• Annapurna-Basislager (4130 m)
  • Sadhu
  • Blick vom Annapurna-Basislager
  • Ghandruk (1940 m)
  • Boudhanath in Kathmandu
  • Geschwister in Khokana
  • Landschaft bei Tadapani
  • Terrassen zwischen Chhomrong und Tadapani
  • Abstieg vom Deurali-Pass zwischen Tadapani und Ghorepani
  • Trekkingweg bei Tadapani
  • Blick vom Poon Hill auf Dhaulagiri (8167 m)
  • kleiner Wasserfall zwischen Ulleri und Hile
  • Blütenbracht in Pothana (1890 m)
  • Nepalesische Bauernfamilie

Nepal

 

Annapurna-Basislager

17 Tage Trekkingrundreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2290 EUR   drucken
Tourcode NEPABC   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
   
 
 
 
 

Kürzer als die klassische Umrundung, aber landschaftlich genauso beeindruckend und vielfältig ist das Trekking ins Herz des Annapurna-Massivs. Beginnend im tropischen Dschungel führt der Weg auf zahlreichen Natursteintreppen durch traditionelle Dörfer und später vorbei an Terrassenfeldern im dicht bewaldeten Modi-Khola-Tal. Der Höhepunkt dieser Tour ist die Ankunft im 4130 m hoch gelegenen Basislager der Annapurna 1 (8091 m). Dort angekommen befinden Sie sich inmitten eines riesigen Amphitheaters aus 6000ern, 7000ern und einem der höchsten Berge der Erde – ein Panorama, das seinesgleichen sucht! Unmittelbar vor Ihnen erhebt sich die gewaltige Südwand der Annapurna – eine der höchsten Steilwände des Himalaya. Auf dem Rückweg genießen Sie mit ein wenig Glück vom Poon Hill (3193 m) – einem der berühmtesten Aussichtspunkte im nepalesischen Himalaya – erneut ein umwerfendes Bergpanorama, in dessen Zentrum mit dem Dhaulagiri (8167 m) ein weiterer 8000er steht. Als Kontrastprogramm dazu erleben Sie am Ende der Reise das beschauliche Flair in Pokhara und die jahrhundertealten Kunst- und Kulturschätze der Hauptstadt Kathmandu.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Mittelschweres Lodgetrekking in moderater Höhe

  • Annapurna-Heiligtum mit Annapurna-Basislager (4130 m)

  • Zum Greifen nah: Machhapuchare, Annapurna 1 & Süd

  • Himalaya-Panoramaflug Pokhara - Kathmandu

  • Blick vom Poon Hill (3193 m) auf den Dhaulagiri (8167 m)

  • Gurung-Dörfer Landruk, Chhomrong und Ghorepani

  • Geführte Besichtigungstour in Kathmandu (UNESCO)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Kathmandu.

2. Tag: Kathmandu (A)

Ankunft in der Hauptstadt Kathmandu und Transfer ins Hotel im Zentrum der quirligen Großstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Fahrt nach Pokhara (F)

3. Tag: Fahrt nach Pokhara (F) 1

Frühe Fahrt auf landschaftlich abwechslungsreicher Strecke nach Pokhara (Fahrzeit ca. 6-8h) – mit Zwischenstopp in der malerischen Mittelgebirgsstadt Bandipur. Der Abend steht für eigene Erkundungen am Phewa-See in Pokhara zur Verfügung. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Fahrt nach Kande (1770 m) und Trekking bis Landruk (1640 m) (F/M/A)

4. Tag: Fahrt nach Kande (1770 m) und Trekking bis Landruk (1640 m) (F/M/A) 1

Kurze Fahrt nach Kande (1770 m). Sie durchwandern mehrere kleine Dörfer der Gurung (nepalesischer Volksstamm) und gelangen über das 2100 m hohe Pitam Deurali schließlich entlang einer wenig befahrenen Piste nach Landruk (1640 m). Bei schönem Wetter eröffnen sich Ihnen herrliche Blicke auf Dhaulagiri, Annapurna Süd und Machhapuchare. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6h, 330 m↑, 460 m↓).

Hinweis: Für die nächsten 7 Tage gibt es keine Wasserflaschen mehr zu kaufen, dafür aber gefiltertes Wasser zum Abfüllen. Deshalb empfehlen wir allen Gästen ohne Trinkflasche(n) ihre zuletzt gekauften Plastikflaschen aufzuheben.

5. Tag: Landruk (1640 m) – Chhomrong (2170 m) (F/M/A)

Ihre Trekkingroute führt heute durch subtropische Vegetation immer weiter das Modi-Khola-Tal hinauf. Die Mittagspause in Jhinu Danda können Sie für einen Besuch von heißen Quellen nutzen, die Sie über einen ca. 20-minütigen Treppen-Abstieg (ca. 150 Höhenmeter) erreichen (Eintritt ca. 200 Rupien, Badekleidung notwendig). Am Nachmittag erwartet Sie die Herausforderung des Aufstiegs über einen 2-stündigen Stufenpfad nach Chhomrong (2170 m). Belohnt werden Sie mit herrlichen Ausblicken auf die Annapurna Süd (7219 m), die direkt vor Ihnen aufragt. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 870 m↑, 340 m↓).

Hinweis: Gepäck, welches Sie für die nächsten 5 Tage nicht benötigen, können Sie als Erleichterung für die Träger in Chhromrong deponieren.

6. Tag: Chhomrong (2170 m) – Doban (2600 m) (F/M/A)

Hinter Chhomrong geht es heute wieder über Stufen abwechselnd steil bergauf und bergab. Sie durchwandern dabei tiefen Regenwald, welcher langsam erst in Misch- und später in Nadelwald übergeht. Hin und wieder erhaschen Sie einen Blick auf die schneebedeckten Berge, welche hier und da über die Bäume herausragen. Das Modi-Khola-Tal verengt sich immer weiter, je höher Sie aufsteigen. Ziel ist der kleine auf 2600 m gelegene Weiler von Doban. Übernachtung in einer Lodge im Mehrbettzimmer. (Gehzeit ca. 5-6h, 960 m↑, 530 m↓).

