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Sudan • Eritrea

 

Vom Blauen Nil an das Rote Meer

14 Tage Natur- und Kulturreise

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. auf Anfrage   drucken
Tourcode ERISON   zum Filter
Teilnehmer min. 7 – max. 8    
 
 
 
 

Bereisen Sie mit uns eines der am seltensten besuchten Länder Afrikas – Eritrea. Das auch als „Nordkorea Afrikas“ bezeichnete Land am Horn von Afrika ist auf Grund seiner Abgeschlossenheit bis heute von den großen Touristenströmen weitgehend unberührt geblieben. Mittelalterliche Kirchen, Kamelnomaden, einmalige, spektakuläre Berglandschaften und mit Asmara, eine der architektonisch interessantesten Hauptstadt weltweit sind nur einige der Höhepunkte, die Sie auf dieser Sonderreise erwarten. Vom Zusammenfluss des Weißen und Blauen Nil – Khartoum – fahren Sie zuerst Richtung Südosten nach Kassala, dem Kreuzungspunkt alter Pilgerwege nach Mekka und Treffpunkt der Rashaida, der von der Arabischen Halbinsel eingewanderten Nomaden, die bis heute ihre traditionelle Lebensweise weitesgehend erhalten konnten. Aus den heißen Ebenen des Nilbeckens geht die Reise dann in die kühlen Berge des Abessinischen Hochlands, zu den Tigray, die hier mehrheitlich vom Ackerbau leben. Ein Besuch in der Hafenstadt Massawa, dem Schmelztiegel verschiedener Völker darf dabei genauso wenig fehlen wie ein Abstecher in die Danakil zu den dort lebenden Afar. Asmara, die Hauptstadt des Landes verfügt über ein einmaliges Ensemble aus Art Deco Gebäuden, wie sie sonst nirgendwo anders auf der Welt zu finden sind. Eine Reise mit vielen Facetten, die Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Sonderreise für Afrikakenner in das „Nordkorea Afrikas“

  • Khartoum – Hauptstadt am Blauen und Weißen Nil

  • Kassala – alter Kreuzungspunkt verschiedener Pilgerwege nach Mekka

  • Asmara – „ Das kleine Rom Afrikas“ mit einmaliger Art Deco Architektur

  • Besuch bei den Völkern der Rashaida, Bilen, Afar und Tigre

  • Adulis – antike Hafenstadt am Roten Meer

  • Massawa – Schmelztiegel der Kulturen am Roten Meer

  • Kohaito – antike Stadt aus voraksumitischer Zeit

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Khartoum. Empfang und Transfer ins Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Stadtbesichtigung Khartoum (F/A)

Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt in Khartoum/Omdurman, verbunden mit dem Besuch des Nationalmuseums sowie des traditionellen Souks sowie das Grab des Mahdi in Omdurman. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Khartoum – Wad Medani – Kassala (F/A)

Entlang des Blauen Nils geht es heute durch die fruchtbare Ebene von Jazirah, welche die Kornkammer des Landes ist. Unvermittelt tauchen die runden Felsen von Kassala in der flachen Landschaft auf. Das Zentrum der ganzen Region ist für seine bunten Märkte, religiöse Vielfalt und Toleranz bekannt. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Kassala (F/A)

Heute besuchen Sie Khatmiya, die Altstadt von Kassala mit ihrer großen, dachlosen Moschee in der sich das Grab von Sayyid Hassan befindet. In Anschluss gehen Sie auf den Jebel Totil, von dem aus Sie eine ausgezeichnete Sicht über die Stadt haben. Bei einem Kaffee, der hier mit Ingwer und Zimt serviert wird, merkt man, dass das Ursprungsland des Kaffees Äthiopien nicht weit entfernt ist. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Grenzübertritt nach Eritrea und Fahrt bis Barentu (F/A)

Nicht weit hinter Kassala liegt die eritreische Grenze, die Sie heute überqueren. Auf der anderen Seite wartet ihre eritreische Mannschaft auf Sie, die Sie bis zum Schluss der Reise begleiten wird. Wenn die Zeit es erlaubt, statten Sie noch einem Dorf einen Besuch ab. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Barentu – Keren (F/A)

Weiterfahrt ins zentrale Hochland nach Keren. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie ein Nara- Dorf, ein Dorf der Bilen und Tigre in der Gegend von Hagaz. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Keren – Fil Fil – Massawa (F/A)

