• Blick auf Machu Picchu
  • Vicuñas am Salar de Uyuni
  • Indigena
  • Blick aufs Mondtal
  • Kirchen und Paläste in Quito
  • Plaza in Cusco
  • Rathaus in Guayaquil

Chile • Bolivien • Peru • Ecuador

 

Höhepunkte der Andenstaaten

21 Tage Kultur- und Naturreise

    
Dauer 21 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 5390 EUR   drucken
Tourcode CHIBPE   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
   
 
 
 
 

Die Andenkordillere zieht sich wie ein langes Band durch mehrere Staaten Südamerikas, welche dadurch eine Gemeinsamkeit aufweisen. Genauer betrachtet unterscheiden sich die Länder aber deutlich voneinander. Erleben Sie die Faszination Südamerikas mit seinen trockenen Hochwüsten und Geysiren, dem größten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni sowie den enormen Säulenkakteen, welche den Betrachter um bis zu 10 Meter überragen. Bestaunen Sie Lagunen, welche von tausenden Flamingos bevölkert werden und tauchen Sie ein in den Mythos der Inka am Titicacasee sowie in Machu Picchu, der bekanntesten und am besten erhaltenen Ruinenstätte der Inka. In Ecuador können Sie aktive Vulkane und spektakuläre Wasserfälle inmitten einer tropischen Landschaft genießen. Geschichtliche Entwicklung sowie kulturelle Eigenheiten der einzelnen Länder und ihrer Menschen lassen sich in den Hauptstadtmetropolen Santiago, La Paz und Quito am besten erkennen. Que viva la vida latina!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Große Südamerika-Reise entlang der Anden

  • Stadtführung in Santiago, La Paz, Cusco & Quito

  • Inkaruine Machu Picchu (UNESCO)

  • Salzwüste Salar de Uyuni und Titicacasee

  • Vulkane und Flamingos in der Atacama-Wüste

  • Faszinierende Zugfahrt zur Teufelsnase

  • Äquatorüberschreitung am Mitad del Mundo

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Santiago de Chile.

2. Tag: Santiago de Chile

2. Tag: Santiago de Chile 1

Ankunft und Transfer zum Hotel. Nachmittags Stadtrundfahrt (ca. 4h) mit Besuch des historischen Kerns und des modernen Viertels. Den besten Blick auf die Stadt und die Anden genießen Sie vom Cerro San Cristobal, von dessen Gipfel aus eine Marienstatue die Stadt überblickt. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: San Pedro de Atacama & Mondtal

3. Tag: San Pedro de Atacama & Mondtal 1

Zeitiger Flug nach Calama und Transfer nach San Pedro de Atacama, ein ungewöhnlich buntes Dorf inmitten einer grünen Oase. Steinfestungen auf den umliegenden Bergen sind Zeugnis einer altsteinzeitlichen Kultur. Am Nachmittag besuchen Sie das mystische Mondtal (Valle de la Luna). Bei Sonnenuntergang wird der Eindruck einer Mondlandschaft noch verstärkt. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: El Tatio Geysire (F)

4. Tag: El Tatio Geysire (F) 1

Vor Sonnenaufgang fahren Sie zu den El Tatio Geysiren in das höchstgelegene geothermische Feld der Welt. In der Dämmerung schießen aus verschiedenen Löchern Dampffontänen. Weiter geht es zum Dorf Machuca, in dem früher Lama-Karawanen Rast machten. Vor der Rückfahrt nach San Pedro fahren Sie zum großen Atacama-Salzsee. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Lagunen des Hochlandes (F/M/A)

5. Tag: Lagunen des Hochlandes (F/M/A) 1

Heute überqueren Sie die chilenisch-bolivianische Grenze. Mit einem Allradfahrzeug fahren Sie zur spektakulären Laguna Colorada und zur Laguna Verde am Fuße des Vulkans Lincancabur (5916 m). Hier im „Tibet der Anden“ befinden sich zahlreiche wüstenähnliche Gebiete mit erloschenen Vulkanen, farbenprächtigen Seen und heißen Quellen. Übernachtung im Hotel Tayka del Desierto.

6. Tag: Lagunen des Hochlandes (F/M/A)

Fahrt in das vulkanische Flachland. Dabei besuchen Sie unter anderem das Valle de las Rocas mit seinen abstrakten Steingebilden. Ein Blick in den Canyon de la Cascada ist ein weiterer Höhepunkt. Die Route führt Sie über Julaca, eine Geisterstadt mit besonderem Charme. Übernachtung im Gästehaus.

7. Tag: Salar de Uyuni (F/M)

7. Tag: Salar de Uyuni (F/M) 1

Sie überqueren den Salar de Uyuni, die höchstgelegene und größte Salzwüste der Welt. Luftspiegelungen und Salzkristalle sorgen für optische Täuschungen. Anschließend besuchen Sie die Insel Incahuasi, die mitten im Salzsee liegt und komplett mit Riesenkakteen bewachsen ist. Am Abend fahren Sie mit dem bequemen Fernreisebus nach La Paz. Übernachtung im Fernreisebus.

8. Tag: La Paz (F)

8. Tag: La Paz (F) 1

Am Morgen erreichen Sie La Paz. Bei einer kurzen Besichtigungstour erfahren Sie viel über die außergewöhnliche Stadt. Beim Backenzahn des Teufels (Muela de Diablo), einem Felsgebilde mit zwei spitzen Zacken, haben Sie einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Titicacasee (F)

9. Tag: Titicacasee (F) 1

Ihr Tagesziel heißt Copacabana, einer der wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte Südamerikas und direkt am Ufer des Titicacasees gelegen. Auf dem Weg besuchen Sie die präkolumbianische Stätte von Tiahuanaco (UNESCO-Weltkulturerbe). Nach kurzer Stadtbesichtigung in Copacabana mit bunten Märkten und einer beeindruckenden Kirche bleibt noch Zeit, den „Calvario" zu besteigen. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Titicacasee – Isla del Sol (F)

10. Tag: Titicacasee – Isla del Sol (F) 1

Per Boot starten Sie zur Isla del Sol. Der Legende nach soll hier der erste Inka den Fluten des Titicacasees entstiegen sein, was die Insel zum Ursprung des Inkareiches macht. Auf der Insel haben Sie Gelegenheit für eine kleine Wanderung. Anschließend besuchen Sie die schwimmenden Schilfinseln von Sawiñia. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Puno und Ruinen von Sillustani (F)

