• Auf Du und Du mit einem Flussdelfin
  • Uakari-Affe
  • Jabiru - Wahrzeichen des Pantanal
  • Hängemattenvielfalt
  • Unterwegs auf dem Amazonas
  • Sonnenuntergang über dem Amazonas
  • Ruhendes Wasserschwein
  • Schlangenhalsvogel mit ausgebreiteten Flügeln

Peru • Kolumbien • Brasilien

 

Abenteuer Amazonas – Dem Mythos auf der Spur

17 Tage Erlebnis- und Naturreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3490 EUR   drucken
Tourcode PERAMA   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 14    
   
 
 
 
 

Die Faszination des wasserreichsten Flusses unseres Planeten wird genährt von zahlreichen Sagen und Erzählungen der Abenteuer, die u.a. Rüdiger Nehberg oder einst Francisco de Orellana bestritten haben. Seinen Namen verdankt dieses weit verzweigte Wassernetz den Amazonen, kriegerischen Frauen, welche vom spanischen Konquistador Orellana in Ufernähe gesichtet wurden. Um den Amazonas in seiner Größe mit seinen gewaltigen Ausdehnungen erfassen zu können, haben wir diese Entdeckertour aufgelegt, die die Urwaldmetropolen Iquitos und Manaus miteinander verbindet. Auf den Wasserstraßen des Amazonas sowie kleineren Nebenflüssen erkunden Sie intensiv die Tierwelt und sind dabei in drei unterschiedlichen Lodges untergebracht. Gehen Sie dem Mythos auf die Spur und werden Sie Zeuge verschiedener Rituale der Einheimischen, entdecken Sie die bunten Märkte und seien Sie zu Gast in der grünen Lunge Südamerikas. Nicht zu Unrecht werden die Regenwälder im Amazonasgebiet auch als „Kronjuwel der Weltnatur“ bezeichnet. Abgerundet wird das Erlebnis Regenwald mit Stadtbesichtigungen in Iquitos und der Dschungelmetropole Manaus inklusive dem Besuch der berühmten Oper sowie mit der Stadt der Städte: Rio! Freuen Sie sich auf dieses außergewöhnliche Abenteuer!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Auf Entdeckungsreise quer durch den Amazonas

  • 1700 km auf Wasserwegen unterwegs

  • Rio zum Entdecken und Relaxen als Abschluss

  • Üppige Vegetation und faszinierende Tierwelt

  • Tierbeobachtungen zu Wasser und zu Fuß

  • Dschungelmetropole Manaus und quirlige Märkte

  • Zu Gast bei traditionellen Amazonasbewohnern

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise & Stadtrundgang in Iquitos

Individuelle Anreise mit Flug über Lima nach Iquitos. Transfer zum Hotel. Am Nachmittag unternehmen Sie einen geführten Stadtrundgang durch Iquitos. Die Stadt zeigt noch immer die Spuren des damaligen Kautschukbooms. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Dschungelabenteuer: Sinchicuy Lodge (F/M/A)

2. Tag: Dschungelabenteuer: Sinchicuy Lodge (F/M/A) 1

Bootsfahrt von Iquitos zu Ihrer Lodge. Anschließend besuchen Sie einheimische Indigenas, bei denen Sie einen ersten Eindruck vom Leben im Urwald bekommen. Nachmittags erzählt Ihnen ein lokaler Naturheiler von der Heilkraft der Pflanzen. Am Abend unternehmen Sie eine Nachtwanderung. Übernachtung in einer Lodge.

3. Tag: Dschungelabenteuer: Tambo Yanayacu Lodge (F/M/A)

3. Tag: Dschungelabenteuer: Tambo Yanayacu Lodge (F/M/A) 1

Heute brechen Sie zeitig zur Vogelbeobachtung am Flussufer auf. Nach dem Frühstück haben Sie Gelegenheit, die berühmten rosafarbenen Flussdelfine im Amazonas zu beobachten. Sie folgen dem Yanayacu-Fluss, der sich durch seine Artenvielfalt auszeichnet. Übernachtung in einer Lodge.

4. Tag: Dschungelabenteuer: Tambo Yanayacu Lodge (F/M/A)

4. Tag: Dschungelabenteuer: Tambo Yanayacu Lodge (F/M/A) 1

Wieder beginnt Ihr Tag noch vor dem Frühstück. Frühmorgens können Sie die größte Vielfalt an Vögeln am Ufer des Flusses beobachten. Im Anschluss Frühstück und Ausflug in die Umgebung. Nachmittags pflanzen Sie einen Baum in der Umgebung Ihrer Lodge und leisten somit einen kleinen Beitrag zur Wiederaufforstung. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Dschungelabenteuer & Rückkehr nach Iquitos (F/M)

5. Tag: Dschungelabenteuer & Rückkehr nach Iquitos (F/M) 1

Heute besuchen Sie eine Gemeinde, die am Ufer des Amazonas lebt. Im Mittelpunkt des Tages steht die Besichtigung des Projektes „Fundo Neysser“. Das Projekt fördert den Schutz bedrohter Tierarten im Amazonasgebiet, wie beispielsweise verschiedene Affenarten, Faultiere und Papageien. Nachmittags Rückkehr nach Iquitos. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Fahrt von Iquitos nach Leticia (F)

6. Tag: Fahrt von Iquitos nach Leticia (F) 1

Am zeitigen Morgen Transfer zum Hafen. Mit dem Schnellboot geht Ihr Amazonasabenteuer weiter nach Leticia, der südlichsten Stadt Kolumbiens. Auf Ihrer Fahrt (ca. 10h) werden Sie von den Geräuschen des Amazonas und dem dicht bewachsenen Ufer begleitet. Am späten Nachmittag Ankunft in Leticia. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Tour im Dreiländereck (F)

7. Tag: Tour im Dreiländereck (F) 1

Die Stadt Leticia befindet sich im Dreiländereck von Kolumbien, Brasilien und Peru. Bei einer spannenden Tour durch das Grenzgebiet der drei Länder kommen Sie an bunten und quirligen Märkten vorbei. Überall gibt es Interessantes zu entdecken! Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Ausflüge um Leticia (F)

8. Tag: Ausflüge um Leticia (F) 1

Der weitere Tag in Leticia bietet interessante Einblicke in Kultur und Natur. Verschiedene Ausflüge stehen zur Auswahl. Sie können beispielsweise an einer Baumgipfelbesteigung mit Canopy teilnehmen. Anschließend unternehmen Sie eine kleine Wanderung im Reservat Omagua. Alternativ können Sie auch die Affeninsel besuchen oder Mundo Amazonica, ein ökologischer Park mit endemischen Pflanzen und Obstbäumen des Amazonasgebiets. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Per Schnellboot nach Tefe (F)

9. Tag: Per Schnellboot nach Tefe (F) 1

Über den Wasserweg brechen Sie zur nordbrasilianischen Stadt Tefe auf. Im Hafen können Sie das bunte Treiben beobachten, bevor Sie an Bord des Schnellboots gehen. Jetzt haben Sie Zeit, die „Seele baumeln“ zu lassen. Abends bewundern Sie einen tollen Sonnenuntergang an Bord. Das Schiff verfügt über bequeme Sitze und ein kleines Restaurant. Übernachtung an Bord.

