• Wüstenschiff
  • Sandsteinformationen im Ennedi
  • Steinerne Orgelpfeifen
  • Wüstenfahrt
  • Kamelkarawane im Ennedi
  • Aussichtspunkt Boukou
  • Nomadenhütte
  • Felsmalereien2
  • Hirtenjunge
  • Auf dem Markt
  • Wüsten-Konvoi
  • Wüstenoasen im Tschad
  • DIAMIR unterwegs
  • Kamele im Guelta
  • Camp im Ennedi
  • Wüstenoasen im Tschad

Tschad

 

Verlorenes Paradies der Sahara

16 Tage Wüstenreise mit Expeditionscharakter

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3390 EUR   drucken
Tourcode TSCENN   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Erleben Sie auf dieser Reise eines der letzten großen Abenteuer in der Zentralsahara. Von der Hauptstadt N‘Djamena fahren Sie zuerst in Richtung Nordost durch die Sahel-Zone entlang des ausgetrockneten Flussbett des Bahr El Ghazal. Alten Karawanenrouten folgend, erreichen Sie das Ennedi-Massiv. Seit 2016 zählt dieses Plateau zum UNESCO Weltnatur- bzw. Weltkulturerbe und fasziniert als Zeugnis der „grünen Sahara“ vor 10000 Jahren. Als letzte erhaltene ökologische Nische erleben Sie hier eine Flora und Fauna mit seinen grotesken Felsformationen, Wäldchen und versteckten Gueltas samt den vom Aussterben bedrohten Sahara-Krokodilen, die ihresgleichen sucht. Auch die Vielzahl von Felszeichnungen als stille Zeugen einer urzeitlichen Besiedlungsgeschichte werden Sie begeistern. Nicht zu Unrecht spricht man im Ennedi vom „Garten Eden der Sahara“! Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der Besuch der Ounianga-Seen, welche mit ihrem blauen Wasser und den grünen Dattelpalmen am Ufer einen phantastischen Kontrast zu den gelbroten Dünen der Wüste bilden. Nach der Durchquerung des Erg Djourab erreichen Sie auf Ihrem Weg zurück nach Süden Abeche, der ehemaligen Hauptstadt des Reiches von Wadai. Auf der ganzen Strecke werden Sie immer wieder Nomaden mit Ihren Herden begegnen. Egal ob an Brunnen oder in alten Karawansereien – erleben Sie den entbehrungsreichen Alltag der Völker der Sahara hautnah und in seiner authentischsten Form. Yallah – die Wüste ruft und erwartet Sie!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Saharaabenteuer für Afrikakenner

  • wildromantische Wüstencamps inmitten der Sahara und Sahel-Zone

  • Wüstenbrunnen – Treffpunkt zahlreicher Kamelherden und Nomadenvölker

  • Ennedi-Massiv – Sandsteinformationen und Felsmalereieren von bizarrer Schönheit (UNESCO)

  • Mourdi-Senke und Erg Djourab – endlose Dünenlandschaften und Felsformationen

  • Abeche – Handelsknotenpunkt zwischen Nigerdelta und Nordafrika

  • Wunder der Wüste – farbenprächtige Ounianga-Seen (UNESCO)

  • Völker der Zagawa, Bideyat und Gaeda

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

1. Tag: Anreise 1

Flug von Deutschland in den Tschad. Ankunft in N‘Djamena und Fahrt ins Hotel. Übernachtung im Ibis Hotel o.ä..

2. Tag: N`Djamena – Cheddra (F/M/A)

2. Tag: N`Djamena – Cheddra (F/M/A) 1

Nach dem Frühstück Briefing durch Ihren Reiseleiter. Im Anschluss verlassen Sie die Hauptstadt gen Norden. Nach mehreren Road-Blocks und Mautstationen lassen Sie den geschäftigen urbanen Berufsverkehr hinter sich. Schon kurz nach den letzten festen Betonbauten der Randbezirke N`Djamenas tauchen die ersten mobilen Zelt-Camps großer Nomaden-Sippen mit ihren Viehherden am Straßenrand auf. In Massakory verabschieden Sie sich von der Asphaltstraße und beginnen Ihr Off-road-Abenteuer im Sahel. Über Sandpisten folgen Sie dem Wadi des Bahr El Ghazal (Gazellen-Fluss) bis kurz vor Cheddra. Übernachtung im Zelt.

