• Kanu im Lower Zambesi NP
  • Walking Safari durch den South Luangwa NP
  • Fischerboote am Strand
  • Fischer am Malawisee
  • Freundliche Kinder

Sambia • Malawi

 

Entlang der Handelsroute

12 Tage Campingsafari

    
Dauer 12 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1770 EUR   drucken
Tourcode SAMSKC12   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Wo andere Reisen enden, beginnt diese erst: Ausgehend von den mächtigen Victoriafällen erkunden Sie auf alten Handelsrouten noch wenig bekannte, aber überaus faszinierende Regionen im südlichen Afrika. Mit dem Kanu gehen Sie auf dem Sambesi auf Pirsch nach Elefanten, Antilopen und vielen Vogelarten. Schlendern Sie über die quirligen Märkte der sambischen Hauptstadt Lusaka, ehe Sie die fantastischen Safari-Möglichkeiten im Luangwa-Tal kennen lernen. Der South-Luangwa-Nationalpark gilt als eines der schönsten Wildtiergebiete Afrikas. Hier sind Löwen und Leoparden, Elefanten und Flusspferde genauso zu Hause wie eine Vielzahl faszinierender Vogelarten. Schließlich führt Ihre Reise an den Malawi-See, wo Sie auf einer Bootstour zu den Inseln einsame Buchten erkunden. In kleiner Gruppe sind Sie zu Fuß, mit Booten, im offenen Geländewagen und mit einem Expeditionstruck unterwegs. Wer sich für die lange Variante dieser Reise entscheidet (22 Tage, SAMSKC22), kann sich auf portugiesisches Flair in Mosambik und auf die „Big Five” im Krüger-Nationalpark freuen. Entdecken Sie das ursprüngliche, bunte Afrika!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Unterwegs im Safaritruck

  • Rustikale Campingtour mit Mitmach-Charakter

  • Besuch der weltberühmten Victoriafälle (UNESCO)

  • Ganztägige Kanufahrt auf dem Sambesi

  • Auf Fußsafari durch den South Luangwa NP

  • Schnorcheln und Baden im Malawisee

Tourenverlauf

1.–2. Tag: Livingstone (F)

1.–2. Tag: Livingstone (F) 1

Ihre Reise beginnt in Livingstone, Sambia, wo Sie Ihre Reisegruppe und Ihren Tourenleiter gegen 14 Uhr treffen. Die nächsten beiden Tage stehen Ihnen für die Erkundung der Victoriafälle und deren Umgebung zur Verfügung. Ein Besuch der mächtigen und imposanten Wasserfälle zeigt Ihnen eines der größten Naturwunder der Welt, dessen Wassermassen spektakulär in die Sambesi-Schlucht stürzen. Vielfältig angebotene Aktivitäten wie Wildwasser-Rafting, Elefantenritte, Helikopterflüge, Bungee-Jumping etc. stehen Ihnen optional zur Auswahl. 2 Übernachtungen im Zelt.

3. Tag: Livingstone – Kafue-Fluss (F/M/A)

Nach einer langen Fahrt durch die hügeligen und bewaldeten Miombo-Hills erreichen Sie schließlich die Savannenhochebenen und Steilhänge des südlichen Sambia. Am Kafue-Fluss errichten Sie Ihr Camp. Übernachtung im Zelt.

4.–5. Tag: Kafue-Fluss – Sambesi 2×(F/M/A)

4.–5. Tag: Kafue-Fluss – Sambesi 2×(F/M/A) 1

Ihr nächstes Ziel ist das Lower-Zambezi-Tal, wo Sie eine Nacht auf einer Insel des Flusses verbringen. Während Ihrer Kanu-Tour können Sie Elefanten, Vogelschwärme und zahlreiche weitere Wildtiere beobachten. Auch am folgenden Tag sind Sie mit dem Kanu unterwegs und erleben besonders intensive Tierbeobachtungen vom Wasser aus. Erstaunlich, was ein Perspektivwechsel ausmacht… Begleitet werden Sie während dieser beiden Tage von lokalen Guides. Am Nachmittag von Tag fünf werden Sie per Motorboot zum Camp zurückgefahren. 2 Übernachtungen im Zelt (am 4.Tag: einfache Sanitäranlagen mit Buschdusche, Toilettenzelt).

6. Tag: Sambesi – Lusaka (F/M/A)

6. Tag: Sambesi – Lusaka (F/M/A) 1

Lusaka, die Hauptstadt Sambias, ist Ihre nächste Zwischenstation. Hier werden die Vorräte für die kommenden Reisetage aufgestockt. Im Anschluss setzten Sie Ihre Fahrt auf der Great East Road fort. Zum Sonnenuntergang ist das Camp am Luangwa-Fluss erreicht. Übernachtung im Zelt.