10. Tag: Ankunft in Tefe – Uacari Lodge (F/M/A)

10. Tag: Ankunft in Tefe – Uacari Lodge (F/M/A) 1

Weiter geht es auf dem „Fluss der Flüsse“. Nach ca. 19h Fahrt erreichen Sie am frühen Morgen Ihr nächstes Ziel Tefe am Ufer des riesigen Lago Tefe. Nach Ihrer Ankunft im Hafen können Sie sich auf ein Frühstück freuen. Anschließend fahren Sie mit dem Motorboot zur Uacari Lodge (ca. 1,5h). In der Lodge angekommen, werden Sie herzlich vom Naturführer begrüßt. Dieser wird Ihnen die Einrichtungen und Hausregeln erklären (Essenszeiten, Solarenergie, Wasser, etc.) und das ganze Team vorstellen. Am Nachmittag begeben Sie sich auf einen Kanuausflug oder eine Wanderung. Dabei lernen Sie die Flora und Fauna von Mamiraua kennen. Nach dem Abendessen können Sie bei einem Vortrag viel Interessantes über das Reservat und das Institut für nachhaltige Entwicklung von Mamiraua erfahren. Übernachtung in einer Lodge.

11. Tag: Dschungelabenteuer: Uacari Lodge (F/M/A)

11. Tag: Dschungelabenteuer: Uacari Lodge (F/M/A) 1

Heute lernen Sie eine der Gemeinschaften kennen, die am Ökotourismus-Programm teilnehmen. Dieser Ausflug ist eine einmalige Gelegenheit, das Leben der Einheimischen und die Arbeit des Mamiraua-Instituts aus der Perspektive der lokalen Bevölkerung kennen zu lernen. Die Bewohner freuen sich, Ihnen alles zu zeigen. Am Nachmittag fahren Sie zum Lago Mamiraua, ein wunderschöner See in der geschützten Zone des Reservats. Dort können Sie die faszinierende Tierwelt entdecken, mit etwas Glück z.B. rosa Delfine, Hoatzine und den Pirarucu (einer der größten Süßwasserfische der Welt). Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Uacari Lodge – Tefe – Manaus (F/M)

12. Tag: Uacari Lodge – Tefe – Manaus (F/M) 1

Nach dem Frühstück haben Sie Zeit für einen letzten Ausflug durch das Reservat und unternehmen eine Wanderung oder einen Kanuausflug. Ca. 9 Uhr Abfahrt nach Tefe. Mittagessen und Weiterfahrt zum Flughafen. (Individueller) Flug nach Manaus. Der restliche Tag steht Ihnen für eigene Erkundungen in der Amazonas-Metropole zur Verfügung. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Manaus (F)

13. Tag: Manaus (F) 1

Heute unternehmen Sie eine City-Tour durch Manaus und besuchen u.a. das berühmte Opernhaus. Im Anschluss fahren Sie zum beeindruckenden Naturschauspiel „Meeting of the Waters“. An dieser Stelle treffen Rio Negro und Rio Solimões im Amazonas zusammen. Beide Flüsse fließen kilometerweit nebeneinander, ohne sich zu vermischen. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Flug nach Rio (F)

14. Tag: Flug nach Rio (F) 1

Transfer zum Flughafen und (individueller) Flug nach Rio de Janeiro. Transfer zum Hotel. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Die Traumstrände Copacabana und Ipanema befinden sich nur ca. 5 Gehminuten vom Hotel entfernt und laden zum Baden und Flanieren ein. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Rio de Janeiro (F)

15. Tag: Rio de Janeiro (F) 1

Heute besichtigen Sie Rio und die zwei schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Die Christus-Statue auf dem Corcovado ist sicherlich eines der meistbewunderten Denkmäler der Welt. Auffahrt mit der Zahnradbahn. Vom Gipfel aus breitet sich ganz Rio in seiner vollen Schönheit vor Ihnen aus. Anschließend geht es weiter zum Zuckerhut. Das berühmte Postkartenmotiv erreichen Sie per Seilbahn. Vom Zuckerhut blicken Sie auf verschiedene Strände in Rio und Niteroi sowie auf den Atlantischen Regenwald an der Küste. Übernachtung wie am Vortag.

16. Tag: Relaxen am Strand von Rio (F)

16. Tag: Relaxen am Strand von Rio (F) 1

Der heutige Tag steht Ihnen für einen Stadtbummel oder zum Baden zur Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

17. Tag: Heimreise (F)

Transfer zum Flughafen und individuelle Weiterreise oder Heimflug.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
03.10.2016 19.10.2016 3490 EUR Anfragen
31.10.2016 16.11.2016 3490 EUR Anfragen
15.05.2017 31.05.2017 3490 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 3990 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge und Inlandsflug Manaus - Rio ab 1300 EUR
EZ-Zuschlag 640 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Iquitos/an Rio de Janeiro

  • Wechselnde englischsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflug Tefe - Manaus inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.15)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen und Booten
  • Fahrt mit dem Schnellboot nach Leticia und Tefe
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 11 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Schiff (Sitzplatz)
  • 5 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 16×F, 7×M, 5×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; Inlandsflug Manaus – Rio de Janeiro; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägennach dem 1.8.15; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich aber auf heißes, feuchtes Klima und lange Fahrtstrecken im Schnellboot einstellen.

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass sich die geplanten Routen im Amazonasgebiet kurzfristig aufgrund von Wetterbedingungen und unvorhersehbaren Ereignissen während der Reise ändern können. Die Fähigkeit, sich auf eventuelle Änderungen einzustellen, ist der Schlüssel jeder Expedition in die Natur. Die Sicherheit und das Interesse unserer Gäste haben jederzeit höchste Priorität.

Beim Dschungelprogramm in Peru und Brasilien handelt es sich um Zubuchertouren (internationale Gruppe). Abweichende Teilnehmerzahl möglich.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 3990 EUR zzgl. Flug, Täglich ab 2 Personen, wechselnde englischsprachige Tourenleitung

Service

Brasilien

Allgemeines

Allgemeines

Bem-vindo“ – herzlich willkommen!

