolivien

 

Zu den Ursprüngen Südamerikas

18 Tage Kultur- und Naturreise

    
Dauer 18 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2990 EUR   drucken
Tourcode BOLURS18   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 10    
   
 
 
 
 

Bolivien gilt als der ursprünglichste aller Andenstaaten und besticht zudem mit einer unglaublichen kulturellen und landschaftlichen Vielfalt. Vielerorts glaubt man, die Zeit wäre stehen geblieben. Zu Beginn der Reise statten Sie dem schönen und vielfältigen Amboro-Nationalpark einen Besuch ab. In der nahe gelegenen Festung von Samaipata zeigt sich die Verwurzelung der Region mit dem alten Inkareich. Die Reise führt weiter auf der Route von Che Guevara durch unberührte Landschaften in die „weiße Stadt„ Sucre, welche durch ein reiches koloniales Erbe beeindruckt. Über die alte Minenstadt Potosi, wo noch heute Erze aus dem „Cerro Rico“ zu Bedingungen wie im Mittelalter geborgen werden, geht es weiter zum Salar de Uyuni. Nun haben Sie endgültig das Altiplano erreicht. Sie erleben vielfarbige, von Flamingos bevölkerte Lagunen, rauchende Vulkane und natürlich den Salzsee, der in seiner Schönheit seinesgleichen sucht. Im Anschluss besuchen Sie La Paz, die Metropole mit dem höchsten Regierungssitz der Welt. Von hier unternehmen Sie eine spektakuläre Fahrt durch sämtliche Vegetationszonen in die Yungas. Mit einer Bootstour auf die Sonneninsel im Titicacasee verabschieden Sie sich: „Hasta la próxima en Bolivia!"

Diese Reise gibt es auch als 22-Tage-Variante.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Boliviens Höhepunkte aktiv erleben

  • Größter Salzsee der Erde – Salar de Uyuni

  • Sucre und Potosi – Städte mit kolonialem Erbe

  • Flamingos in den bunten Lagunen des Altiplano

  • Spektakulärer Flug von Uyuni nach La Paz

  • Legendärer Titicacasee mit der Isla del Sol

  • Faszinierender Amboro NP & Yungas-Straße

Tourenverlauf

1. Tag: Santa Cruz und Amboro-Nationalpark (M/A)

1. Tag: Santa Cruz und Amboro-Nationalpark (M/A) 1

Ankunft in Santa Cruz. Empfang durch Ihre Tourenleitung und Transfer zur Unterkunft (ca. 3h). Das kleine Refugio Volcanes liegt inmitten des Amboro-Nationalparks umgeben von Sandsteinbergen, tropischem Urwald und diversen kleinen Wasserfällen. Am Abend Begrüßungsessen. Übernachtung im Gästehaus.

2. Tag: Amboro-Nationalpark (F/M/A)

Mit kurzen Wanderungen (ca. 1-3h) in der Nähe des Refugios lassen Sie die Reise ruhig angehen. Sie haben Gelegenheit, Vögel, Schmetterlinge und mit etwas Glück Affen zu sehen. Außerdem können Sie hübsche Orchideen, Bromelien und Farne bewundern. Natürliche Pools laden zum Baden ein. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: El Fuerte de Samaipata (F/M (LB))

Vormittags Transfer zur Inka-Festung El Fuerte nahe der Stadt Samaipata. El Fuerte ist historisch gesehen eine der wichtigsten Stätten Südamerikas und war über viele Jahrhunderte Treffpunkt verschiedener Kulturen aus dem Hoch- und Tiefland. Anschließend geht es weiter ins nahe gelegene Samaipata, welches auf 1650 m Höhe mit einem sehr angenehmen Klima aufwartet. Übernachtung im Gästehaus.

4. Tag: „Route des Che“ (F/A)

4. Tag: „Route des Che“ (F/A) 1

Entlang der „Route des Che“ gelangen Sie nach Vallegrande. Der Freiheitskämpfer kam nach Bolivien, um die Idee einer sozialistischen Revolution, die er in Kuba begonnen hatte, weiter auszubauen. Auf der landschaftlich reizvollen und abwechslungsreichen Strecke lernen Sie das ursprüngliche Bolivien kennen. Unterwegs besichtigen Sie die Grabstätte Che Guevaras. Heute und morgen haben Sie außerdem die Chance Kondore zu sehen, die in den andinen Tälern leben und nisten. Übernachtung in La Higuera oder Pucara im Gästehaus (teilweise MBZ mit max. 4 Betten).

