• Giraffen im Krüger-Nationalpark
  • V&A Waterfront, Kapstadt
  • Sunway Safaritruck am Signal Hill in Kapstadt
  • Strandhäuschen bei Muizenberg, Kapstadt
  • Weinland um Stellenbosch
  • Pinguine am Boulders Beach (Kaphalbinsel)
  • Wandern in den Drakensbergen

Südafrika • Swasiland • Lesotho

 

Highlights vom Krüger Nationalpark bis Kapstadt

18 Tage Campingsafari

    
Dauer 18 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1690 EUR   drucken
Tourcode SUESWC   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Südafrika – Land der Kontraste, Land der Vielfalt! Diese Tour erschließt einige der schönsten Höhepunkte und eignet sich ideal für alle, die Südafrika zum ersten Mal besuchen. In kleiner Gruppe reisen Sie auf dieser „Mitmach-Safari“ im komfortablen Safaritruck zunächst von Johannesburg entlang der Panorama-Route zum wildtierreichen Krüger-Nationalpark, wo spannende Safari-Erlebnisse im Mittelpunkt stehen. Lassen Sie sich danach auf den bunten Märkten des Königreichs Swasiland von schöner Handwerkskunst beeindrucken, bevor Sie im Mkuzi-Wildreservat auf Pirsch nach dem bedrohten Spitzmaulnashorn gehen. Eindrucksvoll ist die Wanderung in den majestätischen Drakensbergen zu uralten Buschmann-Felsmalereien. Von den Bergen führt die Route in die flachen Steppen der Karoo sowie zum berühmten Addo-Elephant-Nationalpark. Die herrliche Küste Südafrikas mit dem urwüchsigen Tsitsikamma-Nationalpark, der wunderschönen Garden-Route und den imposanten „Knysna Heads“ ist ein weiterer Schwerpunkt dieser beliebten Tour. Probieren Sie im weltbekannten Weinland um Stellenbosch von den köstlichen Tropfen, bevor Sie Kapstadts unvergleichlicher Faszination erliegen. Sie verbringen die Nächte auf schön gelegenen und komfortabel ausgestatteten Zeltplätzen.

Bei der Abenteuersafari mit leicht verändertem Reiseverlauf übernachten Sie in naturnahen Unterkünften.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Perfekte Rundreise für preissensible Südafrika-Einsteiger

  • Auf der Suche nach den "Big Five" im Krüger NP

  • Auf königlichen Spuren zu Fuß durch Swasiland

  • Pony-Trekking in Lesotho

  • Auf Safari im Addo Elephant NP

  • Weinland um Stellenbosch und Kapstadt mit dem Tafelberg

  • Alternativ buchbare Variante: Übernachtung in festen Unterkünften (SUESWL)

  • zahlreiche Termine bereits in der Durchführung gesichert

Tourenverlauf

1. Tag: Johannesburg - Mpumalanga (M/A)

Nach einem zeitigen Aufbruch (ca. 6:30 Uhr) in Johannesburg geht es in Richtung Osten nach Mpumalanga. Gebirge, Panorama-Pässe, grüne Täler, Flüsse, Wasserfälle und Wälder sind charakteristisch für diese Region. Sie besichtigen das kleine Goldgräberstädtchen Pilgrim‚s Rest, Bourke´s Luck Potholes und den Aussichtspunkt am „God‘s Window“. Übernachtung im Zelt.

2.–3. Tag: Mpumalanga - Krüger-Nationalpark 2×(F/M/A)

Das größte Wildtierreservat in Südafrika, der Krüger NP, hat weltweit die höchste Konzentration an Tierarten und verfügt über 16 verschiedene Ökosysteme. Während ausgedehnter Pirschfahrten am Morgen und Nachmittag versuchen Sie, die „Big Five“ zu entdecken: Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Büffel. 2 Übernachtungen im Zelt.

