• Elefanten im Etosha-Nationalpark
  • Dead Vlei
  • Spitzkoppe
  • Bilderschau unter den Sternen Afrikas
  • Fotoreise mit Joseph Niedermeier
  • Himbajunge mit Rinderhörnern
  • Welwitschia mirabilis
  • Wrack an der Skelettküste
  • Namtib Biosphere
  • Zelt-Camp
  • Sundowner
  • Zeltcamp
  • Okaukuejo Camp
  • Okaukuejo Camp
  • Okaukuejo Camp
  • Dolomite Camp

Namibia

 

Zeichnen mit Licht

22 Tage Fotoreise und Campingsafari mit Josef Niedermeier

    
Dauer 22 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 5990 EUR   drucken
Tourcode NAMFO3   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

Diese einmalige Fototour durch Namibia lässt das Herz von Fotografen und Naturliebhabern höher schlagen: Der Profifotograf und Dokumentarfilmer führt Sie in die wohl spektakulärsten Landschaften unserer Erde und einige der einsamsten Regionen weltweit und kombiniert dies mit einem umfangreichen Fotoworkshop-Angebot. Bei dieser Reise wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass jeder Teilnehmer genügend Zeit zum Fotografieren hat – und vor allem darauf, dass stets zum besten Licht die verschiedenen Highlights angefahren werden. Gerade im Sossusvlei mit seinen orangeroten Sanddünen entscheidet dies über grandiose oder mittelmäßige Aufnahmen. Die große Erfahrung der Reiseleitung vor Ort, perfekt ausgerüstete Allradfahrzeuge und die sehr guten Ortskenntnisse des Workshopleiters in Bezug auf optimales Fotolicht runden diese ausgefallene Fotoreise ab. Die Einsamkeit des Damaralandes und Kaokovelds, gepaart mit den spektakulären Wüstenlandschaften der Namib, den einzigartigen Tierbeobachtungsmöglichkeiten im Etosha-Nationalpark, dem Besuch der Trockenflüsse mit den seltenen Wüstenelefanten und der Begegnung mit einem der letzten halbnomadisch lebenden Ethnie Afrikas, den Himba, sorgen für atemberaubende Fotomomente und Aufnahmen. Abends am knisternden Lagerfeuer werten Sie Ihre Bilder bei individuellen Bildbesprechungen aus. Workshops, Bildbesprechungen und die stete Ansprechbarkeit des Fotoguides garantieren eine einzigartige Fotoreise mit Mehrwert!

Josef Niedermeier
Der Diplom-Zoologe, Berufsfotograf, Seminarleiter (u.a. bei der NIKON School Deutschland), Dokumentarfilmer und Geschäftsführer einer Multimediaproduktionsfirma Josef Niedermeier hat weltweit sehr große Reiseerfahrung mit Schwerpunkt Afrika. In den letzten 7 Jahren hat er Vielfach Fotoworkshops auf Madagaskar und in Deutschland erfolgreich geleitet. Als Produzent von aufwändigen und professionellen Multimediashows, die seit Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz von allen namhaften Veranstaltern einer begeisterten Öffentlichkeit präsentiert werden, hat er sehr viel Erfahrung in der Fotografie und dem Filmen auf Reisen. Dieses Wissen gibt er in gekonnter Weise bei den Reiseworkshops vor Ort den Teilnehmern weiter, die so optimal von seinen Kenntnissen profitieren können. Als langjähriger Mittarbeiter am Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterreicht hat Josef Niedermeier fundierte didaktische Kenntnisse erworben, um die Workshops lebendig, effektiv und lehrreich gestalten zu können.

Zu den Workshops
Einführung: Perfekt belichten, Gestaltung mit Blende und Verschlusszeit, Bildaufbau, Perspektive, Farbe, Wahl der richtigen Brennweite, Blitzen u.v.m.

Jedem Teilnehmer wird zu Beginn der Reise mit maximal zwei anderen Teilnehmern ein Fotoworkshop geboten. Dabei werden am Laptop mit Hilfe einer Vielzahl von Bildbeispielen die oben genannten Inhalte sehr praxisnah vermittelt. Alternativ wird dieser Block über einen Beamer auf einer 3x2 Meter großen Leinwand unter den Sternen Afrikas präsentiert.

Blitz-Workshop:
Wie kontrolliere ich gezielt das Blitzlicht?
Der Blitz als Hauptlichtquelle oder als Aufhellblitz?
Entfesseltes Blitzen per Kabel-, Funk- oder IR-Licht – wie funktioniert das?Einsatz von mehreren Blitzgeräten (Master/Slave) – Wie geht das und wann ist es sinnvoll?
Welche Bedeutung hat die sog. „Blitzsynchronzeit“?
Was bedeutet „Blitzen auf den 1. bzw. 2. Verschlussvorhang“?

Panorama-Workshop:
Wie erstelle ich perfekte Panoramen (Prinzip)?
Was benötige ich dazu?
Wie fotografiere ich mit perfekt eingestelltem Nodalpunkt?
Wie belichte ich die Einzelbilder richtig?
Wie groß sollte der Überlappungsbereich sein?
Wie sieht ein guter Bildaufbau bei Panoramen aus?
Wie füge ich die Einzelbilder zu einem nahtlos Panorama zusammen?
Wie präsentiere ich Panoramen im Internet?

