• Trekking in der Sierra Nevada del Cocuy
  • Unterwegs in der Sierra Nevada del Cocuy
  • Kaffee als Frucht, frisch geerntet
  • Totenkopfäffchen im Amazonasgebiet
  • Kogi-Indigena
  • Papageienblume
  • Unterirdische Salzkathedrale in Zipaquira, nördlich von Bogota
  • Kathedrale in Bogota, Kolumbien
  • Kolonial anmutende Häuserfassaden in Cartagena an der Karibikküste
  • Papagei im Amazonasgebiet
  • Megametropole Bogota
  • Sierra Nevada del Cocuy

Kolumbien

 

Von den Anden zur Karibik

21 Tage Natur- und Trekkingreise

    
Dauer 21 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2990 EUR   drucken
Tourcode KOLAND   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 14    
 
 
 
 

Berge, Meer und Regenwald, wunderschöne Landschaften und gut erhaltene Kolonialstädte – das und noch viel mehr ist Kolumbien. Das Land lädt zu Natur- und Geschichtsbegegnungen ein und diese Reise verbindet beides. Nach einem Aufenthalt in der Millionenstadt Bogota führt Sie Ihr Weg in den Nationalpark der Sierra Nevada del Cocuy mit seiner spektakulären Vielfalt: Weiß glänzende Gletscher wachen über den Pfaden, blaue Lagunen ruhen zwischen den Pässen und eine außergewöhnlich bunte Pflanzenwelt bringt Sie zum Staunen. Mit Hilfe der erfahrenen Guides durchqueren Sie grüne Mooskissentäler, überwinden hohe Pässe mit grandioser Aussicht und genießen abends im Lager die frisch zubereiteten Mahlzeiten der Trekkingköchin. Eine ganz andere Szenerie erwartet Sie dann im Tayrona NP an der Karibikküste. Hier begegnen Ihnen auch die wenigen Nachkommen jenes Volkes, das vor der Kolonialzeit hier lebte und dem NP seinen Namen gab. Sie bewegen sich hier auf dem Land der Kogi-Indianer und werden die archäologischen Fundstellen der ehemaligen Siedlung der Tairona-Indianer besuchen. Der Regenwald wird Sie mit seiner Lebendigkeit und Vielfalt beeindrucken. Schließlich klingt die Reise in der pulsierenden Kolonialstadt Cartagena aus. Es bleibt Zeit, die Reise Revue passieren zu lassen und die Lebensfreude der Kolumbianer zu erleben.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Bergtrekking im Nationalpark der Sierra Nevada del Cocuy

  • Die Metropolen Bogota und Cartagena

  • Wanderungen im Regenwald des Tayrona Nationalparks und an der Karibikküste

  • Unvergessliche Begegnungen mit den herzlichen Menschen vor Ort

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise nach Bogota

1. Tag: Anreise nach Bogota 1

Bienvenidos a Colombia! Sie werden am Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel in der Altstadt gebracht. Hier können Sie Ihre ersten Eindrücke von Land und Leute gewinnen und einen entspannten Kaffee in einem der kleinen Restaurants und Bars genießen. Ü im Hotel.

2. Tag: Bogota (2600 m) (F)

2. Tag: Bogota (2600 m) (F) 1

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung (ca. 5-6h). Gemeinsam mit Ihrem Stadtführer lernen Sie die Altstadt und Geschichte Bogotas kennen. Mit der Seilbahn geht es schließlich auf den 3200 m hohen Monserrate hinauf, das beliebte Ausflugs- und Wallfahrtsziel am Rande der kolumbianischen Hauptstadt. Von da aus genießen Sie einen grandiosen Weitblick auf die Millionenmetropole genießen. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Bogota – Sogamoso – Lago Tota (3050 m) (F)