4. Tag: Krüger-Nationalpark - Swasiland (F/M/A)

Die nächste Attraktion, die Sie besuchen, ist das unberührte Naturreservat Malolotja im gebirgigen Königreich Swasiland. Das Naturreservat ist bekannt für seine Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen- Diese reicht von flachem Grasland über dichtes Buschland bis hin zu Feuchtwäldern. Sie erkunden das Reservat zu Fuß und genießen das fantastische Panorama. Entspannung und Stärkung beim Abendessen am Lagerfeuer. Übernachtung in den Malolotja Cabins.

5.–6. Tag: Swasiland - Zululand 2×(F/M/A)

Am Morgen schlendern Sie über einen traditionellen Kunsthandwerkermarkt in der Nähe von Mbabane. Anschließend reisen Sie wieder nach Südafrika ein und erreichen das Mkuzi Game Reserve. Weite Akazien-Savannen sind Lebensraum für Spitzmaulnashörner, Büffel, Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Zebras, Gnus und Impalas. Darüber hinaus gilt der Park mit über 400 Vogelarten als Geheimtipp für Vogelbeobachtungen. Ein ganzer Tag steht für Pirschfahrten zur Verfügung, um das Reservat zu erkunden und um die Tiere an Wasserstellen zu beobachten. 2 Übernachtungen im Zelt.

7.–8. Tag: Zululand - Drakensberge 2×(F/M/A)

Weiter südwärts fahrend geht es zu den Drakensbergen (Drachenberge) mit zahlreichen Schluchten, Kämmen und Höhlen. Die Zulu bezeichnen die Berglandschaft als „uKhahlamba“ - Wand aus Speeren. Hier campieren Sie für zwei Nächte am Fuß der Berge und haben Zeit für Wanderungen entlang kleiner Bergbäche, Wildblumenwiesen und Wasserfällen. Genießen Sie dabei die spektakuläre Aussicht! Bekannt ist die Region für die Felszeichnungen der San, die Sie unterwegs mit etwas Glück entdecken. 2 Übernachtungen im Zelt.

9.–10. Tag: Drakensberge - Lesotho 2×(F/M/A)

Sie erreichen Lesotho, das „Königreich in den Wolken“. Malerische Dörfer und Städte bieten Gelegenheit zu interessanten Stopps. Nach Grenzüberquerung geht es ins südliche Lesotho nach Malealea, wo Sie die nächsten zwei Nächte in Chalets inmitten der Berge logieren. Am nächsten Morgen brechen Sie früh auf, um mit einheimischen Basotho-Guides und deren Ponys den Tag zu verbringen und die felsige grandiose Landschaft zu Fuß zu erkunden. 2 Übernachtungen in der Malealea Lodge.

11. Tag: Lesotho - Karoo (F/M)

Vom Hochland Lesothos geht die Rundreise weiter nach Karoo, einer Halbwüstenlandschaft in der zentralen Hochebene Südafrikas. Die Karoo-Region erstreckt sich über fast ein Drittel des Territoriums Südafrikas und ist bekannt für ihre Schaf- und Straußenfarmen sowie die vielen Marktstände entlang der Straße. Übernachtung im Die Tuishuise.

12. Tag: Karoo - Addo-Elephant-Nationalpark (F/M/A)

Der Addo-Elephant-Nationalpark wurde 1931 zum Schutz der letzten elf verbliebenen wilden Addo-Elefanten errichtet. Heute leben wieder mehr als 350 Elefanten im Park - neben Breitmaulnashörnern, Kap-Büffeln, Löwen, Leoparden und mehr als 400 Vogelarten. Während einer Pirschfahrt begeben Sie sich auf die Suche nach den Elefanten sowie anderen Bewohnern des Parks. Am Abend können Sie nachtaktive Tiere an der Flutlicht-Wasserstelle in der Nähe des Campingplatzes beobachten. Übernachtung im Zelt.

13.–14. Tag: Addo-Elephant-Nationalpark - Tsitsikamma-Nationalpark 2×(F/M/A)

Nächster Punkt der Reise ist der Tsitsikamma NP, ein 100 km langer, immergrüner Küstenstreifen mit üppiger Vegetation in der Provinz Western Cape. Dichte Tsitsikamma-Wälder umgeben den Campingplatz an der Mündung des Storms River, wo Sie zwei Nächte direkt am Indischen Ozean campieren. Pfade entlang des Storms River und der felsigen Küste laden zu Wanderungen ein. Von Juli bis November können Wale und Delfine vor der Küste beobachtet werden. Mutige können den Sprung von der welthöchsten Bungee-Station wagen (optional). 2 Übernachtungen im Zelt.