Zeitraffer-Workshop:
Was ist – technisch gesehen – ein Zeitraffer?
Was benötige ich dazu?
Wie stelle ich meine Kamera richtig ein?
Wie kann ich das sog. „Flickerproblem“ lösen?
Wie lege ich das Intervall zwischen den Aufnahmen und die Anzahl an Einzelaufnahmen fest?
Wie generiere ich aus den Einzelaufnahmen den fertigen Zeitraffer?

Sternenfotografie:
Was benötige ich dazu?
Wie stelle ich meine Kamera richtig ein?
Sternenzeitraffer – Wie geht das?

Tier- und Makrofotografie:
Was benötige ich dazu?
Besonderheiten der Makrofotografie – Was ist zu beachten?
Tipps und Tricks aus der Naturfotografie

Cropfaktor-Workshop:
Was ist ein Cropfaktor und welche Bedeutung hat er bei der Fotografie?
Was sind spezielle „Crop- oder Digitalobjektive“?
Welchen Einfluss hat der Cropfaktor auf das Gestalten mit Schärfentiefe?
Vor- und Nachteile von den verschiedenen Cropfaktoren

Freies Thema:
Die Teilnehmer können vor der Reise Themen nennen, die sie besonders interessiert. Diese werden dann vor Ort besprochen.

Bildbesprechungen:
Jeder Teilnehmer bekommt für ca. 60-90 Minuten eine individuelle Besprechung seiner Bilder am Laptop bzw. über einen Beamer. Dabei wird genau besprochen was an den Bildern jeweils gut bzw. schlecht ist, warum dies so ist und wie man zu Verbesserungen kommt. Die anderen Teilnehmer haben die Möglichkeit bei allen Bildbesprechungen teilzunehmen – falls der „aktive“ Fotograf keine Einwände dagegen hat.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Einzigartige Fotoreise mit perfekt ausgestatteten Allradfahrzeugen

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Josef Niedermeier

  • Fachkundige Fotoreiseleitung gepaart mit landeskundlicher Expertise

  • Fotoworkshops zu unterschiedlichen Themen und ausgiebige Bildbesprechungen vor Ort

  • Erkundung sehr entlegener Gebiete (z.B. Hartmannstal & Epupafälle)

  • Zeltübernachtungen an perfekten Foto-Spots zum richtigen Fotolicht

  • Zwei volle Tage im Sossusvlei

  • Pirschfahrten im wildtierreichen Etosha NP

  • Im Fokus: die seltenen Wüstenelefanten Namibias

Tourenverlauf

1. Tag: 09.06.2017 Abreise Frankfurt

Abflug in Deutschland am Abend.

2. Tag: 10.06.2017 Windhoek – Sossusvlei (M/A)

2. Tag: 10.06.2017 Windhoek – Sossusvlei (M/A) 1

Ankunft am Windhoek International Airport und Begrüßung durch Ihre Reiseleitung. Fahrt in Richtung Südwesten, über den steilen und landschaftlich schönen Spreetshoogte-Pass zum Namib‐Naukluft‐Park. Der Sesriem Campingplatz liegt innerhalb des Namib-Naukluft‐Parks, ca. 65 km vom Sossusvlei entfernt. Die Plätze sind um Kameldornbäume angelegt, die in der Hitze des Tages Schattenspenden. Da der Campingplatz im Park liegt, kann von hier aus früher zum Sossusvlei gefahren und später wiedergekommen werden. Übernachtung im Zelt auf dem Sesriem Campingplatz.

3.–4. Tag: 11.-12.06.2017 Sossusvlei 2×(F/M/A)

3.–4. Tag: 11.-12.06.2017 Sossusvlei 2×(F/M/A) 1

Sehr frühe Abfahrt zum Sossusvlei, um das einmalige Licht‐ und Schattenspiel in den roten Dünen mit den ersten Sonnenstrahlen zu erleben. Die Dünen am Sossusvlei zählen zu den höchsten der Welt. Wer mag kann versuchen, eine dieser Dünen zu besteigen. Von oben genießen Sie die einmaligen Ausblicke auf die Sanddünen wie auch auf die prächtige Berglandschaft und das Flachland. Mit Ihrem Reiseleiter erkunden Sie das Gebiet rund um das Sossusvlei und den Sesriem-Canyon. 2 Übernachtungen im Zelt auf dem Sesriem Campingplatz.