3. Tag: Bogota – Sogamoso – Lago Tota (3050 m) (F) 1

Nach dem Frühstück besuchen Sie das weltberühmte Goldmuseum in Bogota. Schon beim Eintreten in das neu gestaltete Museum spürt man den Zauber des Ortes: Eine umfangreiche Sammlung von mysteriösen Kulturen, von denen nur Bruchstücke bekannt sind, liegt dort vor Ihren Augen – rund 34.000 Gegenstände aus Gold geben die Geschichte der prähispanischen Goldschmiedekunst wieder. Gleich im Anschluss geht die Reise weiter und Sie fahren nach Sogamoso. In der Nähe liegt die beeindruckende, unterirdische Salzkathedrale von Zipaquira, eines der größten religiösen Bauwerke der Welt. Bei einer Besichtigung erfahren Sie Spannendes zum Salzabbau und können die zur Gänze aus Salz gebaute Kirche bestaunen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft direkt am Lago Tota (3050 m). Dieser Hochandensee ist das größte Wasserreservoir Kolumbiens und beeindruckt durch seine einmalig schöne Landschaft und das kristallklare Wasser. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h)

4. Tag: Lago Tota (3050 m) – Sierra Nevada del Cocuy (2800 m) (F/A)

Fahrt zur Sierra Nevada de Cocuy. Rest des Tages im Dorf auf 2800 m zur freien Verfügung. Übernachtung in einer Hütte. (Fahrzeit ca. 7h)

5. Tag: Trekking Sierra Nevada del Cocuy: Cocuy – Sisuma (3900 m) – Cuisiripass (4400 m) - Sisuma-Lagune (F/M/A)

Fahrt zum Parkeingang und Wanderung zu den Sisuma-Hütten auf 3900 m. Nachmittags Akklimatisierungswanderung zum Cusiripass auf 4400 m. Danach geht es wieder zurück zur Sisuma-Hütte. Übernachtung in einer Hütte auf 3900 m.

6. Tag: Trekking Sierra Nevada del Cocuy: Sisuma – Paso del Conejo (4600 m) - Lagune Grande de la Sierra (4400 m) (F/M/A)

Wanderung zur Laguna Grande de la Sierra über den Paso del Conejo. Der Weg führt durch eine Hochplatte bis auf 4600 m. Vor Ihnen erheben sich die Gipfel des Pan de Azucar und des Pulpito del Diablo. Anschließend geht es hinunter durch eine Moränenlandschaft zur Laguna Grande de la Sierra. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 900 m↑, 700 m↓)

7. Tag: Trekking Sierra Nevada del Cocuy: Lagune Grande de la Sierra (4400 m) – La Esperanza (3700 m) – Cabañas Kanawara (3900 m) (F/M/A)

Wanderung hinunter nach La Esperanza auf 3700 m. Nach dem Mittagessen erfolgt die Fahrt zu den Kanwara-Hütten auf 3900 m. Übernachtung in einer Hütte. (Gehzeit: ca. 7-8h, 700 m↑, 500 m↓)

8. Tag: Trekking Sierra Nevada del Cocuy: Cabañas Kanawara (3900 m) – Ritakuwa Blanco (4800 m bzw. 5330 m) - Trekkingende in Kanawara (3900 m) – Cocuy (2800 m) (F/M/A)

Wanderung und Gipfelbesteigung des Ritak`uwa Blanco auf 5330 m oder alternativ nur bis zur Schneegrenze auf etwa 4800 m. Anschließend Rückkehr zu den Kanwara-Hütten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit:ca. 7-8h, 400 m↑, 550 m↓)

9. Tag: Trekking Sierra Nevada del Cocuy: Cabañas Kanawara (3900 m) – Cocuy (2800 m) (F/M)

Heute liegt der letzte Trekkingtag vor Ihnen. Daher unternehmen Sie eine leichte Wanderung zum Auslaufen nach Cocuy auf 2800 m. Am Nachmittag erholen Sie sich in den Thermalquellen von Cocuy und Guican. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5h, 650 m↑, 850 m↓)