15. Tag: Tsitsikamma-Nationalpark - Overberg (F/M/A)

Nach einem Besuch der markanten Felsen „Knysna Heads“ geht die Reise weiter nach Süden, entlang der Gartenroute in die bekannten Weingegenden des Kaps. Übernachtung im Zelt.

16.–17. Tag: Overberg - Kapstadt 2×(F)

Nach einer Weinverkostung (optional) und Weinkellertour im berühmten Weinanbaugebiet Stellenbosch fahren Sie auf dem letzten Stück der Garden-Route nach Kapstadt. Sie erkunden die Stadt und seine zahlreichen Attraktionen wie Cape Point, das Kap der Guten Hoffnung, Chapman's Peak und den Hafen in Hout Bay. Sie genießen die schönen Strände und die V&A Waterfront. Historisch Interessierte zieht es vielleicht zu einem Besuch von Robben Island (optional). Oder Sie probieren lokale Köstlichkeiten in einem der vielen Restaurants. 2 Übernachtungen im Sweetest Guesthouse.

18. Tag: Heimreise (F)

Am Morgen erklimmen Sie zu Fuß oder per Seilbahn (optional) den Tafelberg und bewundern den Blick über die Tafelbucht und Robben Island - gutes Wetter vorausgesetzt. Den Nachmittag verbringen Sie beim Shopping letzter Souvenirs bevor die Tour gegen 18 Uhr endet.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
27.08.2016 13.09.2016 1740 EUR Anfragen
08.10.2016 25.10.2016 Warteliste 1740 EUR Anfragen
19.11.2016 06.12.2016 1740 EUR
26.11.2016 13.12.2016 1740 EUR
03.12.2016 20.12.2016 1740 EUR Anfragen
24.12.2016 10.01.2017 1740 EUR
14.01.2017 31.01.2017 1690 EUR Anfragen
28.01.2017 14.02.2017 1690 EUR Anfragen
11.02.2017 28.02.2017 1690 EUR Anfragen
18.03.2017 04.04.2017 1690 EUR Anfragen
25.03.2017 11.04.2017 1690 EUR Anfragen
01.04.2017 18.04.2017 1690 EUR Anfragen
08.04.2017 25.04.2017 1690 EUR Anfragen
06.05.2017 23.05.2017 1690 EUR Anfragen
13.05.2017 30.05.2017 1690 EUR Anfragen
20.05.2017 06.06.2017 1690 EUR Anfragen
01.07.2017 18.07.2017 1690 EUR Anfragen
08.07.2017 25.07.2017 1690 EUR Anfragen
12.08.2017 29.08.2017 1690 EUR Anfragen
19.08.2017 05.09.2017 1690 EUR Anfragen
26.08.2017 12.09.2017 1690 EUR Anfragen
07.10.2017 24.10.2017 1690 EUR Anfragen
14.10.2017 31.10.2017 1690 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 850 EUR
EZ und Einzelzelt-Zuschlag 205 EUR
Rail und Fly 40 EUR
Zusatzübernachtung vor der Reise ab 28 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Johannesburg/an Kapstadt

  • Englischsprachige Tourenleitung und deutschsprachige Tourenbegleitung (s. Termin)
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten im Minibus oder Safaritruck
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.15)
  • Reiseliteratur
  • 11 Ü: Zelt Gemeinschafts-WC/Dusche
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ
  • 3 Ü: Hütte im DZ (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 17×F, 15×M, 14×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafentransfers (30 € p.P./Transfer); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.15; Zusatznacht in Johannesburg vor Reisebeginn; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Toleranz, Interesse für andere Kulturen, Hitzeverträglichkeit, Ausdauer bei langen Fahretappen und Teamgeist.

