• Gorilla zwischen Farnen
  • Zebras in der Savanne des Lake Mburo NP
  • Junge Männer vom Stamm der Hadzabe am Lake Eyasi
  • Kisima Ngeda Tented Camp am Lake Eyasi
  • Rwakobo Rock Lodge

Uganda • Tansania

 

Berggorillas & Safari rund um den Victoria-See

16 Tage Naturreise

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 4070 EUR   drucken
Tourcode UGATAN   zum Filter
Teilnehmer min. 5 – max. 7    
   
 
 
 
 

Begeben Sie sich auf ein unvergessliches Abenteuer und verbinden Sie zwei der schönsten Länder: von der grünen Perle Afrikas zum legendären Land von Kilimanjaro und Serengeti! Ob zu Fuß, im Boot oder im Allradfahrzeug – die tief bewegende Begegnung mit den imposanten Berggorillas und Safaris in der weiten afrikanischen Savanne stehen bei dieser länderübergreifenden Reise im Vordergrund. Auch die Menschen sind im Fokus: Sie begegnen den letzten Jägern und Sammlern – der Stamm der Hadzabe am Eyasi-See, die heutzutage noch traditionell Steinwerkzeuge, Pfeil und Bogen verwenden. In Uganda eröffnet sich Ihnen eine Welt, die Sie mit allen Sinnen aufnehmen – hören Sie die gellenden Rufe der Schimpansen, die sich in den Baumwipfeln von Ast zu Ast schwingen und riechen Sie die nebelfeuchte Pflanzenwelt im Bwindi NP! Sie überqueren den Victoria-See per Schiff und bekommen so ein Gefühl für die unglaubliche Weite des größten afrikanischen Gewässers. Werden Sie zum Beobachter des lebendigen Treibens an den Häfen des wichtigen Binnensees. Afrikas wilde Tiere wie Raubkatzen, Elefanten, Giraffen und die größte Tierwanderung der Welt erwarten Sie im wohl bekanntesten Nationalpark unserer Erde: die Serengeti! Durch den sogenannten Western Corridor erreichen Sie den weltberühmten Ngorongoro-Krater mit seiner unfassbar hohen Wildtierdichte und den Manyara-See, an dem es Flamingos, Flusspferde und Baumlöwen gibt. Mit anderen Worten – auf dieser Reise sind beste Tierbeobachtungen garantiert!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Berggorillas und Schimpansen in Uganda

  • Safaris zu Fuß, im Boot und im Fahrzeug in Ostafrikas schönsten Nationalparks

  • Über den Victoria-See nach Tansania

  • Große Migration & Raubkatzen in der Serengeti

  • Begegnung mit Hadzabe & Datoga am Eyasi-See

Tourenverlauf

1. Tag: Entebbe – Kibale NP (A)

Ankunft in Entebbe und Fahrt zum Kibale NP. Auf der abwechslungsreichen Fahrt gewinnen Sie vielfältige Eindrücke vom Alltagsleben der Menschen, denn in afrikanischen Dörfern spielt sich das Leben meist auf der Straße ab. Übernachtung im Kibale Forest Camp.

2. Tag: Schimpansen-Tracking - Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A)

Am frühen Morgen gehen Sie im dichten Bergnebelwald des Kibale NP auf die aufregende Suche nach Schimpansen. Es wird eine Sichtungswahrscheinlichkeit von 95% angegeben. Die in Ihnen aufsteigende Euphorie, die Tiere tatsächlich zu sehen, entschädigt für den anstrengenden, herausfordernden Fußmarsch durch den von Bergen und Tälern durchzogenen Dschungel. Anschließend können Sie entspannen auf der Weiterfahrt zum Queen Elizabeth NP. Übernachtung im Simba Safari Camp.

3. Tag: Safari im Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A)

Auf einer Morgenpirschfahrt beobachten Sie Löwen, Elefanten oder auch Leoparden. Am Nachmittag gleiten Sie mit einem Boot auf dem Kazinga-Kanal übers Wasser direkt in den Sonnenuntergang hinein. Zahlreiche Flusspferde, Büffel und Wasservögel sind am Ufer zu sehen. Danach erkunden Sie das Kraterseegebiet Katwe - eine außergewöhnliche Landschaft, in der Elefanten, Büffel und Antilopen zu entdecken sind. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Safari im Ishasha-Sektor (F/M (LB)/A)

Nach einer weiteren Pirsch fahren Sie in den südlichen Teil des Nationalparks, der Ishasha-Sektor, in dem Löwen leben, die sehr gerne in den starken, ausladenden Ästen von Feigenbäumen faulenzen und die Sie mit etwas Glück genau dort entdecken können. Übernachtung im Savannah Resort.

5. Tag: Fahrt in den Bwindi NP (F/M (LB)/A)

Die Fahrt führt heute in den, seinem Namen nach „undurchdringlichen“, Bwindi NP, die Heimat der noch immer bedrohten und sehr schutzbedürftigen Berggorillas. Auch hier erwartet Sie ein mystisch wirkender Bergnebelwald mit dichter Vegetation, der Heimat für viele Tiere ist. Übernachtung im Buhoma Community Restcamp.

6. Tag: Unvergessliches Gorilla-Tracking (F/M/A)

Heute erleben Sie den Höhepunkt der Reise: das Gorilla-Tracking im Bwindi NP. Der Anmarsch in die Reviere der Gorillas führt z.T. durch dichten Dschungel und kann daher recht beschwerlich sein (Gehzeit ca. 4-6h). Ist die Gorillagruppe erreicht, haben Sie eine Stunde Zeit, um ausgiebig zu fotografieren oder einfach nur zu beobachten, wie das Leben in der Gorillafamilie so ist. Anschließend Fahrt zum Bunyonyi-See. Übernachtung in der Arcadia Lodge Bunyonyi.

7. Tag: Bunyonyi-See - Lake Mburo NP (F/M (LB)/A)

Weiterfahrt zum Lake Mburo NP, dem einzigen Park in Uganda, in dem Zebras und Impalas leben. Sie unternehmen eine abendliche Pirschfahrt im Park und erleben dabei die Magie Afrikas, wenn die Wildnis ins warme Abendrot getaucht wird. Übernachtung in der Rwakobo Rock Lodge.