Am Morgen unternehmen Sie ein kurze Stadtrundfahrt durch das mehrheitlich muslimisch geprägte Keren. Danach fahren Sie auf der spektakulären Straße vom Hochland hinunter in die heiße Ebene des Roten Meeres. Unterwegs besuchen Sie ein Dorf der Rashaida, die ursprünglich von der Arabischen Halbinsel stammen und deren Frauen kunstvoll verzierte Kleidung tragen. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Massawa – Erafile – Gellalo (F/A)

Von Massawa aus reisen Sie weiter entlang der Küste Richtung Gellalo. Unterwegs besuchen Sie die heißen Quellen von Erafile, die darauf hindeuten, dass die hochaktive Gegend der Danakil- Wüste nicht weit ist. Mit ein bisschen Glück begegnen Sie den hier lebenden Afar, die als stolze Krieger sich in der Region einen Namen gemacht haben. Übernachtung in einem lokalen Hotel.

9. Tag: Gellalo – Massawa (F/A)

Auf der Rückfahrt nach Massawa statten Sie den antiken Hafen von Adulis und Zula einen Besuch ab. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Massawa – Adikeyh (F/A)

Von der heißen, tropischen Küstenebene geht es heute zurück ins Bergland nach Adikeyh. Unterwegs machen Sie Station in Nefasit, die als Haltepunkt der Massawa – Asmara Zuglinie diente. Besuch des Bahnhofs. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Adikeyh – Kohaito – Adikeyh (F/A)

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Kohaito und besichtigen die Ruinen der Stadt, die bereits in voraxumitischer Zeit gegründet worden ist. Über die Hafenstadt Adulis wickelten die hier ansässigen Händler ihre Geschäfte ab. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Adikeyh – Asmara (F/A)

Auf Ihrem Weg zurück nach Asmara besuchen Sie das Sycamores-Tal, welches zu den landschaftliche reizvollsten Gegenden des Landes gehört. Die riesigen Feigenbäume sind teilweise über 300 Jahre alt. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Asmara (F)

Das beste kommt bekanntlich zum Schluss: Heute besichtigen Sie das als „Rom Afrikas“ bekannte Asmara. Sie besuchen u.a. die Kathedrale, die griechische Kirche, die Synagoge und den Hauptmarkt. Immer wieder treffen Sie auf Gebäude des Art Deco, die hier wie sonst nirgendwo auf der Welt außergewöhnlich gut erhalten geblieben sind. In der Nacht Transfer zum Flughafen. Vor dem Transfer steht Ihnen ein Tageszimmer zur Verfügung.

14. Tag: Ankunft

Am frühen Morgen Flug via Istanbul nach Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 120 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Qatar Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.6.16)
  • Deutsche DIAMIR-Tourenleitung
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Passregistrierung
  • 10 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Herberge im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 11×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Sudan (ca. 40 €), Visum Eritrea (ca. 50€); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.6.16; Fotogebühren; Trinkgelder und Persönliches

Infos

Anforderungen

Interesse, Toleranz, Flexibilität und Einfühlungsvermögen für andere Kulturen, Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition für die Besichtigungen bei teils heißem Klima, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Voraussetzung für diese Reise.

Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Flugplanänderungen, Behörden, afrikanisches Zeitverständnis, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Da es sich um eine Reise in eine Destination mit sehr geringer touristischer Infrastruktur handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des Guides und der örtlichen Agentur. Routen und Programmpunkte werden ggf. vor Ort den Gegebenheiten angepasst.

Hinweise

In den Hotels während der Reise gibt es oft nur einfache Sanitäranlagen. Vier Reisende und ein Fahrer teilen sich ein Fahrzeug. Bitte beachten Sie die lange Vorlaufzeit zur Beantragung des Visums für beide Länder.

Für Eritrea besteht eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes.
Genauere Informationen finden Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EritreaSicherheit.html

Service

Sudan

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Republik Sudan ist ein Staat in Nordost-Afrika, der am Roten Meer liegt und an Ägypten, Libyen, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, Uganda, Kenia, Äthiopien und Eritrea grenzt. Der Sudan ist das flächengrößte Land Afrikas mit Khartum als Hauptstadt und gehört geografisch sowohl zu Nordafrika als auch zu Ost- und Zentralafrika.

Ein Teil des Staates Sudan ist Teil der „Großlandschaft Sudan“. Diese kennzeichnet den Übergang zwischen Trockenzone und Regenwald mit der Vegetationsform Savanne.