10. Tag: Dorf Cocuy – Villa de Leyva (F)

10. Tag: Dorf Cocuy – Villa de Leyva (F) 1

Heute steht eine längere Fahrt ins malerische Villa de Leyva am Programm. Sie erreichen den bekannten Künstlerort mit der größten Plaza Mayor Kolumbiens am späten Nachmittag. Es bleibt Zeit, sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, einen Kaffee zu genießen und abends in einem der unzähligen Restaurants zu schlemmen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7h)

11. Tag: Villa de Leyva – Bogota – Santa Marta – Taganga (F)

Nach dem Frühstück haben Sie Zeit für einen letzten Bummel in Villa de Leyva, bevor Sie zum Flughafen von Bogota fahren und nach Santa Marta fliegen. Das Leben an der Küste ist ganz anders als Sie es bisher in Kolumbien erlebt haben: Neben den hohen Temperaturen erwarten Sie kulinarische Hochgenüsse wie frischer Fisch und Meeresfrüchte, frische Fruchtsäfte und rhythmische Musik an jeder Ecke. Es ist fast wie eine Reise in ein anderes Land! Mit einem kurzen Transfer gelangen Sie in das nahe gelegene Fischerdorf Taganga. Der beliebte, kleine Ort liegt direkt am Karibischen Meer. Übernachtung im einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 4h)

12. Tag: Taganga (F)

12. Tag: Taganga (F) 1

Heute genießen Sie einen freien Tag an der Karibikküste. Wir empfehlen, sich vor Ort ein Taxiboot zu nehmen und die benachbarten Sandstrände anzufahren. Dort können Sie baden und entspannen oder beim Schnorcheln die Meereswelt beobachten. Wer Lust hat, kann auch mit dem öffentlichen Bus auch in die nahe gelegene Stadt Santa Marta fahren, einen Einkaufsbummel machen und frisch gepresste Fruchtsäfte an den kleinen Ständen genießen. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Taganga – Trekking Tigrera – Minca – Marinka-Tal (F/M/A)

13. Tag: Taganga – Trekking Tigrera – Minca – Marinka-Tal (F/M/A) 1

Am frühen Morgen fahren Sie zum Ausgangspunkt Ihres Trekkings, nach Tigrera auf 350 m im nordwestlichen Teil der Sierra Nevada. Die Wanderung durch die klimatische Mischzone führt Sie zunächst über den “Garrapatero-Weg” bis zum kleinen Dorf Minca auf 650 m, bekannt für seinen Kaffeeanbau. Hier werden Sie mit frischem Fruchtsaft oder regionalem Kaffee verköstigt und genießen eine herrliche Aussicht auf die Bucht von Santa Marta. Der zweite Teil Ihrer Wanderung führt Sie durch das Marinka-Tal. Zu Beginn erfolgt ein steiler Anstieg des Weges, schließlich gelangen Sie zu den Marinka-Wasserfällen auf 850 mm, wo Sie Gelegenheit für ein erfrischendes Bad haben, bevor Sie in der nahegelegenen Finca La Semilla mit einem vegetarischem Mittagessen erwartet werden. Am Nachmittag besuchen Sie eine Bio-Kaffeefarm, die von einer lokalen Familie bewirtschaftet wird. Sie lernen den Prozess des Kaffeeanbaus, der Ernte und Verarbeitung, sowie verschiedene Fruchtplantagen kennen. Übernachtung in einer Finca. (Fahrtzeit ca. 1 h, Gehzeit 4-5 h)