7.–9. Tag: Lusaka – South-Luangwa-Nationalpark 3×(F/M/A)

7.–9. Tag: Lusaka – South-Luangwa-Nationalpark 3×(F/M/A) 1

Ihr Weg führt Sie heute in den wilden und entlegenen South-Luangwa-Nationalpark im Tal des Luangwa-Flusses. Der Park gilt als eines der schönsten Wildtiergebiete Afrikas und hat mit einer Vielzahl an Flusspferden, Krokodilen, Elefanten, Löwen und Leoparden einen Wildtierreichtum, wie er kaum in anderen Wildreservaten zu finden ist. In Begleitung lokaler Guides erkunden Sie während zweier Wildwanderungen sowie zweier Fahrten im offenen Safarifahrzeug dieses faszinierende Rückzugsgebiet. Ein besonderer Höhepunkt ist die Nachtfahrt, um nachtaktive Tiere zu beobachten. Gezeltet wird auf einem schönen Campingplatz mit Pool am Ufer des Luangwa-Flusses. 3 Übernachtungen im Zelt.

10.–11. Tag: South-Luangwa-Nationalpark – Malawisee 2×(F/M/A)

10.–11. Tag: South-Luangwa-Nationalpark – Malawisee 2×(F/M/A) 1

Sie erreichen Malawi, das „warme Herz Afrikas“. In der Hauptstadt Lilongwe werden die Vorräte mit frischen Lebensmitteln ergänzt. Anschließend geht die Reise weiter zum Malawisee, an dessen Ufer das Camp errichtet wird. Bei einer Bootstour zu den Inseln erkunden Sie fantastische einsame Buchten. 2 Übernachtungen im Zelt.

12. Tag: Malawisee – Lilongwe (F)

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück bauen Sie die Zelte ab und es geht für Sie zum Flughafen. Ihr Reiseleiter setzt Sie direkt dort ab.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
11.03.2017 22.03.2017 1770 EUR Anfragen
08.04.2017 19.04.2017 1770 EUR Anfragen
06.05.2017 17.05.2017 1770 EUR Anfragen
03.06.2017 14.06.2017 1770 EUR Anfragen
24.06.2017 05.07.2017 1770 EUR Anfragen
01.07.2017 12.07.2017 1770 EUR Anfragen
15.07.2017 26.07.2017 1770 EUR Anfragen
29.07.2017 09.08.2017 1770 EUR Anfragen
12.08.2017 23.08.2017 1770 EUR Anfragen
26.08.2017 06.09.2017 1770 EUR Anfragen
09.09.2017 20.09.2017 1770 EUR Anfragen
23.09.2017 04.10.2017 1770 EUR Anfragen
07.10.2017 18.10.2017 1770 EUR Anfragen
21.10.2017 01.11.2017 1770 EUR Anfragen
04.11.2017 15.11.2017 1770 EUR Anfragen
18.11.2017 29.11.2017 1770 EUR Anfragen
02.12.2017 13.12.2017 1770 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1090 EUR
Einzelzelt-Zuschlag 80 EUR
Rail und Fly 40 EUR
Vorortzahlung 300 USD
Flughafentransfer 30 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Livingstone/an Lilongwe

  • Englischsprachige Tourenleitung und deutschsprachige Tourenbegleitung (s.Termin)
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten im Minibus oder Safaritruck
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm (Stand 1.8.16)
  • Reiseliteratur
  • 11 Ü: Zelt Gemeinschafts-WC/Dusche
  • Mahlzeiten: 11×F, 9×M, 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafentransfers (30 € p.P./Transfer); optionale Ausflüge und Aktivitäten; Visum Sambia (ca. 50 US$, einmalige Einreise), Einreisegebühr Malawi (ca. 90 €); evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Schlafsack und Reisekissen (1 € pro Tag); Nachübernachtung Lilongwe bei Reiseende an ungeraden Tagen; Trinkgelder; Vorortzahlung (300 US$ p.P.); Persönliches

Infos

Anforderungen

Bereitschaft zum Komfortverzicht, Toleranz, Interesse für andere Kulturen, Hitzeverträglichkeit, Ausdauer bei langen und schwierigen Fahretappen.

Hinweise

Diese Tour ist eine aktive Campingsafari. An manchen Tagen legen Sie sehr lange Fahrtstrecken zurück. Einige der Zeltplätze verfügen über recht einfache sanitäre Anlagen. Für eine Nacht (Tag vier) errichten Sie das Zeltcamp inmitten der Wildnis mit Buschdusche und Toilettenzelt.