Durch den Sudan verlaufen die Nordäquatorialschwelle und die Zentralafrikanische Schwelle. Weitere geographische Objekte, an denen der Sudan Anteil hat, sind die Nubische Wüste, die Sahelzone und der Nil. Der höchste Berg ist der Kinyeti (3.187 m ü. NN). Diese Vielfalt gepaart mit einer faszinierenden Kultur macht den Sudan zu einem äußerst reizvollen und interessanten Land.

Politik und Gesellschaft
Der Islam ist im Sudan Staatsreligion. 68 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, ca. 10 % Christen (davon ca. 5 % Katholiken) und ca. 18-22 % Animisten. Die Nichtmuslime leben hauptsächlich im Süden des Landes.

Die wichtigste Sprachen sind: Arabisch (Sudanesisch-Arabisch; wird vor allem im Norden gesprochen), Nuer-Dinka (im Süden von 17 % der Gesamtbevölkerung gesprochen), Nubisch (am mittleren Nil von 9 % der Bevölkerung gesprochen), Bedscha (im Nordosten von 6 % der Bevölkerung gesprochen), Azande (im Südwesten von 3 % der Bevölkerung gesprochen), Bari (im Südosten von 2 % der Bevölkerung gesprochen). Eine kleine Bevölkerungsgruppe spricht Ndogo.

52 % der Bevölkerung sind Schwarzafrikaner, 39 % sind arabischer Abstammung, 6 % gehören zum Volk der Beja, 2 % sind Ausländer (meist Flüchtinge der diversen Kriege in Afrika) und 1 % anderer Zugehörigkeit.

Sicherheit
Der Sudan ist mittlerweile wieder ein größtenteils sicher zu bereisendes Land. Die Sicherheitslage hat sich seit dem Abschluss eines Friedensabkommens zwischen der sudanesischen Regierung und der südsudanesischen Rebellenorganisation SPLM/A am 09.01.2005 wieder gebessert. Allerdings stellt der Konflikt in Darfur ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko für die Region dar. Jedoch gibt es nach wie vor kritische Gebiete, die dem Tourismus unzugänglich sind.

Es gibt für einige Regionen des Sudan Reisehinweise des Auswärtigen Amtes, das von Fahrten in bestimmte Teile des Landes abrät. Dadurch, dass sich diese Hinweise ständig ändern, möchten wir Sie bitten bzw. darauf hinweisen, sich selbstständig auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes regelmäßig über die aktuellen Reisehinweise zu informieren. Den Link zum AA finden Sie unter:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SudanSicherheit.html

Wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines starken sozialen Gefälles, ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung.

Man sollte sich einmal vor Augen führen, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus besteht die große Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit Ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die dabei gegebenen Hinweise zu beachten.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps und Tricks zu diesen Problemen zur Seite stehen.

Klima
Verschiedene Vegetationsgürtel ziehen sich von der ariden Sahara im Norden zum tropischen Regenwald im Süden. Im Norden steigen die Temperaturen im Sommer bis auf Werte über 50 °C mit Sandstürmen (Haboubs) und wenigen kurzen Regenfällen. Im Süden und Südwesten fallen die Höchstniederschläge von April bis November.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Er darf keine israelischen Stempel enthalten. Ferner wird für die Einreise ein Visum benötigt. Es kostet 40,- € (Stand August 2012).

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 -  3101160 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns gemeinsam mit der Restrechnung ca. 4-5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt  an die diplomatische Vertretung des Reiselandes. Die sudanesische Botschaft in der Schweiz erreichen Sie unter 02273126/66 oder 63.

Schweizer Staatsbürger müssen folgende Unterlagen bereithalten:

- 2 original ausgefüllte Visaanträge (keine Kopie, kein Fax)

- 2 originale Passfotos (keine Scan-Bilder)

- eine Reisebuchungsbestätigung

- einen mind. 6 Monate gültigen Reisepass

- 92 CHF

Beachten Sie bitte, dass Sie das Visum erst nach Erhalt der Restrechung beantragen können. Das Visum ist ab Einreisedatum 30 Tage gültig und berechtigt zu einer einmaligen Einreise mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 30 Tagen.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Botschaft in Deutschland:

Botschaft der Republik Sudan
Kurfürstendamm 151
10709 Berlin
Tel.: (030) 890 69 80

Fax: (030) 894 09 693

Botschaft in der Schweiz:
Section consulaire de l'Ambassade
Avenue Blanc 47
1211 Genève 19

9h30 - 12h00 (visa)
Tel.: 022-731 26 66 oder 022-731 26 63
Fax: 022-731 26 56 oder 022-716 19
E-Mail: mission.sudan@ties.itu.int

Konsulat in Österreich:

Konsularabteilung des Sudan
Reisnerstraße 29/5
1030 Wien

Tel. (+43/1) 7102343-44
Fax: (+43/1) 7102346
Mo - Fr 09.00 - 11.00

E-Mail: botschaft.d.rep.sudan@chello.at

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de 

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. 

