• Elefant vor einem Sunway Safaritruck
  • Zebras Etosha Nationalpark
  • Safarifahrzeug im Sossusvlei
  • Nachdenkliche San Frau
  • Pirschfahrt in Botswana
  • Im Mokoro durch das Okavango Delta
  • Leckeres Frühstück im Camp
  • Spielende Zebras im Okavango Delta
  • Makgadikgadi-Pfannen, Zeltübernachtung
  • Nilpferd im Chobe-Nationalpark

Sambia • Namibia • Botswana

 

Wüste, Felsmalereien und Victoriafälle

21 Tage Campingsafari

    
Dauer 21 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1990 EUR   drucken
Tourcode NAMSKC21   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Kontrastreich, vielfältig und voller Erlebnisse ist diese Mitmach-Safari, die Sie wahlweise in 15 oder 21 Tagen durchs südliche Afrika führt. Die spektakulären Victoriafälle in Sambia bilden den Auftakt dieser Rundum-Tour. Von hier aus geht es nach Namibia, das mit Fluss- und Wüstenlandschaften fasziniert: Sie lernen die grüne Caprivi-Region kennen, gehen in der sandfarbenen Etosha-Pfanne auf Safari und besuchen die orangeroten Dünen des Sossusvlei. Von Windhoek aus setzt die dreiwöchige Tourvariante die Route durch die Kalahari-Wüste in den Norden Botswanas fort: Das grüne, einzigartig schöne Okavango-Delta erkunden Sie im Einbaum, durch kristallklares Wasser an schilfgesäumten Lagunen vorbeigleitend. Pirschwanderungen im Delta und Pirschfahrten im Chobe-Nationalpark bringen Sie auf Augenhöhe mit der fantastischen Tierwelt Botswanas. Und die Salzpfannen von Makgadikgadi mit ihrer endlosen Weite wirken wie eine Landschaft von einem anderen Planeten…Optional können Sie diese Reise am 15.Tag in Windhoek beenden (NAMSKC15). Tipp für Komfortbewusste: Die Tour ist auch als Abenteuersafari mit Übernachtung in festen Unterkünften buchbar (NAMSKL21).

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Auf Stippvisite in drei Ländern des südlichen Afrikas

  • Perfekte Rundreise mit Mitmach-Charakter

  • UNESCO-Weltnaturerbe Victoriafälle

  • Den Elefanten ganz nah bei einer Bootsfahrt auf dem Kwando

  • Höhepunkte Namibias: Caprivi, Etosha, Namib und Sossusvlei

  • Spurensuche mit den San in der Kalahari

  • Im Einbaum durch das Okavango-Delta (UNESCO)

  • Alternativ buchbare Variante: Übernachtung in festen Unterkünften (NAMSKL21)

Tourenverlauf

1.–2. Tag: Livingstone (F)

1.–2. Tag: Livingstone (F) 1

Ihre Reise beginnt gegen 14 Uhr in Livingstone/Sambia, wo Sie Ihre Reisegruppe und Ihren Tourenleiter treffen. Während eines Spaziergangs entlang der Abbruchkante der „Mosi oa Tunya“ – „donnernder Rauch“, wie die Fälle von Einheimischen genannt werden, erleben Sie das Naturwunder hautnah. Je nach Interesse können Sie auch an den vielfältigen Aktivitäten wie Wildwasser-Rafting, Helikopterflügen oder Bootsfahrten usw. teilnehmen (optional). 2 Übernachtungen im Zelt.

3.–4. Tag: Livingstone – Caprivi-Region 2×(F/M/A)

Sie überqueren bei Sesheke die Grenze zu Namibia und setzen Ihre Reise durch den Caprivi-Region fort. Der schmale Landstreifen erstreckt sich zwischen Angola, Botswana und Sambia und ist die wasserreichste Region Namibias. Die grüne Flusslandschaft bietet Lebensraum für zahlreiche Wildtiere. Sie entdecken ein wahres Vogelparadies! Zwei Tage lang begeben Sie sich auf Tierbeobachtungen in dieser abgelegenen Region. Bei einem Besuch der Popa Falls sowie der Erkundung dieser Region bei einer Bootstour auf dem Kavango-Fluss lernen Sie ein ganz anderes Namibia, fernab von Wüste und Trockenheit, kennen. 2 Übernachtungen im Zelt.

5. Tag: Caprivi-Region – Rundu (F/M/A)

5. Tag: Caprivi-Region – Rundu (F/M/A) 1

Inmitten von Naturgeräuschen genießen Sie Ihr Frühstück und setzen dann Ihre Reise entlang des Okavango-Flusses fort. Sie durchqueren Siedlungen mit strohbedeckten Rundhütten und beobachten mit etwas Glück Holzschnitzer und andere einheimische Handwerker. Ihr Camp errichten Sie am Flussufer bei Rundu. Übernachtungen im Zelt.

6.–7. Tag: Rundu – Etosha-Nationalpark 2×(F/M/A)

6.–7. Tag: Rundu – Etosha-Nationalpark 2×(F/M/A) 1

Heute dringen Sie noch tiefer ins Innere Namibias ein und erreichen Ihr nächstes Ziel, den Etosha-Nationalpark. „Der große weite Ort des trockenen Wassers“ gehört zu den tierreichsten Schutzgebieten des südlichen Afrikas. Morgens und nachmittags unternehmen Sie Pirschfahrten durch das Herzstück des Parks, die riesige, weite Salzpfanne. Die zahlreichen Wasserlöcher, die diese umgeben, ziehen Elefanten, Antilopen und Löwen an. 2 Übernachtungen im Zelt.

8. Tag: Etosha-Nationalpark – Ugab (F/M/A)

8. Tag: Etosha-Nationalpark – Ugab (F/M/A) 1

Der Brandberg, das höchste Bergmassiv in Namibia, erwartet Sie. Die Zelte werden am ausgetrockneten Flussbett des Ugabs aufgeschlagen. Angepasst an diese Trockenheit haben sich die seltenen Wüstenelefanten. Zu Fuß erkunden Sie die Bergregion und bestaunen einige der zahlreichen Felsmalereien wie die berühmte „White Lady“. Übernachtung im Zelt.

9. Tag: Ugab – Spitzkoppe (F/M/A)

9. Tag: Ugab – Spitzkoppe (F/M/A) 1

Weiterfahrt Richtung Süden durch eine wunderschöne Wüstenlandschaft. Vor Ihnen erhebt sich das Massiv der Spitzkoppe. Ihr Camp errichten Sie direkt am Fuß des Berges. Danach unternehmen Sie eine Wanderung durch die fast unberührte, bizarre Felsenlandschaft. Die unglaubliche Weite und Ruhe bringt Sie zum Träumen! Übernachtung im Zelt.

10.–11. Tag: Brandberg – Swakopmund (2×F/M)

10.–11. Tag: Brandberg – Swakopmund (2×F/M) 1

Durch flache weite Ebenen und vorbei an der Spitzkoppe geht es zum Atlantischen Ozean. Sie unternehmen einen Abstecher zur Robbenkolonie am Cape Cross. Danach geht es weiter nach Swakopmund. Einen ganzen Tag haben Sie Zeit für einen Stadtbummel und zahlreiche Aktivitäten. Probieren Sie sich beim Sand-Boarding oder fahren Sie mit dem Quad-Bike über die Dünen (optional). Als Expertentipp können wir Ihnen die „Living Desert“-Tour empfehlen, auf dieser Sie die Überlebenskünstler der Namib-Wüste kennen lernen. Das Abendessen genießen Sie in einem der Restaurants der Stadt (optional). 2 Übernachtungen im Dunedin Star Guesthouse.