14. Tag: Marinka-Tal – Vista Nieves – La Cumbre (F/M/A)

Heute wandern Sie zu Beginn durch Kaffeefelder bis zum Aussichtspunkt Los Pinos auf 1400 m. Weiter geht es zum Sektor El Campano, wo Sie zu einer halbgeteerten Hauptstraße gelangen. Hier werden Sie per Jeep abgeholt und zum Sektor Vista Nieves auf 1500 m gefahren. Die Wanderung führt Sie über grünes Weideland auf der Südseite des Cerro Kennedys in Richtung Finca La Cumbre, Ihrem nächstem Gästehaus auf 2100 m. Bei der Bauernfamilie angekommen, werden Sie von Doña Sofia mit einem frisch zubereiteten Mittagessen erwartet. In der Finca La Cumbre werden Sie nicht nur den Alltag einer lokalen Familie erleben, sondern auch von deren eigenen, frischen Produkten ab Hof verköstigt. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und kann mit kleineren Spaziergängen in der näheren Umgebung der Finca gestaltet werden. Sie haben Zeit zum Entspannen, lesen und Eindrücke Revue passieren lassen. In La Cumbre haben Sie eine einmalige Aussicht auf die schneebedeckten 6000er Gipfel, gleichzeitig auf das karibische Meer und das größte Mangrovengebiet Kolumbiens – die “Cienaga Grande de Santa Marta”. Übernachtung in einer Finca in MBZ. (Gehzeit: 4-5h)

15. Tag: La Cumbre – Cerro Kennedy – San Lorenzo – Minca (F/M)

15. Tag: La Cumbre – Cerro Kennedy – San Lorenzo – Minca (F/M) 1

Da sich die Schneegipfel am besten früh morgens zeigen, stehen Sie zeitig auf und wandern zum höchsten Punkt dieser Wanderung auf 2500 m. Somit befinden Sie sich ganz in der Nähe des Bergspitze des Cerro Kennedys (2850 m). Ab jetzt wandern Sie nur noch bergab durch den Nebelwald von San Lorenzo und Bella Vista. Dabei besuchen Sie das Natur- und Vogelreservat Eldorado (2000 m) und erfahren bei einem Mittagessen mehr über die unzähligen Vogelarten und Naturwunder der Gegend. Gestärkt geht es weiter hinunter bis auf 1600 m, wo Sie bei der “La-Y-Kreuzung" wieder vom Jeep abgeholt und zurück zur Ortschaft Minca ins Gästehaus gefahren werden. Nach dem Mittagessen steht noch genügend freie Zeit zur Verfügung, um auszuspannen und das kleine Dorf kennenzulernen. Übernachtung im Gästehaus (evtl. in MBZ). (Gehzeit: ca. 4-5 h)

16. Tag: Minca – Tayrona NP – Pueblito Chairama – Arrecifes (F)

16. Tag: Minca – Tayrona NP – Pueblito Chairama – Arrecifes (F) 1

Am Morgen fahren Sie in Richtung Tayrona NP, nach Calabazo, wo Sie Ihre Wanderung im tropischen Trockenwald starten. Der Weg führt Sie zunächst zu den Ruinen des Pueblito Chairama auf 400 m: Hier lebten einst Urvölker der Großkultur Tairona. Nur ein kleiner Teil der Ruinen wurde frei gelegt. Mit etwas Glück treffen Sie auf dem Weg auf Kogi-Indianer, die als direkte Nachfahren der Tairona gelten. Nun erwartet Sie noch das letzte Stück des Wanderweges in der Sierra Nevada: es ist Trittsicherheit gefragt, denn die Wanderung führt zum Teil über große, manchmal auch rutschige Steine. Entlang eines alten Indianerweges gelangen Sie schließlich zum Cabo San Juan Strand, wo Sie eine Abkühlung im karibischen Meer genießen können, bevor Sie zu Mittag essen. Gemütlich spazieren Sie von Bucht zu Bucht bis Sie Ihre Unterkunft erreichen. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Gehzeit: ca. 5-6h, 250 m↑ , 300 m↓)

17. Tag: Tayrona NP (F)

17. Tag: Tayrona NP (F) 1

Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können entweder am Sandstrand das karibische Flair genießen, ein wenig schnorcheln oder in der Hängematte vor Ihren Bungalow entspannen und dem Rauschen des Meeres lauschen. Außerdem können Sie Spaziergänge im Regenwald machen, bunte Schmetterlinge beobachten und mit etwas Glück entdecken Sie auch kleine Äffchen, die in den Bäumen über Ihnen herumspringen. Übernachtung wie am Vortag.

