• Wüste
  • Schlafplatz mitten in den Dünen, weit und breit nur Wüste: Das „Leere Viertel“ macht seinem Namen alle Ehre.
  • Faszinierende Farbenpracht: Der Sand ist unterschiedlich gefärbt – mal weiß, mal rötlich, mal orange, mal gelb …
  • Düne hoch, Düne runter: Die schönste Aussicht hat man von weit oben.
  • Eine Welt aus Sand: Blick über die vielfältigen Dünenlandschaften der Rub al-Khali
  • Achtung, Kamele kreuzen! Schild an der Schotterstraße in die Rub al-Khali
  • Orangerot verschwindet der Sonnenball hinter den Dünenhängen.
  • Einheimischer Nomade auf der Suche nach Futter: ein dunkles Kamel in den endlosen Weiten der Rub al-Khali
  • Blick in den Innenhof der Sultan-Qaboos-Moschee, Salalah
  • Freundliche Fischverkäufer im Souk von Salalah
  • Am Hafen von Mirbat

Oman

 

Ins Sandmeer der Rub al-Khali

9 Tage Fotorundreise mit Sandra Petrowitz

    
Dauer 9 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3940 EUR   drucken
Tourcode OMAFO1   zum Filter
Teilnehmer min. 5 – max. 7    
 
 
 
 

Foto-Abenteuer in der größten Sandwüste der Welt: Von Salalah an der Küste des Weihrauchlands folgen Sie der Route, die einst die Karawanen nahmen, um ihre kostbare Fracht durch die Rub al-Khali zu transportieren. Sie besuchen den Markt und die Moschee von Salalah und spüren im Hafenstädtchen Mirbat dem Flair der Weihrauch-Ära nach. Höhepunkt der Tour ist der Aufenthalt im „Leeren Viertel“, der größten Sandwüste der Welt. Mit erfahrenen Beduinen erkunden Sie fantastische Landschaften mit hohen Sanddünen und flachen Tonebenen, bestaunen die Vielfarbigkeit der Wüste und die Eleganz der Formen – Motive bieten sich in Hülle und Fülle. Ein Geländewagen samt Fahrer steht für jeweils zwei Teilnehmer zur Verfügung, sodass für viel Komfort und reichlich Platz für die Fotoausrüstung gesorgt ist. Die individuelle Routenführung wird auf die Verhältnisse abgestimmt; mit viel Zeit zum Fotografieren lernen Sie die Rub al-Khali intensiv kennen. Morgens und nachmittags, wenn das Licht am besten ist, bietet sich der Aufstieg auf eine der Dünen an. Neben dem fantastischen Ausblick auf das Sandmeer erwarten Sie unzählige Details und spannende Perspektiven – und das sagenhafte Farbenspiel der Sandflächen. Bei der Rückkehr ins Camp, für das jede Nacht ein anderes schönes Plätzchen ausgesucht wird, erwartet Sie der traditionelle Tee. Nach dem Abendessen sitzt man gern noch am Feuer, über sich den unendlichen Sternenhimmel der Wüste …

Ihr Fotoreiseleiterin Sandra Petrowitz hat drei ihrer Leidenschaften zum Beruf gemacht: Schreiben, Fotografieren und Reisen. Ihre Themen sucht und findet die Journalistin am liebsten in der Natur und beim Erkunden ferner Länder – vom Himalaya bis Patagonien und von der Sahara bis Neuseeland. Sandra gehört dem Herausgeber-Team des Foto-Letters „fotoespresso“ an; ihr Buch zum Thema Reisefotografie ist 2012 erschienen. Als Fotoreiseleiterin ist Sie regelmäßig im Einsatz; außerdem betreut sie den DIAMIR-Stand auf zahlreichen Fotomessen.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Fotoreise in die größte Sandwüste der Welt

