• Imposante Elefantenherde
  • Nkhoro Lodge_Game Drive_junges Löwenpärchen
  • Blume
  • Leopard, Sabi Sands, Greater Krüger-Nationalpark, Südafrika
  • Impalas, Krüger-Nationalpark, Südafrika
  • Unterkunft Skukuza
  • Hyäne mit Jungem  im Krüger-Nationalpark
  • Nkhoro Lodge_Chalet Nr. 3
  • Pavian, Krüger-Nationalpark, Südafrika
  • Ein Löwenrudel auf der Straße, Südafrika
  • Nkhoro Lodge_Poolarea
  • Nkhoro Lodge_Badezimmer Chalet Nr. 3
  • Katta
  • Cameleon
  • Nkhoro Lodge_Game Drive
  • Unterkunft Skukuza
  • Lemur
  • Boot Mann stehend
  • Muschel mit Krebs
  • Sonnenuntergangsstimmung

Südafrika • Madagaskar

 

Das Beste aus zwei Welten

20 Tage Naturrundreise

    
Dauer 20 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 4550 EUR   drucken
Tourcode MADBIG   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

Das Beste aus zwei Welten! Von den „Big Five“ des afrikanischen Kontinents zu den haarigen Stars der Insel! Erleben Sie eine einmalige Kombi-Reise nach Südafrika und Madagaskar, die ihresgleichen sucht. Gehen Sie auf Pirsch im Krüger NP, dem größten Wildtierschutzgebiet Südafrikas, und entdecken Sie eine grandiose Tierwelt. Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden geben sich hier tagtäglich ein Stelldichein und machen den Park so besonders. Nicht zu vergessen die Erkundungen im privaten Wildreservat „Greater Kruger“, welche die biologische Vielfalt dieser einmaligen Region widerspiegeln. Mit Madagaskar lernen Sie ein bezauberndes Kontrastprogramm kennen! Nach der weiten Savanne erwartet Sie hier das Dickicht des Regenwaldes. Auch wenn die tierischen Vertreter einige Nummern kleiner ausfallen, werden Sie von einer wahrlich anderen (Tier-)Welt begeistert sein. Ob Maki, Indri-Indri oder Chamäleon – die Kleinsten sind hier oft die Größten! Nach spannenden Tagen im Gondwana-Land lassen Sie Ihre Reise auf der Insel Sainte Marie ausklingen. Das verträumte Eiland vor der Ostküste Madagaskars erwartet Sie mit goldgelben Stränden zum Entspannen und Baden. Zwischen Juli und September haben Sie hier sogar die Möglichkeit Wale zu beobachten, welche die warmen Buchten als Kinderstube nutzen.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Perfekte Länder-Kombi für Natur- und Tierfreunde

  • 7 Tage Safari im Krüger NP und einem privaten Wildreservat

  • Ideale Mischung aus Standard- und Luxusunterkünften

  • Blyde-River-Canyon und „God's Window“

  • 5 Nationalparks und Reservate mit endemischer Flora und Fauna

  • Lemuren und Makis im legendären Périnet

  • Bootsfahrt auf dem Kanal Pangalanes

  • Pirsch auf das seltene Aye Aye

  • Entspannung auf der Insel Sainte Marie (von Juli-September Walbeobachtungen möglich)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug von Frankfurt oder München nach Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg – Skukuza

Ankunft in Südafrika. Am Vormittag Weiterflug nach Skukuza. Transfer ins Skukuza Camp im Krüger-Nationalpark. Nach Ihrer Ankunft im Camp brechen Sie zu einer ersten Pirschfahrt auf. Welch ein Safari-Auftakt: die untergehende Sonne taucht die Flora und Fauna in ein wundervolles Licht! Erleben Sie die ersten Tierbeobachtungen in der Dämmerung. Übernachtung in Chalets im Skukuza Camp.

3.–4. Tag: Krüger-Nationalpark 2×(F/A)

3.–4. Tag: Krüger-Nationalpark 2×(F/A) 1

Zwei volle Tage spektakuläres Safari-Programm erwarten Sie im Krüger NP. Nach morgendlichem Weckruf und einer kleinen Stärkung starten Sie im Geländewagen jeweils zu einer 3-4 stündigen Morgensafari. Mit etwas Glück entdecken Sie die „Big Five“: Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden und Büffel. Nach der Rückkehr und dem gemeinsamen Frühstück haben Sie ausreichend Zeit, um im Pool zu schwimmen, das Skukuza Museum zu besuchen, Souvenirs im Parkshop zu kaufen oder sich auszuruhen. Wir empfehlen Ihnen einen Erkundungsspaziergang durch das Camp. Von der Aussichtsplattform haben Sie einen wunderbaren Blick auf den Sabie-Fluss. Nachmittags starten Sie dann jeweils zur zweiten Pirschfahrt des Tages und beenden den Tag bei einem fabelhaften Abendessen am Lagerfeuer. 2 Übernachtungen wie am Vortag.