Die Zelte werden nach Einweisung selbständig von den Gästen auf- und abgebaut. Die Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. trägt zum Gelingen der Reise ganz wesentlich bei. Der Reiseleiter übernimmt das Einkaufen und die Zubereitung aller inkludierten Mahlzeiten. Das Mittagessen wird im Picknick-Stil und das Abendessen meist am Lagerfeuer eingenommen.

In der Regenzeit (Dez.-Apr.) kann es am 7.-9.Tag zu Änderungen des Reiseverlaufs kommen. Durch das hohe Gras kann die Fußpirsch zu gefährlich sein. Aus diesem Grund werden dann zwei zusätzliche Pirschfahrten im offenen 4x4-Geländewagen durchgeführt (ohne Aufpreis).

Gäste über 65 Jahren benötigen eine ärztliche Bescheinigung, dass sie diese Reiseohne gesundheitliche Einschränkungen durchführen können.

Zubuchertour (internationale Gruppe).

Zusatzinformationen

Die benannten Unterkünfte werden auf dieser Reise vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese Unterkunft einen ähnlichen Standard auf.

Schlafsack und ein kleines Reisekissen sind auf Wunsch vor Ort ausleihbar (gegen eine Gebühr von 1 €/Tag). Bitte geben Sie uns vor der Abreise Bescheid.

Anreise: Hinflug nach Livingstone mit Ankunft am ersten Tag der Rundreise oder einen Tag vor Reisebeginn. Wir buchen Ihnen gern eine Übernachtung in Livingstone in der Victoria Falls Waterfront Lodge (Chalet oder Zelt), in welcher die Rundreise beginnt.

Abreise: Die Abreise erfolgt i.d.R. am 12. Tag. Sie werden vom Reiseleiter direkt am Flughafen abgesetzt. Fällt die Abreise auf einen ungeraden Tag ist eine Nachübernachtung in Lilongwe notwendig, aufgrund der Flugzeitpläne der South African Airways. Gern organisieren wir Ihre Übernachtung in „Annie‚s Budget Lodge": 17 € p.P. im DZ/ 29 € im EZ. Sie werden am Tag 12 vom Reiseleiter direkt zu „Annie‘s Lodge“ gefahren. Für den nächsten Morgen organisieren wir Ihnen gern Ihren Transfer zum Flughafen.

Vorortzahlung (Local Payment): Am ersten Reisetag sind 300 US$ pro Person in bar an den Reiseleiter zu übergeben. Die Bezahlung vor Ort gehört zu den allumfassenden Reisekosten und wird dazu verwendet, einen Teil der täglichen, operativen Ausgaben zu decken, die während der Reise anfallen. Der Veranstalter versucht, alle Kosten bereits im Voraus zu decken, trotzdem ist eine Barbezahlung nicht immer zu vermeiden, da viele Attraktionen, die auf der Safari besichtigt werden, nur Bargeld akzeptieren. Beispiele hierfür sind Gebühren für lokale Guides sowie lokale Märkte, bei denen die Essensvorräte aufgefüllt werden, damit Ihnen frische Mahlzeiten serviert werden können. Damit wird sichergestellt, dass die ortsansässigen Gemeinden und Einrichtungen direkt von den Gebühren profitieren können.

Service

Sambia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Republik Sambia ist ein Binnenland im südlichen Afrika. Es grenzt im Norden an Tansania, im Osten an Malawi und Mosambik, im Süden an Simbabwe, Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias, im Westen an Angola und im Nordwesten an die Demokratische Republik Kongo. Sambia ist ein vorwiegend welliges Hochplateau in durchschnittlich 1000 bis 1400 m Höhe. In mehreren Gebirgsketten wie beispielsweise in dem Muchinga-Gebirge gibt es Erhebungen über 2000 m. Der Sambesi-Fluss bildet eine natürliche Grenze zu Simbabwe. Er ist nur über kurze Strecken schiffbar, da es im gesamten Flussverlauf viele Stromschnellen und Wasserfälle gibt, darunter eines der Naturwunder Afrikas, die weltberühmten Victoria-Fälle. In den neun Provinzen (Zentral, Copperbelt, Osten, Luapula, Lusaka, Norden, Nord-West, Süden, Westen) des 752.614 km² großen Landes finden 11,6 Millionen Menschen Ihre Heimat.

Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt und ist Lebensraum für die artenreiche Tierwelt. 

