• Ile de Goree
  • Bonjour Monsieur
  • Bus vor Baum
  • Untwergs im Land
  • Au dem Senegalfluss
  • Im Niokolo Koba Nationalpark

Senegal • Gambia

 

Land zwischen zwei Flüssen

14 Tage Natur- und Kulturrundreise

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2240 EUR   drucken
Tourcode SENGAM   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
   
 
 
 
 

Sie waren bisher noch nicht in Westafrika unterwegs, planen aber schon lange in diese Region zu reisen? Dann haben Sie hier eine abwechslungsreiche und überaus vielschichtige Einstiegstour gefunden. In kaum einer anderen Reise sind so viele UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten mit einzigartigen Tierbeobachtungen und aktivem „Erfahren“ der einzelnen Höhepunkte gepaart – ob nun mit der Piroge, per Fahrrad oder zu Fuß. Von Dakar fahren Sie entlang des Atlantiks durch die Küstenwüste Lompoul, bekannt durch die Rallye Paris-Dakar, zur Lagunenstadt Saint Louis, auch als „afrikanisches Venedig“ bekannt. Einzigartig ist der Nationalpark von Djoudj (UNESCO), Vogelparadies und Nistplatz für unzählige Pelikane und Flamingos. Weiter geht es in Richtung Süden nach Gambia an den gleichnamigen Fluss, wo Sie mit dem Boot in eine fast unberührte Tier- und Pflanzenwelt vordringen. Über Banjul, der Hauptstadt Gambias mit seinen quirligen Märkten, gelangen Sie in das reizvolle Sine-Saloum-Delta (UNESCO). Die vielen kleinen Flussarme, Fischerdörfer und Inseln entdecken Sie mit dem Fahrrad und per Boot. Tanken Sie zum Abschluss noch ein wenig Sonne und erholen Sie sich in einem kleinen Strandhotel.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Perfekte Einsteigertour nach Westafrika

  • Koloniale Altstadt von Saint Louis (UNESCO)

  • Ile de Goree: Sklavenmuseum (UNESCO)

  • Tierparadies Djoudj-Nationalpark (UNESCO)

  • Pirogenfahrt durch das Sine-Saloum-Flussdelta

  • James Island – Schauplatz des Sklavenhandels (UNESCO)

  • Baden und Entspannen an der Petite Cote

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft

Ankunft am Abend in Dakar. Empfang und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Dakar – Ile de Goree – Dakar (F/M)

2. Tag: Dakar – Ile de Goree – Dakar (F/M) 1

Am Vormittag Besuch der Ile de Goree, wo Sie das Haus der Sklaven sowie die Kirche St. Charles besichtigen. Auf einer Stadtrundfahrt erfahren Sie am Nachmittag Wissenswertes über die Stadt, bevor Sie eine Galerie besuchen, in welcher Kunstwerke aus 20 afrikanischen Ländern ausgestellt sind. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Dakar – Lac Rose – Lompoul (F/A)

3. Tag: Dakar – Lac Rose – Lompoul (F/A) 1

Im Lac Rose können Sie ein Bad nehmen oder den Einheimischen beim Abbau des Salzes zuschauen. Unterwegs besuchen Sie ein Peul-Dorf und lernen den Alltag der Einheimischen kennen. Anschließend fahren Sie weiter in die küstennahe Wüste nach Lompoul, wo Sie die Nacht unter den Sternen verbringen. Übernachtung im Beduinenzelt. (Fahrzeit: ca. 2h, ca. 150 km)

4. Tag: Lompoul – Saint- Louis (F/A)

4. Tag: Lompoul – Saint- Louis (F/A) 1

Vormittags fahren Sie weiter nach Saint-Louis, der ehemaligen Hauptstadt Französisch-Westafrika. Das Wahrzeichen der Stadt ist die lange von Gustav Eifel entworfene Brücke „Pont Faidherbe" (UNESCO), die die Stadt mit dem Festland verbindet. Während einer Droschkenfahrt erkunden Sie das Fischerviertel auf der 25 km langen Landzunge von Barbarie und besuchen das Port-Museum. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 1-2h, ca. 100 km)