Brasilien ist der flächen- und bevölkerungsmäßig fünftgrößte Staat der Erde und mit über 200 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Südamerikas. Er nimmt 47% des gesamten Kontinents ein und grenzt (von Nordosten gegen den Uhrzeigersinn gesehen) an Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay, und hat mit fast jedem südamerikanischen Land (außer Chile und Ecuador) eine gemeinsame Grenze. „Brasilien“ geht auf den portugiesischen Namen Pau-brasil des Brasilholz-Baumes zurück. „Brasil“ („glutartig“) bezieht sich auf die Farbe des Holzes. Wenn es geschnitten ist, leuchtet es rot. In Europa wurde es zum Färben von Stoffen benutzt.

Fakten

Hauptstadt:                             Brasilia
Einwohner:                             202 Millionen
Bevölkerungsdichte:              24 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Portugiesisch
Währung:                               Real (BRL)
Unabhängigkeit:                     7. September 1822

Geografie

Brasiliens Landschaft ist geprägt von ausgedehnten Regenwäldern des Amazonasbeckens im Norden und Hochebenen, Hügeln und Gebirgen im Süden. Während sich die landwirtschaftliche Basis des Landes auf die Savannengebiete im Mittelwesten konzentriert, lebt der Großteil der Bevölkerung unmittelbar oder direkt an der Atlantikküste, an der sich fast alle Großstädte befinden.

Brasilien ist von zehn Anrainerstaaten umgeben und die gesamte Grenzlänge beträgt rund 16.000 km, was nach der Volksrepublik China und Russland die drittlängste Landesgrenze weltweit darstellt.

Der kontinentale Teil Brasiliens liegt in zwei Zeitzonen; einige vorgelagerte Inseln befinden sich in einer dritten. Der höchste Gipfel des Landes ist der 2994 m hohe Pico da Neblina.

Politik und Gesellschaft

Der offizielle Ländername Brasiliens ist „Föderative Republik Brasilien“ (Republica Federativa do Brasil). Brasilien stellt seit 1988 eine präsidiale Bundesrepublik dar. Es gibt ein Abgeordnetenhaus mit 513 Mitgliedern und einen Senat mit 81 Mitgliedern. Das Staatsoberhaupt wird alle 4 Jahre gewählt. Alle 26 Bundesstaaten haben ihre eigenen Länderparlamente, denen jeweils ein Gouverneur vorsteht. Als ehemalige portugiesische Kolonie ist Brasilien seit 1822 unabhängig.

Die Amtssprache ist Portugiesisch. Deutsch wird unter anderem im Süden, insbesondere in den Städten Santa Catarina, Rio Grande do Sul und Parana, gesprochen. Vereinzelt kommen Englisch, Italienisch und Französisch, und darüber hinaus etwa 180 Indianer­sprachen vor. 75% der Bevölkerung sind römisch-katholisch. Ansonsten gibt es Minderheiten wie Protestanten, Buddhisten und Anhänger verschiedener Naturreligionen.

Zeitverschiebung

Der Zeitunterschied zu Brasilien beträgt, abhängig von der Reisezeit und vom Reiseziel im Land, -4 bis -7 Std. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Rio de Janeiro erst 8 Uhr bzw. während der Sommerzeit 7 Uhr. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Rio de Janeiro daher um 4 bzw. 5 Stunden zurückstellen.

Klima

Nach Brasilien kann man über das ganze Jahr hinweg reisen. Über das gigantische Land, dessen Fläche fast 24 Mal größer ist als Deutschland, erstrecken sich drei Klimazonen: der tropische Norden, die subtropische Mitte und der Süden mit spürbarem jahreszeitlichem Wechsel. Wer von der Nordhalbkugel nach Brasilien kommt, darf nicht vergessen, dass hier die Jahreszeiten umgekehrt sind. Allerdings sind diese bedeutend weniger ausgeprägt als in gemäßigteren Klimazonen. 

Im Norden, im Amazonasgebiet und Südosten, in Rio und Minas Gerais, fällt der meiste Regen im Sommer (Dezember bis März) und dieser stellt auch die Hauptreisezeit dar. In Brasilia und Mato Grosso dauert die Regenzeit von November bis März, im Nordosten von April bis Juli. Im Dschungelgebiet des Amazonasbeckens ist das Klima äquatorial feucht und heiß mit heftigen Regenfällen das ganze Jahr hindurch. Obwohl es in einigen Gegenden keine eigentliche Trockenzeit gibt, bringen die Monate von Juli bis November fast überall eine kurze Atempause, so dass die Flüsse ihren Höchststand zwischen Dezember und Juni haben. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 24 bis 27°C.

Im Nordosten findet man im Landesinneren teilweise ein heißes, semiarides tropisches Klima mit geringen Niederschlägen vor. Der meiste Regen fällt von März bis Mai, manchmal ist die Regenzeit auch kürzer oder fällt völlig aus. Die Durchschnittstemperatur beträgt hier 25°C.

Die östliche Atlantikküste von Rio Grande do Norte bis zum Bundesstaat Sao Paulo hat ebenfalls ein heißes, feucht-tropisches Klima, aber mit etwas geringeren Niederschlägen als im Norden und mit spürbaren Temperaturveränderungen zwischen Sommer und Winter (Juni bis September). Die nordöstliche Küste, die näher am Äquator liegt, kennt kaum jahreszeitliche Temperaturschwankungen, hat jedoch wesentlich heftigere Niederschläge im Winter, insbesondere von April bis Juni. An der südöstlichen Küste Brasiliens regnet es im Sommer bedeutend mehr. Die mittleren Temperaturen im gesamten Küstengebiet liegen bei 21-24°C, wobei es im Nordosten gleichmäßig warm ist, während die Temperaturen in Rio je nach Jahreszeit zwischen 18 und 40°C schwanken und im Winter kaum über 21°C steigen.

Brasiliens Süden, jenseits vom Wendekreis des Steinbocks, hat ein feuchtes subtropisches Klima. Die Niederschläge sind gleichmäßig über das Jahr verteilt, und die Temperaturen variieren von 0-10°C im Winter und 21-32°C im Sommer. Die Berggegenden im Südosten haben ein tropisches Hochlandklima ähnlich dem semihumiden tropischen Klima, aber die Regen- und Trockenzeiten sind ausgeprägter und die Temperaturen allgemein niedriger. Die Durchschnittstemperaturen liegen hier bei 18-23°C.