11. Tag: Puno und Ruinen von Sillustani (F) 1

Fahrt nach Puno, Hauptstadt der peruanischen Folklore. Sie besuchen die Ruinenstätte von Sillustani – eine vor atemberaubender Naturkulisse gelegene Grabstätte dreier Kulturen. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Alte Inkahauptstadt Cusco (F)

12. Tag: Alte Inkahauptstadt Cusco (F) 1

Flug von Juliaca nach Cusco. Heute lernen Sie Cusco (UNESCO-Weltkulturerbe), die ehemalige Hauptstadt des Tahuantinsuyu kennen. Während eines Stadtbummels besichtigen Sie einige der sehenswerten Bauten aus Inka- und Kolonialzeit. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Cusco und das Heilige Tal (F)

13. Tag: Cusco und das Heilige Tal (F) 1

Vormittags erkunden Sie zwei Ruinen um Cusco: Sacsayhuaman und Kenko. Danach geht es in das Heilige Tal, nach Pisac. Besuch des Wochenmarktes und des imposanten Ruinenkomplexes oberhalb der Stadt mit wunderbarem Blick über das Tal. Im Anschluss fahren Sie nach Ollantaytambo und besichtigen die Ruinenanlage. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Machu Picchu (UNESCO) (F)

14. Tag: Machu Picchu (UNESCO) (F) 1

Am Morgen fahren Sie mit dem Zug entlang des Urubamba-Tals. Während Sie die Ausblicke auf die wunderschöne Natur genießen, kommen Sie Ihrem Ziel immer näher: Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe). Ein Bus bringt Sie zur Ruine. Ausgiebige Führung durch die Anlage. Anschließend bleibt genügend Zeit für eigene Streifzüge. Am Abend Zugfahrt bis Ollantaytambo oder Poroy und weiter im Bus nach Cusco. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Cusco – Guayaquil (F)

15. Tag: Cusco – Guayaquil (F) 1

Transfer zum Flughafen. Flug über Lima nach Guayaquil. Mittags Stadtbesichtigung in der Hafenmetropole Ecuadors, darunter auch Malecon 2000 – eine Meisterleistung an städtebaulichem Konzept. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Teufelsnase und Baños (F)

16. Tag: Teufelsnase und Baños (F) 1

Fahrt von der Küste ins Gebirge nach Alausi, wo Sie mit dem Zug entlang der Teufelsnase die eindrucksvolle Szenerie der Straße der Vulkane bewundern. Am Nachmittag Weiterfahrt mit dem Bus zum malerischen Städtchen Baños. Hier gedeihen tropische Früchte neben vergletscherten Vulkanen. Abends Bad in den Thermalquellen. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Amazonas-Tiefland (F)

17. Tag: Amazonas-Tiefland (F) 1

Der Morgen startet mit dem Bus oder Fahrrad hinab ins Amazonas-Tiefland durch den Pastaza Canyon. Unterwegs halten Sie am Wasserfall Pailon del Diablo. Herrliche Wanderwege und eine Hängebrücke ermöglichen eine spektakuläre Sicht auf die Wassermassen. Rückfahrt nach Baños. Übernachtung wie am Vortag.

18. Tag: Straße der Vulkane – Cotopaxi NP (F)

18. Tag: Straße der Vulkane – Cotopaxi NP (F) 1

Fahrt von Baños auf der Straße der Vulkane zur Laguna Quilotoa. Diese türkisblaue Lagune ändert ihre Farbe mit dem Sonnenstand. Auf dem Weg nach Quito passieren Sie den Cotopaxi-Nationalpark. Einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt präsentiert sich majestätisch mit seiner klassischen Kegelform und „Gletschermütze". Am Abend erreichen Sie Quito. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: Vulkankrater Pululahua und Äquatordenkmal (F)

Das heutige Ziel ist der eingestürzte Vulkankrater Pululahua, welcher so groß ist, dass ganze Siedlungen und Felder darin zu finden sind. Nach einer Wanderung im Krater besuchen Sie das Äquatordenkmal „Mitad del Mundo“. Am Nachmittag Stadtrundfahrt durch Quito (UNESCO-Weltkulturerbe). Beim Aussichtspunkt „El Panecillo“ bieten sich traumhafte Ausblicke auf die Millionenmetropole, welche inmitten mehrerer Vulkane liegt. Übernachtung wie am Vortag.

20. Tag: Quito und Rückflug (F)

20. Tag: Quito und Rückflug (F) 1

Der Vormittag steht Ihnen noch für letzte Erkundungen zur Verfügung, bevor Sie ein Transfer zum Flughafen bringt und Sie die Heimreise antreten.

21. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
29.07.2016 18.08.2016 5390 EUR Anfragen
09.09.2016 29.09.2016 5390 EUR Anfragen
12.10.2016 01.11.2016 5390 EUR Anfragen
21.04.2017 11.05.2017 5390 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 6490 EUR pro Person. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 490 EUR
Rail & Fly 40 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
Opt. Flug Uyuni - La Paz am 7.Tag 150 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit LAN oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.15)
  • Wechselnde deutschsprachige Tourenleitung
  • Linienflüge Santiago de Chile – Calama, Juliaca – Cusco und Cusco – Lima sowie Lima – Guayaquil mit LATAM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.15)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen und im Fernreisebus
  • Linienbus Uyuni - La Paz und Copacabana - Puno
  • Zugfahrt von/nach Aguas Calientes (Machu Picchu) und zur Teufelsnase
  • Bootsfahrt Titicacasee
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 16 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Bus
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 17×F, 3×M, 2×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern (ca. 40 US$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.15; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass Bolivien ein sehr ursprüngliches Reiseland ist und deshalb einen besonderen Reiz ausübt. Die touristische Infrastruktur ist in einigen Fällen noch weit vom europäischen Standard entfernt. Kleine Tourenänderungen aufgrund von beispielsweise nicht passierbaren Straßen sind im Reiseteil Bolivien möglich.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 6490 EUR, Täglich ab 2 Personen, wechselnde englischsprachige Tourenleitung (Bolivien-Teil: deutsch)

Service

Peru

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – Herzlich willkommen!