5. Tag: 13.06.2017 Swakopmund (F)

5. Tag: 13.06.2017 Swakopmund (F) 1

Fahrt entlang der Namib, über den entlegenen Wüstenort Solitaire und durch den Kuiseb Canyon. Anschließend geht es durch den Namib-Naukluft-Park, wo Sie einen Abstecher zur uralten Welwitschia mirabilis auf der Welwitschia‐Fläche und zur Mondlandschaft unternehmen. Am Spätnachmittag Ankunft in Swakopmund. Im Jahre 1882 wurde die Stadt während der deutschen Kolonialzeit gegründet und viele Jahre galt der Hafen als der Wichtigste in diesem Gebiet. Heute verschönern saftige Grünflächen, Palmen und aufwendig gepflegte und farbenfrohe Gärten diese einzigartige Wüstenstadt, die von der Wüste und dem Meer umschlossen wird. Swakopmund hat mehrere exzellente Restaurants. Kunst- und Handwerkerläden bieten lokale Produkte an, während Straßenverkäufer traditionelle namibische Kunst verkaufen. Die Pension Rapmund befindet sich im Stadtzentrum, wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Übernachtung in der Pension Rapmund.

6. Tag: 14.06.2017 Swakopmund – Cape Cross – Spitzkoppe (F/M/A)

6. Tag: 14.06.2017 Swakopmund – Cape Cross – Spitzkoppe (F/M/A) 1

Fahrt nach Hentiesbaai und entlang der rauen Küste bis zum Cape Cross, wo Sie die größte Robbenkolonie Namibias besuchen. Anschließend geht es wieder ins Inland und in Richtung Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Das Felsmassiv aus Granitstein gehört zum Erongo Gebirge. Es entstand vor mehr als 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. An diesem und am nächsten Abend haben Sie die Möglichkeit, Sternenzeitrafferaufnahmen am Felsentor zu machen. Übernachtung im Zelt auf dem Spitzkoppe Campingplatz.

7. Tag: 15.06.2017 Spitzkoppe (F/M/A)

7. Tag: 15.06.2017 Spitzkoppe (F/M/A) 1

Der heutige Tag ist als Fototag vorgesehen. Die Spitzkoppe bietet Ungeübten kleine Hügel, welche relativ einfach zu besteigen sind. Von oben kann man faszinierende Ausblicke auf die Namib-Wüste genießen. Weithin sichtbar ragt die Große Spitzkoppe, ein 1728 m hoher Granitinselberg, über die Ebene hinaus. Gleich daneben liegen die Kleine Spitzkoppe und die Pontok-Berge. Besonders eindrucksvoll ist ein großer Felsbogen, der auf vielen Fotos von der Spitzkoppe zu sehen ist. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: 16.06.2017 Brandberg (F/M/A)

8. Tag: 16.06.2017 Brandberg (F/M/A) 1

Weiterfahrt zum Brandberg. Am Fuße des Brandbergs in herrlicher und ursprünglicher Landschaft liegt die Brandberg White Lady Lodge direkt am Ugab Revier. In der Trockenzeit kann man immer wieder mit Gruppen von Wüstenelefanten rechnen, die durch das Tal des Ugab Flusses schweifen und bis zur Lodge herankommen. Der erhabenen Schönheit des Brandbergs kann niemand entgehen. Sein herausragender Gipfel, der Königstein, ist 2574 m hoch. Ein Besuch bei der „White Lady", der vielleicht bekanntesten Felszeichnung, ist einen Ausflug wert. Der Fußweg bietet einen spektakulären Blick über die offenen Ebenen des Damaralands. Die Steinzeit-Felsmalereien der San zeugen von der Anwesenheit der berühmten Wüstenelefanten in der Gegend. Übernachtung im Zelt auf dem Campingplatz der Brandberg White Lady Lodge.

9. Tag: 17.06.2017 Damaraland (F/M/A)

9. Tag: 17.06.2017 Damaraland (F/M/A) 1

Die Fahrt führt in das 5000 Quadratkilometer große, private Palmwag Konzessionsgebiet. Atemberaubende Landschaft durchzogen von Hügeln und seltenen Pflanzen, werden hier vereint mit der faszinierenden Tierwelt. Mit etwas Glück können hier Springbock, Oryx, Kudu, Strauße, Schakale, Zebras, Giraffen, Hyänen und manchmal auch Löwen, Leoparden und Geparden beobachtet werden. Vor der Kulisse roter Felsen und weiter Flächen stellen die Tiere ein besonderes Fotomotiv dar. Ein Höhepunkt ist die Begegnung mit dem vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorn und den Wüstenelefanten, die durch die endlose Weite ziehen. Der Weg führt weiter durch Täler und Flussbetten, die besonders beliebt bei den Tieren sind, ebenso wie die felsigen Schluchten und fruchtbaren Quellen. Je nachdem, was der Tag so bringt wird das Camp üblicherweise in der Nähe der Hunkab Quellen aufgeschlagen. Genießen Sie ein kühles Getränk, während Ihr Safari-Team das Camp herrichtet und lassen Sie den Tag Revue passieren. Übernachtung im Zelt auf dem Campingplatz der Palmwag Lodge Konzession.

