• Teranga
  • Robinson lässt grüßen!
  • Frauen in traditioneller Tracht
  • Zeltcamp in der Wüste Lompoul
  • Das Nationalgericht Fisch mit Reis
  • Im Djoudj Nationalpark
  • Ile de Goree

Senegal

 

Grand Tour Senegal

21 Tage Natur- und Kulturrundreise

    
Dauer 21 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2690 EUR   drucken
Tourcode SENCAS   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Erstmalig können Sie auf dieser Reise den gesamten Senegal vom trockenen Norden bis in seinen tropischen Süden bereisen. Erinnert die von wenigen Bäumen geprägte Trockensavanne noch stark an das vergängliche Leben im Sahel, so stehen die Galeriewälder am Casamance-Fluss und die endlosen Reisfelder in der Kornkammer des Südens für Überfluss und Artenvielfalt. Auch die hier lebenden Menschen und ihre Kulturen könnten nicht verschiedener sein. Während die halbnomadischen und muslimischen Peul mit ihren Viehherden auf der ständigen Suche nach Wasser sind, leben die katholisch geprägten Diola im Süden vom Reisanbau. Letztere werden von lokalen Königen regiert, welchen Sie auch einen Besuch abstatten werden. Im Osten des Landes, am Fuße des Fouta Djalons wiederum leben die noch weitestgehend animistisch geprägten Völker der Bedik und Bassari, deren Lebenswelt Sie ebenfalls näher kennenlernen. Am Ende der Reise laden dann die Traumstrände von Cap Skiring, die bis heute noch fast unbekannt sind, zum Spazieren gehen oder Entspannen ein. Es erwartet Sie eine Reise, die an verschiedenen Kulturen, abwechslungsreicher Natur und Historie eine Menge zu bieten hat.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Alle Höhepunkte des Senegal in einer Reise

  • Koloniale Altstadt von Saint- Louis (UNESCO)

  • Ile de Goree: Sklavenmuseum (UNESCO)

  • Tierbeobachtung im Niokolo-Koba-Nationalpark

  • Besuch bei den animistischen Bedik

  • Casamance - ursprüngliches Westafrika

  • Baden an den Traumstränden von Cap Skiring

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft

Abreise in Deutschland und Ankunft in Dakar am Abend. Empfang und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Dakar – Lac Rose (F/A)

2. Tag: Dakar – Lac Rose (F/A) 1

Weiterfahrt am Rande des Regenwaldes zum Lac Rose. Aufgrund des hohen Salzgehaltes scheint der See pinkfarben zu leuchten. In der Nähe besuchen Sie ein Peul-Dorf und werden den Einheimischen beim Abbau des Salzes zuschauen. Optional haben Sie die Gelegenheit einen Ausritt am Strand oder eine Geländewagentour in die Dünen zu unternehmen oder im See zu baden. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 1h, ca. 30 km)

3. Tag: Lac Rose – Lompoul (F/A)

Sie fahren weiter in die Küstenwüste nach Lompoul, wo Sie die Nacht unter den Sternen verbringen. Übernachtung im Beduinenzelt. (Fahrzeit: ca. 2h, ca. 150 km)

4. Tag: Lompoul – Saint- Louis (F/A)

4. Tag: Lompoul – Saint- Louis (F/A) 1

Den Morgen können Sie am See genießen bevor Sie weiter nach Saint-Louis (UNESCO) fahren. Während einer Droschkenfahrt erkunden Sie das Fischerviertel auf der 25 km langen Landzunge von Barbarie und besuchen das Post-Museum. Anschließend haben Sie die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust kennenzulernen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 1-2h, ca. 100 km)

5. Tag: Saint- Louis – Djoudj NP – Saint- Louis (F/A)

5. Tag: Saint- Louis – Djoudj NP – Saint- Louis (F/A) 1

Am Vormittag fahren Sie in einer Piroge durch das drittgrößte Vogelreservat der Welt, den Djoudj-Nationalpark (UNESCO). Anschließend fahren Sie zurück nach Saint-Louis. Sie haben Zeit für eine ausgiebige Strandwanderung oder einen Bummel durch die Gassen der kolonialen Altstadt. Übernachtung im Strandhotel.