5. Tag: La Higuera: Ort des letzten Gefechtes – Villa Serrano (F/M (LB))

5. Tag: La Higuera: Ort des letzten Gefechtes – Villa Serrano (F/M (LB)) 1

Besichtigung des kleinen Museums in La Higuera, wo „Che" erschossen wurde. Anschließend Weiterfahrt nach Villa Serrano durch eine wunderschöne Gebirgslandschaft und das tief eingeschnittene Tal des Rio Grande. Eine imposante Kakteenlandschaft lädt zum Fotografieren ein. Je nach Wetter und Wasserstand bietet sich die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad im Rio Grande. Übernachtung im einfachen Hotel in der noch sehr ursprünglichen Kleinstadt Villa Serrano.

6. Tag: Villa Serrano – Sucre (F)

6. Tag: Villa Serrano – Sucre (F) 1

Heute fahren Sie weiter nach Sucre, Boliviens verfassungsmässiger Hauptstadt. Auf Ihrer Fahrt kommen Sie durch typisch bolivianische, abgelegene Dörfer. Die Vegetation nimmt zunehmend ab und schließlich geht es in Serpentinen aufwärts in die Hochebene auf ca. 3400 m Höhe. Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck vom Altiplano. Gegen Nachmittag erreichen Sie Sucre, eine der schönsten Städte Südamerikas. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Wanderung in der Umgebung von Sucre (F)

Sie unternehmen einen Ausflug in die Berge um Sucre (ca. 2800 m Höhe). Auf einer ca. 3-stündigen Wanderung genießen Sie herrliche Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Wanderung dient gleichzeitig einer besseren Akklimatisierung. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen in Sucre zur Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Sucre – koloniales Erbe Boliviens (F)

8. Tag: Sucre – koloniales Erbe Boliviens (F) 1

Heute unternehmen Sie einen kurzen Stadtbummel durch die „weiße Stadt“ Sucre. Die weißgetünchten Häuserfassaden und die entspannte Atmosphäre in den Gassen laden zum Verweilen ein. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Unternehmen Sie doch gemeinsam mit Ihrer Tourenleitung einen Ausflug zum traditionellen Sonntagsmarkt in Tarabuco! Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Minenstadt Potosi (F)

9. Tag: Minenstadt Potosi (F) 1

Über eine Serpentinenstraße, die sich bis auf eine Höhe von 4000 m windet, erreichen Sie Potosi. Die einst reichste Stadt der Welt ist heute nur noch die höchstgelegene. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch das koloniale Zentrum. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Uyuni – Tor zum größten Salzsee der Welt (F)

10. Tag: Uyuni – Tor zum größten Salzsee der Welt (F) 1

Am Morgen können Sie optional die Casa de la Moneda besichtigen oder an einer Minentour am Cerro Rico teilnehmen. Am Nachmittag geht es über das Altiplano vorbei an Dörfern und unzähligen Lamaherden ins kleine Städtchen Uyuni, welches vor allem durch den nahen Salzsee bekannt ist. Am Nachmittag beginnen Sie eine Jeepsafari in das traumhafte bolivianische Hochland. Übernachtung im Hotel in Uyuni.

11. Tag: Bolivianisches Hochland (F/M/A)

11. Tag: Bolivianisches Hochland (F/M/A) 1

Durch eine unglaublich schöne Landschaft fahren Sie in Richtung Süden, wo Sie von rauchenden Vulkanen umgeben sind. Sie haben ausreichend Zeit, die farbenfrohe und mit Flamingos bevölkerte Laguna Colorada zu bestaunen. Über das Geysirfeld Sol de Mañana und vorbei am Arbol de Piedra, dem Steinbaum, geht es zum Hotel Tayka del Desierto mitten in der Siloli-Wüste. Hier genießen Sie die höchste Übernachtung der Reise auf ca. 4500 m. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Lagunen des Altiplano (F/M/A)

12. Tag: Lagunen des Altiplano (F/M/A) 1

Richtung Norden fahren Sie durch die Siloli-Wüste, vorbei an den Lagunen Honda, Hedionda und Ramaditas. Auf dem Weg gibt es viele Flamingos und mit etwas Glück Vicuñas, Füchse und Nandus zu sehen. Fast hinter jedem Hügel ändert sich die Landschaft in der Halbwüste. Übernachtung im einfachen familiengeführten Gästehaus im MBZ.