7. Tag: Doban (2600 m) – Deurali (3200 m) (F/M/A)

Weiter führt Sie heute Ihr Pfad durch dichten Rhododendronwald über Himalaya Hotel (2920 m) nach Deurali (3200 m). Der kleine Ort liegt knapp unterhalb der Baumgrenze und ist der Ausgangspunkt für Ihren Aufstieg ins Annapurna-Basislager. Übernachtung in einer Lodge im Mehrbettzimmer. (Gehzeit ca. 3-4h, 600 m↑).

8. Tag: Deurali (3200 m) – Annapurna-Basislager (4130 m) (F/M/A)

8. Tag: Deurali (3200 m) – Annapurna-Basislager (4130 m) (F/M/A) 1

Sie sind mittlerweile mitten in den Bergen und umgeben von 6000ern und 7000ern. Am heutigen Tag ist es besonders wichtig, dass Sie ein langsames Tempo anschlagen, damit sich Ihr Körper an die Höhe gewöhnen kann. Nach etwa zwei Stunden passieren Sie, nun deutlich über der Baumgrenze, die Machhapuchare-Basislagerstation, bevor Sie ca. 2-3 Stunden später den Höhepunkt Ihrer Tour, das Annapurna-Basislager (4130 m) erreichen. Übernachtung in einer Lodge im Mehrbettzimmer. (Gehzeit ca. 4-5h, 930 m↑).

9. Tag: Annapurna-Basislager (4130 m) – Doban (2600 m) (F/M/A)

9. Tag: Annapurna-Basislager (4130 m) – Doban (2600 m) (F/M/A) 1

Eines der schönsten Erlebnisse im Himalaya ist ein Sonnenaufgang in den Bergen. Bei gutem Wetter bietet sich Ihnen das grandiose Schauspiel im Annapurna-Heiligtum inmitten einer Welt aus Fels und Eis. Direkt vor der mächtigen Annapurna-Südwand haben Sie vom Basislager aus beste Sicht auf die Sie umgebenden Berge Annapurna I (8091 m), Annapurna III (7550 m), Annapurna Süd (7219 m), Hiunchuli (6434 m), Machhapuchare (6997 m) und viele mehr. Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf den Rückweg und erreichen am Nachmittag das bereits bekannte Doban (2600 m). Übernachtung in einer Lodge im Mehrbettzimmer. (Gehzeit ca. 5-6h, 1530 m↓).

10. Tag: Doban (2600 m) – Chhomrong (2170 m) (F/M/A)

Auf bekanntem Weg, jedoch mit neuen Eindrücken, führt Ihre Wanderung durch Dschungellandschaft und über viele Natursteinstufen zurück nach Chhomrong (2170 m). Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 4-5h, 530 m↑, 960 m↓).

11. Tag: Chhomrong (2170 m) – Tadapani (2630 m) (F/M/A)

11. Tag: Chhomrong (2170 m) – Tadapani (2630 m) (F/M/A) 1

Sie wandern heute entlang terrassierter Getreidefelder, durch kleine Bauerndörfer und tiefen Dschungel nach Tadapani (2630 m), wo die Annapurna-Südwand, Gangapurna, Hiunchuli und Machhapuchare erneut bestaunt werden können. Übernachtung in einer sehr einfachen Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 700 m↑, 240 m↓).

12. Tag: Tadapani (2630 m) – Ghorepani (2860 m) (F/M/A)

12. Tag: Tadapani (2630 m) – Ghorepani (2860 m) (F/M/A) 1

Die Wanderung führt Sie ca. 10 km durch herrliche Landschaft mit dichtem Wald und Gebirgsflüssen, an Wasserfällen und Rhododendren vorbei nach Ghorepani (2860 m). Unterwegs erwarten Sie immer wieder phantastische Ausblicke. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 800 m↑, 600 m↓).

13. Tag: Ghorepani (2860 m) – Poon Hill (3193 m) – Ulleri (ca. 2000 m) (F/M/A)

13. Tag: Ghorepani (2860 m) – Poon Hill (3193 m) – Ulleri (ca. 2000 m) (F/M/A) 1

Sehr zeitiger Aufbruch am Morgen, um auf dem Gipfel des berühmten Aussichtsberges Poon Hill (3193 m) den Sonnenaufgang zu erleben. Nach dem Frühstück wandern Sie meist bergab und über viele Natursteinstufen nach Ulleri (ca. 2000 m). Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 4h, 350 m↑, 1210 m↓).

14. Tag: Trekking bis Nayapul (1070 m) und Fahrt nach Pokhara (F/M)

14. Tag: Trekking bis Nayapul (1070 m) und Fahrt nach Pokhara (F/M) 1

Die letzte Tagesetappe führt Sie zunächst über Natursteinstufen und Hängebrücken in das grüne Tikhedhungga und dann weiter auf einem breiten Weg nach Nayapul (1070 m). Anschließend Rückfahrt nach Pokhara (Fahrzeit ca. 1,5h), wo Sie sich am idyllischen Phewa-See erholen und den Blick auf Annapurna und Machhapuchare genießen können. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, 930 m↓).

