• heiliger Berg Kailash
  • Saga-Dawa-Festival am Kailash
  • Chörten im Königreich Guge
  • Tibeterinnen am Kailash
  • Mahakala-Figur (Schutzgottheit)
  • Königreich Guge
  • Garuda-Tal
  • Blick vom Nara-La-Pass (4620 m) nach Nepal
  • Eingang zum "Tal der Götter" am Kailash
  • Zeltlager einer DIAMIR-Reisgruppe beim Trekking in Westnepal auf dem Weg zum Kailash
  • Saga-Dawa-Festival am Kailash
  • Dorf in Westnepal auf dem Trekkingweg zum Kailash
  • heiliger Berg Kailash
  • Festung Tsaparang in Guge
  • das Tal des Karnali-Flusses in Westnepal
  • Königreich Guge

Nepal • Tibet

 

Vom Kailash ins Königreich Guge

24 Tage Trekking- und Naturrundreise

    
Dauer 24 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 5390 EUR   drucken
Tourcode TIBKAI   zum Filter
Teilnehmer min. 10 – max. 14    
 
 
 
 

Der Kailash ist einer der heiligsten Berge der Erde und Pilgerziel von vier Religionen – den Buddhisten, Hindus, Jain und Bönpos. Eine Trekkingtour durch das wildromantische Karnali-Tal in Westnepal bringt Sie zunächst auf das Dach der Welt. Vorbei am heiligen See Manasarovar nähern Sie sich dem Kailash. Jedoch birgt das Hochland des Chang Tang noch mehr überraschende Schätze, weshalb Ihre Fahrt zunächst weiter nach Westtibet führt. Dort liegen als letzte Zeugen tief verborgen in den Schluchten des Sutlej Canyons und umgeben von grandioser Natur die Überbleibsel des versunkenen Königreiches Guge. Sie wandeln auf den Spuren Govindas durch die Ruinen der Festung Tsaparang. Sie bewundern die zauberhaften uralten Wandmalereien im Kloster Tholing, die zu den wertvollsten Arbeiten tibetischer Ikonografie zählen. Außerdem unternehmen Sie einen Abstecher ins Garuda-Tal. Dann erwartet Sie der Höhepunkt Ihrer Tour: der Kailash, um dessen Form sich Legenden und Mythen ranken. Beim Saga-Dawa-Festival in Darboche erleben Sie eines der wichtigsten religiösen Feste des tibetischen Buddhismus mit tausenden Pilgern aus allen Teilen Tibets. Gut vorbereitet erfüllen Sie sich nun Ihren Traum und erlaufen selbst den uralten Pilgerpfad (Kora) bis auf 5650 m um das „Schneejuwel“! Nach der dreitägigen Kora geht es auf der Südroute mit Blick auf den Himalaya zurück nach Nepal in die quirlige Hauptstadt Kathmandu.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Trekking in Westnepal mit Himalaya-Überquerung

  • Guge-Festung Tsaparang und Kloster Tholing

  • Fahrt durch den Sutlej Canyon & Ausflug ins Garuda-Tal

  • Teilnahme am Saga-Dawa-Festival

  • Kora - dreitägige Umrundung des Kailash

  • Manasarovar-See und Kloster Chiu Gompa

  • 2 Panoramaflüge entlang des Himalaya und Überlandfahrt nach Kathmandu

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Kathmandu.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu (A)

2. Tag: Ankunft in Kathmandu (A) 1

Ankunft in Nepals Hauptstadt Kathmandu und Transfer zum Hotel im Zentrum der quirligen Großstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Besichtigungen in Kathmandu (F)

3. Tag: Besichtigungen in Kathmandu (F) 1

Die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Pashupatinath (Tempel und Verbrennungsstätten), Swayambhunath und Boudhanath – ist für Nepal-Besucher fast ein Muss! Auch Sie werden beeindruckt sein von den kunstvoll verzierten Tempelanlagen und religiösen Zeremonien. Übernachtung im Hotel.

Besichtigung Pashupatinath: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren.

4. Tag: Flug Kathmandu – Nepalgunj (F/A)

4. Tag: Flug Kathmandu – Nepalgunj (F/A) 1

Der Vormittag steht für einen kurzen Stadtbummel in Kathmandu zur Verfügung. Am Nachmittag bringt Sie ein etwa 75-minütiger Flug mit einer kleinen Propellermaschine entlang des Himalaya-Hauptkammes und später in südwestlicher Richtung ins tropisch heiße Nepalgunj nahe der indischen Grenze. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Flug nach Simikot, Trekking bis Dharapuri (2330 m) (F/M/A)

5. Tag: Flug nach Simikot, Trekking bis Dharapuri (2330 m) (F/M/A) 1

Am frühen Morgen fliegen Sie etwa 45 min bis nach Simikot (2950 m), dem Ausgangspunkt Ihrer Trekkingtour zum Kailash. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, geht es von hier aus los in Richtung tibetischer Grenze. Nach ca. 45 min stehen Sie auf dem „Danda Hill“ und blicken ein letztes Mal zurück auf Simikot. Es folgt ein längerer Abstieg durch Walnuss- und Aprikosenhaine. Schließlich erreichen Sie den kleinen Ort Dharapuri (2330 m) und schlagen hier Ihre Zelte auf. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 620 m↓).

6. Tag: Trekking Dharapuri (2330 m) – Kermi (2690 m) (F/M/A)

6. Tag: Trekking Dharapuri (2330 m) – Kermi (2690 m) (F/M/A) 1

Heute geht es entlang des Karnali-Flusses, der seinen Ursprung südlich des Kailash hat und später in Indien in den Ganges mündet. Bei großer Hitze finden Sie unterwegs Abkühlung bei einigen Wasserfällen, die von den Felswänden am Wegesrand herunterstürzen. Ziel ist Kermi, ein auf 2690 m gelegener kleiner Ort, in dem es eine Thermalquelle gibt, die zu einem herrlich heißen Bad einlädt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 360 m↑).

7. Tag: Trekking Kermi (2690 m) – Yalbang (3020 m) (F/M/A)

7. Tag: Trekking Kermi (2690 m) – Yalbang (3020 m) (F/M/A) 1

Weiter führt der Weg das Karnali-Tal hinauf. Die Landschaft erfordert einige teils steile Auf- und Abstiege, doch die Eindrücke und Ausblicke auf teilweise schneebedeckte Gipfel entschädigen für alle Anstrengungen. Sie wandern bis Yalbang (3020 m), wo Sie auf aussichtsreichem Platz Ihr Zeltlager aufschlagen. Ein nachmittäglicher Ausflug zum hiesigen Kloster bietet nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf das zurückliegende Tal, sondern auch die Möglichkeit zum ersten intensiven Kontakt mit dem tibetischen Buddhismus. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 430 m↑, 100 m↓).

8. Tag: Trekking Yalbang (3020 m) – Tumkot (3200 m) (F/M/A)

8. Tag: Trekking Yalbang (3020 m) – Tumkot (3200 m) (F/M/A) 1

Heute wandern Sie zunächst nach Yangar und folgen dabei weiter dem Karnali, den Sie morgen nach Überquerung verlassen und erst beim Grenzübertritt nach Tibet wieder antreffen werden. Schweißtreibend geht es hinauf zu einer tibetischen Siedlung namens Tumkot (3200 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 180 m↑).

9. Tag: Trekking Tumkot (3200 m) – Thado Dunga (3900 m) (F/M/A)

Die heutige Etappe ist sehr anstrengend und es geht gleich von Beginn an steil aufwärts. Nach einer Stärkung zum Mittag wandern Sie durch ein sich weitendes Tal in den schönen Ort Yari (3600 m). Der Pfad scheint nicht enden zu wollen – immer wieder holt er weit aus, bis Sie endlich einen herrlichen Campingplatz talaufwärts bei Thado Dunga (3900 m) finden. Die Anstrengungen des Tages sind vergessen, wenn Sie von hier oben – beeindruckt von der Bergkulisse – die Abendstimmung genießen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h, 700 m↑).

10. Tag: Trekking bis Hilsa, Grenzübertritt, Fahrt nach Taklakot (Purang) (F/M/A)

10. Tag: Trekking bis Hilsa, Grenzübertritt, Fahrt nach Taklakot (Purang) (F/M/A) 1

Heute überschreiten Sie den ca. 2 Stunden entfernten Pass Nara La (4620 m). Jenseits der Passhöhe gibt es einen schönen Aussichtspunkt mit phantastischem Blick auf das tibetische Hochland. Dann geht es hinunter nach Hilsa, dem nepalesischen Grenzdorf. Sie werden von Ihrem tibetischen Guide erwartet und fahren nach der Grenzkontrolle in ca. 45 min nach Taklakot (Purang). Nunmehr begleitet Sie zusätzlich zu Ihrer nepalesischen Küchencrew eine tibetische Mannschaft mit Guide und Fahrer. Übernachtung im einfachen Hotel. (Gehzeit ca. 5-7h, 720 m↑, 400 m↓).

11. Tag: Fahrt Purang – Manasarovar-See, Chiu Gompa (F/M (LB)/A)

Auf dem Weg zum Manasarovar-See (4520 m) sehen Sie von einer Passhöhe zum ersten Mal den Kailash. In der Nähe des Klosters Chiu Gompa, direkt am Ufer des heiligen Sees, wird das Camp errichtet. Vom Kloster aus, für dessen Besichtigung ausreichend Zeit zur Verfügung steht, hat man einen herrlichen Blick auf den am Horizont aufragenden Kailash. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 2h).

12. Tag: Saga-Dawa-Festival in Darchen und Fahrt nach Thirtapuri (F/M (LB)/A)

12. Tag: Saga-Dawa-Festival in Darchen und Fahrt nach Thirtapuri (F/M (LB)/A) 1

Sie fahren ca. 1h nach Darchen (4600 m) zum Saga-Dawa-Festival-Gelände am Darboche (Flaggenmast). Das Saga Dawa ist eines der heiligsten Feste für die tibetischen Buddhisten überhaupt. Jedes Jahr zum Vollmond im Mai oder Juni werden Geburt, Erleuchtung und der Tod Buddhas mit uralten Ritualen gefeiert. Dazu wird der Darboche umgelegt, gesegnet, die Gebetsfahnen daran erneuert und der 30 m hohe Mast unter großem Geschrei, Glückwünschen und Huldigungen wieder aufgerichtet. Ganz wichtig dabei ist der genau senkrechte Stand des Mastes. Jede kleinste Neigung beeinflusst das Wohl oder Unglück des tibetischen Volkes im kommenden Jahr. Feiern Sie diesen magischen Moment mit den Tibetern gemeinsam und erleben Sie dabei ein Stück jahrhundertealter Traditionen. Nach der Aufrichtung des Darboche (spätestens allerdings 15 Uhr) brechen Sie zu der etwa 2-stündigen Fahrt nach Thirtapuri auf. Der Ort mit seinen heißen Quellen ist für die Tibeter ein ebenso heiliger Platz wie der Darboche am Kailash. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3h).