5. Tag: Saint Louis – Djoudj-Nationalpark (F/A)

5. Tag: Saint Louis – Djoudj-Nationalpark (F/A) 1

Am Vormittag fahren Sie in einer Piroge durch das drittgrößte Vogelreservat der Welt, den Djoudj-Nationalpark. Hunderte von Pelikanen, aber auch Süßwasserkrokodile und andere Tiere können Sie hier beobachten. Anschließend fahren Sie zurück nach Saint Louis. Sie haben Zeit für eine ausgiebige Strandwanderung oder einen Bummel durch die Gassen der kolonialen Altstadt. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Saint-Louis – Touba – Kaolack (F/M/A)

6. Tag: Saint-Louis – Touba – Kaolack (F/M/A) 1

Am Morgen fahren Sie in die Heilige Stadt der Sufibruderschaft der Mouriden nach Touba und besuchen die große Moschee. Die am schnellsten wachsende Stadt Afrikas gilt als Zentrum eines weltweiten Händlernetzwerkes. Weiterfahrt nach Kaolack und, sofern noch Zeit bleibt, Besuch des lokalen Marktes. Übernachtung im Relais de Kaolack.

7. Tag: Kaolack – Tendaba (F/A)

7. Tag: Kaolack – Tendaba (F/A) 1

Heute geht es weiter nach Gambia. Das kleine Land wird vollständig vom Senegal umschlossen und wurde von Großbritannien kolonisiert. Bei Farafeni überqueren Sie den gleichnamigen Fluss und erreichen kurze Zeit später Tendaba. Nach dem Mittag brechen Sie zu einer Bootsfahrt zu den Mangrovenwäldern auf, um die artenreiche Tierwelt der Region kennenzulernen. Übernachtung in einfacher Hütte im Tendaba Camp. (Fahrzeit: ca. 3h, ca. 150 km)

8. Tag: Tendaba – Kiang West NP – Banjul (F/A)

8. Tag: Tendaba – Kiang West NP – Banjul (F/A) 1

Auf Ihrem Weg nach Banjul unternehmen Sie eine Pirschfahrt im Kiang-West-Nationalpark, in welchem Sie mit etwas Glück Vögel, Krokodile und verschiedene Säugetiere beobachten können. Unterwegs halten Sie in verschiedenen Dörfern, um einen Einblick in das Leben der Bevölkerung zu erhalten. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 8h, ca. 200 km)

9. Tag: Banjul – Makasutu – Banjul (F/A)

9. Tag: Banjul – Makasutu – Banjul (F/A) 1

Am Morgen Besuch des heiligen Waldes von Makasutu, einem fantastischen Naturreservat mit fünf verschiedenen tropischen Ökosystemen. Bei einer Kanufahrt und einem Spaziergang haben Sie die Gelegenheit die Einheimischen bei Ihrer alltäglichen Arbeit näher kennenzulernen. Am Nachmittag kehren Sie nach Banjul zurück und lernen auf einer Stadtrundfahrt die Hauptstadt kennen. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Banjul – James Island – Juffureh – Toubacouta (F/A)

10. Tag: Banjul – James Island – Juffureh – Toubacouta (F/A) 1

Sie setzen mit der Fähre über die breite Mündung des Gambia-Flusses nach Bara über und fahren mit dem Boot weiter nach Kunta Kinteh (James Island). Die Insel diente lange Jahre als Verschiffungssort der Sklaven in die Neue Welt und ist heute UNESCO Weltkulturerbe. Am Nachmittag, nach der Ankunft in Toubacouta, erkunden Sie diese hübsche kleine Stadt am Sine-Saloum-Fluss sowie deren Umgebung mit dem Fahrrad. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Toubacouta – Saly (F/A)

11. Tag: Toubacouta – Saly (F/A) 1

Mit einer Piroge fahren Sie nach Sipo, einem kleinen Dorf inmitten des Deltas des Sine-Saloum-Flusses. Sie besichtigen das Dorf und lernen dessen Königin kennen. Am Nachmittag Weiterfahrt an die Petite Côte, wo Sie Ihr Strandhotel beziehen. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Saly (F/A)

12. Tag: Saly (F/A) 1

Der Tag steht Ihnen für eigenen Erkundungen zur freien Verfügung. Optional können Sie u.a. Joal-Fadiout – das schönste Dorf des Landes – besuchen oder lassen Sie die letzten Tage Revue passieren und entspannen Sie am Strand. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Saly – Rückreise (F)

Am Nachmittag Transfer zum Flughafen in Dakar und Rückreise nach Deutschland.

14. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
15.10.2017 28.10.2017 2350 EUR Anfragen
19.11.2017 02.12.2017 2240 EUR Anfragen
17.12.2017 30.12.2017 2690 EUR Anfragen
14.01.2018 27.01.2018 2240 EUR Anfragen
11.02.2018 24.02.2018 2240 EUR Anfragen
25.03.2018 07.04.2018 2240 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 2190 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 290 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Air France in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung bis Tag 11
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Kanufahrt im Makasutu-Naturreservat
  • Bootsfahrt auf dem Gambia-Fluss
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 10 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Hütte im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 2×M, 10×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 2190 EUR zzgl. Flug, Täglich (Oktober-April), ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Senegal

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Der Senegal ist ein landschaftlich und kulturell faszinierendes Land, gelegen an der Westküste Afrikas. Im Landesinneren umschließt es vollständig den Gambia, im Norden grenzt der Senegal an Mauretanien, im Osten an Mali und im Süden an Guinea sowie an Guinea-Bissau. Die Landschaft des Senegal ist auffällig flach, der größte Teil des Landes liegt unter 100 m Höhe. Eine Senke, die zur Atlantikküste sanft abfällt, umfasst etwa 80 Prozent des Landes, nur die Fouta-Djalon-Ausläufer im Südwesten und die Bambouk-Berge im Flussgebiet des Falémé an der malischen Grenze bilden die Ausnahme. Im Norden, südlich des Senegalbeckens, liegt die karge Fouta Ferlo, eine trockene Sahel-Ebene mit spärlicher Vegetation. Die Präsidialrepublik Senegal hat eine Größe von ca. 196.722 km² und eine Einwohnerzahl von ca. 12.643.799 (Schätzung 2011).

Klima
Der Norden des Senegal ist vom trockenen und heißen Wüstenklima der Sahelzone geprägt. Die heißesten Monate liegen zwischen August und Oktober. In dieser Zeit steigt die durchschnittliche Temperatur am Tag nicht selten auf über 30° C an. Die Nacht verschafft nur wenig Abkühlung, mit Werten um die 25° C. Im Winter ist das Wetter im nördlichen Senegal mit 25° C Durchschnittstemperatur am Tag etwas angenehmer. Nachts ist es dann immer noch recht mild, mit Temperaturen um die 18° C. Zwischen November und März weht hier der trockene und heiße Wüstenwind Harmattan aus der Sahara. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, im Nordsenegal ist sie allerdings nicht sehr ausgeprägt. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt hier durchschnittlich bei 500 mm. Dennoch ist das beste Reisewetter für den Norden und den Nordosten des Senegal in den Wintermonaten zwischen Dezember und Mai. Dann ist die Hitze der Wüste nicht ganz so drückend wie in den übrigen Monaten und man entgeht dem Harmattan. Das Klima im Süden des Senegal ist tropisch heiß und feucht. Der heißeste Monat ist hier mit Temperaturen um die 40° C der April. Am kühlsten wird es im Dezember und im Januar, dann kann die Temperatur sogar tagsüber auf 17° C absinken. Die Regenzeit ist in der südlichen Landeshälfte viel stärker ausgeprägt als im Norden. Die jährliche Niederschlagsmenge ist hier mit 1500 mm ungefähr dreimal so groß. Auch im Süden regnet es fast ausschließlich zwischen den Monaten Juni und Oktober. Verantwortlich für die zum Teil recht heftigen Regenfälle ist der Südwestmonsun, der diese Gegend in den Sommermonaten heimsucht. Die Luftfeuchtigkeit liegt während der Regenzeit bei bis zu 95 %. Das beste Reisewetter im Süden des Senegal ist in den trockenen und kühleren Monaten zwischen Dezember und März.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es im Senegal also 10 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges daher um 2 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -1 Stunde.