  • Unberührte Dünenlandschaften im Wüstenlicht

  • Sehr kleine Gruppe für intensives Fotografieren: maximal 7 Teilnehmer

  • Per Jeep unterwegs im omanischen Teil der Rub al-Khali

  • Salalah und Mirbat: Motive rund um Souk, Moschee und Hafen

  • Weihrauchbäume im Wadi Dawkah

  • Farb- und Formenreichtum in riesigen, traumhaft schönen Dünengebieten

  • Das „Leere Viertel“ mit erfahrenen Beduinen erkunden

  • Foto-Spaziergänge und Dünenaufstiege für herrliche Panoramablicke

  • Max. 2 Gäste pro Fahrzeug in der Wüste – viel Komfort und Platz für die Fotoausrüstung

  • Übernachtungen unterm Sternenzelt

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug von Deutschland nach Muscat. Ankunft in Muscat am Abend und Transfer zum Hotel. Gelegenheit zu einer ersten kurzen Einstimmung auf die Reise. Übernachtung im Ramada Muscat Hotel o. ä.

2. Tag: Flug nach Salalah – Weihrauchmuseum (F/A)

2. Tag: Flug nach Salalah – Weihrauchmuseum (F/A) 1

Am Morgen Transfer zum Flughafen und Inlandsflug (ca. 1,5h) nach Salalah im Süden des Landes. Ankunft gegen Mittag und Transfer vom Flughafen zum Hotel. Am Nachmittag Besuch des Weihrauchmuseums, das einen guten Überblick über die Geschichte der Region und des Weihrauchhandels gibt, und fotografische Einführung in die Tour. Übernachtung im Muscat International Hotel Salalah o.ä.

3. Tag: Auf Fototour in Salalah und Mirbat (F)

3. Tag: Auf Fototour in Salalah und Mirbat (F) 1

Heute steht Fotografieren in und um Salalah auf dem Programm. Nach dem Frühstück geht es zum Souk, dem Markt für Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch – hier bieten sich fantastische Motive auf Schritt und Tritt. Behutsam erschließen Sie sich die fotografischen Möglichkeiten, die von Porträts bis zu Detailaufnahmen reichen, von Farbstudien bis zu kontrastreichen Schwarzweißbildern. Danach besuchen Sie die Sultan-al-Qaboos-Moschee. Sie ist als eine von wenigen Moscheen auch für Nicht-Muslime zugänglich, und im gigantischen Innenraum darf fotografiert werden. Am Nachmittag fahren Sie nach Mirbat. Das Städtchen östlich von Salalah war einst ein wichtiger Handelsknotenpunkt an der Küste – hier wurde Weihrauch verladen, hier starteten die Weihrauch-Karawanen, die das kostbare Gut durch die riesigen Dünengebiete der Rub al-Khali nach Saudi-Arabien transportierten. Heute, da der Fischfang den Weihrauchhandel abgelöst hat, zeugen nur noch einzelne, verfallende Häuser vom einstigen Glanz. Im Hafen bieten sich abwechslungsreiche Fotomotive. Anschließend geht es nach Salalah zurück, wo Sie bei einem sehr schmackhaften landestypischen Abendessen unter freiem Himmel Ihren Beduinen-Guide kennenlernen. Er stellt Ihnen die Pläne für die Tour in die Wüste vor. Weihrauchdüfte wehen vom nahen Souk herüber, der Abend klingt bei einem Glas Tee aus. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Weihrauch & Wüste – ins Wadi Dawkah und in die Rub al-Khali (F/M/A)

4. Tag: Weihrauch & Wüste – ins Wadi Dawkah und in die Rub al-Khali (F/M/A) 1

Es geht in die Wüste! Der erste Stopp auf dem Weg nach Norden ist das Wadi Dawkah mit seinen Weihrauchbäumen. Hier können Sie sehen, wie das kostbare Harz gewonnen wird. Ein kleiner Spaziergang zum Fotografieren bietet sich an. Nach dem Mittagessen sind bald die südlichen Ausläufer der Rub al-Khali erreicht: die ersten Dünen der größten Sandwüste der Welt. Sie verlassen die Straße und fahren hinein in diese Wunderwelt aus Sand und Licht. Ihr erstes Camp liegt an einem schönen Plätzchen mitten in den Dünen, und Sie übernachten unter freiem Himmel – unterm fantastischen Sternenzelt der Wüste.