Klima
Sambia hat mildes tropisches Klima, das jedoch bedingt durch die Höhenlage des Landes für Europäer gut verträglich ist. Es gibt drei Jahreszeiten: eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27°C. In den Monaten Juni und Juli können die morgendlichen Temperaturen auf 10°C und die Nachttemperaturen auf 4°C fallen. Durch den jetzt fallenden Regen ist das Land sehr grün. Die heiße Trockenzeit ist im Oktober und November, mit Temperaturen zwischen 24 und 32°C. Von Dezember bis April herrscht die heiße, schwüle Regenzeit mit heftigen tropischen Stürmen und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 38°C. Sonniges Wetter wechselt sich mit starken Regenfällen ab.

Die beste Reisezeit für Sambia liegt zwischen Mai und Oktober. Von Mai bis August ist die Landschaft grün und die Temperaturen sind etwas kühler. Der Zeitraum August bis Oktober ist ideal für Tierbeobachtungen.

Zeitverschiebung
In Sambia gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht also kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Sambia um eine Stunde voraus.

Kultur, Politik und Gesellschaft
Sambia ist eine ehemalige britische Kolonie und erlangte 1964 unter Kenneth Kaunda als Nord-Rhodesien die Unabhängigkeit. Kenneth Kaunda regierte das Land 27 Jahre lang. Die meiste Zeit davon war seine United National Independence Party (UNIP) die einzige zugelassene Staatspartei. Politisch gilt das Land als eines der politisch stabileren Länder Afrikas, seit 1991 gibt es in Sambia wieder ein Mehrparteiensystem, das an das britische und amerikanische System angelehnt ist. Den Parteien mangelt es zwar noch an innerparteilicher Demokratie, trotzdem agieren viele Parteien seriös und strukturiert. Nach einer chaotischen und unfairen Wahl im Jahr 2002, die Lewy Mwanawasa für sich entschied, regiert seit November 2008 Präsident Rupiah Banda das Land. Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung. Daneben besteht als beratendes Gremium das House of Chiefs. Chiefs sind die traditionellen Führer der 72 ethnischen Gruppen des Landes. Zu den wichtigsten zählen die Bemba, Nyanja und Tonga. Rund zwei Drittel der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, etwas weniger als ein Viertel sind Animisten. Daneben gibt es eine islamische und hinduistische Minderheit. In Sambia werden insgesamt mehr als 70 Sprachen gesprochen (v.a. Bantusprachen). Englisch dient als offizielle Amtssprache und wird von der sambischen Bevölkerung neben den lingua franca Bemba und Njanja zur völkerübergreifenden Verständigung genutzt.

Sicherheit
Lesen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst etwas zu einem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Für Fahrten von Sambia nach Namibia in und durch die Caprivi-Region sind unbedingt die Sicherheitshinweise zur Republik Namibia zu beachten

- Über Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, "car-jacking" bis hin zu bewaffneten Überfällen wird vor allem aus der Innenstadt von Lusaka und den anderen Ballungsgebieten sowie von öffentlichen Verkehrsmitteln (Überlandbusse, Nachtzüge) und der Überlandstraße in der Region des Kupfergürtels (ca. 200 km nördlich von Lusaka) berichtet

- Überlandfahrten bei Dunkelheit sind wegen der Kriminalität, aber auch wegen hoher Unfallgefahren (liegen gebliebene Fahrzeuge, schlechter Straßenzustand, Freiwild) risikoreich

- Autotüren und -fenster sollten während der Fahrt durch städtische Gebiete verriegelt bzw. geschlossen bleiben, Handtaschen sollten nicht getragen oder im Auto sichtbar platziert werden

- Zudem ist bei Überlandreisen mit dem eigenen Fahrzeug mit häufigen Polizeikontrollen zu rechnen, dabei wird zu korrektem Verhalten gegenüber Polizeibeamten geraten

- Gehen Sie nicht alleine an offensichtlich menschenleere Orte. Versuchen Sie immer in Gruppen zu laufen und nehmen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten und bei Menschenansammlungen gefragt.

- Taxis sollten bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reserviert werden.

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

- Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld in der Unterkunft/im Safe. Dort sollten Sie auch alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit. Am besten, Sie lassen wertvolle Gegenstände zu Hause.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen. Auf diese Weise kann man den meisten Taschendieben das Leben sehr schwer machen. Entsprechende Brustaschen, Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

  

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Sambia benötigen Sie einen mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Reise nach Sambia ein Visum. Das Touristenvisum wird gebührenpflichtig bei der Einreise am Flughafen oder an den Landesgrenzen erteilt. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) beträgt für deutsche Staatsangehörige 50 US$ (Stand 1.8.12). Für mehrfache Einreise (Double/Multiple Entry) fallen Visagebühren in Höhe von 80 US$ (Stand 1.8.12) an. Die Gebühren sind in US-Dollar in bar zu entrichten. Wechselgeld ist nur bedingt vorhanden.