12.–13. Tag: Swakopmund – Namib-Wüste 2×(F/M/A)

12.–13. Tag: Swakopmund – Namib-Wüste 2×(F/M/A) 1

Sie lassen die Küstenstadt Swakopmund hinter sich und fahren durch die einzigartige „Mondlandschaft“ Namibias. Die Namib-Wüste und Namibias berühmteste Sehenswürdigkeit – den höchsten Sterndünen der Welt im Sossusvlei sind das nächste Highlight Ihrer Reise. Der Weg zur Spitze führt Sie durch den Sand direkt am Grat entlang. Danach erkunden Sie den nahegelegenen Sesriem-Canyon. 2 Übernachtungen im Zelt.

14. Tag: Namib-Wüste – Windhoek (F/M)

14. Tag: Namib-Wüste – Windhoek (F/M) 1

Ihre Reise führt Sie weiter in die Hauptstadt Namibias. Das herrlich in einem Tal gelegene Windhoek vereint die Architektur einer modernen Stadt mit historischen Gebäuden aus deutscher Kolonialzeit. Der Charme Windhoeks liegt im harmonischen Miteinander europäischer und afrikanischer Kulturen. Nach einem Bummel durch die kosmopolitische Hauptstadt findet der Tag in einem der zahlreichen Restaurants seinen Ausklang (auf eigene Kosten). Übernachtung im Tented Camp.

15. Tag: Windhoek – Kalahari-Wüste (F/M/A)

15. Tag: Windhoek – Kalahari-Wüste (F/M/A) 1

Für alle, die sich für die 15-tägige Reise entschieden haben, endet die Tour heute in Windhoek.

Auf dem Weg nach Botswana übernachten Sie im Herzen der Kalahari. Mit einem San- Buschmann begeben Sie sich auf eine Wanderung durch die Wüste und erfahren Wissenswertes über den Alltag in dieser rauen Region, über traditionelle Jagdtechniken, Sitten und Bräuche. Übernachtung im Zelt.

16. Tag: Kalahari-Wüste – Maun (F/M)

Heute erreichen Sie Maun, das Tor zum Okavango-Delta. Hier werden letzte Vorbereitungen für den anstehenden Delta-Ausflug getroffen und Sie können am Nachmittag am Swimmppool und am Abend im Restaurant entspannten. Übernachtung im Zelt.

17.–18. Tag: Maun – Okavango-Delta 2×(F/M/A)

17.–18. Tag: Maun – Okavango-Delta 2×(F/M/A) 1

Am Morgen bringen Sie traditionelle Mokoros (Einbäume) tief ins Delta hinein. Geführt werden diese von erfahrenen lokalen Guides. Das weit verzweigte Labyrinth des Okavango ist weltweit das einzige Binnendelta und eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas. Das Camp wird in der Wildnis auf einer entlegenen Insel errichtet. Sie erkunden zu Fuß und in Begleitung der lokalen Guides die Buschlandschaft, lesen Spuren und spüren Wildtiere auf. 2 Übernachtungen im Zelt im Delta mit einfachen Sanitäranlagen (Buschdusche, Toilettenzelt).

19. Tag: Okavango-Delta – Makgadikgadi-Salzpfannen (F/M)

19. Tag: Okavango-Delta – Makgadikgadi-Salzpfannen (F/M) 1

Von einem Naturerlebnis geht es heute zum Nächsten. Fühlen Sie die Weite Afrikas in den schimmernd weißen und endlosen Salzpfannen von Makgadikgadi. Wenn der Regen kommt, ist ein grandioses Schauspiel zu beobachten – Tausende von Flamingos, die die Pfannen füllen. Übernachtung im Zelt.

20. Tag: Makgadikgadi-Salzpfannen – Chobe-Nationalpark (F/M)

20. Tag: Makgadikgadi-Salzpfannen – Chobe-Nationalpark (F/M) 1

Sie setzen Ihre Reise Richtung Norden fort. Der Chobe-Nationalpark ist bekannt für seine großen Elefantenherden. Den Nachmittag verbringen Sie mit einer Bootsfahrt auf dem Fluss und beobachten mit etwas Glück eine Vielzahl von Dickhäutern, Nilpferden, Sattelstörchen, Gabelracken und zahlreiche andere Tiere. Genießen Sie ein letztes gemeinsames Abendessen mit der Gruppe im Restaurant und lassen Sie die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. Übernachtung im Zelt.

21. Tag: Chobe-Nationalpark – Livingstone (F)

Nach einem letzten Frühstück in Afrika fahren Sie mit der Fähre nach Livingstone, wo die Tour gegen 12 Uhr am Flughafen Livingstone endet. 

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
07.08.2016 27.08.2016 1990 EUR Anfragen
21.08.2016 10.09.2016 1990 EUR Anfragen
28.08.2016 17.09.2016 1990 EUR Anfragen
04.09.2016 24.09.2016 1990 EUR Anfragen
18.09.2016 08.10.2016 1990 EUR Anfragen
02.10.2016 22.10.2016 1990 EUR
16.10.2016 05.11.2016 1990 EUR Anfragen
30.10.2016 19.11.2016 1990 EUR Anfragen
13.11.2016 03.12.2016 1990 EUR
27.11.2016 17.12.2016 1990 EUR Anfragen
11.12.2016 31.12.2016 1990 EUR
25.12.2016 14.01.2017 1990 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1050 EUR
Einzelzelt-Einzelzimmer-Zuschlag 150 EUR
Rail und Fly 40 EUR
Vorortzahlung 2000 ZAR
Transferkosten 30 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab/an Livingstone

  • Englischsprachige Tourenleitung und deutschsprachige Tourenbegleitung (s.Termin)
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten im Minibus, Safaritruck und Safarifahrzeug
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm (Stand 1.8.15)
  • Flughafentransfer am Tag 21
  • Reiseliteratur
  • 17 Ü: Zelt Gemeinschafts-WC/Dusche
  • 1 Ü: Tented Camp (Gemeinschafts-WC/Dusche)
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 20×F, 17×M, 12×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafentransfer bei Anreise (30 € p.P.); Visum Sambia (ca. 80 US$, doppelte Einreise); optionale Ausflüge und Aktivitäten; Schlafsack und Reisekissen (1 € pro Tag); evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.15; Trinkgelder; Vorortzahlung (2000 ZAR); Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Sie sollten sich aber auf zum Teil längere Fahrtstrecken einstellen. Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Hinweise

Optional können Sie diese Reise am 15.Tag in Windhoek beenden (NAMSKC15).

Diese Tour ist eine aktive Campingsafari. Die Zelte werden nach Einweisung selbständig von den Gästen auf- und abgebaut. Die Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. trägt zum Gelingen der Reise ganz wesentlich bei. Der Reiseleiter übernimmt das Einkaufen und die Zubereitung aller inkludierten Mahlzeiten. Das Mittagessen wird im Picknick-Stil und das Abendessen meist am Lagerfeuer eingenommen.