8. Tag: Safari zu Fuß - Fährüberfahrt nach Mwanza (F)

Frühmorgens erleben Sie eine Safari auf spannende Art und Weise! Sie gehen zusammen mit einem Parkranger zu Fuß und lernen dabei die Wildnis auf behutsame und stille Weise kennen: man bewegt sich leise und vorsichtig durch die Savanne und entdeckt dabei ganz bewusst kleine Tiere wie Vögel, Insekten und Pflanzen aus der Nähe. Anschließend Fahrt nach Bukoba in Tansania, wo Sie in die Nachtfähre nach Mwanza steigen (Fahrzeit ca. 7h). Übernachtung in einer Kabine auf der Fähre. 

9. Tag: Mwanza - Serengeti (A)

Morgens Ankunft in Mwanza und Abholung durch Ihren tansanischen Safarifahrer, der Sie ab jetzt zuverlässig durch seine Heimat führt. Fahrt in die westliche Region des Serengeti Nationalparks (Fahrzeit ca. 6h). Sie verbringen die nächsten Tage in einer ganz anderen Landschaft, in der wunderschönen mit Schirmakazien bewachsenen Savanne. Übernachtung in der Speke Bay Lodge.

10. Tag: Safari in der Serengeti (F/M/A)

Während einer Bootsfahrt im Licht der Morgenstunden lassen sich zahlreiche Wasservögel beobachten. Am Nachmittag fahren Sie weiter in die Serengeti durch den weniger frequentierten „Western Corridor“. Im Grumeti-Fluss leben Krokodile und Flusspferde. Die großen Herden queren dieses Gebiet normalerweise im Mai/Juni. Ihr Safari Camp ist semi-permanent und verwöhnt Sie mit allen Annehmlichkeiten, die Sie in der Wildnis benötigen. Der jeweilige Standort wird jahreszeitlich der großen Tierwanderung angepasst und ist immer dort zu finden, wo sich die Gnu- und Zebraherden gerade aufhalten. So sind Sie immer ganz nah an der Migration und genießen somit bestmögliche Safari-Erlebnisse! Lassen Sie sich vom klassischen „Hemingway-Style” überraschen! Genießen Sie die Abende bei Sundowner und Barbecue in der Wildnis, die von der untergehenden afrikanischen Sonne in warmes Licht getaucht ist. Übernachtung im Serengeti View Camp oder in der Seronera Wildlife Lodge (April-Mai).

11. Tag: Safari in der Serengeti (F/M (LB)/A)

Ganztägige Pirschfahrt im Park. Die weiten Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Von Mai bis Juli ziehen unzählige Gnus, Zebras und Antilopen auf ihrer jährlichen großen Wanderung in Richtung Massai Mara, gefolgt von Raubkatzen und Hyänen. Ab November wandern die Herden wieder nach Süden. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Fahrt ins Ngorongoro-Hochland (F/M (LB)/A)

Auf dem Weg ins kühle Ngorongoro-Hochland haben Sie nochmals Gelegenheit zu fabelhaften Tierbeobachtungen. Auf Wunsch macht Ihr Fahrer-Guide einen kurzen Abstecher zur berühmten Olduvai-Schlucht – eine Reise in unsere Frühgeschichte, denn Forscher haben hier menschliche Überreste gefunden, die weltweit zu den ältesten gehören. Ein Besuch im „Museum of Mankind“ wird dazu spannende Einblicke geben (optional, ca. 20 US$ p.P.). Übernachtung in der Rhino Lodge.

13. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater – Eyasi-See (F/M (LB)/A)

Der Tag ist gekommen für die Safari im Inneren des Ngorongoro-Kraters, seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Bernhard Grzimek bezeichnete den Krater als „Weltwunder". Vom Kraterrand (ca. 2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf diesen „Garten Eden“. Herden von Zebras und Gnus ziehen durch das ca. 259 km² große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Hier können Sie Nashörner, Elefanten, Flusspferde, Löwen und Geparden beobachten. Anschließend Fahrt zum Eyasi-See. Übernachtung im Tindiga Tented Camp.

14. Tag: Stamm der Hadzabe & Datoga am Eyasi-See (F/M (LB)/A)

Die Gegend um den Eyasi-See ist Heimat der Hadzabe, die zu den letzten Jägern und Sammlern Ostafrikas zählen und Jahrtausende vor den Bantus und Niloten in diesem Gebiet lebten. Sie begleiten auf abenteuerlichen Pfaden durch den Busch einige Hadzabe auf der Jagd und zum Sammeln wilder Früchte. Auch ein Abstecher zu den Datoga lohnt sich - die geschickten Schmiede fertigen zum Beispiel die Pfeilspitzen für die Hadzabe an. Fahrt nach Karatu. Übernachtung in der Country Lodge.

15. Tag: Safari im Lake Manyara NP – Arusha (F/M (LB)/A)

Eine letzte Safari erwartet Sie im Lake Manyara NP, in dem viele Elefanten, Zebras, Impalas, Dikdiks, Streifengnus, Büffel, Giraffen und Anubis-Paviane beheimatet sind. Der Park ist auch für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück auch zu Gesicht bekommt. Außerdem gibt es mit über 400 Arten eine große Artenvielfalt bei Vögeln, z.B. Nashornvögel, Flamingos, Pelikane, Nimmersattstörche, Kormorane und Greifvögel. Anschließend Fahrt nach Arusha. Übernachtung in der Meru View Lodge.

16. Tag: Abreise (F)

Heute heißt es Abschied nehmen von einer erlebnisreichen Reise durch zwei wunderbare Länder Ostafrikas. Transfer zum Kilimanjaro Airport.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
01.08.2016 16.08.2016 4120 EUR Anfragen
10.09.2016 25.09.2016 4070 EUR Anfragen
17.10.2016 01.11.2016 4120 EUR Anfragen
19.12.2016 03.01.2017 4220 EUR Anfragen
14.01.2017 29.01.2017 4180 EUR Anfragen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 5190 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 740 EUR
Gorilla-Permit ca. 600 USD
Gorilla-Permit im April, Mai & November ca. 450 USD
Schimpansen-Permit ca. 150 USD
EZ-Zuschlag 490 EUR
Permits: werden bei Buchung zum aktuellen Euro - US$-Kurs in Rechnung gestellt! Umrechnungskurs auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen Ab Entebbe/an Kilimanjaro Airport

  • Wechselnde englischsprachige Tourenleitung
  • Safari im geländegängigen Fahrzeug mit englischsprachigem Fahrer-Guide
  • Alle Fahrten und Transfers laut Programm
  • Fahrt mit Nachtfähre von Bukoba nach Mwanza
  • Fensterplatzgarantie
  • Reservierung des Schimpansen- und Gorilla-Permits
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.15)
  • Reiseliteratur
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • 1 Ü: Schiff
  • 3 Ü: Tented Camp inkl. Bett und Bettwäsche und privatem Bad Zelt
  • 2 Ü: Tented Camp (Buschdusche und Buschtoilette)
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 2×M, 10×M (LB), 14×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/ Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Uganda (ca. 100 US$), Visum Tansania (ca. 50 US$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; 1 Gorilla-Tracking-Permit (ca. 600 US$, mit der Anzahlung zu begleichen); 1 Schimpansen-Permit (ca. 150 US$, mit der Anzahlung zu begleichen); ggf. Flughafengebühren in den Reiseländern; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.15; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist, Flexibilität, gute Ausdauer und Kondition. Das Mindestalter für das Gorilla-Tracking beträgt 15 Jahre; die Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden.