13. Tag: Fahrt durch den Sutlej Canyon nach Zanda (F/M (LB)/A)

13. Tag: Fahrt durch den Sutlej Canyon nach Zanda (F/M (LB)/A) 1

Entlang des Sutlej Canyons legen Sie die restliche Strecke nach Guge zurück. Im kleinen Örtchen Zanda befindet sich die Anlage des Klosters Tholing, eine der wenigen noch sichtbaren Bauten des ehemaligen Königreiches Guge. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Fahrzeit ca. 5-6h).

14. Tag: Besichtigung Guge mit Kloster Tholing und Festung Tsaparang (F/M (LB)/A)

14. Tag: Besichtigung Guge mit Kloster Tholing und Festung Tsaparang (F/M (LB)/A) 1

Der ganze Tag gehört heute den Besichtigungen der Ruinen der alten Hauptstadt Guges. Eine etwa anderthalbstündige Fahrt Richtung Westen bringt Sie zu den Ruinen der alten festungsartigen Hauptstadt Tsaparang. Nach Ihrer Rückkehr besichtigen Sie noch das Kloster Tholing. Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Fahrt zurück nach Thirtapuri (F/M (LB)/A)

15. Tag: Fahrt zurück nach Thirtapuri (F/M (LB)/A) 1

Heute nehmen Sie Abschied von Guge, fahren zurück in Richtung Kailash und übernachten im bereits bekannten Thirtapuri. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 7h).

16. Tag: Tagesausflug ins Garuda-Tal (F/M (LB)/A)

16. Tag: Tagesausflug ins Garuda-Tal (F/M (LB)/A) 1

Ein Tagesausflug bringt Sie ins Kyunglung/Garuda-Tal, wo Sie das alte Bön-Kloster Gurugyam besichtigen und weiter talaufwärts die Überreste alter Höhlensiedlungen des Shangshung-Königreiches aus vorbuddhistischer Zeit erblicken können. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 2h).

17. Tag: Auf der Kailash Kora bis Kloster Dirapuk (5000 m) (F/M (LB)/A)

17. Tag: Auf der Kailash Kora bis Kloster Dirapuk (5000 m) (F/M (LB)/A) 1

Zeitig am Morgen führt die Fahrt bis Darchen (4600 m), wo Sie die Umrundung des Kailash, die Kora, beginnen. Der jahrtausendealte Pilgerpfad (tibetisch: Kora) ist 52 km lang und führt Sie auf der ersten Etappe am Darboche, dem heiligen Flaggenmast, vorbei durch das Tal des Götterflusses an die Nordwestseite des heiligen Berges, von den Tibetern Kang Rinpoche genannt. Tagesziel ist das Kloster Dirapuk (5000 m) mit exzellenter Sicht auf die gigantische Nordwand des Kailash. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 2h; Gehzeit ca. 6-8h, 400 m↑, 20 km).

18. Tag: Kailash Kora mit Überquerung Drölma La (F/M (LB)/A)

18. Tag: Kailash Kora mit Überquerung Drölma La (F/M (LB)/A) 1

Heute steht die Königsetappe mit Überschreitung des 5650 m hohen Passes Drölma La auf dem Programm. In etwa 3- bis 5-stündigem Anstieg erreicht man die manchmal schneebedeckte Passhöhe. Die Tibeter glauben, mit der Umrundung des Kailash einmal den Weg von Tod und Wiedergeburt zu durchlaufen. Die Überwindung des Passes, oder besser der steile und letzte Aufstieg vor der Passhöhe, symbolisiert den Zwischenzustand (tibetisch: Bardo) zwischen Tod und Wiedergeburt (auf dem Pass). Diese Assoziation ist natürlich nur symbolisch gemeint und spätestens der Anblick zigtausender bunt im Wind flatternder Gebetsfahnen auf der Passhöhe lässt einen jeden düsteren Gedanken vergessen. Der jenseitig steile Abstieg zu einem Rasthaus sowie der anschließende lange Weg talauswärts strengen zwar an, doch hat man nun nach erfolgreicher Passüberschreitung auch etwas mehr Ruhe, um die herrlichen Landschaftseindrücke zu genießen. Immerhin ist man nun neu geboren und hat sämtliche Sünden seines bisherigen Lebens hinter sich gelassen… Was für ein Anreiz! Übernachtet wird diesmal in der Nähe des schönen Klosters Dzutrulphuk (4800 m), zu welchem es nach erfolgtem Abstieg vom Drölma La noch etwa 9 km sind. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 650 m↑, 850 m↓, 22 km).

19. Tag: Ende Kailash Kora, Fahrt zum Mayum-La-Pass (F/M (LB)/A)

Die dritte und letzte Tagesetappe der Kailash Kora führt von Dzutrulphuk zurück nach Darchen. Am Nachmittag fahren Sie noch einmal am Manasarovar-See vorbei bis zu einem schönen Zeltplatz nahe dem Mayum-La-Pass (4800 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 200 m↓, 10 km; Fahrzeit ca. 3h, 150 km).

20. Tag: Fahrt vom Mayum-La-Pass zum Pelkhu Tso (F/M (LB)/A)

Eine lange Fahretappe führt Sie über das typisch tibetische Hochland bis hinter die Ortschaft Saga (4600 m). Bei guten Straßenbedingungen fahren Sie bis in die Region des Sees Pelkhu Tso. Unterwegs bieten sich immer wieder Fotostopps an. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 8-9h, 540 km).

21. Tag: Fahrt nach Kyirong (2700 m) (F/M (LB)/A)

Heute fahren Sie auf einer großartigen Strecke entlang des tiefblauen Sees Pelkhu Tso, welcher direkt an der Himalaya-Hauptkette liegt. Während der Fahrt können Sie die vergletscherten Flanken des Shishapangma (8027 m) bestaunen. Über einen 5236 m hohen Pass gelangen Sie nun nach Kyirong, ca. 28 km vor der Grenze zu Nepal. Falls Sie noch Zeit und Lust haben, können Sie hinauf zum Kloster von Kyirong fahren und sich bei einem spektakulären Ausblick von Tibet verabschieden. Übernachtung im sehr einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, ca. 120 km).

22. Tag: Grenzübertritt, Fahrt nach Kathmandu (F/M/A)

22. Tag: Grenzübertritt, Fahrt nach Kathmandu (F/M/A) 1

Nach Erledigung der Grenzformalitäten gelangen Sie nach Nepal (Rasuwagadhi) und fahren weiter nach Kathmandu. Was für ein Kontrast ist das üppige tropische Grün zur eher kargen Landschaft auf dem Dach der Welt! Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 200 km).

23. Tag: Freizeit und Abreise (F)

23. Tag: Freizeit und Abreise (F) 1

Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

24. Tag: Abreise

Rückflug nach Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
29.05.2017 21.06.2017 Mit Saga Dawa-Festival und Rückreise über Lhasa! Nur noch 1 freier Platz!
Reiseleiter: Marco Grünler
5390 EUR Anfragen
05.09.2017 01.10.2017 mit Trekking im Limi-Tal, ohne Saga-Dawa-Festival (27 Tage) 5790 EUR Anfragen
15.05.2018 07.06.2018 Bereits erste Reiseanmeldungen!
Mit Saga Dawa Festival!
5390 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-/Einzelzeltzuschlag 550 EUR
EZ-/Einzelzeltzuschlag 27-Tage-Termin 580 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
Rail & Fly 40 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • DIAMIR-Tourenleitung
  • Inlandsflüge Kathmandu – Nepalgunj, Nepalgunj – Simikot inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Träger oder Yaks für max. 15 kg persönliches Gepäck während des Trekkings
  • Alle erforderlichen Trekkingpermits
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • 13 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 21×F, 7×M, 11×M (LB), 20×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Nepal (ca. 36 €), China (ca. 110 €); Foto- und Videogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist und Toleranz für fremde Kulturen, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für bis zu 8-stündige Wanderungen sowie körperliche Gesundheit und gute Höhenverträglichkeit sind Voraussetzungen für diese Reise. Bei dieser Tour erlangen Sie einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Tibeter und bewegen sich teilweise weit abseits ausgetretener Pfade, sollten sich jedoch bewusst sein, dass dieses einmalige Erlebnis mit eingeschränktem Reisekomfort verbunden ist. Die Restaurants, Unterkünfte (keine Heizung) und Gemeinschaftstoiletten abseits der Haupttouristenattraktionen sind oft sehr einfach und Waschgelegenheiten stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.

Hinweise

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.
Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien.

Im Gästehaus in Guge sind keine Einzelzimmer verfügbar.

Service

Tibet

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Jeder kennt die Redewendung: „Tibet ist das Dach der Welt.“. Und in der Tat, ist das tibetische Hochplateau, mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.600 m und einer Fläche von 2,3 Millionen Quadratkilometern das extremste Hochland unserer Erde. Die physischen Ausdehnungen betragen: Nord-Süd: 1.300 km und Ost-West 2.600 km. Es wird im Süden vom Himalaya, im Norden von der Kunlunkette und im Westen vom Karakorum eingeschlossen. Landschaftlich kann man Tibet in drei Teile gliedern. Zentraltibet, die Changtang-Ebene und Osttibet. Zentraltibet befindet sich zu beiden Seiten des Tsangpo (später als Brahmaputra durch Indien fließend) und ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 3.700 m das größte Anbaugebiet für die tibetischen Bauern.

Es wird im Norden durch den Transhimalaya und im Süden von den Bergen der Himalaya-Hauptkette begrenzt. Lhasa, Shigatse, Gyanthse und die Route nach Nepal befindet sich in Zentraltibet.

Die Changtang-Ebene im Nordwesten Tibets ist ein spärlich begrastes, steppen- bzw. wüstenhaftes Gebiet (ca.440.000 m² - 70% des tibetischen Hochplateaus) und ist im Durchschnitt 4.500 m hoch. In diesem menschenfeindlichen Naturraum herrschen im Jahresmittel Temperaturen unter Null Grad. Nur Nomaden und vereinzelt Jäger und Sammler durchstreifen die Weiten dieser Landschaft.

Osttibet wird beherrscht von 7.000 m hohen Bergketten. Vier der mächtigsten Flüsse Asiens (Jangtse, Mekong, Irawaddy und Salween) bahnen sich in tiefen Schluchten ihren Weg durch diese Barriere.

Politik und Gesellschaft

In der heutigen autonomen Region Tibet (TAR) leben 2,44 Millionen Tibeter. Hinzu kommen noch 100.000e Han-Chinesen als Siedler, Geschäftsleute, Beamte, Ingenieure und Lehrer und etwa 500.000 chinesische Soldaten - Tendenz immer noch steigend.