Zwei Nächte zelten Sie inmitten der Wildnis und es sind nur einfache sanitäre Einrichtungen verfügbar. Wasser und alle benötigte Ausrüstung wird mittransportiert. Errichtet werden ein Toilettenzelt und ein Duschzelt (Eimerdusche) in der Nähe des Camps. Schlafsack und ein kleines Reisekissen sind auf Wunsch vor Ort ausleihbar (gegen eine Gebühr von 1 €/Tag). Bitte geben Sie uns vor der Abreise Bescheid. Die benannten Unterkünfte werden auf dieser Reise vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

​Anreise: Hinflug nach Livingstone mit Ankunft am ersten Tag der Rundreise oder einen Tag vor Reisebeginn. Wir buchen Ihnen gern eine Übernachtung in Livingstone in der Victoria Falls Waterfront Lodge (Chalet oder Zelt), in welcher die Rundreise beginnt.

Vorortzahlung (Local Payment): Am ersten Reisetag sind 2000 ZAR pro Person in bar an den Reiseleiter zu übergeben. Die Bezahlung vor Ort gehört zu den allumfassenden Reisekosten und wird dazu verwendet, einen Teil der täglichen, operativen Ausgaben zu decken, die während der Reise anfallen. Der Veranstalter versucht, alle Kosten bereits im Voraus zu decken, trotzdem ist eine Barbezahlung nicht immer zu vermeiden, da viele Attraktionen, die auf der Safari besichtigt werden, nur Bargeld akzeptieren. Beispiele hierfür sind Gebühren für lokale Guides sowie lokale Märkte, bei denen die Essensvorräte aufgefüllt werden, damit Ihnen frische Mahlzeiten serviert werden können. Damit wird sichergestellt, dass die ortsansässigen Gemeinden und Einrichtungen direkt von den Gebühren profitieren können.

Gäste über 65 Jahren benötigen eine ärztliche Bescheinigung, dass sie diese Reise ohne gesundheitliche Einschränkungen durchführen können.

Zubuchertour (internationale Gruppe).

Service

Botswana

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Botswana grenzt im Westen und Norden an Namibia, im Süden an Südafrika, im Osten an Simbabwe und an einem Punkt im Nordosten an Sambia. Das Binnenland Botswana liegt im tropischen Hochbecken des südlichen Afrika, etwas 1.000 m über dem Meeresspiegel. Der bei weitem größte Teil des Landes wird von der Kalahari, einer weithin ebenen Dornsavanne, in der nur extensive Viehhaltung möglich ist, bedeckt. Im Südwesten bestimmen Sanddünen das Bild, im Norden das Binnendelta des Okavango, südlich davon der Ngamisee und südöstlich die Makgadikgadi-Salzpfanne. Nur entlang der Nordostgrenze findet sich Trockenwald, in dem Mopanebäume vorherrschen. Etwa 20 % der Landesfläche von Botswana besteht aus Nationalparks. Am bekanntesten sind das Okavango-Delta mit dem Moremi-Schutzgebiet sowie der Chobe-Nationalpark. Im Südwesten des Landes befindet sich der Gemsbok-Nationalpark, der mit dem südafrikanischen Kalahari-Gemsbok-Nationalpark den Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark bildet. Das Central Kalahari Game Reserve liegt im Landeszentrum.

Klima
Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, d. h. um sechs Monate verschoben. Das Klima Botswanas hat  vorwiegend subtropischen Charakter. Der Norden des Landes reicht bis in die Tropen. 

Botswana ist ein aufregendes und abwechslungsreiches Reiseland, zu jeder Jahreszeit hat es für seine Gäste viel zu bieten.

Juni – August sind die kältesten Monate des Jahres. Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 27 Grad, nachts und in den frühen Morgenstunden kann es bis auf 0 bis 8 Grad abkühlen.

Dies sind die beliebtesten Reisemonate für Botswana, da der Wasserstand im Okavango-Delta in dieser Jahreszeit am höchsten ist und somit zahlreiche Wildtiere anlockt.

Darüber hinaus geht die Vegetation zurück, so dass optimale Beobachtungsmöglichkeiten bestehen.

In vielen Ländern der nördlichen Hemisphäre ist in diesen Monaten Ferienzeit.

September - Oktober, steigen die Temperaturen, die Landschaft wird trockener und die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen. Viele bezeichnen diese Monate als die ideale Zeit für Wildbeobachtungen in Botswana, allerdings werden tagsüber regelmäßig 40 Grad erreicht, was für manchen Reisenden zu heiß ist.

November - März wird im Allgemeinen „Green Season“ genannt, da die sommerlichen Regenfälle einsetzen. Die Temperaturen erreichen am Tag etwa 30 – 35 Grad und können während der Regenfälle auf bis zu 15 - 18 Grad sinken. Die Regenschauer sind generell kurz und heftig, oftmals begleitet von spektakulären Gewitterstürmen was Tierbeobachtungen erschweren kann. Die „Green Season“ ist dennoch eine gute Reisezeit, da der Regen sehr unregelmäßig fällt und sich Regenschauer mit langen Trockenperioden abwechseln. Für Reisende in die Kalahari oder die Linyanti Region bietet diese Zeit (aufgrund natürlicher Wanderungen) große Tierherden und eine Vielfalt an Vögeln. Aufgrund der idealen Bedingungen gebären zahlreiche Tiere ihre Jungen.

April und Mai in Botswana sind wunderschöne und angenehme Monate. Die Luft ist klar, die Landschaft ist immer noch saftig und grün. Die nächtlichen Temperaturen sinken langsam und mit warmen Tagen und kühleren Nächten herrscht ein perfektes Reisewetter. In dieser Zeit bietet es sich an die Kalahari und das Okavango-Delta zu besuchen, da die Straßen abtrocknen und der Zugang zu diesen Gegenden vereinfacht wird. Bitte beachten Sie, dass das Okavango Delta mildere Temperaturen als die trockene Kalahari hat. 

Kleiner Diskurs Victoriafälle
Die meisten Reisenden in Botswana besuchen auch die Victoriafälle. Diese entspringen aus dem Sambesi und liegen genau zwischen den beiden Ländern Sambia und Simbabwe. Die Fälle sind, nach unterschiedlichen Messungen, die größten und gewaltigsten Wasserfälle der Welt. Obendrein haben sie eine sehr ungewöhnliche Form und sind die Heimat einer Vielzahl an unterschiedlichen wilden Tieren, welche relativ leicht gesichtet werden können. Aufgrund dessen sind die Victoriafälle sehr beliebt bei ihren Besuchern. Dadurch dass sich der Wasserstand des Sambesis während des Jahres periodisch verändert, variiert auch der Wasserstand der Victoriafälle: 

„Hoher Wasserstand“ tritt zwischen Februar und Juli auf, und hat seinen Höhepunkt zwischen März und April. Während diesen Monaten steigt das Wasser des Sambesi Rivers um 1 m an was wiederum zu einem Ansteigen von 5 m in der Schlucht führt. Der Sprühnebel/Regen der Fälle ist zu dieser Jahreszeit sehr dicht, durchnässend und von dicken Regenbögen umgeben – was einen fantastischen Anblick vor allem von der Luft aus garantiert. 

„Niedriger Wasserstand“ tritt zwischen August und Januar ein und ist am geringsten zwischen November und frühem Dezember. Zu dieser Zeit ist der Sprühnebel/Regen der Fälle gering und die Besucher können die geologische Formation der Fälle in voller Länge und Breite erkennen. Das Wasser in der Schlucht geht zurück und der Sambesi River wird seinem Ruf als beste Wildwasserrafting Destination gerecht.