Der größte Teil des brasilianischen Binnenlandes hat ein semihumides Klima bis Ende März und einen relativ trockenen, kühleren Winter. Die Durchschnittstemperatur liegt hier bei 20-28°C. Ziemlich kühl kann es in höher gelegenen Orten, wie Sao Paulo (800 m) und Brasilia (1000 m) oder auch in den Bergen von Minas Gerais, bei Temperaturen um 10°C werden.

Einreisebestimmungen

Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen können deutsche Staatsangehörige mit ihrem Pass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, ohne vorherige Einholung eines Visums einreisen. Für Kinder ist ein Kinderreisepass vorgeschrieben. Bei der Ankunft muss eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach brasilianischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Sicherheit

Brasilien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes südamerika­nisches Land. Doch gibt es auch hier Sicherheits- und Kriminalitätsprobleme. So sind vor allem in Großstädten, wie Rio de Janeiro oder Sao Paulo, Diebstähle und Raubüberfälle an der Tagesordnung. Nach Einbruch der Dunkelheit wird in bestimmten Vierteln (vor allem in den sogenannten Favelas) von Spaziergängen abgeraten. Weiterhin sollten Sie Taschen und Wertgegenstände nicht sichtbar im Fahrzeug liegen lassen. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich.

Es gibt daher eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, welche oft in Gruppen arbeiten. Insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, wie auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug, besteht die Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen können deutsche Staatsangehörige mit ihrem Pass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, ohne vorherige Einholung eines Visums einreisen. Für Kinder ist ein Kinderreisepass vorgeschrieben. Bei der Ankunft muss eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach brasilianischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Beste Reisezeit

Brasilien kann man ganzjährig bereisen. Wer von der Nordhalbkugel nach Brasilien kommt, darf nicht vergessen, dass hier die Jahreszeiten umgekehrt sind. So sind die nördlichen Küstengebiete vor allem von Juli bis Dezember auf Grund des geringen Niederschlags zu empfehlen. Drei Klimazonen bestimmen das Wetter: der tropische Norden, die südlicher liegenden Subtropen und einen Süden mit spürbaren jahreszeitlichem Wechsel.

Das Amazonasbecken um Manaus herum lässt sich hingegen von Juni bis Oktober sehr gut bereisen. Um die Schönheiten des Pantanal kennenzulernen empfehlen sich die Monate außerhalb der Regenzeit von Ende April bis September.

Brasiliens Südküste lädt Einheimische sowie Touristen über die Zeit von Dezember bis Februar ein gemeinsam den Karneval zu feiern. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt Hotelzimmer ziemlich knapp und teuer.

Die Wassertemperaturen hingegen ermöglichen es, die berühmten Strände ganzjährig zu genießen. Ganz im Süden dagegen wird es von Juni bis September eher kühl, es sind nur wenige Sonnenstunden zu erwarten.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de.

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Brasilien ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 5-15 € rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen gar nicht fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren in Kirchen und militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Brasilien ist der Real (Symbol: R$; Code: BRL), wobei 1 Real 100 Centavos entspricht. 1 € entspricht etwa 4,66 R$ und 1 R$  rund 0,21 € (Stand September 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro bzw. Dollar zu empfehlen, wobei Sie außerhalb der Ballungsgebiete für Dollar zum Teil einen wesentlich günstigeren Wechselkurs erhalten als für Euro. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten. Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung in Wechselstuben umgetauscht. Beachten Sie, dass große Geldscheine oft nicht gewechselt werden können und Sie Kleingeld parat haben sollten. Zerrissene oder schmutzige Geldscheine werden oft gar nicht akzeptiert.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants und Bars wird automatisch ein Trinkgeld von 10% auf die Rechnung aufgeschlagen. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Stromversorgung

Die Mitnahme eines Adapters ist dringend zu empfehlen, da es kein einheitliches Stromnetz in Brasilien gibt. Die Art der Kontakte ist ebenso verschieden, wie die anliegende Stromspannung. Sowohl 110 V als auch 220 V sind möglich.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Brasilien ist 0055. Von Brasilien nach Deutschland wählt man 00xx49, nach Österreich 00xx43 und in die Schweiz 00xx41. Das xx steht für die Nummer der Telefongesellschaft, die bei allen Gesprächen vor der Vorwahl gewählt werden muss. Auslandstelefonate sind mit Brasil Telecom (14), Embratel (21), Telefonica (15) Telemar (31) und mit Intelig (Nummer 23) möglich.

An öffentlichen Telefonzellen benötigt man eine an Kiosken erhältliche Telefonkarte (cartão telefônico). Über die Telefonnummer 000111 ist die Vermittlung eines R-Gesprächs nach Deutschland möglich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 190, Erste Hilfe 192, Feuerwehr 193.

Mit dem Handy kann in alle GSM-Netze telefoniert werden. Prinzipiell hat jede europäische Telefongesellschaft ein internationales Roaming-Abkommen mit den brasilianischen Betreibern. Das immer besser ausgebaute Telefonsystem ermöglicht vermehrt offene WLAN Hotspots, vor allem in guten Hotels und Restaurants, aber auch in vielen großen Einkaufszentren. Allerdings sind die Netze während der Hauptgeschäftszeiten in den Großstädten häufig überlastet.

Literatur über Brasilien

Literatur über Brasilien

Literatur über Brasilien

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Brasilien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Romane

Der Alchimist – Paulo Coelho (ISBN: 9783257237276)
Veronika beschließt zu sterben – Paulo Coelho (ISBN: 978-3257233056)

Reiseführer

Brasilien – K. & E. Ferreira Schmidt, Reise Know-How (ISBN 3831716447)
KulturSchock Brasilien – Carl D. Goerdeler, Reise Know-How (ISBN 3831716447)

Sprachführer

Kauderwelsch. Brasilianisch Wort für Wort – Clemens Schrage, Reise Know-How-Verlag (ISBN 3894160039)
Universal-Wörterbuch Brasilianisches Portugiesisch – Langenscheidt (ISBN 3468180705)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Land und Leuten finden Sie zudem auf dem Informationsportal 

www.brasilien.de 

Kolumbien

Allgemeines

Allgemeines

Kolumbien liegt im nordwestlichen Teil Südamerikas und hat als einziges Land Küsten sowohl auf der Atlantik- als auch auf der Pazifik Seite. Es hat eine Fläche von 1.138.910 km² und eine Bevölkerungszahl von 42.310.775 (Stand Juli 2004).