10. Tag: 18.06.2017 Hoanib (F/M/A)

10. Tag: 18.06.2017 Hoanib (F/M/A) 1

Nach einem herzhaften Buschfrühstück, Abbruch des Zeltlagers und Pirschfahrt auf der Suche nach Elefanten am frühen Morgen. Danach geht die Fahrt weiter ins Hoanibflussbett. Dichter Baumbestand bietet den Wüstenelefanten gesunde Nahrung und Schutz gegen die heiße Sonne Namibias. Mit ein wenig Glück kann man die Dickhäuter, die hier normalerweise in großen Gruppen vorkommen, beobachten. In einem Seitenarm des Hoanibs wird das Zeltlager zur Übernachtung aufgebaut. Es ist nicht außergewöhnlich, dass nachts die Elefanten dicht am Camp vorbeiziehen. Übernachtung im Zelt (wild).

11. Tag: 19.06.2017 westliches Kaokoveld (F/M/A)

11. Tag: 19.06.2017 westliches Kaokoveld (F/M/A) 1

Früh am Morgen geht es weiter in den westlichen Teil des Kaokolveldes. Weitab jeglicher Zivilisation wird die Vegetation immer spärlicher. Dennoch dient die Region als Weidegebiet für Steppenwild und auch für das Vieh der dortlebenden Himbas. Das dünn besiedelte, landschaftlich atemberaubende Kaokoveld vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Wir erreichen das heutiges Tagesziel im Khumibrivier und beenden den Tag bei einem Sundowner mit Blick über die farbintensive Umgebung. Übernachtung im Zelt bei Khumib/Rock Garden (wild).

12.–14. Tag: 20.-22.06.2017 Hartmannstal 3×(F/M/A)

12.–14. Tag: 20.-22.06.2017 Hartmannstal 3×(F/M/A) 1

Der Pfad führt weiter in westlicher Richtung mit dem Ziel des Hartmannstals im äußersten Nordwesten Namibias. Immer spärlicher wird die Vegetation und die zuvor hüglige Gegend der Vortage verändert sich in riesige grasbewachsene Flächen. Unheimlich einsam kommt man sich hier vor. Zwei Tage stehen Ihnen zum ausgiebigen Fotografieren dieser grandiosen Landschaft zur Verfügung. Von Ihrem Camp werden geführte Naturrundfahrten im Allrad und Wanderausflüge in die Schluchten und Täler des Hartmanntales und Besuch bei einer Ovahimbafamilie ganz in der Nähe des Camps, angeboten. Kontrastreiche Landschaften, abwechselnd Wüste und Kaokohochland – fast menschenleer – werden durchquert. Das Hartmanntal ist einzigartig in seiner ganzen Art und bietet Ihnen die Gelegenheit, das letzte Fleckchen unberührter Natur fernab jeglicher Zivilisation fast allein und in vollen Zügen zu genießen. 3 Übernachtungen im Zelt (wild).

15. Tag: 23.06.2017 Kaoko Otavi Gegen (F/M/A)

15. Tag: 23.06.2017 Kaoko Otavi Gegen (F/M/A) 1

Die Fahrt geht weiter bis nach Kaoko Otavi. Das dünn besiedelte, landschaftlich atemberaubende Kaokoveld vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Mit etwas Glück begegnen Ihnen heute noch ein paar Tiere. Im letzten mobilen Camp, das in der Kaoko-Otavi Region errichtet wird, können Sie bei einem Sundowner die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen. Übernachtung im Zelt (wild).

16.–17. Tag: 24.-25.06.2017 Epupafälle 2×(F/M/A)

16.–17. Tag: 24.-25.06.2017 Epupafälle 2×(F/M/A) 1

Weiterfahrt zu den Epupa Wasserfällen – eine faszinierende Landschaftsszene wo sich der mächtige Kunenefluss mit seinen dichtbewachsenen Ufern, über die vielen Jahre durch die Berge und Täler zu einem spektablen Schauspiel geformt hat. Der Campingplatz, der ebenfalls direkt am Kunene Fluss liegt, grenzt an die Lodge. Besichtigung der Fälle und Sundowner auf einem Aussichtspunkt oberhalb der Fälle, bleiben ein unvergessliches Erlebnis. 2 Übernachtungen im Zelt auf dem Campingplatz der Omarunga Lodge.

18. Tag: 26.06.2017 Etosha-Nationalpark (F/M)

18. Tag: 26.06.2017 Etosha-Nationalpark (F/M) 1

Fahrt in südlicher Richtung. Es geht durch das westliche „Galton Gate“ in den Etosha‐ Nationalpark zu ersten Tierbeobachtungsfahrten. Das Dolomite Camp liegt im westlichen Teil des Parks. Als einziges Camp im früher nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen westlichen Teil des Etosha Nationalparks, bietet das Camp einzigartige Ausblicke in die umgebenden Landschaft und herausragende Safarimöglichkeiten. Die Anlage fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Die 20 Chalets sind geschmackvoll in warmen Farbtönen eingerichtet. Von der Veranda kann man den Sonnenuntergang bewundern und mit etwas Glück ziehen Elefantenherden vorbei; ein Pool lädt zur Erfrischung ein. Übernachtung im Chalet im Dolomite Camp.

