• nachdenklicher Gorilla
  • Auf zum Gorillatracking
  • Gorilla bei der Nahrungssuche
  • Berggorillas ernähren sich rein vegetarisch
  • Weg durch den Bigodi-Sumpf
  • Seerosenblüte im Bigodi-Sumpf
  • Schimpanse im Kibale NP
  • Trekking Ruwenzori
  • Mobuku Fluss Ruwenzori
  • Eisvogel
  • Wasserbock
  • Ein junger Elefant verschafft sich Platz
  • Fahrradsafari im Lake Mburo NP
  • The Bush Lodge Banda
  • Die Nkuringo Bwindi Gorilla Lodge

Uganda

 

Aktiv im Land der Silberrücken

14 Tage Wandern und Safari

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3590 EUR   drucken
Tourcode UGAWAN   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 7    
   
 
 
 
 

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ sagte Goethe. Uganda bietet viele Möglichkeiten, auch aktiv statt nur im Auto unterwegs zu sein. In 2 Tagen wandern Sie bis auf ca. 2652 m Höhe in das märchenhafte Reich der Mondberge: knorrige Bäume voller Flechten, riesige Lobelien und Senezien machen eindrucksvoll klar, warum die UNESCO die Ruwenzori-Berge mit dem Prädikat „Weltnaturerbe“ ausgezeichnet hat. Zu Fuß unterwegs im Dickicht des Kibale-Waldes, hallen die unverkennbaren Rufe von Schimpansen durch den Wald. Ein Rundgang durch die Bigodi-Sümpfe führt auf hölzernen Stegen mitten durch dichte Papyrusbestände in die wunderbare Welt unzähliger Vogel- und Insektenarten. Im Queen Elizabeth NP finden Sie die typische afrikanische Wildnis vor, mit wilden Tieren, Akazien und hohem Savannengras. Elefanten, Büffel und Flusspferde baden im zwei Seen verbindenden Kazinga-Kanal, während Sie im Boot vorbeigleiten. Weiter geht es in das Reich der Berggorillas, in den dichten, mystisch wirkenden Bergnebelwald des Bwindi NP. Hier begegnen Sie nicht nur den imposanten Silberrücken, sondern durchqueren diesen üppigen Regenwald voller Riesenfarne, mächtiger Baumriesen und Flechten auf einer Wanderung bis zum Mutanda-See, den Sie per Kanu vor der Kulisse der Virunga-Vulkane erkunden. Am Mburo-See wartet eine Bootssafari in den Sonnenuntergang auf Sie und in den kühlen Morgenstunden schwingen Sie sich aufs Fahrrad für eine Safari, die Ihnen Ugandas Wildnis auf eine ganz andere Art zeigt. Schöner kann eine Aktivreise nicht sein…

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Für Safari-Fans mit Bewegungsdrang

  • Wanderung in den mystischen Ruwenzoris

  • Berggorilla- und Schimpansen-Tracking

  • Safari im Fahrzeug & Boot im Queen Elizabeth NP

  • Wandern im Bwindi-Wald, Heimat der Berggorillas

  • Kanufahrt auf dem Mutanda-See

  • Safari per Fahrrad im Lake Mburo NP

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug nach Uganda.

2. Tag: Ankunft Entebbe – Kibale NP (A)

Ankunft in Entebbe. Willkommen in Afrika! Sie werden abgeholt und fahren in den Westen des Landes zum Kibale NP. Auf der abwechslungsreichen Fahrt gewinnen Sie vielfältige Eindrücke von Land und Leuten, denn in afrikanischen Dörfern spielt sich das Leben auf oder neben der Straße ab. Auf Wunsch halten Sie unterwegs an einer der zahlreichen Teeplantagen. Übernachtung im Kibale Forest Camp.

3. Tag: Schimpansen-Tracking & Bigodi-Sumpf (F/M/A)

Am frühen Morgen gehen Sie im dichten Bergnebelwald des Kibale NP auf die aufregende Suche nach Schimpansen. Die in Ihnen aufsteigende Euphorie, die Tiere tatsächlich zu sehen, entschädigt für den anstrengenden Fußmarsch durch den dichten Dschungel. Nachmittags Weiterfahrt zu den Bigodi-Sümpfen, wo sie auf einem Rundgang (ca. 5 km) auf hölzernen Stegen mitten durch den dichten Papyrus des Sumpfes z.B. den Riesenturako entdecken können. Es ist ideales Brutgebiet für die wunderbare Welt unzähliger Vogelarten. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Wanderung um die Kasenda-Kraterseen (F/M (LB))