13. Tag: Salar de Uyuni (F/M)

13. Tag: Salar de Uyuni (F/M) 1

Am Morgen fahren Sie mit Jeeps hinein in das schier unendliche Weiß der größten Salzwüste der Welt. Auf der Insel Incahuasi, die mitten im Salzsee liegt und komplett mit Riesenkakteen bewachsen ist, empfiehlt sich eine kurze Wanderung mit herrlichen Ausblicken. Im Salzverarbeitungsort Colchani besuchen Sie einen familiären Kleinstbetrieb. Anschließend besichtigen Sie den berühmten Eisenbahnfriedhof von Uyuni. Übernachtung im Hotel in Uyuni.

14. Tag: Uyuni – La Paz – Copacabana (F)

14. Tag: Uyuni – La Paz – Copacabana (F) 1

Flug nach La Paz und Fahrt nach Copacabana am Titicacasee. Das hübsche Städtchen ist einer der wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte Südamerikas. Lohnenswert ist ein Spaziergang zum Hausberg Calvario, von dem aus Sie einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt und den See haben. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Titicacasee – Isla del Sol (F)

15. Tag: Titicacasee – Isla del Sol (F) 1

Transfer zum Ufer des Sees. Per Boot gelangen Sie auf die Isla del Sol, einem in der Mythologie der Inka wichtigen Ort. Der Legende nach soll hier der erste Inka den Fluten des Titicacasees entstiegen sein, was die Insel zum Ursprung des später riesigen Inkareiches macht. Nach einer Wanderung über die Insel (ca. 4-5h) mit schönen Ausblicken auf die Andenkordillere fahren Sie am Abend per Boot zurück nach Copacabana. Übernachtung wie am Vortag.

16. Tag: Sagenumwobener Titicacasee (F)

16. Tag: Sagenumwobener Titicacasee (F) 1

Auf dem Rückweg nach La Paz besichtigen Sie die präkolumbianische Stätte Tiahuanaco. Sie ist Zeugnis einer ebenso großen wie rätselhaften Kultur, die schon lange vor den Inkas weite Teile des Altiplanos beherrschte. Nachmittags erreichen Sie La Paz, den höchstgelegenen Regierungssitz der Welt. Gemeinsam mit Ihrer Tourenleitung unternehmen Sie einen kurzen Stadtbummel. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Tagesausflug in die Yungas (F)

17. Tag: Tagesausflug in die Yungas (F) 1

Nach Tagen trockener Höhenluft unternehmen Sie heute einen Tagesausflug ins unendliche Grün der Yungas nördlich von La Paz. Sie überqueren die Königskordillere über einen Pass auf ca. 4600 m. Kurz danach tauchen Sie ein in die steil abfallenden Andenhänge und lassen die karge Gebirgslandschaft hinter sich. Weiter geht es entlang der berühmten „Todesstraße“. Bei mehreren Stopps können Sie die spektakuläre Landschaft genießen. Optional können Sie auch an einem Tagesausflug per Mountainbike teilnehmen (Zusatzkosten ca. 70 €, vor Ort buchbar). Rückfahrt nach La Paz. Übernachtung wie am Vortag.

18. Tag: Abreise (F)

18. Tag: Abreise (F) 1

Transfer zum Flughafen und individuelle Heimreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
01.10.2017 18.10.2017 Erste Anmeldungen liegen vor 2990 EUR Anfragen
29.04.2018 16.05.2018 3090 EUR Anfragen
05.08.2018 22.08.2018 3090 EUR Anfragen
30.09.2018 17.10.2018 3090 EUR Anfragen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 4590 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1250 EUR
EZ-Zuschlag: (im MBZ nicht möglich) 360 EUR
Aufpreis 4-5 Teilnehmer 250 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Santa Cruz/an La Paz

  • DIAMIR-Tourenleitung
  • Inlandsflug Uyuni – La Paz in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Bootstour zur Isla del Sol
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Gästehaus im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • 11 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 17×F, 5×M, 2×M (LB), 5×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland (ca. 25 USD); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Komfortverzicht (für die Unterkünfte während der Hochlandquerung) sowie ein Grundmaß an körperlicher Fitness sind Voraussetzungen für diese Tour. Sie unternehmen mittelschwere Wanderungen in größeren Höhen (ca. 4000 m).