6. Tag: Saint- Louis – Touba – Kaolack (F/A)

6. Tag: Saint- Louis – Touba – Kaolack (F/A) 1

Am Morgen fahren Sie in die Heilige Stadt der Sufibruderschaft der Mouriden nach Touba und besuchen die große Moschee. Die am schnellsten wachsende Stadt Afrikas gilt als Zentrum eines weltweiten Händlernetzwerkes. Weiterfahrt nach Kaolack und, sofern noch Zeit bleibt, Besuch des Marktes. Übernachtung Hotel. (Fahrzeit: ca. 5h, ca. 280 km)

7. Tag: Kaolack – Wassadou (F/A)

7. Tag: Kaolack – Wassadou (F/A) 1

Ihre heutige Tagesetappe führt Sie durch die von wenigen Akazien geprägte Trockensavanne und Heimat des Nomadenvolkes Peul. Auf Nahrungssuche ziehen Sie mit Ihren Tierherden durch die Region. Ankunft am frühen Nachmittag in Wassadou in der Nähe des Niokolo-Koba-Nationalparks, wo Sie am Ufer des Gamia-Flusses übernachten werden. Mit etwas Glück können Sie hier Flusspferde in Ihrem natürlichen Umfeld beobachten. Übernachtung in einfacher Hütte im Camp Wassadou. (Fahrzeit: ca. 4h, ca. 370 km).

8. Tag: Wassadou – Mako (F/A)

8. Tag: Wassadou – Mako (F/A) 1

Der heutige Tag ist ganz den Tierbeobachtungen im Niokolo-Koba-Nationalpark gewidmet. Mit ein wenig Glück sichten Sie hier Westafrikanische Schimpansen, Löwen, Afrikanische Wildhunde, Paviane oder Antilopen. Am Nachmittag verlassen Sie den Park und fahren zu Ihrer Unterkunft am Gambia-Fluss. Übernachtung in einfacher Hütte im Camp Keur Annick. (Fahrzeit: ca. 2h, ca. 130 km).

9. Tag: Mako (F/A)

9. Tag: Mako (F/A) 1

Gemeinsam mit Ihrem lokalen Guide spazieren Sie entlang des Gambia-Flusses, in dem Sie Flusspferde beobachten können. Ziel ist das Dorf Badian, wo Sie sich mit der Dorfältesten und Repräsentantin der Frauen der Camara-Familie treffen und mehr vom lokalen Alltag erfahren. Am Nachmittag besuchen Sie eine Schule und haben im Anschluss die Gelegenheit den Goldgräbern bei der täglichen Arbeit zu beobachten. Übernachtung in einer Hütte in der Nähe von Kedougou.

10. Tag: Mako – Salemata (F/A)

10. Tag: Mako – Salemata (F/A) 1

Sie fahren weiter nach Kedougou und erkunden die Stadt zu Fuß. Anschließend Weiterfahrt zum Dorf Bedik de Iwol, wo Sie vom Dorfoberhaupt sowie von den Einwohnern deren Traditionen und Handwerk erläutert bekommen. In Salemata angekommen beziehen Sie Ihr Quartier. Übernachtung in einfacher Hütte im Campement Le Peluun. (Fahrzeit: ca. 3h, ca. 120 km)

11. Tag: Salemata (F/A)

Sie treffen auf die Gemeinschaft der Bedik und besuchen zudem Ebarak sowie Egath – kleine traditionelle Dörfer, dessen Häuser in den Fels geschlagen wurden. Hier haben Sie die Möglichkeit, den Alltag der Bewohner kennen zu lernen und an ihrem Tagewerk teilzunehmen. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Salemata – Tambacounda (F/A)

12. Tag: Salemata – Tambacounda (F/A) 1

Via Segou fahren Sie nach Dindefello, wo Sie zu Fuß den gleichnamigen Wasserfall besuchen, der sich inmitten einer üppigen Vegetation befindet. Wer möchte kann in dem natürlichen Pool baden, ehe Sie sich auf den Weg nach Tambacounda begeben, wo Sie über den großen Markt schlendern und allerhand lokale Handelsgüter entdecken können. Übernachtung im Relais de Tambacounda. (Fahrzeit: ca. 6h, 300 km).