Auf dem tibetischen Plateau existieren heute dadurch zwangsläufig zwei völlig verschiedene und voneinander getrennte Gesellschaften. Es handelt sich hierbei um die traditionell-tibetische und die modern-chinesische Kultur. Überall wird der ausländische Reisende mit den daraus resultierenden Auswirkungen konfrontiert. Alte tibetische Häuser müssen nun zwischen riesigen chinesischen Zweckbauten existieren. Junge Tibeter stehen den Traditionen ihres Volkes fremd gegenüber. Tibetische Mönche wandeln, leicht verloren wirkend, über die sterilen Einkaufsstraßen des chinesischen Teils Lhasas.

Lässt man jedoch den modernen Teil der Stadt hinter sich und taucht in das quirlige Leben im eigentlichen historischen Lhasa ein, begibt man sich auf eine Zeitreise der besonderen Art. Lassen Sie sich überraschen, lassen Sie sich treiben im Geschehen rund um den wichtigsten Tempel des Landes, den Jokhang im Herzen der historischen Altstadt Lhasas.

Religion

In Tibet entwickelte sich eine eigenständige Strömung des Buddhismus. Eine Vermischung des alten schamanischen Volksglaubens (Bön) mit den Lehren Buddhas führte zur Ausbildung des Mahayana Buddhismus (Sanskrit: großes Fahrzeug). So fanden die alten Geister, Dämonen und Orakel Platz neben neuen buddhistischen Heiligen, Bhoddisatvas und Buddha selbst. Der Glaube ist im täglichen Leben, Denken und Handeln der Bevölkerung tiefst verwurzelt. Fast überall kann man die Menschen Tibets beim Beten, Pilgern oder kleineren religiösen Feierlichkeiten zu fast jeder Tageszeit beobachten. Für uns als Außenstehende ein faszinierendes Erlebnis und sicher auch einer der Höhepunkte Ihrer Tibetreise.

Das religiöse und politische Oberhaupt der Tibeter ist der Dalai Lama. Nach der Besetzung Tibets durch die Chinesen floh die jetzige Reinkarnation, seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, im Jahr 1959 nach Indien und lebt seither in Dharamsalsa im Exil. Für sein intensives Wirken zur friedlichen Lösung der Tibetfrage erhielt er im Jahre 1989 den Friedensnobelpreis. Er ist einer der größten Humanisten unserer Zeit.

Sprache und Schrift

So wie die beiden Kulturen nebeneinander leben müssen, existieren auch die jeweiligen voneinander völlig verschiedenen Sprachen und prallen teils gegeneinander. Verkehrshinweisschilder und Leuchtreklamen sind nicht selten in chinesisch und gleichzeitig in tibetischer Schrift ausgefertigt. In zunehmender Weise auch in Englisch, mit zum Teil sinnfreien und wilden Wortkonstruktionen.

Die offizielle Amtssprache ist allerdings Chinesisch. In öffentlichen Einrichtungen, Hotels, in Banken, der Post und Stellen an denen der ausländische Tourist Auskunft sucht, sollte er ohne Probleme mit Englisch weiter kommen oder einen Englisch sprechenden Angestellten finden.

Formulare auf dem Flughafen, in Banken und Hotels sind ebenfalls in Englisch. Ansonsten hilft immer die universelle Weltsprache mit Händen und Füßen weiter. Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes einen Arzt aufsuchen müssen, geben Sie bitte Ihrem Reiseleiter/Ihrer Reiseleiterin Bescheid. Er/Sie wird eine dolmetschende Begleitung organisieren oder Sie ggf. persönlich begleiten.

Sitten

In Tibet gilt, wie überall auf der Welt: „Andere Länder, andere Sitten“. Sollte Ihnen einmal ein Tibeter oder eine Tibeterin die Zungenspitze zeigen, lassen Sie sich nicht irritieren. Sie werden dadurch als sympathisch akzeptiert und klar gemacht, dass Sie in den Augen Ihres Gegenübers kein Geist sind.

Die tibetische Begrüßungsformel lautet „Tashi Delek“ dies bedeutet auf Deutsch: „Glück und Frieden“. Bei der Begrüßung sind Nicken, Handschlag oder das Aneinanderlegen der Handflächen (wie zum christlichen Gebet) üblich. Gewohnheiten wie öffentliches Umarmen oder gar Küssen pflegen weder Tibeter noch Chinesen. Regelmäßiges Reinigen des Rachens wird mehrmals stündlich genussvoll durchgeführt. Das Resultat wird an Ort und Stelle lauthals ausgespuckt. Etwa 95% der männlichen Chinesen und Tibeter sind Raucher. Geraucht wird vor dem Essen, nach dem Essen und auch während der Mahlzeiten, in Bussen, engen Fahrstühlen, Kaufhäusern, eigentlich überall.

Pünktlichkeit ist besonders im chinesischen Hauptland eine wichtige Tugend und Grundregel der Höflichkeit. In Tibet nimmt man es damit jedoch oft nicht so genau…

In Tibet wird man vielerorts auch Bettler antreffen. Hierzu sollte man wissen, dass in Tibet oft aus religiösen Beweggründen gebettelt wird: Pilger, die weite Wegstrecken zurücklegen, werden traditionell von den Tibetern mit Spenden unterstützt und auch als Tourist darf man dazu durchaus beitragen. Nichts spricht insbesondere dagegen, bettelnden älteren Leuten, Kranken und Körperbehinderten etwas zu geben. Bettelnde Kinder sollte man jedoch auf keinen Fall unterstützen. Auch sollte man nichts von Kindern kaufen.

Sicherheit

China im Allgemeinen und Tibet im Speziellen sind vergleichsweise sehr sichere Reisegebiete.Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles sind vor allem Diebstähle an der Tagesordnung. Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Es gibt eine gewisse Anzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft auf Motorrädern unterwegs sind. Oft arbeiten sie in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, besteht Gefahr.

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Sollte dennoch etwas wegkommen, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Reiseleiter und/oder den Beherbergungsbetrieb und dann an die Polizei (Notrufnummer auch in China/Tibet 110, Feuerwehr 119, Krankenwagen 120). In schwierigen Situationen setzen Sie sich mit der Botschaft bzw. dem Konsulat in Verbindung.

Klima

Tibet ist nicht nur geographisch ein extremes Reiseland. Auch das Klima auf dem Dach der Welt kann als außergewöhnlich bezeichnet werden. Alle vier Jahreszeiten an einem Tag zu erleben, ist keine Seltenheit. In der Sonne schwitzt man, verbrennt sich, drei Meter weiter im Schatten, bekommt man vor Kälte eine Gänsehaut.

Der Himalaya stellt im Süden eine natürliche vertikale Barriere für die tropischen Monsunregen aus Indien und Nepal dar. Die Luftfeuchtigkeit ist daher sehr gering. Die Winde sind stark und die Sonneneinstrahlung durch die Höhe sehr intensiv. In den meisten Bereichen Tibets herrscht kontinental-trockenes und windiges Klima.

Die Tagesdurchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei 20°C und im Winter bei Minus 10°C. Der Jahresniederschlag fällt fast ausschließlich in den Sommermonaten. Von daher sind die Winter zwar kalt, aber eher trocken und es fällt unter 5.000 m Höhe verhältnismäßig wenig Schnee. Als gute Reisezeit bieten sich die Monate März bis November an, bevorzugt werden jedoch wegen des besten Wetters meist April und Mai sowie August-Oktober.

Zeitverschiebung

In Tibet gilt, wie überall in China, offiziell die Peking-Zeit. Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt während unserer Sommerzeit +6h und während unserer Winterzeit +7h. Generell ist in ganz China die Pekinger Zeit maßgebend, d.h. innerhalb der VR China gibt es keine Zeitverschiebungen.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen ein Visum zur Einreise in die Volksrepublik China und damit auch nach Tibet. Für unsere Touren beantragen wir jeweils ein Gruppenvisum. Dafür und für die Beschaffung der „Tibetpermits“ (Reisegenehmigungen) benötigen wir spätestens 4 Wochen nach Ihrer Reiseanmeldung eine Kopie Ihres Reisepasses, sowie ein aktuelles Passbild. Achtung: Für das rechtzeitige Vorliegen der dafür erforderlichen Unterlagen (Passkopie und aktuelles Passfoto) im DIAMIR-Büro in Dresden (vier Wochen nach Anmeldung!) sind jedoch Sie allein verantwortlich.

Der Reisepass sollte nach Ausreise noch mindestens sechs Monate Gültigkeit haben. Im Falle der Einreise über Nepal wird von uns das Gruppenvisum in Kathmandu arrangiert. Bei der Einreise müssen alle Touristen ein Einreiseformular (entry card) und eine kurze Gesundheitserklärung ausfüllen sowie Pass und Visum zur Überprüfung vorlegen. Zur Ausreise benötigen Sie eine ausgefüllte Ausreisekarte (departure card). Die Formulare liegen in der Regel an der Passkontrolle aus.

Die Einfuhr von Waffen, Rauschgift und Pornographieartikeln (weite Auslegung!) ist verboten. 400 Zigaretten und 2 Flaschen Spirituosen sowie Devisen in unbegrenzter Höhe dürfen zollfrei eingeführt werden. Devisen und Wertsachen (z.B. Kameras) müssen theoretisch bei der Einreise deklariert werden und zusammen mit der Deklaration bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Wenn etwas davon fehlt, müssen Bescheinigungen der betreffenden Behörden vorgelegt werden oder es wird den Zollvorschriften entsprechend Einfuhrsteuer erhoben. Profi-Videokameras sind genehmigungspflichtig. Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Jedem Reisenden sei hiermit die äußerste Strenge der Einhaltung dieser Gesetze und die Beachtung der Vorschriften ans Herz gelegt.

Die Ausfuhr von Antiquitäten (alles was vor 1959 entstand) ist strengstens verboten. Das Gepäck wird bei Ein- und Ausreise genauestens kontrolliert. Auf dem Flughafen Lhasa und bei der Ausreise überland nach Kathmandu erfolgt eine Röntgenkontrolle des Reisegepäcks.

Achtung: Sehen Sie bitte von der Mitnahme von Bildern seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama, sowie seinen Schriften ab. Führen Sie bitte keine Unterlagen von „Free Tibet“- Kampagnen oder eine tibetische Fahne mit sich. Bitte führen Sie keine Bücher mit sich in welchen seine Heiligkeit der 14.Dalai Lama abgebildet ist (dazu zählen leider der DUMONT Kunstreiseführer-Tibet und der Lonely Planet-Tibet). Sie bringen damit sich, Ihre Reisegruppe, DIAMIR als Reiseveranstalter und die Tibeter selbst in Gefahr! 

Ein- und Ausreisemöglichkeiten

Lange vorbei sind die Zeiten in denen sich der furchtlose Reisende, wollte er aufs Dach der Welt, in ein mehrjähriges Abenteuer begeben musste, welches nicht selten im Misserfolg endete. Heutzutage kann man Lhasa bequem mit dem Flugzeug, mit dem Himmelszug von Peking und auf mehreren Strecken über Land, erreichen.