3. Tag: Chedrra – Kouba Olanga (F/M/A)

3. Tag: Chedrra – Kouba Olanga (F/M/A) 1

Nach Abbau des Lagers Aufbruch gen Nordost. Sie folgen dem trocknen Flussbett des Gazellen-Flusses durch Akazien- und Palmenhaine der Sahelzone. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Moussoro, Hauptstadt der Region Bahr El Ghazal. Während Ihre Crew die Fahrzeuge betankt und weiteren Proviant einkauft, haben Sie die Möglichkeit den Alltag dieses alten Handels- und Kommerzzentrums kennenzulernen. Anschließend Weiterfahrt Richtung Trubungula. Die Landschaft ändert sich merklich: die Vegetation wird immer spärlicher und es eröffnen sich die ersten großen Sand -und Kiesflächen der südlichen Sahara. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihren Lagerplatz kurz vor Kouba. Übernachtung im Zelt.

4. Tag: Kouba – Kalait (F/M/A)

4. Tag: Kouba – Kalait (F/M/A) 1

Sie verlassen Ihr Camp nach einem stärkenden Frühstück inmitten der Wüste und erreichen nach einer kurzen Fahrt Kouba in der Borkou Region. Wie schon am Vortag werden hier Proviant- und Spritreserven wiederhergestellt. Die weitere Fahrt führt Sie weiter durch eine grandiose Wüstenlandschaft. Spätestens hier bestätigt sich der Ausspruch der „lebendigen Wüste“: Gazellen tauchen immer wieder unweit des Konvois auf und scheinen die Fahrzeuge zu einem Wettrennen über die Dünen aufzufordern. Wüstenmelonen mit ihrem langem flachen Zweigwerk überspannen netzartig große Sandflächen. Und mit etwas Glück entdecken Sie sogar einen Fennek, den Wüstenfuchs mit seinen charakteristischen Dreiecksohren. Am zeitigen Abend Ankunft Aufbau des Camps vor den Toren von Kalait. Übernachtung im Zelt.

5.–7. Tag: Kalait – Ennedi Gebirge 3×(F/M/A)

5.–7. Tag: Kalait – Ennedi Gebirge 3×(F/M/A) 1

Der Tag beginnt nach dem Frühstück mit einem kurzem Besuch in Kalait. Einstmals als Oum Chalouba bezeichnet, hat der Ort inmitten der Fada-Region eine lange militärische Tradition. Überreste alter Lehm-Forts sind stille Zeugen der einstmaligen kolonialen Gebietsansprüche Frankreichs und werden bis heute vom tschadischen Militär als Stützpunkt genutzt. Während Ihre Fahrer die Fahrzeuge betanken und für die Weiterfahrt in das Ennedi vorbereiten, haben Sie Zeit den kleinen lokalen Markt zu besuchen. Weiterhin lohnt ein Abstecher zum lokalen Brunnen, der tagtäglich tausende von Kamelen und Kleinvieh mit Wasser versorgt. Ein wahrlich großartiges Spektakel! Am Nachmittag erreiche Sie dann die westlichen Ausläufer des Ennedi und somit das Tor zum Ennedi-Massiv. Erste beeindruckende Felsformationen und deren Erkundung geben einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage, wo Sie auf kurzen Fußmärschen und Fahrten mit den Allradfahrzeugen die spektakuläre Grenzregion der geographischen Meridional-Ebenen erkunden. Hier treffen Sie immer wieder auf die halbnomadisch lebenden Ethnien der Gaeda, Tama und Zagawa. Erleben Sie im UNESCO – Weltnaturerbe von Fada Archei die bizarre Schönheit der Sandsteinwüste mit ihren tief in das Gestein eingeschnittenen Schluchten. In der Guelta d`Archei, einer der wahrscheinlich berühmtesten Wasserstellen der Sahara, werden Sie auf Toubou-Nomaden treffen, die hier ihre großen Kamelherden tränken. Das kostbare Nass wird aus einem riesigen unterirdischen Wasserreservoir im nubischen Sandstein gespeist. Mit etwas Glück können Sie hier einige der letzten „Sahara-Krokodile“ beobachten. Neben den „Bergen des Wahnsinns“ sind es aber auch die Vielzahl von prähistorischen Höhlenmalereien, welche die Region so einzigartig machen und stille Zeugen einer Jahrtausend alter Siedlungsgeschichte sind. 3 Übernachtungen im Zelt.

