• Gipfelfoto auf dem Cerro Guane Guane
  • Alpakas vor dem Vulkan Parinacota
  • Aufstieg auf den Cerro Guane Guane
  • Vicuñas am Salar de Surire
  • Wanderung durch die Guatin-Schlucht
  • Blick auf das Mondtal
  • El Tatio Geysire im Morgengrauen
  • Flamingos im Salar de Atacama
  • Impressionen der Atacama-Wüste
  • Trekking in der Atacama-Wüste
  • Impressionen der Atacama-Wüste
  • Bergpanorama im Lauca-Nationalpark

Chile

 

Bergabenteuer zwischen Altiplano und Atacama

13 Tage Natur- und Trekkingreise

    
Dauer 13 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2690 EUR   drucken
Tourcode CHITRE   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Entdecken Sie die eindrucksvollsten Landschaften im Norden Chiles! Das Andenhochland mit seinen schneebedeckten Vulkanen und smaragdgrünen Lagunen steht im Gegensatz zur bizarren und trockenen Wüstenlandschaft der Atacama. Während der Trekkingtouren im Altiplano begegnen Sie der einheimischen Tierwelt wie Flamingos, Alpakas und Vicuñas. Der Start in der Hafenstadt Arica trägt zu einer optimalen Akklimatisation bei. Nach erfolgreichen Eingehtouren bei Putre nehmen Sie die Besteigung der Fünftausender Cerro Milagro (5010 m) und Cerro Guane Guane (5097 m) in Angriff. Lassen Sie die grandiosen Aussichten auf die einmalige Bergwelt der Anden auf sich wirken! Weitere Höhepunkte sind die Laguna Chungara mit den beiden Zwillingsvulkanen Pomerape und Parinacota sowie der strahlend weiße Salzsee Salar de Surire. Anschließend erreichen Sie die Wüstenoase San Pedro de Atacama. Lassen Sie sich vom Farbenspiel der rot glühenden Sonnenuntergänge im Mondtal verzaubern. Zwischen den Fahretappen und Wanderungen entspannen Sie bei wohltuenden Bädern in heißen Quellen.
Als Verlängerungsprogramme empfehlen wir Ihnen die chilenische Hauptstadt Santiago, die Osterinsel oder Patagonien mit dem berühmten Nationalpark Torres del Paine.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Chiles Norden für Entdecker und Gipfelstürmer

  • Besteigung dreier 5000er

  • Beeindruckender Salzsee im Altiplano: Salar de Surire

  • Atacama – die trockenste Wüste der Welt

  • Tausende Flamingos im Lauca-Nationalpark

  • El Tatio: Geysire und Thermalquellen

Tourenverlauf

1. Tag: Hafenstadt Arica

Bei Ankunft am Flughafen Arica werden Sie ganz herzlich von Ihrer DIAMIR-Tourenleitung begrüßt. Gemeinsam fahren Sie zum Hotel. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Hafenstadt auf eigene Faust zu erkunden, zum Beispiel den Hafen mit seinen unzähligen Pelikanen und Seelöwen. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Arica – Andendorf Putre (F)

2. Tag: Arica – Andendorf Putre (F) 1

Am Morgen fahren Sie im privaten Kleinbus durch das Azapa-Tal und besuchen das dortige Museum San Miguel de Azapa, wo Sie ca. 7000 Jahre alte Mumien der Chinchorro-Kultur bestaunen können. Danach geht es weiter in das auf 3500 m hoch gelegene idyllische Andenörtchen Putre. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie die präkolumbianische Festungsanlage Pukara de Copaquilla. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Akklimatisationswanderung Quebrada Rio Lluta (F)