Flugzeug

Lhasa, die Hauptstadt Tibets, verfügt über einen internationalen Flughafen, den Gonkhar International Airport, 80 km südlich der Stadt.

Der Flug von Kathmandu nach Lhasa und umgekehrt ist wohl der spektakulärste Flug in der zivilen Luftfahrt, überquert man dabei doch den Himalaya-Hauptkamm und hat mit ein wenig Glück Sicht auf die Sieben- und Achttausender Nepals, inklusive Mount Everest.

Zug

Eine weitere Anreisemöglichkeit ergab sich mit Vollendung der Tibetbahn im Juli 2006. Die ca. 2000 Streckenkilometer von Peking nach Lhasa können in 48 Stunden bewältigt werden.

Auto

Die Straßenverbindung von Nepal nach Lhasa (der Friendship Highway) wurde in den vergangenen Jahren grundlegend saniert (Asphaltdecke) und ausgebaut. Sollte man eine Anreise aus Kathmandu überland gewählt haben, muss man sich jedoch der Tatsache bewusst sein, dass nicht der Straßenzustand diese Einreisemöglichkeit so anstrengend macht, sondern die dabei in den ersten Tagen zu absolvierende Höhenexposition.

Eine Einreise über den Landweg von Kashgar, welches im äußersten Westen der VR China gelegen ist, sollte jedoch nur von erfahrenen Asienreisenden ins Auge gefasst werden. Hier sind tage- bzw. wochenlange entbehrungsreiche Fahrten auf LKW-Pritschen oder in alten Überlandbussen auf staubigen Schotterpisten zu absolvieren. Dem Reisenden wird dabei eine Menge Durchhaltevermögen, Ausdauer und Sitzfleisch abverlangt.

Zu Fuß

Bei unseren Kailash Touren erreichen Sie das Dach der Welt nach einem sechstägigen Trekking in Westnepal. Dabei überqueren Sie den Himalaya zu Fuß und erreichen über den Nara La Pass die Grenzstation von Hilsa.

Achtung: Bei der Einreise nach dem Trekking über Simikot wird das Gepäck gründlich von chinesischen Grenzbeamten in Hilsa durchsucht.

Unterwegs auf dem Dach der Welt

Eine Reise nach Tibet ist unter allen Gesichtspunkten ein außergewöhnliches Erlebnis. Sie stellt ebenfalls hohe Anforderungen an den toleranten und aufgeklärten Reisenden. Der Tibetreisende stellt sich zum Einen dem oben beschriebenen Klima und dem Einfluss der Höhe (siehe: Gesundheit), er sieht unglaublich schöne Dinge, die wie aus einer fernen Vergangenheit wirken und erlebt ein außergewöhnliches, tiefreligiöses und noch traditionell lebendes Volk.

Er wird allerdings auch mit einem uns fremden nicht demokratisch gewachsenen Staats- und Gesellschaftssystem und seinem Apparat konfrontiert.

Längere Überlandfahrten auf z.T. sehr staubigen Schotterpisten in schlechtem Zustand aber auch Strecken auf sehr gut ausgebauten Asphaltstraßen werden absolviert. Die Fahrzeuge (meist „Toyota Landcruiser 4500“) sind nach unseren europäischen Maßstäben ausgewählt, aber nicht immer in einwandfreien Zustand. Diese Tatsache ist den hohen Anforderungen (klimatische Bedingungen, Straßenzustand) an die Autos geschuldet. Die Fahrer sind allerdings sehr erfahren und kennen die Strecken und ihr Auto sehr gut. Bei den Fahrten werden mehrmals 5000 m hohe Pässe überquert. Zu allen Jahreszeiten kann es in Höhen über 4.500 m zu Kälteeinbrüchen mit Schneefall kommen.

Um die Ursprünglichkeit der Landschaft und der Kultur auf dem Dach der Welt zu erleben, muss man sich auf einfache Verhältnisse einstellen können. Jedem sollte bewusst sein, dass er sich auf diese Lebensweise und den damit verbundenen Abstrichen in Ordnung, Sauberkeit und Hygiene einlassen muss. Dies gilt vor allem für die Tage und Nächte, die außerhalb der Städte verbracht werden. Während Trekkingetappen in Nepal (bei den Kailash-Touren), am Kailash und Fahrten durch Westtibet erfolgt die Unterbringung in Zweimannzelten. Übernachtungen in Städten erfolgen in guten und von uns ausgesuchten Unterkünften. Sollten Notübernachtungen in Herbergen kleinerer Dörfer anfallen, so werden Sie dort einfachste Bedingungen vorfinden (siehe dazu auch „Unterkünfte“).

Tibet hat als autonome Region einen Sonderstatus innerhalb der Volksrepublik China, der sich natürlich auch auf den Tourismus auswirkt. Reisen nach und in Tibet bedürfen einer offiziellen Genehmigung und werden streng kontrolliert. Ausländischen Reisenden ist es z.B. nicht erlaubt, sich frei und uneingeschränkt in Tibet zu bewegen. Von der vorgesehenen, eingereichten, angemeldeten  und genehmigten Reiseroute darf nicht abgewichen werden. Wer als ausländischer Tourist von A nach B möchte muss dies vorher bei offiziellen Stellen genauestens angeben, um die erforderlichen Permits (Erlaubnisscheine) zu erhalten. Zwar bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel, aber offizielle Anordnungen sollten stets verbindlich gehandhabt werden.

Achtung: Behalten Sie Ihre Reisedokumente immer sicher verpackt bei sich im „Handgepäck“ und nicht im großen Gepäck, an welches Sie unter Umständen bei Kontrollen nur schwer herankommen.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekranken-versicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, können dabei schnell Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Auch hier hoffen wir natürlich, dass all dies niemals wirklich benötigt wird. Den relativ geringen finanziellen Aufwand sollten Sie aber in Ihrem eigenen Interesse trotzdem nicht scheuen. Eine solche Versicherung können Sie i.d.R. für eine Deckungssumme von 5.000 EUR abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges (bei einer Flugstunde bis zu 2500 USD) nicht immer ausreichend ist. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Für nur 5 Euro Aufpreis pro Person kann der Betrag der versicherten Bergungskosten von 5.000 EUR auf 15.000 EUR erhöht werden. Dies empfehlen wir besonders unseren  Trekking- und Expeditions-reisenden. Gern beraten wir Sie bei der Buchung unserer Touren auch ausführlich zu damit zusammenhängenden Versicherungsfragen.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Seit der weltweiten Ausbreitung des H1N1 Virus (Schweinegrippe) muss bei der Einreise in die VR China von jedem Einreisenden ein kurzes unkompliziertes Formular über den derzeitigen Gesundheitszustand ausgefüllt werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Tibet geben. Diese Informationen beruhen auf langjährigen Erfahrungen unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen selbst sehr entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat (siehe ebenfalls Punkt: Impfungen). Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Im Großen und Ganzen ist Tibet in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Bei der Einreise sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Reisende, die sich innerhalb der letzten sechs Tage in einem Land mit Gelbfiebervorkommen aufgehalten haben, müssen bei der Einreise eine Impfbescheinigung vorweisen. Trekking- und Abenteuerreisen verlangen generell eine gute Gesundheit und Kondition. Aufgrund der Höhenlage aller Reiseziele in Tibet ist eine gute körperliche Verfassung erforderlich. Gegebenenfalls konsultieren Sie bitte vor Antritt der Reise Ihren Hausarzt. Chinesische Ärzte behandeln Ausländer mit besonderer Sorgfalt, müssen jedoch sofort bezahlt werden. Vergessen Sie in einem solchen Fall die Quittung für Ihre Krankenversicherung nicht! Bei einem Unfall holen Sie am besten sofort Hilfe, z.B. bei Ihrem Reiseleiter, im Hotel, bei einem Polizisten, beim Amt für öffentliche Sicherheit oder bei einem Taxifahrer. Falls notwendig, schalten Sie die deutschen diplomatischen Vertretungen ein, wo Sie ggf. auch kompetente Ratschläge bekommen können. Einige bessere Hotels besitzen einen Vertragsarzt oder gar eine Erste-Hilfe-Station. In Lhasa findet man heute auch ein Krankenhaus mit vertretbarem Standard. Regelmäßig benötigte Medikamente nehmen Sie bitte unbedingt in ausreichendem Umfang mit.

Ihre Reiseapotheke besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· Leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall und ebenfalls Abführmittel

· Medikamente zur Wundbehandlung

· Gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· Gegen Magen- und Darmbeschwerden

· Augentropfen (gegen Bindehautentzündung), Halstabletten, Nasenöl

· Beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist Vorschrift für die Einreise. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis A, Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B sinnvoll. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Teilen Sie ihm bitte ebenfalls mit, dass Sie sich mehrere Wochen permanent in Höhen zwischen 3.500 m und 4.800 m aufhalten werden.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Die bei all unseren Tibettouren erreichten Höhen von bis über 5000 m setzen guten körperlichen Allgemeinzustand und (bisher bekannte) gute Höhenverträglichkeit voraus! Bei Ihrer Reise halten Sie sich, wie oben aufgeführt, permanent über 3.500m auf, verbringen mehrere Nächte über 4.600m und überqueren über 5.000m hohe Pässe im Auto. In einer Höhe von 3.600m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage in Tibet ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen auf dem Dach der Welt sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter.

An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert.

Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Gehen Sie Ihre ersten Tage in Tibet ruhig an. Stressen Sie sich nicht. Machen Sie es so, wie es die Sherpas in Nepal raten: „Lassen Sie nur die guten Gedanken in sich hinein und freuen Sie sich, dass Sie im Himalaya sind“.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Während Ihrer Tibetreise übernachten Sie zumeist im Zelt. Generell sind die Unterkünfte entsprechend deren städtischer oder ländlicher Lage ganz unterschiedlicher Standards. Genaue Auskünfte darüber stehen explizit im detaillierten Tourenverlauf jeder Tour. Die Hotels in China sind wie fast überall auf der Welt in fünf Kategorien unterteilt, jedoch sind die Sterne-Kategorien in Tibet meist nicht mit westlichen Maßstäben identisch! Generell gilt, dass in kleineren Ortschaften einfache Unterkünfte die Regel sind. Ganz egal, über welchen Luxus die Häuser verfügen – das wichtigste sind für uns bei DIAMIR stets Sauberkeit und Hygiene, die meist auch in einfachen Gästehäusern gewährleistet sind. Leider sind die Standards jedoch auch hier besonders in kleineren Orten längst nicht mit unseren Maßstäben identisch! Selbst Stromanschluss, Heizung, fließendes warmes und kaltes Wasser oder gar Duschen sind leider noch längst nicht überall vorhanden, doch stets gibt es Toiletten und Waschgelegenheiten. Im Extremfall steht jedoch zum Waschen auch mal lediglich eine Schüssel mit Wasser zu Verfügung und für den Toilettengang lediglich ein Plumpsklo.