18. Tag: Tayrona NP – Cartagena (F)

18. Tag: Tayrona NP – Cartagena (F) 1

Nach dem Frühstück können Sie noch einmal das herrliche, wilde Meer im Tayrona NP genießen. Dann geht es zu Fuß zum Ausgang des Nationalparks, wo Sie der Bus bereits erwartet. Hier heißt es Abschied nehmen von der üppigen Natur des Regenwaldes. Ihr nächstes Ziel ist die wunderschöne Kolonialstadt Cartagena (UNESCO). Die Stadt erreichen Sie am späten Nachmittag, der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Hier erleben Sie das fröhliche und lebensfrohe karibisch-afrikanische Lebensgefühl: Sonne, Musik und lange Nächte. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 1h, Fahrtzeit ca. 6-7 h)

19. Tag: Cartagena (F)

19. Tag: Cartagena (F) 1

Dieser Tag ist Cartagena gewidmet: Die Stadt hat sich als eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas behauptet. Gleich nach dem Frühstück beginnen Sie mit einer geführten Stadtrundfahrt und Besichtigung der Altstadt. Sie bestaunen die riesige Festungsmauer von San Felipe und das Kloster La Popa. Von hier aus bietet sich Ihnen eine traumhafte Aussicht über die gesamte Stadt. Am Nachmittag können Sie Cartagena auf eigene Faust entdecken: Bummeln Sie durch die Gassen und über die Plätze, zu Märkten und Sehenswürdigkeiten. Das karibische Nachtleben in Cartagena ist legendär – das sollten Sie auf keinen Fall versäumen! Übernachtung wie am Vortag.

20. Tag: Abflug nach Europa (F)

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen von Cartagena gebracht. Flug nach Bogota und anschließender Weiterflug nach Europa.

21. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit vielen Eindrücken kommen Sie an Ihrem Heimatflughafen an und treten Ihre individuelle Heimreise an.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
31.07.2016 19.08.2016 2990 EUR
13.11.2016 03.12.2016 4290 EUR Anfragen
30.07.2017 19.08.2017 4390 EUR Anfragen
12.11.2017 02.12.2017 4290 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ Zuschlag 2015 (kann im Regenwald an der Küste nicht garantiert werden) ab 320 EUR
EZ Zuschlag 2016 (kann im Regenwald an der Küste nicht garantiert werden) 350 EUR
Rail & Fly ab 40 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Bogota/an Cartagena

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung ab Bogota/bis Cartagena
  • Inlandsflug Bogota – Santa Marta in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Alle Fahrten und Transfers in privaten Geländewagen und Bussen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im MBZ
  • 4 Ü: Hütte
  • 1 Ü: Hacienda im DZ
  • 1 Ü: Hacienda im MBZ
  • Mahlzeiten: 19×F, 8×M, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; Inlandsflug Cartagena – Bogota; Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für das Trekking sind Trittsicherheit, eine gute Kondition, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht Voraussetzung.

Das Trekking im zweiten Teil der Reise im Regenwald und an der Küste ist konditionell weniger anspruchsvoll, aber Trittsicherheit ist auch hier von Vorteil, da die Wegpassagen rutschig sein können. Hier sollten Sie sich vor allem auf die dort herrschende hohe Luftfeuchtigkeit einstellen – das ist für uns Europäer eher ungewohnt und daher mitunter auch anstrengend. Die Gehzeiten sind hier ca. 5-6 Stunden pro Tag.

Zusatzinformationen

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet.

Für Buchungen und Durchführung der Reise gelten ausschließlich die AGB unseres Partner-Veranstalters, welche wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden.