Peru ist ein Staat im westlichen Südamerika, welches faszinierender wohl nicht sein könnte. Aufgrund seiner bewegenden Geschichte und geografischen Gegebenheiten ist es ein landschaftlich und kulturell extrem abwechslungsreiches Land. Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und eine große Mannigfaltigkeit der Natur ziehen jährlich tausende Besucher in seinen Bann. Peru ist stark geprägt von der alten Inka-Kultur und der Kolonialherrschaft der Spanier, welche sich vor allem auf die Religion und Lebensweise der Bevölkerung ausgewirkt hat. Für Vogelliebhaber bietet das Land mit der größten Diversität an Vögeln weltweit über 1800 Arten. Wanderer und Naturfreunde kommen auf einem der zahlreichen Trekkingrouten rund um Cusco oder der Cordillera Blanca auf ihre Kosten!

Fakten

Hauptstadt:                            Lima

Einwohner:                            30 Millionen (9,6 Millionen in Lima)

Bevölkerungsdichte:                22 Einwohner pro km2

Sprachen:                              Spanisch, Quechua, Aimara

Währung:                               Nuevo Sol (PEN)

Unabhängigkeit:                      28. Juli 1821

 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Peru -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Peru erst 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Peru daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit in Peru gibt es nicht.

 

Geografie

Peru grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik. Der Andenstaat ist in drei verschiedene Landschaftszonen unterteilt. Die Küste, ein langer aber sehr schmaler Küstenstreifen, das Hochland, bestehend aus mehreren Bergzügen, die von Längstälern unterbrochen werden und der Urwald, welcher den größten Teil der gesamten Landesfläche einnimmt. Die höchsten Berge Perus sind der Nevado Huascaran (6768 m), Yerupaja (6634 m) und der Coropuna (6425 m). Wichtigste Flüsse in Peru sind der Amazonas und seine Quellflüsse Apurimac, Urubamba und Marañon sowie die Amazonas-Nebenflüsse Napo und Putumayo. Inmitten des Hochlands der Anden liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Bolivien verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt.

 

Klima

Durch die erhebliche Nord-Süd-Ausdehnung sowie der extremen Höhenunterschiede zwischen Meeresniveau und den mehr als 6.000 m hohen Anden verfügt Peru über fast alle Klimazonen der Erde.

 

-       Küstengebiet: Der Küstenstreifen wird beinahe vollständig von einer sehr trockenen Wüstenlandschaft eingenommen. In der Zeit zwischen November und April scheint tagsüber recht häufig die Sonne. In der restlichen Zeit des Jahres wird diese von einer Art Hochnebel verdeckt.  Die Temperaturen schwanken zwischen 12 und 26 °C. Mit Regen ist normalerweise nicht zu rechnen.

 

-       Andenregion: In den Anden findet herrscht ein teilweise sehr wechselhaftes Klima. Die Monate April bis Oktober verzeichnen mit vorherrschendem Sonnenschein meist sehr angenehme Temperaturen von ca. 20 °C. Bei bewölktem Himmel kann die Temperatur allerdings auch schnell bis auf 10 °C absinken. Nachts fällt das Thermometer leicht auf 0 °C, bei wolkenlosem Himmel auch mal darunter. In Höhenlagen über 4000 m ist nachts grundsätzlich mit Frost zu rechnen. Von November bis März ist in den Andenregionen Regenzeit mit teils schweren Regenfällen, die zu örtlichen Überschwemmungen führen können.

 

-       Urwald: In den Dschungelgebieten am Fluss Rio Madre de Dios (Puerto Maldonado) und in Iquitos herrscht ein überwiegend tropisches Klima. Das bedeutet tagsüber Temperaturen zwischen 30 und 35 °C und eine verhältnismäßig hohe Luftfeuchtigkeit. Mit starken tropischen Regenschauern ist jederzeit zu rechnen. Diese sind allerdings meistens so schnell wieder vorüber, wie sie gekommen sind. Nachts kann es unter Umständen zu einer deutlichen Abkühlung auf ca. 15 bis 20 °C kommen, was zwar immer noch warm ist, einen durch die Tageshitze aufgeheizten Körper aber schnell frieren lässt.

 

Politik und Gesellschaft

Nach der Verfassung von 1993 wird alle fünf Jahre ein Staatspräsident vom Volk gewählt, der nicht wiedergewählt werden kann. Im drittgrößten Land Südamerikas leben derzeit ca. 30 Mio. Menschen. Peru ist neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder Lateinamerikas mit dem größten Anteil indigener Bevölkerung. 47 % der Einwohner sind Indigene, 37% Mestizen, 13% europäischer Herkunft und die übrigen 3 % sind asiatischer und afrikanischer Abstammung. Etwa 81 % der peruanischen Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an. Landessprache ist Spanisch, dass von ca. 80 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird. Die indigene Bevölkerung des Hochlandes spricht vor allem in ihren Muttersprachen: Quechua und Aymara. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in einigen Hotels und Flughäfen gesprochen.

 

Feste und Feiertage in Peru

01.Janurar              Neujahr

Feburar                  Maskenkarneval mit Folklore-Tänzen Puno (Virgen de la Candelaria)

März                       Vendima Festival in Ica mit Feiern zur Traubenernte

20.März                   Blumenfest im Andenhochland (Paucawaray)

März – April             Osterprozessionen (Semana Santa)
                             Fest zu Ehren des Erdbebenheiligen in Cusco an                                          Ostermontag (Señor de los temblores)

01.Mai                     Tag der Arbeit (Dia de los trabajadores)

Mai/Juni                   Fronleichnam (Corpus Christi)

Juni                         Schneesternfest Qoyllur R’iti (Pilgerwanderung)

24.Juni                     Sonnenfest der Inka in Cusco (Inti Raymi)

28./29.Juli                Unabhängigkeitstag (Dia de la Independencia)

15.August                 Maria Himmelfahrt (Virgen de la Asunciación)

30.August                 Fest zu Ehren der heiligen Rosa von Lima

22.-26.September      Mondfest im Andenhochland (Coya Raymi)

18./19.Oktober           Señor de los Milagros in Lima

01.November             Allerheiligen (Dia de Todos los Santos)

25.Dezember             Weihnachten (Navidad)

31.Dezember             Silvester (Noche de San Silvestre)

 

 

Reiseinformationen

Beste Reisezeit

Generell kann Peru ganzjährig bereist werden und aufgrund der verschiedenen Klimazonen bietet jede Region zu einer anderen Jahreszeit unterschiedliche Reize. Wer sonniges Wetter bevorzugt, freut sich von Mai – September in den Andenregionen und im Dschungel über Sonne pur, an der Küste jedoch herrscht zu dieser Jahreszeit ein hartnäckiger Küstennebel und die Sonne sieht man hier über Wochen gar nicht. Dieser verschwindet in der peruanischen Sommerzeit von November – März, in der es an der Küste sehr sommerlich und heiß werden kann. In den Anden sowie im Urwald lautet Sommerzeit gleich Regenzeit. Schwere Regenfälle sind an der Tagesordnung, jedoch zeigt sich die Sonne auch in dieser Zeit fast täglich. Der Reiz dieser Jahreszeit ist natürlich die üppige und grüne Vegetation in den Anden, sowie im Dschungel. Fotografen wissen sicherlich auch die Vorzüge von interessanter Wolkenbildung und Regen zu schätzen.

