• Himmelszug, Brücke bei Lhasa
  • Blick vom Jokhang-Tempel in Lhasa
  • Große Mauer
  • Den Himmel berühren auf dem Dach der Welt!
  • Boudhanath Stupa in Kathmandu
  • 4-Bett-Abteil im Himmelszug nach Lhasa
  • Potala-Palast in Lhasa
  • Mount Everest (8848 m) vom Basislager in Tibet
  • Blick auf Shigatse und seinen Dzong
  • Fahrradfahrer auf der Stadtmauer in Xian
  • buddhistisches Zentrum Boudhanath
  • Terrakotta-Armee bei Xian
  • Dongguan-Moschee in Xining
  • Wildganspagode in Xian
  • Patan
  • Bahnhofsschild der Tibetbahn

China • Tibet • Nepal

 

Von Peking über Lhasa nach Kathmandu

21 Tage Kultur- und Bahnreise mit dem Himmelszug

    
Dauer 21 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3590 EUR   drucken
Tourcode CHNLHA   zum Filter
Teilnehmer min. 10 – max. 14    
 
 
 
 

Auf der faszinierenden Bahnreise von Peking nach Lhasa entdecken Sie China und Tibet, zwei seit Jahrtausenden eng miteinander verwobene Regionen voller Gegensätze, großartiger Eindrücke und Sehenswürdigkeiten! Am Beginn der Reise besuchen Sie die Große Mauer und bestaunen in Peking den Kaiserpalast – die „Verbotene Stadt“ – sowie das supermoderne Olympiastadion. Später besichtigen Sie die berühmte Terrakotta-Armee in Xian, lernen die Klöster und weitere Sehenswürdigkeiten von Lanzhou und Xining kennen, durchqueren mit dem Himmelszug großartige Wüstenlandschaften und die menschenleeren Weiten des Qinghai-Tibet-Plateaus. Sie besuchen prunkvolle Paläste und abgelegene Klöster in Tibet und lassen sich verzaubern von den in der Höhensonne glitzernden Gletschern und schneebedeckten Bergspitzen des Himalaya. Erleben Sie den Mythos Tibet hautnah – das Land der Nomaden, Yaks und hohen Berge sowie einer jahrtausendealten Kultur – auf einer Rundreise zu den bedeutendsten Höhepunkten des Landes. In Nepal und seiner quirligen Hauptstadt Kathmandu können Sie dieses spektakuläre Reiseerlebnis ausklingen lassen.

Holen Sie sich doch schon mal einen ersten Vorgeschmack durch die Bilder-Präsentation eines Reisegastes:
China – Tibet – Nepal mit DIAMIR Erlebnisreisen

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Fahrt mit der Tibetbahn nach Lhasa

  • UNESCO-Weltkulturerbe in Peking und Lhasa

  • Große Mauer und Terrakotta-Armee (UNESCO)

  • Klöster Gyantse, Shalu, Shigatse, Sakya, Rongbuk

  • Mount-Everest-Basislager (Nordseite)

  • Überlandfahrt von Lhasa nach Kathmandu

  • Königsstädte Kathmandu und Patan (UNESCO)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Peking.

2. Tag: Ankunft in Peking (A)

2. Tag: Ankunft in Peking (A) 1

Heute erreichen Sie Peking, die Hauptstadt Chinas und fahren in Ihr Hotel im Stadtzentrum. Unterwegs halten Sie am berühmten Olympiastadion „Vogelnest“. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung: Sie können das Alltagsleben der Hauptstadt erleben und Peking auf eigene Faust entdecken. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Peking: Tiananmen-Platz, Verbotene Stadt, Himmelstempel (F/M)

3. Tag: Peking: Tiananmen-Platz, Verbotene Stadt, Himmelstempel (F/M) 1

Als erstes machen Sie einen Spaziergang auf dem Tiananmen-Platz. Durch das Tor des Himmlischen Friedens gelangen Sie in die „Verbotene Stadt“. Mit über 9000 Räumen ist sie die größte Palastanlage der Welt. Danach besteigen Sie den „Kohlehügel“ mit prächtigem Blick über den Kaiserpalast und die Stadt. Im Anschluss geht es weiter zum Himmelstempel – dem größten Opferkomplex in China, wo die Kaiser der verschiedenen Dynastien jährlich Opferzeremonien veranstalteten. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Peking: Große Mauer, Ming-Gräber, Nachtzug Peking – Xian (F/M)

4. Tag: Peking: Große Mauer, Ming-Gräber, Nachtzug Peking – Xian (F/M) 1

Ihre Fahrt führt Sie zur Großen Mauer bei Badaling (ca. 60 km nördlich von Peking), einem der beeindruckendsten Bauwerke der Menschheit. Mit ihren etwa 6800 km Länge wurde sie einst als Verteidigungsbauwerk errichtet, um die wilden Reitervölker von den großen chinesischen Städten abzuhalten. Anschließend besuchen Sie die Ming-Gräber des ersten Kaisers Zhu Yuanzhang (1368-1398) – eine monumentale Grabanlage! Am Abend beginnen Sie die Bahnfahrt nach Xian. Ihr Gepäck nehmen Sie mit in das Schlafabteil. Die Nachtzugfahrt ist die beste Möglichkeit, um die großen Distanzen in China bequem und trotzdem erlebnisreich zu überwinden. Übernachtung im Schlafabteil im Zug. (Fahrzeit ca. 5h).

5. Tag: Xian: Große Wildganspagode & Stadtmauer (F/M)

5. Tag: Xian: Große Wildganspagode & Stadtmauer (F/M) 1

Zeitig am Morgen erreichen Sie Xian (412 m). Ihr Reiseleiter erwartet Sie im Außenbereich vor dem Bahnhof mit einem DIAMIR-Schild. Nach dem Frühstück und einer Pause im Hotel besuchen Sie die Große Wildganspagode. Später steigen Sie auf die große Stadtmauer, um die Stadt Xian von oben zu besichtigen. Wer möchte, kann die Stadtmauer per Fahrrad erkunden (Kosten: ca. 7 Euro p.P.). Übernachtung im Hotel.

DIAMIR-Tipp für die Abendgestaltung: Jeden Abend finden an der Großen Wildganspagode in Xian die größten Wasserspiele Chinas statt. Diese können Sie im Rahmen einer optionalen Lichterfahrt erleben (Kosten: ca. 17 Euro p.P.).

6. Tag: Altstadt & Terrakotta-Armee in Xian, Nachtzug nach Lanzhou (F/M)

6. Tag: Altstadt & Terrakotta-Armee in Xian, Nachtzug nach Lanzhou (F/M) 1

Für Frühaufsteher lohnt sich ein Spaziergang im Park an der Stadtmauer, wo Sie viele Xianer beim Morgensport erleben können. Am Vormittag erwartet Sie ein Bummel durch die Altstadt bzw. das muslimische Viertel. Anschließend besuchen Sie die weltberühmte Terrakotta-Armee des Kaisers Qin Shi Huang Di, dem ersten Kaiser Chinas. Die gigantische Anlage befindet sich ca. 35 km außerhalb von Xian. Sie ist weltberühmt und gehört zu den absoluten Höhepunkten einer jeden Chinareise. Abends Transfer zum Bahnhof und Zugfahrt (ca. 8h) nach Lanzhou. Ihr Gepäck nehmen Sie mit ins Schlafabteil. Übernachtung im Schlafabteil im Zug. (Fahrzeit ca. 2h).

DIAMIR-Tipp für das Abendessen: Genießen Sie vor der Zugfahrt ein 20-Gänge-Maultaschen-Menü, die kulinarische Spezialität Xians. (Kosten: ca. 20 Euro p.P.).

7. Tag: Lanzhou: Bingling-Grotten (F/M)

7. Tag: Lanzhou: Bingling-Grotten (F/M) 1

Ankunft in Lanzhou (1518 m) – ehemals eine sehr wichtige Stadt an der Seidenstraße und heute die Hauptstadt der Provinz Gansu. Nach dem Frühstück im Hotel fahren Sie zum Gelben Fluss (chin. Huang He). Nach einer etwa 40-minütigen Bootsfahrt auf einem Stausee des Huang He gelangen Sie zu den Bingling-Grotten. „Bingling“ ist eine tibetische Übersetzung und bedeutet „Hunderttausend Buddhas“. Verborgen in einer skurrilen Felsenlandschaft zeugen 180 Grotten von einer Vergangenheit von ca. 1500 Jahren. Über 800 Statuen sind in diesen Grotten zu bestaunen. Die größte Statue (Buddha Maitreya) ist 27 m hoch, die kleinste 20 cm und jede Statue ist ein Unikat. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Weiße Pagode, Bahnfahrt Lanzhou – Xining (F/M)

8. Tag: Weiße Pagode, Bahnfahrt Lanzhou – Xining (F/M) 1

Am Vormittag besichtigen Sie die Deutsche Brücke und die 17 m hohe, siebenstöckige Weiße Pagode auf einem kleinen Berg. Der Aufstieg wird mit einem fantastischen Blick über Lanzhou und den Gelben Fluss belohnt. Nach dem Mittagessen fahren Sie mit dem Schnellzug (ca. 70 min) nach Xining (2275 m). Auf dem Weg ins Hotel besichtigen Sie die alte Moschee der Stadt. Sie wurde während der Qing-Dynastie im typisch chinesischen Baustil dieser Zeit errichtet und ist die größte Moschee in Westchina. Beim großen Gebet bietet die Anlage Platz für ca. 50.000 Gläubige. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Xining: Kloster Kumbum, Beginn Himmelszugfahrt (F/M)

9. Tag: Xining: Kloster Kumbum, Beginn Himmelszugfahrt (F/M) 1

Morgens besuchen Sie das etwa 27 km südlich von Xining gelegene Kloster Kumbum, einem der 6 wichtigsten Klöster des tibetischen Buddhismus. Nach dem Mittagessen fahren Sie mit dem Himmelszug nach Lhasa auf einer der am höchsten gelegenen Eisenbahnstrecken der Welt. Ihr Gepäck nehmen Sie mit in das Schlafabteil. Übernachtung im Schlafabteil im Zug.