15. Tag: Flug nach Kathmandu (F/A)

15. Tag: Flug nach Kathmandu (F/A) 1

Der Vormittag steht für eigene Erkundungen in Pokhara zur freien Verfügung. Ein Spaziergang zum See oder ein Einkaufsbummel bieten sich an. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Kathmandu. Der Panoramaflug (ca. 30 min) führt immer am Himalaya-Hauptkamm entlang, sodass man bei guter Sicht beeindruckende Ausblicke auf die Berggiganten genießen kann. Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Kathmandu und Abreise (F)

16. Tag: Kathmandu und Abreise (F) 1

Heute steht die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath (Tempel und Verbrennungsstätten), Swayambhunath und Boudhanath – auf dem Programm. Danach oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Besichtigung Pashupatinath: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren.

17. Tag: Abreise

Rückflug nach Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
17.03.2017 02.04.2017 Kleingruppe (2-5 Teilnehmer) mit 150€ Aufpreis 2350 EUR Anfragen
29.03.2017 14.04.2017 Nepalesisches Neujahr 2450 EUR
29.09.2017 15.10.2017 Dashain-Fest 2490 EUR Anfragen
20.10.2017 05.11.2017 Tihar-Fest 2490 EUR Anfragen
10.11.2017 26.11.2017 2450 EUR Anfragen
16.02.2018 04.03.2018 Holi-Fest 2290 EUR Anfragen
16.03.2018 01.04.2018 2390 EUR Anfragen
30.03.2018 15.04.2018 Nepalesisches Neujahr 2490 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 2590 EUR pro Person. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 140 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Qatar Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflug Pokhara – Kathmandu inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Träger während des Trekkings für max. 15 kg persönliches Gepäck
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • 4 Ü: Lodge im MBZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 11×M, 12×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (je nach Rückflugtag ca. 22 € oder 36 €); zusätzliche Unterwegsverpflegung (z. B. Energieriegel und Schokolade) während des Trekkings; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, Bereitschaft zum Komfortverzicht (einfache Unterkünfte!) sowie Teamgeist und Freude am Wandern, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für tägliche Wanderungen mit Gehzeiten von 3-6h. Die Route verläuft meist auf breiten Wanderwegen mit Natursteinstufen, aber Sie sollten sich sicher und selbstständig in unterschiedlichem Terrain wie Grashänge, Geröll, Moränenschutt, Blockwerk und Schneefeldern fortbewegen können. Kletterpassagen sind nicht zu überwinden.

Hinweise

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.
Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien.

In einigen wenigen Lodges sind nur Mehrbettzimmer verfügbar.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 2590 EUR, täglich ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Nepal

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nepal liegt in Asien zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: der autonomen Region Tibet in der Volksrepublik China im Norden und Indien im Süden, Westen und Osten. Im Norden und Osten erstreckt sich ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Meter den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Nepal ist das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 Prozent des Landes liegen über 3000 Meter.

Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Klima

Durch seine zentrale Lage im Herzen der asiatischen Hochgebirge und die großen Gegensätzlichkeiten der Landschaft (Hochgebirge – Tiefebene) verfügt Nepal über verschiedene Klimazonen. In allen Landesteilen herrscht jedoch starker Monsuneinfluss, der jahreszeitlich bedingte Niederschlagsperioden mit sich bringt. Während der von Juni bis Mitte September andauernden Monsunzeit kommt es in ganz Nepal zu anhaltenden Regenfällen, die in der Folge auch zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Erdrutschen führen können, was wiederum Reisebehinderungen nach sich zieht. Zu den von uns ausgesuchten Reiseterminen ist mit derartigen Behinderungen jedoch normalerweise nicht zu rechnen. Während der klassischen Reisezeiten im Vor- und Nachmonsun (März-Mai und Oktober-Dezember) sowie auch im Januar/Februar ist das Wetter in Nepal meist freundlich und die Niederschlagshäufigkeit und -menge eher gering. Nachmittägliche Quellwolkenbildung und daraus resultierende Niederschläge sind möglich, doch Schlechtwetterperioden dauern nur sehr selten länger als 3-4 Tage und bringen in den Tallagen keine übermäßigen Niederschlagsmengen.

Die Witterungsbedingungen in Nepal hängen von der Jahreszeit und im Gebirge zusätzlich von der Höhenlage ab. Aus diesem Grund ist es schwierig, für die Trekkingrouten präzise Temperaturvorhersagen zu machen. Am besten verdeutlicht dies das Temperaturdiagramm von Namche Bazar im Everest-Gebiet (s.u.). Generell gilt auch in Nepal, dass das Wetter dort genauso wenig vorhersehbar ist wie bei uns.

Im Wesentlichen kann man das Jahr in drei Jahreszeiten einteilen: Frühjahr (Ende Februar-Mai), Monsunzeit (Juni-Mitte September) und Herbst (Oktober-November).

Im Frühjahr herrschen angenehm warme Temperaturen, die Sicht ist nicht so klar wie im Herbst (meist ab Mittag Dunstbildung und Quellwolken), dafür kann man sich ab Mitte März (je höher, desto später) an der Blüte der Rhododendren und anderer Blumen erfreuen. Ab März steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer am Nachmittag.

Ab Mai beginnt die Vormonsunzeit, es ist der heißeste Monat im Jahr mit schwüler und feuchter Luft. Dennoch zählt der Mai als Reisezeit, die Nachttemperaturen im Gebirge sind am höchsten, es gibt wie im März und April nur gelegentliche Schauer und die Sicht ist nicht wesentlich schlechter als im April.

Ab Juni beginnt die Monsunzeit, immer mehr feuchte Luft dringt von Süden vor. An den Bergketten des Himalaya steigt diese Luft auf und regnet sich ab. Zum Ende des Monats hin werden die Niederschläge ausgiebiger und andauernd, bis Ende August herrscht nun oft tagelanger Regen.