Hinweise

Bitte beachten Sie die gesonderten Stornobedingungen für die Gorilla- und Schimpansen-Permits: Die Permits werden direkt nach Reiseanmeldung gekauft und sind nicht erstattungsfähig. Wir empfehlen den Abschluss einer Reise-Rücktrittsversicherung.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 5190 EUR zzgl. Flug, Täglich ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Tansania

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Tansania (offizielle Hauptstadt Dodoma) liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik.

Der höchste Berg Tansanias/ Afrikas, ja sogar der höchste freistehende Berg der Welt, ist der Kilimanjaro, der „König der Berge“ mit seinen 5895 Metern.

Das tansanische Festland besteht aus der 16 - 64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213 - 1.067 m hoch gelegenen Maasai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden (900 - 1.200 m), das bis nach Sambia und zum Malawisee reicht. Der Zentralafrikanische Graben berührt Tansania nur im Westen, der Ostafrikanische Graben verläuft durch das Landeszentrum. Zeugen der geologischen Vorgänge in der tektonischen Bruchzone sind riesige Krater und Vulkane wie der Rungwe (3175 m), der Mount Meru (4566 m) oder der höchste Berg Afrikas, der Kilimanjaro.

Feucht- und Trockensavannen mit Schirmakazien und Baobab-Bäumen bestimmen den größten Teil des Landes, Halbwüsten und Küstenebenen (zum Teil von Mangrovensümpfen bedeckt) machen die verbleibende Landschaft aus.

Binnengewässer bedecken eine Fläche von über 53.000 km2, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch wie der Tanganyikasee und Malawisee. Daneben ist der Viktoriasee zu nennen.

Sansibar liegt 37 km vor der Küste Tansanias und besteht aus zwei Inseln: Unguja mit der Hauptstadt Sansibar und Pemba, das 40 km nordöstlich von Unguja liegt. Zusammen bilden sie die Verwaltungseinheit Sansibar, einen weitgehend autonomen Teilstaat innerhalb Tansanias.

Politik und Gesellschaft
Tansania ist Präsidialrepublik, wobei Sansibar eine weitgehende Autonomie eingeräumt wird. Tansania (United Republic of Tanzania), mit einer Fläche von 945.087 km² und etwa 41 Millionen Einwohnern, entstand aus dem Zusammenschluss der ehemals deutschen Kolonie Tanganyika mit Sansibar. Die Amtssprache ist Kiswahili und als Verkehrssprache gilt Englisch. In Tansania leben über 120 Ethnien, die größeren davon sind die Sukuma, Gogo, Swahili und Chagga. Muslime, Christen, Anhänger verschiedener Naturreligionen sowie hinduistische Minderheiten leben hier friedlich zusammen. Über 90 % der Bevölkerung Sansibars gehören dem Islam an. Daneben sind noch Minderheiten von Christen und Hindus vertreten.

Sicherheit
Ostafrika ist relativ sicher zu bereisen. Doch natürlich gibt es auch hier Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Ein Großteil der Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist sehr reich, auch wenn dies nach unseren Maßstäben häufig nicht der Realität entspricht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr recht schnell, seiner Sachen entledigt zu werden. Niemals sollte man offen zeigen was man an Wertsachen besitzt, Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie die folgenden Hinweise zu beachten:

- lassen Sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen und achten Sie gegenseitig darauf

- bewahren Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände in Hand- oder

- Umhängetaschen auf

- verzichten Sie besonders in größeren Städten auf das offene Tragen von Schmuck, Uhren oder Fotoapparaten

- benutzen Sie für den Transport von Pass, Reiseschecks und Flugticket am besten einen verdeckt getragenen Geldgürtel, einen Brust- oder Beinbeutel oder eine flache einklappbare Gürteltasche. Führen Sie immer eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf.

Klima
Tansania liegt südlich vom Äquator. Das Klima im Hochland ist sehr angenehm. Hier erwarten Sie Tagestemperaturen von ca. 22 bis 29 °C. Die Nächte können kühl werden. An der Küste zum Indischen Ozean herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchte und durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C. Regenzeit herrscht in Nord-Tansania  üblicherweise im späten Oktober/ November und April/ Mai und in Süd-Tansania im April/ Mai. Somit liegt die „Hauptsaison“ für Bergbesteigungen im Januar und Februar sowie im  Juni bis September. Während des Bergtrekkings durchlaufen Sie verschiedene Klimazonen, von tropischer Wärme bis zu arktischer Kälte. In den Höhenlagen ist durchaus mit Schnee zu rechnen und am Kilimanjaro ist morgens am Gipfel u. U. eine Temperatur von bis zu -20 °C zu erwarten. Die äquatoriale Sonne ist sehr intensiv. Bitte verwenden Sie daher Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.

Die Niederschläge sind im Kilimanjaro-Gebiet stark höhenabhängig. Die Niederschlagsmenge auf dem Kilimanjaro ändert sich mit der Höhe und dem Einfluss des vorherrschenden Windes aus dem Indischen Ozean. Über der Massai-Steppe südlich des Kilimanjaro fallen jährlich 50 cm Regen. Die höchste Niederschlagsmenge ist mit 300 cm jährlich auf 2.100 Metern Höhe über dem zentralen Südhang zu verzeichnen.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Tansania +1 Stunde. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tansania 13 Uhr. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung +2 Stunden. Die Zeitrechnung der Swahili-Kultur beginnt mit Sonnenaufgang. Ab Sonnenaufgang wird von 0 bis 12 Uhr durchgezählt.