Politik und Gesellschaft
Der Senegal zeichnet sich (seit der neuen Verfassung) durch rechtsstaatliche und demokratische Strukturen aus, grundlegende Freiheitsrechte, insbesondere Religions-, Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit, sind gewährleistet.
Die Bevölkerung zählt 11.759.000 Menschen, davon sind etwa 58 Prozent unter 20 Jahre alt. Das Bevölkerungswachstum beträgt jährlich etwa 2,01 Prozent.Senegal ist ein islamisch dominiertes Land: Zwischen 90% und 94% der Bewohner des Landes bekennen sich zur sunnitischen Strömung des Islams.

Sicherheit
Der Senegal ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseland mit landesweit niedriger Kriminalitätsrate. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.   Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

   -       Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.
 -       Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
 -       Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.
-       Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.
  
Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Wirtschaft
Die Wirtschaft Madagaskars ist gegenwärtig durch Reformen gekennzeichnet. Der Staat investiert vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit, ländliche Entwicklung, Straßen, Häfen, Flughäfen und Energieversorgung.Das Wirtschaftswachstum basiert auf der Textil- und Garnelenproduktion sowie auf dem Tourismus. Die Hauptexportprodukte sind Kaffee, Fischereiprodukte, Vanille, Gewürznelken und Zucker sowie Bergbauprodukte. Importiert werden Nahrungsmittel, Investitionsgüter, Konsumgüter und Erdöl.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise in den Senegal benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate über die geplante Ankunft hinaus gültig sein muss. Deutsche und österreichische Staatsangehörige benötigen aktuell kein Visum; dieses wird bei Einreise erteilt. Schweizer Staatsangehörige hingegeben benötigen zur Einreise ein Visum. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird nicht verlangt.

Botschaft der Republik Senegal in Deutschland 
Dessauerstr 28/29
D-10963 Berlin 

Tel: +49 30 / 85 62 19-0
Fax:+49 30 / 85 62 19-21

http://www.botschaft-senegal.de

Honorarkonsulat vom Senegal in Österreich
Kohlmarkt 3/8
A - 1010 Wien

Tel: +43 15 12 85 76
Fax: +43 15 12 85 76

Botschaft vom Senegal in der Schweiz
Eigerstrasse 60
3007 Berne (Bern)
CH – Schweiz

Tel: +41 31 952 57 07
Fax: +41 31 952 57 08


Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. 


Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Einige kleine Tipps

- Ihre Urlaubsbekleidung sollte locker und luftig, den örtlichen Temperaturen angepasst, sein. Bei Besuchen in Kirchen bspw. sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. 

- Trinkgeld gibt man in Restaurants gibt man zwischen 10 und 15 Prozent des Rechnungsbetrages. Trinkgeld erhalten auch Taxifahrer, örtliche Führer, Ihr Reiseleiter und Busfahrer. Obwohl Trinkgeld immer eine Belohnung für gut getane Arbeit sein sollte, leben doch viele Fahrer, Führer und Köche und deren Familien gerade davon, da die offiziellen Löhne oft sehr niedrig sind.


 

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der zum Teil sehr hohen Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
Es besteht ganzjährig ein Malariarisiko im gesamten Land. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Impfungen
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist nur bei Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bitte überprüfen Sie, ob Sie gegen Diphtherie, Hepatitis A; Polio und Tetanus geimpft sind oder lassen Sie den Impfschutz gegebenenfalls wieder auffrischen. Bei Aufenthalten über 4 Wochen wird außerdem auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