Geografie
Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt sowohl an den atlantischen (1.626 km Küstenlinie), als auch an den pazifischen Ozean (1.448 km). Im Südwesten grenzt Kolumbien an die Nachbarstaaten Ecuador (590 km Grenzlinie) und Peru (1.626 km), im Südosten an Brasilien (1.645 km), im Nordosten an Venezuela (2.050 km) und im Nordwesten an das seit 1903 von Kolumbien abgetrennte Panama (225 km).Die Gesamtlänge der Kolumbianischen Landesgrenze beträgt 6.136 Kilometer.

Kolumbien gliedert sich in sechs unterschiedliche Großräume. Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind: die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Die Hochgebirge beherbergen die zum Teil aktiven Vulkane Galeras, Nevado del Huila (5.750 m), Nevado del Ruiz (5.400 m), Puracé, Nevado del Tolima (5.215 m) und Nevado de Santa Isabel (4.965 m).Im Norden Kolumbiens, an der Karibikküste gelegen, erhebt sich die 5.775 m hohe Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Erde und gleichzeitig die höchste Erhebung Kolumbiens. Das karibische Küstentiefland Kolumbiens ist weitgehend eben und, vom Küstenstreifen abgesehen, relativ dünn besiedelt. Weite Teile des Tieflandes sind von großflächigen Sumpfgebieten geprägt, die eine Verkehrserschließung erschweren..Das pazifische Küstentiefland ist, von wenigen Hafenstädten abgesehen, weitgehend unbesiedelt, was insbesondere auf seine immer feucht-heißen Klimabedingungen zurückzuführen ist, die mit bis zu 10.000 mm Niederschlag im Jahr als extrem zu bezeichnen sind. Die östliche Landeshälfte Kolumbiens ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, durch das die Flüsse Putumayo, Yapura, Meta und Guaviare fließen, die entweder im Orinoco oder im Amazonas münden, und lässt sich in zwei Großräume unterteilen, deren Unterscheidungsmerkmal in erster Linie die Fließrichtung der Flüsse ist. Der Raum mit den Richtung Orinoco entwässernden Flüssen wird als Orinokien bezeichnet. Er ist in Kolumbien auch unter dem Namen Llanos Orientales bekannt. Das südöstliche Viertel Kolumbiens umfasst den kolumbianischen Teil Amazoniens. Diese Region ist nahezu vollständig von dichtem Regenwald bedeckt, einer extrem hohen Biodiversität geprägt und mit Ausnahme einer Anzahl indigener Bevölkerungsgruppen kaum besiedelt.

Klima
Da der Äquator durch Kolumbien läuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone. Der Norden, also die Karibikküste, ist deutlich trockener als der Rest des Landes. Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimaregionen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24 °C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Tropenklima (17–24 °C), zwischen 2.000 und 3.000 m kalttropisches (12–17 °C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12 °C).

Die Hauptstadt Bogotá liegt in einer Höhe von 2.600 m über dem Meeresspiegel und hat ein Jahresmittel von 14 °C. Jährlich gibt es zwei Regenzeiten (April und Oktober) und zwei Trockenzeiten, die aber nicht extrem ausfallen.

Am Westrand der Anden fällt die größte Menge an Niederschlag. Im südlichen Teil des Landes werden ca. 3.000 mm Niederschlag pro Jahr gemessen, im Norden bis zu 10.000 mm. Einige Orte mit einem Niederschlagsvolumen von bis zu 16.000 mm im Jahr gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde.

In den östlichen Landesteilen regnet es weniger stark. Die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken beträgt aufgrund der Regenschattenseite etwa 1.000 mm. Teile der Karibikküste sind aufgrund des Passatwindes sehr regenarm (unter 400 mm Niederschlagsmenge pro Jahr und m²).

Die ersten Monate der Trocken- bzw. der Regenzeit sind Dezember und Januar bzw. Mai bis Juli. Die Touristenorte werden allerdings zu dieser Jahreszeit auch von den Kolumbianern rege besucht. Gegen Ende der Trockenzeit ist das Land verdorrt und am Ende der Regenzeit toben die Tropenstürme. Überschwemmungen sind keine Seltenheit. Im Hochland kann es nachts kalt werden

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Kolumbien -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Kolumbien 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Bogotá daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Kolumbien nicht.

Politik und Gesellschaft
Kolumbien ist seit 1886 eine demokratisch verfasste Republik mit einer politisch starken Stellung des Präsidenten nach US-amerikanischem Vorbild. Die (offizielle) Charakterisierung Kolumbiens als Demokratie beruht in erster Linie auf formalen Kriterien wie regelmäßig abgehaltenen Wahlen und einer oberflächlichen institutionellen Stabilität. In qualitativer Hinsicht weist die kolumbianische Demokratie allerdings Defizite auf. Die Bevölkerung setzte sich zur Kolonialzeit aus drei unterschiedlichen Gruppen zusammen:

der indigenen Bevölkerung, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven afrikanischer Herkunft. Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet, so dass die heutige Demografie des Landes aus einer Mischung dieser Gruppen besteht. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 48 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren.

Sicherheit
Kolumbien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen rein touristischen Aufenthalt in Kolumbien kein Visum. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt in diesem Fall 180 Tage. An den Grenzübergangsstellen bzw. auf den internationalen Flughäfen wird von der Immigrationsbehörde Departamento Administrativo de Seguridad (DAS) per Stempel im Reisepass die Aufenthaltsdauer festgelegt. Reisende sollten daher bei der Einreisekontrolle durch Vorlage von Einladungsschreiben, Flugtickets o.ä. die Grenzbeamten bitten, eine Aufenthaltsdauer zu genehmigen, die den angestrebten Aufenthaltszeitraum abdeckt, was in der Regel auch erfolgt. Überschreitet der Aufenthaltszeitraum die genehmigte Aufenthaltsdauer, muss rechtzeitig beim DAS eine Verlängerung beantragt werden, die gebührenpflichtig ist. Der DAS ist in allen größeren Städten des Landes vertreten. Sofern der Aufenthalt nicht ausschließlich touristischen Zwecken dient, kontaktieren Sie bitte die Botschaft der Republik Kolumbien in Berlin mit der Frage, ob ein Visum für Ihren Aufenthalt in Kolumbien erforderlich ist. Informationen zu Visa für Kolumbien finden Sie auf den Internetseiten der Botschaft unter www.botschaft-kolumbien.de Bei der Einreise auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass man am Grenzübergang einen Einreisestempel erhält. Dies gilt insbesondere für Einreisen zur Nachtzeit.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Kolumbien eher unwirksam.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber (bei Einreise aus einem Risikoland, z.B. Bolivien, und Touren im Regenwald vorgeschrieben!) und Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Kolumbiens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 € rechnen.