3. Tag: Akklimatisationswanderung Quebrada Rio Lluta (F) 1

Am heutigen Tag erkunden Sie die Umgebung von Putre etwas näher (auf ca. 3500 m) und wandern durch eine wunderschöne Landschaft vorbei an den Felsmalereien von Vilacaurani bis hin zur Quebrada Rio Lluta. Dabei begegnen Sie Alpakas und Lamas und lernen auch die typische Flora dieses Landstrichs kennen. Am Abend können Sie sich mit Alpakafleisch und Quinoa kulinarisch verwöhnen lassen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 7h, 600m↓↑)

4. Tag: Akklimatisationswanderung um Putre (F)

Ihre heutige Wanderung führt Sie von Putre aus in Richtung Nevados de Putre, wobei Sie auf ca. 4250 m hinauf wandern. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, 750m↑)

5. Tag: Akklimatisationswanderung Cerro Milagro (5010 m) (F/A)

5. Tag: Akklimatisationswanderung Cerro Milagro (5010 m) (F/A) 1

Die Akklimatisationswanderung zum farbenreichen Cerro Milagro ist relativ einfach. Aufgrund der vielfältigen Farbschattierungen wirkt der „Wunderberg" wie handbemalt. Vom Gipfel aus haben Sie einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge. Nach dem ca. 5-stündigen Trekking durch die atemberaubende Landschaft des Altiplano haben Sie sich eine Entspannung wohlverdient. Im Andendorf Parinacota auf 4390 m lassen Sie den Tag beim gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen. Übernachtung in einer einfachen Herberge im MBZ mit Gemeinschaftsbad. (Gehzeit ca. 5h, 250m↑, 980m↓)

6. Tag: Besteigung des Cerro Guane Guane (5097 m) (F/M (LB)/A)

6. Tag: Besteigung des Cerro Guane Guane (5097 m) (F/M (LB)/A) 1

Heute steht erneut die Besteigung eines leichten 5000ers auf dem Programm. Der Ausblick vom 5097 m hohen Gipfel verschafft Ihnen einen unvergesslichen Blick über das unendlich weit erscheinende Altiplano mit seinen olivfarbenen Hochmooren und den von Salz eingerahmten Lagunen. Bei gutem Wetter können Sie sogar den höchsten Berg Boliviens, den Sajama (6520 m), erblicken. Im Gipfelbereich finden Sie archäologische Überreste der Aymara-Kultur vor, die auf religiöse Zeremonien vergangener Zeiten hinweisen. Anschließend fahren Sie zum Lauca-Nationalpark, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Sie bestaunen den höchstgelegenen Vulkansee der Erde, den Lago Chungara (4570 m), in dem sich anmutig die Zwillingsvulkane Parinacota (6342 m) und Pomerape (6282 m) spiegeln. Am späten Nachmittag erreichen Sie das beschauliche Dörfchen Guallatiri (3100 m) am Fuße des gleichnamigen Vulkanes. Übernachtung in einer einfachen Herberge im MBZ mit Gemeinschaftsbad. (Gehzeit ca. 6h, 700m↑↓)

7. Tag: Guallatiri – Salar de Surire – Colchane (F/M (LB)/A)

7. Tag: Guallatiri – Salar de Surire – Colchane (F/M (LB)/A) 1

Nach den ersten Trekkingtagen gehen Sie es heute gemütlicher an. Sie fahren zum Salar de Surire, wo Sie in den Thermalquellen von Polloquere auf 4200 m ein entspannendes Bad nehmen können. Am Weg dorthin besuchen Sie das herrlich gelegene Naturreservat Las Vicuñas, das mit einer vielfältigen Fauna aufwartet: Vicuñas, Lamas, Alpakas, Nandus und Flamingos haben hier einen idealen Lebensraum gefunden. Am Nachmittag geht es weiter in das malerisch gelegene Andendorf Colchane (3750 m), das vom schneebedeckten Vulkan Isluga (5530 m) überragt wird. Die vielfältige Landschaft mit ihrer einzigartigen Tierwelt lässt jede Stunde der langen Fahrt zum unvergesslichen Naturerlebnis werden. Übernachtung im Gästehaus.