Hinweise

Diese Tour ist eine aktive Safari, in der Sie abwechselnd im Zelt und in festen Unterkünften übernachten. Die offiziellen Campingplätze sind sehr gut ausgestattet und verfügen i.d.R. über gute Sanitäranlagen mit Heiß- und Kaltwasserduschen, Restaurants, teilweise Swimmingpool, Waschmöglichkeiten und Telefon. Die Zelte werden nach Einweisung von den Gästen selbstständig auf- und abgebaut. Die Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. wird zum Gelingen der Reise ganz wesentlich beitragen. Der Reiseleiter übernimmt das Einkaufen und die Zubereitung der Mahlzeiten. Die Verpflegung unterwegs erfolgt in Form eines Picknicks. Die Abendessen werden am Lagerfeuer eingenommen.

Zubuchertour (internationale Gruppe)

Schlafsack und ein kleines Reisekissen sind auf Wunsch vor Ort ausleihbar (gegen eine Gebühr von 1 €/Tag). Bitte geben Sie uns vor der Abreise Bescheid.

Gäste über 65 Jahren benötigen eine ärztliche Bescheinigung, dass sie diese Reise ohne gesundheitliche Einschränkungen durchführen können.

Zusatzinformationen

Die benannten Unterkünfte werden auf dieser Reise vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese Unterkunft einen ähnlichen Standard auf.

Anreise: Hinflug nach Johannesburg mit Ankunft am Tag vor Reisebeginn. Wir buchen Ihnen gern eine Übernachtung in dem Gästehaus, an dem die Reise beginnt (ab 28 € p.P. im DZ) .

Abreise: Wir empfehlen den Rückflug am letzten Reisetag ab nachmittags oder einen Rückflug am nächsten Tag mit einer Zusatzübernachtung in Kapstadt (ab 44 € p.P. im DZ).

Service

Swasiland

Allgemeines

Geografie
Das Königreich Swasiland ist mit einer Fläche von 17.363 Quadratkilometern der zweit kleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Die Nachbarländer des Binnenstaates sind Mosambik im Osten und die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga im Norden und Westen sowie KwaZulu-Natal im Süden. Die Länge der Staatsgrenze beträgt insgesamt 535 Kilometer, wovon 105 Kilometer mit Mosambik und 430 Kilometer mit Südafrika geteilt werden. Der Lusutfu, auch Great Usutu River und im weiteren Verlauf Maputo genannt, ist der längste Fluss des Landes. Swasiland ist in die vier Distrikte Hhohho (im Norden und Nordwesten), Manzini im Westen und in der Mitte, Shiselweni im Süden und Lubombo im Osten aufgeteilt.

Swasiland gliedert sich von West nach Ost in vier Landschaftszonen. Im Westen des Landes liegt das Highveld (Hochland), das eine mittlere Höhe von 1.300 Metern aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Die höchste Erhebung innerhalb Swasilands ist der 1.862 Meter hohe Emlembe nahe der Westgrenze. Etwa ein Sechstel des Highvelds ist von Wäldern bedeckt. Die Hauptstadt Mbabane liegt in dieser Region (im Ezulwini Tal). Das Middleveld (Mittelland) liegt durchschnittlich etwa 700 Meter hoch und besteht aus fruchtbarem Hügelland. Hier liegt auch mit Manzini die größte Stadt Swasilands. Nach Osten hin schließt sich das Lowveld (Tiefland) an, das vor allem aus Buschland besteht und dessen niedrigster Punkt 21 Meter über dem Meeresspiegel am Lusutfu liegt. Das Lowfeld wird vor allem zum Zuckerrohr-Anbau genutzt. Entlang der Ostgrenze Swasilands liegt der südliche Teil der Lubombo-Berge (auch Lebombo-Berge), die dort bis 776 Meter hoch sind.

Klima

Die Klimazonen entsprechen den vier Landschaftszonen Swasilands und sind insgesamt subtropisch. Im Highveld fällt mit über 1.000 Millimeter der meiste Regen. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (Oktober bis März). Meistens sind es Schauer, länger anhaltende Regenfälle sind selten. Die Temperaturen sind überwiegend warm bzw. mild. Die Luftfeuchtigkeit ist meist hoch. In Mbabane erreichen die Durchschnittstemperaturen im Sommer 26 °C. Im Winter sinken sie auf rund 13 °C.
Im Lowveld fallen deutlich weniger Niederschläge. Das Klima ist hier am wärmsten. In den Lubombo-Bergen herrscht ebenfalls trockenes, subtropisches Klima mit etwas kühleren Temperaturen als im Lowveld.