10. Tag: Himmelszug, Ankunft in Lhasa (3650 m) (A)

10. Tag: Himmelszug, Ankunft in Lhasa (3650 m) (A) 1

960 km der insgesamt 1956 km langen Strecke befinden sich in über 4000 m Höhe. 530 km der Strecke führen über Permafrostgebiete. Sie überqueren den Tanggula-Pass auf 5072 m sowie den höchsten Tunnel der Erde, den Fenghuo Shan auf 4905 m. Unterwegs passieren Sie großartige Wüstenlandschaften und menschenleere Weiten des Qinghai-Tibet-Plateaus, fahren vorbei an einem der großen Salzseen und können sich an der rauen Landschaft kaum satt sehen. Die Ankunft in Lhasa (3650 m) erfolgt gegen Mittag. Sie quartieren sich im Hotel ein und haben Zeit für einen ersten Spaziergang in der tibetischen Hauptstadt. Bei jeder Aktivität sollte ab heute ständig eine Flasche Mineralwasser in Ihrem Handgepäck oder in Ihrer Reichweite sein. Regelmäßiges Trinken unterstützt den Körper enorm bei der Höhenanpassung. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Lhasa: Potala, Jokhang & Barkhor, Norbulingka (F/M)

11. Tag: Lhasa: Potala, Jokhang & Barkhor, Norbulingka (F/M) 1

Heute erleben Sie das unvergleichliche Flair der tibetischen Hauptstadt. Es steht eine ausgiebige Besichtigungstour in Lhasa auf dem Programm, wobei natürlich die Höhepunkte Potala (Achtung: Im Palast ist Fotografierverbot! Am Eingang bitte Reisepass bereithalten!), Norbulingka sowie Jokhang & Barkhor nicht fehlen dürfen. Erleben Sie die tief religiösen Rituale und jahrhundertealte Pilgertraditionen der Tibeter bei der Umrundung eines ihrer größten Heiligtümer – dem Jokhang. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Lhasa und Umgebung: Klöster Drepung, Nechung und Sera (F/M)

12. Tag: Lhasa und Umgebung: Klöster Drepung, Nechung und Sera (F/M) 1

Die Besichtigung der berühmten Klosteruniversität Drepung und des ehemaligen Sitzes des Staatsorakels von Nechung bilden die Höhepunkte des zweiten Tages in und um Lhasa. Am Nachmittag besichtigen Sie das Kloster Sera. Mit ein wenig Glück können Sie die nachmittägliche Debattierübung der Mönche im Innenhof des Klosters miterleben. Mit diesem ebenso eindrucksvollen wie lautstarken Ritual fragen die Mönche sich gegenseitig das im Studium erworbene Wissen ab. Beide Klöster, Drepung und Sera, gehören zum Gelukpa-Gelbmützen-Orden und waren früher in ganz Zentral- und Nordost-Asien als buddhistische Universitäten berühmt. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Fahrt via Yamdrok-See nach Gyantse (3950 m), Pelkor Chode (F/M (LB))

13. Tag: Fahrt via Yamdrok-See nach Gyantse (3950 m), Pelkor Chode (F/M (LB)) 1

Von Lhasa aus führt die Route nun langsam in Richtung Himalaya-Hauptkamm und nepalesischer Grenze. Zunächst geht es zu dem von den Tibetern als heilig verehrten Yamdrok-See. Auf dem Weg dahin überqueren Sie den 4640 m hohen Pass Kamba La. Von dessen Passhöhe aus eröffnet sich Ihnen ein traumhaft schönes Panorama über den tiefblauen See bis hin zu den schneebedeckten Himalaya-Riesen am Horizont, welche schon zu Bhutan gehören. Am Seeufer können Sie Ihr Lunchpaket genießen. Nach etwa ein bis zwei Stunden Fahrt gelangen Sie auf den 5036 m hohen Pass Karo La und zum gleichnamigen Gletscher. Am späten Nachmittag erreichen Sie Gyantse (3950 m), wo Sie den Klosterbezirk Pelkor Chode mit dem berühmten Gyantse Kumbum aus dem 15. Jh. besichtigen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7h, 270 km).

14. Tag: Fahrt via Kloster Shalu nach Shigatse (3850 m), Kloster Tashilhunpo (F/M)

14. Tag: Fahrt via Kloster Shalu nach Shigatse (3850 m), Kloster Tashilhunpo (F/M) 1

Auf dem Weg nach Shigatse (3850 m) machen Sie Halt am Kloster Shalu mit seinen ältesten heute noch erhaltenen Wandmalereien Tibets. In Shigatse angekommen, besichtigen Sie das Kloster Tashilhunpo, historischer Sitz des Panchen Lama. Besonders beeindruckend sind die riesigen mit Gold bedeckten Grabmale der Panchen Lamas sowie die große zentrale Versammlungshalle. Falls noch Zeit ist, empfiehlt sich zusammen mit den Pilgern eine Kora um das Kloster zu laufen und die Aussicht über Shigatse zu genießen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 90 km).

15. Tag: Fahrt Shigatse – Sakya – Shegar (4280 m) (F/M/A)

15. Tag: Fahrt Shigatse – Sakya – Shegar (4280 m) (F/M/A) 1

Von Shigatse fahren Sie ca. 2-3 Stunden weiter bis Sakya (4280 m). Sie besichtigen dort das gleichnamige Kloster, dessen Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Am Nachmittag fahren Sie über den 5250 m hohen Pass Gya Tso La (auch Lhakpa La genannt) bis nach Shegar (Shelkar/New Tingri, 4350 m). Übernachtung im einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 6-7h, 310 km).

16. Tag: Ausflug zum Kloster Rongbuk & Everest-Basislager (5200 m) (F/M/A)

16. Tag: Ausflug zum Kloster Rongbuk & Everest-Basislager (5200 m) (F/M/A) 1

Die Fahrt führt Sie nach Rongbuk (5000 m), dem berühmten Kloster am Fuße des Mount Everest. Unterwegs können Sie vom Pang-La-Pass (5120 m) bei gutem Wetter ein atemberaubendes Panorama im Licht der aufgehenden Sonne genießen. Eine ca. 90-minütige Wanderung (ca. 3-4 km) bringt Sie zum Everest-Basislager (5200 m), wo Sie einen fantastischen Blick auf den höchsten Berg der Erde haben. Wer möchte, kann diesen Weg auch in einem Kleinbus zurücklegen. Rückfahrt und Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 6-7h, 210 km).

17. Tag: Fahrt Shegar – Kyirong (2700 m) (F/M/A)

17. Tag: Fahrt Shegar – Kyirong (2700 m) (F/M/A) 1

Kurz vor dem Lalung-La-Pass (5050 m) verlassen Sie den Friendship Highway und fahren durch traumhafte Landschaften am tiefblauen See Pelkhu Tso vorbei. Während der Fahrt können Sie die vergletscherten Flanken des Shishapangma (8027 m) bestaunen. Über einen 5236 m hohen Pass gelangen Sie nun nach Kyirong, ca. 28 km vor der Grenze zu Nepal. Falls Sie noch Zeit und Lust haben, können Sie hinauf zum Kloster von Kyirong fahren und sich bei einem spektakulären Ausblick von Tibet verabschieden. Übernachtung im sehr einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 7h, ca. 360 km).

18. Tag: Grenzübertritt, Fahrt nach Kathmandu (F/M/A)

Nach Erledigung der Grenzformalitäten gelangen Sie nach Nepal (Rasuwagadhi). Hier erhalten Sie Ihr nepalesisches Visum (25 US$ oder EUR in bar und ein aktuelles Passbild bereithalten!). Anschließend fahren Sie weiter nach Kathmandu. Was für ein Kontrast ist das üppige tropische Grün zur eher kargen Landschaft auf dem Dach der Welt! Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 180 km).

19. Tag: Patan, Pashupatinath & Boudhanath (F/A)

19. Tag: Patan, Pashupatinath & Boudhanath (F/A) 1

Sie besuchen die benachbarte Königsstadt Patan (Lalitpur, UNESCO-Weltkulturerbe). Die Fülle der historischen Gebäude, Pagoden und Tempel, welche mit feinsten Newar-Schnitzereien ausgestattet sind, wird Sie begeistern. Anschließend besichtigen Sie die wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten in Kathmandu: Pashupatinath und Boudhanath. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst morgen) erwartet Sie ein typisch nepalesisches Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

Besichtigung Pashupatinath: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren.