5.–7. Tag: Foto-Abenteuer in der Wüste Rub al-Khali 3×(F/M/A)

5.–7. Tag: Foto-Abenteuer in der Wüste Rub al-Khali 3×(F/M/A) 1

Wüste pur – drei volle Tage stehen Ihnen zum Fotografieren in der größten Sandwüste der Welt zur Verfügung. In der Regel geht es vor Sonnenaufgang hinauf auf eine Düne der Wahl, anschließend gibt es Frühstück. Je nach Licht, Lust und Laune besteht Gelegenheit für kleine Spaziergänge und Wanderungen; die Fahrstrecken im Geländewagen sind komfortabel, da sich nur zwei Gäste ein Allradfahrzeug teilen. Mittags sucht das Team einen schönen Platz für ein Picknick. Vielleicht zieht eins der dunklen Kamele in der Ferne vorüber, vielleicht ergibt sich ein Besuch an einem der wenigen Brunnen der Rub al-Khali. Nach dem Abendessen sitzt man üblicherweise noch am Feuer, erzählt, hört zu oder staunt einfach hinauf in die Milchstraße. Übernachtet wird im „Tausend-Sterne-Hotel“. 3 Übernachtungen unter freiem Himmel.

8. Tag: Abschied von der Rub al-Khali und Rückfahrt nach Salalah (F/M)

8. Tag: Abschied von der Rub al-Khali und Rückfahrt nach Salalah (F/M) 1

Den Morgen verbringen Sie in der Dünenwelt des „Leeren Viertels“ mit fantastischen Sandlandschaften ringsum – noch einmal können Sie das Morgenlicht ausgiebig zum Fotografieren nutzen. Am späten Vormittag wenden Sie sich gen Süden, verlassen die Rub al-Khali und erreichen Salalah am späten Nachmittag. Im Hotel steht Ihnen ein Tageszimmer zur Verfügung – eine Dusche ist nach den Wüstentagen sehr willkommen! Am Abend Transfer zum Flughafen und Inlandsflug nach Muscat. Anschließend Nachtflug nach Deutschland. Tageszimmer im Muscat International Hotel Salalah o.ä.

9. Tag: Rückreise

Ankunft am Morgen.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
20.01.2018 28.01.2018 Reiseleiter: Sandra Petrowitz 3940 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 290 EUR
Kleingruppenzuschlag (3-4 Teilnehmer) 390 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Oman Air in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 10.5.17)
  • Fotografische Tourenbegleitung durch Sandra Petrowitz
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Fahrten im Geländewagen während der Wüstentour (2 Personen pro Fahrzeug)
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 4 Ü: unter freiem Himmel
  • Mahlzeiten: 7×F, 5×M, 5×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Oman OMR 20 (ca. EUR 50); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 10.5.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Bitte achten Sie darauf, dass alle Besucher der Moschee die Arme als auch die Beine wenigstens bis zu den Knöcheln und die Damen zusätzlich ihr Haar sowie das Dekollete vollständig bedecken müssen. Zwei Reisende und ein Fahrer teilen sich jeweils ein Fahrzeug während der Wüstentour.

Hinweise

Charakter der Reise

Diese Fotoreise führt in die größte Sandwüste der Welt, die Rub al-Khali. Der Name bedeutet übersetzt „Leeres Viertel“. Im Mittelpunkt steht das Fotografieren in den fantastischen Dünenlandschaften, aber auch das „Erlebnis Sandwüste“ mit Stille, Weite, unberührten Dünenhängen und einsamer, menschenleerer Weite. Anders als die Ramlat al-Wahiba (Wahiba Sands) wird die Rub al-Khali wegen ihrer Abgeschiedenheit nur wenig besucht; selten trifft man auf andere Fahrzeuge, in aller Regel hat man die Dünenwelten für sich allein.