Service

Kolumbien

Allgemeines

Allgemeines

Kolumbien liegt im nordwestlichen Teil Südamerikas und hat als einziges Land Küsten sowohl auf der Atlantik- als auch auf der Pazifik Seite. Es hat eine Fläche von 1.138.910 km² und eine Bevölkerungszahl von 42.310.775 (Stand Juli 2004).

Geografie
Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt sowohl an den atlantischen (1.626 km Küstenlinie), als auch an den pazifischen Ozean (1.448 km). Im Südwesten grenzt Kolumbien an die Nachbarstaaten Ecuador (590 km Grenzlinie) und Peru (1.626 km), im Südosten an Brasilien (1.645 km), im Nordosten an Venezuela (2.050 km) und im Nordwesten an das seit 1903 von Kolumbien abgetrennte Panama (225 km).Die Gesamtlänge der Kolumbianischen Landesgrenze beträgt 6.136 Kilometer.

Kolumbien gliedert sich in sechs unterschiedliche Großräume. Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind: die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Die Hochgebirge beherbergen die zum Teil aktiven Vulkane Galeras, Nevado del Huila (5.750 m), Nevado del Ruiz (5.400 m), Puracé, Nevado del Tolima (5.215 m) und Nevado de Santa Isabel (4.965 m).Im Norden Kolumbiens, an der Karibikküste gelegen, erhebt sich die 5.775 m hohe Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Erde und gleichzeitig die höchste Erhebung Kolumbiens. Das karibische Küstentiefland Kolumbiens ist weitgehend eben und, vom Küstenstreifen abgesehen, relativ dünn besiedelt. Weite Teile des Tieflandes sind von großflächigen Sumpfgebieten geprägt, die eine Verkehrserschließung erschweren..Das pazifische Küstentiefland ist, von wenigen Hafenstädten abgesehen, weitgehend unbesiedelt, was insbesondere auf seine immer feucht-heißen Klimabedingungen zurückzuführen ist, die mit bis zu 10.000 mm Niederschlag im Jahr als extrem zu bezeichnen sind. Die östliche Landeshälfte Kolumbiens ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, durch das die Flüsse Putumayo, Yapura, Meta und Guaviare fließen, die entweder im Orinoco oder im Amazonas münden, und lässt sich in zwei Großräume unterteilen, deren Unterscheidungsmerkmal in erster Linie die Fließrichtung der Flüsse ist. Der Raum mit den Richtung Orinoco entwässernden Flüssen wird als Orinokien bezeichnet. Er ist in Kolumbien auch unter dem Namen Llanos Orientales bekannt. Das südöstliche Viertel Kolumbiens umfasst den kolumbianischen Teil Amazoniens. Diese Region ist nahezu vollständig von dichtem Regenwald bedeckt, einer extrem hohen Biodiversität geprägt und mit Ausnahme einer Anzahl indigener Bevölkerungsgruppen kaum besiedelt.

Klima
Da der Äquator durch Kolumbien läuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone. Der Norden, also die Karibikküste, ist deutlich trockener als der Rest des Landes. Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimaregionen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24 °C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Tropenklima (17–24 °C), zwischen 2.000 und 3.000 m kalttropisches (12–17 °C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12 °C).

Die Hauptstadt Bogotá liegt in einer Höhe von 2.600 m über dem Meeresspiegel und hat ein Jahresmittel von 14 °C. Jährlich gibt es zwei Regenzeiten (April und Oktober) und zwei Trockenzeiten, die aber nicht extrem ausfallen.

Am Westrand der Anden fällt die größte Menge an Niederschlag. Im südlichen Teil des Landes werden ca. 3.000 mm Niederschlag pro Jahr gemessen, im Norden bis zu 10.000 mm. Einige Orte mit einem Niederschlagsvolumen von bis zu 16.000 mm im Jahr gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde.

In den östlichen Landesteilen regnet es weniger stark. Die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken beträgt aufgrund der Regenschattenseite etwa 1.000 mm. Teile der Karibikküste sind aufgrund des Passatwindes sehr regenarm (unter 400 mm Niederschlagsmenge pro Jahr und m²).