Hinweis: Während des niedrigen Wasserstandes ist der Anblick der Fälle auf der Simbabwe Seite beeindruckender, als auf der Sambia Seite, besonders in den Monaten Oktober, November, Dezember, wenn der Regen noch keinen großen Unterschied machen konnte.

Zeitverschiebung
In Botswana gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht also kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Botswana um eine Stunde voraus.

Politik, Kultur und Gesellschaft
Im Jahre 2003 wurde die bestehende Verfassung des Landes geändert, um kulturelle Unterschiede zu vermindern und die Einheit des Landes zu kräftigen. Botswana ist Mitglied der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft SADC und steht somit in gutem Kontakt zu der Europäischen Union. Dies ist besonders auf Grund von bedeutenden Zuschüssen in die Entwicklungshilfe entstanden.

Eigenständige kulturelle Überlieferungen finden sich in Volkstänzen und im Volksgesang. Die größte kulturelle Veranstaltung ist das alljährlich im April stattfindende Maitisong-Festival in der Hauptstadt Gaborone, zu dem Theater- und Musikgruppen aus dem ganzen südlichen Afrika anreisen. Botswana hat die zwei Amtssprachen Englisch und Setswana. Letztere ist die Muttersprache der meisten Einheimischen und wird in vielen Ämtern verwendet. Bereits ab der Sekundarstufe lernen die Kinder Englisch in der Schule. Auf der Straße wird hingegen hauptsächlich Setswana gesprochen. Die meisten Einwohner von Botswana verstehen und sprechen tatsächlich beide Sprachen. Von den rund 1,6 Mio. Einwohnern ist der Hauptteil den Bantu-Völkern, welche die Bantu-Sprache sprechen, zugehörig. Daneben werden rund 50.000 Buschleute, 35.000 Hereros und rund 12.000 Nichtafrikaner geschätzt.

Sicherheit
Botswana ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Gewaltdelikte gegen Touristen sind so gut wie unbekannt. Seitens des Auswärtigen Amtes besteht für Botswana derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis. 

Bitte konsultieren Sie für aktuellste Informationen die Seiten des Auswärtigen Amtes. 

Die Straßenkriminalität beschränkt sich im Wesentlichen auf Taschendiebstahl und Kreditkartenraub in den Großstädten. In besonderem Maße hat die Kriminalität in Maun, dem Eingang zum Okavango-Delta, zugenommen.

Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Bitte hören Sie aufmerksam auf die Sicherheitserklärungen der Guides und Manager in den unterschiedlichen Camps/Lodges

- Gehen Sie nicht alleine an offensichtlich menschenleere Orte. Versuchen Sie immer in Gruppen zu laufen und nehmen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten und bei Menschenansammlungen gefragt.

- Taxis sollten bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reserviert werden

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

- Lehnen Sie ein von Fremden angebotenes Getränk in Bars oder Restaurants dankend ab, da beigemischte „K.O.-Tropfen“ auftreten können

-       Bewahren Sie Kopien ihres Ausweises, ihrer Visa und ihres Flugtickets getrennt von den Originaldokumenten auf

- Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld in der Unterkunft/im Safe. Dort sollten Sie auch alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit. Am besten, Sie lassen wertvolle Gegenstände zu Hause.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen. Auf diese Weise kann man den meisten Taschendieben das Leben sehr schwer machen. Entsprechende Brustaschen, Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Bitte an Flughäfen oder Grenzübergängen kein Gepäck unbeaufsichtigt lassen

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Je nach Reiseprogramm kann es sein, dass Sie einen kurzen Aufenthalt in Livingstone (Sambia) bzw. Victoria Falls (Simbabwe) haben. Während dieser Zeit ist es unwahrscheinlich, dass Sie etwas von der politischen Situation des restlichen Landes mitbekommen.

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für Deutsche, Österreicher und Schweizer wird ein Visum für touristische Zwecke bei Einreise gebührenfrei erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf 90 Tage pro Kalenderjahr. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass, Gültigkeit mindestens 6 Monate bei Einreise.

Vorläufiger Reisepass, Gültigkeit mindestens 6 Monate bei Einreise.

Geschenke

Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilfe oft schwierig zu erhalten. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, von der die Reiseleitung in Ihrem eigenen Interesse wissen sollte, teilen Sie dies bitte schon am ersten Tag der Reise mit. Dies ist wichtig, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen und richtig geholfen werden kann.

Vorgeschriebene Impfungen:
Für eine Botswana Reise besteht zurzeit keine Pflichtimpfung. Sinnvolle Schutzimpfungen sind derzeit der Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Bilharziose:
Bilharziose-Erreger kommen vor allem in Binnengewässern vor, wo Schwimmen und Waten vermieden werden sollte. An einigen Stellen im Okavango-Delta ist Baden unbedenklich. Ihr Reiseleiter informiert Sie über sichere Badestellen. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ebenfalls unbedenklich. 

Malaria:
Eine Malariaprophylaxe ist erforderlich, wofür verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich sind.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. No Bite. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). 

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Trinkwasser:
Das Leitungswasser ist in den Städten stark gechlort und gilt als trinkbar. Dennoch sollte es sicherheitshalber abgekocht, gefiltert oder mit Mikropur-Tabletten entkeimt werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die Küche Botswanas orientiert sich stark an der südafrikanischen. Besonders gern wird Fleisch gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt. Als klassische Beilagen werden Reis und Kartoffeln serviert. Im Okavango-Delta und am Panhandle bekommen Sie frischen Fisch wie Brassen oder Katzenfische. Ein sehr beliebtes, alkoholfreies Erfrischungsgetränk ist der Rock Shandy, der zu gleichen Teilen aus Sodawasser und Lime-Juice sowie ein paar Tropfen des bitteren Angostura besteht. Ansonsten trinkt man vor allem Importbiere aus Südafrika und Namibia, wie Castle, Amstel, Lion und Windhoek.

Bei besonderen Ernährungswünschen bitten wir um Information im Voraus. Gerne stellen sich die Camps auf die Wünsche ihrer Gäste ein. Glutenfreie und vegane Ernährung bringt die Camps an ihre Grenzen und die Camps bitten ihre Gäste besondere Nahrungsmittel selbst mitzubringen, da in Botswana nicht alles erhältlich ist. 

Fotografie und Film
Das vielseitige Botswana bietet zahlreiche faszinierende Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die die Kamera vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen.

Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

Bekleidung
Generell eignet sich für eine Botswanareise leichte, atmungsaktive Sommerkleidung aus gut waschbarem Material und für kalte Morgenstunden und Nächte besonders in der kühlen Jahreszeit von Juni bis August ein dicker Pullover bzw. eine entsprechende Jacke. Auf Safari kleidet man sich leger in gedeckten Naturfarben und trägt Knöchel hohe, bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Sonnenhut, Badebekleidung und Regenschutz nicht vergessen! Auch in den Lodges wird legere Kleidung getragen. In den Hotels und Restaurants wird nach Sonnenuntergang eine förmlichere Kleidung erwartet. Für Ausflüge in den Busch sowie ins Okavango-Delta sind lange Hosen und möglichst auch Jacken und Blusen mit langem Arm zum Schutz gegen Insektenstiche notwendig.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung Botswanas ist 1 Pula, welcher sich in 100 Thebe unterteilt. Die Währung wurde nach dem Staatsmotto "Pula", was so viel wie "Regen" heißt, bzw. nach einem feierlicher Willkommensgruß (etwa: "Es möge Regen kommen!") benannt. Das Wort stammt aus der Sprache der Tswana. Dies verdeutlicht, wie wichtig Wasser und Regen den Menschen in Botswana sind. Regen und Reichtum sind hier untrennbar miteinander verknüpft. 