Üblicherweise herrscht in den Morgen- und Spätnachmittagsstunden das beste Licht, aber auch tagsüber bieten sich zahlreiche Motive. Das Licht- und Schattenspiel auf den Dünen verändert sich ständig mit der wandernden Sonne. Die Dünen selbst sind je nach Region unterschiedlich gefärbt; von Gelb- und Orangetönen bis hin zu weißlichem Sand, Brauntönen oder intensivem Rot sind fast alle Schattierungen vertreten. Da der Wind den Sand permanent verlagert, verändern sich die Dünen laufend; neue Dünen bilden sich, alte werden abgetragen. Der Wind modelliert die Landschaft stetig neu.

Service

Oman

Allgemeines

Geografie
Oman grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. Zum Staatsgebiet gehören auch die nördlich des Territoriums der Vereinigten Arabischen Emirate an der Straße von Hormuz gelegene Halbinsel Rus al-Dschibal am Kap Musandam, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten umschlossene Exklave Madha sowie die Gruppe der Kuria-Muria-Inseln und die Insel Masira vor der Ostküste des Landes. Die Küste wird begrenzt durch das Arabische Meer im Süden und Osten und durch den Golf von Oman im Nordosten. Die Staatsgrenzen im Landesinneren sind nicht exakt festgelegt. Das Land ist etwas kleiner als Deutschland.

Klima
Das Klima im Sultanat unterscheidet sich von Region zu Region stark voneinander und ist feucht-heiß an der Küste und trocken-heiß im Landesinnern. Es gibt grob gesehen zwei Jahreszeiten: Der Sommer, der von Mai bis September dauert, ist mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 40 °C und 48 °C für die meisten Europäer unerträglich heiß. Insbesondere in der Hauptstadt Muscat können die Temperaturen und die kaum abkühlenden Nächte die Assoziation eines „Höllenfeuers" aufkommen lassen. Ein weiterer Nachteil der Sommermonate ist die extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die mit Werten von über 90 % so manchem Kreislauf mehr zu schaffen macht als die eigentliche Hitze.

Wesentlich milder ist der Winter, der von Oktober bis April dauert. Die „kalte Jahreszeit" bringt, auch für Europäer, relativ angenehme Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Die Luft ist trocken und klar, und nur hin und wieder regnet es. In den Bergen fällt allerdings mehr Niederschlag als an den Küsten.

In den Bergen liegen die Temperaturen das gesamte Jahr über um einige Grad niedriger, in den Wüstengebieten um einige Grad höher als an den Küstenstreifen. Dafür ist in der Wüste die Luftfeuchtigkeit weitaus geringer, so dass das Wüstenklima insgesamt als weniger unangenehm empfunden wird. Da es in der Wüste zudem nachts extrem abkühlt, bringen die Nächte ausreichend Erfrischung und Erholung. Sonnenschein und blauen Himmel kann man fast das gesamte Jahr über genießen. Die Sonnenscheindauer liegt im Winter bei durchschnittlich neun Stunden pro Tag.

In fast allen Innenräumen, ebenso in den meisten Autos, sorgen Klimaanlagen für willkommene Kühlung, insbesondere in den Sommermonaten. Vorsicht ist jedoch durch die daraus resultierenden Temperaturunterschiede geboten!

Omans südlichste Provinz Dhofar ist die einzige des Landes, in der regelmäßig Niederschläge fallen. Jeden Sommer beginnt Mitte Mai die Monsunzeit, die bis in den September andauert.

Zeitverschiebung
Oman ist der mitteleuropäischen Zeit in der Winterzeit um drei, während der Sommerzeit um zwei Stunden voraus.

Bevölkerung
Oman ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Etwa 5 % der Bevölkerung leben noch als Nomaden. Zwischen 1994 und 2004 wuchs die Bevölkerung um 17,5 %. Zu dem steigenden Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren trug vor allem der Zuzug ausländischer Arbeitnehmer bei.