  

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tansania ist für Deutsche Staatsbürger ein Visum erforderlich. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können mit dem Kinderausweis, sofern mit Lichtbild, einreisen. Sie können das Visum bereits in Deutschland (z. Zt. 50,- € zuzüglich Gebühren und Porto) beantragen oder problemlos bei Einreise (US$ 50,- in bar) ausstellen lassen. Wir empfehlen letztere Variante, sie ist unkomplizierter und preiswerter.

Bei Beantragung in Deutschland benötigen Sie folgende Unterlagen: Ihren Reisepass, der 6 Monate über den Rückreisetag hinaus gültig sein sollte, 1 Antragsformular (ausgefüllt – sonst kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen; das Hotel der ersten Übernachtung sollte namentlich und mit Adresse angegeben werden, erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle bei uns), 1 Lichtbild und eine Buchungsbestätigung über den Rückflug. Bei Antragsstellung per Post sollte ein adressierter Rückumschlag per Einschreiben mit ausreichender Frankierung beigefügt werden. Bitte vergessen Sie nicht, das ganze mindestens 3 Wochen vor Reiseantritt zu beantragen. Die Visagebühren können per Verrechnungsscheck oder Postanweisung bzw. in bar entrichtet werden. Staatsangehörige anderer Länder erkundigen sich bitte bei der Tansanischen Botschaft ihres Landes.

Bei Einreise wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung kontrolliert. Bei Ankunft am Kilimanjaro Airport oder in Dar es Salaam begibt man sich zunächst zum Health Desk, wo der Eintrag der Gelbfieberimpfung im Internationalen Impfpass der WHO kontrolliert wird. Ohne einen entsprechenden Vermerk der Gesundheitsbehörde wird keine Einreisegenehmigung erteilt.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr erforderlich - siehe auch  www.who.int. Das tansanische Gesundheitsministerium hat dazu folgende Regelung verbindlich festgelegt:

1. Reisende aus Endemiegebieten (Nachbarländer) benötigen eine Gelbfieberimpfung (wie oben festgehalten).

2. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z. B. Europa) benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten. Da die Behörden auf Sansibar Einreisen vom Festland als Ankunft aus einem Endemiegebiet ansehen, wird für die Weiterreise auf die Insel der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.

Jeder Tourist hat seinen Reisepass ständig mit sich zu führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Von Vorteil kann auch ein Scan wichtiger Unterlagen sein, welchen Sie sich auf Ihr Email-Konto speichern und so über einen Internetanschluss Zugriff haben. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Bei der Ausreise aus Tansania wird eine Ausreisekarte verlangt (liegt jeweils vor der Passkontrolle aus). Momentan wird am Flughafen ggf. von Ihnen eine Flugsicherheitsgebühr bzw. Ausreisesteuer (10,- US$ in bar) am Ckeck in Schalter verlangt (Stand: August 2012). Zahlen Sie die Steuer nur gegen Ausgabe einer Quittung. Die Höhe kann sich allerdings u. U. kurzfristig ändern. 

Botschaft von Tansania in Deutschland (Visa-Abteilung)
Eschenallee 11, 14050 Berlin
Tel: 030 – 3030800, www.Tanzania-gov.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Informationen zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Tansania geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, kann letztendlich nur ein Arzt Sie wirklich umfassend und kompetent beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig gegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel  „cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl’ es oder vergiss es) helfen. Also, auch wenn es schwer fällt, Salate oder ungeschältes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die häufigsten Erkrankungen betreffen die Luftwege und den Magen-Darm-Trakt (Durchfälle). Es empfiehlt sich die Mitnahme von „nicht-Antibiotika-haltigen“ Halstabletten (Lutschtabletten) und Nasentropfen, so z.B. Emser Pastillen oder Nasivinetten. Elektrolyte in Pulverform (Saltadol), sowie für den schmerzlosen, nicht blutigen Durchfall Imodium. Erste Maßnahme ist in den Tropen immer Fieber zu messen und dafür gehört das eigene Fieberthermometer in die persönliche Reiseapotheke. Bitte in jedem Fall den Blutgruppenpass mitnehmen. Bei den vielerorts zweifelhaften Blutkonserven könnte eine gegenseitige Blutspende auch einmal lebensrettend sein! 

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt; etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Malaria
Insbesondere in den niedrigeren Höhenlagen ist das Risiko einer Malaria Erkrankung gegeben. Unabhängig von den Jahreszeiten existiert ein hohes Infektionsrisiko unterhalb von ca. 1800 Höhenmetern. Die Städte sind davon nicht ausgeschlossen. Als Folge der Erderwärmung ist in den letzten Jahren das Ansteckungsrisiko über diese Grenze hinweg  angestiegen und es wird zu entsprechende Schutzmaßnahmen geraten.

Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, wenngleich keines der Medikamente einen vollständigen Schutz bietet. Deswegen gilt es, sich vor allem in den Morgen- und Abendstunden vor Stechmücken zu schützen. Lange, helle Kleidung und die Benutzung von Mückenschutzmitteln in Form von Spray oder Creme sind zu empfehlen. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie persönlich geeignet sind.                                                                                          

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen (als zweimalige Kombinations-Impfung, Kosten werden von einigen Krankenkassen ganz bzw. teilweise übernommen). Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren ist, wie oben schon erwähnt, eine Impfung gegen Gelbfieber bei der Einreise nachzuweisen. Die Immunisierung hält 10 Jahre und wird für nahezu alle Fernreisen in tropische Länder benötigt.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/Aerztesuche/Gelbfieberimpfstelle
- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Reiseapotheke:
Besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Hausarzt.

Unsere Vorschläge:
- Breitbandantibiotikum
- Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit
- Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel
- Medikamente zur Wundbehandlung
- Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh
- Medikamente gegen Magen- und Darmbeschwerden
- Augentropfen
- Halstabletten, Nasenöl
- beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material- leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol)

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Während der Safaris erhalten Sie oftmals Vollverpflegung, wobei das Mittagessen oft in Form von Lunchpaketen gereicht wird. Abends wird dann wieder warm gegessen. Preise im Hotel für Mineralwasser liegen bei ca. 1,- US$, ein Bier kostet ca. 2 bis 3,- US$, ein Abendessen im Hotelrestaurant kostet meist ca. 15,- bis 20,- US$, in Einzelfällen bis zu 35,- US$. Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen, aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man, je nach Standard und Gericht, mit Kosten von ca. 2,- bis 10,- US$ rechnen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren (oft genügt eine Geste mit der Kamera). Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. So muss vor Aufnahmen der Massai meist ein finanzielles Entgelt ausgehandelt werden. Bitte fragen Sie prinzipiell um die Erlaubnis zum Fotografieren und akzeptieren Sie bitte ein „Nein“. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Fotospeicher
In den großen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Bitte nehmen Sie auch ausreichend Ersatz-Akkus mit.