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass Bolivien ein sehr ursprüngliches Reiseland ist und deshalb einen besonderen Reiz ausübt. Die touristische Infrastruktur ist in einigen Fällen noch weit vom europäischen Standard entfernt. Kleine Tourenänderungen aufgrund von beispielsweise nicht passierbaren Straßen sind möglich. Je nach Gruppengröße kann es sein, dass bei 2 Übernachtungen (Refugio Volcanes) keine Einzelzimmer angeboten werden können.

Zusatzinformationen

Je nach Verfügbarkeit ist auch eine Aufwertung von MBZ auf Doppelzimmer bzw. Einzelzimmer auf Anfrage möglich (gegen Aufpreis)! Teilen Sie uns Ihren Wunsch bitte mit der Buchung mit!

DIAMIR Privat

buchbar ab 4590 EUR zzgl. Flug, Täglich (Apr.-Nov.) ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Bolivien

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika, benannt nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer und Nationalhelden Simon Bolivar. Die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens ist Sucre, Regierungssitz und damit heimliche Hauptstadt ist allerdings La Paz, welches damit den falschen Titel der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt tapfer verteidigt. Mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m ist die Stadt der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Das Klima in Bolivien ist, bedingt durch die enormen Höhenunterschiede, sehr vielfältig. Etwas über 55% der Bevölkerung Boliviens gehören den indigenen Völkern an.

Fakten

Hauptstadt:                             Sucre
Einwohner:                             10,6 Millionen
Bevölkerungsdichte:                10 Einwohner pro km2
Sprachen:                                Spanisch
Währung:                                Boliviano (BOB)
Unabhängigkeit:                      6. August 1825

Geografie

Bolivien grenzt im Norden und Osten an Brasilien, im Süden an Paraguay sowie Argentinien und im Westen an Chile und Peru. Der Staat wird von zwei großen und weit auseinander liegenden Ketten der Anden durchzogen, deren Höhe bis über 6500 m reicht. Die höchsten Berge sind der Sajama (6542 m) und der Hausberg von La Paz – der Illimani (6439 m). Dazwischen liegt das zentrale Hochland, das 3000 m bis 4000 m hohe Altiplano. Dieses bis weit in das Nachbarland Peru reichende und im Süden den Nordwesten von Argentinien einschließende Gebiet ist das eigentliche Kernland, in dem rund 80% aller Bolivianer leben, obwohl es nur etwa ein Drittel der Fläche Boliviens ausmacht. Inmitten des Altiplano liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Peru verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von 12.000 km² der weltweit größte Salzsee. Zwischen dem Ostabhang der Anden und dem ostbolivianischen Bergland erstrecken sich die Yungas in einer Höhe zwischen 1200 m und 1800 m. Der flächenmäßig größte Teil Boliviens sind die Llanos, die sich vom ostbolivianischen Bergland bis an die Grenzen nach Brasilien und Paraguay erstrecken. Dieses nur äußerst dünn besiedelte tropisch-heiße Tiefland untergliedert sich in die trockenen Savannen des Gran Chaco und die tropischen Regenwaldgebiete Amazoniens.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Bolivien -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Bolivien erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Bolivien daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -5 Stunden.

Klima

Bolivien hat allgemein ein tropisches Klima mit einer kurzen Regenzeit im Sommer von Dezember bis März und einer langen Trockenzeit in den Monaten April bis November. Durch die Höhenlage haben das Altiplano und die Andenkordilleren ein gemäßigtes, trockenes und recht kaltes Klima. Die feuchten Tiefebenen weisen ein tropisches Savannenklima mit trockenen Wintern auf und in den trockenen Tiefebenen des Chaco sowie in Teilen von Santa Cruz herrscht warmes Steppenklima mit trockenen Wintern. Der Temperatur­durchschnitt in der Tiefebene beträgt ca. 25°C, auf dem Altiplano 10°C und in den Tälern 18°C. Die warmen Luftmassen des Amazonasbeckens und besonders die kalten Luftmassen aus dem Süden im Herbst und Winter beeinflussen das Altiplano. Am Salar de Uyuni sind Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht von bis zu 40°C keine Seltenheit. Die nächtlichen Temperaturen können bis auf -20°C absinken. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab.