8. Tag: Ennedi – Mourdi-Senke (F/M/A)

8. Tag: Ennedi – Mourdi-Senke (F/M/A) 1

Nach den letzten Tagen fernab der Zivilisation steuern Sie am Morgen zunächst Fada, die Hauptstadt der Ennedi-Region, an. Fada ist ein charakteristischer Sahara-Ort auf dem Ennedi-Plateau, dessen Häuser sich um den kleinen, aber belebten Markt reihen. Nutzen Sie den notwendigen Tank-Stop für einen Rundgang durch die engen Gassen des Händler-Viertels, bevor Sie zur Durchquerung der beeindruckenden Mourdi-Senke aufbrechen. Die gleichnamige Region wird von weitläufigen Sandgebieten und isolierten Bergketten geprägt. Die Fahrt führt über unzählige Sicheldüne. Ihr Camp erreichen Sie am späten Nachmittag am Fuße der Mourdi-Senke. Übernachtung im Zelt.

9.–10. Tag: Ounianga-Seenregion 2×(F/M/A)

9.–10. Tag: Ounianga-Seenregion 2×(F/M/A) 1

Erstes Teil-Etappen-Ziel des heutigen Tages sind die Salinen von Demi. Die lokale Bevölkerung lebt hier vom Handel mit dem „roten Salz”, welches über ein Netz von Karawanen zu den Oasen im Süden gebracht wird. Von Demi folgen Sie einer Piste nach Ounianga Serir und durchqueren Teguedei – einem nur saisonal bewohnten Palmenhain. Hier erstreckt sich eine Landschaft, die ihresgleichen sucht: von Palmenwäldern umgebene Seen, verschiedenfarbige Sandsteinformationen und Dünen, die hinab bis zum Seeufer reichen, lassen zunächst nur an Fatamorganen glauben. Doch spätestens beim Sprung in das kühle und herrlich erfrischende Nass des Bokou-See, sind Sie in der bizarren Realität dieser einzigartigen und vielfältigen Wüstenregion angekommen! Erkunden Sie zu Fuß und per Fahrzeug in aller Ruhe Flora und Fauna einiger dieser Salz- und Süßwasserseen. Schnell wird Ihnen hier klar, dass diese Region nicht zu Unrecht eine der jüngsten UNESCO-Weltnaturerbe-Stätten geworden ist. 2 Übernachtungen im Zelt.

11.–12. Tag: Ouninaga – Erg du Djourab – Kalait 2×(F/M/A)

11.–12. Tag: Ouninaga – Erg du Djourab – Kalait 2×(F/M/A) 1

Heute verlassen Sie die Ounianga-Seenregion und treten langsam die Rückreise gen Süden an. Die kommenden 2 Tage durchqueren Sie langgezogene sandige Schluchten, die in großen Ebenen des Erg du Djourab münden. Schnell wird klar, warum Erg auch als Dünenmeer übersetzt werden kann: hunderte Sicheldünen reihen sich so weit das Auge reicht aneinander und erinnern an eine sandige Achterbahnfahrt – nicht so rasant, aber mindestens genauso spektakulär! Am 12. Tag erreichen Sie erneut Kalait, wo Proviant- und Spritvorrat aufgefüllt werden können. 2 Übernachtungen im Zelt.