8. Tag: Salpetermine Humberstone – Pica (F/M)

8. Tag: Salpetermine Humberstone – Pica (F/M) 1

Heute verlassen Sie das chilenische Andenhochland. In Huara bestaunen Sie die weltgrößte archäologische Darstellung eines Menschen, den „Riesen der Atacama“. Am Nachmittag besuchen Sie die ehemalige Salpetermine Humberstone (UNESCO) sowie die berühmte Kirche vom Wallfahrtsort La Tirana. Am frühen Abend erreichen Sie die Wüstenoase Pica (1325 m), die für ihre Zitronen bekannt ist. Das liebliche Örtchen ist ein idealer Ort, um sich in einem der Naturbäder von der langen Überlandfahrt zu erholen. Übernachtung in einer Herberge im MBZ mit Gemeinschaftsbad.

9. Tag: Pica – Pampa de Tamarugal – San Pedro de Atacama (F/M)

9. Tag: Pica – Pampa de Tamarugal – San Pedro de Atacama (F/M) 1

Heute fahren Sie durch die beeindruckende Pampa del Tamarugal, vorbei an ehemaligen Salpeterminen und Salzpfannen. Unterwegs besuchen Sie die liebevoll restaurierte Kirche von Matilla, die Geoglifos de Pintados, eine beeindruckende und wichtige archäologische Stätte und durchqueren das Dorf Quillagua, den angeblich trockensten Ort der Welt. Gegen Nachmittag erreichen Sie die auf 2400 m gelegene Wüstenoase San Pedro de Atacama. Mit seinen vielfältigen Restaurants und Bars ist das Dorf ist der ideale Ausgangspunkt für Exkursionen in die bizarre Wüstenlandschaft. Am Abend genießen Sie das atemberaubende Farbenspiel des Sonnenuntergangs oberhalb des Mondtals. Übernachtung im Gästehaus.

10. Tag: Valle de la Muerte & de la Luna – Salar de Atacama / Laguna Chaxa (F)

10. Tag: Valle de la Muerte & de la Luna – Salar de Atacama / Laguna Chaxa (F) 1

Am Vormittag führt Sie eine Wanderung durch die funkelnde Salzkordillere bis hin zum Valle de la Muerte (Tal des Todes) und zum Mondtal. Nach der Mittagspause unternehmen Sie einen Ausflug zur Laguna Chaxa, um Flamingos in ihrer natürlichen Umgebung hautnah zu beobachten. Genießen Sie den Anblick, wenn die Abendsonne den Vulkanen ein tiefrotes Antlitz verleiht. Übernachtung wie am Vortrag. (Gehzeit ca. 3h, 200 m↑↓)

11. Tag: Besteigung des Cerro Toco (5604 m) (F)

11. Tag: Besteigung des Cerro Toco (5604 m) (F) 1

Am Morgen fahren Sie zum Ausgangspunkt der heutigen Gipfeltour auf ca. 5200 m (Fahrzeit ca. 1,5h). Über einen gut ausgetretenen Pfad erreichen Sie in ca. 2-2,5 Stunden den Gipfel des Cerro Toco (5604 m). Sie werden mit einem unvergesslichen Ausblick auf die umliegende Vulkanlandschaft bis hin zum Licancabur belohnt. Nach diesem Gipfelerlebnis kehren Sie zurück nach San Pedro. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3,5h, 400m↑↓)

12. Tag: Tatio-Geysire – Guatin-Schlucht (F)

12. Tag: Tatio-Geysire – Guatin-Schlucht (F) 1

Sie brechen schon sehr zeitig zum El Tatio Geysir (4330 m) auf (Fahrzeit ca. 1,5h). Ein fantastischer Sonnenaufgang und ein unvergesslicher Blick auf die rauchenden Geysire belohnt Sie für das zeitige Aufstehen. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem wohltuenden Bad in einer Thermalquelle. Anschließend führt Sie eine ca. 3-stündige Wanderung durch die spektakuläre felsige Guatin-Schlucht (3500 m), wo Sie die typische Flora der sonst so trockenen Atacama-Wüste kennenlernen: verschiedene Kakteenarten und den auffälligen Cola de Zorro (Fuchsschwanz). Im Anschluss Rückkehr nach San Pedro de Atacama. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 300m↑↓)