Ausreisegebühr:

Seit dem 1.Oktober 2012 verlangt Sambia von jedem Reisenden der das Land verlässt eine sogenannte Ausreisegebühr. Diese Gebühr ist vor Ort in bar und in der Landeswährung Sambesische Kwacha zu entrichten. Die Ausreisegebühr beträgt für Domestikflüge 28.000 Kwacha p.P. (ca. 5 €) bzw. internationale Flüge 56.000 Kwacha p.P. (ca. 10 €).

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen, da Sie auf Safari oft keinen Zugang zu Apotheken haben. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine Impfbescheinigung einer gültigen Gelbfieberimpfung für die Weiter- oder Rückreise via Südafrika ist nun nicht mehr nötig. Ebenfalls besteht das Risiko einer Cholera Infektion in einzelnen Abschnitten. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen.

Malariaschutz ist das ganze Jahr über in Sambia erforderlich. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (z.B. No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite oder Anti Brumm Forte. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, unter dem Moskitonetz schlafen.

Wasser aus der Leitung sollte generell entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Der Verzehr von Milchprodukten und gut durchgebratenen bzw. –gekochten Fleischgerichten ist unbedenklich. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten, ungeschältem Gemüse und Mayonnaise sollte vermieden werden. Des Weiteren besteht hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die Küche Sambias ist reichhaltig und gut, aber keine ausgefeilte Spezialitätenküche. Gern wird gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt (ein Afrikaans-Ausdruck). Das Fleisch ist meist von sehr guter Qualität. Kartoffeln und Reis werden häufig gegessen, Nudeln etwas seltener. An den großen sambischen Seen kommen Sie in den Genuss von frischem Fisch. Traditionelle Gerichte wie Nshima bzw. Shuma (Maisbrei), getrocknete Kapentafische aus dem Karibasee und geröstete Mopanewürmer werden manchmal als einheimische Spezialitäten in Lodges und Hotels angeboten. Biltong ist ein getrocknetes Wild- oder Rindfleisch, das als Zwischenmahlzeit sehr beliebt ist und eine Spezialität des südlichen Afrikas darstellt. Vereinzelt werden das schmackhafte Krokodilfleisch und Wildgerichte wie Impala Stew, Büffelbraten, Elen- und Zebrasteak angeboten. Bekannte Getränke sind der erfrischende, alkoholfreie Rock Shandy, die einheimischen Biersorten Castle, Mosi und Rhino sowie der süße Amarula Likör.

Fotografie und Film
Sambia bietet traumhafte Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und Einblicken in interessante Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln bei der Fotopirsch. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Feiner Staub, Feuchtigkeit oder starke Hitzeeinwirkungen sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor Umwelteinwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien/-akkus und Speicherkarten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 bis 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

Bekleidung
Leichte, atmungsaktive Kleidung, die gut waschbar sein sollte, ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die kühlere Zeit von Mitte April bis August sowie für die Morgen- und Abendstunden sollte man jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitnehmen. Ein Regenmantel, gutes Schuhwerk, eine gute Sonnenbrille und ein Sonnenhut sind unbedingt erforderlich. Lange Kleidung und hohe Schuhe schützen vor Insektenstichen. In den Safari-Lodges sollte man abends nicht allzu sportliche Kleidung tragen. In den großen Hotels ist abends etwas feinere Kleidung erwünscht.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung Sambias ist der Sambische Kwacha. US-Dollar ist die praktischste und beliebteste Währung. Bitte achten Sie darauf, dass es neue Noten sind, mit großen „Kopf“. Der Euro hat sich in Sambia noch nicht überall durchgesetzt, wird jedoch von vielen Banken und Wechselstuben inzwischen anerkannt. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. Tauschen Sie wegen des besseren Wechselkurses erst vor Ort in die Landeswährung.

Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich.

Wenn Sie planen, an den Victoria-Fällen an optionalen Aktivitäten teilzunehmen, können Sie diese in US-Dollar bezahlen. Bei Zahlung per Kreditkarte wird häufig ein Aufschlag von 3 bis 5 % erhoben.

Stromversorgung
Die Spannung in Sambia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist (britischer Stecker). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird abends nur für wenige Stunden ein Generator eingesetzt. Zum Aufladen von Akkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sambia ist 00260, von Sambia nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Sambia gibt es Telefonkarten, mit denen Ferngespräche weitaus preiswerter geführt werden können, als vom Hotel aus. Für Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr wählen Sie die 999.