13.–14. Tag: Kalait – Abeche – Oum-Hadjer – Mongo – Bokoro 2×(F/M/A)

13.–14. Tag: Kalait – Abeche – Oum-Hadjer – Mongo – Bokoro 2×(F/M/A) 1

Heute verlassen Sie die Sahara und werden von der zunehmenden Vegetation der Sahel-Zone wieder begrüßt. Gegen Mittag erreichen Sie Abeche, die Hauptstadt der Wadai-Region. Die viertgrößte Stadt des Tschad war einstmals ein wichtiges Handelszentrum und für Jahrhunderte Knotenpunkt vieler Karawanen. Bis ins Jahr 1850 war die Stadt außerdem die Hauptstadt des Wadai-Königreiches. Nach den Off-Road-Fahrten der letzten Tage erwartet Sie ab Abeche bis zurück in die Hauptstadt eine gut ausgebaute Asphaltstraße, welche ein zügiges Vorankommen gewährleistet. Auf ihrer Weiterfahrt durchqueren Sie die die bergige Guera-Region. Immer wieder erheben sich links und rechts der Strecke bizarre Felsmonolithe, die einstmals als Rückzugsorte der hier lebenden Hadjerai dienten. Die Hadjerai sind eine ethnische Gruppe, die als Ackerbauern und Jäger ein ausgeklügeltes Wirtschaftssystem etabliert haben und vielerorts bis heute Märkte mit Alltagswaren versorgen. 2 Übernachtungen im Zelt.

15. Tag: Bokoro – N`Djamena (F/M)

15. Tag: Bokoro – N`Djamena (F/M) 1

Nach einem letztem frühstück unter freiem Himmel neigt sich Ihre Rundreise heute langsam dem Ende entgegen. Gegen Mittag erreichen Sie N`Djamena. Nach Verabschiedung Ihrer lokalen Crew steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Tageszimmer im Ibis Hotel o.ä.. (3-4 Teilnehmer pro Zimmer).

16. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
15.10.2017 30.10.2017 Reiseleiter: Rafael Sola Ferrer 3390 EUR Anfragen
05.11.2017 20.11.2017 3490 EUR Anfragen
24.12.2017 08.01.2018 3590 EUR Anfragen
18.02.2018 05.03.2018 Empfehlung als Anschlussprogramm: Tschad Sonderreise: "Tierparadies zwischen Sahel, Sumpf und Savanne" 3450 EUR Anfragen
25.03.2018 09.04.2018 3450 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen

Zusatzkosten

EZ- und Einzelzelt-Zuschlag 110 EUR
Kleingruppenzuschlag (5-6 Teilnehmer) 290 EUR
Kleingruppenzuschlag (7 Teilnehmer) 90 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Air France oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 2.3.17)
  • Deutsche DIAMIR-Tourenleitung
  • Alle Fahrten im privaten Allradfahrzeug
  • Campingausrüstung, Koch und Versorgungsfahrzeug
  • Tageszimmer am Abreisetag (3-4 Teilnehmer pro Zimmer)
  • Trekkingsack
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • 13 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 14×F, 14×M, 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 100 €); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit, Bereitschaft zum Komfortverzicht während langer Fahrten, Interesse und Toleranz für andere Kulturen. Diese Tour hat Expeditionscharakter. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Behörden, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Flexibilität, Teamgeist und die Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen, sind auf dieser Tour unabdingbar! Bei mehr als 3000 km, wovon ca. 2000 km Offroad sind, kann nicht immer alles minutiös geplant werden. Flexibilität und Unvoreingenommenheit sind wichtig, da sich der Tourenverlauf ändern kann.