Bevölkerung
Über 90 Prozent der Bevölkerung von Swasiland gehören dem Bantuvolk der Swasi an. Ferner leben dort Sotho, Zulu, Tsonga, Weiße und Coloureds (Mischlinge). Fast alle Swazi sprechen als Muttersprache siSwati, eine Nguni-Sprache. Wenige Einwohner sprechen als erste Sprache isiZulu bzw. Xitsonga. Englisch ist Bildungs- und zweite Amtssprache in Swasiland.
Die meisten Bewohner Swasilands sind Christen. Rund 35 Prozent der Bevölkerung sind Protestanten, etwa 30 Prozent gehören zionistischen Kirchen an, 25 Prozent der katholischen Kirche, die im Bistum Manzini zusammengefasst sind.

Wirtschaft

Swasiland gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Euro pro Tag. Etwa 200.000 Menschen (rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung) waren 2005 auf Lebensmittelhilfe internationaler Organisationen angewiesen. 60 Prozent der Bevölkerung betreiben Subsistenzwirtschaft, das heißt, sie produzieren nur für sich und ihre Familien und nicht für den Verkauf auf dem Markt oder den Export. Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehören Zuckerrohr, Baumwolle, Mais, Tabak, Reis, Zitrusfrüchte, Hirse und Erdnüsse. Außerdem werden Rinder, Schafe und Ziegen gezüchtet. Die Bedeutung des Bergbaus ist zurückgegangen, da seit 1978 die hochwertigen Eisenerzvorkommen erschöpft sind. Außerdem ist die Nachfrage nach dem gesundheitsschädlichen Asbest weltweit zurückgegangen. Die einst längste Materialseilbahn der Welt, die Asbest von Bulembu über die Grenze zum Bahnhof von Barberton in Südafrika beförderte, musste daher 2002 stillgelegt werden. Es werden heute nur noch Diamanten, Steinkohle und Kaolin gefördert.

Sicherheit
Swasiland ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland.Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Schwierige soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse im Königreich Swasiland  immer wieder zu Protestkundgebungen und Demonstrationsmärschen führen. Die swasiländischen Sicherheitsbehörden versuchen, zumeist durch präventive Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen, Herr der Lage zu bleiben.Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern. 

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Reisende aus Deutschland benötigen zurzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens 6 Monaten über die Ausreise aus Swasiland hinaus besitzen. Dies gilt auch für Kinderreisepässe.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Swasiland geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte  trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwerfällt, Salate oder unschälbares Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza wieder auffrischen müssen.

Während der Reise

Geld
Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Maestro- oder Kreditkarten. Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten.

Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.

Telefon
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards der meisten Anbieter können in Swasiland nicht benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in vielen Gegenden Swasiland schwach oder unzureichend und Gesprächsabbrüche ("dropped calls") sind häufig.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Südafrika

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Südafrika liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (dem Atlantischen und dem Indischen Ozean). Das Land grenzt im Nordwesten an Namibia, im Norden an Botswana und Simbabwe, im Nordosten an Mosambik und Swasiland. Lesotho wird komplett von Südafrika umschlossen. Mit 1.219.912 km² ist Südafrika drei- bis viermal so groß wie Deutschland. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Die meisten Flüsse in Südafrika entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal, ein Nebenfluss des Oranje. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean. Westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die Goeie Hoop). 

Klima
Das Land ist ganzjährig hervorragend zu bereisen. Da Südafrika in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.

Der südafrikanische Frühling (Mitte September bis Mitte Dezember) lockt mit milden Temperaturen und einer Blütenpracht in den halbariden Zonen entlang der Westküste und blühendem Fynbos an der Garden Route.

Im Sommer (Mitte Dezember bis Mitte März) ist Hochsaison. Es kann sehr heiß werden, besonders an der Ostküste und im Krügerpark. Von Januar bis Anfang März treten leichte Schauer bis hin zu schweren Regenfällen im gesamten Land auf.