Telefonieren über einen deutschen Mobilfunkanbieter ist in Sambia nur stellenweise möglich. Jedoch kann für einen Gegenwert von unter 1 € eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erworben werden, so dass nach dem Prepaid-System nach Deutschland telefoniert werden kann bzw. Sie aus Deutschland angerufen werden können. Der Versand/Empfang von SMS-/Textnachrichten nach/aus Deutschland ist nur eingeschränkt möglich.

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

 

Sambia.eu

Sambia.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Sambia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Sambia.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Sambia.eu einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf dieses Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Malawi

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Malawi grenzt im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Südwesten an Mosambik und im Norden und Nordwesten an Sambia. Die Landesfläche umfasst etwa 118.484 km², davon 31% Wald- und Buschland, 25% Wasserfläche, 20% Ackerland, 15% Wiesen und Weiden. Malawi liegt nahezu vollständig im Bereich des ostafrikanischen Grabenbruchsystems. Die Landschaftsgestalt wird von Hochflächen, die von einzelnen Inselbergen überragt werden, weiten Ebenen und dem Malawisee bestimmt. Die nördliche Region ist bergig und die höchsten Gipfel steigen hier bis zu 3000 m über den Meeresspiegel an. Mit einer Fläche von etwa 29.600 km², 570 km Länge und einer Breite bis zu 80 km ist der Malawisee der größte See Malawis und zugleich das drittgrößte Binnengewässer Afrikas. Er gehört überwiegend zum malawischen Staatsgebiet und bildet die östliche Grenze zu Tansania und Mosambik. Südlich des Sees setzt sich der Grabenbruch fort. Das aus einer Ebene mit grünen Teeplantagen herausragende Mulanje-Massiv bildet die höchste Erhebung des Landes, der höchste Berg ist der Sapitwa mit 3.002 m Höhe. Im Norden liegen die Nyika- und die Viphya-Hochebene. Die zentrale Region wird landwirtschaftlich genutzt. Sie besteht zum großen Teil aus einer 1.000 m hohen Ebene. Flachland herrscht in der südlichen Region vor, im Süden des Malawi-Sees erstreckt sich die Zomba-Hochebene und im Südosten befindet sich das Mulanje-Gebirgsmassiv.

Klima
Das angenehme, subtropische Klima wird durch die Lage Malawis in den wechselfeuchten Tropen bestimmt und teilt sich in vier Jahreszeiten. Die kühle Saison liegt zwischen Mai und Mitte August. Zwischen Mitte August und November wird es heiß. In der Regenzeit zwischen November und April kann die Luftfeuchtigkeit in den Morgenstunden fast 100% betragen.

Am Malawisee ist es am wärmsten, jedoch weht meistens ein erfrischender Wind. Die durchschnittlichen Temperaturen in Malawi schwanken zwischen 14 und 24°C von November bis April und zwischen 19 und 32°C von Mai bis Oktober. Der Juli ist der kühlste Monat. Die Nächte können kalt sein, besonders im Bergland. Die beste Reisezeit ist die angenehm kühle Trockenzeit von Mai bis September. Diese ist für Tierbeobachtungen gut geeignet. In der wärmeren Regenzeit wirkt Malawi durch die sprießenden Pflanzen grüner. Eine gute Kombination aus beiden findet man in den Monaten Mai und Juni.

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Malawi um eine Stunde voraus.

Politik und Gesellschaft
Malawi ist seit 1966 eine Präsidialrepublik, die im Commonwealth vertreten ist. Die aktuelle Verfassung ist seit 1995 in Kraft. Malawi ist seit dem 6. Juli 1964 von Großbritannien unabhängig. Seit dem 24. Mai 2004 übernimmt Bingu wa Mutharika die Rolle des Regierungschefs und Staatsoberhauptes. In Malawi sind 15,44 Mio. Einwohner in insgesamt 28 Distrikten zuhause. Mit 130 Einwohnern pro km² gehört Malawi zu den am dichtesten bevölkerten Ländern Afrikas. Neben Englisch ist Chichewa, die Muttersprache über der Hälfte der Bevölkerung, Amtssprache. Außerdem werden regional Chinyanja, Chiyao, Chitumbuka, Chisena, Chilomwe, Chitonga und andere Sprachen gesprochen.