Vom Kibale NP aus wandern Sie in die Region der ca. 60 fast kreisrunden Kasenda-Kraterseen, deren Wasser von türkis bis blauschwarz glitzert. Abseits der touristischen Route entdecken Sie zu Fuß ein Stück Ugandas auf Ihrem Weg durch leuchtend-grüne Teeplantagen und kleine Dörfer, wo Sie den Bewohnern der fruchtbaren Region begegnen und tolle Ausblicke auf die umliegenden Hügel und Seen genießen können. Anschließend fahren Sie weiter bis zum Ruwenzori-Gebirge. Übernachtung im Margherita Hotel. (Gehzeit ca. 3-4 h)

5. Tag: Wanderung in den Ruwenzoris (F/M (LB)/A)

Frühe Abfahrt zum Ruwenzori-Gebirge. In Nyakalengija auf ca. 1615 m, dem Ausgangspunkt Ihrer Wanderung ca. 25 km nordwestlich von Kasese, treffen Sie die Träger und den Bergführer. Der Weg ist anfangs moderat, bis man an den Mubuku-Fluss kommt. Hier leben schwarz-weiße Colobusaffen, verschiedene Meerkatzenarten und schillernde Turakos. Danach steigt der Pfad bergan und man erreicht den Bergrücken, auf dem sich die Hütte auf ca. 2650 m befindet. Übernachtung in der Nyabitaba-Hütte. (Gehzeit ca. 6-7h, ca. 1040 m↑).

6. Tag: Ruwenzoris – Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A)

Abstieg durch dichten Bambuswald zurück nach Nyakalengija. Unterwegs können Sie im Unterholz immer wieder Chamäleons entdecken. Weiterfahrt in die Savanne des Queen Elizabeth NP. Übernachtung in Queen Elizabeth Bush Lodge. (Gehzeit ca. 3h, ca. 1040 m↓)

7. Tag: Safari im Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A)

Auf einer Morgenpirschfahrt können Sie Afrikas Tierwelt bewundern: Löwen, Zebras, Antilopen, Elefanten und mit etwas Glück sogar Leoparden, die Sie vom Fahrzeug aus entdecken. Am Nachmittag gleiten Sie mit einem Boot auf dem Kazinga-Kanal übers Wasser direkt in den Sonnenuntergang hinein. Zahlreiche Flusspferde, Büffel und Wasservögel sind am Ufer zu sehen. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Ishasha – auf der Suche nach Baumlöwen (F/M (LB)/A)

Früh morgens starten Sie in Richtung Süden – zum Ishasha-Sektor des Nationalparks, wo es sich baumkletternde Löwen gerne in den Bäumen bequem machen. Auf einer Pirschfahrt können Sie diese mit etwas Glück in den ausladenden Ästen entdecken. Anschließend fahren Sie zum Ishasha-Fluss, in dem es sich Flusspferde rund um einige Sandbänke gemütlich machen. Übernachtung in der Enjojo Lodge.

9. Tag: Wanderung im Bwindi-Wald (F/M (LB)/A)

Die Fahrt führt heute in den, seinem Namen nach „undurchdringlichen“ Bwindi-Nationalpark, die Heimat der Berggorillas. In Buhoma angekommen können Sie zwischen zwei Wanderungen wählen: entweder der Kashasha River Trail (17 km, Gehzeit ca. 7h) oder der Ivy River Trail (14 km, Gehzeit ca. 4h). Die Wanderung führt von ca. 1500 m auf ca. 2160 m Höhe durch den märchenhaften, dichten Bergnebelwald des Nationalparks. Ziel der Wanderung ist das kleine Dörfchen Nkuringo. Unterwegs entdecken Sie Riesenfarne, Moose, Flechten, viele verschiedene Affen- und Vogelarten, Schmetterlinge und einen schönen Fluss, der sich durch den Wald windet. Übernachtung im Nkuringo Gorilla Camp.

10. Tag: Wandern und Kanufahren (F/M (LB)/A)

Am Vormittag wandern Sie weiter durch diesen wunderbaren Wald bis zum Mutanda-See auf ca. 1800 m Höhe. Dort angekommen, können sich Ihre Füße bei einer Kanufahrt über den See etwas ausruhen. Dabei lassen sich vor der Kulisse der Virunga-Vulkane viele Vögel beobachten. Übernachtung im Lake Mutanda Resort mit herrlichem Blick auf den See. (Gehzeit ca. 2h, ca. 9 km).