In größeren Ortschaften sind die Hotels für tibetische Verhältnisse recht gut ausgestattet und bieten in der Regel auch Duschen und fließendes warmes & kaltes Wasser. In den kleineren Ortschaften muss man jedoch sehr starke Abstriche am Komfort machen!

Unterkünfte

Während Ihrer Tibetreise übernachten Sie zumeist im Zelt. Generell sind die Unterkünfte entsprechend deren städtischer oder ländlicher Lage ganz unterschiedlicher Standards. Genaue Auskünfte darüber stehen explizit im detaillierten Tourenverlauf jeder Tour. Die Hotels in China sind wie fast überall auf der Welt in fünf Kategorien unterteilt, jedoch sind die Sterne-Kategorien in Tibet meist nicht mit westlichen Maßstäben identisch! Generell gilt, dass in kleineren Ortschaften einfache Unterkünfte die Regel sind. Ganz egal, über welchen Luxus die Häuser verfügen – das wichtigste sind für uns bei DIAMIR stets Sauberkeit und Hygiene, die meist auch in einfachen Gästehäusern gewährleistet sind. Leider sind die Standards jedoch auch hier besonders in kleineren Orten längst nicht mit unseren Maßstäben identisch! Selbst Stromanschluss, Heizung, fließendes warmes und kaltes Wasser oder gar Duschen sind leider noch längst nicht überall vorhanden, doch stets gibt es Toiletten und Waschgelegenheiten. Im Extremfall steht jedoch zum Waschen auch mal lediglich eine Schüssel mit Wasser zu Verfügung und für den Toilettengang lediglich ein Plumpsklo.

In größeren Ortschaften sind die Hotels für tibetische Verhältnisse recht gut ausgestattet und bieten in der Regel auch Duschen und fließendes warmes & kaltes Wasser. In den kleineren Ortschaften muss man jedoch sehr starke Abstriche am Komfort machen!

Gesundheit während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungs-krankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwerfällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Fotografieren & Filmen

Für digitale Fotografie kann man problemlos in Lhasa und Shigatse Speichereinheiten nachkaufen. In den Internetcafes in Lhasa sollte es ebenfalls möglich sein, den Inhalt voller Speicherkarten auf CDs zu brennen. Die Analog-Fotografen sollten genügend Filme von zuhause mitnehmen. In Tibet bekommt man, abgesehen von Lhasa (überhöhte Preise), eher selten Nachschub. Prinzipiell kann in Tibet uneingeschränkt fotografiert werden. Ausgenommen sind Flughäfen und militärische Anlagen, Militäroperationen sowie strategisch wichtige Bauwerke (Brücken!!).

Innenaufnahmen in Klöstern müssen (z.T. etagengenau) und nicht selten für jede Kapelle extra bezahlt werden. Im Potala und im Allerheiligsten des Jokhang sind Fotografieren und Filmen strengstens verboten. Profi-Videokameras sind bereits bei der Einreise genehmigungspflichtig. Ansonsten werden Filmverbote oft strenger gehandhabt als Fotografierverbote.

Bekleidung

Es ist besser ordentlicher als unordentlicher angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind nicht angemessen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren. Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs bitte stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten.

Geld, Strom, Telefon, E-Mail

Geld, Strom, Telefon, E-Mail

Geld

Die Währung in Tibet ist wie in China der Yuan. Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao oder 100 Fen. Es gibt Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan.

Wechselkurs (Stand September 2015) entspricht 1 EUR = 6,72 CNY.

Fremdwährung darf in unbeschränkter Höhe ein- und ausgeführt werden, muss jedoch bei der Einreise deklariert werden.

Umgetauscht werden können - neben anderen konvertierbaren Währungen - vor allem USD oder EUR. Wechselstuben befinden sich in der Regel an den Grenzstationen und in Hotels, wo zum offiziell festgelegten Kurs getauscht wird. Schwarztausch ist verboten. Ansonsten ist ausschließlich die „Bank of China“ berechtigt Devisen in Yuan zu tauschen. Die Bank of China in Lhasa ist auch am Wochenende (10:00Uhr bis 17:00Uhr) geöffnet. Bei der Ausreise kann man die Yuan gegen Vorlage der aufbewahrten Wechselbestätigungen in ausländische Devisen zurücktauschen. Die Ein- und Ausfuhr von Yuan ist auf 6.000 Yuan pro Person beschränkt.

In Hotels und größeren Geschäften ist eine Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten mehr und mehr etabliert, doch beschränkt sich dies fast ausnahmslos auf Lhasa selbst.

An Geldautomaten kann man mit den üblichen Kreditkarten (Visa, Eurocard /Mastercard) und auch mit einer europäischen EC-Karte Geld abheben, wenn sie das mit dem Mastercard-Logo identische Maestro-Logo oder das Cirrus-Logo tragen.

EC-Automaten existieren in Tibet jedoch nur in Lhasa sowie Shigatse und dort auch nur in geringer Stückzahl.

Für Ihre Tibetreise empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Bargeld in EUR und/oder USD. Ebenfalls sollten Sie eine Kreditkarte sowie die EC-Karte mit sich führen. Generell ist China und somit auch Tibet von den Lebenshaltungskosten ein preiswertes Reiseland. Zum Beispiel ist eine Mahlzeit in einem Mittelklasserestaurant in etwa 60-70% preiswerter als in Deutschland. Eine Flasche Mineralwasser kostet ca. 3 Yuan.

Die Höhe des Betrages in Ihrer Reisekasse hängt natürlich von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Als einen Anhaltspunkt empfehlen wir die Faustregel von 20 EUR pro Reisetag extra.

Bei der Einreise über Simikot kann auf tibetischer Seite in Taklakot nur schwer getauscht werden. Wir empfehlen daher, bereits in Kathmandu einen Betrag von etwa 70-90 EUR in Yuan zu tauschen

WICHTIG für Reisegäste aus der Schweiz: Wir empfehlen Ihnen für Ihre Reisekasse die Mitnahme von Euro oder Dollar, da es schwierig ist in Tibet Schweizer Franken in Yuan zu tauschen.

Stromversorgung

Durch nahezu ganz Tibet ziehen sich entlang der Hauptverkehrsstraßen mittlerweile Stromleitungen. Sogar abgelegen Ortschaften werden Schritt für Schritt ans Stromnetz angeschlossen. In entlegenen Dörfern sieht man Solarzellen auf den Dächern stehen und Autobatterien, die für die nötigste Versorgung sorgen. An den Steckdosen in China/Tibet liegt 220Volt (50Herz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden.

Telefonieren

Auslandstelefonate sind von den Poststationen, Telefonläden, den öffentlichen Büros von China-Telecom bzw. größeren Hotels oft möglich. Des Weiteren findet man die gelb-orangenen Schilder mit dem Hinweis „International Phone“ zunehmend auch in kleinen Lebensmittelshops. Die Vorwahlen sind 0049 (nach Deutschland), 0043 (nach Österreich) und 0041 (in die Schweiz). Telefonieren in diesen kleinen Läden ist unkompliziert. Man gibt die gewünschte Nummer an und der Ladenbesitzer wählt. Während des Telefonats wird mit der Stoppuhr die Zeit gemessen und anschließend sekundengenau abgerechnet. In allen Städten und auch fast landesweit hat man Handy-Empfang. Über Auslandstarife für die Nutzung Ihres Handys in der VR China informieren Sie sich bitte bei Ihrem persönlichen Mobilfunkanbieter. Die Vorwahl für Telefonate in die VR China ist 0086.

E-Mail

In größeren Orten gibt es oft kleine Internet-Cafés und „Computer-Spielhöllen“, von wo aus preiswert E-Mails versendet und empfangen werden können. Abgerechnet wird in der Regel im Minutentakt der Internetnutzung.

Post

Die chinesische Post ist sehr zuverlässig und genau. Bis in die letzten kleinen Winkel Tibets fahren furchtlos die grüngelben Fahrzeuge der China-Post. Briefmarken und Ansichtskarten bekommt man allerdings nur auf den Postämtern in größeren Städten oder den Rezeptionen der größeren Hotels. Tipp: Die schönsten Ansichtskarten mit Tibetmotiven gibt es in Kathmandu, Nepal.

Eine Postkarte nach Deutschland kostet 4,60 Yuan. Sie ist ca. 14 Tage unterwegs.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren sehr stark. Geschäfte, Banken und Ämter öffnen meist gegen 9:00 Uhr, machen zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Mittagspause und 18:00 Uhr Feierabend. Märkte schließen oft erst um 21:00 Uhr. Der Sonntag ist arbeitsfrei. Die Hauptfiliale der „Bank of China“ in Lhasa hat auch sonntags geöffnet (siehe: Geld)

Literatur über Tibet

Literatur über Tibet

Zur einstimmenden Vorbereitung und auch zur anschließenden Reflektion Ihres Aufenthalts in Tibet, empfehlen wir folgende Literatur und Filme:

 

 

 

 

Bücher:         

Ulli Franz: Gebrauchsanweisung für Tibet

Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet

Karl-Heinz Everding: Tibet Kulturreiseführer

Bruno Baumann: Kailash, Tibets heiliger Berg

Colin Thuborn: Ein Berg in Tibet

Alexandra David Neel: Meine Reise nach Lhasa

Alexandra David Neel: Leben in Tibet

Anagarika Govinda: Der Weg der weißen Wolken

Sabriye Tenberken: Tashis neue Welt (mit Fotos v. Olaf Schubert)

Sabriye Tenberken: Mein siebtes Jahr: Die blinden Kinder von Tibet

Schubert, Olaf: Tibet, ein Bildband, Verlag: Kahl Verlag

Schubert und Dodin: Tibet; Verlag: Rosenheimer Verlagshaus

Filme:

„Sieben Jahre in Tibet“       

„Little Buddha“                                                                    

„Kundun“                                

„Himalaya“                              

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Verhaltensregeln

Wie überall auf der Welt ist es nicht zu vermeiden, dass dem Reisenden gelegentlich Unzulänglichkeiten begegnen oder Verhaltensfehler unterlaufen. Eine Grundregel dabei sollte jedoch lauten: Niemals wirklich laut werden oder gar die Fassung verlieren! Besondere Sensibilität und Zurückhaltung, auch wenn es in diesem Falle schwer fällt, ist sturen Beamten und Staatsangestellten der chinesischen Verwaltung und Armee gegenüber wichtig. Siehe hierzu auch unsere Ausführungen unter dem Punkt: Charakter Ihrer Reise und Anforderungen. Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen und farbenfrohen Feste wird in Tibet dem Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet, die dem Reisenden in einem fremden Land jedoch eigentlich selbstverständlich sein sollten. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren.