Wir empfehlen, erst vor Ort Geld in Pula zu wechseln, da der Wechselkurs im Land besser ist. Geldwechsel ist auf dem Flughafen sowie in den größeren Städten auf der Reiseroute möglich. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. In größeren Städten gibt es Bankautomaten (Victoria Falls, Maun, Kasane und Livingstone), an denen mit der Kreditkarte Geld abgehoben werden kann. Kreditkarten werden nur in einigen Restaurants und Geschäften in den Städten akzeptiert.

Bargeld in US Dollars ist ein anerkanntes Zahlungsmittel in Botswana. Wenn möglich, legen Sie die jetzt schon feststehenden Beträge wie Einreisegebühren und Flughafensteuern passend zurück.

Falls Sie Botswana Pula übrig haben, können Sie diese in Victoria Falls oder Livingstone zu relativ guten Wechselkursen umtauschen. Sollten Sie außerhalb dieser Gegenden wünschen ihre Botswana Pulas umzutauschen, müssen Sie mit eher schlechten Wechselkursen rechnen.

Stromversorgung
In Botswana gibt es 220/240 Wechselstrom. Es werden englische 3-Pol-Stecker verwendet.

Telefonieren
Botswana verfügt über ein modernes Telefonsystem. Zwei unterschiedliche Betreiber unterhalten öffentliche Münz- und Kartentelefone, mit denen auch Überseegespräche geführt werden können. Telefonkarten sind in Läden, Hotels oder Tankstellen erhältlich.

Kosten: pro Minute ca. 2 €. Mit dem Mobiltelefon sind Sie mit dem deutschen D²-netz, T-Mobile, 0 2 und E-plus in den meisten Städten und Ortschaften erreichbar.

Die Vorwahl für Deutschland ist 0049, für Österreich 0043, in die Schweiz 0041

Tipp: Günstiger telefonieren Sie mit SIM-Karten von Botswana Vista, Mascom oder be.mobile. 3-Minuten-Gespräche ins deutsche Festnetz kosten ca. 1 Euro. 

Literatur über Botswana

Literatur über Botswana

Populärwissenschaftliche Abhandlungen
Unterwegs in Botswana -Sabina Gebauer   

Biographien

Botswana - Bilder und Eindrücke einer Safari-Reise: Durch die nördlichen Naturschutzreservate Xugana, Kwara, Moremi, Savute und Chobe - Mathias Conze  

Romane
Ein Engländer in Botswana - Will Randall und Eva Kornbichler

Ein Gentleman für Mma Ramotswe  - Alexander McCall Smith Ein Kürbis für Mma Ramotswe - Alexander McCall Smith

Der dritte Fall der 'No. 1 Ladies' Detective Agency.

Ein Koch für Mma Ramotswe - Alexander McCall Smith

Weitere Empfehlungen: www.afrikaroman.de  

Reiseliteratur
Botswana – Handbuch für individuelles Entdecken, Reise Know How (5. Aktualisierte Auflage 2011)  

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen Ihnen unsere für Botswana verantwortlichen Bearbeiter während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Botswana.eu

Botswana.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Botswana beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Botswana.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Botswana.de einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Namibia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Auf einer Reise zu den höchsten Dünen und ältesten Wüsten der Welt, entlang an einem einsamen Küstenstreifen bis hin zu tropischen Feuchtgebieten im Caprivi wird die Vielfalt der Natur Namibias zu einem facettenreichen Erlebnis. Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Eine schmale Landzunge, der Caprivi-Zipfel, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der ca. 1.400 km² lange Küstenstreifen Namibias ist einer der eindrucksvollsten und einsamsten der Welt. Entlang dieser Küste erstreckt sich die Namib-Wüste mit ihren riesigen Wanderdünen 80-130 km ins Landesinnere. Ihr schließt sich nach einer Steilstufe, dem Brandbergmassiv, welliges Hochland an, das im Osten zur Kalahariwüste abfällt. Im Norden liegt in 1.050 m Höhe die Etosha Pfanne, eine der größten Salzpfannen Afrikas. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 km² umfassenden Kaokoveld-Berge.

Klima
Das Land hat durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr. Gelegentliche Niederschläge gibt es im (Süd-) Sommer; sie fallen normalerweise als Gewitterschauer am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden. Die „kleine" Regenzeit fällt in die Monate September bis Oktober. In der Zeit liegen die Temperaturen zwischen angenehmen 15 bis 25 Grad. Die „große" Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis April. Im namibischen Sommer von November bis März betragen die Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad. Von Januar bis März gibt es nachmittags oft kurze, heftige Regenschauer. Von Juni bis Anfang September ist in Namibia “Winter“. Dann können in der Nacht die Temperaturen bis um den Gefrierpunkt abkühlen. An der Atlantikküste ist es wesentlich kühler als im Inland, bedingt durch den kalten Benguelastrom. Im Winter werden dort jedoch oft hohe Temperaturen verzeichnet, wenn der Ostwind aus dem Inland weht. Ansonsten sind die Winter an der Küste kühl und feucht. Im Sommer herrschen südwestliche Winde vor, und es ist mild und warm. Der Niederschlag an der Küste ist minimal, unter 20 mm pro Jahr, wobei die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als im trockenen Inland ist.

Zeitverschiebung
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde früher, zur Winterzeit eine Stunde später. Die Zeitumstellung in Namibia erfolgt am 02. April und 02. September.

Kultur und Gesellschaft
Die Republik Namibia zählt mit 1,9 Einwohnern pro km² mit Ausnahme von Windhoek und dem Ovamboland zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Afrikas. Die offizielle Amtssprache ist Englisch und wird fast überall verstanden. Sonstige Sprachen sind Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara und Deutsch. Rund 100.000 Weiße leben in Namibia. Davon sind 20% deutscher Abstammung, 20% sind englischer und 60% afrikaanser Herkunft. Die Bevölkerung setzt sich aus zahlreichen, verschiedenartigen ethnischen Gruppen zusammen. Die Weißen sind größtenteils als Farmer in der Verwaltung, im Handel, in der Industrie und im Tourismus tätig. Die Nicht-Weißen Namibias, überwiegend Bantu-Völker, sind sprachlich und ethnisch von sehr unterschiedlicher Herkunft. Von den 1,8 Mio. Namibiern gehören rund 900.000 der Ovambo Volksgruppe an, deren Kernland nördlich der Etosha-Pfanne liegt, mit der Stadt Oshakati als Zentrum. Östlich des ehemaligen Ovambolands am südlichen Ufer des Okavango Flusses siedeln die etwa 150.000 Kavangos, welche vom Ackerbau leben. Ganz im nordöstlichen Zipfel Namibias leben die rund 50.000 Caprivianer von Viehzucht, Ackerbau und Fischfang. Die drittgrößte Gruppe sind die rund 150.000 Hereros, die ihre Heimat vorwiegend in Zentralnamibia haben und anhand ihrer weiten, bunten Röcke und der hörnerartige Kopfbedeckung zu erkennen sind. Eng mit den Hereros verwandt sind die Himbas, die in der Abgeschiedenheit des Kaokovelds im Nordwesten ihren traditionellen halbnomadischen Lebensstil bislang bewahren konnten. Der gesamte Süden Namibias wird traditionell vom Volk der Namas bewohnt. Sie sprechen einen schwer erlernbaren Khoisan Dialekt mit Schnalz- und Klicklauten. Auch die rund 90.000 Damaras sprechen diese Sprache. Die Ureinwohner Namibias sind die Buschmänner oder San. Es gibt Anzeichen, dass sie schon vor 20.000 Jahren hier lebten und heute noch von ihren Vorahnen erzählen.