11. Tag: Gorilla-Tracking im Bwindi NP (F/M/A)

Heute erleben Sie den absoluten Höhepunkt der Reise: das Gorilla-Tracking im Bwindi NP. Die direkte Begegnung mit den sanften Riesen wird Sie tief bewegen. Der Anmarsch in die Reviere der Gorillas führt z.T. durch dichten Dschungel und kann daher recht beschwerlich sein (Gehzeit ca. 4-6 h). Ist die Gruppe erreicht, haben Sie eine Stunde Zeit, um ausgiebig zu fotografieren oder einfach das Leben in der Gorillafamilie zu beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Bootsafari im Lake Mburo NP (F/M (LB)/A)

Die Fahrt führt Sie weiter zum Lake Mburo NP. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsafari auf dem Mburo-See, um Flusspferde, Krokodile und die Vielfalt der Wasservogelwelt zu erleben. Übernachtung in der Rwakobo Rock Lodge.

13. Tag: Fahrradsafari und Abreise (F)

Fahrradsafari – haben Sie davon schon gehört? Mit einem Guide erkunden Sie heute auf dem Fahrrad die Savanne des relativ ebenen Nationalparks und kommen so erstaunlich nahe an Impala- und Zebraherden – ein unvergesslicher Abschluss! Nach einer erfrischenden Dusche Fahrt nach Entebbe und Rückflug nach Deutschland.

14. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
01.10.2017 14.10.2017 3750 EUR Anfragen
22.12.2017 04.01.2018 3690 EUR Anfragen
11.02.2018 24.02.2018 3750 EUR Anfragen
25.03.2018 07.04.2018 3590 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 3690 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

Gorilla-Permit ca. 600 USD
Gorilla-Permit im April, Mai & November ca. 450 USD
Schimpansen-Permit ca. 150 USD
EZ-Zuschlag 420 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
Permits: werden bei Buchung zum aktuellen Euro - US$- Kurs in Rechnung gestellt! Umrechnungskurs auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutsch- oder englischsprachige Tourenleitung (Fahrer-Guide)
  • Zusätzlich wechselnde lokale Guides und Ranger
  • Safari im geländegängigen Fahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Reservierung eines Schimpansen- und Gorilla-Permits
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.16)
  • Reiseliteratur
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Hütte im MBZ
  • 4 Ü: Lodge im DZ
  • 4 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • Mahlzeiten: 11×F, 2×M, 8×M (LB), 10×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 US$); 1 Gorilla-Permit (ca. 600 US$ mit der Anzahlung zu begleichen); 1 Schimpansen-Permit (ca. 150 US$ mit der Anzahlung zu begleichen); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist, Trittsicherheit sowie gute Kondition für mehrstündige Wanderetappen. Das Mindestalter für das Gorilla- und Schimpansen-Tracking beträgt 15 Jahre; die Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden

Hinweise

Bitte beachten Sie die gesonderten Stornobedingungen für die Gorilla- und Schimpansen-Permits: Die Permits werden direkt nach Reiseanmeldung gekauft und sind nicht erstattungsfähig. Wir empfehlen den Abschluss einer Reise-Rücktrittsversicherung.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 3690 EUR zzgl. Flug, Täglich ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Uganda

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Gesamtfläche des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, also in etwa zwei Drittel der Fläche Deutschlands. Fast ein Sechstel des Landes wird von Wasserflächen eingenommen. Uganda grenzt im Südosten an den Viktoriasee, im Süden an Ruanda und Tansania, im Osten an Kenia, im Norden an den Sudan und im Westen an die Demokratische Republik Kongo.

In Nord-Süd-Ausrichtung durchzieht der zentralafrikanische Grabenbruch das Land. Dieser geht zurück auf die erdgeschichtlich jungen Krustenbewegungen in der afrikanischen Platte. Auf dem Boden des Grabenbruchs liegen der Edward- und der Albertsee. Die Murchison-Fälle im Westen des Landes stürzen sich mehrere hundert Meter von der oberen Stufe des Grabens hinab. Der höchste Punkt des Landes, die Margherita-Spitze (5110 m), liegt im schneebedeckten Ruwenzori-Bergmassiv, das sich an der westlichen Landesgrenze zur DR Kongo entlangzieht. Von den Ruwenzoris nach Süden gehend wechselt die Landschaft von Savannen zu terrassenartigen Hügeln, Teeplantagen und letztlich zu tropischen Bergwäldern, die schon an das Hochland von Ruanda und Burundi erinnern.