5. Tag: Ausflug Blyde-River-Canyon – privates Wildreservat „Greater Kruger“ (F/A)

5. Tag: Ausflug Blyde-River-Canyon – privates Wildreservat „Greater Kruger“ (F/A) 1

Mit Sonnenaufgang brechen Sie auf und fahren entlang der Panorama Route durch Wälder, grüne Täler und kleine Dörfer zu den Aussichtspunkten „Three Rondavels“ und dem berühmten „God’s Window“. 92 m tief stürzt der Lisbon-Wasserfall von einem Felsvorsprung herab. Das Wasser sammelt sich in kleinen Pools und ganz Heldenhafte können in dem Wasser baden. Sie fahren weiter in eines das private Wildreservat – Greater Krüger. Nach Bezug der Luxusunterkunft, starten Sie zu einer ausgedehnten Nachmittagspirsch. Die Chance, Leoparden, Löwen und Geparden aus sehr kurzer Entfernung zu beobachten, ist hier relativ hoch. Beim Abendessen unter dem afrikanischen Sternenhimmel lassen Sie einen spannenden Tag ausklingen. Übernachtung in einer Luxus-Lodge.

6.–7. Tag: Privates Wildreservat Greater Kruger 2×(F/M/A)

6.–7. Tag: Privates Wildreservat Greater Kruger 2×(F/M/A) 1

In den privaten Wildreservaten werden täglich zwei Pirschfahrten angeboten. Erfahrene Ranger und einheimische Spurenleser werden Sie mit ihrem Wissen und ihrer Liebe zum afrikanischen Busch begeistern. Sie haben Gelegenheit Flusspferde, Giraffen, Elefanten oder auch Löwen aus nächster Nähe zu beobachten. Nach dem Frühstück empfehlen wir Ihnen, an einer Buschwanderung teilzunehmen. Zusammen mit Ihrem Ranger begeben Sie sich auf eine spannende Fuß-Safari und erfahren mehr über die Natur, das Ökosystem und lernen die kleinen Lebewesen im Busch kennen. Die restliche Zeit steht für eigene Erkundungen in der Lodge und zum Entspannen am Pool zur Verfügung, bevor Sie zur Sun-Downer-Safari aufbrechen. Nach dem Abendessen lassen Sie den Tag am knisternden Lagerfeuer Revue passieren. 2 Übernachtungen wie am Vortag.

8. Tag: Privates Wildreservat – Johannesburg (F)

8. Tag: Privates Wildreservat – Johannesburg (F) 1

Nach einem frühen Weckruf mit wahlweise mit frischem Kaffee oder Tee erwartet Sie Ihre letzte Pirschfahrt im südafrikanischen Busch. Nach dem Frühstück Fahrt über die Panorama Route zurück nach Johannesburg. Von der malerischen Lowveld Region geht es hinauf zu den Klippen von Highveld. Die Strecke führt durch die Weiten des Hochlandes und lädt zum Träumen ein. Am Abend Ankunft in Johannesburg. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6-7h).

9. Tag: Johannesburg – Antanarivo – Andasibe (F)

Transfer zum Flughafen und Flug nach Madagaskar – auf die Insel der Lemuren, Indris und Co.! Nach Erledigung der Einreiseformulartäten fahren Sie weiter nach Andasibe. Auf Ihrer Fahrt zum Reservat besuchen Sie die Schmetterlingsfarm in Marozevo, wo Sie neben einer Vielzahl der farbenprächtigen Falter auch zahlreiche Chamäleonarten, Eidechsen, Schlangen sowie Fledermäuse aus nächster Nähe betrachten können. Auch haben Sie hier die erste Gelegenheit zur Sichtung von Sifakas im nahe gelegenen Bergwald. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Mantadia Nationalpark – Vakona Reservat

10. Tag: Mantadia Nationalpark – Vakona Reservat 1

Frühmorgens fahren Sie in das Reservat von Perinet – das älteste Schutzgebiet Madagaskars. Sie unternehmen eine Wanderung im tropischen Regenwald und lernen hier eine Vielfalt seltener Tieren und Pflanzen kennen. Darunter Dutzende verschiedene Chamäleons, Lemuren und seltene endemische Vögel, wie etwa die blaue Madagaskar-Vanga. Am Nachmittag besichtigen Sie den privaten Lemurenpark im Vakona-Reservat. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Sonderreservat Analamazaotra – Canal des Pangalanes – Akanin`ny Nofy (F)