 

Sicherheit

Peru ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Es gibt viele geschickte Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie dazu ausführlich beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, sollten Sie unbedingt vermeiden

- Höchstwahrscheinlich werden Sie während der gesamten Reise nicht dazu kommen, ein Taxi zu nutzen, da in den touristischen Zentren alles zu Fuß zu erreichen ist und Sie sonst mit der Gruppe im privaten Fahrzeug unterwegs sind. Sollten Sie trotzdem aus irgendeinem Grund, ein Taxi benötigen (z.B. nach einem Restaurantbesuch am Abend), stellen Sie sicher, dass es sich um ein offizielles und registriertes Taxi handelt, welches zu einer Taxizentrale gehört. Bitte lassen Sie sich vor Ort von Ihrem Reiseleiter genau erklären, wie Sie ein offizielles Taxi erkennen und am besten lassen Sie sich ein Taxi immer telefonisch bestellen.

-Zeigen Sie niemals offensichtlich, was Sie an Wertsachen besitzen. Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten, auf Märkten und bei sonstigen Menschenansammlungen gefragt.

- Geld heben Sie bestenfalls vom Automaten in der Bank oder im Hotel ab.

- Foto- und Videokameras sollten Sie in unauffälligen Taschen transportieren.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände welche für die Reise nicht unbedingt vonnöten sind, sollten Sie Zuhause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, sollten Sie diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen. Entsprechende Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Flugticket und Ihr Reisepass die wichtigsten Reiseunterlagen sind, welche Sie mit sich führen. Deren Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten könnte. 

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Peru benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt bis zu 183 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthalts­dauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungs-behörde im Pass und auf der Einreisekarte vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Wenn die erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten wird, ist bei Ausreise eine Geldstrafe zu zahlen. Auch bei Verlust der „Tarjeta Andina de Migracion“ wird bei Ausreise eine Geldstrafe fällig.

Einreisende Touristen müssen außerdem gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach peruanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. Generell empfehlen wir von allen wichtigen Dokumenten eine Kopie anzufertigen und mitzuführen. Optional können Sie die Dokumente dann im eigenen E-mailpostfach bzw. in einem Online-Speicher wie die Dropbox ablegen, damit Sie von überall darauf zurückgreifen können.

Es ist üblich, dass von Ihrem Reisepass in den Hotels beim Einchecken eine Kopie gemacht wird. Bitte achten Sie immer darauf, dass Sie mit Ihrem Reisepass auch die Touristenkarte zurückbekommen.

Bitte bedenken Sie, dass bei einer Flugreise über die USA ein US-Visum erforderlich ist.

 

Reiseversicherungen

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit dessen ist zwar sehr gering, es können dabei jedoch Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gerne beraten wir Sie dazu.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Peru ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

 

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

 

-       Gang zum Hausarzt: Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

 

-       Zahngesundheit: Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

 

-       Impfungen: Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

 

-       Malaria: Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

 

·         CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

·         Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

·         Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

·         Robert Koch Institut: www.rki.de

 

Die aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Außerdem empfiehlt es sich, den einheimischen Wein aus der Gegend von Pisco und Ica zu probieren und natürlich darf auch das peruanische Nationalgetränk, der Pisco Sour, nicht fehlen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto und Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der sie sich kostenlos registrieren können. (www.dropbox.de).

Bekleidung
Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Peruanern als sehr exotisch eingestuft. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Perús und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Perú ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet und war schon zu Zeiten der Inka ein probates Mittel. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker Literweise getrunken werden kann. Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man es aber auch der einheimischen Landbevölkerung gleichtun und sich einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und in Perú völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Peru ist der Nuevo Sol (PEN), unterteilt in 100 Centimos = ca. 0,25 Euro. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro bzw. Dollar zu empfehlen, die im Land umgetauscht werden können. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten. Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung in Wechselstuben (sog. „cambio“) umgetauscht. Beachten Sie, dass große Geldscheine oft nicht gewechselt werden können und Sie Kleingeld parat haben sollten. Zerrissene oder schmutzige Geldscheine werden oft gar nicht akzeptiert.

Stromversorgung
Die Spannung in Peru beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren
Peru verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich. In allen touristischen Zentren finden Sie zudem Internetcafés, welche ebenfalls Telefonzellen besitzen. Hier bezahlen Sie den anfallenden Betrag nach dem Gespräch und benötigen keine Telefonkarte.

Das Mobilfunknetz Perus arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Lima, Arequipa und Cusco Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. 

Internet
Viele Hotels in Peru stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. In modernen Hotels wird oft schon kabelloses Internet (WiFi) angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Hier ist bei der Verwendung von eigenen Datenträgern (USB-Sticks, SD-Karten) Vorsicht geboten, da sich viele Betreiber von Internetcafés oft keinen ausreichenden Virenschutz leisten können.