Politik und Gesellschaft

Bolivien hat eine Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlamenten. Der bolivianische Präsident wird auf fünf Jahre gewählt. Das Land hatte in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zur jetzigen Demokratie. Seit 2006 hat zum ersten Mal mit Evo Morales ein aus der indigenen Bevölkerung stammender sozialistisch orientierter Vertreter dieses Amt inne. Die Amtssprache ist Spanisch, zusätzlich sind die indigenen Sprachen Ayamara und Quechua offiziell anerkannt.

Sicherheit

Bolivien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bolivien benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach bolivianischen Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Alle Reisende, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in Gelbfieber gefährdete Gebiete Boliviens zu reisen, müssen auf Verlangen bei Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können. Es ist empfehlenswert, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine Gelbfieber gefährdete Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor der Einreise erfolgen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Bolivien ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

Ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. Aufgrund der Höhe von 3000 m kocht Wasser bereits bei ca. 90 Grad, was bedeutet, dass Bakterien nicht zu 100% abgetötet werden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Höhenkrankheit:

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Boliviens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht ein gewisses Risiko, dass ab ca. 2500 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit (sog. „Soroche“) auftreten können. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten.

In Bolivien ist die Anwendung von Kokablättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Das Trinken von Kokatee bzw. das Kokablattkauen hilft bei Kopfschmerzen und Unwohlsein. Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Bolivien legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bietet sich eine Vielzahl einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollten Sie mit ca. 5-10 USD rechnen.

Zollvorschriften

Für die Rückreise aus Bolivien nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Kokatee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen. 

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen gar nicht fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren in Kirchen und militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Die bolivianische Währung ist der Boliviano (1 Boliviano entspricht 100 Centavos). 1 € = ca. 8 BOB (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Euro werden nur in den Großstädten gewechselt. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Stromversorgung   

Die Stromversorgung in Bolivien ist unterschiedlich. Die Spannung kann je nach Region 220 V, 50 Hz oder 110 V, 50 Hz betragen. Daher ist es ratsam, einen ein Adapter für amerikanische Flachkontakte mitzuführen.

Telefonieren

Verschiedene Telefongesellschaften bieten unterschiedlich gestaffelte Tarife an. Gewählt wird die dreistellige Nummer der Telefongesellschaft und dann die Landesvorwahl (Deutschland 0049). In den Städten gibt es Münz- und Kartentelefone sowie Telefonzentren (mit ruhigen Kabinen). Eine weitere günstige Alternative stellen Prepaid-Telefonkarten dar. Mit diesen Karten kann man von jedem Handy oder Telefon aus für einen festen Tarif ins Ausland telefonieren. Karten können an Kiosken und vielen weiteren Verkaufsstellen erworben werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich.

Sie können auch Ihr eigenes Handy (mit mind. Triband-Technologie) nutzen. Die Flächendeckung ist weitestgehend im ganzen Land gesichert. Diese Variante ist allerdings sehr teuer, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen.

Literatur über Bolivien

Literatur über Bolivien

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Bolivien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseberichte und Zeitgenössisches

Von bitterer Politik und würziger Küche:  Nahrung und Kultur in Bolivien, mit zahlreichen Rezepten  – Daniel Haller (ISBN 978-3859900400)
Nescafé & Nirwana – Alfred Globisch (ISBN 978-3833407970)
Die Kumpel vom Tío: Geschichten aus den Gruben Boliviens – René Poppe (ISBN 978-3901928185)
Das weiße Gold der Zukunft – Bolivien und das Lithium – Benjamin Beutler (ISBN 978-3867891264)

Reiseführer

Bolivien Handbuch für individuelles Reisen – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3896625908)
Kunst Reiseführer Peru und Bolivien – Rolf Seeler, DuMont Reiseverlag (ISBN 978-3770147861)

Sprachführer

Spanisch für Bolivien – Wort für Wort. Kauderwelsch – Britta Horstmann & Zacarias Garcia, Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3894163662)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Bolivien beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Ihr Ansprechpartner 

Eileen Gödicke

Eileen Gödicke

Verkauf & Beratung Argentinien, Bolivien und Chile

 
+49 (0)351 31 20 7 - 147

E-Mail:
e.goedicke@diamir.de

Telefon:
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Reiseberichte 

 
Antje Friedrich
21.09.2016
 

 
 

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