In der kolumbianischen Küche gibt es viel zu entdecken. Gerichte werden Gewürzen, wie z.B. Kreuzkümmel und Cilantro - frischer Koriander - geschmacklich veredelt.

Fotografie
Die freundlichen Kolumbianer lassen sich in der Regel gern fotografieren, man sollte natürlich vorher fragen, das gebietet das Mindestmaß an Respekt. Manche jedoch lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
In Kolumbien wird - vorwiegend in den Städten - Wert auf förmliche Kleidung gelegt. Entsprechend der Klimazone, in der man sich befindet, benötigt man leichteste Kleidung, in den Höhen Wollsachen und speziell abends einen Mantel. Auch in den Tropengebieten (Amazonas) ist abends wärmere Kleidung notwendig. Regenschutz, gutes Schuhwerk und vor allem eine gute Sonnenbrille sind unerlässlich.

Gesundheit
Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Kolumbien ist der Peso Colombiano (kurz: COP oder $). Ein Euro entsprechen derzeit ca. 2.360 COP. Münzen gibt es im Wert von 20, 50, 100, 200 und 500 Pesos. Banknoten sind im Wert von 5000, 10.000, 20.000 und 50.000 im Umlauf.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung   
Die Spannung in Kolumbien beträgt 110 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kolumbien ist 0057, von Kolumbien nach Deutschland wählt man 00949, nach Österreich 00943 und in die Schweiz 00941. Das Telefonnetz funktioniert ausgezeichnet, auch im kleinsten Dorf. In den Städten sind inzwischen Telefonkarten üblich. Internationale Gespräche werden von der staatlichen Telecom vermittelt, es gibt Telecom-Büros. Telefaxgeräte werden ebenfalls von der Telecom und von größeren Hotels (hohe Gebühren) angeboten. 

NOTRUFNUMMERN: Polizei 112, Unfallrettung 231 90 08, Feuerwehr 119.

Literatur über Kolumbien

Literatur über Kolumbien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Kolumbien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Azzellini, Dario N./Zelik, Raul: Kolumbien – Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung. ISBN 3-929008-48-3

Diehl, Oliver/Linda Helfrich (Hg.): Kolumbien im Fokus. Einblicke in Politik, Kultur, Umwelt. Frankfurt/Main 2001, 378 S. Vervuert Verlag. ISBN 3-89354-585-9

Dilger, Gerhard: Kolumbien. München, 1996. ISBN 3-406-39864-2

Fischer, Thomas: 40 Jahre FARC in Kolumbien. Von der bäuerlichen Selbstverteidigung zum Terror". In: Sozial.Geschichte, 20(2005)1, S. 77–99. ISBN 3-89760-803-0

Fischer, Thomas: Krisenland Kolumbien. Krisendimensionen, Krisenmanagement und Chancen für einen dauerhaften Frieden, 1985–2005. In: Andreas Boeckh/Rainer Öhlschläger (Hrsg.): Krisenregionen in Lateinamerika. Hamburg: Institut für Iberoamerika-Kunde 2006, S. 191–228. ISBN 3-89502-228-4

Helfrich, Linda, Kolumbien. Wahlen und Parteien im Gewaltkonflikt, Frankfurt a.M. 2002, Vervuert Verlag, ISBN 3-89354-485-2.

Biographien

Berger, Mik: Kolumbien – sí o no? (Eine Reise in die Rumba, Impressionen und Hintergründe), Sonrrie Verlag, ISBN 978-3-936968-13-2

Braune, Hella; Semper, Frank: Nah Dran Kolumbien, ISBN 3-9805953-9-0

Altmann, Werner/Fischer, Thomas/Zimmermann, Klaus (Hrsg.): Kolumbien heute. Vervuert, Frankfurt 1997. ISBN 3-89354-562-X

Schuster, Sven: I took Panama. Die Separation Panamas in der Sicht der neueren Historiografie Panamas, Kolumbiens und der USA. ZILAS, Eichstätt 2006, ISSN 0946-5030

Sevilla, Rafael (Hrsg.): Kolumbien – Land der Einsamkeit? Bad Honnef, 1999. ISBN 3-89502-095-8

Semper, Frank: Tor zum Amazonas, ISBN 3-9805953-1-5

Historische Augenzeugenberichte

Hörtner, Werner, Kolumbien verstehen. Geschichte und Gegenwart eines zerrissenen Landes, Rotpunktverlag, Zürich, 2006, 311 S.

Jäger, Thomas u.a., Die Tragödie Kolumbiens. Staatszerfall, Gewaltmärkte und Drogenökonomie, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2007, 310 S. 

Kolumbien.de

Kolumbien.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Kolumbien und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Kolumbien.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Kolumbien.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Peru

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – Herzlich willkommen!

Peru ist ein Staat im westlichen Südamerika, welches faszinierender wohl nicht sein könnte. Aufgrund seiner bewegenden Geschichte und geografischen Gegebenheiten ist es ein landschaftlich und kulturell extrem abwechslungsreiches Land. Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und eine große Mannigfaltigkeit der Natur ziehen jährlich tausende Besucher in seinen Bann. Peru ist stark geprägt von der alten Inka-Kultur und der Kolonialherrschaft der Spanier, welche sich vor allem auf die Religion und Lebensweise der Bevölkerung ausgewirkt hat. Für Vogelliebhaber bietet das Land mit der größten Diversität an Vögeln weltweit über 1800 Arten. Wanderer und Naturfreunde kommen auf einem der zahlreichen Trekkingrouten rund um Cusco oder der Cordillera Blanca auf ihre Kosten!

Fakten

Hauptstadt:                            Lima

Einwohner:                            30 Millionen (9,6 Millionen in Lima)

Bevölkerungsdichte:                22 Einwohner pro km2

Sprachen:                              Spanisch, Quechua, Aimara

Währung:                               Nuevo Sol (PEN)

Unabhängigkeit:                      28. Juli 1821

 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Peru -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Peru erst 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Peru daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit in Peru gibt es nicht.

 

Geografie

Peru grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik. Der Andenstaat ist in drei verschiedene Landschaftszonen unterteilt. Die Küste, ein langer aber sehr schmaler Küstenstreifen, das Hochland, bestehend aus mehreren Bergzügen, die von Längstälern unterbrochen werden und der Urwald, welcher den größten Teil der gesamten Landesfläche einnimmt. Die höchsten Berge Perus sind der Nevado Huascaran (6768 m), Yerupaja (6634 m) und der Coropuna (6425 m). Wichtigste Flüsse in Peru sind der Amazonas und seine Quellflüsse Apurimac, Urubamba und Marañon sowie die Amazonas-Nebenflüsse Napo und Putumayo. Inmitten des Hochlands der Anden liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Bolivien verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt.