Literatur über Peru

Literatur über Peru

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Peru. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Das Reich der Inka – Miroslav Stingl (Im Antiquariat)
Auf den Spuren der ältesten Reiche Perús – Miroslav Stingl (im Antiquariat)

Biografien

Bilderbuch der Wüste. Maria Reiche und die Bodenzeichnungen von Nasca – Dietrich Schulze & Viola Zetzsche (ISBN 3898122980)

Historische Augenzeugenberichte

Die Entdeckung von Peru 1526- 1712 – Edition Erdmann (ISBN 3865032346)
Wahrhaftige Kommentare zu Reich der Inka – Garcilaso de la Vega (im Antiquariat)

Romane

Tod in den Anden – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518392743 )
Der Hauptmann und sein Frauenbataillon – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518374591 )
Die Stadt und die Hunde – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518371223 )
  

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Peru Wort für Wort - Grit Weihrauch (ISBN 3894165197)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Land und Leuten finden Sie zudem auf dem Informationsportal peru-erleben.de

Ecuador

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Ecuador, das kleinste der Andenländer, liegt im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und bietet seinem Besucher eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten sowie eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Staatsgebiet verläuft, wobei sich der Großteil desselben in der südlichen Hemisphäre befindet. Die zu Ecuador gehörenden Galapagos-Inseln befinden sich zwischen 928 km und 1272 km westlich der Küste im Pazifik.

Fakten

Hauptstadt:                            Quito
Einwohner:                             15,6 Millionen
 
Bevölkerungsdichte:              55 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Spanisch und Quichua
Währung:                               US-Dollar (USD)
Unabhängigkeit:                     10.08.1809 von Spanien

Geografie

Ecuador grenzt an Kolumbien, Peru und an den Pazifik. Das Land ist etwas größer als Großbritannien und wird vom Äquator durchquert. Ecuador lässt sich in vier völlig unterschiedliche geografische Zonen aufteilen. In den westlichen Küstenbereichen (costa), die gut ein Viertel der Landesfläche ausmachen, leben etwa die Hälfte der Ecuadorianer. Die zentralen Andenregionen (sierra) umfassen zwei von starkem Vulkanismus geprägte Gebirgsketten und das dazwischenliegende Hochtal. Hier finden sich die höchsten und bekanntesten Berge des Landes – der 6310 m hohe Chimborazo und der etwas niedrigere Cotopaxi (5897 m). Das östliche Amazonastiefland (oriente) umfasst das weniger stark besiedelte Amazonasbecken und beginnt bereits an den Osthängen der Anden. Hier liegen die Regenwälder Ecuadors. Eine völlig eigenständige Geografie besitzen die zu Ecuador gehörenden, 1000 km vor der Küste gelegenen Galapagos-Inseln.

Politik und Gesellschaft

Ecuador ist eine Republik mit einem Parlament und einem Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Beide werden vom Volk frei gewählt. In dem kleinen südamerikanischen Land leben derzeit ca. 15 Mio. Menschen. Etwa 35 % gehören zu den verschiedenen Gruppen der Hochland-Indigenas sowie zu den ethnischen Gruppen der in den Regenwaldgebieten lebenden Ureinwohner Südamerikas. Etwa 40 % sind Mestizen (Nachkommen von Weißen und indianischer Bevölkerung). Der Rest sind Einwanderer aus verschiedenen Teilen der Welt. Mehr als 90 % der ecuadorianischen Bevölkerung ist römisch-katholisch. Die Landessprache ist Spanisch. Die indigene Bevölkerung des Hochlandes spricht jedoch vor allem in ihren Muttersprachen, unter denen das von den Inka eingeführte Quechua weit verbreitet ist. Englisch wird nur in besseren Hotels und auf Flughäfen verstanden.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Ecuador -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Ecuador erst 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Ecuador daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Ecuador nicht.

Klima

Durch seine zentrale Lage verfügt Ecuador über fast alle Klimazonen der Erde:  

  • Das Küstengebiet wird größtenteils von einer tropischen Landschaft eingenommen, in welcher neben vielen anderen tropischen Früchten vor allem die besonders in Deutschland so geschätzten Bananen angebaut werden. Hier herrscht ein tropisch heißes Klima mit Temperaturen zwischen 25-35°C und gelegentlichen Schauern.

  • In den Anden findet man ein teilweise sehr wechselhaftes Klima vor. Bei dem oft vorherrschenden Sonnenschein sind sehr angenehme Temperaturen von 20°C normal. Bei bewölktem Himmel kann die Temperatur allerdings auch schnell bis auf 12°C absinken. Nachts fällt das Thermometer leicht auf 0°C, bei wolkenlosem Himmel auch mal darunter. In Höhenlagen über 4000 m ist nachts grundsätzlich mit Frost zu rechnen.
  • In den Dschungelgebieten am Rio Napo herrscht ein überwiegend tropisches Klima. Das bringt tagsüber Temperaturen zwischen 30-35°C und eine verhältnismäßig hohe Luftfeuchtigkeit mit sich. Mit starken tropischen Regenschauern ist jederzeit zu rechen. Diese sind allerdings meistens schnell vorüber. Nachts kann es unter Umständen zu einer deutlichen Abkühlung auf ca. 20°C kommen, was zwar immer noch warm ist, einen durch die Tageshitze aufgeheizten Körper aber schnell frieren lässt.
  • Auf den Galapagos-Inseln ist mit einem relativ trockenen und für Mitteleuropäer sehr angenehmen Klima zu rechnen. Tagsüber herrscht zwar in der Regel eine sehr starke Sonneneinstrahlung, durch das verhältnismäßig kalte Wasser des Pazifiks und eine ständige Brise entsteht aber trotzdem ein insgesamt vorteilhaftes Klima.

Sicherheit

Ecuador ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Dennoch hat Ecuador, wie die meisten Länder Lateinamerikas, ein recht großes Problem mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen, bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Dies ist vor allem durch die weit verbreitete Armut und der faktisch nicht vorhanden sozialen Unterstützung durch den Staat bedingt. Arbeitslose bekommen auch kein Geld und leben meist von der Unterstützung ihrer Familien. Hat diese auch nicht genügend Geld um zu überleben, bleibt meist nur der Weg in die Kriminalität. Auch wenn man dafür aus der Entfernung ein gewisses Verständnis hat, sollte man im Land einige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Ihr Tourenleiter wird Sie dazu am ersten Tag der Reise ausführlich beraten. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Ecuador benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach ecuadorianischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de.

Gesundheit

Gesundheit

Im Großen und Ganzen ist Ecuador in Sachen Gesundheit ein relativ sicheres Land. Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! 

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Typhus, Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber (bei Einreise aus einem Risikoland, z.B. Bolivien, und Touren im Regenwald) oder in ausgewiesene Gelbfieber-Endemiegebiete Ecuadors (vor allem die östlichen Landesteile) vorgeschrieben!