-       CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

-       Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

-       Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Speisen wählen. Ein typisches Fast-food-Gericht ist Chawarma, Fladenbrot gefüllt mit Hammelfleisch, Zwiebeln und Tomaten. Dazu getrunken wird würziger, stark gesüßter Tee. Das Nationalgericht Ceebu Jen, sprich Fisch mit Reis ist fast überall erhältlich. Ein wenig mehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht minder geschmackvoll ist Mafé, eine Art Rindergulasch mit Erdnusssoße. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, probieren Sie mal frischen Palmenwein. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gern weiter.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel "Cook it, peel it or forget it" (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt - die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

 


Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Senegal ist der CFA-Franc, unterteilt in 100 Centimes. Für 1 Euro erhalten Sie ca. 655,87 CFA (Stand Januar 2013). Es ist problemlos möglich im Senegal  Euro oder Dollar umzutauschen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Kreditkarten werden allerdings nur in größeren Hotels und Restaurants akzeptiert und sollten wegen der Missbrauchsgefahr auch nur dort benutzt werden. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung im Senegal beträgt 230 Volt und es wird ein Adapter benötigt (französische Stecker).

Telefonieren, Internet
Der Senegal verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Überall gibt es auch Kartentelefone. Inzwischen gibt es auch an einigen Orten Internetzugänge.

Literatur über Senegal

Literatur über Senegal

Literatur über Senegal
Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über den Senegal. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer
Baur, Thomas: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Handbuch für individuelles Entdecken, Reise Know-How Verlag Rump, 2011

Kane, Katharina: The Gambia and Senegal, Lonely Planet Publications, 2009

Reiseberichte
Lienemann, Rainer: Weisheit im Buschtaxi - Reiseimpressionen aus dem Senegal, Books on Demand, 2009 

Romane
Nayan, Nina: Im Senegal - die afrikanische Variante des Glücks, Wiesenburg, 2008

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

 

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA - "Langsam, langsam!" wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

 

Gambia

Allgemeines

Geografie
Der Gambia ist ein landschaftlich und kulturell faszinierendes Land, gelegen an der Westküste Afrikas. Die Präsidialrepublik ist ca. 11.295 km² groß und hatte im Mai 2012 ca. 1.700.584 Einwohner. Die ungefähr 740 Kilometer lange Grenze folgt auf einer Länge von etwa 480 km sowie einer Breite von 10 bis 50 km dem Verlauf des Gambia-Flusses. Abgesehen vom Küstenabschnitt ist Gambia vom zwanzigmal größeren Senegal umschlossen. Häufig wird das Land als eine Enklave bezeichnet, was aber nach der Definition inkorrekt ist. Der ungewöhnliche Grenzverlauf Gambias ergibt sich aus der Tatsache, dass dies die Reichweite der Kanonen der britischen Schiffe auf dem schiffbaren Teil des Flusses war.

Klima
Das Klima ist tropisch mit einer ausgeprägten Regenzeit und Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von November bis Mai. Sie ist beeinflusst vom trockenen Nordost-Wind aus der Sahara, genannt Harmattan. Die Durchschnittstemperaturen steigen dabei auf Werte zwischen 21 und 27 Grad Celsius an, wobei Spitzenwerte bis über 40 °C erreicht werden können. Die relative Luftfeuchtigkeit bleibt im Bereich zwischen 30 und 60 Prozent.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es im Gambia also 10 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges daher um 2 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -1 Stunde. 

Sicherheit
Der Gambia ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseland mit landesweit niedriger Kriminalitätsrate. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Gambia benötigen deutsche Staatsangehörige einen mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen Reisepass. Deutsche Staatsangehörige benötigen aktuell kein Visum; dieses wird bei Einreise erteilt. Österreichische und Schweizerische Staatsangehörige hingegeben benötigen zur Einreise ein Visum. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist nur bei Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten vorgeschrieben.

Botschaft der Republik Gambia in Deutschland (Sitz in Brüssel)

126, Ave. Franklin Roosevelt
B-1050 Brüssel

+32 26 40 10 49
+32 26 46 32 77

Honorarkonsulat von Gambia in Österreich

Wagner-Schönkirch-Gasse 9
A - 1232 Wien

+43 16 16 73 95
+43 16 16 05 34

gambia@oan.at

Konsulat von Gambia in der Schweiz

Badenerstrasse 16
8021 Zürich

+41 43 3 17 98 87
+41 43 3 17 98 88

info@abulaw.ch

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt. 