Sicherheit
Die Gefährdung durch Gewalt- und Diebstahlskriminalität ist sehr gering. Ausflüge in die Grenzgebiete im Dreiländereck Jemen/ Saudi Arabien/ Oman, sollten, wenn überhaupt, nur mit mehreren Fahrzeugen unternommen werden.

Gemessen an der geringen Bevölkerungsdichte und der Weitläufigkeit des Landes ist die Verkehrsunfallrate (mit tödlichem Ausgang) relativ hoch.

Daneben werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

- Wertsachen und Reisedokumente im Hotelsafe deponieren.

- Bei Fahrten über längere Entfernungen, insbesondere auf der 1000 km langen Strecke zwischen Maskat und Salalah, die über weite Strecken durch monotone Wüstenlandschaft führt, sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen (regelmäßige Pausen, Einplanung von Übernachtungen) getroffen werden. Fahrten außerhalb des Großraums Maskat sollten nach Antritt der Dunkelheit wegen der damit verbundenen erhöhten Unfallgefahr (insbesondere wegen freilaufender Kamele) vermieden werden, zumal es keinen landesweiten organisierten Unfallrettungsdienst gibt

- Für Fahrten in die Wüste, Wadis und Berge sollten sich Touristen an einen der zahlreichen Reiseveranstalter in Oman wenden. Zumindest sollten diese Fahrten stets zu mehreren Personen mit mindestens einem weiteren geländegängigen Fahrzeug sowie unter Mitnahme eines reichlich bemessenen Vorrats an Benzin und Trinkwasser durchgeführt werden. Eine angemessene Notfallausrüstung (Erste Hilfe, Mobiltelefon, Seilwinde, Proviant) und Ortungsmittel (möglichst GPS) sollte mitgeführt werden. Bei Off-Road Touren wird empfohlen, Reiseroute und voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr im Hotel bzw. beim Gastgeber zu hinterlegen.

- Bei Unwetterwarnungen sollten die Wadis schnellstmöglich verlassen werden, da diese sich bei Regenfällen schnell in reißende Flüsse verwandeln können.

Besonderheiten in der „Straße von Hormuz"

Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und in die Straße von Hormuzwird dringend empfohlen, die Gewässer um die Inseln Abu MoussaGreater Tumb und Lesser Tumb zu meiden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch von Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Ausländische Bootsbesatzungen, die sich den Inseln von VAE-Seite genähert haben, sind von iranischer Seite unter dem Vorwurf der "Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt worden.

 

Vor der Reise

Einreisebedingungen
Ein Visum ist für die Einreise nach Oman erforderlich. Dieses ist seit Juli 2003 bei Einreise am Flughafen in Muscat und an den Landübergängen zu den VAE erhältlich (20 RO, 4 Wochen gültig, auf 8 Wochen verlängerbar). Antragsformulare werden bereits im Flugzeug ausgeteilt, Passbilder werden nicht benötigt.

Da dieses Verfahren einfach, zuverlässig und günstig ist, empfehlen wir die Einholung des Visums am Flughafen. Auch bei kombinierten Reisen OMAN-VAE sind alle Visa am einfachsten vor Ort erhältlich.

Vorab kann man das Visum auch bei den omanischen Botschaften beantragen. Die Bestimmungen (Stand August 2012) sind wie folgt:

- 40 Euro für einmalige Einreise, 4 Wochen Aufenthalt (auf 8 Wochen verlängerbar)

- 100 Euro für mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig, 3 Wochen Aufenthalt pro Einreise, neue Einreise erst nach 3 Wochen außer Landes, nur für Geschäftsreisen

Die Gebühren sind als Verrechnungsscheck beizulegen. Passbilder sind nicht nötig. Der Reisepass muss noch min. 6 Monate über Reiseende hinaus gültig sein. Die Erteilung dauert nur wenige Tage.