Das Ende der Monsunzeit leitet den Herbst ein. Ab Mitte September gibt es deutlich weniger Regen. Das Wetter wird klarer, alles ist vom Regen sauber gewaschen und die Landschaft leuchtet satt grün. Im Oktober/November gibt es oft langanhaltende und stabile Schönwetterlagen mit klarer Sicht. In niedrigen Lagen herrschen recht milde Temperaturen, aber in den Bergen sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht recht groß. Sie sollten sich bewusst sein, dass es vor allem in den Lodges im Gebirge keine Heizungen und nicht immer warmes Wasser gibt (wenn, dann gegen Gebühr). Teilweise können Sie sich hier jedoch auch warme Decken ausleihen.

Zum Dezember hin wird es deutlich kühler, auch in Kathmandu, besonders nachts. Bis Mitte/Ende Februar dauert der Winter, es herrscht weitestgehend klares und trockenes Wetter. Da es in der Winterjahreszeit auch mal empfindlich kalt werden kann und es in den nepalesischen Unterkünften generell keine Heizungen gibt, empfehlen wir Ihnen warme Kleidung und eventuell auch ein wärmendes Fleece-Inlet für die Nacht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Aufenthaltsräume sparsam beheizt werden, da Feuerholz vor allem in den Bergen ein extrem rares Gut ist. Ungern möchten wir zur Rodung der Wälder Nepals beitragen.  

Mögliche Auswirkungen des Klimas auf Ihre Reise

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind und es deshalb bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen kann. Auch wenn wir besonders bei unseren Trekkingtouren gewisse „Puffertage“ eingeplant haben, ist die Einhaltung unserer Programme von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig.  Bitte beachten Sie, dass jegliche Wetterprobleme rechtlich zum „allgemeinen Lebensrisiko“ zählen und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten (für z.B. alternative Hubschrauberflüge) nicht von DIAMIR übernommen oder erstattet werden können! Bitte beachten Sie, dass solche Hubschrauberflüge mehrere hundert Euro kosten können, besonders auf dem Rückflug von Lukla nach Kathmandu.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass seit dem 5.12.2013 sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien

Zeitverschiebung

Nepal liegt 4 Stunden 45 Minuten vor der mitteleuropäischen Zeit (MEZ), während der Sommerzeit eine Stunde weniger. Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es in Nepal 16 Uhr und 45 Minuten, während der Sommerzeit 15 Uhr und 45 Minuten.

Politik und Gesellschaft

Seit den Wahlen vom April 2008 befindet sich Nepal im politischen Wandel. Die Wahlen wurden von der Partei der Maoisten gewonnen und seit Mai 2008 wurde Nepal zur Republik ausgerufen. Der offizielle Staatsname ist jetzt Demokratische Republik Nepal (Federal Democratic Republic of Nepal), regiert wird in Form einer Parlamentarischen Demokratie. Der letzte König des ehemaligen Königreiches musste seinen Palast in Kathmandu verlassen und die konstitutionelle Monarchie wurde damit abgeschafft. Staatsoberhaupt ist Dr. Rambaran Yadav. Seitdem ist der 29. Mai neuer Nationalfeiertag (Republic day) Nepals.

In Nepal leben zurzeit etwa 30 Millionen Menschen, die den verschiedensten Bevölkerungsgruppen angehören. Bei einer Fläche von 147.181 km² entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von durchschnittlich etwa 192 Einwohnern pro Quadratkilometer, wobei die fruchtbaren Täler und Ebenen wesentlich dichter besiedelt sind, als die Gebirgsregionen des Himalaya. Circa 3-5 Millionen Menschen leben in der multikulturellen Hauptstadt Kathmandu und in ihren Vororten.

Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt mit 2,4% relativ hoch und hält seit Jahren unvermindert an. Die Bevölkerung gehört verschiedenen religiösen Gruppierungen an, die jedoch alle friedlich nebeneinander existieren. Den 80% Hindus stehen zwar nur 15% Buddhisten (sowie jeweils reichlich 2% Moslems und Christen) gegenüber, doch prägen die Zeugnisse der buddhistischen Kultur und Religion besonders in den touristisch erschlossenen Regionen oft das Bild. Die offizielle Landessprache ist Nepali. Als zweite Amtssprache ist Englisch jedoch sehr weit verbreitet und wird fast überall verstanden und gesprochen.

Kultur und Religion

Nepal ist, was die Freiheit der Religionsausübung anbelangt, geradezu vorbildlich weltoffen und tolerant. Obwohl über 80% der Bevölkerung Hindus sind, existieren alle Religionen friedlich nebeneinander, ohne dass es dabei zu größeren Problemen oder gar gewalttätigen Auseinandersetzungen fanatischer Religionsanhänger kommt. Das traditionell gute Verhältnis zwischen Hindus und Buddhisten spiegelt sich darin wieder, dass oft religiöse Stätten und Heiligtümer auf engem Raum nebeneinander existieren oder gar von Anhängern beider Religionen gleichermaßen verehrt werden.

Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen Feste und Feierlichkeiten wird hier dem Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet, die dem Reisenden in einem fremden Land jedoch eigentlich selbstverständlich sein sollten. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und Ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren. Hier noch einige nützliche Tipps und Hinweise:

· In einigen Tempeln ist der Zutritt für Nicht-Hindus verboten.

· Lederartikel dürfen generell nicht in den Tempelbezirk mitgenommen werden.

· Von Besuchern eines Hindutempels oder eines buddhistischen Schreins wird erwartet, dass man als Zeichen des Respekts seine Schuhe auszieht. Deshalb sind offene Sandalen das praktischste und bequemste, wenn Sie Tempel und Stupas besuchen.

· Es ist besser Opfergaben oder Personen, die auf dem Weg zu einem Schrein sind, nicht zu berühren.

· Rindfleisch ist für Hindus verboten. Alle weiblichen Tiere werden grundsätzlich nicht geschlachtet.

· Man geht traditionell im Uhrzeigersinn um einen Tempel oder um eine Stupa! Das Gleiche gilt auch für Mani - Mauern oder -Steine, die man im Uhrzeigersinn umrundet oder auf der linken Seite passiert.