Bekleidung
In der Öffentlichkeit sollte dezente Kleidung getragen werden. Zu kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten nicht getragen werden, auch wenn andere Reisende diese Regeln nicht praktizieren.

Auf Sansibar sollten Sie aus Respekt gegenüber Religion und Traditionen der Bevölkerung in der Öffentlichkeit ausreichend lange Hosen bzw. Röcke (die Knie sollten beim Sitzen bedeckt sein) und keine schulterfreie bzw. tief ausgeschnittene Oberbekleidung tragen.

Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis (Mikropur, Romin etc.),

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, es empfiehlt sich besonders im Gebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotionen mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung in Tansania der Tansanische Shilling. (1 TSH = 100 Cents). Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US-Dollar zu empfehlen. Man sollte US-Dollar in bar für die Zahlung von Visum, Ausreisesteuern und Flugsicherheitsgebühr mitführen. Auch Trinkgelder werden üblicherweise in USD überreicht. Es werden in Tansania nur Dollarnoten mit großem Präsidentenkopf, die ab 2006 gedruckt wurden, akzeptiert (nur Ein-Dollar-Noten mit kleinem Kopf sind ebenfalls zulässig). Bargeld kann dann vor Ort nach und nach in die Landeswährung umgetauscht werden. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Kalkulieren Sie Ihren Geldbedarf für die anfallenden Vorortausgaben (vgl. „nicht in den Leistungen enthalten“) und planen Sie dabei eine gewisse Reserve mit ein. Der Gebrauch von Kreditkarten ist bisher nur in den größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Außerdem werden oft relativ hohe Gebühren beim Einsatz der Karten verlangt. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen. Man kann mittlerweile an einigen ATMs (Geldautomaten) mit VISA-Card und PIN-Nummer Landeswährung im Gegenwert von ca. 250 € pro Tag abheben. Allerdings funktionieren die Automaten nicht immer. Die Ausfuhr der tansanischen Währung ist untersagt.

Stromversorgung
Die Spannung ist 220 Volt und es wird ein Adapter (3-Loch)  für britische Dreifachkontakte (Flach-/ Rundkontakte) benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen bei den Rundkontakten auch ohne Adapter.

Telefonieren
Das  Mobilfunknetz Tansanias arbeitet auch überwiegend mit dem GSM-Netz (GSM 450, GSM 900, GSM 1800), so dass Sie Ihr heimisches Handy fast problemlos nutzen können. Günstiger ist es durchaus, sich vor Ort eine SIM-Card zu kaufen (ca. 1 USD) und dann für 1 USD pro Minute nach Hause zu telefonieren

Literatur über Tansania

Literatur über Tansania

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Tansania. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Rolf Ackermann – „Die weiße Jägerin“, ISBN: 3426631660 

Gianni Giansanti „Völker des Morgens. Vom Verschwinden der traditionellen Kulturen Afrikas“, ISBN: 3-89405-631-2

Tom Kunkler „Kilimanjaro - Tanzania - Safari - Sansibar. Trekking und Abenteuer am höchsten Berg Afrikas", ISBN: 3-00-028528-8

Jörg Gabriel „Tansania, Sansibar, Kilimanjaro: Das komplette Reisehandbuch“, ISBN: 3831719748

Christoph Friedrich „Sprachführer Kauderwelsch-Kisuaheli Wort für Wort“, ISBN: 3894160748

Bartholomäus Grill „Ach, Afrika: Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“,  ISBN: 3442153379

Hardy Krüger „Eine Farm in Afrika. Wer stehend stirbt, lebt länger“, ISBN: 3404150716

Wolfgang Denzer „Kenia, Tansania und Uganda“, ISBN: 978-3-931587-86-4

 Bernhard Grzimek, DVD - „Serengeti darf nicht sterben / Kein Platz für wilde Tiere“

 Reinhard Radke, DVD - „Serengeti, so haben Sie Afrika noch nie gesehen“

Ein kleiner Sprachführer

Nachfolgend eine kleine Auswahl an nützlichen Vokabeln bzw. Redewendungen in Swahili:

jambo                     hallo

mambo vipi?           Wie geht’s, alles klar? (Antwort: „Poa!“ – „Spitze“)

karibu                     Willkommen bzw. „Bitte“ als Erwiderung auf „Danke“

habari gani             Wie geht es Ihnen?

mzuri (sana)           (Sehr) gut

si mbaya                  nicht schlecht


mzungu                    Weißer, Tourist

rafiki / dada             Freund / Schwester (umgangssprachl. Anreden)

watoto                       Kinder


asante (sana)           danke (sehr)

tafadhali                    bitte


choo wapi?                Wo ist eine Toilette?

kwa                            für                              

wanaume                   Männer

wanawake                 Frauen

maji                            Wasser

soda                           Limonaden (Coca Cola etc.)

moto / baridi              heiß / kalt

kahawa / chai            Kaffee / Tee

mkahawa                    Gaststätte

nataka kulipa              Ich möchte bezahlen

pombe / bia                Bier

chakula                       Essen

supu                            Suppe

matunda                      Früchte


sipendi                         ich möchte nicht

kwa heri                       Auf Wiedersehen

chai                              eigentl. „Tee“, meint: Trinkgeld

kitu kidogo                   eigentl. „etwas kleines“, meint: Trinkgeld

hapana, sina hela        Nein, ich habe kein Geld.

Tansania.de

Tansania.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Tansania und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Tansania.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Tansania.de einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf das Land Tansania. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Uganda

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Gesamtfläche des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, also in etwa zwei Drittel der Fläche Deutschlands. Fast ein Sechstel des Landes wird von Wasserflächen eingenommen. Uganda grenzt im Südosten an den Viktoriasee, im Süden an Ruanda und Tansania, im Osten an Kenia, im Norden an den Sudan und im Westen an die Demokratische Republik Kongo.