11. Tag: Sonderreservat Analamazaotra – Canal des Pangalanes – Akanin`ny Nofy (F) 1

Am Vormittag besichtigen Sie das Sonderreservat von Analamazaotra. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete des Indri-Indri – Madagaskars größte Lemurenart, die sich hier beobachten lassen. Charakteristisch für den Indri ist sein durchdringender Schrei, der Stummelschwanz und das lange dichte, schwarz-weiße Fell – wahrlich tolle Fotomotive warten hier auf Sie! Danach Fahrt an den Manambato-See. Per Bootstransfer geht es über den Canal des Pangalanes – eine künstlich angelegt Wasserstraße aus der französischen Kolonialzeit, welche das Geflecht unzähliger Wasserläufe und kleiner Seen miteinander verbindet. Weiterfahrt nach Akanin’ny Nofy, auch „Das Nest der Träume“ genannt. Übernachtung in einer Lodge.

12. Tag: Palmarium Reservat (F)

12. Tag: Palmarium Reservat (F) 1

Heute erkunden Sie das private Palmarium-Reservat, wo Lemuren-Arten wie der Indri-Indri, Kronen- und Mohrenmakis, aber auch Chamäleons, Geckos und andere endemische Tiere leben. Der dichte Mangroven-Dschungel mit seinen fleischfressenden Kannenpflanzen und zahlreichen Orchideen gleicht einem Mitgutsch`em Wimmelbild – es gibt immer was zu entdecken!. Mit etwas Glück können Sie sogar das seltene Fingertier Aye-Aye beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Bootsfahrt auf dem Canal des Pangalanes (F/A)

13. Tag: Bootsfahrt auf dem Canal des Pangalanes (F/A) 1

Nach dem Frühstück beginnt Ihre heutige Etappe mit einer ca. 63 km langen Bootsfahrt nach Tamatave. Unterwegs genießen Sie die Landschaft und das Alltaglebens entlang des Pangalanes-Kanals. Vom Gewusel des Regenwaldes in die pulsierende Metropole! In Tamatave angekommen besuchen Sie den bunten Gewürzmarkt der Stadt und lernen den Alltag der Madagassen kennen. Übernachtung im Hotel.

14.–17. Tag: Strandaufenthalt Sainte Marie 4×(F/A)

14.–17. Tag: Strandaufenthalt Sainte Marie 4×(F/A) 1

Morgens Transfer zum Flughafen und kurzer Flug nach Sainte Marie. Ankunft und Fahrt ins Strandhotel. Die Insel ist bekannt für ihre einsamen Buchten und goldenen Sandstrände – das perfekte Umfeld für Entspannung pur! Die kommenden Tage stehen Ihnen zur Erholung und Entspannung am weißen Sandstrand zur freien Verfügung. Von Juli bis September können darüber hinaus an der Küste Buckelwale beobachtet werden, welche hier im warmen Gewässer Ihre Jungtiere großziehen. 4 Übernachtungen in einer Lodge.

18. Tag: Sainte Marie – Antananarivo (F)

Rückflug in die Hauptstadt Antananarivo – liebevoll „Tana“ genannt. Je nach Flug- und Ankunftszeit unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung, auf welcher Sie den alten Stadtkern mit seinen Backsteinhäusern, die Avenue de l`Independence sowie die lebhaften Märkte besuchen können. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: Antananarivo – Rückreise (F)

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Besuch beim alten Königspalast, von wo sich ein wunderschöner Blick auf die Stadt erschließt? Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Heimreise via Johannesburg nach Deutschland.

20. Tag: Ankunft

Am Morgen Ankunft in Frankfurt oder München.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
29.06.2017 18.07.2017 4550 EUR Anfragen
20.07.2017 08.08.2017 Internationale Flüge ab/an München 4880 EUR Anfragen
07.09.2017 26.09.2017 Internationale Flüge ab/an München 4880 EUR Anfragen
05.10.2017 24.10.2017 Internationale Flüge ab/an München 4880 EUR Anfragen
09.11.2017 28.11.2017 4880 EUR Anfragen
19.04.2018 08.05.2018 4550 EUR Anfragen
10.05.2018 29.05.2018 4550 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 480 EUR
Aufschlag Masoandro Lodge Luxe 180 EUR
Zuschlag Business Class mit South African Airways 2450 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflüge mit South African Airways von Frankfurt oder München in Economy Class inkl. Steuern/Kerosinzuschläge (Stand: 01.08.16)
  • Wechselnde deutschsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflug Johannesburg-Skukuza mit SA Airlink in Economy Class inkl. Steuern/Kerosinzuschläge (Stand: 01.08.16)
  • 2 Regionalflüge Johannesburg-Antananarivo mit SA Airlink in Economy Class inkl. Steuern/Kerosinzuschläge (Stand: 01.08.16)
  • 2 Inlandsflüge Tamatave-Sainte Marie; Sainte Marie-Antananarivo mit Air Madagaskar in Economy Class inkl. Steuern/Kerosinzuschläge (Stand: 01.08.16)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Wechselnde lokale Guides/Ranger
  • Bootsfahrt auf dem Canal des Pangalanes
  • Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Hotel im DZ
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • 3 Ü: Lodge (Deluxe)
  • Mahlzeiten: 16×F, 2×M, 10×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Madagaskar (ca. 30€); optionale Aktivitäten und Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Foto- und Videogebühren; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Sie sollten sich aber auf zum Teil etwas längere Fahrtstrecken einstellen. Bitte bringen Sie Flexibilität, Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Hinweise