Sicherheit
Seitens des Auswärtigen Amts gibt es derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise für Malawi. Trotzdem verzeichnet das Land eine angestiegene Kriminalität mit vermehrten Diebstählen. Die gilt insbesondere für die Stadt Zomba, aber auch für Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und die Touristenziele am Malawisee. Wir möchten Sie bitten, folgende Hinweise aufmerksam durchzulesen, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen:

- Reisenden wird empfohlen, abendliche Spaziergänge, Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit und Nachtfahrten, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen zu vermeiden

- Autofenster und –türen sollten immer verriegelt sein, da Diebe stehende Fahrzeuge an Ampeln und Kreuzungen ins Visier nehmen

- Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht, dagegen privat betriebene Minibusse und die sog. "Stagecoaches" - Busse, die für Überlandfahrten eingesetzt werden und deren Sicherheitsstandards sowie die Fahrweise der Busfahrer bedenklich sind

- Vorsicht ist auch vor sogenannten „tour-guides“ geboten, die ihre fälschlichen Dienste als Reiseleiter anbieten

- Von Dezember bis April ist Regenzeit, was das Fortkommen auf den z.T. ungeteerten Straßen erschweren kann. Meist ist der Süden des Landes betroffen, bei Fahrten auf unbefestigten Straßen in der Regenzeit sollten unbedingt vorher Informationen zum Straßenzustand eingeholt werden

- Es wird geraten, jederzeit eine Kopie des Reisepasses und ggf. der gültigen malawischen Aufenthaltsgenehmigung bei sich zu führen, um für den Fall einer Personenkontrolle durch die malawische Einwanderungsbehörde gerüstet zu sein

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Sie benötigen einen Reisepass, der noch 6 Monate nach der Ausreise gültig sein muss.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Malawi ein Visum. Das Visum sollte vor der Einreise bei der malawischen Botschaft in Berlin beantragt werden.

Embassy of the republic of Malawi

Westfälische Strasse 86

10709, Berlin

Tel: + 49(0)308431540

malawiberlin@aol.com

Weitere Informationen sowie Visum-Antrag: www.malawiembassy.de/content/?lang=en&pid=3#13

Folgende Visa werden ausgestellt:

Transit-Visum, sieben Tage gültig: 65 €

Visum zur einmaligen Einreise (Single-Entry-Visum), drei Monate gültig: 90 €

Visum zur mehrmaligen Einreise (Multiple-Entry-Visum), sechs Monate gültig: 200 €

Das Visum kann frühestens 50 Tage vor Einreise beantragt werden. Spätestens am letzten Gültigkeitstag des Visums muss die Ausreise erfolgen.

Ein elektronisches System zur Visaerteilung und Bezahlung wird vorbereitet. Zu einer Reihe wichtiger Einzelfragen im Zusammenhang mit der Einführung der Visumspflicht liegen noch keine schriftlichen Informationen vor. Reisenden wird empfohlen, sich direkt an die malawische Botschaft in Berlin zu wenden:

Visa-Angelegenheiten werden von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr bearbeitet.

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners empfehlen:

Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG

Büro Berlin

Agricolastr. 24

10555 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 – 31 01 16 – 0

Weitere Informationen finden Sie hier: www.visum.de

Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie den Visa Dienst nutzen, denn dann lassen wir Ihnen das DIAMIR-Auftragsformular zukommen. Damit erhalten Sie einen vergünstigten Preis für die Ausstellungsgebühren. Visa- und sonstige Konsulargebühren sowie Versandkosten sind von der Vergünstigung nicht betroffen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung bei sich führen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).

Visaangaben ohne Gewähr

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, die Ihre Reise in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte, setzen Sie bitte am ersten Urlaubstag die Reiseleitung in Kenntnis. Dies ist sehr wichtig und liegt in Ihrem Interesse, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen geholfen werden kann.

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt außerdem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B, eventuell Meningokokken-Meningitis. Bei häufigeren oder längeren Reisen im Land unter einfachen Bedingungen ist eine Typhus-Impfung sinnvoll. Die vorbeugende Impfung gegen Tollwut wird bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Buschwanderungen, Jogging, Hundebesitzer u.a.) empfohlen.

Malaria-Risiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen, insbesondere in der Nähe des Malawisees. Unbehandelt kann insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Malawi) bei nicht-immunen Europäern tödlich verlaufen. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Prophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Zusätzlich wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckte, helle Kleidung zu tragen, in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen und unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Aids ist im Land leider weit verbreitet und sexuelle Kontakte mit Einheimischen, Berührungen mit unsauberen Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen bergen ein hohes Risiko. Zudem besteht die Gefahr eines Cholera-Ausbruchs, nicht zuletzt bedingt durch die schlechten sanitären Verhältnisse in den dicht besiedelten Slumbezirken Lilongwes. Weitere Infektionskrankheiten sind die bakterielle Hirnhautentzündung Meningitis und die Schlafkrankheit,  durch einen Stich der Tsetse-Fliegen ausgelöst.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Verwenden Sie kein Leitungswasser zum Trinken, Abwaschen oder Zähneputzen, sondern nur Flaschenwasser oder im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Eine regelmäßige Händedesinfektion und die Verwendung von Einmalhandtüchern schützen Sie vor Infektionen.