20. Tag: Freizeit und Abreise (F)

20. Tag: Freizeit und Abreise (F) 1

Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

21. Tag: Abreise

Rückflug nach Deutschland.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
03.09.2016 23.09.2016 Reise wird umgeroutet; Flugaufpreis 200 EUR (Lhasa-Kathmandu), 1/2 DZ (männlich) verfügbar 3750 EUR Anfragen
09.10.2016 29.10.2016 3790 EUR Anfragen
15.04.2017 05.05.2017 Erste Anmeldungen liegen vor. 3590 EUR Anfragen
29.04.2017 19.05.2017 3590 EUR Anfragen
07.08.2017 26.08.2017 mit Flug Lhasa – Kathmandu (20 Tage) 3890 EUR Anfragen
02.09.2017 22.09.2017 3750 EUR Anfragen
08.10.2017 28.10.2017 3750 EUR Anfragen
14.04.2018 04.05.2018 3690 EUR Anfragen
28.04.2018 18.05.2018 3690 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 650 EUR
EZ-Zuschlag im August 530 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Etihad Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung außer in Xining
  • Englischsprachige Tourenleitung in Xining
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Bahnfahrten im Softseater (Tagesbahn) bzw. Mehrbettabteil (Nachtbahn)
  • Tibet-Permit
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 15 Ü: Hotel im DZ
  • 3 Ü: Zug (Schlafwagen)
  • Mahlzeiten: 17×F, 14×M, 1×M (LB), 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum China (ca. 155 €), Nepal (ca. 22 €); optionale Ausflüge; Foto- und Videogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

In Tibet: Aufgrund der erreichten großen Höhe über 5000 m sind körperliche Gesundheit und Durchhaltevermögen wichtige Voraussetzungen für diese Reise.

Hinweise

In Tibet erlangen Sie einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Tibeter auf dem Dach der Welt und bewegen sich ab Shigatse abseits ausgetretener Pfade. Sie sollten sich jedoch auch bewusst sein, dass dieses einmalige Erlebnis mit eingeschränktem Reisekomfort (auch im Himmelszug) verbunden ist. Die Restaurants, Unterkünfte (keine Heizung) und Gemeinschaftstoiletten abseits der Haupttouristenattraktionen sind oft sehr einfach.

Service

Nepal

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nepal liegt in Asien zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: der autonomen Region Tibet in der Volksrepublik China im Norden und Indien im Süden, Westen und Osten. Im Norden und Osten erstreckt sich ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Meter den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Nepal ist das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 Prozent des Landes liegen über 3000 Meter.

Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Klima

Durch seine zentrale Lage im Herzen der asiatischen Hochgebirge und die großen Gegensätzlichkeiten der Landschaft (Hochgebirge – Tiefebene) verfügt Nepal über verschiedene Klimazonen. In allen Landesteilen herrscht jedoch starker Monsuneinfluss, der jahreszeitlich bedingte Niederschlagsperioden mit sich bringt. Während der von Juni bis Mitte September andauernden Monsunzeit kommt es in ganz Nepal zu anhaltenden Regenfällen, die in der Folge auch zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Erdrutschen führen können, was wiederum Reisebehinderungen nach sich zieht. Zu den von uns ausgesuchten Reiseterminen ist mit derartigen Behinderungen jedoch normalerweise nicht zu rechnen. Während der klassischen Reisezeiten im Vor- und Nachmonsun (März-Mai und Oktober-Dezember) sowie auch im Januar/Februar ist das Wetter in Nepal meist freundlich und die Niederschlagshäufigkeit und -menge eher gering. Nachmittägliche Quellwolkenbildung und daraus resultierende Niederschläge sind möglich, doch Schlechtwetterperioden dauern nur sehr selten länger als 3-4 Tage und bringen in den Tallagen keine übermäßigen Niederschlagsmengen.

Die Witterungsbedingungen in Nepal hängen von der Jahreszeit und im Gebirge zusätzlich von der Höhenlage ab. Aus diesem Grund ist es schwierig, für die Trekkingrouten präzise Temperaturvorhersagen zu machen. Am besten verdeutlicht dies das Temperaturdiagramm von Namche Bazar im Everest-Gebiet (s.u.). Generell gilt auch in Nepal, dass das Wetter dort genauso wenig vorhersehbar ist wie bei uns.

Im Wesentlichen kann man das Jahr in drei Jahreszeiten einteilen: Frühjahr (Ende Februar-Mai), Monsunzeit (Juni-Mitte September) und Herbst (Oktober-November).

Im Frühjahr herrschen angenehm warme Temperaturen, die Sicht ist nicht so klar wie im Herbst (meist ab Mittag Dunstbildung und Quellwolken), dafür kann man sich ab Mitte März (je höher, desto später) an der Blüte der Rhododendren und anderer Blumen erfreuen. Ab März steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer am Nachmittag.

Ab Mai beginnt die Vormonsunzeit, es ist der heißeste Monat im Jahr mit schwüler und feuchter Luft. Dennoch zählt der Mai als Reisezeit, die Nachttemperaturen im Gebirge sind am höchsten, es gibt wie im März und April nur gelegentliche Schauer und die Sicht ist nicht wesentlich schlechter als im April.

Ab Juni beginnt die Monsunzeit, immer mehr feuchte Luft dringt von Süden vor. An den Bergketten des Himalaya steigt diese Luft auf und regnet sich ab. Zum Ende des Monats hin werden die Niederschläge ausgiebiger und andauernd, bis Ende August herrscht nun oft tagelanger Regen.

Das Ende der Monsunzeit leitet den Herbst ein. Ab Mitte September gibt es deutlich weniger Regen. Das Wetter wird klarer, alles ist vom Regen sauber gewaschen und die Landschaft leuchtet satt grün. Im Oktober/November gibt es oft langanhaltende und stabile Schönwetterlagen mit klarer Sicht. In niedrigen Lagen herrschen recht milde Temperaturen, aber in den Bergen sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht recht groß. Sie sollten sich bewusst sein, dass es vor allem in den Lodges im Gebirge keine Heizungen und nicht immer warmes Wasser gibt (wenn, dann gegen Gebühr). Teilweise können Sie sich hier jedoch auch warme Decken ausleihen.

Zum Dezember hin wird es deutlich kühler, auch in Kathmandu, besonders nachts. Bis Mitte/Ende Februar dauert der Winter, es herrscht weitestgehend klares und trockenes Wetter. Da es in der Winterjahreszeit auch mal empfindlich kalt werden kann und es in den nepalesischen Unterkünften generell keine Heizungen gibt, empfehlen wir Ihnen warme Kleidung und eventuell auch ein wärmendes Fleece-Inlet für die Nacht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Aufenthaltsräume sparsam beheizt werden, da Feuerholz vor allem in den Bergen ein extrem rares Gut ist. Ungern möchten wir zur Rodung der Wälder Nepals beitragen.  

Mögliche Auswirkungen des Klimas auf Ihre Reise

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind und es deshalb bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen kann. Auch wenn wir besonders bei unseren Trekkingtouren gewisse „Puffertage“ eingeplant haben, ist die Einhaltung unserer Programme von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig.  Bitte beachten Sie, dass jegliche Wetterprobleme rechtlich zum „allgemeinen Lebensrisiko“ zählen und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten (für z.B. alternative Hubschrauberflüge) nicht von DIAMIR übernommen oder erstattet werden können! Bitte beachten Sie, dass solche Hubschrauberflüge mehrere hundert Euro kosten können, besonders auf dem Rückflug von Lukla nach Kathmandu.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass seit dem 5.12.2013 sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien

Zeitverschiebung

Nepal liegt 4 Stunden 45 Minuten vor der mitteleuropäischen Zeit (MEZ), während der Sommerzeit eine Stunde weniger. Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es in Nepal 16 Uhr und 45 Minuten, während der Sommerzeit 15 Uhr und 45 Minuten.

Politik und Gesellschaft

Seit den Wahlen vom April 2008 befindet sich Nepal im politischen Wandel. Die Wahlen wurden von der Partei der Maoisten gewonnen und seit Mai 2008 wurde Nepal zur Republik ausgerufen. Der offizielle Staatsname ist jetzt Demokratische Republik Nepal (Federal Democratic Republic of Nepal), regiert wird in Form einer Parlamentarischen Demokratie. Der letzte König des ehemaligen Königreiches musste seinen Palast in Kathmandu verlassen und die konstitutionelle Monarchie wurde damit abgeschafft. Staatsoberhaupt ist Dr. Rambaran Yadav. Seitdem ist der 29. Mai neuer Nationalfeiertag (Republic day) Nepals.

In Nepal leben zurzeit etwa 30 Millionen Menschen, die den verschiedensten Bevölkerungsgruppen angehören. Bei einer Fläche von 147.181 km² entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von durchschnittlich etwa 192 Einwohnern pro Quadratkilometer, wobei die fruchtbaren Täler und Ebenen wesentlich dichter besiedelt sind, als die Gebirgsregionen des Himalaya. Circa 3-5 Millionen Menschen leben in der multikulturellen Hauptstadt Kathmandu und in ihren Vororten.

Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt mit 2,4% relativ hoch und hält seit Jahren unvermindert an. Die Bevölkerung gehört verschiedenen religiösen Gruppierungen an, die jedoch alle friedlich nebeneinander existieren. Den 80% Hindus stehen zwar nur 15% Buddhisten (sowie jeweils reichlich 2% Moslems und Christen) gegenüber, doch prägen die Zeugnisse der buddhistischen Kultur und Religion besonders in den touristisch erschlossenen Regionen oft das Bild. Die offizielle Landessprache ist Nepali. Als zweite Amtssprache ist Englisch jedoch sehr weit verbreitet und wird fast überall verstanden und gesprochen.