Hinweis Südafrika:

Der Südafrika-Teil dieser Reise ist eine Zubuchertour (deutschsprachige Gruppe).

Die Pirschfahrten im Skukuza Camp werden von San-Parks-Rangern durchgeführt. San Parks hat die Erlaubnis, auch nach den normalen Parköffnungszeiten ins Camp zurückzukehren. Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Pirschfahrt um einen Ausflug durch die San-Parks-Ranger in ihren Fahrzeugen handelt. Hier handelt es sich um keine Privat-Safari, dementsprechend kann es vorkommen, dass andere Reisende mit Ihnen unterwegs sein werden

Kinder unter 6 Jahre sind in offenen Fahrzeugen nicht erlaubt!

Service

Südafrika

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Südafrika liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (dem Atlantischen und dem Indischen Ozean). Das Land grenzt im Nordwesten an Namibia, im Norden an Botswana und Simbabwe, im Nordosten an Mosambik und Swasiland. Lesotho wird komplett von Südafrika umschlossen. Mit 1.219.912 km² ist Südafrika drei- bis viermal so groß wie Deutschland. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Die meisten Flüsse in Südafrika entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal, ein Nebenfluss des Oranje. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean. Westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die Goeie Hoop). 

Klima
Das Land ist ganzjährig hervorragend zu bereisen. Da Südafrika in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.

Der südafrikanische Frühling (Mitte September bis Mitte Dezember) lockt mit milden Temperaturen und einer Blütenpracht in den halbariden Zonen entlang der Westküste und blühendem Fynbos an der Garden Route.

Im Sommer (Mitte Dezember bis Mitte März) ist Hochsaison. Es kann sehr heiß werden, besonders an der Ostküste und im Krügerpark. Von Januar bis Anfang März treten leichte Schauer bis hin zu schweren Regenfällen im gesamten Land auf.

Der Herbst (Mitte März bis Mitte Juni) ist beschaulich, es kühlt ab.

Ideal für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter (Mitte Juni bis Mitte September) mit seinen klaren, meist trockenen und warmen Tagen. Jedoch kann es nachts kühl bis sehr kalt (in den Gebirgen) werden. 

Politik und Gesellschaft
In der Regenbogennation leben etwa 52 Mio. Menschen. Der Name Rainbow Nation bezieht sich in erster Linie auf die Menschen unterschiedlichster Hautfarben und die vielen verschiedenen Kulturen, die das Land mit ihren Einflüssen prägen und bereichern. Die Bevölkerung setzt sich aus vier Hauptgruppen zusammen: die Schwarzafrikaner, die 79,4% der Gesamtbevölkerung ausmachen, 9% Weiße (zum großen Teil Buren), 9% Mischlinge und 2,5% Asiaten. Südafrika weist in Afrika die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl mit indischer Herkunft auf und ist damit eines der ethnisch vielfältigsten auf dem afrikanischen Kontinent. Etwa 1 Mio. Einwohner Südafrikas sind deutschstämmig, ca. 100.000 haben einen deutschen Pass. Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Englisch bildet sich jedoch als führende Sprache heraus. Bei aller Schönheit und Vielfalt des Landes darf man allerdings auch die Probleme nicht verschweigen, denn die Kriminalität ist hoch, Rassenkonflikte schwelen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer noch erschreckend weit auseinander.

Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. In Südafrika gibt es derzeit drei große Parteien, namentlich ANC (African National Congress), DA (Democratic Alliance) und COPE (Congress of the People). Daneben existiert eine Reihe von kleinen Parteien, die ohne 5%-Hürde ebenfalls im 400-Sitze-Parlament vertreten sind. Die südafrikanische Regierung wurde zuletzt im Mai 2014 neu gewählt. Für eine Amtsperiode von 5 Jahren wurde der ANC Vorsitzende Jacob Zuma gewählt.