Hinweise

Während der Zeltübernachtungen gibt es nur ein Buschklo. In der Wüste übernachten Sie in Zweipersonen-Iglu-Zelten. Matratzen und die Campingausrüstung werden genauso gestellt wie eine kleine Schüssel zur „Katzenwäsche“. Sie reisen in Allradfahrzeugen und werden von einem Versorgungsfahrzeug begleitet, das Wasser, Diesel und Verpflegung mitführt genauso wie den Koch und die Küche. In den Allradfahrzeugen kommen vier Reisende und ein Fahrer auf ein Fahrzeug. Bitte beachten Sie, dass es in der Wüste nachts teilweise empfindlich kalt werden kann. Temperaturen unter 0 Grad sind dabei keine Seltenheit.

Service

Tschad

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Der Tschad wird zu den zentralafrikanischen Staaten gerechnet. Das Binnenland grenzt an Libyen, Niger, Nigeria, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik und den Süden Sudans. Mit einer Größe von fast 1,3 Millionen Quadratkilometern ist der Tschad mehr als dreimal so groß wie Deutschland.

Die Wüstenlandschaften der Sahara bedecken den nördlichen Teil des Landes und machen etwa die Hälfte des Tschad aus. Im Norden, an der libyschen Grenze, finden sich markante Erhebungen: Das Tibesti mit dem höchsten Gipfel Emi Koussi (3.415 m) ist das höchste Gebirge der Sahara. Den Osten des Tschad prägen die Plateaulandschaften von Ennedi und Wadai (frz. Ouaddai). Der mittlere Landesteil gehört zur ariden Sahelzone, wohingegen der Süden tropisch-feuchtes Klima aufweist.

Das bedeutendste Binnengewässer ist der Tschad-See, dessen Wasserspiegel im Jahresverlauf stark schwankt, da er von saisonalen Regenfällen im mehr als 800 km entfernten Einzugsgebiet des Flusses Schari (frz. Chari) abhängig ist, der im nördlichen Teil der Zentralafrikanischen Republik entspringt. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Wasserspiegel des Sees allerdings insgesamt dramatisch abgesunken. Doch auch zur Trockenzeit ist die Fläche, die der Tschadsee bedeckt, noch immer riesig: Sie umfasst zwischen 1.500 und 2.000 Quadratkilometer.

Hauptstadt des Landes ist N’Djamena im Südwesten des Tschad; im Ballungsraum leben rund 1,5 Mio. Einwohner. Der Tschad hat isgesamt knapp 11 Mio. Bewohner.

Politik und Gesellschaft
Der Tschad ist ein sehr heterogenes Land: Rund 200 ethnische Gruppen, die 125 verschiedene Sprachen sprechen, bilden ein Vielvölkergemisch – ein gemeinsames Nationalbewusstsein existiert kaum. Zwischen dem Norden und dem Süden des Landes besteht ein latenter historischer und kultureller Gegensatz: Der Norden ist islamisch, arabisch und berberisch geprägt, der bevölkerungsreiche Süden hingegen schwarzafrikanisch, christlich oder animistisch. Während im Norden Viehzucht vorherrscht, dominiert im Süden der Ackerbau. Angesichts dieser Gegensätze stuft das Auswärtige Amt das „Zusammenleben der vielen Gruppierungen verschiedenster Art bisher als vergleichsweise harmonisch und tolerant“ ein – trotz der anhaltenden Konflikte.

Im Tschad leben knapp 11 Millionen Menschen (56 Prozent sunnitische Moslems, 22 Prozent Christen, 22 Prozent Animisten). Amtssprachen sind Französisch und Arabisch; Hauptverkehrssprachen sind jedoch auch Tschad-Sara, Barma, Doza und andere. Insgesamt werden im Tschad 125 verschiedene Idiome gesprochen.

Der Tschad gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Noch immer sind zwei Drittel der Bevölkerung Analphabeten. Obwohl das Land über Erdölvorkommen verfügt und die entsprechende Industrie im Aufschwung begriffen ist, leben 80 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze. Zumeist bestreiten sie ihren Lebensunterhalt aus der Landwirtschaft. Die Infrastruktur ist nur schwach entwickelt; in der Regenzeit sind nach wie vor ganze Regionen vom Rest des Landes abgeschnitten. Die soziale Absicherung der Bevölkerung ist unzulänglich.