13. Tag: Tambacounda – Kolda (F/A)

13. Tag: Tambacounda – Kolda (F/A) 1

Heute reisen Sie weiter in die Kornkammer des Landes – in die Casamance. Mit ihren üppigen, grünen und überfluteten Reisfeldern sowie mit den Galeriewäldern steht sie in starkem Kontrast zum Rest des Landes. Die hier lebenden Diola sind mehrheitlich Katholiken. Heutiges Ziel ist die Stadt Kolda. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 4h, ca. 220 km)

14. Tag: Kolda – Ziguinchor (F/A)

14. Tag: Kolda – Ziguinchor (F/A) 1

Am Vormittag besichtigen Sie die einst portugiesischen Lager-Handelshäuser sowie die bunten Märkte. Neben einem reichhaltigen Angebot an lokalem Obst gibt es auch einen großen botanischen Garten, in dem nicht nur Pflanzen zu bestaunen sind, sondern auch mehr als 280 Krokodile leben. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 4h, 280 km)

15. Tag: Ziguinchor – Ile de Carabane (F/A)

15. Tag: Ziguinchor – Ile de Carabane (F/A) 1

Am heutigen Tag besuchen Sie Oussouye, den Hauptort der Region mit Sitz des Königs, der Sie zu einer Audienz empfängt. Im kleinen Ort Mlomp besichtigen Sie das Diola-Museum und die berühmten Rundhütten – welche über mehrere Etagen gebaut sind. Per Piroge besuchen Sie danach die Halbinsel Karabane, die von dichten Mangrovenwäldern bedeckt ist. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Ile de Carabane – Cap Skirring (F/A)

Bei einer Führung besichtigten Sie das ehemalige Sklavenmuseum, die 1880 von den Briten erbaute Kirche sowie den Friedhof. Auf einem anschließenden Bootsausflug durch die für diese Region typischen kleinen, natürlichen Salzwasserkanäle können Sie mit ein wenig Glück Delphine sehen. Via Elinkine erreichen Sie den traumhaften Strand von Cap Skirring. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit: ca. 1h, ca. 30 km).

17.–18. Tag: Cap Skirring 2×(F/A)

17.–18. Tag: Cap Skirring 2×(F/A) 1

Diese beiden Tage stehen Ihnen an den Traumstränden von Cap Skirring zur freien Verfügung. 2 Übernachtungen wie am Vortag.

19. Tag: Cap Skirring – Ziguinchor – Per Schiff nach Dakar (F)

Nach Sonnenaufgang Abfahrt nach Ziguinchor. Weiter geht es mit der Fähre Aline Sitoe Diatta in Richtung Dakar. Übernachtung an Bord der Fähre.

20. Tag: Ile de Goree – Dakar (F/M)

20. Tag: Ile de Goree – Dakar (F/M) 1

Am Morgen Ankunft im Hafen und Überfahrt zur Ile de Goree (UNESCO), wo Sie das Haus der Sklaven sowie die Kirche St. Charles besichtigen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Am späten Abend Transfer nach Dakar zum Flughafen und Rückflug. Tageszimmer im Hotel.

21. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
13.11.2017 03.12.2017 2690 EUR Anfragen
18.12.2017 07.01.2018 2890 EUR Anfragen
05.02.2018 25.02.2018 2750 EUR Anfragen
05.03.2018 25.03.2018 2750 EUR Anfragen
12.11.2018 02.12.2018 2890 EUR Anfragen
17.12.2018 06.01.2019 2990 EUR Anfragen
04.02.2019 24.02.2019 2840 EUR Anfragen
04.03.2019 24.03.2019 2890 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 350 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Air France oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Boots- und Fährfahrten laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • Tageszimmer am Abreisetag
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Fähre in Standardkabine
  • 5 Ü: Hütte im DZ
  • Mahlzeiten: 19×F, 1×M, 17×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz sind Grundvoraussetzungen für diese Tour.