Empfohlen wird der Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus und insbesondere auch Polio und Meningokokken-Meningitis ACWY, nachdem es in den ersten Monaten des Jahres 2005 zu Ausbrüchen von Polio- und Meningitis-Erkrankungen in verschiedenen Regionen des Landes kam. Ebenfalls wird eine Malariaprophylaxe empfohlen. Gegebenenfalls kann auch ein Impfschutz gegen Tollwut sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollten diese und andere Fragen entschieden werden.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte  trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel "cook it, peel it or forget it" (koch es, schäl es oder vergiss es) dienen. Also auch wenn es schwer fällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise ihren Zahnarzt. Etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen:

Sie bereisen auf der Tour Malariagebiete. Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist deshalb ratsam. Die Entscheidung darüber sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt treffen.

Bei Reisen entlang des Nils, südlich des Nasser Sees, sowie in den mittleren und südlichen Landesteilen besteht ein ganzjähriges Malariarisiko. Der Schutz vor Mückenstichen ist daher besonders wichtig, z. B. durch entsprechende Kleidung, Benutzung von Moskitonetzen und/oder durch Verwendung mückenabweisender Mittel wie Autan, NoBite, DEET. Schlaf- und Aufenthaltsräume können durch Sprühmittel wie Baygon mückenfrei gehalten werden. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben, einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Während der Reise

Während der Reise

Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden

- zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak Medium sollte während der Reise verzichtet werden

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder –lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr

-  nicht in Süßwasser baden (Gefahr u. a. der Bilharziose)

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen durchsprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Verpflegung
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Bitte beachten Sie, dass laut dem islamischen Recht Alkohol verboten ist.

Geld, Trinkgeld, Reisegepäck

Geld, Trinkgeld, Reisegepäck

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Sudan ist das sudanesische Pfund. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro oder US-Dollar zu empfehlen. Bitte beachten Sie, es werden im Sudan KEINE Kreditkarten akzeptiert. Als Zahlungsmittel haben sich Euro und US-Dollar in kleinen Noten bewährt.

Trinkgeld
Bitte denken Sie immer daran, dass Trinkgeld kein Muss ist, sondern für guten Service und verlässliche Arbeit an die jeweiligen Fahrer, Köche und Guides gezahlt wird. Nichtsdestotrotz sind die Angestellten im Tourismus oft auf die Trinkgelder der Gäste angewiesen, da die landesüblichen Löhne meist nicht zum Leben ausreichen. Prinzipiell kann man als Anhaltspunkt 1 USD pro Tag für den Reiseleiter als Trinkgeld veranschlagen, wenn er seine Sache gut gemacht hat. Auf Ihrer Reise in den Sudan werden Sie aber auch von einem Team aus Fahrern, Köchen und lokalen Guides begleitet. Für Fahrer und Köche ist der halbe Trinkgeldsatz als für den Guide zu veranschlagen. Wie gesagt, diese Summen sind als Anhaltspunkte zu betrachten. Sollte der Fahrer oder Guide seine Aufgaben über die des Üblichen erfüllen, so können Sie natürlich auch gern mehr zahlen. Jedoch sollte dies auch weiterhin im Verhältnis zu den landesüblichen Löhnen stehen. Es sollten keine „Almosen“ an vermeintliche Bedürftige verteilt werden (außer an Moscheen, hier ist es sogar gewollt!). Trinkgelder sollten nur gegen Leistungen gegeben werden. Für Aufpasser (Kaffire) an Sites ca. 20 Pfund pro Reisegruppe, für Kinder auf der Straße nur Bonbon (besser: Stifte, Malbücher, Schreibblöcke), für Bettler an Moscheen ca. 3 bis 5 Pfund, Fahrer des Teams ca. 200 Pfund pro Reisegruppe, sudanesischer Tourleiter ca. 400 Pfund

Reisegepäck
Ein komplettes Verzeichnis aller empfohlener Ausrüstungsgegenstände und Gepäck-stücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an, wir beraten Sie gern.
Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur soviel Gepäck wie nötig mitzuführen.

Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres nur dadurch verdorben, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich der Rucksack. Auf einigen unserer Touren ist ein solcher obligatorisch. Auf allen anderen zumindest zu empfehlen. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten, von der Benutzung von Koffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Literatur über Sudan

Literatur über Sudan

In Vorbereitung auf Ihre Reise als auch als Lektüre während Ihres Aufenthaltes möchten wir Ihnen folgende Titel empfehlen:

Adwok Nyaba, Peter: “The politics of Liberation of Southern Sudan”
(Ghana University Press) ISBN: 978-9970021024

Scroggins, Deborah: „Emma's War: Love, Betrayal and Death in the Sudan”, Überleben in der Wüste Danakil (Harpercollins UK),  ISBN: 978-0006551478

Riefenstahl, Leni: “Africa” (Taschenverlag) ISBN: 978-3836523172

Deng, Francis: “The Man Called Deng Majok: A Biography of Power, Polygyny and Change.” (Red Sea Press,U.S.),  ISBN: 978-1569023006 

Pritchard, Evans: “The Nuer: A Description of the Modes of Livelihood and Political Institutions of a Nilotic People.” (Oxford University Press) ISBN: 978-0195003222

Eritrea

Allgemeines

Eritrea liegt im Nordosten Afrikas am Roten Meer, angrenzend an Djibouti und den Sudan. Es ist der jüngste unabhängige Staat in Afrika und gehört zu den kleins­ten Ländern im Osten des afrikanischen Kontinents. Eritrea ist als Urlaubsland noch weitgehend unbekannt, dabei gibt es hier reiche Kultur und faszinierende Landschaften zu entdecken. Besonders die Küstenregionen und die Hauptstadt Asmara sind eine Reise wert.

Visa

Für die Einreise nach Eritrea benötigen deutsche, österreichische und schweizer Staatsangehörige ein Einreisevisum, welches von der jeweiligen Botschaft vor der Reise ausgestellt werden muss.

Für die Ausstellung eines Touristenvisums werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Original-Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Ende der Reise hinaus gültig ist
  • ein vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
  • ein Passfoto (biometrisch, kein Scan, kein Ausdruck)
  • eine Reisebuchungsbestätigung über Hin- und Rückflug

Das Touristenvisum ist ab Ausstellung 3 Monate gültig. Die Kosten belaufen sich auf ca. 50,00 € für deutsche und österreichische bzw. ca. 70 CHF für schweizer Staatsbürger und berechtigt den Antragsteller für eine einmalige Einreise nach Eritrea, wobei die Aufenthaltsdauer auf einen Monat beschränkt ist. Bei Bedarf kann vor Ort eine Verlängerung beantragt werden.

Für Kinder unter sechzehn Jahren genügt ein Kinderpass oder ein Eintrag des Kindes in den Reisepass der Eltern, wenn er ein Passbild enthält.

Bitte beantragen Sie das Visum rechtzeitig, d.h. mindestens 4-6 Wochen vor Reiseantritt.

Wir empfehlen Ihnen dringend die Inanspruchnahme des Services des Visa Dienstes Bonn (www.visum.de/partner/diamir/). Ihre Vorteile:

  • deutsche Ansprechpartner
  • kundenfreundliche Geschäftszeiten
  • reduzierte Bearbeitungsgebühren für DIAMIR-Reisende
  • Hilfestellung beim Ausfüllen des Online-Antrages
  • keine doppelten Wege, sollte mal ein Dokument fehlen oder unvollständig sein
  • einfache Bezahlung durch Einzugsermächtigung

Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG
Büro Berlin
Agricolastr. 24
10555 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 – 31 01 16 – 0
Telefax: +49 (0) 30 – 31 01 16 – 59
E-Mail: Berlin@visum.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr

Visa zur Einreise nach Eritrea können aber auch direkt beantragt werden:

Konsulat des Staates Eritrea
Lyonerstr. 34
60528 Frankfurt/Main
Germany

Einreisebestimmungen des Landes können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die medizinische Infrastruktur in Eritrea ist mangelhaft, die Ausstattung von Krankenhäusern, die Qualifikation des Personals und die hygienischen Zustände in aller Regel unzulänglich. Benötigte Medikamente sollten mitgebracht werden, da Medikamente generell im Land schwer zugänglich sind. Eine medizinische Versorgung außerhalb der Hauptstadt ist meist überhaupt nicht gewährleistet.