Sicherheit
Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Leider ist in einigen Landesteilen eine erhöhte Kriminalität zu beobachten, sodass vor allem Individualreisende die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beherzigen sollten. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

- Meiden Sie nach Geschäftsschluss und an Sonntagen die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten)

- Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren

- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter Ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die so genannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen

- In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhanden gekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Wichtige Notfall-Nummern:

§   Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111

§   Notruf vom Mobiltelefon: 112

§   Krankenwagen: 10177

§   Allgemeine Notruf-Nummer: 107

§   Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in unserer Winterzeit ist uns Südafrika um eine Stunde voraus (also MEZ + 1 Stunde). 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen/Visa
Reisende aus Deutschland benötigen derzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass oder vorläufiger Reisepass.

Die Reisedokumente müssen maschinenlesbar und mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein. Sie sollten auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende daher darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit 2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Bitte beachten Sie: maschinenlesbare Pässe, die manuell verlängert wurden, werden bei Einreise nicht akzeptiert.

Einreise von Minderjährigen
Maschinenlesbare Pässe, die verlängert wurden, werden nicht akzeptiert. Unseren Kenntnissen zufolge betrifft dies ausschließlich Kinderreisepässe, die nach Ablauf der ursprünglichen Gültigkeitsdauer von sechs Jahren einmalig verlängert werden können, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs. Wir empfehlen dringend allen Südafrika-Reisenden mit Kindern, die Gültigkeit des Kinderreisepasses zu überprüfen. Wurde dieser manuell verlängert, berechtigt dieser Pass fortan nicht mehr zur Einreise nach Südafrika. Bei kurzfristig anstehenden Abreisen ist daher ein neuer, vorläufiger Reisepass für das Kind zu beantragen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde vorweisen (beim Standesamt anzufordern). Diese können nach jüngsten Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Wenn vorhanden, können Sie auch eine Kopie Ihres Stammbuches mitnehmen

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs www.dha.gov.za bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Mehr Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts unter www.auswaertiges-amt.de

Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten.

 

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilft oft schwierig zu erhalten. Es gibt keine Impfvorschriften für Besucher aus Europa. Sinnvolle Impfungen sind derzeit: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A und B.

Besonders im Norden und Osten des Landes ist es in der Regenzeit (Dezember bis März) ratsam, sich effektiv vor Moskitostichen zu schützen. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Dennoch ist es ratsam, vom Arzt verschriebene Medikamente in ausreichender Menge mitzubringen. Das Wasser aus dem Hahn ist sauber und Gesundheitsregularien kontrollieren Essensverkäufer auf der Straße.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (u.a. Insektenschutzmittel, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. auch gefährlichen Infektionserkrankungen wie Malaria und Durchfälle vermieden werden.

Um das Risiko des häufig auftretenden Zeckenfiebers einzudämmen, empfiehlt es sich, bei Wanderungen ein spezielles Antizeckenmittel auf die Schuhe und die Kleidung aufzutragen (z.B. Bayticol). Durch das Tragen knöchelhoher Schuhe können Sie das Risiko eines Schlangenbisses weitestgehend ausschließen. Bilharziose-Gefahr besteht in stehenden Gewässern mit niedrigem Wasserstand. Tuberkulose gehört zwar zu den Hauptkrankheiten des Landes, als Tourist kommen Sie aber nur selten damit in Kontakt. AIDS ist weit verbreitet.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – besonders, wenn man gerade mit Besichtigungen beschäftigt ist. Bevor man sich nicht vollständig akklimatisiert hat, sollte sich nicht allzu lange der Sonne direkt aussetzt werden. Gerade während der heißen Tageszeit sollte der Kopf am besten mit einem Hut bedeckt werden. Natürlich sollte auch eine Sonnencreme genutzt und wiederholt auf die Haut aufgetragen werden. Dabei sollte ständig viel Flüssigkeit zu sich genommen werden – weit mehr als man von zu Hause gewohnt ist. Die UV-Strahlung ist in hochgelegenen Städten (z.B. Johannesburg) und am Meer besonders intensiv, daher ist Vorsicht immer angebracht. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Gourmets schwärmen von der exquisiten Vielfalt der südafrikanischen Küche, die durch ihren multikulturellen Einschlag jeden Tag Abwechslung bieten kann. Die heimische Küche verdient besonders viel Aufmerksamkeit. Kap-holländische Gerichte zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus europäischer Hausmannskost mit Kräutern und Gewürzen von den ehemaligen Gewürzkolonien aus. Der asiatische Einfluss spiegelt sich wider in Bredies (Eintöpfen), in der Spezialität Bobotie, einem raffinierten Hackfleischgericht, in Kürbisleckereien mit Zimt oder Ingwertörtchen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kingklip-Fisch und Austern. Fleisch gibt es in vielen Variationen und in bester Qualität. Unbedingt sollten Sie Wild wie Kudu, Nyala, Impala oder Strauß probieren. Besondere Spezialitäten sind Masonja (Mopana-Würmer), Xi Fu Fu Nu Nu, so nennt sich die größte Larve des Scarabäus-Käfers, oder etwas für den europäischen Gaumen wie Ngwiri (wilde Süßkartoffel) oder Nkaanyi (zerkleinerte, geröstete Nüsse des Marulabaumes). Bekannte Nachspeisen sind die Koeksisters (Siruptörtchen), Souskluitjies (eine Art Krapfen) oder Melktert (ein cremiger Kuchen). Zu den Tee-Spezialitäten zählt der gesunde Rooibos-Tee. Zudem sind Südafrikas Weine weltberühmt. Das südafrikanische Bier ist auch nicht schlecht und die meist deutschstämmigen Braumeister verstehen ihr Handwerk. Als Snack zwischendurch empfiehlt sich Biltong, an der Luft getrocknetes Rind- oder Wildfleisch.