· Im Allgemeinen ist es erlaubt Tempel, Stupas und Monumente zu fotografieren. Es ist jedoch besser, vorher eine autorisierte Person um Erlaubnis zu fragen.

Sicherheit

Nepal ist im Allgemeinen ein sehr sicheres Reiseland. Auch wenn ab und an über politische Demonstrationen in Kathmandu zu hören ist, bedeutet dies nach einhelliger Einschätzung aller Reiseexperten für Gruppenreisende kein erhöhtes Risiko, insbesondere wenn einheimische Guides mit den Touristen unterwegs sind.

Grundsätzlich muss aber in Nepal jederzeit mit Zwangsstreiks jedweder Art, auch im Kathmandutal und mit Blockaden/Straßensperren gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen, aber Touristen sind dabei noch nicht zu Schaden gekommen. Auf unseren Touren bereisen wir im Übrigen ausschließlich Gebiete, deren allgemeine Sicherheit nach den Erfahrungen vieler Jahre kein Risiko für den Reisenden darstellt. Der nepalesische Staat tut darüber hinaus allerhand für die Bekämpfung von Kriminalität und den Schutz ausländischer Touristen.

Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im Allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung lebt nach wie vor weit unter dem europäischen Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht.

Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Basaren oder während der Fahrt im Bus besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden.

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-Stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen wahrscheinlich kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für eine Reise nach Nepal ist ein Visum erforderlich, welches von den Vertretungen Nepals (Botschaften und Konsulate) bei Vorlage eines noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepasses ausgestellt wird (Kinderausweise für Kinder bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt, wenn sie mit einem Lichtbild versehen sind). Die weitaus einfachste Möglichkeit, die wir auch empfehlen, ist die Ausstellung des Visums bei der Einreise auf dem Flughafen in Kathmandu.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach nepalesischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, mehrere Fotokopien anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass zur Ausstellung jeglicher Visa jeweils 1 Passbild benötigt wird! Dieses muss bei der Visa-Ausstellung bei Einreise auf dem Flughafen ebenso bereit gehalten werden wie die möglichst passende Visa-Gebühr (in USD oder Euro) und der gültige Reisepass (Änderungen jederzeit möglich, die aktuellsten Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de).

Inzwischen gibt es in der Ankunftshalle am Flughafen in Kathmandu Automaten, wo Sie Ihren Pass selber scannen, alle für das Visum benötigte Informationen eingeben und dank integrierter Webcam ein Foto machen können. Damit ist das Visum inklusive Foto online gespeichert und Sie brauchen das Visa-Formular nicht per Hand ausfüllen. Dieser Service ist kostenlos und geht relativ schnell, aber bei Stromausfall oder anderen technischen Störungen können diese Automaten auch außer Betrieb sein. Danach müssen Sie sich trotzdem noch am Schalter für Passkontrolle und Visa-Ausstellung anstellen. Dort wird das per Hand ausgefüllte Einreise-Formular (arrival information) eingesammelt und nach Bezahlung der Visa-Gebühren bekommen Sie Ihr Visum in den Pass eingeklebt.

Zollbestimmungen

Für die Ein- und Ausfuhr von Zigaretten, Tabak, Alkohol, Parfum usw. gelten die allgemein üblichen Bedingungen, d.h. ein gewisser Eigenbedarf kann zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden. Auch Ausrüstungsgegenstände und Proviant sind zollfrei, wobei aber keine Ausrüstungsteile im Lande verkauft werden dürfen.

Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Verboten ist darüber hinaus auch die Ausfuhr von Gegenständen, die älter als 100 Jahre sind.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekranken-versicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, können dabei schnell Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Eine solche Versicherung können Sie i.d.R. für eine Deckungssumme von 5000 EUR abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges nicht immer ausreichend ist. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen den DIAMIR-Premium-Schutz. Für nur 5 Euro Aufpreis pro Person kann der Betrag der versicherten Bergungskosten von 5000 EUR auf 15.000 EUR erhöht werden. Dies empfehlen wir besonders unseren  Trekking- und Expeditionsreisenden. Bei Fragen zu Versicherungen beraten wir Sie gern!

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Nepal geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mit entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Im Großen und Ganzen ist Nepal in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Vereinzelt sind in einigen Gebieten verschiedene Tropenkrankheiten anzutreffen. Zur Vorbeugung können daher verschiedene Schutzmaßnahmen, wie z.B. Impfungen notwendig sein. Die Gebirgsregionen sind davon jedoch ausgenommen. Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. 

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist keine Vorschrift für die Einreise, allerdings ist die Mitnahme dessen sicherlich kein Nachteil. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Hepatitis A und ggf. auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Impfungen gegen Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis und Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) sind nicht zwingend erforderlich und sind lediglich bei längeren Aufenthalten empfehlenswert. Lassen Sie sich dazu bitte von Ihrem Arzt beraten.

Malaria

Auch wenn schon Fälle gemeldet wurden, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung für Touristen in Nepal sehr gering. Es gibt kein Malaria-Risiko in Kathmandu, Pokhara oder in der Gebirgsregion.

Malaria kommt lediglich im südlichen Gürtel Nepals (im Terai) vor und das größte Risiko besteht in den Monaten Juni bis August. Obwohl sich der Chitwan-Nationalpark auch im Terai befindet, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung dort glücklicherweise außerordentlich gering (kein uns bekannter Fall in den letzten 20 Jahren bei vielen hunderttausend Besuchern). Wir empfehlen, dass Sie sich vor Moskitostichen schützen, halten aber eine medikamentöse Malariaprophylaxe bei kurzen Besuchen im Chitwan-Nationalpark für nicht notwendig.