Kultur und Religion

Nepal ist, was die Freiheit der Religionsausübung anbelangt, geradezu vorbildlich weltoffen und tolerant. Obwohl über 80% der Bevölkerung Hindus sind, existieren alle Religionen friedlich nebeneinander, ohne dass es dabei zu größeren Problemen oder gar gewalttätigen Auseinandersetzungen fanatischer Religionsanhänger kommt. Das traditionell gute Verhältnis zwischen Hindus und Buddhisten spiegelt sich darin wieder, dass oft religiöse Stätten und Heiligtümer auf engem Raum nebeneinander existieren oder gar von Anhängern beider Religionen gleichermaßen verehrt werden.

Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen Feste und Feierlichkeiten wird hier dem Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet, die dem Reisenden in einem fremden Land jedoch eigentlich selbstverständlich sein sollten. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und Ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren. Hier noch einige nützliche Tipps und Hinweise:

· In einigen Tempeln ist der Zutritt für Nicht-Hindus verboten.

· Lederartikel dürfen generell nicht in den Tempelbezirk mitgenommen werden.

· Von Besuchern eines Hindutempels oder eines buddhistischen Schreins wird erwartet, dass man als Zeichen des Respekts seine Schuhe auszieht. Deshalb sind offene Sandalen das praktischste und bequemste, wenn Sie Tempel und Stupas besuchen.

· Es ist besser Opfergaben oder Personen, die auf dem Weg zu einem Schrein sind, nicht zu berühren.

· Rindfleisch ist für Hindus verboten. Alle weiblichen Tiere werden grundsätzlich nicht geschlachtet.

· Man geht traditionell im Uhrzeigersinn um einen Tempel oder um eine Stupa! Das Gleiche gilt auch für Mani - Mauern oder -Steine, die man im Uhrzeigersinn umrundet oder auf der linken Seite passiert.

· Im Allgemeinen ist es erlaubt Tempel, Stupas und Monumente zu fotografieren. Es ist jedoch besser, vorher eine autorisierte Person um Erlaubnis zu fragen.

Sicherheit

Nepal ist im Allgemeinen ein sehr sicheres Reiseland. Auch wenn ab und an über politische Demonstrationen in Kathmandu zu hören ist, bedeutet dies nach einhelliger Einschätzung aller Reiseexperten für Gruppenreisende kein erhöhtes Risiko, insbesondere wenn einheimische Guides mit den Touristen unterwegs sind.

Grundsätzlich muss aber in Nepal jederzeit mit Zwangsstreiks jedweder Art, auch im Kathmandutal und mit Blockaden/Straßensperren gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen, aber Touristen sind dabei noch nicht zu Schaden gekommen. Auf unseren Touren bereisen wir im Übrigen ausschließlich Gebiete, deren allgemeine Sicherheit nach den Erfahrungen vieler Jahre kein Risiko für den Reisenden darstellt. Der nepalesische Staat tut darüber hinaus allerhand für die Bekämpfung von Kriminalität und den Schutz ausländischer Touristen.

Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im Allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung lebt nach wie vor weit unter dem europäischen Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht.

Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Basaren oder während der Fahrt im Bus besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden.

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-Stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen wahrscheinlich kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für eine Reise nach Nepal ist ein Visum erforderlich, welches von den Vertretungen Nepals (Botschaften und Konsulate) bei Vorlage eines noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepasses ausgestellt wird (Kinderausweise für Kinder bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt, wenn sie mit einem Lichtbild versehen sind). Die weitaus einfachste Möglichkeit, die wir auch empfehlen, ist die Ausstellung des Visums bei der Einreise auf dem Flughafen in Kathmandu.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach nepalesischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, mehrere Fotokopien anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass zur Ausstellung jeglicher Visa jeweils 1 Passbild benötigt wird! Dieses muss bei der Visa-Ausstellung bei Einreise auf dem Flughafen ebenso bereit gehalten werden wie die möglichst passende Visa-Gebühr (in USD oder Euro) und der gültige Reisepass (Änderungen jederzeit möglich, die aktuellsten Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de).

Inzwischen gibt es in der Ankunftshalle am Flughafen in Kathmandu Automaten, wo Sie Ihren Pass selber scannen, alle für das Visum benötigte Informationen eingeben und dank integrierter Webcam ein Foto machen können. Damit ist das Visum inklusive Foto online gespeichert und Sie brauchen das Visa-Formular nicht per Hand ausfüllen. Dieser Service ist kostenlos und geht relativ schnell, aber bei Stromausfall oder anderen technischen Störungen können diese Automaten auch außer Betrieb sein. Danach müssen Sie sich trotzdem noch am Schalter für Passkontrolle und Visa-Ausstellung anstellen. Dort wird das per Hand ausgefüllte Einreise-Formular (arrival information) eingesammelt und nach Bezahlung der Visa-Gebühren bekommen Sie Ihr Visum in den Pass eingeklebt.

Zollbestimmungen

Für die Ein- und Ausfuhr von Zigaretten, Tabak, Alkohol, Parfum usw. gelten die allgemein üblichen Bedingungen, d.h. ein gewisser Eigenbedarf kann zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden. Auch Ausrüstungsgegenstände und Proviant sind zollfrei, wobei aber keine Ausrüstungsteile im Lande verkauft werden dürfen.

Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Verboten ist darüber hinaus auch die Ausfuhr von Gegenständen, die älter als 100 Jahre sind.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekranken-versicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, können dabei schnell Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Eine solche Versicherung können Sie i.d.R. für eine Deckungssumme von 5000 EUR abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges nicht immer ausreichend ist. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen den DIAMIR-Premium-Schutz. Für nur 5 Euro Aufpreis pro Person kann der Betrag der versicherten Bergungskosten von 5000 EUR auf 15.000 EUR erhöht werden. Dies empfehlen wir besonders unseren  Trekking- und Expeditionsreisenden. Bei Fragen zu Versicherungen beraten wir Sie gern!

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Nepal geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mit entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Im Großen und Ganzen ist Nepal in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Vereinzelt sind in einigen Gebieten verschiedene Tropenkrankheiten anzutreffen. Zur Vorbeugung können daher verschiedene Schutzmaßnahmen, wie z.B. Impfungen notwendig sein. Die Gebirgsregionen sind davon jedoch ausgenommen. Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. 

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist keine Vorschrift für die Einreise, allerdings ist die Mitnahme dessen sicherlich kein Nachteil. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Hepatitis A und ggf. auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Impfungen gegen Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis und Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) sind nicht zwingend erforderlich und sind lediglich bei längeren Aufenthalten empfehlenswert. Lassen Sie sich dazu bitte von Ihrem Arzt beraten.

Malaria

Auch wenn schon Fälle gemeldet wurden, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung für Touristen in Nepal sehr gering. Es gibt kein Malaria-Risiko in Kathmandu, Pokhara oder in der Gebirgsregion.

Malaria kommt lediglich im südlichen Gürtel Nepals (im Terai) vor und das größte Risiko besteht in den Monaten Juni bis August. Obwohl sich der Chitwan-Nationalpark auch im Terai befindet, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung dort glücklicherweise außerordentlich gering (kein uns bekannter Fall in den letzten 20 Jahren bei vielen hunderttausend Besuchern). Wir empfehlen, dass Sie sich vor Moskitostichen schützen, halten aber eine medikamentöse Malariaprophylaxe bei kurzen Besuchen im Chitwan-Nationalpark für nicht notwendig.

Eine medikamentöse Prophylaxe gegen Malaria empfiehlt sich für Reisen ins Terai in den warmen Monaten von April bis Oktober, speziell in den Distrikten Dandeldhura, Kanchanpur, Kailali, Bardia und Banke ganz im Westen; Nawalparasi im zentralen Terai; Sindhuli, Mahottari und Dhanusha weiter östlich; Morang, Jhapa und Ilam ganz im Osten; und Kavre östlich angrenzend an das Kathmandutal.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· Leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel / Mittel gegen Magen- & Darmbeschwerden

· Medikamente zur Wundbehandlung

· Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· Augentropfen (gegen Bindehautentzündung), Halstabletten, Nasenöl

· Beim Trekking zusätzlich Erste-Hilfe-Material

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen lokalen Gerichte kennenlernen. In den Restaurants kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Sämtliche Restaurants und Bars im Touristenviertel Thamel schließen um 23 Uhr.

Während unserer Trekkingtouren bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Mahlzeiten bestehende à la carte-Vollverpflegung an. 

Fotografieren und Filmen

Dies ist prinzipiell überall möglich und Nepal bietet durch seine landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt auch unzählige lohnende Motive. Bitte bringen Sie ausreichend Akkus von zu Hause mit! Respektieren Sie bitte auch unbedingt die in Einzelfällen bestehenden Fotografier-Verbote, besonders in religiösen Stätten und Heiligtümern!

Für professionelle Videoaufnahmen in Nationalparkregionen ist eine spezielle Genehmigung erforderlich, die gegen Gebühr erteilt wird. Die Höhe dieser Gebühren („Film Permit“) ist oft beträchtlich und variierte in den letzten Monaten mehrfach. Aktuelle Auskünfte zur derzeitigen Situation erteilen wir auf Anfrage. Für die Nichtbeachtung der Vorschriften und evtl. daraus resultierende Strafen können wir keinerlei Haftung übernehmen. Aufnahmen mit normalen Camcordern sind davon ausgenommen.