Sicherheit 
Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u.a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Steigen Sie nur in ein deutlich als solches gekennzeichnetes Taxi, wählen Sie möglichst ein Fahrzeug, wo sich außer dem Fahrer keine weitere Person aufhält und lassen Sie möglichst niemanden zusteigen

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Sollten Sie selbst mit einem Fahrzeug unterwegs sein, meiden Sie abgelegene, unbewachte Rastplätze

- Verriegeln Sie insbesondere in den Städten während der Fahrt die Türen und schließen Sie die Fenster

- Fahren Sie nicht in der Dunkelheit mit Ihrem Fahrzeug - neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls bei Begegnungen mit Wild

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen und mit rasanten Überholmanövern der Einheimischen muss stets gerechnet werden

- In der Regenzeit können wenig befahrene Straßen besonders in den Monaten Februar bis April in großem Ausmaß von Überschwemmungen betroffen sein, beachten Sie dazu die Ausschilderung

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei

Straßenverhältnisse
Namibia ist ein weitläufiges Land, in dem man oft lange Strecken zurücklegen muss. Bei den meisten Touren ist mit Tagesetappen von 300 – 500 km zu rechnen. Die Straßen Namibias sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 5500 km Teerstraßen, 37.500 km Schotterstraßen sowie Farmwege. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstrecken durch die Wüsten. Nur im Kaokoveld, im Kaudom und für die letzten Kilometer zum Sossusvlei ist ein Allradfahrzeug erforderlich.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia kein Visum. Bei der Ankunft in Namibia wird eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage in den Pass eingetragen. Es empfiehlt sich, bei der Einreise zu kontrollieren, ob das Visum für die gewünschte Aufenthaltsdauer erteilt und in den Pass gestempelt wurde. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein. Außerdem sollte er genug freie Seiten für die Ein- und Ausreisestempel enthalten. Für eine reine Namibiareise ist eine Doppelseite ausreichend. Reisen Sie anschließend nach Simbabwe und Botswana, sind mindestens vier freie Seiten erforderlich. Bei Selbstfahrerreisen in den Etosha Nationalpark müssen Sie Ihren Reisepass vorzeigen. Sie erhalten bereits am Tor eine Rechnung für die Parkgebühr, die dann im nächst gelegenen Restcamp zu zahlen ist.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…  

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Namibia ist ein sehr trockenes Land. Nur wenige Krankheitserreger können in diesem Wüstenklima überleben. Der Standard des Gesundheitswesens und die hygienischen Bedingungen in Namibia liegen weit über dem afrikanischen Durchschnitt und können als sehr gut bezeichnet werden. Leitungswasser kann fast überall bedenkenlos getrunken werden. Um Sie abzusichern, möchten wir Ihnen dennoch einige Hinweise zu möglichen gesundheitlichen Risiken während Ihrer Reise nach Namibia geben. 

Malaria
Von den typischen afrikanischen Tropenkrankheiten stellt die Malaria ein Gesundheitsrisiko dar, welches in den nördlichen Landesteilen höher ist als südlich des Etosha-Nationalparks.

In der Trockenzeit von Mai bis Oktober besteht allerdings kein großes Risiko. Das ändert sich zum Jahreswechsel mit Einsetzen der Regenzeit. Je mehr Niederschläge in einem Gebiet fallen, desto größer ist das Malaria-Risiko. Der feuchte Caprivi-Zipfel birgt ein ganzjährig hohes Malariapotential.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de 

Impfungen
Für Namibia besteht derzeit keine Pflichtimpfung, es ist jedoch empfehlenswert, sich mit einer Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A zu schützen. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Mehr Informationen über Malaria und Medikamente gibt es auch in den Apotheken vor Ort, etwa in der International Pharmacy in Windhoek, wo deutschsprachige Apothekerinnen gern Auskunft geben (Sam Nujoma Drive, /Ae//gams Mall, Klein Windhoek)

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die namibische Küche, die unter anderem von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht internationalen Maßstäben. In Namibia zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahmequellen – entsprechend fällt das Angebot aus. Sehr gutes, mageres Fleisch liefern Antilopen, z.B. Kudu, Oryx, Springbok, und auch Strauß. Biltong (luftgetrocknete Fleischstreifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (gegrilltes Fleisch) sind die wirklichen Nationalgerichte. An frischen Meerestieren werden Kabeljau, Langusten und Austern serviert.

Das Grillen, im Freien ist Teil der Lebensart und wird traditionell "Braai" genannt. "Potjiekos" ist eine Spezialität der Buren, und besteht aus schmorendem, würzigen Fleisch, Hähnchen, oder Fisch und wird in einem dreifüßigen Eisentopf auf offenem Feuer gekocht. Traditionelle deutsche Gerichte sind ein wichtiger Bestandteil der namibischen Küche. In den Delikatessenläden wird eine große Auswahl verschiedener Wurst- und Brotsorten sowie ein reiches Sortiment an Süßwaren angeboten. Kartoffeln, Reis und Gemüse und Obst werden zum großen Teil importiert.

Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Zu den beliebtesten Getränken gehört der Rockshandy, eine Mischung (shandy) aus halb Soda und halb Limonade auf Eiswürfeln (rock) mit ein paar Spritzern Angostura-Bitter. Besonders nach langen, staubigen Fahrten wirkt der Rockshandy durstlöschend und sehr erfrischend, er ist fast alkoholfrei. Gute Weine aus dem Kapland und andere importierte Getränke sind überall erhältlich.

Die Öffnungszeiten der Supermärkte variieren von Ort zu Ort. Supermärkte in Windhoek sind täglich von 8–19 Uhr geöffnet, am Wochenende entweder ebenfalls durchgehend oder stundenweise, 9–13 Uhr und 16–18 Uhr, auch sonntags. In Swakopmund schließen die Supermärkte um 18 Uhr und in Lüderitz beispielsweise schon um 17 Uhr.

Fotografie & Film
Namibia ist ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln.

Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen von Menschen. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken und Polizeistationen. Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor den Einwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen. 

Bekleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Beige weite Hemden und Hosen halten außerdem mögliche Moskitos vom Körper. Egal zu welcher Jahreszeit Sie nach Namibia reisen, für die kühlen Morgen- und Abendstunden wird Ihnen eine Fleece Jacke gut tun. Für eine Reise in den afrikanischen Wintermonaten Mai bis September benötigen Sie zusätzlich warme Kleidung (Schal, Winterjacke, Mütze, Handschuhe, warme Schlafbekleidung). In den Nächten sind Temperaturen um die 0 Grad möglich und in den Unterkünften sind Heizungen selten.  Zudem sind Regenbekleidung und eine Windjacke unerlässlich.