Eine medikamentöse Prophylaxe gegen Malaria empfiehlt sich für Reisen ins Terai in den warmen Monaten von April bis Oktober, speziell in den Distrikten Dandeldhura, Kanchanpur, Kailali, Bardia und Banke ganz im Westen; Nawalparasi im zentralen Terai; Sindhuli, Mahottari und Dhanusha weiter östlich; Morang, Jhapa und Ilam ganz im Osten; und Kavre östlich angrenzend an das Kathmandutal.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· Leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel / Mittel gegen Magen- & Darmbeschwerden

· Medikamente zur Wundbehandlung

· Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· Augentropfen (gegen Bindehautentzündung), Halstabletten, Nasenöl

· Beim Trekking zusätzlich Erste-Hilfe-Material

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen lokalen Gerichte kennenlernen. In den Restaurants kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Sämtliche Restaurants und Bars im Touristenviertel Thamel schließen um 23 Uhr.

Während unserer Trekkingtouren bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Mahlzeiten bestehende à la carte-Vollverpflegung an. 

Fotografieren und Filmen

Dies ist prinzipiell überall möglich und Nepal bietet durch seine landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt auch unzählige lohnende Motive. Bitte bringen Sie ausreichend Akkus von zu Hause mit! Respektieren Sie bitte auch unbedingt die in Einzelfällen bestehenden Fotografier-Verbote, besonders in religiösen Stätten und Heiligtümern!

Für professionelle Videoaufnahmen in Nationalparkregionen ist eine spezielle Genehmigung erforderlich, die gegen Gebühr erteilt wird. Die Höhe dieser Gebühren („Film Permit“) ist oft beträchtlich und variierte in den letzten Monaten mehrfach. Aktuelle Auskünfte zur derzeitigen Situation erteilen wir auf Anfrage. Für die Nichtbeachtung der Vorschriften und evtl. daraus resultierende Strafen können wir keinerlei Haftung übernehmen. Aufnahmen mit normalen Camcordern sind davon ausgenommen.

Bekleidung

Für den normalen Touristen ist je nach Landesgegend und Jahreszeit tagsüber leichte, luftige Sommerkleidung und wegen der im Gebirge empfindlichen Kühle am Abend warme Reservekleidung zu empfehlen. Für die oft kurzen aber heftigen Regenschauer ist entsprechende wetterfeste Bekleidung (z.B. Goretex-Jacke und -Hose) empfehlenswert, bei ausgedehnten Trekkingtouren obligatorisch.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich in einem sehr religiösen Land befinden, in dem auf gewisse Dinge besonders Wert gelegt wird. So gelten kurze (kniefreie) Hosen, knappe Kleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar wird und diese Regelung oft nicht mehr sehr streng gehandhabt wird. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Das Mitführen einer praktikablen Kopfbedeckung (Schirmmütze, Kopftuch o.ä.) zum Schutz vor der intensiven Sonne ist (nicht nur im Gebirge) dringend anzuraten.

Gesundheit

Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

· Trinken Sie niemals Leitungswasser.

· nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden; zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

· nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen; auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden,

·  keine Salate oder nichtschälbares Obst essen

· kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten.

Des Weiteren sollten Sie sich vor Sonnenbrand schützen, z.B. durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotions mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr. Für die Lippen ist ein spezieller Sunblock-Lippenstift (LSF mind. 20) sinnvoll, der gleichzeitig rückfettend wirkt und raue Lippen vermeidet.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour auch in medizinischen Fragen stets behilflich sein. Bedenken Sie jedoch bitte, dass unsere DIAMIR-Tourenleiter trotz bestem Wissen und umfangreicher Erfahrungen einen Arzt nicht ersetzen können.

Reisegepäck

Eine Übersicht aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie unserer detaillierten Mitnahmeempfehlungen entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen dringend, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten täglich den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. In den verschiedenen Städten, welche wir auf einigen unserer Reisen besuchen, gibt es in Hotels auch oft die Möglichkeit, Kleidung für wenig Geld waschen zu lassen (in Kathmandu ca. 50 bis 100 Rupien pro Kilo).