In Nord-Süd-Ausrichtung durchzieht der zentralafrikanische Grabenbruch das Land. Dieser geht zurück auf die erdgeschichtlich jungen Krustenbewegungen in der afrikanischen Platte. Auf dem Boden des Grabenbruchs liegen der Edward- und der Albertsee. Die Murchison-Fälle im Westen des Landes stürzen sich mehrere hundert Meter von der oberen Stufe des Grabens hinab. Der höchste Punkt des Landes, die Margherita-Spitze (5110 m), liegt im schneebedeckten Ruwenzori-Bergmassiv, das sich an der westlichen Landesgrenze zur DR Kongo entlangzieht. Von den Ruwenzoris nach Süden gehend wechselt die Landschaft von Savannen zu terrassenartigen Hügeln, Teeplantagen und letztlich zu tropischen Bergwäldern, die schon an das Hochland von Ruanda und Burundi erinnern.

Der Norden des Landes ist semiarid und unfruchtbar. Aus dieser Region erhebt sich der 4321 m hohe Vulkan Mt. Elgon. Die fruchtbarste Region ist die dicht besiedelte Region Baganda.

Politik und Gesellschaft
Seit 1991 besteht in Uganda eine präsidiale Republik. Das Parlament setzt sich aus 276 Mitgliedern zusammen, von denen 214 gewählt und 62 vom Präsidenten ernannt werden. Seit der Absetzung des totalitären Systems im Jahr 1986 ist Yoweri Kaguta Museveni Präsident des Landes. Die Regierung ist sowohl von demokratischen, als auch von totalitären Zügen geprägt. Politisch wirksam ist faktisch nur Musevenis Partei. Jedoch plädierte 2005 eine große Mehrheit der Bevölkerung für die von Museveni vorgeschlagene schrittweise Entwicklung eines Mehrparteiensystems.

Die Bevölkerung, geschätzt auf ca. 31,4 Millionen Personen, weist ein jährliches Bevölkerungswachstum von 3,3 % auf. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung liegt bei 15 Jahren, zwei Drittel der über 15jährigen können lesen und schreiben, 98 % verfügen über Grundschulbildung. 40 % der Einwohner bekennen sich zum katholischen Glauben, 35 % zum anglikanischen, 12 % sind Muslime und ca. 12 % gehören lokalen, traditionellen Religionen an.

Neben Kisuaheli ist auch Englisch Landessprache. Ansonsten sind zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro sowie west- und ostnilotische Sprachen verbreitet.

Klima
Einer der Hauptgründe, weshalb Uganda von Europäern seit jeher geschätzt wurde, ist das nahezu mitteleuropäische Klima. Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Regionen hat Uganda ein ausgeglichenes, gemäßigtes Klima, das daraus resultiert, dass ein Großteil des  tropischen Landes auf einem Plateau von ca. 1000 m Höhe liegt. Die Tagestemperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 25 °C und 35 °C, nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.  Durch die spürbare Abkühlung während der Nacht ist ein erfrischender Schlaf gewährleistet. Dies soll und darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kraft der Sonne in dem am Äquator gelegenen Uganda während des Tages nicht unterschätzt werden darf. Europäische Besucher sind in jedem Fall gut beraten, für Aufenthalte im Freien ausreichenden Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme etc.) mitzunehmen. Die Niederschläge (1000–1500 mm) fallen größtenteils in den Monaten April und Mai, aber auch Oktober und November sind regenreicher als der Rest des Jahres. Niederschläge fallen zumeist als kurze Platzregen. Mehrstündige Regenfälle kommen nur selten vor. Aus diesem Grund ist jede Jahreszeit für Reisen geeignet und bietet spezifische Reize.

Sicherheit
Uganda ist, von einigen Gebieten im Norden des Landes abgesehen, ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl an der Tagesordnung. Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich – egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher ist man vielerorts der Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Dies ist in Uganda nicht anders als in vielen anderen Ländern der Welt, und mit einem umsichtigen Verhalten und der Beachtung allgemeingültiger Sicherheitsmaßnahmen können im Allgemeinen Sicherheitsprobleme verhindert werden.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Äußerste Achtsamkeit bei größeren Menschenansammlungen, z. B. auf Märkten, Flughäfen, in Bussen

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o. ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Zeitverschiebung
Die Lokalzeit in Uganda entspricht im Winter der Zeit in Deutschland + 2h. Während der europäischen Sommerzeit sind die ugandischen Uhren den deutschen nur um eine Stunde voraus.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Uganda ein Visum. Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Es ist möglich, sich bei Einreise nach Uganda ein Visum ausstellen zu lassen. Dies ist sowohl am Einreiseflughafen Entebbe möglich, als auch bei Überlandeinreisen, z. B. aus Ruanda. Die Gebühren in Höhe von 100 US$ sind in bar zu entrichten und sind (besonders bei der Einreise per Flug) im Handgepäck mitzuführen.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus (potentiellen) Infektionsgebieten (z. B. Kenia, Äthiopien) einreisen – also auch bei Zwischenlandung in Addis Abeba mit Ethiopian Airlines. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren gelben Impfausweis bei der Einreise im Handgepäck mitführen müssen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.

Wenn Sie Ihr Visum trotzdem bereits vor Abreise aus Europa erhalten möchten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030–3101160 oder im Internet unter www.visum.de. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Beachten Sie bitte, dass Sie jegliche Visa erst nach Erhalt der Restrechnung beantragen sollten.

Botschaft der Rep. Uganda
Axel-Springer-Str. 54a
D-10117 Berlin

Tel.: 030-24047556 / 030-24047556
Fax: 030-24047557

Generalkonsulat der Republik Uganda
Forchheimergasse 5
A-1230 Wien,

Bankverbindung: Creditanstalt, Konto Nr. 0160-33870/00, BLZ.: 11000
Tel.: 0043 1 863 11 40 0043 1 863 11 40
Fax.: 0043 1 863 11 43

Section consulaire de l'Ambassade
Ouganda (République de l'Ouganda)
1202 Genève
Rue Antoine Carteret 6bis

Tel.: 004122/339 88 10
Fax: 004122/340 70 30
E-Mail: mission.uganda@ties.itu.ch  


Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit


Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise nach Uganda geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die medizinische Versorgung in Uganda ist mit mitteleuropäischem Standard nicht vergleichbar. Neben den Großstädten gibt es auch in ländlichen Gegenden staatliche oder private, z. T. kirchliche Krankenhäuser bzw. Gesundheitsstationen. In den staatlichen Krankenhäusern können Versorgungsengpässe in der Bereitstellung von Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterial vorkommen. Sowohl in den größeren als auch in kleineren Städten gibt es Apotheken, in denen Antibiotika, Durchfallmittel, Verbandsmaterial etc. erworben werden können.  

Vor der Reise

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz ist dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette).