Der Herbst (Mitte März bis Mitte Juni) ist beschaulich, es kühlt ab.

Ideal für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter (Mitte Juni bis Mitte September) mit seinen klaren, meist trockenen und warmen Tagen. Jedoch kann es nachts kühl bis sehr kalt (in den Gebirgen) werden. 

Politik und Gesellschaft
In der Regenbogennation leben etwa 52 Mio. Menschen. Der Name Rainbow Nation bezieht sich in erster Linie auf die Menschen unterschiedlichster Hautfarben und die vielen verschiedenen Kulturen, die das Land mit ihren Einflüssen prägen und bereichern. Die Bevölkerung setzt sich aus vier Hauptgruppen zusammen: die Schwarzafrikaner, die 79,4% der Gesamtbevölkerung ausmachen, 9% Weiße (zum großen Teil Buren), 9% Mischlinge und 2,5% Asiaten. Südafrika weist in Afrika die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl mit indischer Herkunft auf und ist damit eines der ethnisch vielfältigsten auf dem afrikanischen Kontinent. Etwa 1 Mio. Einwohner Südafrikas sind deutschstämmig, ca. 100.000 haben einen deutschen Pass. Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Englisch bildet sich jedoch als führende Sprache heraus. Bei aller Schönheit und Vielfalt des Landes darf man allerdings auch die Probleme nicht verschweigen, denn die Kriminalität ist hoch, Rassenkonflikte schwelen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer noch erschreckend weit auseinander.

Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. In Südafrika gibt es derzeit drei große Parteien, namentlich ANC (African National Congress), DA (Democratic Alliance) und COPE (Congress of the People). Daneben existiert eine Reihe von kleinen Parteien, die ohne 5%-Hürde ebenfalls im 400-Sitze-Parlament vertreten sind. Die südafrikanische Regierung wurde zuletzt im Mai 2014 neu gewählt. Für eine Amtsperiode von 5 Jahren wurde der ANC Vorsitzende Jacob Zuma gewählt.

Sicherheit
Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Leider ist in einigen Landesteilen eine erhöhte Kriminalität zu beobachten, sodass vor allem Individualreisende die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beherzigen sollten. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

- Meiden Sie nach Geschäftsschluss und an Sonntagen die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten)

- Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren

- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter Ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die so genannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen

- In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhanden gekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Wichtige Notfall-Nummern:

§   Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111

§   Notruf vom Mobiltelefon: 112

§   Krankenwagen: 10177

§   Allgemeine Notruf-Nummer: 107

§   Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in unserer Winterzeit ist uns Südafrika um eine Stunde voraus (also MEZ + 1 Stunde). 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Reisende aus EU-Ländern benötigen zurzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Nicht EU-Mitglieder müssen ein Visum bei der Botschaft oder im Konsulat beantragen. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens dreißig (30) Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus besitzen und mindestens zwei (2) freie Seite für Sichtvermerke haben. Dies gilt auch für Kinderreisepässe.

Am 1. Juni 2015 tritt in Südafrika die neue Regelung für die Einreise von Minderjährigen in Kraft, die bereits vor einem Jahr beschlossen wurde. Personen unter 18 Jahren müssen dann bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde vorweisen. Sofern das Geburtsland keine internationalen Geburtsurkunden ausstellt, muss eine nationale Geburtsurkunde sowie eine beglaubigte Übersetzung in englischer Sprache vorgelegt werden. Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist beziehungsweise dass eine Einverständniserklärung nicht erforderlich ist. Personen, die mit Minderjährigen reisen, die nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes sowie eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern beziehungsweise des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen. Das Auswärtige Amt rät Reisenden dringend, englischsprachige Erklärungen und Urkunden vorzulegen. Mehr Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts unter www.auswaertiges-amt.de 

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 - 31 01 16 0 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns ca. 4 - 5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt  an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG
Büro Bonn
Körnerstr. 28
53175 Bonn

Telefon:(0228) 3 67 99-0
Telefax:(0228) 3 67 99-36

E-Mail: Bonn@visum.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilft oft schwierig zu erhalten. Es gibt keine Impfvorschriften für Besucher aus Europa. Sinnvolle Impfungen sind derzeit: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A und B.