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Gesundheit

Gesundheit
Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der zum Teil sehr hohen Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
Es besteht ganzjährig ein Malariarisiko im gesamten Land. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Impfungen
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist nur bei Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bitte überprüfen Sie, ob Sie gegen Diphtherie, Hepatitis A; Polio und Tetanus geimpft sind oder lassen Sie den Impfschutz gegebenenfalls wieder auffrischen. Bei Aufenthalten über 4 Wochen wird außerdem auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Speisen wählen. Ein typisches Gericht ist Domoda, ein Eintopf mit Erdnusssoße, der mit Fleisch und Gemüse zubereitet wird.

Als kleine Zwischenmahlzeit gelten die Fish Cakes, mit Fisch und Gewürzen gefüllte frittierte Teigtaschen. Als Süßspeise gibt es das Chakery, das mit Joghurt zubereitet wird. Neben frischem Obst wird man immer frisch geröstete Erdnüsse bekommen.

FotografieWir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In den großen Städten kann man mittlerweile die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Die Bekleidung sollte locker und luftig, den örtlichen Temperaturen angepasst, sein.

Bei Besuchen in Kirchen bspw. sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Geld, Strom, Telefonieren

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Gambia ist der Dalasi, unterteilt in 100 Butut. Für 1 Euro erhalten Sie ca. 44,9177 GMD (Stand Januar 2013). Es ist problemlos möglich im Gambia  Euro oder Dollar umzutauschen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Kreditkarten werden allerdings nur in größeren Hotels und Restaurants akzeptiert und sollten wegen der Missbrauchsgefahr auch nur dort benutzt werden. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Trinkgeld
In Restaurants gibt man zwischen 10 und 15 Prozent des Rechnungsbetrages. Trinkgeld erhalten auch Taxifahrer, örtliche Führer, Ihr Reiseleiter und Busfahrer. Obwohl Trinkgeld immer eine Belohnung für gut getane Arbeit sein sollte, leben doch viele Fahrer, Führer und Köche und deren Familien gerade davon, da die offiziellen Löhne oft sehr niedrig sind. Planen Sie bitte deshalb für die Besichtigungen und Fahrten in Abhängigkeit von der Größe der Reisegruppe ein entsprechendes Trinkgeld ein. Als nützlich hat sich das Einrichten einer Trinkgeldkasse erwiesen, in welche die Gruppe zu Beginn einzahlt und dann anfallende Trinkgelder in der Gesamtheit durch Reiseleiter/ „Kassenwart“ entrichtet werden. Diese Servicekomponente muss und soll sich natürlich zunächst verdient werden und trägt somit erheblich zur täglichen Motivation der Angestellten und zu einem besseren Service bei. 

Stromversorgung   
Die Spannung im Gambia beträgt 230 Volt und es wird ein Adapter benötigt. Da der häufigste Steckertyp der G-Stecker ist, aber es durchaus auch sein kann, dass in Ihrem Hotel andere Steckertypen verwendet werden, empfiehlt sich die Mitnahme eines Multisteckers. 

Telefonieren
Der Gambia verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Überall gibt es auch Kartentelefone. Inzwischen gibt es auch an einigen Orten Internetzugänge.

 

Literatur über Gambia

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über über den Gambia. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Baur, Thomas: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Handbuch für individuelles Entdecken, Reise Know-How Verlag Rump, 2011

Hupe, Ilona: Gambia – Kleines Urlaubsparadies in Westafrika – Ein Anspruchsvollr Begleiter für Ihre Reise nach Gambia, Hupe Verlag, 2012

Kane, Katharina: The Gambia and Senegal, Lonely Planet Publications, 2009

Müller, Johannes: Der Zauber von Gambia – Asaro Verlag, 2012

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

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Thorsten Doß

Thorsten Doß

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+49 (0)351 31 20 7 - 283

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Telefon:
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Reiseberichte 

 
Thomas Kimmel
22.08.2013
 

 
 

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