19.–20. Tag: 27.-28.06.2017 Etosha NP – Windhoek – Heimreise 2×(F)

19.–20. Tag: 27.-28.06.2017 Etosha NP – Windhoek – Heimreise 2×(F) 1

Heute geht es quer durch den Etosha‐Nationalpark in Richtung Osten zum Camp Okaukuejo. Immer wieder werden Sie stoppen, um Tiere auf der Fahrt zu beobachten. Okaukuejo ist das Camp am südlichen Eingang (Andersson Tor) des Etosha‐Nationalparks. Durch das beleuchtete Wasserloch hat Okaukuejo eine ganz besondere Stellung als touristische Attraktion. In den trockenen Monaten wird die Wasserstelle von allen Wildarten stark frequentiert und bietet eine der besten Möglichkeiten, um Spitzmaulnashörner, Elefanten und Löwen zu beobachten. Am Folgetag steht Ihnen erneut der Tag für Fotografieren und Tierbeobachtungen im Park und im Campgelände zur Verfügung. 2 Übernachtungen im Camp Okaukuejo.

21. Tag: 29.06.2017 Etosha NP – Windhoek – Heimreise (F) (F)

Rückfahrt über Okahandja zum Hosea Kutako International Airport für Ihren Heimflug. Dort verabschiedet sich Ihre Reiseleitung von Ihnen. Anschließend Abflug.

22. Tag: 30.06.2017 Ankunft Frankfurt

Sie erreichen Frankfurt am Morgen.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
09.06.2017 30.06.2017 5990 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ/ Einzelzeltzuschlag 95 EUR
Rail & Fly 40 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab/an Frankfurt

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Namibia oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.7.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung/ Fahrer
  • Reisebegleitung und Fotoworkshop durch den Fotografen Josef Niedermeier
  • Alle Fahrten in privaten Allradfahrzeugen (Land Rover o.ä.)
  • Pro Teilnehmer ein Fenstersitzplatz im Fahrzeug
  • Alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm
  • Bereitstellung der Camping- und Kochausrüstung einschließlich Schlafsack und Matten, Kühlkiste
  • Wasser während der Fahrt
  • Wein und Bier zum Abendessen bei den Campingübernachtungen
  • Reiseliteratur
  • 6 Ü: Zelt
  • 9 Ü: Zelt Gemeinschafts-WC/Dusche
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Pension
  • Mahlzeiten: 19×F, 16×M, 15×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.07.2016; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Bereitschaft zum Komfortverzicht, Toleranz, Interesse für andere Kulturen, Hitze- und Kälteverträglichkeit, Windtoleranz, Ausdauer bei langen und schwierigen Fahretappen, Teamgeist

Hinweise

Es handelt sich um eine aktive Campingsafari. Die Zelte bauen Sie nach Einweisung selbstständig auf und ab. Ihr Gepäck tragen Sie selbst vom Fahrzeug zum Zelt und zurück. Ansonsten brauchen Sie keine Mithilfe zu leisten und alle weiteren Aufgaben (Einkaufen, Zubereitung der Mahlzeiten, Be- und Entladen des Fahrzeugs, Abwaschen, Aufräumen) übernimmt Ihr Safari-Team. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, bei der Essenszubereitung zu helfen. Das Mittagessen wird im Picknick-Stil und das Abendessen meist am Lagerfeuer eingenommen.

Übernachtet wird 9x auf Campingplätzen mit sauberen Sanitäranlagen. An einigen Tagen (6x) werden die Zelte inmitten der Wildnis ohne Sanitäranlagen aufgeschlagen. Die mobilen Camps haben neben den Schlafzelten ein großes Zelt, quasi als Gemeinschaftsraum. Dazu kommen die solargeheizten separaten Buschduschen und die Toiletten. Diese Ausstattung wird vom Safari-Team errichtet.

Das Gelingen der Reise bedingt die Bereitschaft an langen Fahrtagen sehr früh das Camp abzubauen, um beim idealen Licht fotografieren zu können.

Vier Nächte genießen Sie den Komfort einer festen Unterkunft: in Swakopmund (Pension) sowie im Etosha NP (Dolomite Camp und Okaukuejo Bush Chalet).

Bis zu 6 Gäste sind in einem Fahrzeug unterwegs. Ab 8 Reisenden werden zwei Fahrzeuge eingesetzt.

Zusatzinformationen

Empfehlung für Fotoequipment

Sehr zu empfehlen:
– digitale DSLR oder vergleichbare Systemkamera
– Weitwinkel (17 bis 24 mm bezogen auf das KB-Format)
– Makroobjektiv (ca. 100 mm)
– Teleobjektiv (200 mm und/oder 300 mm und/oder 400-600 mm bezogen auf das KB-Format)
– 1,4-fach oder 2-fach Telekonverter
– externes Blitzgerät
– Stativ (Dreibein- und /oder Einbeinstativ)
– Speicherkarten inkl. Backup-Lösung

Weiteres, empfohlenes Equipment:
– ND-Filter (ND 03., 0.6, 0.9 und 1.8)
– Blitzkabel zum entfesselten Blitzen
– Laptop mit Lightroom oder vergleichbarer Software
– externe Festplatte
– Panoramaplatte zum Einstellen des Nodalpunkts für Panoramaaufnahmen
– Timer für Zeitrafferaufnahmen
– 2. externes Blitzgerät