Bekleidung

Für den normalen Touristen ist je nach Landesgegend und Jahreszeit tagsüber leichte, luftige Sommerkleidung und wegen der im Gebirge empfindlichen Kühle am Abend warme Reservekleidung zu empfehlen. Für die oft kurzen aber heftigen Regenschauer ist entsprechende wetterfeste Bekleidung (z.B. Goretex-Jacke und -Hose) empfehlenswert, bei ausgedehnten Trekkingtouren obligatorisch.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich in einem sehr religiösen Land befinden, in dem auf gewisse Dinge besonders Wert gelegt wird. So gelten kurze (kniefreie) Hosen, knappe Kleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar wird und diese Regelung oft nicht mehr sehr streng gehandhabt wird. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Das Mitführen einer praktikablen Kopfbedeckung (Schirmmütze, Kopftuch o.ä.) zum Schutz vor der intensiven Sonne ist (nicht nur im Gebirge) dringend anzuraten.

Gesundheit

Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

· Trinken Sie niemals Leitungswasser.

· nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden; zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

· nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen; auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden,

·  keine Salate oder nichtschälbares Obst essen

· kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten.

Des Weiteren sollten Sie sich vor Sonnenbrand schützen, z.B. durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotions mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr. Für die Lippen ist ein spezieller Sunblock-Lippenstift (LSF mind. 20) sinnvoll, der gleichzeitig rückfettend wirkt und raue Lippen vermeidet.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour auch in medizinischen Fragen stets behilflich sein. Bedenken Sie jedoch bitte, dass unsere DIAMIR-Tourenleiter trotz bestem Wissen und umfangreicher Erfahrungen einen Arzt nicht ersetzen können.

Reisegepäck

Eine Übersicht aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie unserer detaillierten Mitnahmeempfehlungen entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen dringend, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten täglich den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. In den verschiedenen Städten, welche wir auf einigen unserer Reisen besuchen, gibt es in Hotels auch oft die Möglichkeit, Kleidung für wenig Geld waschen zu lassen (in Kathmandu ca. 50 bis 100 Rupien pro Kilo).

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes sind Rucksack oder Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes möchten wir Sie dringend bitten, bei Reisen mit Trekkingteil von der Benutzung von Koffern abzusehen. Der Gebrauch einer stabilen Schutzhülle für Ihr Gepäckstück (z. B. Seesack) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern hat sich als sehr praktisch erwiesen - auch weil die Rucksäcke bzw. Reisetaschen ohne Schutzhülle teilweise durch den Transport durch die Träger leiden können. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen der bewährten, aber nicht wasserdichten  DIAMIR-Packsäcke als Schutzhülle für Ihren Rucksack oder Ihre Reisetasche vor Ort in Kathmandu zum Preis von 15 EUR zu erwerben. Als ergänzender Schutz vor Regen empfiehlt es sich, jegliche Bekleidung mit wasserdichten Plastiktüten zu schützen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Während in einigen wenigen Läden feste Preise gelten, lohnt es sich in fast allen Geschäften und besonders auf Basaren stets zu feilschen. Der erstgenannte Preis ist besonders bei einem Fremden mit Sicherheit deutlich zu hoch. Der Versuch, zu handeln, wird erwartet und bleibt er aus, ist der Verkäufer oft regelrecht enttäuscht und schätzt Sie als arrogant ein. Der nach langem Handeln dann schließlich ganz zerknirscht gewährte „einmalige, ganz ungewöhnliche Sonderrabatt“ ist einkalkuliert und bringt den Händler und seine Familie mitnichten an den Bettelstab, wie dieser Ihnen vielleicht weismachen will.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs jedoch stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten. Außerdem ist es strengstens verboten, Gegenstände die über 100 Jahre alt sind, aus Nepal auszuführen. Zuwiderhandlungen können in einem solchen Fall extrem teuer werden und Ihnen den Spaß an der Reise gründlich verderben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist überall die Nepalesische Rupie (Kurs etwa 1:111, Stand Oktober 2015). EUR werden ebenso wie USD im Einzelhandel normalerweise nicht angenommen. Daher ist es erforderlich, sich am Beginn der Reise (nach der Ankunft im Hotel in Kathmandu) mit der Landeswährung einzudecken. Der Umtausch von EUR (genau wie CHF oder USD) als Bargeld ist problemlos in zahlreichen Wechselstuben oder auch im Hotel möglich. Reiseschecks (nur als Notfall-Reserve zu empfehlen, da Eintausch nur gegen schlechten Kurs) oder andere Währungen werden oft nur in größeren Banken entgegengenommen. Kreditkarten werden zwar zunehmend zur Zahlung größerer Beträge akzeptiert (besonders VISA), jedoch ist die überwiegende Mehrzahl aller Einkäufe nach wie vor nur mit Bargeld möglich. Die Auszahlung von Bargeld von Ihrem Kreditkartenkonto oder mit EC-Card ist nur in den größeren Kreditinstituten in Kathmandu möglich und an die stark begrenzten Öffnungszeiten gebunden. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist. Geldautomaten sind mittlerweile in den größeren Orten, besonders in Kathmandu, Pokhara, Patan/Lalitpur und Bhaktapur verfügbar. Gern gibt Ihnen unser DIAMIR-Tourenleiter auch einen Tipp, wo und wie Sie am günstigsten umtauschen bzw. zu Bargeld kommen. Bitte beachten Sie, dass Sie meist maximal 10.000/20.000 Rupien auf einem Mal abheben können. Es ist für uns gewöhnlich sehr schwierig abzuschätzen, wie viel Geld für persönliche Ausgaben jeder unserer Reisegäste unterwegs benötigt. 

Daher als Anhaltspunkt im Folgenden einige durchschnittliche Preise:

Mittag- oder Abendessen
ca. 5 EUR im Kathmandutal, je tiefer in den Bergen desto teurer, 10-15 EUR

Eine große Flasche Bier
ca. 3-5 EUR und je höher desto teurer 5-8 EUR

Alkoholfreie Getränke
Wasser ca. 20-100 Rupien (0,20-1,00 EUR), je tiefer in den Bergen desto teurer, 2-3 EUR

Die o.g. Lebensmittelpreise sollen natürlich nur als Richtwert dienen. Logischerweise sind alle Dinge, die erst mühsam dorthin transportiert werden müssen, im Gebirge (vor allem im Everest-Gebiet) deutlich teurer, da die Transportkosten in entlegenen Gegenden nicht selten ein Vielfaches des Warenwertes ausmachen. Und natürlich ist es fast überall möglich, sich sowohl billiger als auch teurer zu verpflegen bzw. Einkäufe zu tätigen.

Um Ihnen einen Anhaltspunkt für die Mitnahme von Geld zu geben, hier die langjährigen Erfahrungswerte zu den durchschnittlichen Ausgaben unserer Reisegäste:

Kulturrundreise: ca.   80…150 EUR / Woche 

Lodgetrekking: ca. 100…150 EUR / Woche

Zelttrekking: ca.   50…100 EUR / Woche

Planen Sie dabei lieber eine kleine Reserve für Souvenirs oder unvorhergesehene Ausgaben ein, denn die Bargeldbeschaffung z. B. im Gebirge kann unter Umständen nur schwer (schlechter Kurs) oder gar nicht möglich sein.

Detaillierte Informationen zum Thema Trinkgeld finden Sie in den Toureninformationen, wo alle häufig gestellten Fragen beantwortet werden. 

Stromversorgung   

Bitte beachten Sie, dass elektrischer Strom, wie er z.B. für das Wiederaufladen von Akkus etc. benötigt wird, während Trekkingtouren oft nur in begrenztem Umfang zur Verfügung steht (häufig nur an zentraler Stelle z.B. im Aufenthaltsraum und meist gegen Gebühr). In den Haupttrekkingregionen ist elektrischer Strom normalerweise in allen Orten verfügbar. Normalerweise heißt dabei jedoch, dass keine Garantie dafür übernommen werden kann, da die kleinen Wasserkraftwerke bei Defekten oft tagelang nicht repariert werden können.

Ein Adapter für die Steckdosen ist nicht erforderlich und normale Flachstecker sind i.d.R. überall passend. Bitte beachten Sie, dass es in dem armen Land Nepal völlig normal ist, dass der Strom für mehrere Stunden am Tag abgeschaltet wird. Die Versorgung läuft dann meist über Notstrom, was aber nicht garantiert werden kann. Zum Beispiel wird Kathmandu nur sechs Stunden pro Tag mit Strom versorgt, d.h. 18 Stunden Stromausfall täglich. In vielen Hotels laufen während dieser Zeiten Diesel-Aggregate. Allerdings können auch diese die Grundversorgung nicht abdecken, da Kraftstoff generell knapp und teuer ist.