13. Tag: Abreise (F)

Transfer zum Flughafen und individuelle Heimreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
02.10.2017 14.10.2017 Erste Anmeldungen liegen vor 2690 EUR Anfragen
26.03.2018 07.04.2018 2690 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1250 EUR
EZ-Zuschlag (9 Ü) 250 EUR
Aufpreis 3 Teilnehmer 500 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Arica/an Calama

  • DIAMIR-Tourenleitung
  • Alle Fahrten im privaten Kleinbus
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 3 Ü: Herberge im MBZ
  • 5 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 2×M, 2×M (LB), 3×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Trittsicherheit und Höhenverträglichkeit, eine gute Kondition, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Längere Überlandsfahrten sowie Hüttenübernachtungen in Mehrbettzimmern (4-bis 6-Bett-Zimmer) wecken Ihre Abenteuerlust und machen Ihnen Spaß.

Hinweise

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Zusatzinformationen

Die maximale Schlafhöhe im Andenhochland befindet sich auf 4.392 m ü.d.M. (Parinacota).

In den Unterkünften in Parinacota und Guallatiri sind weder Doppel- noch Einzelzimmer verfügbar. In der Unterkunft in Pica sind keine Einzelzimmer verfügbar.

Service

Chile

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Chile ist ein Staat im Südwesten Südamerikas. Aufgrund der langen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf. Am dichtesten besiedelt ist der Großraum um die Hauptstadt Santiago de Chile, wo etwa ein Drittel der chilenischen Einwohner lebt. Nach Norden und Süden verringert sich die Bevölkerungsdichte immer stärker. Die Herkunft des Landesnamens ist nicht eindeutig nachgewiesen. Die verbreitetste Erklärung ist, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet das Wort chilli „Land, wo die Welt zu Ende ist“.

Fakten

Hauptstadt:                            Santiago de Chile
Einwohner:                             17,4 Millionen
 
Bevölkerungsdichte:              23 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Spanisch
Währung:                               Chilenischer Peso (CLP)
Unabhängigkeit:                     18.09.1810 (1818 von Spanien anerkannt)

Geografie

Chile grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien sowie an den Atlantischen Ozean. Daneben zählen zum Staatsgebiet die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gomez, die Juan-Fernandez-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Desventuradas-Inseln sowie im Süden die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis. Aufgrund der besonderen Struktur des Landes gibt es in Chile keine längeren Flüsse. Der längste Fluss ist der Rio Loa mit 443 Kilometern. Im Norden des Landes verhindert zusätzlich die extreme Trockenheit der Atacama-Wüste das Aufkommen größerer Wasserläufe. Hier befinden sich viele Salzseen, deren größter und bekanntester der Salar de Atacama (3000 Quadratkilometer) ist. Die chilenischen Anden bilden einen der höchsten Gebirgszüge der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6000 m auf. Unter ihnen befindet sich der höchste Berg Chiles, der Ojos del Salado (6893 m), welcher gleichzeitig der höchste Vulkan der Welt ist. Etwa 160 Kilometer vor der chilenisch-peruanischen Küste im Pazifik liegt der Atacama-Graben (Chilegraben) mit maximal 8065 Metern Tiefe, der die Grenze zweier großer Erdplatten ist. Vor fast der gesamten chilenischen Küste liegt die Nazca-Platte. Diese tektonische Platte ist die Ursache vieler schwerer Erdbeben und Tsunamis in Chile. Sie faltet die Anden auf. Das letzte schwere Erdbeben (8,4 auf der Richterskala) ereignete sich nördlich von Santiago de Chile im Jahr 2015.