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Ecuadors und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Ecuador ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme weit verbreitet und war schon zu Zeiten der Inka ein probates Mittel. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker getrunken werden kann. Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man sich aber auch einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und in Ecuador völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen durchsprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 3 - 12 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Einheimischen als sehr exotisch eingestuft. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Ecuador ist der US-Dollar.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro also auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20 % der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass zerrissene oder schmutzige Geldscheine in der Regel nicht akzeptiert werden.   

Stromversorgung   

Die Spannung in Ecuador beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren

Ecuador verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine Telefonzelle. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich. Gespräche nach Europa kosten ca. 45 Cent pro Minute. Außerdem können Sie problemlos Ihr Handy nutzen. Die wichtigsten Mobilfunkbetreiber sind Movistar und Claro. In allen touristischen Zentren finden Sie zudem Internetcafés, welche ebenfalls Telefonzellen besitzen. Hier bezahlen Sie den anfallenden Betrag nach dem Gespräch und benötigen keine Telefonkarte.

Vorwahlen von und nach Europa:
nach Ecuador: 00593 (Quito: +2+Nummer)
nach Deutschland: 0049
in die Schweiz: 0041
nach Österreich: 0043

Literatur über Ecuador

Literatur über Ecuador

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Ecuador. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Romane

Der weite Himmel über den Anden – Carmen Rohrbach
Ich träumte von Ecuador. Mit dem Fahrrad über die Anden – Gerhard Wissler
Postlagernd Floreana – Margret Wittmer

Reiseführer

Ecuador und Galapagos – Wolfgang Falkenberg (Reise Know-How Verlag)
Bergführer Ecuador – Günter Schmudlach
(gute Vorbereitung für Trekkingreisen: sehr gute Beschreibung der Touren, Landschaft, Schwierigkeit der Berge, Ausrüstung bis hin zu Übersetzung der Bergnamen)
Schlaglichter Ecuador – Daniel A. Kempken (Books on Demand)
cuador – Volker Feser (Michael Mueller Verlag)

Sprachführer

Kauderwelsch – Spanisch für Ecuador Wort für Wort – N. Silva, W. Falkenberg

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Chile

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Chile ist ein Staat im Südwesten Südamerikas. Aufgrund der langen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf. Am dichtesten besiedelt ist der Großraum um die Hauptstadt Santiago de Chile, wo etwa ein Drittel der chilenischen Einwohner lebt. Nach Norden und Süden verringert sich die Bevölkerungsdichte immer stärker. Die Herkunft des Landesnamens ist nicht eindeutig nachgewiesen. Die verbreitetste Erklärung ist, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet das Wort chilli „Land, wo die Welt zu Ende ist“.

Fakten

Hauptstadt:                            Santiago de Chile
Einwohner:                             17,4 Millionen
 
Bevölkerungsdichte:              23 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Spanisch
Währung:                               Chilenischer Peso (CLP)
Unabhängigkeit:                     18.09.1810 (1818 von Spanien anerkannt)

Geografie

Chile grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien sowie an den Atlantischen Ozean. Daneben zählen zum Staatsgebiet die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gomez, die Juan-Fernandez-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Desventuradas-Inseln sowie im Süden die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis. Aufgrund der besonderen Struktur des Landes gibt es in Chile keine längeren Flüsse. Der längste Fluss ist der Rio Loa mit 443 Kilometern. Im Norden des Landes verhindert zusätzlich die extreme Trockenheit der Atacama-Wüste das Aufkommen größerer Wasserläufe. Hier befinden sich viele Salzseen, deren größter und bekanntester der Salar de Atacama (3000 Quadratkilometer) ist. Die chilenischen Anden bilden einen der höchsten Gebirgszüge der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6000 m auf. Unter ihnen befindet sich der höchste Berg Chiles, der Ojos del Salado (6893 m), welcher gleichzeitig der höchste Vulkan der Welt ist. Etwa 160 Kilometer vor der chilenisch-peruanischen Küste im Pazifik liegt der Atacama-Graben (Chilegraben) mit maximal 8065 Metern Tiefe, der die Grenze zweier großer Erdplatten ist. Vor fast der gesamten chilenischen Küste liegt die Nazca-Platte. Diese tektonische Platte ist die Ursache vieler schwerer Erdbeben und Tsunamis in Chile. Sie faltet die Anden auf. Das letzte schwere Erdbeben (8,4 auf der Richterskala) ereignete sich nördlich von Santiago de Chile im Jahr 2015.

Politik und Gesellschaft

Chile ist eine Republik und Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlament. Der chilenische Staatspräsident hat eine vierjährige Amtszeit, nach der er nicht sofort wieder kandidieren darf. Chile hatte – wie auch Argentinien – in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zu der jetzigen Demokratie. In Chile leben ca. 17 Mio. Menschen (Stand Juli 2014), wovon ca. ein Drittel den Großraum Santiago bevölkert. Ein Großteil der chilenischen Bevölkerung sind Mestizen mit europäischen Vorfahren. Knapp 5% der Chilenen gehören der indigenen Bevölkerung an, davon sind mehr als 90% Mapuche.

Klima

Aufgrund der immensen Nord-Süd-Ausdehnung sowie der unterschiedlichen Höhenlagen weißt Chile eine Fülle von Klimata auf. Dabei nehmen die Temperaturen von Norden nach Süden ab. Chile lässt sich im Groben in drei Klimazonen einteilen. Der Norden wird durch ein tropisch-subtropisches Wüstenklima geprägt, Mittelchile hat ein warm gemäßigtes Winterregenklima und der Süden ist dagegen kühl und niederschlagsreich.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Chile -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Chile erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Chile daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -4 Stunden.

Sicherheit

Chile ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie fast überall auf der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der doch hier und da verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles, wie wir es in Deutschland nicht kennen, ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Chile benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach chilenischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und pornographisches Material. Schokolade, Müsliriegel oder ähnliches stellen dagegen kein Problem dar. Verstöße (auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet.

Sollten Sie irgendwelche Esswaren mit sich führen empfehlen wir Ihnen, auf der Zollerklärung „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten alles zu zeigen, was Sie dabei haben. Dagegen dürfen zollfrei bis zu 3 Liter Alkohol, 500 g Tabak oder 500 Stück Zigaretten und 100 Zigarren eingeführt werden.