Service

Senegal

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Der Senegal ist ein landschaftlich und kulturell faszinierendes Land, gelegen an der Westküste Afrikas. Im Landesinneren umschließt es vollständig den Gambia, im Norden grenzt der Senegal an Mauretanien, im Osten an Mali und im Süden an Guinea sowie an Guinea-Bissau. Die Landschaft des Senegal ist auffällig flach, der größte Teil des Landes liegt unter 100 m Höhe. Eine Senke, die zur Atlantikküste sanft abfällt, umfasst etwa 80 Prozent des Landes, nur die Fouta-Djalon-Ausläufer im Südwesten und die Bambouk-Berge im Flussgebiet des Falémé an der malischen Grenze bilden die Ausnahme. Im Norden, südlich des Senegalbeckens, liegt die karge Fouta Ferlo, eine trockene Sahel-Ebene mit spärlicher Vegetation. Die Präsidialrepublik Senegal hat eine Größe von ca. 196.722 km² und eine Einwohnerzahl von ca. 12.643.799 (Schätzung 2011).

Klima
Der Norden des Senegal ist vom trockenen und heißen Wüstenklima der Sahelzone geprägt. Die heißesten Monate liegen zwischen August und Oktober. In dieser Zeit steigt die durchschnittliche Temperatur am Tag nicht selten auf über 30° C an. Die Nacht verschafft nur wenig Abkühlung, mit Werten um die 25° C. Im Winter ist das Wetter im nördlichen Senegal mit 25° C Durchschnittstemperatur am Tag etwas angenehmer. Nachts ist es dann immer noch recht mild, mit Temperaturen um die 18° C. Zwischen November und März weht hier der trockene und heiße Wüstenwind Harmattan aus der Sahara. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, im Nordsenegal ist sie allerdings nicht sehr ausgeprägt. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt hier durchschnittlich bei 500 mm. Dennoch ist das beste Reisewetter für den Norden und den Nordosten des Senegal in den Wintermonaten zwischen Dezember und Mai. Dann ist die Hitze der Wüste nicht ganz so drückend wie in den übrigen Monaten und man entgeht dem Harmattan. Das Klima im Süden des Senegal ist tropisch heiß und feucht. Der heißeste Monat ist hier mit Temperaturen um die 40° C der April. Am kühlsten wird es im Dezember und im Januar, dann kann die Temperatur sogar tagsüber auf 17° C absinken. Die Regenzeit ist in der südlichen Landeshälfte viel stärker ausgeprägt als im Norden. Die jährliche Niederschlagsmenge ist hier mit 1500 mm ungefähr dreimal so groß. Auch im Süden regnet es fast ausschließlich zwischen den Monaten Juni und Oktober. Verantwortlich für die zum Teil recht heftigen Regenfälle ist der Südwestmonsun, der diese Gegend in den Sommermonaten heimsucht. Die Luftfeuchtigkeit liegt während der Regenzeit bei bis zu 95 %. Das beste Reisewetter im Süden des Senegal ist in den trockenen und kühleren Monaten zwischen Dezember und März.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es im Senegal also 10 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges daher um 2 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -1 Stunde.

Politik und Gesellschaft
Der Senegal zeichnet sich (seit der neuen Verfassung) durch rechtsstaatliche und demokratische Strukturen aus, grundlegende Freiheitsrechte, insbesondere Religions-, Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit, sind gewährleistet.
Die Bevölkerung zählt 11.759.000 Menschen, davon sind etwa 58 Prozent unter 20 Jahre alt. Das Bevölkerungswachstum beträgt jährlich etwa 2,01 Prozent.Senegal ist ein islamisch dominiertes Land: Zwischen 90% und 94% der Bewohner des Landes bekennen sich zur sunnitischen Strömung des Islams.

Sicherheit
Der Senegal ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseland mit landesweit niedriger Kriminalitätsrate. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.   Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

   -       Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.
 -       Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
 -       Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.
-       Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.
  
Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Wirtschaft
Die Wirtschaft Madagaskars ist gegenwärtig durch Reformen gekennzeichnet. Der Staat investiert vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit, ländliche Entwicklung, Straßen, Häfen, Flughäfen und Energieversorgung.Das Wirtschaftswachstum basiert auf der Textil- und Garnelenproduktion sowie auf dem Tourismus. Die Hauptexportprodukte sind Kaffee, Fischereiprodukte, Vanille, Gewürznelken und Zucker sowie Bergbauprodukte. Importiert werden Nahrungsmittel, Investitionsgüter, Konsumgüter und Erdöl.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise in den Senegal benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate über die geplante Ankunft hinaus gültig sein muss. Deutsche und österreichische Staatsangehörige benötigen aktuell kein Visum; dieses wird bei Einreise erteilt. Schweizer Staatsangehörige hingegeben benötigen zur Einreise ein Visum. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird nicht verlangt.