 

Klima

Durch die erhebliche Nord-Süd-Ausdehnung sowie der extremen Höhenunterschiede zwischen Meeresniveau und den mehr als 6.000 m hohen Anden verfügt Peru über fast alle Klimazonen der Erde.

 

-       Küstengebiet: Der Küstenstreifen wird beinahe vollständig von einer sehr trockenen Wüstenlandschaft eingenommen. In der Zeit zwischen November und April scheint tagsüber recht häufig die Sonne. In der restlichen Zeit des Jahres wird diese von einer Art Hochnebel verdeckt.  Die Temperaturen schwanken zwischen 12 und 26 °C. Mit Regen ist normalerweise nicht zu rechnen.

 

-       Andenregion: In den Anden findet herrscht ein teilweise sehr wechselhaftes Klima. Die Monate April bis Oktober verzeichnen mit vorherrschendem Sonnenschein meist sehr angenehme Temperaturen von ca. 20 °C. Bei bewölktem Himmel kann die Temperatur allerdings auch schnell bis auf 10 °C absinken. Nachts fällt das Thermometer leicht auf 0 °C, bei wolkenlosem Himmel auch mal darunter. In Höhenlagen über 4000 m ist nachts grundsätzlich mit Frost zu rechnen. Von November bis März ist in den Andenregionen Regenzeit mit teils schweren Regenfällen, die zu örtlichen Überschwemmungen führen können.

 

-       Urwald: In den Dschungelgebieten am Fluss Rio Madre de Dios (Puerto Maldonado) und in Iquitos herrscht ein überwiegend tropisches Klima. Das bedeutet tagsüber Temperaturen zwischen 30 und 35 °C und eine verhältnismäßig hohe Luftfeuchtigkeit. Mit starken tropischen Regenschauern ist jederzeit zu rechnen. Diese sind allerdings meistens so schnell wieder vorüber, wie sie gekommen sind. Nachts kann es unter Umständen zu einer deutlichen Abkühlung auf ca. 15 bis 20 °C kommen, was zwar immer noch warm ist, einen durch die Tageshitze aufgeheizten Körper aber schnell frieren lässt.

 

Politik und Gesellschaft

Nach der Verfassung von 1993 wird alle fünf Jahre ein Staatspräsident vom Volk gewählt, der nicht wiedergewählt werden kann. Im drittgrößten Land Südamerikas leben derzeit ca. 30 Mio. Menschen. Peru ist neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder Lateinamerikas mit dem größten Anteil indigener Bevölkerung. 47 % der Einwohner sind Indigene, 37% Mestizen, 13% europäischer Herkunft und die übrigen 3 % sind asiatischer und afrikanischer Abstammung. Etwa 81 % der peruanischen Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an. Landessprache ist Spanisch, dass von ca. 80 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird. Die indigene Bevölkerung des Hochlandes spricht vor allem in ihren Muttersprachen: Quechua und Aymara. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in einigen Hotels und Flughäfen gesprochen.

 

Feste und Feiertage in Peru

01.Janurar              Neujahr

Feburar                  Maskenkarneval mit Folklore-Tänzen Puno (Virgen de la Candelaria)

März                       Vendima Festival in Ica mit Feiern zur Traubenernte

20.März                   Blumenfest im Andenhochland (Paucawaray)

März – April             Osterprozessionen (Semana Santa)
                             Fest zu Ehren des Erdbebenheiligen in Cusco an                                          Ostermontag (Señor de los temblores)

01.Mai                     Tag der Arbeit (Dia de los trabajadores)

Mai/Juni                   Fronleichnam (Corpus Christi)

Juni                         Schneesternfest Qoyllur R’iti (Pilgerwanderung)

24.Juni                     Sonnenfest der Inka in Cusco (Inti Raymi)

28./29.Juli                Unabhängigkeitstag (Dia de la Independencia)

15.August                 Maria Himmelfahrt (Virgen de la Asunciación)

30.August                 Fest zu Ehren der heiligen Rosa von Lima

22.-26.September      Mondfest im Andenhochland (Coya Raymi)

18./19.Oktober           Señor de los Milagros in Lima

01.November             Allerheiligen (Dia de Todos los Santos)

25.Dezember             Weihnachten (Navidad)

31.Dezember             Silvester (Noche de San Silvestre)

 

 

Reiseinformationen

Beste Reisezeit

Generell kann Peru ganzjährig bereist werden und aufgrund der verschiedenen Klimazonen bietet jede Region zu einer anderen Jahreszeit unterschiedliche Reize. Wer sonniges Wetter bevorzugt, freut sich von Mai – September in den Andenregionen und im Dschungel über Sonne pur, an der Küste jedoch herrscht zu dieser Jahreszeit ein hartnäckiger Küstennebel und die Sonne sieht man hier über Wochen gar nicht. Dieser verschwindet in der peruanischen Sommerzeit von November – März, in der es an der Küste sehr sommerlich und heiß werden kann. In den Anden sowie im Urwald lautet Sommerzeit gleich Regenzeit. Schwere Regenfälle sind an der Tagesordnung, jedoch zeigt sich die Sonne auch in dieser Zeit fast täglich. Der Reiz dieser Jahreszeit ist natürlich die üppige und grüne Vegetation in den Anden, sowie im Dschungel. Fotografen wissen sicherlich auch die Vorzüge von interessanter Wolkenbildung und Regen zu schätzen.

 

Sicherheit

Peru ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Es gibt viele geschickte Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie dazu ausführlich beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, sollten Sie unbedingt vermeiden

- Höchstwahrscheinlich werden Sie während der gesamten Reise nicht dazu kommen, ein Taxi zu nutzen, da in den touristischen Zentren alles zu Fuß zu erreichen ist und Sie sonst mit der Gruppe im privaten Fahrzeug unterwegs sind. Sollten Sie trotzdem aus irgendeinem Grund, ein Taxi benötigen (z.B. nach einem Restaurantbesuch am Abend), stellen Sie sicher, dass es sich um ein offizielles und registriertes Taxi handelt, welches zu einer Taxizentrale gehört. Bitte lassen Sie sich vor Ort von Ihrem Reiseleiter genau erklären, wie Sie ein offizielles Taxi erkennen und am besten lassen Sie sich ein Taxi immer telefonisch bestellen.

-Zeigen Sie niemals offensichtlich, was Sie an Wertsachen besitzen. Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten, auf Märkten und bei sonstigen Menschenansammlungen gefragt.

- Geld heben Sie bestenfalls vom Automaten in der Bank oder im Hotel ab.