Wichtige Hinweise zur Einreise nach Chile

Bei der Einreise nach Chile muss eine Zollerklärung ausgefüllt werden, die versichert, dass man keine (frischen) Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Honig, Nüsse, Wurst- und Milchprodukte etc.) einführt. Wichtig: Auch Studentenfutter u.ä. zählt darunter. Schokolade oder Riegel sind in der Regel kein Problem, müssen aber deklariert werden.

DESHALB: Sollten Sie Esswaren jedweder Art dabeihaben, empfehlen wir Ihnen, auf der entsprechenden Zoll-Erklärung in jeden Fall „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten einfach alles zu zeigen, was Sie dabei haben.

Missachtung wird mit empfindlichen Strafen geahndet (z.B. 200 USD für einen „geschmuggelten“ Apfel oder Studentenfutter). Dafür kann man 3 l alkoholische Getränke, 500 g Tabak, 500 Zigaretten und 100 Zigarren zollfrei einführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Das chilenische Gesundheitssystem entspricht im Großen und Ganzen dem europäischen Standard. Zwar gibt es in ländlichen Gegenden oftmals kaum bzw. schlechte medizinische Versorgung, dafür gibt es in den Großstädten eine große Ärztedichte, darunter auch deutsch­sprachige Allgemeinmediziner.

Bitte stellen Sie vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft sowie eines sehr großen Temperatur­gefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20°C) unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Osterinseln gefordert.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Malaria

Chile ist malariafrei.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird derzeit nur auf der Osterinsel durch tagaktive Mücken übertragen. Da es keine Impfung gegen Dengue-Fieber gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung von Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene Erkrankung kann in ländlichen Gebieten nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht. Es empfiehlt sich, besonders in abgelegenen Gegenden, Essplätze und Hotelzimmer vor der Benutzung zu reinigen bzw. zu lüften und das Essen sicher zu verwahren. Weitere Informationen erhalten Sie neben dem Hausarzt auch beim Tropeninstitut.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Das Leitungswasser hat zwar Trinkwasserqualität, ist aber stark gechlort. Am besten Leitungswasser und Eiswürfel vermeiden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Chiles und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können, vor allem im Altiplano, im Norden Chiles. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten. Als Wundermittel hat sich seit jeher das Kokablattkauen bzw. der Kokatee erwiesen. Dieser wird in allen Hotels und Restaurants gereicht. Bitte beachten Sie auch, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Chile völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen besprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 40 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die chilenische Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro also auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass zerrissene oder schmutzige Geldscheine in der Regel nicht akzeptiert werden.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Um immer mal wieder aufkommenden Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir Sie an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle einheimischen Fahrer, Guides, Träger usw. welche für uns während der Reise tätig sind, nach örtlichen Maßstäben und Gepflogenheiten fair bezahlt werden. Trinkgeldzahlungen sind lediglich als kleines Extra zu verstehen und auf keinen Fall als fester Bestandteil des Lohnes, auch wenn so mancher Fahrer/Träger Ihnen das vielleicht weiszumachen versucht.

Stromversorgung

Die Spannung in Chile beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren

Chile verfügt über ein relativ modernes Telefonnetz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden.

Das  Mobilfunknetz Chiles arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. Für die Nutzung Ihres Handys müssen Sie ein Triband-Handy besitzen und Ihr Mobilfunkanbieter muss in Chile Roaming anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen. Im Torres del Paine Nationalpark und auf der Isla Navarino ist kein Netz vorhanden!

Literatur über Chile

Literatur über Chile

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Chile. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften und Bildbänden. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten.

Romane

Das Geisterhaus – Isabel Allende (ISBN 978-3-518-46385-7)
Mein erfundenes Land – Isabel Allende (ISBN 978-3-518-45943-0 )

Memoiren

Ich bekenne, ich habe gelebt – Pablo Neruda (ISBN 9783630620411)
Die Allendes: Mit brennender Geduld für eine bessere Welt – Günther Wessel (ISBN 978-3593367750)

Reiseberichte

Chile & Antarktis & Osterinsel – Dirk Heckmann (ISBN 978-3930487585)
In Patagonien: Reise in ein fernes Land
– Bruce Chatwin (ISBN 978-3499128363)
Feuerland und Patagonien – Klaus Bednarz (ISBN 3871345369)

Reise- und Sprachführer

Chile und die Osterinsel – Malte Sieber (Reise Know-How Verlag)
Kauderwelsch, Spanisch für Chile Wort für Wort – Enno Witfeld (Reise Know-How Verlag)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Chile beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Bolivien

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika, benannt nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer und Nationalhelden Simon Bolivar. Die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens ist Sucre, Regierungssitz und damit heimliche Hauptstadt ist allerdings La Paz, welches damit den falschen Titel der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt tapfer verteidigt. Mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m ist die Stadt der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Das Klima in Bolivien ist, bedingt durch die enormen Höhenunterschiede, sehr vielfältig. Etwas über 55% der Bevölkerung Boliviens gehören den indigenen Völkern an.

Fakten

Hauptstadt:                             Sucre
Einwohner:                             10,6 Millionen
Bevölkerungsdichte:                10 Einwohner pro km2
Sprachen:                                Spanisch
Währung:                                Boliviano (BOB)
Unabhängigkeit:                      6. August 1825

Geografie

Bolivien grenzt im Norden und Osten an Brasilien, im Süden an Paraguay sowie Argentinien und im Westen an Chile und Peru. Der Staat wird von zwei großen und weit auseinander liegenden Ketten der Anden durchzogen, deren Höhe bis über 6500 m reicht. Die höchsten Berge sind der Sajama (6542 m) und der Hausberg von La Paz – der Illimani (6439 m). Dazwischen liegt das zentrale Hochland, das 3000 m bis 4000 m hohe Altiplano. Dieses bis weit in das Nachbarland Peru reichende und im Süden den Nordwesten von Argentinien einschließende Gebiet ist das eigentliche Kernland, in dem rund 80% aller Bolivianer leben, obwohl es nur etwa ein Drittel der Fläche Boliviens ausmacht. Inmitten des Altiplano liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Peru verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von 12.000 km² der weltweit größte Salzsee. Zwischen dem Ostabhang der Anden und dem ostbolivianischen Bergland erstrecken sich die Yungas in einer Höhe zwischen 1200 m und 1800 m. Der flächenmäßig größte Teil Boliviens sind die Llanos, die sich vom ostbolivianischen Bergland bis an die Grenzen nach Brasilien und Paraguay erstrecken. Dieses nur äußerst dünn besiedelte tropisch-heiße Tiefland untergliedert sich in die trockenen Savannen des Gran Chaco und die tropischen Regenwaldgebiete Amazoniens.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Bolivien -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Bolivien erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Bolivien daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -5 Stunden.