Kommunikation

Nach der sicheren Landung und der Ankunft in Kathmandu oder auch später einmal besteht bei vielen Reisenden der Wunsch, sich zu Hause zu melden. Dies ist in größeren Städten per Telefon, Fax oder E-Mail problemlos möglich. In Kathmandu gibt es zahlreiche kleine Läden, die diese Dienstleistungen zu sehr günstigen Preisen anbieten (schon ab 50 Rupien pro Minute). Stets sollte man sich dabei vorher verbindlich über Preis und Abrechnungstakt informieren. E-Mail-Zugang und internationale Telefonverbindungen sind auch von Lukla und Namche Bazar (Everest-Region) aus möglich. Dies kann jedoch technisch bedingt auch einmal mehrere Tage hintereinander nicht funktionieren, so dass man sich nicht darauf verlassen sollte. Zum Telefonieren mit deutschem Mobiltelefon gibt es eingeschränkt Roaming-Verträge zwischen deutschen und nepalesischen Telefonanbietern. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren können. Aktuell hatten vor allem Gäste mit vodafone-Handys kein Netz in Kathmandu.

Wenn Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren möchten, empfehlen wir Ihnen eine örtliche SIM-Karte für Ihr Handy zu kaufen. Diese gibt es z.B. von NTC oder NCELL in speziellen Läden für ca. 500 Rupien (inkl. Guthaben). Sie benötigen für den Kauf der SIM-Karte ein Passfoto und eine Passkopie sowie ein SIM-lock-freies Handy.

Anrufer aus Deutschland müssen für Nepal folgende Vorwahl nutzen: 00977 (Folgenummer ohne „0“). Folgende Vorwahlen wählen Sie nach Dtl. (0049), A (0043) und CH (0041).

Wir empfehlen, Postkarten im Hotel abzugeben, diese werden regelmäßig auf die Post gebracht und dort direkt abgestempelt. Leider gibt es für die roten Briefkästen keine Garantie, wann und ob diese geleert werden. 

Literatur über Nepal

Natürlich gibt es sehr viele Bücher über Nepal, vor allem Romane und Reisebeschreibungen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Rother Wanderführer, Annapurna Treks – Stephan Baur & Susanne Kauper (ISBN 978-3763343942) 

Wanderführer von outdoor – der Weg ist das Ziel:

· Nepal: Mount Everest Trek 
  Kai Gildhorn (ISBN 978-3866863279)
· Nepal: Trekking durch Helambu, Gosaikund und Langtang
  Kay Tschersich (ISBN 978-3893925520)
· Nepal: Annapurna 
  Iris Kürschner (ISBN 978-3866863729) 

Göttin auf Zeit. Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu – Gerhard Haase-Hindenberg (ISBN 978-3453120334)

Kauderwelsch, Nepali Wort für Wort – Hand Gayaka Voßmann (ISBN 978-3894160647)

Praktische Tipps

Sonstiges

Insbesondere in der Monsunzeit und in flacheren, feuchten Gebieten kann es Blutegel geben. Diese sind nicht gefährlich, aber sehr flink und können durch fast jede Kleiderfalte schlüpfen. Am besten prüfen Sie auf Wanderungen durch feuchtes Gras ab und zu, ob Sie einen Blutegel finden. Sollte sich ein Blutegel an Ihnen festgesaugt haben, bestreuen Sie ihn am besten mit Salz - dann fällt er ab.

Ein anderes Tier, welches sich ab und zu ungebeten ins Hotelzimmer schleichen kann, ist der Gecko. Diese nützlichen Tiere werden von Licht angelockt. Sie fressen gerne Moskitos und andere Insekten und sind völlig harmlos.

Noch ein paar praktische Tipps

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine nepalesische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben. Normalerweise gibt man in Nepal nicht die Hand, besonders nicht Frauen, sondern grüßt mit “Namaste”, einer Geste, die an eine Gebetshaltung erinnert, bei der die beiden Handflächen zusammengelegt werden.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in Nepal nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Nepal ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei besser nicht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung, aber nicht an Straßenbettler (auch wenn diese noch so rührige Geschichten auftischen!)

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Außerdem werden Sie in Nepal mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen „Ritual“ konfrontiert: Regelmäßiges Reinigen des Rachens wird mehrmals stündlich genussvoll durchgeführt. Das Resultat wird an Ort und Stelle lauthals ausgespuckt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

· Tischsitten in Nepal sind ganz anders als zu Hause. In einem typischen nepalesischen Haushalt mag es weder Teller, Messer, Gabeln oder Löffel zu Tisch geben. Die Nepalesen benutzen die rechte Hand zum Essen. Das heißt jedoch nicht, dass Gäste keine Gabeln oder Löffel benutzen dürfen.

· Berühren Sie mit der linken Hand keine Personen oder Lebensmittel. Die linke Hand wird in vielen Ländern als „unrein“ angesehen.

· Ziehen Sie beim Betreten von Wohnhäusern bitte Ihre Schuhe aus, da auch diese als „unrein“ betrachtet werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußsohlen auf niemanden zeigen.

· Alles, was mit einem benutzten Messer, Löffel, mit den Fingern, mit den Lippen oder etwas anderem, das mit Speichel in Berührung gekommen sein könnte, in Kontakt kommt, wird als “Jutho” –  das heißt “unrein” – betrachtet. Es würde einen Nepalesen demütigen, wenn ihm solch unreines Essen angeboten würde. Auch sollte ein Teller, auf dem solche Esswaren lagen, nicht wieder benutzt werden, ohne ihn abzuwaschen. Die Küche eines Nepalesen sollten Sie nicht betreten.

Nepal.de

Nepal.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Nepal und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Nepal.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Nepal.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

China

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Die Volksrepublik China hat das flächenmäßig viertgrößte Staatsgebiet der Welt. Kein anderer Staat hat mehr direkte Nachbarländer: Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland, Mongolei und Nordkorea. Festlandchina ist mit 9,5 Mio. km² so groß wie die USA oder Europa bis zum Ural.

Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca. 4.500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4.200 km. Der längste Fluss Chinas ist mit 6.300 km der Yangtze, der höchste Berg der Mount Everest mit 8.848 m und der größte See der Qinghai-See mit ca. 5.000 km².

Das gesamte Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen: Der Osten Chinas ist von vier großen, dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt. An den Küsten befinden sich die Deltas seiner größten Flüsse. Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Das Gebiet hat eine Höhe von maximal 500 m über dem Meeresspiegel. Westlich an die Ebenen schließen sich zahlreiche Gebirge mit Hochebenen und großen Becken an: die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1.000 bis 2.000 m.

Westchina hat einen ausgesprochenen Hochgebirgscharakter mit dazwischen liegenden Hochebenen. Die größten Gebirge sind: Himalaya, Tianshan, Pamir und das Hochland von Tibet. Die Gesamtregion liegt durchschnittlich 4.000 m über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist zusammen mit der Inneren Mongolei auch der trockenste Landesteil, für dessen ausgeprägtes Wüstenklima die Gobi und die Taklamakan stehen.

Die zwei wichtigsten – und längsten – Flüsse sind der Yangtze und der Gelbe Fluss Huang He. Die Flüsse fließen von Westen nach Osten, d. h. aus den Hochregionen mit Schnee und Gletschern, aber wenig Niederschlag, in die Ebenen mit viel Niederschlag.

Aus der Größe Chinas ergibt sich eine Vielfalt an Landschaften, Völkern und Kulturen, die in der gebirgigen Westhälfte noch ausgeprägter als im flacheren Osten sind. Auch die klimatischen Bedingungen und damit die Bewohnbarkeit der einzelnen Regionen unterscheiden sich stark. Das Hochland von Tibet ist tw. sehr dünn besiedelt, das uigurische Xinjiang etwas dichter, die Wüsten Taklamakan und Dsungarei sind praktisch menschenleer.

Klima

Das Klima ist so vielfältig wie die Geografie: Im Westen, Norden und Nordosten herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch. Tibet hat ein spezielles Hochgebirgsklima. Beste Reisezeit für Zentralchina (inkl. Tibet) sind die Monate April bis Juni und Mitte August bis Mitte Oktober. Beste Reisezeit für Westchina sind die Sommermonate.

Zeitverschiebung

Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt während unserer Sommerzeit +6h und während unserer Winterzeit +7h. Generell ist in ganz China die Pekinger Zeit maßgebend, d.h. innerhalb des kompletten Landes gibt es keine Zeitverschiebungen. Es exisitiert darüber hinaus eine inoffizielle Xinjiang-Zeit von +5h, so dass man sich im Zweifelsfall über die korrekte Uhrzeit vergewissern sollte.

Politik und Gesellschaft
Die Volksrepublik China ist mit 1,34 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde und der flächengrößte Staat in Ostasien.

In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen und Hungersnöte. Die Volksrepublik China geht deshalb in der Bevölkerungspolitik Wege, die weltweit einzigartig sind und im Inland wie Ausland Kontroversen auslösen (siehe Einkindpolitik).

Das heutige Staatsgebiet gliedert sich in 22 Provinzen und 5 Autonome Gebiete. Davon machen die größten 3 Provinzen 45 % der Staatsfläche aus: Xinjiang und Tibet im Westen sowie die Innere Mongolei im Norden. Ca. 92 % der Bevölkerung Chinas sind Han-Chinesen. Dazu existieren über 55 anerkannte nationale Minderheiten. Die Bevölkerungsdichte beträgt ca. 136 Einwohner/ km². Diese geringe Zahl ist darauf zurückzuführen, dass etwa Westchina eine sehr niedrige Bevölkerungszahl auf großem Territorium aufweist. Der bei weitem größte Teil der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen. Etwa 115 Mio. Menschen, also fast 10 % der chinesischen Bevölkerung, konzentrieren sich auf einer Fläche von nur 50.000 km².