- Foto- und Videokameras sollten Sie in unauffälligen Taschen transportieren.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände welche für die Reise nicht unbedingt vonnöten sind, sollten Sie Zuhause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, sollten Sie diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen. Entsprechende Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Flugticket und Ihr Reisepass die wichtigsten Reiseunterlagen sind, welche Sie mit sich führen. Deren Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten könnte. 

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Peru benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt bis zu 183 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthalts­dauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungs-behörde im Pass und auf der Einreisekarte vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Wenn die erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten wird, ist bei Ausreise eine Geldstrafe zu zahlen. Auch bei Verlust der „Tarjeta Andina de Migracion“ wird bei Ausreise eine Geldstrafe fällig.

Einreisende Touristen müssen außerdem gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach peruanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. Generell empfehlen wir von allen wichtigen Dokumenten eine Kopie anzufertigen und mitzuführen. Optional können Sie die Dokumente dann im eigenen E-mailpostfach bzw. in einem Online-Speicher wie die Dropbox ablegen, damit Sie von überall darauf zurückgreifen können.

Es ist üblich, dass von Ihrem Reisepass in den Hotels beim Einchecken eine Kopie gemacht wird. Bitte achten Sie immer darauf, dass Sie mit Ihrem Reisepass auch die Touristenkarte zurückbekommen.

Bitte bedenken Sie, dass bei einer Flugreise über die USA ein US-Visum erforderlich ist.

 

Reiseversicherungen

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit dessen ist zwar sehr gering, es können dabei jedoch Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gerne beraten wir Sie dazu.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Peru ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

 

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

 

-       Gang zum Hausarzt: Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

 

-       Zahngesundheit: Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

 

-       Impfungen: Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

 

-       Malaria: Falls Sie Zeit in Dschungelregionen (z.B. im Amazonas) verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

 

·         CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

·         Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

·         Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

·         Robert Koch Institut: www.rki.de

 

Die aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Außerdem empfiehlt es sich, den einheimischen Wein aus der Gegend von Pisco und Ica zu probieren und natürlich darf auch das peruanische Nationalgetränk, der Pisco Sour, nicht fehlen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto und Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der sie sich kostenlos registrieren können. (www.dropbox.de).

Bekleidung
Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Peruanern als sehr exotisch eingestuft. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Perús und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Perú ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet und war schon zu Zeiten der Inka ein probates Mittel. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker Literweise getrunken werden kann. Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man es aber auch der einheimischen Landbevölkerung gleichtun und sich einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und in Perú völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Peru ist der Nuevo Sol (PEN), unterteilt in 100 Centimos = ca. 0,25 Euro. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro bzw. Dollar zu empfehlen, die im Land umgetauscht werden können. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten. Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung in Wechselstuben (sog. „cambio“) umgetauscht. Beachten Sie, dass große Geldscheine oft nicht gewechselt werden können und Sie Kleingeld parat haben sollten. Zerrissene oder schmutzige Geldscheine werden oft gar nicht akzeptiert.

Stromversorgung
Die Spannung in Peru beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren
Peru verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich. In allen touristischen Zentren finden Sie zudem Internetcafés, welche ebenfalls Telefonzellen besitzen. Hier bezahlen Sie den anfallenden Betrag nach dem Gespräch und benötigen keine Telefonkarte.

Das Mobilfunknetz Perus arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Lima, Arequipa und Cusco Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. 

Internet
Viele Hotels in Peru stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. In modernen Hotels wird oft schon kabelloses Internet (WiFi) angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Hier ist bei der Verwendung von eigenen Datenträgern (USB-Sticks, SD-Karten) Vorsicht geboten, da sich viele Betreiber von Internetcafés oft keinen ausreichenden Virenschutz leisten können.

Literatur über Peru

Literatur über Peru

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Peru. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Das Reich der Inka – Miroslav Stingl (Im Antiquariat)
Auf den Spuren der ältesten Reiche Perús – Miroslav Stingl (im Antiquariat)

Biografien

Bilderbuch der Wüste. Maria Reiche und die Bodenzeichnungen von Nasca – Dietrich Schulze & Viola Zetzsche (ISBN 3898122980)

Historische Augenzeugenberichte

Die Entdeckung von Peru 1526- 1712 – Edition Erdmann (ISBN 3865032346)
Wahrhaftige Kommentare zu Reich der Inka – Garcilaso de la Vega (im Antiquariat)

Romane

Tod in den Anden – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518392743 )
Der Hauptmann und sein Frauenbataillon – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518374591 )
Die Stadt und die Hunde – Mario Vargas Llosa (ISBN 3518371223 )
  

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Peru Wort für Wort - Grit Weihrauch (ISBN 3894165197)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Land und Leuten finden Sie zudem auf dem Informationsportal peru-erleben.de

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Brasilien

Brasilien

Lencois Maranhenses
5 Tage Naturbaustein

  • Wüstenlandschaft im tropischen Brasilien

  • Bootsausflug in die Mangroven

BRALEN 1
 
ab 690 EUR
 
 
Brasilien

Brasilien

Trekking in der Chapada Diamantina
5 Tage Trekkingbaustein

  • Schluchten, Tafelberge, Wasserfälle

  • Übernachtung bei einheimischen Familien

BRACHA 2
 
ab 1010 EUR
 
 
Brasilien · Pantanal

Brasilien · Pantanal

4 und 6 Tage Tierbeobachtung im Pantanal
4 Tage Naturbaustein

  • Einmalig vielfältige Tierbeobachtungen

  • Spannende Tierbeobachtungen möglich

BRAPNO 1
 
ab 680 EUR
 
 
Brasilien - Buzios

Brasilien - Buzios

Badeverlängerung - Chez Pitu Praia ***
1 Tage täglich buchbar

  • Buzios: charmantes Örtchen in der Nähe von Rio de Janeiro

  • Privater Strandzugang

BRACPP
 
ab 80 EUR
 
 
Brasilien - Porto de Galinhas

Brasilien - Porto de Galinhas

Badeverlängerung - Pousada Tabapitanga ***
1 Tage täglich buchbar

  • Charmante Pousada in der Nähe von Recife

  • Weitläufige Gartenanlage

BRATAB
 
ab 60 EUR
 
 
Brasilien - Praia do Forte

Brasilien - Praia do Forte

Badeverlängerung - Tivoli Ecoresort *****
1 Tage täglich buchbar

  • Herrliche Lage inmitten von Lagunen und Stränden

  • Viele Wassersportangebote inklusive

BRATIV
 
ab 180 EUR
 
 
 
 
 

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