Sicherheit

Landesspezifische Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (Stand 04/2012)

Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Innenpolitische Lage

Nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Tschad und Sudan und der jüngsten politischen Annäherung hat sich die Lage zwischen beiden Ländern entspannt. Der Abzug der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 hat bisher keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit in der Region gehabt.

Allerdings kam es noch Anfang Mai 2009 im Osten des Tschad zu Kampfhandlungen zwischen tschadischen Rebelleneinheiten und Regierungstruppen. Die Rebellen wurden zurückgeschlagen und in den Sudan abgedrängt. Sie haben zwar seitdem die tschadische Grenze nicht mehr überschritten, tragen aber zur Steigerung des Banditentums und der allgemeinen Verunsicherung der Region bei.

Reisen im Land

Reisen im Land sind weiter mit erheblichen Risiken verbunden. Besonders gefährlich sind der Norden, Osten und Südosten des Landes. Hier sind Ausländer häufig gezielte Opfer von Entführungen zur Lösegelderpressung. Im Tibesti-Gebirge gibt es weiter ausgedehnte Minenfelder. Von Reisen in die Grenzregion zu Sudan wird dringend abgeraten. Es besteht landesweit ein hohes Risiko, auf Überlandfahrten Opfer von Gewaltkriminalität (insbesondere von sog. „coupeurs de routes“) zu werden.

Bei Unfällen mit Personenschäden muss mit Aggressionen gerechnet werden. Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht überall gewährleistet.

Die deutsche Botschaft N’Djamena nimmt - außer Nothilfe für Deutsche im Ausland - keine Rechts- und Konsularaufgaben wahr. Sie erteilt auch keine Visa. Für beides ist die Deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig. Schengenvisa können auch bei der franz. Botschaft in N`Djamena beantragt werden.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TschadSicherheit.html

Aufgrund unserer guten Verbindungen vor Ort sind wir immer über aktuelle sicherheitsrelevante Veränderungen informiert. Sollten sich die Sicherheitsbedingungen ändern, werden wir natürlich den Tourenverlauf zu Ihrer Sicherheit entsprechend anpassen – wir informieren Sie aber auch gern, wenn sich die Sicherheitslage signifikant verbessert. Sollten Sie weitere Auskünfte zu diesem Thema wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
Der Tschad erstreckt sich über mehrere Klima- und Vegetationszonen – entsprechend groß sind die regionalen Unterschiede. Im Süden des Landes herrscht ein beinahe tropisches, wechselfeuchtes Klima; hier liegen die Niederschläge teils bei mehr als 1.100 mm. Die Trockenzeit im Süden dauert von November bis Mai. Üblicherweise bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 20 bis 25 °C; unmittelbar vor dem Beginn der Regenzeit können sie auf 40 °C ansteigen.

Im Norden des Landes hingegen herrscht Wüstenklima mit großen täglichen Temperaturunterschieden und extrem seltenen Niederschlägen – im gesamten Jahr fallen nur zwischen 20 und 40 mm. Im Gebirge beläuft sich der Niederschlag jährlich auf rund 1.000 mm.

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt +1 Stunde. 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tschad ein gültiges Einreisevisum, das bei der tschadischen Botschaft in Berlin beantragt werden muss.

Botschaft der Republik Tschad in Deutschland
Lepsiusstraße 114
12165 Berlin

Tel. 030/31991620
Fax 030/319916220

E-Mail: contact@ambatchadberlin.com

Internet: www.ambatchadberlin.com

Bei der Einreise über den Flughafen N’Djamena ist darauf zu achten, ob die Passbehörden eine Aufforderung in den Pass stempeln, sich beim zuständigen Commissariat zu registrieren. Dieser Aufforderung ist gegebenenfalls binnen 24 Stunden nachzukommen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Nachfolgend ein Auszug aus den Hinweisen des Auswärtigen Amtes (Stand 08/2012):