Verbreitete Religionen sind Buddhismus, Daoismus, Islam, Christentum und Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei), daneben ist alter chinesischer Volksglauben sehr einflussreich. Offiziell ist die VR China ein atheistischer Staat.

Am 1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat, welcher von der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) regiert wird. Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder hergestellt, jedoch kostete die teils desaströse Politik Maos Dutzende Millionen von Menschen das Leben, wie zum Beispiel „im großen Sprung nach vorn” oder der Kulturrevolution. Nach Maos Tod übernahm der pragmatischere Deng Xiaoping die Führung. Durch die Reformpolitik Deng Xiaopings wurde der Grundstein für das moderne China gelegt.

China wurde bis in die 1990er Jahre als Entwicklungsland eingestuft, entwickelt sich aber seit der teilweisen wirtschaftlichen Öffnung zunehmend zu einer Großmacht. 

Westchina
Westchina ist ein politischer, aber weniger ein geografischer Begriff. In etwa sind dazu die zwei westlichen Autonomen Gebiete Tibet und Xinjiang zu zählen. Sie machen zusammen 32 % der Fläche der Volksrepublik China aus, aber nur etwa 2 % der Bevölkerung.

Diese Gebiete wurden von China im Verlauf der Geschichte immer wieder annektiert, haben aber auch zeitweilig ihre Selbständigkeit zurück erlangt. Seit dem Ende des chinesischen Bürgerkriegs 1949 werden für die zum Teil harte Politik gegenüber den Westprovinzen auch bevölkerungspolitische und kulturelle Gründe ins Feld geführt.

Tibet (1.268.947 km², 2,81 Millionen Einwohner) wurde 1950 von China okkupiert und wird seither trotz nomineller Autonomie politisch bevormundet. Viele Tibeter sind seitdem nach Indien und in andere Staaten geflüchtet oder ausgewandert; die verbliebenen etwa zwei Millionen Tibeter sehen als ihr Oberhaupt mehrheitlich den Dalai Lama an.

Das nordwestliche Autonome Gebiet Xinjiang (1.774.034 km², 19,99 Mio. Einwohner) ist mehrheitlich von muslimischen Uiguren bewohnt, die in den letzten Jahren vermehrt auf eine echte Autonomie drängen. In den letzten Jahren kann hier vermehrt die Bildung von Gruppen und Organisationen beobachtet werden, die dieses Ziel sowohl mit gewaltlosem Widerstand aber auch mit Mitteln der Gewalt durchsetzen wollen. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA werden diese Aktionen von Seiten Chinas offiziell als Terrorismus betrachtet.

Sicherheit
China ist vergleichsweise ein sehr sicheres Reisegebiet. Die Kriminalitätsrate liegt weit unter der in den meisten anderen Ländern der Erde.

Auf Grund der leider in ländlichen Gegenden weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der ländlichen Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die manchmal Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung keine richtige Straftat ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. 

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“).

Sollte dennoch etwas wegkommen, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Reiseleiter und/oder den Beherbergungsbetrieb und dann an die Polizei (Notrufnummer auch in China/Tibet 110, Feuerwehr 119, Krankenwagen 120). In schwierigen Situationen setzen Sie sich mit der Botschaft bzw. dem Konsulat in Verbindung.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen ein Visum zur Einreise in die VR China. Der Reisepass sollte nach Ausreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben.

 

 

Chinesische Botschaft in Deutschland

Märkisches Ufer 54
10179  Berlin

Tel.: 030-27588 0
Fax: 030-27588 221
Web: www.china-botschaft.de

Besuchen Sie während Ihrer Reise Tibet, ist ein spezielles Permit (Erlaubnisschein) erforderlich, welche von DIAMIR für unsere Gruppen besorgt wird. Dazu ist es zwingend erforderlich, dass etwa 14 Tage vor Reisebeginn eine farbige Kopie des China-Visums sowie eine farbige Kopie des Reisepasses (Farbbildseite) bei DIAMIR vorliegen. Den Visa-Antrag erhalten Sie ca. 6 Wochen vor Reisebeginn samt Ausfüllhinweisen und Informationen zur Visa-Beschaffung von uns per Post.

Für die Einreise nach Hongkong und Macau ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger kein Visum erforderlich. Erfolgt die Einreise von „Festlandchina“ aus, so ist unbedingt zu beachten, dass dies visatechnisch eine Ausreise aus der VR China bedeutet. Eine Wiedereinreise nach „Festlandchina“ ist daher nur möglich, wenn das chinesische Visum für zwei- bzw. mehrfache Einreisen ausgestellt ist. Hierauf muss bei entsprechender Reiseplanung bereits bei Beantragung des Visums für die VR China geachtet werden.

Die Einfuhr von Waffen (Messer jeglicher Form und Größe, außer Besteckmesser), Rauschgift und Pornographieartikeln (weite Auslegung!) ist verboten. 400 Zigaretten und 2 Flaschen Spirituosen sowie Devisen in unbegrenzter Höhe dürfen zollfrei eingeführt werden. Devisen und Wertsachen (z. B. Kameras) müssen theoretisch bei der Einreise deklariert werden und zusammen mit der Deklaration bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Wenn etwas davon fehlt, müssen Bescheinigungen der betreffenden Behörden vorgelegt werden oder es wird den Zollvorschriften entsprechend Einfuhrsteuer erhoben. Profi-Videokameras sind genehmigungspflichtig. Die Ausfuhr von Antiquitäten (vor 1959) ist strengstens verboten. Das Gepäck wird bei Ein- und Ausreise genauestens kontrolliert. Auf dem Flughafen Lhasa und bei der Ausreise über Land nach Kathmandu erfolgt eine Röntgenkontrolle des Reisegepäcks.

Achtung: Sehen Sie bitte von der Mitnahme von Bildern des Dalai Lama sowie seinen Schriften ab. Führen Sie bitte keine Unterlagen von „Free Tibet“- Kampagnen oder eine tibetische Fahne mit sich. Sie bringen damit sich, Ihre Reisegruppe, DIAMIR als Reiseveranstalter und die Tibeter selbst in Gefahr!

Reisegepäck

Mit jeder Reisebuchung erhalten Sie von uns detaillierte Empfehlungen für alle auf Ihrer Reise erforderlichen Ausrüstungsgegenstände. Bitte beachten Sie dabei jedoch, dass es sich dabei nur um eine allgemeine Auflistung handelt. Spezielles, persönliches Gepäck ist daher nicht aufgeführt.

Gegen geringe Kosten kann übrigens oft der in größeren Hotels angebotene Wäschedienst (laundry service) genutzt werden, meist sogar über Nacht (Achtung: Eventuell zu beachtende Pflegehinweise in Deutsch können nicht gelesen werden!)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten.

Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Auch hier hoffen wir natürlich, dass all dies niemals benötigt wird. Den relativ geringen finanziellen Aufwand sollten Sie aber in Ihrem eigenen Interesse trotzdem nicht scheuen. Eine solche Versicherung können Sie oft nur für eine Deckungssumme von € 5.000 abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges schnell erschöpft ist. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch China geben. Diese Informationen beruhen auf langjährigen Erfahrungen unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen selbst sehr entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat (siehe ebenfalls Punkt: Impfungen). Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Im Großen und Ganzen ist China in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Bei der Einreise sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Reisende, die sich innerhalb der letzten sechs Tage in einem Land mit Gelbfiebervorkommen aufgehalten haben, müssen bei der Einreise eine Impfbescheinigung vorweisen. Trekking- und Abenteuerreisen verlangen generell eine gute Gesundheit und Kondition. Aufgrund der Höhenlage aller Reiseziele in Tibet ist eine gute körperliche Verfassung erforderlich. Chinesische Ärzte behandeln Ausländer mit besonderer Sorgfalt, müssen jedoch sofort bezahlt werden. Vergessen Sie in einem solchen Fall die Quittung für Ihre Krankenversicherung nicht! Bei einem Unfall holen Sie am besten sofort Hilfe, z. B. bei Ihrem Reiseleiter, im Hotel, bei einem Polizisten, beim Amt für öffentliche Sicherheit oder bei einem Taxifahrer. Falls notwendig, schalten Sie die deutschen diplomatischen Vertretungen ein, wo Sie ggf. auch kompetente Ratschläge bekommen können. Einige bessere Hotels besitzen einen Vertragsarzt oder gar eine Erste-Hilfe-Station. Regelmäßig benötigte Medikamente nehmen Sie bitte unbedingt in ausreichendem Umfang mit.

Ihre Reiseapotheke besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Vorschläge für die Reiseapotheke

·  leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

·  Breitbandantibiotikum

·  Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

·  Tabletten gegen Durchfall und ebenfalls Abführmittel

·  Medikamente zur Wundbehandlung

· gegen Magen- und Darmbeschwerden

·  Augentropfen (gegen Bindehautentzündung)

· beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis A, Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B sinnvoll. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist Vorschrift für die Einreise.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour die leckere einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazufinden sie viele einheimischer Restaurants. Hier kann man zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 2 – 20 EUR rechnen.