Politik und Gesellschaft

Chile ist eine Republik und Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlament. Der chilenische Staatspräsident hat eine vierjährige Amtszeit, nach der er nicht sofort wieder kandidieren darf. Chile hatte – wie auch Argentinien – in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zu der jetzigen Demokratie. In Chile leben ca. 17 Mio. Menschen (Stand Juli 2014), wovon ca. ein Drittel den Großraum Santiago bevölkert. Ein Großteil der chilenischen Bevölkerung sind Mestizen mit europäischen Vorfahren. Knapp 5% der Chilenen gehören der indigenen Bevölkerung an, davon sind mehr als 90% Mapuche.

Klima

Aufgrund der immensen Nord-Süd-Ausdehnung sowie der unterschiedlichen Höhenlagen weißt Chile eine Fülle von Klimata auf. Dabei nehmen die Temperaturen von Norden nach Süden ab. Chile lässt sich im Groben in drei Klimazonen einteilen. Der Norden wird durch ein tropisch-subtropisches Wüstenklima geprägt, Mittelchile hat ein warm gemäßigtes Winterregenklima und der Süden ist dagegen kühl und niederschlagsreich.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Chile -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Chile erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Chile daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -4 Stunden.

Sicherheit

Chile ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie fast überall auf der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der doch hier und da verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles, wie wir es in Deutschland nicht kennen, ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Chile benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach chilenischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und pornographisches Material. Schokolade, Müsliriegel oder ähnliches stellen dagegen kein Problem dar. Verstöße (auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet.

Sollten Sie irgendwelche Esswaren mit sich führen empfehlen wir Ihnen, auf der Zollerklärung „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten alles zu zeigen, was Sie dabei haben. Dagegen dürfen zollfrei bis zu 3 Liter Alkohol, 500 g Tabak oder 500 Stück Zigaretten und 100 Zigarren eingeführt werden.

Wichtige Hinweise zur Einreise nach Chile

Bei der Einreise nach Chile muss eine Zollerklärung ausgefüllt werden, die versichert, dass man keine (frischen) Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Honig, Nüsse, Wurst- und Milchprodukte etc.) einführt. Wichtig: Auch Studentenfutter u.ä. zählt darunter. Schokolade oder Riegel sind in der Regel kein Problem, müssen aber deklariert werden.

DESHALB: Sollten Sie Esswaren jedweder Art dabeihaben, empfehlen wir Ihnen, auf der entsprechenden Zoll-Erklärung in jeden Fall „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten einfach alles zu zeigen, was Sie dabei haben.

Missachtung wird mit empfindlichen Strafen geahndet (z.B. 200 USD für einen „geschmuggelten“ Apfel oder Studentenfutter). Dafür kann man 3 l alkoholische Getränke, 500 g Tabak, 500 Zigaretten und 100 Zigarren zollfrei einführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Das chilenische Gesundheitssystem entspricht im Großen und Ganzen dem europäischen Standard. Zwar gibt es in ländlichen Gegenden oftmals kaum bzw. schlechte medizinische Versorgung, dafür gibt es in den Großstädten eine große Ärztedichte, darunter auch deutsch­sprachige Allgemeinmediziner.