Die medizinische Versorgung in Malawi ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Zudem sollte eine individuelle Reiseapotheke mitgenommen werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Das Speiseangebot in Malawi ist sehr schlicht gehalten. Beinahe überall wird Nsima, ein Brei aus Maismehl, gereicht. Der Brei wird üblicherweise mit der rechten Hand gegessen, da die linke Hand für hygienische Aufgaben reserviert ist. In Restaurants wird dafür eine Schüssel mit warmem Wasser und Seife zum Händereinigen gereicht. Zum Nsima können Sie zwischen Hühnern, Rind oder Fisch und verschiedenem Gemüse wie Bohnen oder Kraut wählen. In Restaurants werden bevorzugt auch Kartoffeln, Reis oder Omelett angeboten. Trinkwasser in Flaschen ist fast überall erhältlich. Ein einheimisches Getränk ist Mahewu (auch: Maheu). Es hat eine Farbe und Konsistenz wie Trinkjoghurt und wird aus Maismehl hergestellt, weshalb es etwas körnig ist. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten Sie nichts Ungekochtes oder Ungeschältes zu sich nehmen und darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten ist und Eier sowie Milchprodukte frisch sind. 

Fotografie und Film
Die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren bieten die Monate von Ende der Regenzeit bis in den August. Ein UV Filter ist empfehlenswert für Aufnahmen von Sonnenuntergängen oder Teleaufnahmen. Portraits gelingen am Besten mit Blitzlicht. Die schönsten Aufnahmen entstehen jedoch morgens oder spät nachmittags, wenn die schräg stehende Sonne alles in ein sanftes Licht taucht. Ausreichend Filmmaterial, Ersatzbatterien und Speichermedien ersparen Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Ferner sollten Sie an entsprechenden Staub- und Hitzeschutz für die Fotoausrüstung denken. Beachten Sie, dass das Fotografieren öffentlicher Einrichtungen wie Häfen, Bahnhöfe, Flughäfen, Regierungssitze sowie aller militärischen Fahrzeuge und Personen verboten ist. Im Zweifelsfalle sollten Sie immer um Erlaubnis fragen. Verhalten Sie sich rücksichtsvoll bei Fotoaufnahmen von Menschen und bitten Sie immer höflich um Erlaubnis.

Bekleidung
Generell ist in den Tropen angenehme Baumwollbekleidung angebracht. Für Safaris empfehlen wir naturfarbene, legere Kleidung und bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Am Strand des Malawisees sind bequeme Freizeitkleidung und Sandalen üblich. Auf alle Fälle sollten Sie neben der leichten Sommerkleidung auch einen wärmenden Pullover und eine Jacke für die kühlen Nächte und Morgenstunden einpacken. Regenschutz, Badesachen und Sonnenhut gehören ins Gepäck. In den Städten oder auf dem Land bilden nackte Frauenbeine eher einen ungewohnten Anblick. Shorts und Miniröcke sind in Malawi nicht üblich. Daher ist es geschickter, in der Öffentlichkeit jenseits von Strand und Safari knielange Hosen oder weite Röcke und Kleider zu tragen.

 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Malawi ist die Landeswährung Malawi Kwacha (MWK), unterteilt in 100 Tambala. US-Dollar, britische Pfund und südafrikanische Rand können ohne Probleme bei Tauschbüros und Banken in die Landeswährung gewechselt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Rand in bar. In den großen Hotels und Restaurants der Hauptstadt werden die bekanntesten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, Diners Club und American Express angenommen (meist jedoch mit einem hohen Aufschlag von 5 bis 10%). In der Stanbic und National Bank und in einigen Wechselstuben kann mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden.

Stromversorgung
220/240 Volt Wechselstrom (englische 3-Pol-Stecker werden benötigt; Adapter mitbringen). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird nur in den Abendstunden ein Generator angeschaltet. Zum Aufladen von Video- und Fotoakkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Für Gespräche von Europa nach Malawi lautet die Länderkennung 00265. Es gilt landesweit die Ortsvorwahl „01“ vor der sechsstelligen Teilnehmernummer (bei Auslandsgesprächen die Null weglassen). Sie empfangen in Malawi mit dem deutschen D1 und D2-Netz, E-Plus und O² in allen größeren Ortschaften. 

Literatur über Malawi

Literatur über Malawi


Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

Chichewa für Malawi – Wort for Wort. Kauderwelsch von Susanne Jordan, Helmut Jordan, und Niklas Gebert (Broschiert - Mai 2007)

Bradt Travel Guide Malawi (Taschenbuch) von Philip Briggs

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

 

 

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

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