Der Norden des Landes ist semiarid und unfruchtbar. Aus dieser Region erhebt sich der 4321 m hohe Vulkan Mt. Elgon. Die fruchtbarste Region ist die dicht besiedelte Region Baganda.

Politik und Gesellschaft
Seit 1991 besteht in Uganda eine präsidiale Republik. Das Parlament setzt sich aus 276 Mitgliedern zusammen, von denen 214 gewählt und 62 vom Präsidenten ernannt werden. Seit der Absetzung des totalitären Systems im Jahr 1986 ist Yoweri Kaguta Museveni Präsident des Landes. Die Regierung ist sowohl von demokratischen, als auch von totalitären Zügen geprägt. Politisch wirksam ist faktisch nur Musevenis Partei. Jedoch plädierte 2005 eine große Mehrheit der Bevölkerung für die von Museveni vorgeschlagene schrittweise Entwicklung eines Mehrparteiensystems.

Die Bevölkerung, geschätzt auf ca. 31,4 Millionen Personen, weist ein jährliches Bevölkerungswachstum von 3,3 % auf. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung liegt bei 15 Jahren, zwei Drittel der über 15jährigen können lesen und schreiben, 98 % verfügen über Grundschulbildung. 40 % der Einwohner bekennen sich zum katholischen Glauben, 35 % zum anglikanischen, 12 % sind Muslime und ca. 12 % gehören lokalen, traditionellen Religionen an.

Neben Kisuaheli ist auch Englisch Landessprache. Ansonsten sind zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro sowie west- und ostnilotische Sprachen verbreitet.

Klima
Einer der Hauptgründe, weshalb Uganda von Europäern seit jeher geschätzt wurde, ist das nahezu mitteleuropäische Klima. Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Regionen hat Uganda ein ausgeglichenes, gemäßigtes Klima, das daraus resultiert, dass ein Großteil des  tropischen Landes auf einem Plateau von ca. 1000 m Höhe liegt. Die Tagestemperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 25 °C und 35 °C, nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.  Durch die spürbare Abkühlung während der Nacht ist ein erfrischender Schlaf gewährleistet. Dies soll und darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kraft der Sonne in dem am Äquator gelegenen Uganda während des Tages nicht unterschätzt werden darf. Europäische Besucher sind in jedem Fall gut beraten, für Aufenthalte im Freien ausreichenden Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme etc.) mitzunehmen. Die Niederschläge (1000–1500 mm) fallen größtenteils in den Monaten April und Mai, aber auch Oktober und November sind regenreicher als der Rest des Jahres. Niederschläge fallen zumeist als kurze Platzregen. Mehrstündige Regenfälle kommen nur selten vor. Aus diesem Grund ist jede Jahreszeit für Reisen geeignet und bietet spezifische Reize.

Sicherheit
Uganda ist, von einigen Gebieten im Norden des Landes abgesehen, ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl an der Tagesordnung. Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich – egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher ist man vielerorts der Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Dies ist in Uganda nicht anders als in vielen anderen Ländern der Welt, und mit einem umsichtigen Verhalten und der Beachtung allgemeingültiger Sicherheitsmaßnahmen können im Allgemeinen Sicherheitsprobleme verhindert werden.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Äußerste Achtsamkeit bei größeren Menschenansammlungen, z. B. auf Märkten, Flughäfen, in Bussen

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o. ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Zeitverschiebung
Die Lokalzeit in Uganda entspricht im Winter der Zeit in Deutschland + 2h. Während der europäischen Sommerzeit sind die ugandischen Uhren den deutschen nur um eine Stunde voraus.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Uganda ein Visum. Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Es ist möglich, sich bei Einreise nach Uganda ein Visum ausstellen zu lassen. Dies ist sowohl am Einreiseflughafen Entebbe möglich, als auch bei Überlandeinreisen, z. B. aus Ruanda. Die Gebühren in Höhe von 50 US$ sind in bar zu entrichten und sind (besonders bei der Einreise per Flug) im Handgepäck mitzuführen.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus (potentiellen) Infektionsgebieten (z. B. Kenia, Äthiopien) einreisen – also auch bei Zwischenlandung in Addis Abeba mit Ethiopian Airlines. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren gelben Impfausweis bei der Einreise im Handgepäck mitführen müssen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.

Wenn Sie Ihr Visum trotzdem bereits vor Abreise aus Europa erhalten möchten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030–3101160 oder im Internet unter www.visum.de. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Beachten Sie bitte, dass Sie jegliche Visa erst nach Erhalt der Restrechnung beantragen sollten.