Fotografie und Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Aufgrund der großen Helligkeit genügen ASA 100-Filme oder eine entsprechende Einstellung bei Digitalkameras. Tagsüber ist ein UV-Filter ratsam. Höher empfindliche Filme (200 oder 400 ASA) sind für die längeren Belichtungszeiten des Teleobjektivs oder für Dämmerungsaufnahmen notwendig. Nehmen Sie ausreichend Filme bzw. Akkus und Speicherkapazität mit, um die unendliche Vielfalt des Landes festhalten zu können. Kamerazubehör gibt es zu kaufen, allerdings teurer als in Deutschland. Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Umwelteinwirkungen schützt. Gegen Sand und Staub helfen eine Bürste mit eingebautem Blasebalg, Reinigungsflüssigkeit und Linsentücher.

Bekleidung
Lockere, legere Freizeitkleidung gehört in jedes Gepäck. Für Wanderungen durch den Busch sind lange Hosen und feste Schuhe unverzichtbar, ebenso ein Sonnenhut oder eine Kappe. Zur Tierbeobachtung sind Naturtöne und sanfte Farben für die Kleidung am besten geeignet. Die Abende können durchaus kühl werden, besonders in den bergigen Regionen, deshalb sollten Sie eine warme Grundausstattung (Fleece-Jacke, Winterjacke) dabei haben. Während in den Wildparks eine legere Kleidung durchaus angebracht ist, wählen Sie für das Dinner in einem Hotel oder Restaurant eine feinere Garderobe. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die südafrikanische Währung heißt Rand (ZAR). Es gibt Scheine im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen im Wert von 5, 10, 20 und 50 Cents und 1, 2 und 5 Rand. Geldbeträge werden auf volle 5 Cent gerundet. Scheine zu 100 und 200 Rand können oft nicht gewechselt werden.

Es gibt in allen größeren Städten Banken und offizielle Wechselstuben. Der Schalter am Flughafen ist 24 Stunden geöffnet. Bei den meisten Banken können Sie bequem Bargeld am Automaten abheben. Unter den Kreditkarten sind VISA und Mastercard am meisten verbreitet. Jedoch werden auch American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann zum Geldabheben an den sogenannten ATM-Bankautomaten (Automatic Teller Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank ist dem Maestro-System angeschlossen (einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem ATM). In den meisten Restaurants und Geschäften kann man per Kreditkarte zahlen. Des Weiteren finden Sie Geldautomaten in Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Bitte beachten Sie, dass man im Gegensatz zu Deutschland an den meisten Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen kann.

Für Ihre persönlichen Ausgaben während einer geführten Rundreise empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld. Wir empfehlen, Geld bei der Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Tauschen Sie während der Rundreise, erkundigen Sie sich nach den Umtauschkursen in den Wechselstuben, da oft hohe Gebühren erhoben werden. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, denn es bestehen Einfuhrbeschränkungen, und der Umtauschkurs in Südafrika ist erheblich besser.

Strom
220 V, 50 Hz. Die Steckdosen in Südafrika sind meist 3-polige Rundstecker (Steckertyp D, M). Sie benötigen einen Reisestecker (Steckdosenadapter). Passende Adapter sind direkt vor Ort günstig in jedem Supermarkt zu erwerben. Zum Teil werden diese auch an Hotelrezeptionen verliehen.

Telefon/Internet
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten und Roaming-Funktion können fast überall benutzt werden. Informieren Sie sich über die zurzeit gültigen Roamingverträge am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland bei Ihrem Netzbetreiber.

Öffentliche Telefonzellen arbeiten mit Münzgeld oder Telefonkarten, die in vielen Geschäften und Supermärkten, auf der Post, auf Flughäfen oder in Buchläden verkauft werden. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Es ist empfehlenswert, sich eine WORLD-CALL-CARD zu besorgen, mit der Sie über eine Hotline von jedem Telefon aus anrufen können. Ebenfalls möglich ist der Kauf einer SIM-Karte vor Ort. Die SIM-Karte wird beim Kauf registriert. Hierzu benötigen Sie Ihren Reisepass und die Adresse Ihrer Unterkunft. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41.