Vor der Reise
Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Außerdem sollten Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt besuchen, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin ist eine Impfung gegen Hepatitis A zu empfehlen, gegebenenfalls auch gegen Typhus und Hepatitis B. Gegebenenfalls kann auch ein Impfschutz gegen Tollwut sehr sinnvoll sein. Ebenfalls wird eine Malariaprophylaxe empfohlen, da in allen Landesteilen unter 2200 m Höhe das ganze Jahr über ein hohes Malariarisiko besteht. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollten diese und andere Fragen entschieden werden.

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel „cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) dienen. Also auch wenn es schwer fällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour bei Fragen zu diesen Themen behilflich sein.

Sicherheit

Die Sicherheitslage in Eritrea ist in vielen Gebieten eher unsicher und schwer einzuschätzen. Die politische Lage bleibt angespannt. Eritrea liegt in einem Erdbebengebiet und zählt mehrere aktive Vulkane.

Es besteht eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes. Gewarnt wird vor allem vor Reisen in das Grenzgebiet zu Äthiopien und zu Djibouti sowie vor dem Anlaufen eritreischer Häfen durch Individualreisende, dem Anlaufen der Inseln des Dahlak Archipels sowie vor Einreisen auf dem Landweg.

In den Grenzgebieten zu Djibouti, Äthiopien und dem Sudan besteht akute Minengefahr. Zudem sind im Grenzgebiet zum Sudan Menschen- und Warenschmuggler aktiv.

Für alle Ausländer besteht seit 2006 eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Für Reisen außerhalb der Hauptstadt Asmara muss eine Reiseerlaubnis beim eritreischen Tourismusministerium beantragt werden, welche allerdings nicht immer erteilt wird.

Das Fotografieren militärischer Anlagen, öffentlicher Bauten wie Brücken und Flughäfen oder uniformierter Personen ist verboten. Ebenso regierungskritische Meinungsäußerungen, welche sogar zur Verhaftung führen können.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

  • Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.
  • Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o. ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
  • Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.
  • Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen).

Darüber hinaus bitten wir Sie, während der gesamten Reise stets auf Ihren Pass zu achten, da der Verlust größere Probleme mit sich bringt. Um die Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu mindern, ist es immer von Nutzen, eine Pass- und ggf. Visakopie als Datei in Ihrem eigenen Postfach oder auf Ihrem Handy zu hinterlegen.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Darüber hinaus wird Ihr Tourenleiter Sie während der Reise zu Sicherheitsmaßnahmen beraten.

Versicherungen

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gern beraten wir Sie.

Geld

Die Währung in Eritrea ist der Nakfa. Ein Nakfa besteht aus 100 Cents. Ein Euro entspricht in etwa 20 Nakfa (Stand Oktober 2016).

In Eritrea werden Kreditkarten und Reiseschecks nur äußerst selten als Zahlungsmittel angenommen. Sie sollten daher ausreichend Bargeld mitführen. Da auch nicht überall der Euro akzeptiert wird, empfehlen wir die Mitnahme von US-Dollar, welche in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden können. Geldautomaten gibt es in Eritrea nicht.

Über die Höhe des eingeführten Bargeldes muss bei Einreise eine Erklärung erstellt werden, sonst darf bei Ausreise kein Bargeld ausgeführt werden. Außerdem muss jeder Geldwechsel auf dem Deklarationsformular, das bei der Einreise ausgegeben wird, eingetragen werden. Nur mit diesem Nachweis kann auch wieder Geld zurückgetaucht werden, allerdings nur am Hauptstandort der nationalen Wechselstelle in der Hauptstadt Asmara.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt.

In Eritrea werden sowohl die in Deutschland üblichen zweipoligen Eurostecker als auch dreipolige Stecker verwendet. Es empfiehlt sich also, einen Adapter mitzunehmen.

Eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Steckerarten und in welchem Land Sie welche Adapter benötigen finden Sie hier: www.marcopolo.de/magazin/reportagen/reisetipps/reise-adapter.html

Telefon/Internet

Die Ländervorwahl für Eritrea ist die +291.

Handynetz, Internet und auch Festnetz sind nur sporadisch ausgebaut und beschränken sich zumeist nur auf die größeren Städte. Hotels sind in der Regel mit einem Festnetzanschluss versorgt.

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Ihr Ansprechpartner 

Alexander Renn

Alexander Renn

Verkauf & Beratung Arabische Halbinsel & Nordafrika

 
+49 (0)351 31 20 7 - 281

E-Mail:
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