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren um mit ihm alles genau zu besprechen.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit folgende Impfungen empfohlen:

- Gelbfieber (vorgeschrieben)

- Typhus

- evtl. Tollwut

Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de    

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Malaria
Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist in der Regel zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Tragen Sie bitte zum Schutz außerdem lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray!

Höhenkrankheit
Höhenlagen über 2.000 m sind grundsätzlich nur für Reisende ohne Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen. Um dies zu überprüfen, ist ab 45 Jahren eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll, u. U. mit Belastungs-EKG. Die Höhenkrankheit tritt bei fehlender Höhenanpassung auf. Sie ist gefährlich, wenn Frühzeichen der Erkrankung nicht beachtet werden. Dabei ist das Erkrankungsrisiko bei gesunden Erwachsenen etwa gleich (Raucher gleich Nichtraucher, Sportler gleich Untrainierte, Ältere gleich Jüngere). Bei Kindern und Kleinkindern besteht ein etwas höheres Risiko. Herz-Kreislauf- und Lungenkranke sollten sich nicht über 2.000 m Höhe aufhalten. Da vernünftiges Verhalten auch noch nach Beginn der Erkrankung Vielen helfen kann, ist die Beachtung helfender Maßnahmen wichtig.

Die Erkrankung

Akute milde Höhenkrankheit: Sie ist häufig (bei ca. 30 % der Bergwanderer über 3.000 m) und wird ausgelöst durch "höhentaktische Fehler" bei der Höhenanpassung: Überanstrengung und Eile beim Aufstieg, Alkohol, Flüssigkeitsdefizit durch Schwitzen, Infekte sowie Schlafmittel verschlimmern den Verlauf. Allgemeine Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Schwäche, Sehstörungen und psychiatrische Störungen wie Kritiklosigkeit, Überaktivität, vernunftwidriges Verhalten werden oft noch toleriert, sind aber besonders gefährlich durch Auslösen schwerer Bergunfälle. Auch ohne Unfall fördert der weitere Anstieg unter Beschwerden die Verschlimmerung des Zustandes; dann beginnt häufig die schwere Höhenkrankheit: Wasser lagert sich in Lunge und/oder Gehirn ein und führt zu einer lebensbedrohlichen Situation: Lungen- und/oder Hirnödem. Nur schnelle Therapie durch raschen Abtransport unter 2.500 m Höhe, Sauerstoff und Medikamente können helfen.

Erkennen der Gefahr

1. Frühzeichen: Kopfschmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, kurze nächtliche Atemstörung, Leistungsabfall, Wasserödeme unter der Haut, Sehstörungen, Herzschlag beschleunigt um über 20 %.

2. Warnzeichen: Rapider Leistungsabfall, konstante schwere Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, nächtliche Atemnot in Ruhe, schnelle Atmung, Herzjagen, Schlaflosigkeit, schwere Übelkeit, Erbrechen, trockener Husten, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit, Gang-/ Stehunsicherheit, weniger als ½ Liter Urinausscheidung pro 24 Stunden. Der Patient darf nicht alleine absteigen!

3.Alarmzeichen: schwerkranker, bewusstloser oder "verrückter" Patient, Atemnot in Ruhe, schwerer Husten mit braunem Auswurf, Bewegungsstörungen, Druck auf der Brust, rasselnde Atmung.

Maßnahmen

1. bei Frühzeichen gilt: zumeist ist eine Nachtruhe auf gleicher Höhe verantwortbar. Verschwinden alle Probleme in Ruhe, kann der Betroffene möglicherweise langsam weiter aufsteigen. Bringen Sie sich in Ruhelage. Falls sich dadurch keine Besserung einstellt, steigen Sie nach einigen Stunden auf niedrigere Höhen ab (einzige wirk-same und sinnvolle Therapie).

2. Verschlimmert wird die Höhenkrankheit z. B. durch Verzögern der Therapie, sie kann dann sehr gefährlich werden. Wenn irgend möglich sollten Aktivitäten in den ersten zwei Tagen sehr reduziert werden. Leichte Mahlzeiten, kein Alkohol, viel Flüssigkeit trinken, keine kohlensäurehaltigen Getränke (Sprudel ausquirlen!), keine Nahrungsmittel, die Blähungen fördern.

3. Bei Warnzeichen gilt: nur der sofortige, auch nächtliche Abstieg kann helfen. Warten auf gleicher Höhe ist gefährlich.

4. Bei Alarmsymptomen gilt: aktuelle Lebensgefahr!

Ein Abtransport durch Träger ist meist möglich, dauert aber oft zu lange für den Patienten in Lebensgefahr. Die sichere Prophylaxe (langsame Höhenanpassung) ist bekannt und einfach, wird aber selten realisiert. Medikamente wie z. B. Diamox sind zur prophylaktischen Einnahme völlig ungeeignet und höchst umstritten, eine Einnahme kommt allenfalls unter ärztlicher Aufsicht beim Abstieg in Frage. Empfohlene, wirksame Medikamente zur Therapie im Falle einer schweren Erkrankung sind dem Arzt vorbehalten (Nifedipin, Lasix). Sauerstoff aus mitgeführten Flaschen hilft nur, Zeit für den Transport zu gewinnen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die ugandische Küche ist im Allgemeinen gut und bekömmlich. Bessere Restaurants weisen durchaus in punkto Hygiene europäischen Standard auf, aber auch in den Garküchen lässt sich in der Regel unbedenklich essen. In Afrika nimmt man sich für das Essen viel Zeit, weshalb Sie Geduld für längere Wartezeiten mitbringen müssen.

Es ist nicht notwendig, für eine Reise nach Uganda Lebensmittelvorräte mitzubringen. Auf den Märkten gibt es ein großes Angebot an Früchten und Straßenhändler bieten preiswerte Lebensmittel und Snacks an.

Afrikaner trinken meistens Wasser und auch Reisende können unterwegs unproblematisch Mineralwasser in großen oder kleinen Plastikflaschen erwerben. Auch Fruchtsäfte und Softdrinks werden an Kiosks und von Straßenhändlern feilgeboten. Überall in Uganda wird schmackhaftes Bier verkauft, das vorwiegend aus den einheimischen Brauereien stammt und auf das die Ugander stolz sind.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. Mit einigen freundlichen Worten gelingt in den allermeisten Fällen ein gelungener Schnappschuss.