So gelten kurze (kniefreie) Hosen beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar wird und diese Regelung oft nicht mehr ganz so streng gehandhabt wird.

Auch wenn sich andere Reiseteilnehmer oder Touristen einmal nicht an derartige Anstandsregeln halten, so sollte man selbst trotzdem immer darauf bedacht sein und eine gewisse Vorbildwirkung kann ja bekanntlich ebenfalls nicht schaden.

Noch ein paar praktische Tipps

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine tibetische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Tibet ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei nicht unbedacht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

Nepal

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nepal liegt in Asien zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: der autonomen Region Tibet in der Volksrepublik China im Norden und Indien im Süden, Westen und Osten. Im Norden und Osten erstreckt sich ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Meter den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Nepal ist das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 Prozent des Landes liegen über 3000 Meter.

Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Klima

Durch seine zentrale Lage im Herzen der asiatischen Hochgebirge und die großen Gegensätzlichkeiten der Landschaft (Hochgebirge – Tiefebene) verfügt Nepal über verschiedene Klimazonen. In allen Landesteilen herrscht jedoch starker Monsuneinfluss, der jahreszeitlich bedingte Niederschlagsperioden mit sich bringt. Während der von Juni bis Mitte September andauernden Monsunzeit kommt es in ganz Nepal zu anhaltenden Regenfällen, die in der Folge auch zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Erdrutschen führen können, was wiederum Reisebehinderungen nach sich zieht. Zu den von uns ausgesuchten Reiseterminen ist mit derartigen Behinderungen jedoch normalerweise nicht zu rechnen. Während der klassischen Reisezeiten im Vor- und Nachmonsun (März-Mai und Oktober-Dezember) sowie auch im Januar/Februar ist das Wetter in Nepal meist freundlich und die Niederschlagshäufigkeit und -menge eher gering. Nachmittägliche Quellwolkenbildung und daraus resultierende Niederschläge sind möglich, doch Schlechtwetterperioden dauern nur sehr selten länger als 3-4 Tage und bringen in den Tallagen keine übermäßigen Niederschlagsmengen.

Die Witterungsbedingungen in Nepal hängen von der Jahreszeit und im Gebirge zusätzlich von der Höhenlage ab. Aus diesem Grund ist es schwierig, für die Trekkingrouten präzise Temperaturvorhersagen zu machen. Am besten verdeutlicht dies das Temperaturdiagramm von Namche Bazar im Everest-Gebiet (s.u.). Generell gilt auch in Nepal, dass das Wetter dort genauso wenig vorhersehbar ist wie bei uns.

Im Wesentlichen kann man das Jahr in drei Jahreszeiten einteilen: Frühjahr (Ende Februar-Mai), Monsunzeit (Juni-Mitte September) und Herbst (Oktober-November).

Im Frühjahr herrschen angenehm warme Temperaturen, die Sicht ist nicht so klar wie im Herbst (meist ab Mittag Dunstbildung und Quellwolken), dafür kann man sich ab Mitte März (je höher, desto später) an der Blüte der Rhododendren und anderer Blumen erfreuen. Ab März steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer am Nachmittag.

Ab Mai beginnt die Vormonsunzeit, es ist der heißeste Monat im Jahr mit schwüler und feuchter Luft. Dennoch zählt der Mai als Reisezeit, die Nachttemperaturen im Gebirge sind am höchsten, es gibt wie im März und April nur gelegentliche Schauer und die Sicht ist nicht wesentlich schlechter als im April.

Ab Juni beginnt die Monsunzeit, immer mehr feuchte Luft dringt von Süden vor. An den Bergketten des Himalaya steigt diese Luft auf und regnet sich ab. Zum Ende des Monats hin werden die Niederschläge ausgiebiger und andauernd, bis Ende August herrscht nun oft tagelanger Regen.

Das Ende der Monsunzeit leitet den Herbst ein. Ab Mitte September gibt es deutlich weniger Regen. Das Wetter wird klarer, alles ist vom Regen sauber gewaschen und die Landschaft leuchtet satt grün. Im Oktober/November gibt es oft langanhaltende und stabile Schönwetterlagen mit klarer Sicht. In niedrigen Lagen herrschen recht milde Temperaturen, aber in den Bergen sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht recht groß. Sie sollten sich bewusst sein, dass es vor allem in den Lodges im Gebirge keine Heizungen und nicht immer warmes Wasser gibt (wenn, dann gegen Gebühr). Teilweise können Sie sich hier jedoch auch warme Decken ausleihen.

Zum Dezember hin wird es deutlich kühler, auch in Kathmandu, besonders nachts. Bis Mitte/Ende Februar dauert der Winter, es herrscht weitestgehend klares und trockenes Wetter. Da es in der Winterjahreszeit auch mal empfindlich kalt werden kann und es in den nepalesischen Unterkünften generell keine Heizungen gibt, empfehlen wir Ihnen warme Kleidung und eventuell auch ein wärmendes Fleece-Inlet für die Nacht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Aufenthaltsräume sparsam beheizt werden, da Feuerholz vor allem in den Bergen ein extrem rares Gut ist. Ungern möchten wir zur Rodung der Wälder Nepals beitragen.  

Mögliche Auswirkungen des Klimas auf Ihre Reise

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind und es deshalb bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen kann. Auch wenn wir besonders bei unseren Trekkingtouren gewisse „Puffertage“ eingeplant haben, ist die Einhaltung unserer Programme von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig.  Bitte beachten Sie, dass jegliche Wetterprobleme rechtlich zum „allgemeinen Lebensrisiko“ zählen und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten (für z.B. alternative Hubschrauberflüge) nicht von DIAMIR übernommen oder erstattet werden können! Bitte beachten Sie, dass solche Hubschrauberflüge mehrere hundert Euro kosten können, besonders auf dem Rückflug von Lukla nach Kathmandu.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass seit dem 5.12.2013 sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien

Zeitverschiebung

Nepal liegt 4 Stunden 45 Minuten vor der mitteleuropäischen Zeit (MEZ), während der Sommerzeit eine Stunde weniger. Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es in Nepal 16 Uhr und 45 Minuten, während der Sommerzeit 15 Uhr und 45 Minuten.

Politik und Gesellschaft

Seit den Wahlen vom April 2008 befindet sich Nepal im politischen Wandel. Die Wahlen wurden von der Partei der Maoisten gewonnen und seit Mai 2008 wurde Nepal zur Republik ausgerufen. Der offizielle Staatsname ist jetzt Demokratische Republik Nepal (Federal Democratic Republic of Nepal), regiert wird in Form einer Parlamentarischen Demokratie. Der letzte König des ehemaligen Königreiches musste seinen Palast in Kathmandu verlassen und die konstitutionelle Monarchie wurde damit abgeschafft. Staatsoberhaupt ist Dr. Rambaran Yadav. Seitdem ist der 29. Mai neuer Nationalfeiertag (Republic day) Nepals.

In Nepal leben zurzeit etwa 30 Millionen Menschen, die den verschiedensten Bevölkerungsgruppen angehören. Bei einer Fläche von 147.181 km² entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von durchschnittlich etwa 192 Einwohnern pro Quadratkilometer, wobei die fruchtbaren Täler und Ebenen wesentlich dichter besiedelt sind, als die Gebirgsregionen des Himalaya. Circa 3-5 Millionen Menschen leben in der multikulturellen Hauptstadt Kathmandu und in ihren Vororten.

Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt mit 2,4% relativ hoch und hält seit Jahren unvermindert an. Die Bevölkerung gehört verschiedenen religiösen Gruppierungen an, die jedoch alle friedlich nebeneinander existieren. Den 80% Hindus stehen zwar nur 15% Buddhisten (sowie jeweils reichlich 2% Moslems und Christen) gegenüber, doch prägen die Zeugnisse der buddhistischen Kultur und Religion besonders in den touristisch erschlossenen Regionen oft das Bild. Die offizielle Landessprache ist Nepali. Als zweite Amtssprache ist Englisch jedoch sehr weit verbreitet und wird fast überall verstanden und gesprochen.

Kultur und Religion

Nepal ist, was die Freiheit der Religionsausübung anbelangt, geradezu vorbildlich weltoffen und tolerant. Obwohl über 80% der Bevölkerung Hindus sind, existieren alle Religionen friedlich nebeneinander, ohne dass es dabei zu größeren Problemen oder gar gewalttätigen Auseinandersetzungen fanatischer Religionsanhänger kommt. Das traditionell gute Verhältnis zwischen Hindus und Buddhisten spiegelt sich darin wieder, dass oft religiöse Stätten und Heiligtümer auf engem Raum nebeneinander existieren oder gar von Anhängern beider Religionen gleichermaßen verehrt werden.

Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen Feste und Feierlichkeiten wird hier dem Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet, die dem Reisenden in einem fremden Land jedoch eigentlich selbstverständlich sein sollten. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und Ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren. Hier noch einige nützliche Tipps und Hinweise:

· In einigen Tempeln ist der Zutritt für Nicht-Hindus verboten.

· Lederartikel dürfen generell nicht in den Tempelbezirk mitgenommen werden.

· Von Besuchern eines Hindutempels oder eines buddhistischen Schreins wird erwartet, dass man als Zeichen des Respekts seine Schuhe auszieht. Deshalb sind offene Sandalen das praktischste und bequemste, wenn Sie Tempel und Stupas besuchen.

· Es ist besser Opfergaben oder Personen, die auf dem Weg zu einem Schrein sind, nicht zu berühren.

· Rindfleisch ist für Hindus verboten. Alle weiblichen Tiere werden grundsätzlich nicht geschlachtet.

· Man geht traditionell im Uhrzeigersinn um einen Tempel oder um eine Stupa! Das Gleiche gilt auch für Mani - Mauern oder -Steine, die man im Uhrzeigersinn umrundet oder auf der linken Seite passiert.

· Im Allgemeinen ist es erlaubt Tempel, Stupas und Monumente zu fotografieren. Es ist jedoch besser, vorher eine autorisierte Person um Erlaubnis zu fragen.

Sicherheit

Nepal ist im Allgemeinen ein sehr sicheres Reiseland. Auch wenn ab und an über politische Demonstrationen in Kathmandu zu hören ist, bedeutet dies nach einhelliger Einschätzung aller Reiseexperten für Gruppenreisende kein erhöhtes Risiko, insbesondere wenn einheimische Guides mit den Touristen unterwegs sind.

Grundsätzlich muss aber in Nepal jederzeit mit Zwangsstreiks jedweder Art, auch im Kathmandutal und mit Blockaden/Straßensperren gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen, aber Touristen sind dabei noch nicht zu Schaden gekommen. Auf unseren Touren bereisen wir im Übrigen ausschließlich Gebiete, deren allgemeine Sicherheit nach den Erfahrungen vieler Jahre kein Risiko für den Reisenden darstellt. Der nepalesische Staat tut darüber hinaus allerhand für die Bekämpfung von Kriminalität und den Schutz ausländischer Touristen.

Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im Allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung lebt nach wie vor weit unter dem europäischen Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht.

Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Basaren oder während der Fahrt im Bus besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden.

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-Stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen wahrscheinlich kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für eine Reise nach Nepal ist ein Visum erforderlich, welches von den Vertretungen Nepals (Botschaften und Konsulate) bei Vorlage eines noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepasses ausgestellt wird (Kinderausweise für Kinder bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt, wenn sie mit einem Lichtbild versehen sind). Die weitaus einfachste Möglichkeit, die wir auch empfehlen, ist die Ausstellung des Visums bei der Einreise auf dem Flughafen in Kathmandu.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach nepalesischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, mehrere Fotokopien anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass zur Ausstellung jeglicher Visa jeweils 1 Passbild benötigt wird! Dieses muss bei der Visa-Ausstellung bei Einreise auf dem Flughafen ebenso bereit gehalten werden wie die möglichst passende Visa-Gebühr (in USD oder Euro) und der gültige Reisepass (Änderungen jederzeit möglich, die aktuellsten Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de).

Inzwischen gibt es in der Ankunftshalle am Flughafen in Kathmandu Automaten, wo Sie Ihren Pass selber scannen, alle für das Visum benötigte Informationen eingeben und dank integrierter Webcam ein Foto machen können. Damit ist das Visum inklusive Foto online gespeichert und Sie brauchen das Visa-Formular nicht per Hand ausfüllen. Dieser Service ist kostenlos und geht relativ schnell, aber bei Stromausfall oder anderen technischen Störungen können diese Automaten auch außer Betrieb sein. Danach müssen Sie sich trotzdem noch am Schalter für Passkontrolle und Visa-Ausstellung anstellen. Dort wird das per Hand ausgefüllte Einreise-Formular (arrival information) eingesammelt und nach Bezahlung der Visa-Gebühren bekommen Sie Ihr Visum in den Pass eingeklebt.

Zollbestimmungen

Für die Ein- und Ausfuhr von Zigaretten, Tabak, Alkohol, Parfum usw. gelten die allgemein üblichen Bedingungen, d.h. ein gewisser Eigenbedarf kann zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden. Auch Ausrüstungsgegenstände und Proviant sind zollfrei, wobei aber keine Ausrüstungsteile im Lande verkauft werden dürfen.

Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Verboten ist darüber hinaus auch die Ausfuhr von Gegenständen, die älter als 100 Jahre sind.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekranken-versicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, können dabei schnell Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Eine solche Versicherung können Sie i.d.R. für eine Deckungssumme von 5000 EUR abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges nicht immer ausreichend ist. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen den DIAMIR-Premium-Schutz. Für nur 5 Euro Aufpreis pro Person kann der Betrag der versicherten Bergungskosten von 5000 EUR auf 15.000 EUR erhöht werden. Dies empfehlen wir besonders unseren  Trekking- und Expeditionsreisenden. Bei Fragen zu Versicherungen beraten wir Sie gern!

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Nepal geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mit entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Im Großen und Ganzen ist Nepal in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Vereinzelt sind in einigen Gebieten verschiedene Tropenkrankheiten anzutreffen. Zur Vorbeugung können daher verschiedene Schutzmaßnahmen, wie z.B. Impfungen notwendig sein. Die Gebirgsregionen sind davon jedoch ausgenommen. Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. 

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist keine Vorschrift für die Einreise, allerdings ist die Mitnahme dessen sicherlich kein Nachteil. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Hepatitis A und ggf. auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Impfungen gegen Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis und Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) sind nicht zwingend erforderlich und sind lediglich bei längeren Aufenthalten empfehlenswert. Lassen Sie sich dazu bitte von Ihrem Arzt beraten.

Malaria

Auch wenn schon Fälle gemeldet wurden, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung für Touristen in Nepal sehr gering. Es gibt kein Malaria-Risiko in Kathmandu, Pokhara oder in der Gebirgsregion.

Malaria kommt lediglich im südlichen Gürtel Nepals (im Terai) vor und das größte Risiko besteht in den Monaten Juni bis August. Obwohl sich der Chitwan-Nationalpark auch im Terai befindet, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung dort glücklicherweise außerordentlich gering (kein uns bekannter Fall in den letzten 20 Jahren bei vielen hunderttausend Besuchern). Wir empfehlen, dass Sie sich vor Moskitostichen schützen, halten aber eine medikamentöse Malariaprophylaxe bei kurzen Besuchen im Chitwan-Nationalpark für nicht notwendig.

Eine medikamentöse Prophylaxe gegen Malaria empfiehlt sich für Reisen ins Terai in den warmen Monaten von April bis Oktober, speziell in den Distrikten Dandeldhura, Kanchanpur, Kailali, Bardia und Banke ganz im Westen; Nawalparasi im zentralen Terai; Sindhuli, Mahottari und Dhanusha weiter östlich; Morang, Jhapa und Ilam ganz im Osten; und Kavre östlich angrenzend an das Kathmandutal.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· Leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel / Mittel gegen Magen- & Darmbeschwerden

· Medikamente zur Wundbehandlung

· Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· Augentropfen (gegen Bindehautentzündung), Halstabletten, Nasenöl

· Beim Trekking zusätzlich Erste-Hilfe-Material

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen lokalen Gerichte kennenlernen. In den Restaurants kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Sämtliche Restaurants und Bars im Touristenviertel Thamel schließen um 23 Uhr.

Während unserer Trekkingtouren bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Mahlzeiten bestehende à la carte-Vollverpflegung an. 

Fotografieren und Filmen

Dies ist prinzipiell überall möglich und Nepal bietet durch seine landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt auch unzählige lohnende Motive. Bitte bringen Sie ausreichend Akkus von zu Hause mit! Respektieren Sie bitte auch unbedingt die in Einzelfällen bestehenden Fotografier-Verbote, besonders in religiösen Stätten und Heiligtümern!

Für professionelle Videoaufnahmen in Nationalparkregionen ist eine spezielle Genehmigung erforderlich, die gegen Gebühr erteilt wird. Die Höhe dieser Gebühren („Film Permit“) ist oft beträchtlich und variierte in den letzten Monaten mehrfach. Aktuelle Auskünfte zur derzeitigen Situation erteilen wir auf Anfrage. Für die Nichtbeachtung der Vorschriften und evtl. daraus resultierende Strafen können wir keinerlei Haftung übernehmen. Aufnahmen mit normalen Camcordern sind davon ausgenommen.

Bekleidung

Für den normalen Touristen ist je nach Landesgegend und Jahreszeit tagsüber leichte, luftige Sommerkleidung und wegen der im Gebirge empfindlichen Kühle am Abend warme Reservekleidung zu empfehlen. Für die oft kurzen aber heftigen Regenschauer ist entsprechende wetterfeste Bekleidung (z.B. Goretex-Jacke und -Hose) empfehlenswert, bei ausgedehnten Trekkingtouren obligatorisch.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich in einem sehr religiösen Land befinden, in dem auf gewisse Dinge besonders Wert gelegt wird. So gelten kurze (kniefreie) Hosen, knappe Kleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar wird und diese Regelung oft nicht mehr sehr streng gehandhabt wird. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Das Mitführen einer praktikablen Kopfbedeckung (Schirmmütze, Kopftuch o.ä.) zum Schutz vor der intensiven Sonne ist (nicht nur im Gebirge) dringend anzuraten.

Gesundheit

Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

· Trinken Sie niemals Leitungswasser.

· nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden; zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

· nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen; auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden,

·  keine Salate oder nichtschälbares Obst essen

· kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten.

Des Weiteren sollten Sie sich vor Sonnenbrand schützen, z.B. durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotions mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr. Für die Lippen ist ein spezieller Sunblock-Lippenstift (LSF mind. 20) sinnvoll, der gleichzeitig rückfettend wirkt und raue Lippen vermeidet.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour auch in medizinischen Fragen stets behilflich sein. Bedenken Sie jedoch bitte, dass unsere DIAMIR-Tourenleiter trotz bestem Wissen und umfangreicher Erfahrungen einen Arzt nicht ersetzen können.

Reisegepäck

Eine Übersicht aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie unserer detaillierten Mitnahmeempfehlungen entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen dringend, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten täglich den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. In den verschiedenen Städten, welche wir auf einigen unserer Reisen besuchen, gibt es in Hotels auch oft die Möglichkeit, Kleidung für wenig Geld waschen zu lassen (in Kathmandu ca. 50 bis 100 Rupien pro Kilo).

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes sind Rucksack oder Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes möchten wir Sie dringend bitten, bei Reisen mit Trekkingteil von der Benutzung von Koffern abzusehen. Der Gebrauch einer stabilen Schutzhülle für Ihr Gepäckstück (z. B. Seesack) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern hat sich als sehr praktisch erwiesen - auch weil die Rucksäcke bzw. Reisetaschen ohne Schutzhülle teilweise durch den Transport durch die Träger leiden können. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen der bewährten, aber nicht wasserdichten  DIAMIR-Packsäcke als Schutzhülle für Ihren Rucksack oder Ihre Reisetasche vor Ort in Kathmandu zum Preis von 15 EUR zu erwerben. Als ergänzender Schutz vor Regen empfiehlt es sich, jegliche Bekleidung mit wasserdichten Plastiktüten zu schützen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Während in einigen wenigen Läden feste Preise gelten, lohnt es sich in fast allen Geschäften und besonders auf Basaren stets zu feilschen. Der erstgenannte Preis ist besonders bei einem Fremden mit Sicherheit deutlich zu hoch. Der Versuch, zu handeln, wird erwartet und bleibt er aus, ist der Verkäufer oft regelrecht enttäuscht und schätzt Sie als arrogant ein. Der nach langem Handeln dann schließlich ganz zerknirscht gewährte „einmalige, ganz ungewöhnliche Sonderrabatt“ ist einkalkuliert und bringt den Händler und seine Familie mitnichten an den Bettelstab, wie dieser Ihnen vielleicht weismachen will.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs jedoch stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten. Außerdem ist es strengstens verboten, Gegenstände die über 100 Jahre alt sind, aus Nepal auszuführen. Zuwiderhandlungen können in einem solchen Fall extrem teuer werden und Ihnen den Spaß an der Reise gründlich verderben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist überall die Nepalesische Rupie (Kurs etwa 1:118, Stand September 2016). EUR werden ebenso wie USD im Einzelhandel normalerweise nicht angenommen. Daher ist es erforderlich, sich am Beginn der Reise (nach der Ankunft im Hotel in Kathmandu) mit der Landeswährung einzudecken. Der Umtausch von EUR (genau wie CHF oder USD) als Bargeld ist problemlos in zahlreichen Wechselstuben oder auch im Hotel möglich. Reiseschecks (nur als Notfall-Reserve zu empfehlen, da Eintausch nur gegen schlechten Kurs) oder andere Währungen werden oft nur in größeren Banken entgegengenommen. Kreditkarten werden zwar zunehmend zur Zahlung größerer Beträge akzeptiert (besonders VISA), jedoch ist die überwiegende Mehrzahl aller Einkäufe nach wie vor nur mit Bargeld möglich. Die Auszahlung von Bargeld von Ihrem Kreditkartenkonto oder mit EC-Card ist nur in den größeren Kreditinstituten in Kathmandu möglich und an die stark begrenzten Öffnungszeiten gebunden. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist. Geldautomaten sind mittlerweile in den größeren Orten, besonders in Kathmandu, Pokhara, Patan/Lalitpur und Bhaktapur verfügbar. Gern gibt Ihnen unser DIAMIR-Tourenleiter auch einen Tipp, wo und wie Sie am günstigsten umtauschen bzw. zu Bargeld kommen. Bitte beachten Sie, dass Sie meist maximal 10.000/20.000 Rupien auf einem Mal abheben können. Es ist für uns gewöhnlich sehr schwierig abzuschätzen, wie viel Geld für persönliche Ausgaben jeder unserer Reisegäste unterwegs benötigt. 