Service

Namibia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Auf einer Reise zu den höchsten Dünen und ältesten Wüsten der Welt, entlang an einem einsamen Küstenstreifen bis hin zu tropischen Feuchtgebieten im Caprivi wird die Vielfalt der Natur Namibias zu einem facettenreichen Erlebnis. Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Eine schmale Landzunge, der Caprivi-Zipfel, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der ca. 1.400 km² lange Küstenstreifen Namibias ist einer der eindrucksvollsten und einsamsten der Welt. Entlang dieser Küste erstreckt sich die Namib-Wüste mit ihren riesigen Wanderdünen 80-130 km ins Landesinnere. Ihr schließt sich nach einer Steilstufe, dem Brandbergmassiv, welliges Hochland an, das im Osten zur Kalahariwüste abfällt. Im Norden liegt in 1.050 m Höhe die Etosha Pfanne, eine der größten Salzpfannen Afrikas. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 km² umfassenden Kaokoveld-Berge.

Klima
Das Land hat durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr. Gelegentliche Niederschläge gibt es im (Süd-) Sommer; sie fallen normalerweise als Gewitterschauer am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden. Die „kleine" Regenzeit fällt in die Monate September bis Oktober. In der Zeit liegen die Temperaturen zwischen angenehmen 15 bis 25 Grad. Die „große" Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis April. Im namibischen Sommer von November bis März betragen die Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad. Von Januar bis März gibt es nachmittags oft kurze, heftige Regenschauer. Von Juni bis Anfang September ist in Namibia “Winter“. Dann können in der Nacht die Temperaturen bis um den Gefrierpunkt abkühlen. An der Atlantikküste ist es wesentlich kühler als im Inland, bedingt durch den kalten Benguelastrom. Im Winter werden dort jedoch oft hohe Temperaturen verzeichnet, wenn der Ostwind aus dem Inland weht. Ansonsten sind die Winter an der Küste kühl und feucht. Im Sommer herrschen südwestliche Winde vor, und es ist mild und warm. Der Niederschlag an der Küste ist minimal, unter 20 mm pro Jahr, wobei die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als im trockenen Inland ist.

Zeitverschiebung
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde früher, zur Winterzeit eine Stunde später. Die Zeitumstellung in Namibia erfolgt am 02. April und 02. September.

Kultur und Gesellschaft
Die Republik Namibia zählt mit 1,9 Einwohnern pro km² mit Ausnahme von Windhoek und dem Ovamboland zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Afrikas. Die offizielle Amtssprache ist Englisch und wird fast überall verstanden. Sonstige Sprachen sind Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara und Deutsch. Rund 100.000 Weiße leben in Namibia. Davon sind 20% deutscher Abstammung, 20% sind englischer und 60% afrikaanser Herkunft. Die Bevölkerung setzt sich aus zahlreichen, verschiedenartigen ethnischen Gruppen zusammen. Die Weißen sind größtenteils als Farmer in der Verwaltung, im Handel, in der Industrie und im Tourismus tätig. Die Nicht-Weißen Namibias, überwiegend Bantu-Völker, sind sprachlich und ethnisch von sehr unterschiedlicher Herkunft. Von den 1,8 Mio. Namibiern gehören rund 900.000 der Ovambo Volksgruppe an, deren Kernland nördlich der Etosha-Pfanne liegt, mit der Stadt Oshakati als Zentrum. Östlich des ehemaligen Ovambolands am südlichen Ufer des Okavango Flusses siedeln die etwa 150.000 Kavangos, welche vom Ackerbau leben. Ganz im nordöstlichen Zipfel Namibias leben die rund 50.000 Caprivianer von Viehzucht, Ackerbau und Fischfang. Die drittgrößte Gruppe sind die rund 150.000 Hereros, die ihre Heimat vorwiegend in Zentralnamibia haben und anhand ihrer weiten, bunten Röcke und der hörnerartige Kopfbedeckung zu erkennen sind. Eng mit den Hereros verwandt sind die Himbas, die in der Abgeschiedenheit des Kaokovelds im Nordwesten ihren traditionellen halbnomadischen Lebensstil bislang bewahren konnten. Der gesamte Süden Namibias wird traditionell vom Volk der Namas bewohnt. Sie sprechen einen schwer erlernbaren Khoisan Dialekt mit Schnalz- und Klicklauten. Auch die rund 90.000 Damaras sprechen diese Sprache. Die Ureinwohner Namibias sind die Buschmänner oder San. Es gibt Anzeichen, dass sie schon vor 20.000 Jahren hier lebten und heute noch von ihren Vorahnen erzählen.