Besonders im Norden und Osten des Landes ist es in der Regenzeit (Dezember bis März) ratsam, sich effektiv vor Moskitostichen zu schützen. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Dennoch ist es ratsam, vom Arzt verschriebene Medikamente in ausreichender Menge mitzubringen. Das Wasser aus dem Hahn ist sauber und Gesundheitsregularien kontrollieren Essensverkäufer auf der Straße.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (u.a. Insektenschutzmittel, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. auch gefährlichen Infektionserkrankungen wie Malaria und Durchfälle vermieden werden.

Um das Risiko des häufig auftretenden Zeckenfiebers einzudämmen, empfiehlt es sich, bei Wanderungen ein spezielles Antizeckenmittel auf die Schuhe und die Kleidung aufzutragen (z.B. Bayticol). Durch das Tragen knöchelhoher Schuhe können Sie das Risiko eines Schlangenbisses weitestgehend ausschließen. Bilharziose-Gefahr besteht in stehenden Gewässern mit niedrigem Wasserstand. Tuberkulose gehört zwar zu den Hauptkrankheiten des Landes, als Tourist kommen Sie aber nur selten damit in Kontakt. AIDS ist weit verbreitet.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – besonders, wenn man gerade mit Besichtigungen beschäftigt ist. Bevor man sich nicht vollständig akklimatisiert hat, sollte sich nicht allzu lange der Sonne direkt aussetzt werden. Gerade während der heißen Tageszeit sollte der Kopf am besten mit einem Hut bedeckt werden. Natürlich sollte auch eine Sonnencreme genutzt und wiederholt auf die Haut aufgetragen werden. Dabei sollte ständig viel Flüssigkeit zu sich genommen werden – weit mehr als man von zu Hause gewohnt ist. Die UV-Strahlung ist in hochgelegenen Städten (z.B. Johannesburg) und am Meer besonders intensiv, daher ist Vorsicht immer angebracht. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Gourmets schwärmen von der exquisiten Vielfalt der südafrikanischen Küche, die durch ihren multikulturellen Einschlag jeden Tag Abwechslung bieten kann. Die heimische Küche verdient besonders viel Aufmerksamkeit. Kap-holländische Gerichte zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus europäischer Hausmannskost mit Kräutern und Gewürzen von den ehemaligen Gewürzkolonien aus. Der asiatische Einfluss spiegelt sich wider in Bredies (Eintöpfen), in der Spezialität Bobotie, einem raffinierten Hackfleischgericht, in Kürbisleckereien mit Zimt oder Ingwertörtchen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kingklip-Fisch und Austern. Fleisch gibt es in vielen Variationen und in bester Qualität. Unbedingt sollten Sie Wild wie Kudu, Nyala, Impala oder Strauß probieren. Besondere Spezialitäten sind Masonja (Mopana-Würmer), Xi Fu Fu Nu Nu, so nennt sich die größte Larve des Scarabäus-Käfers, oder etwas für den europäischen Gaumen wie Ngwiri (wilde Süßkartoffel) oder Nkaanyi (zerkleinerte, geröstete Nüsse des Marulabaumes). Bekannte Nachspeisen sind die Koeksisters (Siruptörtchen), Souskluitjies (eine Art Krapfen) oder Melktert (ein cremiger Kuchen). Zu den Tee-Spezialitäten zählt der gesunde Rooibos-Tee. Zudem sind Südafrikas Weine weltberühmt. Das südafrikanische Bier ist auch nicht schlecht und die meist deutschstämmigen Braumeister verstehen ihr Handwerk. Als Snack zwischendurch empfiehlt sich Biltong, an der Luft getrocknetes Rind- oder Wildfleisch.