Ein hochwertiges Sonnenschutzmittel für Körper und Gesicht, eine luftige Kopfbedeckung, leichte Bekleidung, eine Sonnenbrille und vor allem ausreichend Getränke gehören zur Grundausstattung in heißen Sonnenstunden. In bequemen leichten Turnschuhen oder Sandalen sind Sie für die Stadttouren oder einen Aufenthalt an der Küste Namibias gut gerüstet. Im Busch benötigen Sie festes Schuhwerk. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung ist der Namibia-Dollar (N$). In Namibia sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertige Zahlungsmittel. Bei Ankunft finden Sie im Flughafen Terminal Bankschalter für den Geldwechsel sowie einen Geldautomaten der nur VISA Karten akzeptiert. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, ZAR/N$1000 oder mehr schon in Deutschland einzutauschen. Das Umtauschen in Namibia kann zeitaufwändig sein, vor allem bei den beiden Wechselschaltern am Flughafen.

Bargeld kann in jeder Bank getauscht werden. In größeren Städten werden auch Kreditkarten (Visa-, Diners- und Mastercard) akzeptiert. Mit der EC-Karte kann bisher nur bei der Standard Bank Geld abgehoben werden, die jedoch in allen größeren Ortschaften vertreten ist. Fast alle Hotels und Geschäfte nehmen Kreditkarten an, einige Gästefarmen und Restaurants jedoch nicht. Tankstellen dürfen keine Kreditkarten annehmen. Es empfiehlt sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Touristen dürfen 3000 Namibia-Dollar bzw. Rand pro Person einführen. Mitunter wird der Umtauschbeleg verlangt. Ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, bereits ZAR/N $ 1000 oder mehr bereits in Deutschland einzutauschen.

Die Banken in Namibia haben im Allgemeinen folgende Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–15.30 Uhr, Sa 8.30–12 Uhr.

Stromversorgung
Die Spannung in Namibia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist. Diese passenden Zwischenstecker können Sie für wenige Euro in Namibia in fast jedem Supermarkt kaufen.

Telefonieren
Das landesweite Telefonnetz ist zwischenzeitlich recht gut ausgebaut. SIM Karten für Ihr Handy erhalten Sie in Windhoek. D1 und D2 Karten können Sie auch in Namibia benutzen. Die Vorwahl für Gespräche von Namibia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl lässt man die 0 weg.

Die internationale Vorwahl Namibias ist 00264.

Literatur über Namibia

Literatur über Namibia

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Namibia  - Daniela Schetar-Köthe, Friedrich Köthe, und Clemens Emmler

Where fiere speaks – A visit with the Himba, Sandra Shield und David Campion

Biographien

Traumreise durch Namibia - Klaus G. Förg 

Historische Augenzeugenberichte

Die Völker Namibias -  Johan S. Malan und Kuno F. R. Budack

Romane

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste, von Henno Martin

Welwitschia mirabellis: Ein Namibia-Roman, von Manfred Gebert (2008)

Sprach- und Reiseführer

Stefan Loose Travel Handbücher Namibia, Livia und Peter Rack

Kauderwelsch, Afrikaans Wort für Wort, Thomas Suelmann

Namibia kompakt, Daniela Schetar und Friedrich Köthe

Namibia Touren Manuel, Christian Pehlemann

Namibia Handbuch; Walther Verlag

Reisehandbuch Namibia; Michael Iwanowski

Gästefarm-Führer Namibia, Michael Iwanowski

Naturschutzgebiete in Namibia; Willie und Sandra Oliver

 

Namibia.de

Namibia.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Namibia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Namibia.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Namibia.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Namibia. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Sambia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Republik Sambia ist ein Binnenland im südlichen Afrika. Es grenzt im Norden an Tansania, im Osten an Malawi und Mosambik, im Süden an Simbabwe, Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias, im Westen an Angola und im Nordwesten an die Demokratische Republik Kongo. Sambia ist ein vorwiegend welliges Hochplateau in durchschnittlich 1000 bis 1400 m Höhe. In mehreren Gebirgsketten wie beispielsweise in dem Muchinga-Gebirge gibt es Erhebungen über 2000 m. Der Sambesi-Fluss bildet eine natürliche Grenze zu Simbabwe. Er ist nur über kurze Strecken schiffbar, da es im gesamten Flussverlauf viele Stromschnellen und Wasserfälle gibt, darunter eines der Naturwunder Afrikas, die weltberühmten Victoria-Fälle. In den neun Provinzen (Zentral, Copperbelt, Osten, Luapula, Lusaka, Norden, Nord-West, Süden, Westen) des 752.614 km² großen Landes finden 11,6 Millionen Menschen Ihre Heimat.

Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt und ist Lebensraum für die artenreiche Tierwelt. 

Klima
Sambia hat mildes tropisches Klima, das jedoch bedingt durch die Höhenlage des Landes für Europäer gut verträglich ist. Es gibt drei Jahreszeiten: eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27°C. In den Monaten Juni und Juli können die morgendlichen Temperaturen auf 10°C und die Nachttemperaturen auf 4°C fallen. Durch den jetzt fallenden Regen ist das Land sehr grün. Die heiße Trockenzeit ist im Oktober und November, mit Temperaturen zwischen 24 und 32°C. Von Dezember bis April herrscht die heiße, schwüle Regenzeit mit heftigen tropischen Stürmen und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 38°C. Sonniges Wetter wechselt sich mit starken Regenfällen ab.

Die beste Reisezeit für Sambia liegt zwischen Mai und Oktober. Von Mai bis August ist die Landschaft grün und die Temperaturen sind etwas kühler. Der Zeitraum August bis Oktober ist ideal für Tierbeobachtungen.

Zeitverschiebung
In Sambia gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht also kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Sambia um eine Stunde voraus.

Kultur, Politik und Gesellschaft
Sambia ist eine ehemalige britische Kolonie und erlangte 1964 unter Kenneth Kaunda als Nord-Rhodesien die Unabhängigkeit. Kenneth Kaunda regierte das Land 27 Jahre lang. Die meiste Zeit davon war seine United National Independence Party (UNIP) die einzige zugelassene Staatspartei. Politisch gilt das Land als eines der politisch stabileren Länder Afrikas, seit 1991 gibt es in Sambia wieder ein Mehrparteiensystem, das an das britische und amerikanische System angelehnt ist. Den Parteien mangelt es zwar noch an innerparteilicher Demokratie, trotzdem agieren viele Parteien seriös und strukturiert. Nach einer chaotischen und unfairen Wahl im Jahr 2002, die Lewy Mwanawasa für sich entschied, regiert seit November 2008 Präsident Rupiah Banda das Land. Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung. Daneben besteht als beratendes Gremium das House of Chiefs. Chiefs sind die traditionellen Führer der 72 ethnischen Gruppen des Landes. Zu den wichtigsten zählen die Bemba, Nyanja und Tonga. Rund zwei Drittel der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, etwas weniger als ein Viertel sind Animisten. Daneben gibt es eine islamische und hinduistische Minderheit. In Sambia werden insgesamt mehr als 70 Sprachen gesprochen (v.a. Bantusprachen). Englisch dient als offizielle Amtssprache und wird von der sambischen Bevölkerung neben den lingua franca Bemba und Njanja zur völkerübergreifenden Verständigung genutzt.