Die ersten Monate der Trocken- bzw. der Regenzeit sind Dezember und Januar bzw. Mai bis Juli. Die Touristenorte werden allerdings zu dieser Jahreszeit auch von den Kolumbianern rege besucht. Gegen Ende der Trockenzeit ist das Land verdorrt und am Ende der Regenzeit toben die Tropenstürme. Überschwemmungen sind keine Seltenheit. Im Hochland kann es nachts kalt werden

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Kolumbien -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Kolumbien 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Bogotá daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Kolumbien nicht.

Politik und Gesellschaft
Kolumbien ist seit 1886 eine demokratisch verfasste Republik mit einer politisch starken Stellung des Präsidenten nach US-amerikanischem Vorbild. Die (offizielle) Charakterisierung Kolumbiens als Demokratie beruht in erster Linie auf formalen Kriterien wie regelmäßig abgehaltenen Wahlen und einer oberflächlichen institutionellen Stabilität. In qualitativer Hinsicht weist die kolumbianische Demokratie allerdings Defizite auf. Die Bevölkerung setzte sich zur Kolonialzeit aus drei unterschiedlichen Gruppen zusammen:

der indigenen Bevölkerung, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven afrikanischer Herkunft. Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet, so dass die heutige Demografie des Landes aus einer Mischung dieser Gruppen besteht. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 48 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren.

Sicherheit
Kolumbien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen rein touristischen Aufenthalt in Kolumbien kein Visum. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt in diesem Fall 180 Tage. An den Grenzübergangsstellen bzw. auf den internationalen Flughäfen wird von der Immigrationsbehörde Departamento Administrativo de Seguridad (DAS) per Stempel im Reisepass die Aufenthaltsdauer festgelegt. Reisende sollten daher bei der Einreisekontrolle durch Vorlage von Einladungsschreiben, Flugtickets o.ä. die Grenzbeamten bitten, eine Aufenthaltsdauer zu genehmigen, die den angestrebten Aufenthaltszeitraum abdeckt, was in der Regel auch erfolgt. Überschreitet der Aufenthaltszeitraum die genehmigte Aufenthaltsdauer, muss rechtzeitig beim DAS eine Verlängerung beantragt werden, die gebührenpflichtig ist. Der DAS ist in allen größeren Städten des Landes vertreten. Sofern der Aufenthalt nicht ausschließlich touristischen Zwecken dient, kontaktieren Sie bitte die Botschaft der Republik Kolumbien in Berlin mit der Frage, ob ein Visum für Ihren Aufenthalt in Kolumbien erforderlich ist. Informationen zu Visa für Kolumbien finden Sie auf den Internetseiten der Botschaft unter www.botschaft-kolumbien.de Bei der Einreise auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass man am Grenzübergang einen Einreisestempel erhält. Dies gilt insbesondere für Einreisen zur Nachtzeit.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Kolumbien eher unwirksam.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber (bei Einreise aus einem Risikoland, z.B. Bolivien, und Touren im Regenwald vorgeschrieben!) und Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Kolumbiens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 € rechnen.

In der kolumbianischen Küche gibt es viel zu entdecken. Gerichte werden Gewürzen, wie z.B. Kreuzkümmel und Cilantro - frischer Koriander - geschmacklich veredelt.

Fotografie
Die freundlichen Kolumbianer lassen sich in der Regel gern fotografieren, man sollte natürlich vorher fragen, das gebietet das Mindestmaß an Respekt. Manche jedoch lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
In Kolumbien wird - vorwiegend in den Städten - Wert auf förmliche Kleidung gelegt. Entsprechend der Klimazone, in der man sich befindet, benötigt man leichteste Kleidung, in den Höhen Wollsachen und speziell abends einen Mantel. Auch in den Tropengebieten (Amazonas) ist abends wärmere Kleidung notwendig. Regenschutz, gutes Schuhwerk und vor allem eine gute Sonnenbrille sind unerlässlich.