Bei den in unseren Reisen im Preis inbegriffenen Mahlzeiten bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Speisen bestehende Verpflegung an. Sollten Sie jedoch unterwegs auch gern einmal eine Kleinigkeit essen oder beispielsweise an einer Trekkingtour teilnehmen, so empfiehlt sich die Mitnahme entsprechender Unterwegs-verpflegung (z. B. Schokolade oder Energieriegel) nach Ihrem persönlichen Geschmack.

Bitte stellen Sie sich bei der Essensversorgung in China teils auf sehr große Restaurants ein. Wir sind natürlich trotzdem immer darum bemüht, Ihnen attraktive und bequeme Örtlichkeiten anzubieten. Jedoch findet man das kleine, gemütliche Restaurant, wie wir es oft in Europa bevorzugen, in China nur selten vor. Die Ursachen liegen in der hohen Anzahl an Menschen, die hier gleichzeitig ihr Essen zu sich nehmen möchten und daran, dass es in China üblich ist, sein Essen zur Mittagszeit im Restaurant einzunehmen, was natürlich gewisse Stoßzeiten verursacht, die erst mal bewerkstelligt werden müssen. Auch dies ist einfach „chinatypisch“ und als Reisegruppe nicht zu umgehen.

Beim Frühstück in China stellen Sie sich bitte darauf ein, dass man in China herzhaft frühstückt. Dadurch kommen vor allem Süßspeisen und Teigwaren etwas kurz. 

Fotografieren & Filmen

Prinzipiell kann in China uneingeschränkt fotografiert werden, ausgenommen sind militärische Anlagen/Operationen sowie strategisch wichtige Bauwerke. In Museen, Tempeln und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, besonders religiöser Natur, ist das Fotografieren meist entweder verboten oder nur gegen zusätzliche (oft erhebliche!) Gebühr gestattet. Profi-Videokameras sind bereits bei der Einreise genehmigungspflichtig. Ansonsten werden Filmverbote oft strenger gehandhabt als Fotografierverbote bzw. sind in vielen Museen/Tempeln deutlich höhere Gebühren für Videokameras als für Fotoapparate fällig.

Bekleidung

Es ist allgemein besser, in China etwas ordentlicher angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Aber kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind nicht angemessen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs bitte stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten.

Zu einem gelungenen Urlaub in China gehört für jeden Chinesen der Besuch in großen Souvenirshops, welche meist auf ein Produkt spezialisiert sind (Seide, Jade usw.). Auf uns Europäer wirkt dies oft befremdlich und ähnelt unangenehmen Verkaufsveranstaltungen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir diese Stopps leider nicht auslassen können, da die Agentur vor Ort dazu angehalten ist, diese in das Programm mit aufzunehmen. Nutzen Sie diese Programmpunkte als reine Informationsveranstaltung, indem Sie ausschließlich die Wissensvermittlung zum jeweils angebotenen Produkt (Herstellung, Verarbeitung usw.) wahrnehmen oder als kleine Teepause. Ein Kauf ist kein Muss, sehen Sie sich bitte nicht dazu genötigt. 

Gesundheit während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen.

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwerfällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Stromversorgung

An den Steckdosen in China liegt 220 Volt (50 Herz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden.

 

Telefonieren

Auslandstelefonate sind von den Poststationen, Telefonläden, den öffentlichen Büros von China-Telecom bzw. größeren Hotels oft möglich. Des Weiteren findet man die gelb-orangenen Schilder mit dem Hinweis „International Phone“ zunehmend auch in kleinen Lebensmittelshops. Die Vorwahlen sind 0049 (nach Deutschland), 0043 (nach Österreich) und 0041 (in die Schweiz). Telefonieren in diesen kleinen Läden ist unkompliziert. Man gibt die gewünschte Nummer an und der Ladenbesitzer wählt. Während des Telefonats wird mit der Stoppuhr die Zeit gemessen und anschließend sekundengenau abgerechnet. In allen Städten und auch fast landesweit hat man Handy-Empfang. Über Auslandstarife für die Nutzung Ihres Handys in der VR China informieren Sie sich bitte bei Ihrem persönlichen Mobilfunkanbieter. Die Vorwahl für Telefonate in die VR China ist 0086.

E-Mail

In jedem Ihrer Hotels (in den größeren Städten) sollte ein Business-Center samt gut ausgestatteten Computern mit Internetverbindung preiswert zur Verfügung stehen. In kleineren Orten gibt es oft Internet-Cafés und „Computer-Spielhöllen“, von wo aus preiswert E-Mails versendet und empfangen werden können. Abgerechnet wird in der Regel im Minutentakt der Internetnutzung.

Post

Die chinesische Post ist sehr zuverlässig und genau. Bis in die letzten kleinen Winkel Tibets fahren furchtlos die grüngelben Fahrzeuge der China-Post. Briefmarken und Ansichtskarten bekommt man allerdings nur auf den Postämtern in größeren Städten oder den Rezeptionen der größeren Hotels. Eine Postkarte nach Deutschland kostet ca. 4,60 Yuan. Sie ist ca. 14 Tage unterwegs.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren sehr stark. Geschäfte, Banken und Ämter öffnen meist gegen 9:00 Uhr, machen zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Mittagspause und 18:00 Uhr Feierabend. Märkte schließen oft erst um 21:00 Uhr. Der Sonntag ist arbeitsfrei.

Geld

Die Währung in China ist der Yuan (ugs. Kuai, Kürzel CNY). Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao (ugs. Mao) oder 100 Fen. Es gibt Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan. Im derzeitigen Wechselkurs (Stand Dezember 2015) entspricht 1 EUR ca. 6,77 Yuan, 1 USD ca. 6,39 CNY und 1 CHF ca. 6,21 CNY.

Fremdwährung darf in unbeschränkter Höhe ein- und ausgeführt werden, muss jedoch deklariert werden. Umgetauscht werden können vor allem USD oder EUR. Geld können Sie in der Regel problemlos in Hotels, auf den internationalen Flughäfen und bei der Bank of China wechseln. In Hotels und größeren Geschäften ist eine Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten oftmals möglich.

An Geldautomaten kann man mit den üblichen Kreditkarten (Visa, Eurocard /Mastercard) und auch mit einer europäischen EC-Karte Geld abheben, wenn sie das mit dem Mastercard-Logo identische Maestro-Logo oder das Cirrus-Logo tragen. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist.

Vielerorts in abgelegenen Provinzen (z.B. Tibet) sind allerdings noch keine bzw. nur sehr wenige Geldautomaten verfügbar, so dass wir für die Reisekasse in dem Fall Bargeld empfehlen.

Für Ihre Chinareise empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Bargeld in EUR und/oder USD Ebenfalls sollten Sie eine Kreditkarte sowie die EC-Karte mit sich führen. Generell ist China von den Lebenshaltungskosten ein preiswertes Reiseland. Zum Beispiel ist eine Mahlzeit in einem Mittelklasserestaurant in etwa 60-70% preiswerter als in Deutschland. Eine Flasche Mineralwasser kostet ca. 3 Yuan. Die Höhe des Betrages in Ihrer Reisekasse hängt natürlich von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Als einen Anhaltspunkt empfehlen wir die Faustregel von 20 EUR pro Reisetag extra.

Um für den Ankunftstag in China Yuan-Bargeld zu haben, ist es ratsam bereits in Deutschland einen kleinen Betrag (ca. 30 EUR p.P.) in Yuan zu tauschen. Der Kurs ist in Deutschland in der Regel ungünstiger als in China. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass gerade bei zeitigen oder sehr späten Ankünften oder Ankünften an Wochenenden in China nur schwierig Geld gewechselt werden kann.

WICHTIG: für Reisegäste aus der Schweiz bei Touren nach Tibet: Wir empfehlen Ihnen für Ihre Reisekasse die Mitnahme von Euro oder Dollar, da es mitunter schwierig ist in Tibet Schweizer Franken in Yuan zu tauschen.

Trinkgeld

Für zufriedenstellend erbrachte Dienstleistungen werden in China Trinkgelder erwartet. Diese sollten sich aber im eigenen Interesse und im Interesse derer, die nach Ihnen dieses Land bereisen, im Rahmen halten. In Restaurants und Taxis rundet man den Rechnungsbetrag höchstens auf, für hilfsbereite Hotelangestellte sollten maximal 5-10 Yuan in der Regel völlig ausreichen.

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Noch ein paar praktische Tipps:

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine tibetische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in vielen Regionen Chinas nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in China ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie Bettelei nicht unbedacht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung.

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach China beantwortet zu haben. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, stehen Ihnen unsere für China verantwortlichen Bearbeiter. 

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Nepal

Nepal

Panoramaflug „Mountain Flight“
1 Tage Reisebaustein

  • Blick auf Mount Everest und Himalaya

  • Garantierter Fensterplatz zum Fotografieren

NEPMTF 0
 
ab 230 EUR
 
 
Nepal

Nepal

Im buddhistischen Kloster bei Ramkot
4 Tage Reisebaustein

  • Zeit und Ruhe für Besinnung und Einkehr

  • Teilnahme am authentischen Klosterleben

NEPRAM 0
 
ab 230 EUR
 
 
Nepal

Nepal

Safari im Chitwan NP (UNESCO)
4 Tage Reisebaustein

  • Boots-, Wander- und Elefantensafaris

  • Natur und Erholung pur mit Vollpension

NEPCHI 1
 
ab 390 EUR
 
 
 
 
 

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+49 (0)351 31 20 7 - 357

E-Mail:
p.kahl@diamir.de

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