Die Adressen lauten:

In Deutschland:
Botschaft des Sultanats Oman, Clayallee 82, 14195 Berlin,
Tel. 030-84416970, Fax 81005197

In Österreich:
Botschaft des Sultanates Oman, Währingerstr. 2–4, 1090 Wien,
Tel. 01-3108643, Fax 01-3107268

In der Schweiz:
Consulat Géneral du Sultanat d'Oman, 3A Chemin de Roilbot, 1292 Chambésy/GE,
Tel. 022-7589660, Fax 022-7589666

Zollbestimmungen
Die Einfuhr alkoholischer Getränke wird in geringen Mengen (ein bis zwei Flaschen) toleriert. Der persönliche Reisebedarf einschließlich Computer, Tonbandgerät, Mobiltelefon, Foto- und Videokamera plus Zubehör und Filmen kann problemlos eingeführt werden. Bespielte Videokassetten werden gelegentlich geprüft und können – genau wie Zeitungen oder Zeitschriften mit „pornographischen" oder auch nur allzu freizügigen Abbildungen (wozu auch schon so manches Titelbild des Stern zählt) – konfisziert werden.

Die Einfuhr von pornographischen Artikeln sowie Falschgeld, Drogen und Waffen ist strengstens verboten, genau wie ihr Erwerb und die spätere Ausfuhr. Zudem ist es untersagt, frische Lebensmittel, Nutzpflanzen, Blumen und Knollen einzuführen.

Bei der Ausreise ist es verboten, Fossilien, Korallen, archäologische Fundstücke und bedeutende historische Kulturgüter auszuführen.

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen sowie der omanischen Währung unterliegt keiner Beschränkung.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Generell sind die hygienischen Verhältnisse und die ärztliche Versorgung in Oman gut bis sehr gut. Zur Einreise nach Oman ist keine Impfung vorgeschrieben, es sei denn, man reist aus einem Infektionsgebiet (z. B. Gelbfieber in Westafrika oder Cholera in Südamerika) an oder hat sich in den letzten zwei Wochen dort aufgehalten. Dann ist eine Impfung, dokumentiert im internationalen Impfausweis, unerlässlich.

Hausärzte, Gesundheitsämter und Tropeninstitute informieren, welche Impfung oder Vorsorge für wen nötig oder zu empfehlen ist. Tetanus- und Polioauffrischungen können sinnvoll sein, aber auch eine Impfung gegen Hepatitis oder eine Malariaprophylaxe.

Auch wenn hochwertige Medikamente überall in Oman zu erhalten sind, so sollte man doch eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitnehmen. Sie ist besonders für unerwartete Notfälle sinnvoll und vermittelt zudem ein gewisses Sicherheitsgefühl. Standardmedikamente (manchmal unter anderem Namen) gibt es in jeder Apotheke. Reisende, die regelmäßig eine bestimmte Medizin einnehmen müssen, sollten einen entsprechenden Vorrat mitnehmen.

Unsere Reiseleiter haben in der Regel eine Grundausstattung an Medikamenten und Verbandmitteln bei sich. Allerdings ist dies auf nicht verschreibungspflichtige Präparate beschränkt.

Sie sollten an folgende Dinge denken: Durchfallmittel, Desinfektionsmittel, Kreislaufmittel, Schmerzmittel, evtl. Breitbandantibiotikum, Augentropfen, Wundsalbe, Insektenschutzmittel (!), Salbe oder Gel gegen Verbrennungen und Insektenstiche, Pflaster.

 

Während der Reise

Zahlungsmittel
Die Währung Omans heißt Rial (abgekürzt RO) und ist in 1000 (!!!) Baisa unterteilt. Der Rial ist im Wert fest an den US-Dollar gekoppelt: 1 RO = 2,59 USD (Stand 08/12).

Ob man Bargeld als Euro oder Dollar mitnimmt ist weniger wichtig. Dollar haben den Vorteil des leicht besseren Kurses und der besseren Akzeptanz. Dafür muss man beim Kauf auf der heimischen Bank die Abweichung zum Mittelkurs tragen.