Daher als Anhaltspunkt im Folgenden einige durchschnittliche Preise:

Mittag- oder Abendessen
ca. 5 EUR im Kathmandutal, je tiefer in den Bergen desto teurer, 10-15 EUR

Eine große Flasche Bier
ca. 3-5 EUR und je höher desto teurer 5-8 EUR

Alkoholfreie Getränke
Wasser ca. 20-100 Rupien (0,20-1,00 EUR), je tiefer in den Bergen desto teurer, 2-3 EUR

Die o.g. Lebensmittelpreise sollen natürlich nur als Richtwert dienen. Logischerweise sind alle Dinge, die erst mühsam dorthin transportiert werden müssen, im Gebirge (vor allem im Everest-Gebiet) deutlich teurer, da die Transportkosten in entlegenen Gegenden nicht selten ein Vielfaches des Warenwertes ausmachen. Und natürlich ist es fast überall möglich, sich sowohl billiger als auch teurer zu verpflegen bzw. Einkäufe zu tätigen.

Um Ihnen einen Anhaltspunkt für die Mitnahme von Geld zu geben, hier die langjährigen Erfahrungswerte zu den durchschnittlichen Ausgaben unserer Reisegäste:

Kulturrundreise: ca.   80…150 EUR / Woche 

Lodgetrekking: ca. 100…150 EUR / Woche

Zelttrekking: ca.   50…100 EUR / Woche

Planen Sie dabei lieber eine kleine Reserve für Souvenirs oder unvorhergesehene Ausgaben ein, denn die Bargeldbeschaffung z. B. im Gebirge kann unter Umständen nur schwer (schlechter Kurs) oder gar nicht möglich sein.

Detaillierte Informationen zum Thema Trinkgeld finden Sie in den Toureninformationen, wo alle häufig gestellten Fragen beantwortet werden. 

Stromversorgung   

Bitte beachten Sie, dass elektrischer Strom, wie er z.B. für das Wiederaufladen von Akkus etc. benötigt wird, während Trekkingtouren oft nur in begrenztem Umfang zur Verfügung steht (häufig nur an zentraler Stelle z.B. im Aufenthaltsraum und meist gegen Gebühr). In den Haupttrekkingregionen ist elektrischer Strom normalerweise in allen Orten verfügbar. Normalerweise heißt dabei jedoch, dass keine Garantie dafür übernommen werden kann, da die kleinen Wasserkraftwerke bei Defekten oft tagelang nicht repariert werden können.

Ein Adapter für die Steckdosen ist nicht erforderlich und normale Flachstecker sind i.d.R. überall passend. Bitte beachten Sie, dass es in dem armen Land Nepal völlig normal ist, dass der Strom für mehrere Stunden am Tag abgeschaltet wird. Die Versorgung läuft dann meist über Notstrom, was aber nicht garantiert werden kann. Zum Beispiel wird Kathmandu nur sechs Stunden pro Tag mit Strom versorgt, d.h. 18 Stunden Stromausfall täglich. In vielen Hotels laufen während dieser Zeiten Diesel-Aggregate. Allerdings können auch diese die Grundversorgung nicht abdecken, da Kraftstoff generell knapp und teuer ist.

Kommunikation

Nach der sicheren Landung und der Ankunft in Kathmandu oder auch später einmal besteht bei vielen Reisenden der Wunsch, sich zu Hause zu melden. Dies ist in größeren Städten per Telefon, Fax oder E-Mail problemlos möglich. In Kathmandu gibt es zahlreiche kleine Läden, die diese Dienstleistungen zu sehr günstigen Preisen anbieten (schon ab 50 Rupien pro Minute). Stets sollte man sich dabei vorher verbindlich über Preis und Abrechnungstakt informieren. E-Mail-Zugang und internationale Telefonverbindungen sind auch von Lukla und Namche Bazar (Everest-Region) aus möglich. Dies kann jedoch technisch bedingt auch einmal mehrere Tage hintereinander nicht funktionieren, so dass man sich nicht darauf verlassen sollte. Zum Telefonieren mit deutschem Mobiltelefon gibt es eingeschränkt Roaming-Verträge zwischen deutschen und nepalesischen Telefonanbietern. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren können. Aktuell hatten vor allem Gäste mit vodafone-Handys kein Netz in Kathmandu.

Wenn Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren möchten, empfehlen wir Ihnen eine örtliche SIM-Karte für Ihr Handy zu kaufen. Diese gibt es z.B. von NTC oder NCELL in speziellen Läden für ca. 500 Rupien (inkl. Guthaben). Sie benötigen für den Kauf der SIM-Karte ein Passfoto und eine Passkopie sowie ein SIM-lock-freies Handy.

Anrufer aus Deutschland müssen für Nepal folgende Vorwahl nutzen: 00977 (Folgenummer ohne „0“). Folgende Vorwahlen wählen Sie nach Dtl. (0049), A (0043) und CH (0041).

Wir empfehlen, Postkarten im Hotel abzugeben, diese werden regelmäßig auf die Post gebracht und dort direkt abgestempelt. Leider gibt es für die roten Briefkästen keine Garantie, wann und ob diese geleert werden. 

Literatur über Nepal

Natürlich gibt es sehr viele Bücher über Nepal, vor allem Romane und Reisebeschreibungen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Rother Wanderführer, Annapurna Treks – Stephan Baur & Susanne Kauper (ISBN 978-3763343942) 

Wanderführer von outdoor – der Weg ist das Ziel:

· Nepal: Mount Everest Trek 
  Kai Gildhorn (ISBN 978-3866863279)
· Nepal: Trekking in Langtang, Helambu, Gosaikund und Tamang Heritage Trail 
  Kay Tschersich, Sophie Streck (ISBN 978-3866861527)
· Nepal: Annapurna 
  Iris Kürschner (ISBN 978-3866863729) 

Nepal: Mit Kathmandu, Annapurna, Mount Everest und den schönsten Trekkingtouren - Ray Hartung (ISBN 978 3897943568) 

Göttin auf Zeit. Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu – Gerhard Haase-Hindenberg (ISBN 978-3453120334)

Reise Know-How Sprachführer Nepali - Wort für Wort – Hans Gayaka Vossmann (ISBN 978-3831764839)

Great Himalaya Trail: Auf der höchsten Trekking-Route der Welt durch Nepal - Gerda Maria Pauler (ISBN 978-3944365282)

Praktische Tipps

Sonstiges

Insbesondere in der Monsunzeit und in flacheren, feuchten Gebieten kann es Blutegel geben. Diese sind nicht gefährlich, aber sehr flink und können durch fast jede Kleiderfalte schlüpfen. Am besten prüfen Sie auf Wanderungen durch feuchtes Gras ab und zu, ob Sie einen Blutegel finden. Sollte sich ein Blutegel an Ihnen festgesaugt haben, bestreuen Sie ihn am besten mit Salz - dann fällt er ab.

Ein anderes Tier, welches sich ab und zu ungebeten ins Hotelzimmer schleichen kann, ist der Gecko. Diese nützlichen Tiere werden von Licht angelockt. Sie fressen gerne Moskitos und andere Insekten und sind völlig harmlos.

Noch ein paar praktische Tipps

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine nepalesische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben. Normalerweise gibt man in Nepal nicht die Hand, besonders nicht Frauen, sondern grüßt mit “Namaste”, einer Geste, die an eine Gebetshaltung erinnert, bei der die beiden Handflächen zusammengelegt werden.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in Nepal nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Nepal ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei besser nicht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung, aber nicht an Straßenbettler (auch wenn diese noch so rührige Geschichten auftischen!)

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Außerdem werden Sie in Nepal mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen „Ritual“ konfrontiert: Regelmäßiges Reinigen des Rachens wird mehrmals stündlich genussvoll durchgeführt. Das Resultat wird an Ort und Stelle lauthals ausgespuckt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

· Tischsitten in Nepal sind ganz anders als zu Hause. In einem typischen nepalesischen Haushalt mag es weder Teller, Messer, Gabeln oder Löffel zu Tisch geben. Die Nepalesen benutzen die rechte Hand zum Essen. Das heißt jedoch nicht, dass Gäste keine Gabeln oder Löffel benutzen dürfen.

· Berühren Sie mit der linken Hand keine Personen oder Lebensmittel. Die linke Hand wird in vielen Ländern als „unrein“ angesehen.

· Ziehen Sie beim Betreten von Wohnhäusern bitte Ihre Schuhe aus, da auch diese als „unrein“ betrachtet werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußsohlen auf niemanden zeigen.

· Alles, was mit einem benutzten Messer, Löffel, mit den Fingern, mit den Lippen oder etwas anderem, das mit Speichel in Berührung gekommen sein könnte, in Kontakt kommt, wird als “Jutho” –  das heißt “unrein” – betrachtet. Es würde einen Nepalesen demütigen, wenn ihm solch unreines Essen angeboten würde. Auch sollte ein Teller, auf dem solche Esswaren lagen, nicht wieder benutzt werden, ohne ihn abzuwaschen. Die Küche eines Nepalesen sollten Sie nicht betreten.

Nepal.de

Nepal.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Nepal und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Nepal.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Nepal.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Nepal

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Panoramaflug „Mountain Flight“
1 Tage Reisebaustein

  • Blick auf Mount Everest und Himalaya

  • Garantierter Fensterplatz zum Fotografieren

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ab 230 EUR
 
 
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Im buddhistischen Kloster bei Ramkot
4 Tage Reisebaustein

  • Zeit und Ruhe für Besinnung und Einkehr

  • Teilnahme am authentischen Klosterleben

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ab 230 EUR
 
 
 
 
 

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