Das sicherste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität und Ersatzakkus. So müssen Sie auf Ihrer Reise nicht auf die vielleicht besten Fotos verzichten. Ihre Ersatzakkus können Sie problemlos in Hotels und Unterkünften mit Stromanschluss wieder aufladen. Für die ugandischen Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Bekleidung und Reisegepäck
Wir empfehlen für das feuchtheiße Klima leichte, weite und strapazierfähige Baumwollkleidung. Während des gesamten Jahres kann leichte Freizeitkleidung getragen werden, dazu eine (Fleece-)Jacke oder ein Pullover für den Morgen und Abend. Auch eine Regenjacke sollte im Gepäck sein. Für Abends empfiehlt sich zum Schutz gegen Malaria außerdem lange, helle Kleidung, zusätzlich eingesprüht mit Mückenspray. Bei Besuchen in Kirchen bzw. Moscheen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten in dieser Situation im Gepäck bleiben. Auf Safari sollten Sie die Menge der Kleidung den Transportkapazitäten anpassen und neutrale Farben wie zum Beispiel khaki, braun oder grün bevorzugen.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich an einer Rundreise teilnehmen, während der Sie alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres  dadurch belastet, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte, als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Bitte vergessen Sie auch nicht, dass sich einfache Gelegenheiten zum Waschen bieten.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten von

der Benutzung von Koffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an - wir beraten Sie gern.

Gesundheit

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser (z. B. auf Trekkingtouren). Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Uganda ist der Uganda Shilling (1 € = ca. 3000 USh). Es gibt Münzen zu 100, 200 und 500 USh und Banknoten zu 1000, 5000, 10.000, 20.000 und 50.000 USh. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US$ in bar zu empfehlen, die Landeswährung ist in Deutschland nicht erhältlich. Beide Währungen können problemlos in Uganda Shilling gewechselt werden, allerdings nur in größeren Städten, z. B. Entebbe, Kampala und Fort Portal. Kleinere Wechselstuben haben in der Regel bessere Wechselkonditionen als Banken. US$ werden teilweise auch als direktes Zahlungsmittel akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass das Visum bei der Einreise in jedem Fall in US$ und bar bezahlt werden muss. Während Bargeld in der Regel ohne Gebühren getauscht wird, wird bei Reiseschecks eine manchmal ziemlich hohe Gebühr erhoben. (je nach Bank bis zu 5 % des Scheckwertes). Sollten Sie Reiseschecks verwenden, vergessen Sie bitte nicht die Umtauschbescheinigung dafür, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei deren Vorlage möglich ist. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. In den größeren Städten (Entebbe, Kampala, Fort Portal) stehen auch Geldautomaten zur Verfügung, an denen sie mit VISA oder Maestro (ec-Karte) Bargeld abheben können. Die Bezahlung mit Kreditkarte (am besten VISA) ist bisher nur in exklusiven Safarilodges und in größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung in Uganda beträgt 250 Volt/ 50 Hz. Für Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Telefonieren und Kommunikation
Soweit man sich in Gebieten mit Netzempfang befindet, ist es problemlos möglich mit deutschen Mobilfunktelefonen zu telefonieren oder SMS zu schreiben. Viel günstiger ist es allerdings, sich lokale Prepaid-Karten zu kaufen z. B. von MTN, welche in allen größeren Städten in offiziellen Läden verkauft werden. Aufladeguthaben können Sie auch in kleineren Orten und in kleinen Läden kaufen.

Internationale Anrufe nach Uganda erfordern die internationale Landesvorwahl 00256. Um nach Deutschland telefonieren zu können, müssen Sie die Vorwahl 0049 wählen, anschließend die gewünschte Ortsvorwahl ohne 0. Am Beispiel Berlin: 0049 30...

Email- und Internetzugang erhalten Sie in Entebbe, Kampala und Fort Portal. 

Literatur über Uganda

Literatur über Uganda

Informationsmaterial zu Uganda

Die Literatur über Uganda ist recht überschaubar, dennoch zieht sich die Bandbreite von Reiseführern und Reisebeschreibungen bis hin zu Romanen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer

Uganda/Ruanda, Reise Know How 2010 (ISBN 3-8317-1909-8)

Kenia/Tansania/Uganda, Natur- und Tierverlag (ISBN 3-931-58786-4)

Uganda Landkarte 1:600.000, Verlag Reise-Know-How (ISBN 3-8317-7213-4)

Romane und Reiseberichte

Hey, Muzungu! Reisenotizen aus Uganda, N. Weber (ISBN 3-981-32751-9)

Die Schlangengrube – Moses Isegawa (ISBN 3-896-67160-X)

Der letzte König von Schottland – Giles Foden (ISBN 3-746-62337-5)

Abessinische Chronik – Moses Isegawa (ISBN 3-89667-100-6)

Bildbände 

Perle Afrikas: Impressionen aus Uganda (ISBN 3-981-29440-8)

Uganda.de

Uganda.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Uganda und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. 

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Uganda.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Uganda.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Uganda. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Tansania

Tansania

Sansibar „aktiv“
7 Tage Kultur- und Naturreise

  • Verbindet Kultur in der Altstadt, Ausflüge und Strandurlaub

  • Übernachtung im Orientalischen Hotel und in kleiner Strandlodge

TANZAK 1
 
ab 620 EUR
 
 
Tansania

Tansania

Schimpansen im Gombe Stream NP
5 Tage aktive Naturreise

  • Panoramaflug in den Gombe NP im Buschflugzeug

  • Mehrmaliges Tracking zu den Schimpansen

TANGOM5 2
 
ab 3490 EUR
 
 
Tansania

Tansania

Über Land & per Boot nach Sansibar
5 Tage Naturreise und Strand

  • Mehr von Tansania sehen und auf außergewöhnliche Weise nach Sansibar reisen

  • Die malerischen Usambara-Berge: auf kolonialen Spuren im früheren Siedlungsgebiet der Europäer

TANUSA 1
 
ab 550 EUR
 
 
Uganda

Uganda

Mount Elgon (4321 m)
7 Tage Trekkingreise

  • Geheimtipp für Natur- und Trekkingfreunde

  • Ursprünglicher Bergwald und Hochgebirgsflora

UGAELG 3
 
ab 1380 EUR
 
 
Tansania

Tansania

Strandurlaub auf Mafia Island
7 Tage Erholungsreise

  • Verträumtes Tauch-Eldorado Mafia Island

  • Inselstrand und Riffe abseits des Rummels

TANMAF 0
 
ab 940 EUR
 
 
 
 
 

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Ihr Ansprechpartner 

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+49 (0)351 31 20 7 - 251

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