Bitte stellen Sie vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft sowie eines sehr großen Temperatur­gefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20°C) unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Osterinseln gefordert.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Malaria

Chile ist malariafrei.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird derzeit nur auf der Osterinsel durch tagaktive Mücken übertragen. Da es keine Impfung gegen Dengue-Fieber gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung von Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene Erkrankung kann in ländlichen Gebieten nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht. Es empfiehlt sich, besonders in abgelegenen Gegenden, Essplätze und Hotelzimmer vor der Benutzung zu reinigen bzw. zu lüften und das Essen sicher zu verwahren. Weitere Informationen erhalten Sie neben dem Hausarzt auch beim Tropeninstitut.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Das Leitungswasser hat zwar Trinkwasserqualität, ist aber stark gechlort. Am besten Leitungswasser und Eiswürfel vermeiden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Chiles und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können, vor allem im Altiplano, im Norden Chiles. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten. Als Wundermittel hat sich seit jeher das Kokablattkauen bzw. der Kokatee erwiesen. Dieser wird in allen Hotels und Restaurants gereicht. Bitte beachten Sie auch, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Chile völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen besprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 40 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die chilenische Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro also auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass zerrissene oder schmutzige Geldscheine in der Regel nicht akzeptiert werden.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Um immer mal wieder aufkommenden Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir Sie an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle einheimischen Fahrer, Guides, Träger usw. welche für uns während der Reise tätig sind, nach örtlichen Maßstäben und Gepflogenheiten fair bezahlt werden. Trinkgeldzahlungen sind lediglich als kleines Extra zu verstehen und auf keinen Fall als fester Bestandteil des Lohnes, auch wenn so mancher Fahrer/Träger Ihnen das vielleicht weiszumachen versucht.

Stromversorgung

Die Spannung in Chile beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren

Chile verfügt über ein relativ modernes Telefonnetz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden.

Das  Mobilfunknetz Chiles arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. Für die Nutzung Ihres Handys müssen Sie ein Triband-Handy besitzen und Ihr Mobilfunkanbieter muss in Chile Roaming anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen. Im Torres del Paine Nationalpark und auf der Isla Navarino ist kein Netz vorhanden!

Literatur über Chile

Literatur über Chile

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Chile. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften und Bildbänden. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten.

Romane

Das Geisterhaus – Isabel Allende (ISBN 978-3-518-46385-7)
Mein erfundenes Land – Isabel Allende (ISBN 978-3-518-45943-0 )

Memoiren

Ich bekenne, ich habe gelebt – Pablo Neruda (ISBN 9783630620411)
Die Allendes: Mit brennender Geduld für eine bessere Welt – Günther Wessel (ISBN 978-3593367750)

Reiseberichte

Chile & Antarktis & Osterinsel – Dirk Heckmann (ISBN 978-3930487585)
In Patagonien: Reise in ein fernes Land
– Bruce Chatwin (ISBN 978-3499128363)
Feuerland und Patagonien – Klaus Bednarz (ISBN 3871345369)

Reise- und Sprachführer

Chile und die Osterinsel – Malte Sieber (Reise Know-How Verlag)
Kauderwelsch, Spanisch für Chile Wort für Wort – Enno Witfeld (Reise Know-How Verlag)

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Chile beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Chile.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Chile und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Chile.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Chile.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Chile

Chile

Salzseen, Lagunen und Geysire
3 Tage oder 4 Tage Reisebaustein

  • Farbenfrohe Lagunen des Hochlandes

  • Salar de Uyuni – größter Salzsee der Erde

CHISAL 2
 
ab 870 EUR
 
 
Chile

Chile

Osterinsel – Rapa Nui (UNESCO)
4 Tage Reisebaustein

  • Polynesisches Flair inmitten des Pazifiks

  • Wanderungen umgeben von Moais

CHIOST 1
 
ab 460 EUR
 
 
Chile

Chile

Santiago de Chile
3 Tage Kulturbaustein

  • Stadtführung in Chiles Hauptstadt

  • Optionaler Ausflug nach Valparaiso (UNESCO)

CHISAN 1
 
ab 250 EUR
 
 
 
 
 

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Ihr Ansprechpartner 

Eileen Gödicke

Eileen Gödicke

Verkauf & Beratung Argentinien, Bolivien und Chile

 
+49 (0)351 31 20 7 - 147

E-Mail:
e.goedicke@diamir.de

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