Die meisten Städte und auch kleinere Orte sind mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber-Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert. Nahezu alle Hotels sind mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Südafrika.de

Südafrika.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Südafrika und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Südafrika.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Südafrika.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Südafrika. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Madagaskar

Allgemeines

Allgemeines

Die Insel Madagaskar wird aufgrund der über viele Millionen Jahre isolierte Entwicklung der Flora und Fauna gern auch als „sechster Kontinent“ bezeichnet und ist mit 20,5 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 587.041 km² der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Welt.

Geografie
Die Insel Madagaskar befindet sich im Indischen Ozean zwischen dem 12. und 27. Grad südlicher Breite sowie dem 45. und 54. Grad östlicher Länge, und ist durch den Kanal von Mosambik von Afrika getrennt. Das zentrale Madagaskar ist eine Hochebene mit Höhen von durchschnittlich 1100 m. Nach Osten fällt es schroff und steil ab, während der Anstieg im Westen sanfter ausfällt. Der höchste Punkt ist der Berg Maromokotro mit 2876 m, welcher sich im Norden der Insel befindet. Der Regenwald ist nur in den Küstenregionen verbreitet und verändert sich von Osten nach Westen über Feucht- und Trockensavannen zur Dornsavanne. Jährlich werden große Bereiche dauerhaft zerstört, weil die Viehhirten brandroden, um Grasflächen für die weit verbreiteten Rinder zu schaffen.

Klima
Madagaskar liegt im tropischen Klima des Südäquatorialstroms. Sommer und Winter entsprechen den tropischen Trocken- und Regenzeiten. Die Regenzeit ist von November bis März und kommt mit teilweise stark unterschiedlichen Niederschlagsmengen einher. Im Osten können regional bis zu 4000 mm pro Jahr fallen, während an der Westküste teilweise nur 500 mm Regen fallen. Dies begünstigt natürlich wieder das Wachstum des Regenwaldes an der Ostküste.

Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 25°C, kann in den kühlen Monaten manchmal jedoch sogar unter 0°C fallen im Hochland. An den Küsten liegen die Temperaturen generell höher. Die Monate Januar bis März sind die Zyklonzeit und regelmäßig trifft ein Zyklon auch auf Madagaskar.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Madagaskar +1 Stunde. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Madagaskar 13 Uhr mittags. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Antananarivo daher um 1 Stunden vorstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung +2 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Madagaskar nicht.

Politik und Gesellschaft
Das politische System Madagaskars ist verfassungstechnisch eine zentralistische, präsidentielle Republik mit direkt gewähltem Präsidenten und Zweikammersystem: Die Nationalversammlung und der Senat. Derzeit wird Madagaskar von einer militärisch installierten Übergangsregierung regiert.

Die Einwohnerzahl Madagaskars beträgt ca. 20,6 Millionen. Diese teilen sich in 18 verschiedene Ethnien. Weiterhin leben viele Komorer, Franzosen und seit den letzten Jahren auch Chinesen und Inder auf der Insel. Die Landessprachen sind malagasy, französisch und englisch. Circa 50% der Bevölkerung ist indigenen Glaubens, hier spielt die Ahnenverehrung eine große Rolle. 40% sind Christen.

Sicherheit
Madagaskar ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität. Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Hauptstadt Antananarivo. Nach Einbruch der Dunkelheit wird in städtischen Gebieten von Spaziergängen abgeraten. Im Stadtzentrum und in der Nähe von Hotels wie der Rue d’Independence in Antananarivo sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen. Weiterhin sollten Sie Taschen und Wertgegenstände nicht sichtbar im Fahrzeug liegen lassen.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:
- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.
- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.
- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen).

Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum, welches bei der Ankunft am Flughafen oder vorab bei einem madagassischen Honorarkonsulat bzw. der madagassischen Botschaft für die Dauer von 30 Tagen ausgestellt wird. Der Reisepass muss dazu noch mindestens sechs Monate gültig sein. Die Kosten für ein Visum betragen ca. 30 Euro pro Person. (Stand: Januar 2016) Durch lokale Währungsschwankungen kann sich der Visa-Preis leicht verändern.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Während dieser Reise werden Sie auf Menschen treffen, welche in sehr einfachen Verhältnissen leben und nur unter großen Schwierigkeiten ihren Alltag bestreiten. Sollten Sie den Menschen in Madagaskar Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Wenn Sie etwas schenken möchten, sind unsere Tipps: Bunt- und Bleistifte, Kugelschreiber, Schulhefte, Taschenlampen, einfache medizinische Utensilien (Scheren, Pflaster, Schmerztabletten) oder auch kleine Hygiene- oder Kosmetikartikel wie Zahnbürsten oder kleine Parfümflaschen. Auch Fußbälle erfreuen sich großer Beliebtheit.