Gesundheit
Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Kolumbien ist der Peso Colombiano (kurz: COP oder $). Ein Euro entsprechen derzeit ca. 2.360 COP. Münzen gibt es im Wert von 20, 50, 100, 200 und 500 Pesos. Banknoten sind im Wert von 5000, 10.000, 20.000 und 50.000 im Umlauf.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung   
Die Spannung in Kolumbien beträgt 110 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kolumbien ist 0057, von Kolumbien nach Deutschland wählt man 00949, nach Österreich 00943 und in die Schweiz 00941. Das Telefonnetz funktioniert ausgezeichnet, auch im kleinsten Dorf. In den Städten sind inzwischen Telefonkarten üblich. Internationale Gespräche werden von der staatlichen Telecom vermittelt, es gibt Telecom-Büros. Telefaxgeräte werden ebenfalls von der Telecom und von größeren Hotels (hohe Gebühren) angeboten. 

NOTRUFNUMMERN: Polizei 112, Unfallrettung 231 90 08, Feuerwehr 119.

Literatur über Kolumbien

Literatur über Kolumbien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Kolumbien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Azzellini, Dario N./Zelik, Raul: Kolumbien – Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung. ISBN 3-929008-48-3

Diehl, Oliver/Linda Helfrich (Hg.): Kolumbien im Fokus. Einblicke in Politik, Kultur, Umwelt. Frankfurt/Main 2001, 378 S. Vervuert Verlag. ISBN 3-89354-585-9

Dilger, Gerhard: Kolumbien. München, 1996. ISBN 3-406-39864-2

Fischer, Thomas: 40 Jahre FARC in Kolumbien. Von der bäuerlichen Selbstverteidigung zum Terror". In: Sozial.Geschichte, 20(2005)1, S. 77–99. ISBN 3-89760-803-0

Fischer, Thomas: Krisenland Kolumbien. Krisendimensionen, Krisenmanagement und Chancen für einen dauerhaften Frieden, 1985–2005. In: Andreas Boeckh/Rainer Öhlschläger (Hrsg.): Krisenregionen in Lateinamerika. Hamburg: Institut für Iberoamerika-Kunde 2006, S. 191–228. ISBN 3-89502-228-4

Helfrich, Linda, Kolumbien. Wahlen und Parteien im Gewaltkonflikt, Frankfurt a.M. 2002, Vervuert Verlag, ISBN 3-89354-485-2.

Biographien

Berger, Mik: Kolumbien – sí o no? (Eine Reise in die Rumba, Impressionen und Hintergründe), Sonrrie Verlag, ISBN 978-3-936968-13-2

Braune, Hella; Semper, Frank: Nah Dran Kolumbien, ISBN 3-9805953-9-0

Altmann, Werner/Fischer, Thomas/Zimmermann, Klaus (Hrsg.): Kolumbien heute. Vervuert, Frankfurt 1997. ISBN 3-89354-562-X

Schuster, Sven: I took Panama. Die Separation Panamas in der Sicht der neueren Historiografie Panamas, Kolumbiens und der USA. ZILAS, Eichstätt 2006, ISSN 0946-5030

Sevilla, Rafael (Hrsg.): Kolumbien – Land der Einsamkeit? Bad Honnef, 1999. ISBN 3-89502-095-8

Semper, Frank: Tor zum Amazonas, ISBN 3-9805953-1-5

Historische Augenzeugenberichte

Hörtner, Werner, Kolumbien verstehen. Geschichte und Gegenwart eines zerrissenen Landes, Rotpunktverlag, Zürich, 2006, 311 S.

Jäger, Thomas u.a., Die Tragödie Kolumbiens. Staatszerfall, Gewaltmärkte und Drogenökonomie, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2007, 310 S. 

Kolumbien.de

Kolumbien.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Kolumbien und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Kolumbien.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Kolumbien.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

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