Sicherheit 
Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u.a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Steigen Sie nur in ein deutlich als solches gekennzeichnetes Taxi, wählen Sie möglichst ein Fahrzeug, wo sich außer dem Fahrer keine weitere Person aufhält und lassen Sie möglichst niemanden zusteigen

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Sollten Sie selbst mit einem Fahrzeug unterwegs sein, meiden Sie abgelegene, unbewachte Rastplätze

- Verriegeln Sie insbesondere in den Städten während der Fahrt die Türen und schließen Sie die Fenster

- Fahren Sie nicht in der Dunkelheit mit Ihrem Fahrzeug - neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls bei Begegnungen mit Wild

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen und mit rasanten Überholmanövern der Einheimischen muss stets gerechnet werden

- In der Regenzeit können wenig befahrene Straßen besonders in den Monaten Februar bis April in großem Ausmaß von Überschwemmungen betroffen sein, beachten Sie dazu die Ausschilderung

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei

Straßenverhältnisse
Namibia ist ein weitläufiges Land, in dem man oft lange Strecken zurücklegen muss. Bei den meisten Touren ist mit Tagesetappen von 300 – 500 km zu rechnen. Die Straßen Namibias sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 5500 km Teerstraßen, 37.500 km Schotterstraßen sowie Farmwege. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstrecken durch die Wüsten. Nur im Kaokoveld, im Kaudom und für die letzten Kilometer zum Sossusvlei ist ein Allradfahrzeug erforderlich.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia kein Visum. Bei der Ankunft in Namibia wird eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage in den Pass eingetragen. Es empfiehlt sich, bei der Einreise zu kontrollieren, ob das Visum für die gewünschte Aufenthaltsdauer erteilt und in den Pass gestempelt wurde. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein. Außerdem sollte er genug freie Seiten für die Ein- und Ausreisestempel enthalten. Für eine reine Namibiareise ist eine Doppelseite ausreichend. Reisen Sie anschließend nach Simbabwe und Botswana, sind mindestens vier freie Seiten erforderlich. Bei Selbstfahrerreisen in den Etosha Nationalpark müssen Sie Ihren Reisepass vorzeigen. Sie erhalten bereits am Tor eine Rechnung für die Parkgebühr, die dann im nächst gelegenen Restcamp zu zahlen ist.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…  

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Namibia ist ein sehr trockenes Land. Nur wenige Krankheitserreger können in diesem Wüstenklima überleben. Der Standard des Gesundheitswesens und die hygienischen Bedingungen in Namibia liegen weit über dem afrikanischen Durchschnitt und können als sehr gut bezeichnet werden. Leitungswasser kann fast überall bedenkenlos getrunken werden. Um Sie abzusichern, möchten wir Ihnen dennoch einige Hinweise zu möglichen gesundheitlichen Risiken während Ihrer Reise nach Namibia geben. 

Malaria
Von den typischen afrikanischen Tropenkrankheiten stellt die Malaria ein Gesundheitsrisiko dar, welches in den nördlichen Landesteilen höher ist als südlich des Etosha-Nationalparks.

In der Trockenzeit von Mai bis Oktober besteht allerdings kein großes Risiko. Das ändert sich zum Jahreswechsel mit Einsetzen der Regenzeit. Je mehr Niederschläge in einem Gebiet fallen, desto größer ist das Malaria-Risiko. Der feuchte Caprivi-Zipfel birgt ein ganzjährig hohes Malariapotential.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de 

Impfungen
Für Namibia besteht derzeit keine Pflichtimpfung, es ist jedoch empfehlenswert, sich mit einer Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A zu schützen. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Mehr Informationen über Malaria und Medikamente gibt es auch in den Apotheken vor Ort, etwa in der International Pharmacy in Windhoek, wo deutschsprachige Apothekerinnen gern Auskunft geben (Sam Nujoma Drive, /Ae//gams Mall, Klein Windhoek)

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die namibische Küche, die unter anderem von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht internationalen Maßstäben. In Namibia zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahmequellen – entsprechend fällt das Angebot aus. Sehr gutes, mageres Fleisch liefern Antilopen, z.B. Kudu, Oryx, Springbok, und auch Strauß. Biltong (luftgetrocknete Fleischstreifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (gegrilltes Fleisch) sind die wirklichen Nationalgerichte. An frischen Meerestieren werden Kabeljau, Langusten und Austern serviert.

Das Grillen, im Freien ist Teil der Lebensart und wird traditionell "Braai" genannt. "Potjiekos" ist eine Spezialität der Buren, und besteht aus schmorendem, würzigen Fleisch, Hähnchen, oder Fisch und wird in einem dreifüßigen Eisentopf auf offenem Feuer gekocht. Traditionelle deutsche Gerichte sind ein wichtiger Bestandteil der namibischen Küche. In den Delikatessenläden wird eine große Auswahl verschiedener Wurst- und Brotsorten sowie ein reiches Sortiment an Süßwaren angeboten. Kartoffeln, Reis und Gemüse und Obst werden zum großen Teil importiert.

Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Zu den beliebtesten Getränken gehört der Rockshandy, eine Mischung (shandy) aus halb Soda und halb Limonade auf Eiswürfeln (rock) mit ein paar Spritzern Angostura-Bitter. Besonders nach langen, staubigen Fahrten wirkt der Rockshandy durstlöschend und sehr erfrischend, er ist fast alkoholfrei. Gute Weine aus dem Kapland und andere importierte Getränke sind überall erhältlich.