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes sind Rucksack oder Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes möchten wir Sie dringend bitten, bei Reisen mit Trekkingteil von der Benutzung von Koffern abzusehen. Der Gebrauch einer stabilen Schutzhülle für Ihr Gepäckstück (z. B. Seesack) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern hat sich als sehr praktisch erwiesen - auch weil die Rucksäcke bzw. Reisetaschen ohne Schutzhülle teilweise durch den Transport durch die Träger leiden können. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen der bewährten, aber nicht wasserdichten  DIAMIR-Packsäcke als Schutzhülle für Ihren Rucksack oder Ihre Reisetasche vor Ort in Kathmandu zum Preis von 15 EUR zu erwerben. Als ergänzender Schutz vor Regen empfiehlt es sich, jegliche Bekleidung mit wasserdichten Plastiktüten zu schützen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Während in einigen wenigen Läden feste Preise gelten, lohnt es sich in fast allen Geschäften und besonders auf Basaren stets zu feilschen. Der erstgenannte Preis ist besonders bei einem Fremden mit Sicherheit deutlich zu hoch. Der Versuch, zu handeln, wird erwartet und bleibt er aus, ist der Verkäufer oft regelrecht enttäuscht und schätzt Sie als arrogant ein. Der nach langem Handeln dann schließlich ganz zerknirscht gewährte „einmalige, ganz ungewöhnliche Sonderrabatt“ ist einkalkuliert und bringt den Händler und seine Familie mitnichten an den Bettelstab, wie dieser Ihnen vielleicht weismachen will.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs jedoch stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten. Außerdem ist es strengstens verboten, Gegenstände die über 100 Jahre alt sind, aus Nepal auszuführen. Zuwiderhandlungen können in einem solchen Fall extrem teuer werden und Ihnen den Spaß an der Reise gründlich verderben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist überall die Nepalesische Rupie (Kurs etwa 1:118, Stand September 2016). EUR werden ebenso wie USD im Einzelhandel normalerweise nicht angenommen. Daher ist es erforderlich, sich am Beginn der Reise (nach der Ankunft im Hotel in Kathmandu) mit der Landeswährung einzudecken. Der Umtausch von EUR (genau wie CHF oder USD) als Bargeld ist problemlos in zahlreichen Wechselstuben oder auch im Hotel möglich. Reiseschecks (nur als Notfall-Reserve zu empfehlen, da Eintausch nur gegen schlechten Kurs) oder andere Währungen werden oft nur in größeren Banken entgegengenommen. Kreditkarten werden zwar zunehmend zur Zahlung größerer Beträge akzeptiert (besonders VISA), jedoch ist die überwiegende Mehrzahl aller Einkäufe nach wie vor nur mit Bargeld möglich. Die Auszahlung von Bargeld von Ihrem Kreditkartenkonto oder mit EC-Card ist nur in den größeren Kreditinstituten in Kathmandu möglich und an die stark begrenzten Öffnungszeiten gebunden. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist. Geldautomaten sind mittlerweile in den größeren Orten, besonders in Kathmandu, Pokhara, Patan/Lalitpur und Bhaktapur verfügbar. Gern gibt Ihnen unser DIAMIR-Tourenleiter auch einen Tipp, wo und wie Sie am günstigsten umtauschen bzw. zu Bargeld kommen. Bitte beachten Sie, dass Sie meist maximal 10.000/20.000 Rupien auf einem Mal abheben können. Es ist für uns gewöhnlich sehr schwierig abzuschätzen, wie viel Geld für persönliche Ausgaben jeder unserer Reisegäste unterwegs benötigt. 

Daher als Anhaltspunkt im Folgenden einige durchschnittliche Preise:

Mittag- oder Abendessen
ca. 5 EUR im Kathmandutal, je tiefer in den Bergen desto teurer, 10-15 EUR

Eine große Flasche Bier
ca. 3-5 EUR und je höher desto teurer 5-8 EUR

Alkoholfreie Getränke
Wasser ca. 20-100 Rupien (0,20-1,00 EUR), je tiefer in den Bergen desto teurer, 2-3 EUR

Die o.g. Lebensmittelpreise sollen natürlich nur als Richtwert dienen. Logischerweise sind alle Dinge, die erst mühsam dorthin transportiert werden müssen, im Gebirge (vor allem im Everest-Gebiet) deutlich teurer, da die Transportkosten in entlegenen Gegenden nicht selten ein Vielfaches des Warenwertes ausmachen. Und natürlich ist es fast überall möglich, sich sowohl billiger als auch teurer zu verpflegen bzw. Einkäufe zu tätigen.

Um Ihnen einen Anhaltspunkt für die Mitnahme von Geld zu geben, hier die langjährigen Erfahrungswerte zu den durchschnittlichen Ausgaben unserer Reisegäste:

Kulturrundreise: ca.   80…150 EUR / Woche 

Lodgetrekking: ca. 100…150 EUR / Woche

Zelttrekking: ca.   50…100 EUR / Woche

Planen Sie dabei lieber eine kleine Reserve für Souvenirs oder unvorhergesehene Ausgaben ein, denn die Bargeldbeschaffung z. B. im Gebirge kann unter Umständen nur schwer (schlechter Kurs) oder gar nicht möglich sein.

Detaillierte Informationen zum Thema Trinkgeld finden Sie in den Toureninformationen, wo alle häufig gestellten Fragen beantwortet werden. 

Stromversorgung   

Bitte beachten Sie, dass elektrischer Strom, wie er z.B. für das Wiederaufladen von Akkus etc. benötigt wird, während Trekkingtouren oft nur in begrenztem Umfang zur Verfügung steht (häufig nur an zentraler Stelle z.B. im Aufenthaltsraum und meist gegen Gebühr). In den Haupttrekkingregionen ist elektrischer Strom normalerweise in allen Orten verfügbar. Normalerweise heißt dabei jedoch, dass keine Garantie dafür übernommen werden kann, da die kleinen Wasserkraftwerke bei Defekten oft tagelang nicht repariert werden können.

Ein Adapter für die Steckdosen ist nicht erforderlich und normale Flachstecker sind i.d.R. überall passend. Bitte beachten Sie, dass es in dem armen Land Nepal völlig normal ist, dass der Strom für mehrere Stunden am Tag abgeschaltet wird. Die Versorgung läuft dann meist über Notstrom, was aber nicht garantiert werden kann. Zum Beispiel wird Kathmandu nur sechs Stunden pro Tag mit Strom versorgt, d.h. 18 Stunden Stromausfall täglich. In vielen Hotels laufen während dieser Zeiten Diesel-Aggregate. Allerdings können auch diese die Grundversorgung nicht abdecken, da Kraftstoff generell knapp und teuer ist.

Kommunikation

Nach der sicheren Landung und der Ankunft in Kathmandu oder auch später einmal besteht bei vielen Reisenden der Wunsch, sich zu Hause zu melden. Dies ist in größeren Städten per Telefon, Fax oder E-Mail problemlos möglich. In Kathmandu gibt es zahlreiche kleine Läden, die diese Dienstleistungen zu sehr günstigen Preisen anbieten (schon ab 50 Rupien pro Minute). Stets sollte man sich dabei vorher verbindlich über Preis und Abrechnungstakt informieren. E-Mail-Zugang und internationale Telefonverbindungen sind auch von Lukla und Namche Bazar (Everest-Region) aus möglich. Dies kann jedoch technisch bedingt auch einmal mehrere Tage hintereinander nicht funktionieren, so dass man sich nicht darauf verlassen sollte. Zum Telefonieren mit deutschem Mobiltelefon gibt es eingeschränkt Roaming-Verträge zwischen deutschen und nepalesischen Telefonanbietern. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren können. Aktuell hatten vor allem Gäste mit vodafone-Handys kein Netz in Kathmandu.