Fotografie und Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Aufgrund der großen Helligkeit genügen ASA 100-Filme oder eine entsprechende Einstellung bei Digitalkameras. Tagsüber ist ein UV-Filter ratsam. Höher empfindliche Filme (200 oder 400 ASA) sind für die längeren Belichtungszeiten des Teleobjektivs oder für Dämmerungsaufnahmen notwendig. Nehmen Sie ausreichend Filme bzw. Akkus und Speicherkapazität mit, um die unendliche Vielfalt des Landes festhalten zu können. Kamerazubehör gibt es zu kaufen, allerdings teurer als in Deutschland. Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Umwelteinwirkungen schützt. Gegen Sand und Staub helfen eine Bürste mit eingebautem Blasebalg, Reinigungsflüssigkeit und Linsentücher.

Bekleidung
Lockere, legere Freizeitkleidung gehört in jedes Gepäck. Für Wanderungen durch den Busch sind lange Hosen und feste Schuhe unverzichtbar, ebenso ein Sonnenhut oder eine Kappe. Zur Tierbeobachtung sind Naturtöne und sanfte Farben für die Kleidung am besten geeignet. Die Abende können durchaus kühl werden, besonders in den bergigen Regionen, deshalb sollten Sie eine warme Grundausstattung (Fleece-Jacke, Winterjacke) dabei haben. Während in den Wildparks eine legere Kleidung durchaus angebracht ist, wählen Sie für das Dinner in einem Hotel oder Restaurant eine feinere Garderobe. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die südafrikanische Währung heißt Rand (ZAR). Es gibt Scheine im Wert von 10, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen im Wert von 5, 10 und 50 Cents und 1, 2 und 5 Rand. Scheine zu 100 und 200 Rand können oft nicht gewechselt werden.

Es gibt in allen größeren Städten Banken und offizielle Wechselstuben (Banken: 09.00 - 15.30 Uhr: montags bis freitags; 08.30 Uhr - 11.00 Uhr: samstags. Der Schalter am Flughafen ist 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet). Bei den meisten Banken können Sie bequem Geld aus dem Automaten ziehen. Unter den Kreditkarten sind VISA und Master/Eurocard am meisten verbreitet. Jedoch werden auch American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann nur zum Geldabheben bei einem automatischen Bankautomaten (ATM=Automatic Telling Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank in Südafrika hat ein Abkommen mit Maestro oder Cirrus (einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem ATM). In den meisten Restaurants und Geschäften kann man per Kreditkarte zahlen. Des Weiteren finden Sie Geldautomaten in Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Allerdings sollten Sie an solchen Orten ein entsprechendes Maß an Vorsicht walten lassen. Bitte beachten Sie, dass man im Gegensatz zu Deutschland an den meisten Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen kann.

Für Ihre persönlichen Ausgaben während einer geführten Rundreise empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld sowie zusätzlich als Reiseschecks. Bargeld bringt die besseren Wechselkurse, da beim Umtausch von Reiseschecks meist Gebühren erhoben werden. Reiseschecks sind sicherer, können in allen größeren Städten getauscht. Jedoch dauert der Wechsel meist etwas länger. Nicht akzeptiert werden Reiseschecks in Swasiland.

Wichtig ist, sich nach den Umtauschkursen in den Wechselstuben zu erkunden, da oft horrende Gebühren erhoben werden. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, denn es bestehen Einfuhrbeschränkungen, und der Umtauschkurs in Südafrika ist erheblich besser. Tauschen Sie niemals auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben.

Stromversorgung
220 V, 50 Hz. Die Steckdosen in Südafrika sind meist 3-polige Rundstecker, die in Europa kaum zu finden sind. Internationale Adapter funktionieren nicht. Am besten besorgen Sie sich einen passenden Adapter in Südafrika. Zum Teil werden diese auch an Hotelrezeptionen verliehen. 

Telefonieren
Öffentliche Telefonzellen arbeiten mit Münzgeld oder Telefonkarten, die in vielen Geschäften und Supermärkten, auf der Post, auf Flughäfen oder in Buchläden verkauft werden. Es ist empfehlenswert, sich eine WORLD-CALL-CARD zu besorgen, mit der Sie über eine Hotline von jedem Telefon aus anrufen können. 

Südafrika.de

Südafrika.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Südafrika und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Südafrika.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Südafrika.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Südafrika. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

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