Sicherheit
Lesen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst etwas zu einem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Für Fahrten von Sambia nach Namibia in und durch die Caprivi-Region sind unbedingt die Sicherheitshinweise zur Republik Namibia zu beachten

- Über Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, "car-jacking" bis hin zu bewaffneten Überfällen wird vor allem aus der Innenstadt von Lusaka und den anderen Ballungsgebieten sowie von öffentlichen Verkehrsmitteln (Überlandbusse, Nachtzüge) und der Überlandstraße in der Region des Kupfergürtels (ca. 200 km nördlich von Lusaka) berichtet

- Überlandfahrten bei Dunkelheit sind wegen der Kriminalität, aber auch wegen hoher Unfallgefahren (liegen gebliebene Fahrzeuge, schlechter Straßenzustand, Freiwild) risikoreich

- Autotüren und -fenster sollten während der Fahrt durch städtische Gebiete verriegelt bzw. geschlossen bleiben, Handtaschen sollten nicht getragen oder im Auto sichtbar platziert werden

- Zudem ist bei Überlandreisen mit dem eigenen Fahrzeug mit häufigen Polizeikontrollen zu rechnen, dabei wird zu korrektem Verhalten gegenüber Polizeibeamten geraten

- Gehen Sie nicht alleine an offensichtlich menschenleere Orte. Versuchen Sie immer in Gruppen zu laufen und nehmen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten und bei Menschenansammlungen gefragt.

- Taxis sollten bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reserviert werden.

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

- Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld in der Unterkunft/im Safe. Dort sollten Sie auch alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit. Am besten, Sie lassen wertvolle Gegenstände zu Hause.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen. Auf diese Weise kann man den meisten Taschendieben das Leben sehr schwer machen. Entsprechende Brustaschen, Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

  

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Sambia benötigen Sie einen mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Reise nach Sambia ein Visum. Das Touristenvisum wird gebührenpflichtig bei der Einreise am Flughafen oder an den Landesgrenzen erteilt. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) beträgt für deutsche Staatsangehörige 50 US$ (Stand 1.8.12). Für mehrfache Einreise (Double/Multiple Entry) fallen Visagebühren in Höhe von 80 US$ (Stand 1.8.12) an. Die Gebühren sind in US-Dollar in bar zu entrichten. Wechselgeld ist nur bedingt vorhanden.

Ausreisegebühr:

Seit dem 1.Oktober 2012 verlangt Sambia von jedem Reisenden der das Land verlässt eine sogenannte Ausreisegebühr. Diese Gebühr ist vor Ort in bar und in der Landeswährung Sambesische Kwacha zu entrichten. Die Ausreisegebühr beträgt für Domestikflüge 28.000 Kwacha p.P. (ca. 5 €) bzw. internationale Flüge 56.000 Kwacha p.P. (ca. 10 €).

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen, da Sie auf Safari oft keinen Zugang zu Apotheken haben. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine Impfbescheinigung einer gültigen Gelbfieberimpfung für die Weiter- oder Rückreise via Südafrika ist nun nicht mehr nötig. Ebenfalls besteht das Risiko einer Cholera Infektion in einzelnen Abschnitten. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen.

Malariaschutz ist das ganze Jahr über in Sambia erforderlich. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (z.B. No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite oder Anti Brumm Forte. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, unter dem Moskitonetz schlafen.

Wasser aus der Leitung sollte generell entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Der Verzehr von Milchprodukten und gut durchgebratenen bzw. –gekochten Fleischgerichten ist unbedenklich. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten, ungeschältem Gemüse und Mayonnaise sollte vermieden werden. Des Weiteren besteht hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die Küche Sambias ist reichhaltig und gut, aber keine ausgefeilte Spezialitätenküche. Gern wird gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt (ein Afrikaans-Ausdruck). Das Fleisch ist meist von sehr guter Qualität. Kartoffeln und Reis werden häufig gegessen, Nudeln etwas seltener. An den großen sambischen Seen kommen Sie in den Genuss von frischem Fisch. Traditionelle Gerichte wie Nshima bzw. Shuma (Maisbrei), getrocknete Kapentafische aus dem Karibasee und geröstete Mopanewürmer werden manchmal als einheimische Spezialitäten in Lodges und Hotels angeboten. Biltong ist ein getrocknetes Wild- oder Rindfleisch, das als Zwischenmahlzeit sehr beliebt ist und eine Spezialität des südlichen Afrikas darstellt. Vereinzelt werden das schmackhafte Krokodilfleisch und Wildgerichte wie Impala Stew, Büffelbraten, Elen- und Zebrasteak angeboten. Bekannte Getränke sind der erfrischende, alkoholfreie Rock Shandy, die einheimischen Biersorten Castle, Mosi und Rhino sowie der süße Amarula Likör.

Fotografie und Film
Sambia bietet traumhafte Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und Einblicken in interessante Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln bei der Fotopirsch. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Feiner Staub, Feuchtigkeit oder starke Hitzeeinwirkungen sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor Umwelteinwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien/-akkus und Speicherkarten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 bis 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

Bekleidung
Leichte, atmungsaktive Kleidung, die gut waschbar sein sollte, ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die kühlere Zeit von Mitte April bis August sowie für die Morgen- und Abendstunden sollte man jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitnehmen. Ein Regenmantel, gutes Schuhwerk, eine gute Sonnenbrille und ein Sonnenhut sind unbedingt erforderlich. Lange Kleidung und hohe Schuhe schützen vor Insektenstichen. In den Safari-Lodges sollte man abends nicht allzu sportliche Kleidung tragen. In den großen Hotels ist abends etwas feinere Kleidung erwünscht.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung Sambias ist der Sambische Kwacha. US-Dollar ist die praktischste und beliebteste Währung. Bitte achten Sie darauf, dass es neue Noten sind, mit großen „Kopf“. Der Euro hat sich in Sambia noch nicht überall durchgesetzt, wird jedoch von vielen Banken und Wechselstuben inzwischen anerkannt. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. Tauschen Sie wegen des besseren Wechselkurses erst vor Ort in die Landeswährung.

Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich.

Wenn Sie planen, an den Victoria-Fällen an optionalen Aktivitäten teilzunehmen, können Sie diese in US-Dollar bezahlen. Bei Zahlung per Kreditkarte wird häufig ein Aufschlag von 3 bis 5 % erhoben.

Stromversorgung
Die Spannung in Sambia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist (britischer Stecker). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird abends nur für wenige Stunden ein Generator eingesetzt. Zum Aufladen von Akkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sambia ist 00260, von Sambia nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Sambia gibt es Telefonkarten, mit denen Ferngespräche weitaus preiswerter geführt werden können, als vom Hotel aus. Für Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr wählen Sie die 999.

Telefonieren über einen deutschen Mobilfunkanbieter ist in Sambia nur stellenweise möglich. Jedoch kann für einen Gegenwert von unter 1 € eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erworben werden, so dass nach dem Prepaid-System nach Deutschland telefoniert werden kann bzw. Sie aus Deutschland angerufen werden können. Der Versand/Empfang von SMS-/Textnachrichten nach/aus Deutschland ist nur eingeschränkt möglich.

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

 

Sambia.eu

Sambia.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Sambia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Sambia.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Sambia.eu einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf dieses Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

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David Vetési

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+49 (0)351 31 20 7 - 268

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d.vetesi@diamir.de

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