Botschaft der Republik Senegal in Deutschland 
Dessauerstr 28/29
D-10963 Berlin 

Tel: +49 30 / 85 62 19-0
Fax:+49 30 / 85 62 19-21

http://www.botschaft-senegal.de

Honorarkonsulat vom Senegal in Österreich
Kohlmarkt 3/8
A - 1010 Wien

Tel: +43 15 12 85 76
Fax: +43 15 12 85 76

Botschaft vom Senegal in der Schweiz
Eigerstrasse 60
3007 Berne (Bern)
CH – Schweiz

Tel: +41 31 952 57 07
Fax: +41 31 952 57 08


Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. 


Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Einige kleine Tipps

- Ihre Urlaubsbekleidung sollte locker und luftig, den örtlichen Temperaturen angepasst, sein. Bei Besuchen in Kirchen bspw. sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. 

- Trinkgeld gibt man in Restaurants gibt man zwischen 10 und 15 Prozent des Rechnungsbetrages. Trinkgeld erhalten auch Taxifahrer, örtliche Führer, Ihr Reiseleiter und Busfahrer. Obwohl Trinkgeld immer eine Belohnung für gut getane Arbeit sein sollte, leben doch viele Fahrer, Führer und Köche und deren Familien gerade davon, da die offiziellen Löhne oft sehr niedrig sind.


 

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der zum Teil sehr hohen Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
Es besteht ganzjährig ein Malariarisiko im gesamten Land. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Impfungen
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist nur bei Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bitte überprüfen Sie, ob Sie gegen Diphtherie, Hepatitis A; Polio und Tetanus geimpft sind oder lassen Sie den Impfschutz gegebenenfalls wieder auffrischen. Bei Aufenthalten über 4 Wochen wird außerdem auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

-       CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

-       Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

-       Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Speisen wählen. Ein typisches Fast-food-Gericht ist Chawarma, Fladenbrot gefüllt mit Hammelfleisch, Zwiebeln und Tomaten. Dazu getrunken wird würziger, stark gesüßter Tee. Das Nationalgericht Ceebu Jen, sprich Fisch mit Reis ist fast überall erhältlich. Ein wenig mehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht minder geschmackvoll ist Mafé, eine Art Rindergulasch mit Erdnusssoße. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, probieren Sie mal frischen Palmenwein. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gern weiter.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel "Cook it, peel it or forget it" (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt - die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

 


Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Senegal ist der CFA-Franc, unterteilt in 100 Centimes. Für 1 Euro erhalten Sie ca. 655,87 CFA (Stand Januar 2013). Es ist problemlos möglich im Senegal  Euro oder Dollar umzutauschen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Kreditkarten werden allerdings nur in größeren Hotels und Restaurants akzeptiert und sollten wegen der Missbrauchsgefahr auch nur dort benutzt werden. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung im Senegal beträgt 230 Volt und es wird ein Adapter benötigt (französische Stecker).

Telefonieren, Internet
Der Senegal verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Überall gibt es auch Kartentelefone. Inzwischen gibt es auch an einigen Orten Internetzugänge.

Literatur über Senegal

Literatur über Senegal

Literatur über Senegal
Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über den Senegal. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer
Baur, Thomas: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Handbuch für individuelles Entdecken, Reise Know-How Verlag Rump, 2011

Kane, Katharina: The Gambia and Senegal, Lonely Planet Publications, 2009

Reiseberichte
Lienemann, Rainer: Weisheit im Buschtaxi - Reiseimpressionen aus dem Senegal, Books on Demand, 2009 

Romane
Nayan, Nina: Im Senegal - die afrikanische Variante des Glücks, Wiesenburg, 2008

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

 

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA - "Langsam, langsam!" wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

 

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Ihr Ansprechpartner 

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Thorsten Doß

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+49 (0)351 31 20 7 - 283

E-Mail:
t.doss@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 283

 
 

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