Wenn Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren möchten, empfehlen wir Ihnen eine örtliche SIM-Karte für Ihr Handy zu kaufen. Diese gibt es z.B. von NTC oder NCELL in speziellen Läden für ca. 500 Rupien (inkl. Guthaben). Sie benötigen für den Kauf der SIM-Karte ein Passfoto und eine Passkopie sowie ein SIM-lock-freies Handy.

Anrufer aus Deutschland müssen für Nepal folgende Vorwahl nutzen: 00977 (Folgenummer ohne „0“). Folgende Vorwahlen wählen Sie nach Dtl. (0049), A (0043) und CH (0041).

Wir empfehlen, Postkarten im Hotel abzugeben, diese werden regelmäßig auf die Post gebracht und dort direkt abgestempelt. Leider gibt es für die roten Briefkästen keine Garantie, wann und ob diese geleert werden. 

Literatur über Nepal

Natürlich gibt es sehr viele Bücher über Nepal, vor allem Romane und Reisebeschreibungen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Rother Wanderführer, Annapurna Treks – Stephan Baur & Susanne Kauper (ISBN 978-3763343942) 

Wanderführer von outdoor – der Weg ist das Ziel:

· Nepal: Mount Everest Trek 
  Kai Gildhorn (ISBN 978-3866863279)
· Nepal: Trekking in Langtang, Helambu, Gosaikund und Tamang Heritage Trail 
  Kay Tschersich, Sophie Streck (ISBN 978-3866861527)
· Nepal: Annapurna 
  Iris Kürschner (ISBN 978-3866863729) 

Nepal: Mit Kathmandu, Annapurna, Mount Everest und den schönsten Trekkingtouren - Ray Hartung (ISBN 978 3897943568) 

Göttin auf Zeit. Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu – Gerhard Haase-Hindenberg (ISBN 978-3453120334)

Reise Know-How Sprachführer Nepali - Wort für Wort – Hans Gayaka Vossmann (ISBN 978-3831764839)

Great Himalaya Trail: Auf der höchsten Trekking-Route der Welt durch Nepal - Gerda Maria Pauler (ISBN 978-3944365282)

Praktische Tipps

Sonstiges

Insbesondere in der Monsunzeit und in flacheren, feuchten Gebieten kann es Blutegel geben. Diese sind nicht gefährlich, aber sehr flink und können durch fast jede Kleiderfalte schlüpfen. Am besten prüfen Sie auf Wanderungen durch feuchtes Gras ab und zu, ob Sie einen Blutegel finden. Sollte sich ein Blutegel an Ihnen festgesaugt haben, bestreuen Sie ihn am besten mit Salz - dann fällt er ab.

Ein anderes Tier, welches sich ab und zu ungebeten ins Hotelzimmer schleichen kann, ist der Gecko. Diese nützlichen Tiere werden von Licht angelockt. Sie fressen gerne Moskitos und andere Insekten und sind völlig harmlos.

Noch ein paar praktische Tipps

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine nepalesische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben. Normalerweise gibt man in Nepal nicht die Hand, besonders nicht Frauen, sondern grüßt mit “Namaste”, einer Geste, die an eine Gebetshaltung erinnert, bei der die beiden Handflächen zusammengelegt werden.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in Nepal nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Nepal ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei besser nicht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung, aber nicht an Straßenbettler (auch wenn diese noch so rührige Geschichten auftischen!)

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Außerdem werden Sie in Nepal mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen „Ritual“ konfrontiert: Regelmäßiges Reinigen des Rachens wird mehrmals stündlich genussvoll durchgeführt. Das Resultat wird an Ort und Stelle lauthals ausgespuckt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

· Tischsitten in Nepal sind ganz anders als zu Hause. In einem typischen nepalesischen Haushalt mag es weder Teller, Messer, Gabeln oder Löffel zu Tisch geben. Die Nepalesen benutzen die rechte Hand zum Essen. Das heißt jedoch nicht, dass Gäste keine Gabeln oder Löffel benutzen dürfen.

· Berühren Sie mit der linken Hand keine Personen oder Lebensmittel. Die linke Hand wird in vielen Ländern als „unrein“ angesehen.

· Ziehen Sie beim Betreten von Wohnhäusern bitte Ihre Schuhe aus, da auch diese als „unrein“ betrachtet werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußsohlen auf niemanden zeigen.

· Alles, was mit einem benutzten Messer, Löffel, mit den Fingern, mit den Lippen oder etwas anderem, das mit Speichel in Berührung gekommen sein könnte, in Kontakt kommt, wird als “Jutho” –  das heißt “unrein” – betrachtet. Es würde einen Nepalesen demütigen, wenn ihm solch unreines Essen angeboten würde. Auch sollte ein Teller, auf dem solche Esswaren lagen, nicht wieder benutzt werden, ohne ihn abzuwaschen. Die Küche eines Nepalesen sollten Sie nicht betreten.

Nepal.de

Nepal.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Nepal und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Nepal.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Nepal.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Nepal

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Safari im Chitwan NP (UNESCO)
4 Tage Reisebaustein

  • Boots-, Wander- und Elefantensafaris

  • Natur und Erholung pur mit Vollpension

NEPCHI 1
 
ab 390 EUR
 
 
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Im buddhistischen Kloster bei Ramkot
4 Tage Reisebaustein

  • Zeit und Ruhe für Besinnung und Einkehr

  • Teilnahme am authentischen Klosterleben

NEPRAM 0
 
ab 230 EUR
 
 
 
 
 

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