 

Einige kleine Tipps:

- In Madagaskar wird sehr viel Reis gegessen. Ab und an verirren sich allerdings kleine Steine im Reis, welchen schon einige Zahnkronen zum Opfer gefallen sind.

- Auf den Wanderungen im Regenwald ziehen Sie vorsichtshalber Ihre (Knie-) Strümpfe über die Hosen. In Feuchtgebieten können sich sonst leicht ungefährliche, aber unangenehme Blutegel an Ihren Waden zu Schaffen machen.

- Im madagassischen Regenwald finden sich einige Pflanzen, bzw. deren Früchte welche sich auf Art der Brennnessel gegen jegliches Berühren wehren.

- Vergessen Sie während der Wanderungen im Isalo Hochland nicht Ihre Badesachen. Mehrere natürliche Pools laden zum Schwimmen ein!

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Da sich die Gesundheitssituation immer schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund des tropischen Klimas unterliegt der menschliche Körper einer höheren Belastung als daheim. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria
In Madagaskar besteht ein ganzjähriges Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und benutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Standby-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. Des Weiteren wird derzeit die Impfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: http://www.crm.de
- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp
- Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 5 bis 9 EUR rechnen.

Fotografieren und FadyBitte Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Nur in Antananarivo können Speichermedien gekauft oder vergessene Akkus ersetzt werden. Diese sind aber in der Regel teuer und nicht von besonders guter Qualität. Daher sollten Sie unbedingt ausreichendes Equipment mitbringen.

Als Fady verstehen die Madagassen gewisse Handlungen, welche als eine Art TABU angesehen werden. So zeigen Sie bitte niemals mit ausgestrecktem Finger auf Gräber oder Menschen oder betreten die Königsgemächer im Rova, dem Herrscherpalast, niemals mit dem linken Fuß zuerst. Manche Regionen sind als Fady markiert und somit für Ausländer nicht zugänglich.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch ungewohntes Essen. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, verzichten Sie auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch.

In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Vergessen Sie nicht, sich ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währungseinheit Madagaskars ist der Ariary (AR). Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich Euro zu empfehlen. Beim Tausch jeder anderen Währung ist mit großen Kursverlusten zu rechen. Am besten ist es, bereits bei Ankunft am Flughafen Geld für die ersten Tage zu tauschen. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. Der Gebrauch der VISA-Kreditkarte ist bisher in den größeren Städten und Hotels möglich. Eine Geldversorgung mit der Maestro EC-Karte ist leider nicht möglich.

 

Stromversorgung

Die Spannung in Madagaskar beträgt meist 220 Volt. Die verbreiteten französischen Steckdosen benötigen keinen Steckeradapter. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen ohne Adapter.

Auch wenn auf dem Land eine Stromversorgung gewährleistet ist, ist regelmäßig mit Stromausfällen zu rechnen. Besonders in abgelegenen Lodges in denen der Strom mit einem Generator generiert wird, wird die Stromversorgung gegen 22:00 am Abend eingestellt.

Telefon
Der Gebrauch von Handys ist in allen größeren Städten (D1 und D2) möglich. Erkundigen sie sich aber auf jeden Fall noch einmal bei ihrem Mobilfunkanbieter. Die Vorwahl für Madagaskar ist die 00261.

Literatur über Madagaskar

Literatur über Madagaskar

Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Madagaskar: Der Ausverkauf der einmalig reichen Natur - Yannick Swendelow (ISBN-13: 978-6130108403)

Amphibien und Reptilien Madagaskars, der Maskarenen, Seychellen und Komoren - Friedrich-Wilhelm Henkel (ISBN-13: 978-3800173235)

Der Madagaskar-Plan. Die beabsichtigte Deportation der europäischen Juden nach Madagaskar - Hans Jansen (ISBN-13: 978-3784426051)

Biographien

Kämpfer der Hoffnung. Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab - Pedro Opeka (ISBN-13: 978-3550078934)

Romane

Verschwörung im Regenwald: Die Reise nach Madagaskar - Ida Pfeiffer (ISBN-13: 978-3857876523)

Sprachführer

Kauderwelsch, Madagassisch Wort für Wort - Helena Ravoson Voahanginirina (ISBN-13:978-3894160166)

Reiseberichte

Madagaskar - der sechste Kontinent: Von heiligen Krokodilen und Seeräubern - Mark Eveleigh (ISBN-13: 978-3492402002)

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