Die Öffnungszeiten der Supermärkte variieren von Ort zu Ort. Supermärkte in Windhoek sind täglich von 8–19 Uhr geöffnet, am Wochenende entweder ebenfalls durchgehend oder stundenweise, 9–13 Uhr und 16–18 Uhr, auch sonntags. In Swakopmund schließen die Supermärkte um 18 Uhr und in Lüderitz beispielsweise schon um 17 Uhr.

Fotografie & Film
Namibia ist ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln.

Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen von Menschen. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken und Polizeistationen. Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor den Einwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen. 

Bekleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Beige weite Hemden und Hosen halten außerdem mögliche Moskitos vom Körper. Egal zu welcher Jahreszeit Sie nach Namibia reisen, für die kühlen Morgen- und Abendstunden wird Ihnen eine Fleece Jacke gut tun. Für eine Reise in den afrikanischen Wintermonaten Mai bis September benötigen Sie zusätzlich warme Kleidung (Schal, Winterjacke, Mütze, Handschuhe, warme Schlafbekleidung). In den Nächten sind Temperaturen um die 0 Grad möglich und in den Unterkünften sind Heizungen selten.  Zudem sind Regenbekleidung und eine Windjacke unerlässlich.

Ein hochwertiges Sonnenschutzmittel für Körper und Gesicht, eine luftige Kopfbedeckung, leichte Bekleidung, eine Sonnenbrille und vor allem ausreichend Getränke gehören zur Grundausstattung in heißen Sonnenstunden. In bequemen leichten Turnschuhen oder Sandalen sind Sie für die Stadttouren oder einen Aufenthalt an der Küste Namibias gut gerüstet. Im Busch benötigen Sie festes Schuhwerk. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung ist der Namibia-Dollar (N$). In Namibia sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertige Zahlungsmittel. Bei Ankunft finden Sie im Flughafen Terminal Bankschalter für den Geldwechsel sowie einen Geldautomaten der nur VISA Karten akzeptiert. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, ZAR/N$1000 oder mehr schon in Deutschland einzutauschen. Das Umtauschen in Namibia kann zeitaufwändig sein, vor allem bei den beiden Wechselschaltern am Flughafen.

Bargeld kann in jeder Bank getauscht werden. In größeren Städten werden auch Kreditkarten (Visa-, Diners- und Mastercard) akzeptiert. Mit der EC-Karte kann bisher nur bei der Standard Bank Geld abgehoben werden, die jedoch in allen größeren Ortschaften vertreten ist. Fast alle Hotels und Geschäfte nehmen Kreditkarten an, einige Gästefarmen und Restaurants jedoch nicht. Tankstellen dürfen keine Kreditkarten annehmen. Es empfiehlt sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Touristen dürfen 3000 Namibia-Dollar bzw. Rand pro Person einführen. Mitunter wird der Umtauschbeleg verlangt. Ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, bereits ZAR/N $ 1000 oder mehr bereits in Deutschland einzutauschen.

Die Banken in Namibia haben im Allgemeinen folgende Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–15.30 Uhr, Sa 8.30–12 Uhr.

Stromversorgung
Die Spannung in Namibia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist. Diese passenden Zwischenstecker können Sie für wenige Euro in Namibia in fast jedem Supermarkt kaufen.

Telefonieren
Das landesweite Telefonnetz ist zwischenzeitlich recht gut ausgebaut. SIM Karten für Ihr Handy erhalten Sie in Windhoek. D1 und D2 Karten können Sie auch in Namibia benutzen. Die Vorwahl für Gespräche von Namibia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl lässt man die 0 weg.

Die internationale Vorwahl Namibias ist 00264.

Literatur über Namibia

Literatur über Namibia

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Namibia  - Daniela Schetar-Köthe, Friedrich Köthe, und Clemens Emmler

Where fiere speaks – A visit with the Himba, Sandra Shield und David Campion

Biographien

Traumreise durch Namibia - Klaus G. Förg 

Historische Augenzeugenberichte

Die Völker Namibias -  Johan S. Malan und Kuno F. R. Budack

Romane

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste, von Henno Martin

Welwitschia mirabellis: Ein Namibia-Roman, von Manfred Gebert (2008)

Sprach- und Reiseführer

Stefan Loose Travel Handbücher Namibia, Livia und Peter Rack

Kauderwelsch, Afrikaans Wort für Wort, Thomas Suelmann

Namibia kompakt, Daniela Schetar und Friedrich Köthe

Namibia Touren Manuel, Christian Pehlemann

Namibia Handbuch; Walther Verlag

Reisehandbuch Namibia; Michael Iwanowski

Gästefarm-Führer Namibia, Michael Iwanowski

Naturschutzgebiete in Namibia; Willie und Sandra Oliver

 

Namibia.de

Namibia.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Namibia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Namibia.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Namibia.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Namibia. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

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Ihr Ansprechpartner 

Franziska Hänel

Franziska Hänel

Verkauf & Beratung Südliches Afrika

 
+49 (0) 351 31 207 265

E-Mail:
f.haenel@diamir.de

Telefon:
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Reiseberichte 

 
Josef Niedermeier
18.07.2014
 

 
 

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