Kreditkarten der Marken MasterCard/EuroCard und Visa sind weit verbreitet (American Express und Diner’s Club weniger) und werden in den großen Hotels und Restaurants, bei den internationalen Autovermietern, in Antiquitätenläden und Boutiquen fast überall akzeptiert, in den Souqs dagegen eher selten. Manche Geschäfte bieten beim Bezahlen mit Bargeld allerdings Preisvorteile. Mit Kreditkarten kann man auch außerhalb der Öffnungszeiten der Banken und Wechselstuben an zahlreichen Bankautomaten zu Geld kommen. Die dabei anfallenden Gebühren (meist 3 %) werden durch den guten Kurs wettgemacht, so dass die Kreditkarte auch gut für Barabhebungen geeignet ist.

Reiseschecks bieten besonders als Notreserve eine gute Alternative gegenüber Bargeld, falls man keine Kreditkarte besitzt. Einen eventuellen Verlust bekommt man von der Ausstellerfirma innerhalb von 24 Stunden ersetzt. Wichtig ist, die Kaufquittung separat aufzubewahren und die Nummern der getauschten Schecks zu notieren. Viele der großen Banken und Wechselstuben tauschen Reiseschecks gegen die Vorlage des Reisepasses in omanisches Bargeld um. Allerdings werden sie mancherorts nicht akzeptiert (insbesondere Schecks in Euro, US-Dollar sind besser) und oft werden Gebühren erhoben. Euroschecks werden nicht akzeptiert, mit Euroscheckkarten dagegen bekommt man an einigen Automaten (sofern das Maestro-Symbol abgebildet ist, z. B. bei der NBO) zu einem guten Kurs Bargeld. Bei größeren Beträgen (z. B. direkt am Anfang der Reise) ist dies die günstigste Möglichkeit.

Empfehlenswert ist es, einen Teil der Reisekasse in Form von Bargeld mitzunehmen. Zum Bezahlen größerer Beträge (Hotelrechnung, exklusive Restaurants, teure Souvenirs und Mietwagen), zum Abheben von Geld am Automaten und als Reserve eignet sich eine EC- oder Kreditkarte am besten. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise und für dieses Land freigeschalten ist.

Literatur über Oman

Peter Franzisky und Kirstin Kabasci: Oman Reisehandbuch. Reise Know-How Verlag, 23,50 Euro (ausführlicher Reiseführer mit vielen praktischen Infos und Exkursen zu Hintergründen)

Georg Popp: Oman. Edition Temmen, ca. 23 Euro (gut geschriebener Führer, insbesondere zur Einstimmung)

Wilfred Thesiger: Die Brunnen der Wüste. Piper Verlag, ca. 10 Euro (unbedingt lesenswerte, 1959 geschriebene Erzählung des britischen Forschungsreisenden, der mit Beduinen durch die Rub al-Khali gereist ist)

Emily Ruete geborene Prinzessin Salme von Oman und Sansibar: Leben im Sultanspalast: Memoiren aus dem 19. Jahrhundert. Philo Verlagsgesellschaft 1998, ca. 15 Euro (von A. Nippa herausgegebene gekürzte Ausgabe der zweibändigen deutschen Originalausgabe „Memoiren einer arabischen Prinzessin", Berlin 1886)

Heiner Klein und Rebecca Brickson: Off-Road in Oman, ca. 25 Euro (Ausflugstipps für Selbstfahrer, detaillierte Streckenbeschreibungen, vieles aber leider schon sehr veraltet; in Oman 6 Rial, auch in einigen deutschen Fachbuchhandlungen zu beziehen)

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Ihr Ansprechpartner 

Alexander Renn

Alexander Renn

Teamleiter Verkauf Arabische Halbinsel & Nordafrika

 
+49 (0)351 31 20 7 - 281

E-Mail:
a.renn@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 281

 
 

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