Impfungen
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 1 Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert und empfohlen. Während der Trockenzeit (von Dezember bis April) kommt es im Tschad regelmäßig zu Meningokokken-Epidemien. Die Impfung mit dem 4fach-Impfstoff wird allen Reisenden empfohlen. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Malaria-Risiko (fast ausschließlich Malaria tropica). Unbehandelt verläuft diese bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Daher ist eine Malariaprophylaxe (Tabletten) dringend zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.Malaria wird von den überwiegend nachtaktiven Anopheles-Mücken übertragen. Aufgrund der Infektionsrisiken wird allen Reisenden über die medikamentöse Prophylaxe hinaus empfohlen, körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Dies ist auch deshalb angeraten, weil im Tschad auch weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen vorkommen.

Cholera und andere Durchfallerkrankungen
Es kommt immer wieder zu Cholera-Erkrankungen, die auch größere Ausmaße annehmen können. Die Cholera(schluck-)impfung bietet Schutz, ist jedoch in der Regel nur bei besonderer Exposition sinnvoll; für den normalen Reisenden wäre sie aus medizinischen Gründen nicht notwendig.
Viel wichtiger ist das eigene Verhalten vor Ort: Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden. So sollten Reisende ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken (z. B. Trinkwasser aus versiegelten Flaschen), nie Leitungswasser. Unterwegs auch zum Zähneputzen Trinkwasser verwenden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt die Grundregel: Kochen, selbst schälen, desinfizieren – oder die Finger davon lassen. Fisch und Fleisch sollte man nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Auf Eis/Eiswürfel besser verzichten. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

Sonnenschutz
Schützen Sie sich vor der teils sehr intensiven Sonneneinstrahlung – tragen Sie Hut und Sonnenbrille, bei Bedarf auch lange Kleidung. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut von 25 oder mehr.Medizinische VersorgungDie medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch, ganz besonders abseits der großen Städte. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, im Tschad gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke – dringend empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen.

Fotografie
Fotografieren ist nach Auskunft des Auswärtigen Amtes derzeit nur mit einer beim Tourismusministerium zu beantragenden Fotografiererlaubnis gestattet. Die Durchsetzung dieser Vorschrift ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Darüber hinaus möchten wir Sie grundsätzlich bitten, Menschen nur mit deren Einverständnis zu fotografieren.

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld, Strom, Telefon, Internet

 

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Tschad ist der FCFA (Franc de la Communauté Financière d'Afrique) oder CFA-Franc. Er unterteilt sich in 100 Centimes und ist die gemeinsame Währung der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC), also von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, der Republik Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik. Der FCFA ist mit einem festen Wechselkurs an den Euro gekoppelt: 1 Euro entspricht rund 656 CFA-Francs.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Beide Währungen lassen sich vor Ort – vor allem in der Hauptstadt N’Djamena – in CFA-Francs umtauschen. Gleiches gilt für Travellerschecks. Geldautomaten, die Visa-Karten akzeptieren, sind nur in N’Djamena und einigen anderen größeren Städten zu finden; teils befindet sich der Service noch im Aufbau.

Stromversorgung
Die Spannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom. Rundstecker für Elektrogeräte lassen sich meist verwenden, Schuko-Stecker im Allgemeinen nicht. 

Telefonieren & Internet
Der Tschad verfügt über ein Mobilfunknetz, das insbesondere in und um die Hauptstadt N’Djamena funktioniert, zunehmend aber auch in anderen Landesteilen. Allerdings ist das Netz regelmäßig überlastet. In N’Djamena gibt es öffentliche Internetzugänge.

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Ihr Ansprechpartner 

Alexander Renn

Alexander Renn

Teamleiter Verkauf Arabische Halbinsel & Nordafrika

 
+49 (0)351 31 20 7 - 281

E-Mail:
a.renn@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 281

 
 

Reiseberichte 

 
Hans Gerd Jungbecker ...
11.04.2017
 

 
 

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