Klima

Bolivien hat allgemein ein tropisches Klima mit einer kurzen Regenzeit im Sommer von Dezember bis März und einer langen Trockenzeit in den Monaten April bis November. Durch die Höhenlage haben das Altiplano und die Andenkordilleren ein gemäßigtes, trockenes und recht kaltes Klima. Die feuchten Tiefebenen weisen ein tropisches Savannenklima mit trockenen Wintern auf und in den trockenen Tiefebenen des Chaco sowie in Teilen von Santa Cruz herrscht warmes Steppenklima mit trockenen Wintern. Der Temperatur­durchschnitt in der Tiefebene beträgt ca. 25°C, auf dem Altiplano 10°C und in den Tälern 18°C. Die warmen Luftmassen des Amazonasbeckens und besonders die kalten Luftmassen aus dem Süden im Herbst und Winter beeinflussen das Altiplano. Am Salar de Uyuni sind Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht von bis zu 40°C keine Seltenheit. Die nächtlichen Temperaturen können bis auf -20°C absinken. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab.

Politik und Gesellschaft

Bolivien hat eine Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlamenten. Der bolivianische Präsident wird auf fünf Jahre gewählt. Das Land hatte in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zur jetzigen Demokratie. Seit 2006 hat zum ersten Mal mit Evo Morales ein aus der indigenen Bevölkerung stammender sozialistisch orientierter Vertreter dieses Amt inne. Die Amtssprache ist Spanisch, zusätzlich sind die indigenen Sprachen Ayamara und Quechua offiziell anerkannt.

Sicherheit

Bolivien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bolivien benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach bolivianischen Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Alle Reisende, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in Gelbfieber gefährdete Gebiete Boliviens zu reisen, müssen auf Verlangen bei Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können. Es ist empfehlenswert, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine Gelbfieber gefährdete Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor der Einreise erfolgen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Bolivien ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

Ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. Aufgrund der Höhe von 3000 m kocht Wasser bereits bei ca. 90 Grad, was bedeutet, dass Bakterien nicht zu 100% abgetötet werden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Höhenkrankheit:

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Boliviens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht ein gewisses Risiko, dass ab ca. 2500 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit (sog. „Soroche“) auftreten können. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten.

In Bolivien ist die Anwendung von Kokablättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Das Trinken von Kokatee bzw. das Kokablattkauen hilft bei Kopfschmerzen und Unwohlsein. Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Bolivien legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bietet sich eine Vielzahl einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollten Sie mit ca. 5-10 USD rechnen.

Zollvorschriften

Für die Rückreise aus Bolivien nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Kokatee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen. 

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen gar nicht fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren in Kirchen und militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Die bolivianische Währung ist der Boliviano (1 Boliviano entspricht 100 Centavos). 1 € = ca. 8 BOB (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Euro werden nur in den Großstädten gewechselt. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Stromversorgung   

Die Stromversorgung in Bolivien ist unterschiedlich. Die Spannung kann je nach Region 220 V, 50 Hz oder 110 V, 50 Hz betragen. Daher ist es ratsam, einen ein Adapter für amerikanische Flachkontakte mitzuführen.

Telefonieren

Verschiedene Telefongesellschaften bieten unterschiedlich gestaffelte Tarife an. Gewählt wird die dreistellige Nummer der Telefongesellschaft und dann die Landesvorwahl (Deutschland 0049). In den Städten gibt es Münz- und Kartentelefone sowie Telefonzentren (mit ruhigen Kabinen). Eine weitere günstige Alternative stellen Prepaid-Telefonkarten dar. Mit diesen Karten kann man von jedem Handy oder Telefon aus für einen festen Tarif ins Ausland telefonieren. Karten können an Kiosken und vielen weiteren Verkaufsstellen erworben werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich.

Sie können auch Ihr eigenes Handy (mit mind. Triband-Technologie) nutzen. Die Flächendeckung ist weitestgehend im ganzen Land gesichert. Diese Variante ist allerdings sehr teuer, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen.

Literatur über Bolivien

Literatur über Bolivien

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Bolivien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseberichte und Zeitgenössisches

Von bitterer Politik und würziger Küche:  Nahrung und Kultur in Bolivien, mit zahlreichen Rezepten  – Daniel Haller (ISBN 978-3859900400)
Nescafé & Nirwana – Alfred Globisch (ISBN 978-3833407970)
Die Kumpel vom Tío: Geschichten aus den Gruben Boliviens – René Poppe (ISBN 978-3901928185)
Das weiße Gold der Zukunft – Bolivien und das Lithium – Benjamin Beutler (ISBN 978-3867891264)

Reiseführer

Bolivien Handbuch für individuelles Reisen – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3896625908)
Kunst Reiseführer Peru und Bolivien – Rolf Seeler, DuMont Reiseverlag (ISBN 978-3770147861)

Sprachführer

Spanisch für Bolivien – Wort für Wort. Kauderwelsch – Britta Horstmann & Zacarias Garcia, Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3894163662)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Bolivien beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Informationen zum Download

2007 Chile Zentralregion 03.JPG (249.19 KB)

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Chile

Chile

Osterinsel – Rapa Nui (UNESCO)
4 Tage Reisebaustein

  • Polynesisches Flair inmitten des Pazifiks

  • Wanderungen umgeben von Moais

CHIOST 1
 
ab 450 EUR
 
 
Ecuador • Galapagos

Ecuador • Galapagos

Höhepunkte Galapagos
5 Tage Naturreise & Inselhüpfen

  • Galapagos' Highlights in kleinen Gruppen

  • Hautnahe Tierbeobachtungen

ECUHPG 1
 
ab 1550 EUR
 
 
Ecuador

Ecuador

Hakuna Matata Lodge ***
3 Tage oder 4 Tage Lodgesafari

  • Gehobene Regenwald-Lodge bei Tena

  • Geführte Wanderungen durch tropische Flora

ECUHAM 2
 
ab 340 EUR
 
 
 
 
 

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Christian Leistner

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