Botschaft der Rep. Uganda
Axel-Springer-Str. 54a
D-10117 Berlin

Tel.: 030-24047556 / 030-24047556
Fax: 030-24047557

Generalkonsulat der Republik Uganda
Forchheimergasse 5
A-1230 Wien,

Bankverbindung: Creditanstalt, Konto Nr. 0160-33870/00, BLZ.: 11000
Tel.: 0043 1 863 11 40 0043 1 863 11 40
Fax.: 0043 1 863 11 43

Section consulaire de l'Ambassade
Ouganda (République de l'Ouganda)
1202 Genève
Rue Antoine Carteret 6bis

Tel.: 004122/339 88 10
Fax: 004122/340 70 30
E-Mail: mission.uganda@ties.itu.ch  


Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit


Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise nach Uganda geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die medizinische Versorgung in Uganda ist mit mitteleuropäischem Standard nicht vergleichbar. Neben den Großstädten gibt es auch in ländlichen Gegenden staatliche oder private, z. T. kirchliche Krankenhäuser bzw. Gesundheitsstationen. In den staatlichen Krankenhäusern können Versorgungsengpässe in der Bereitstellung von Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterial vorkommen. Sowohl in den größeren als auch in kleineren Städten gibt es Apotheken, in denen Antibiotika, Durchfallmittel, Verbandsmaterial etc. erworben werden können.  

Vor der Reise

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz ist dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette).

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren um mit ihm alles genau zu besprechen.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit folgende Impfungen empfohlen:

- Gelbfieber (vorgeschrieben)

- Typhus

- evtl. Tollwut

Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de    

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Malaria
Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist in der Regel zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Tragen Sie bitte zum Schutz außerdem lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray!

Höhenkrankheit
Höhenlagen über 2.000 m sind grundsätzlich nur für Reisende ohne Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen. Um dies zu überprüfen, ist ab 45 Jahren eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll, u. U. mit Belastungs-EKG. Die Höhenkrankheit tritt bei fehlender Höhenanpassung auf. Sie ist gefährlich, wenn Frühzeichen der Erkrankung nicht beachtet werden. Dabei ist das Erkrankungsrisiko bei gesunden Erwachsenen etwa gleich (Raucher gleich Nichtraucher, Sportler gleich Untrainierte, Ältere gleich Jüngere). Bei Kindern und Kleinkindern besteht ein etwas höheres Risiko. Herz-Kreislauf- und Lungenkranke sollten sich nicht über 2.000 m Höhe aufhalten. Da vernünftiges Verhalten auch noch nach Beginn der Erkrankung Vielen helfen kann, ist die Beachtung helfender Maßnahmen wichtig.

Die Erkrankung

Akute milde Höhenkrankheit: Sie ist häufig (bei ca. 30 % der Bergwanderer über 3.000 m) und wird ausgelöst durch "höhentaktische Fehler" bei der Höhenanpassung: Überanstrengung und Eile beim Aufstieg, Alkohol, Flüssigkeitsdefizit durch Schwitzen, Infekte sowie Schlafmittel verschlimmern den Verlauf. Allgemeine Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Schwäche, Sehstörungen und psychiatrische Störungen wie Kritiklosigkeit, Überaktivität, vernunftwidriges Verhalten werden oft noch toleriert, sind aber besonders gefährlich durch Auslösen schwerer Bergunfälle. Auch ohne Unfall fördert der weitere Anstieg unter Beschwerden die Verschlimmerung des Zustandes; dann beginnt häufig die schwere Höhenkrankheit: Wasser lagert sich in Lunge und/oder Gehirn ein und führt zu einer lebensbedrohlichen Situation: Lungen- und/oder Hirnödem. Nur schnelle Therapie durch raschen Abtransport unter 2.500 m Höhe, Sauerstoff und Medikamente können helfen.

Erkennen der Gefahr

1. Frühzeichen: Kopfschmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, kurze nächtliche Atemstörung, Leistungsabfall, Wasserödeme unter der Haut, Sehstörungen, Herzschlag beschleunigt um über 20 %.

2. Warnzeichen: Rapider Leistungsabfall, konstante schwere Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, nächtliche Atemnot in Ruhe, schnelle Atmung, Herzjagen, Schlaflosigkeit, schwere Übelkeit, Erbrechen, trockener Husten, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit, Gang-/ Stehunsicherheit, weniger als ½ Liter Urinausscheidung pro 24 Stunden. Der Patient darf nicht alleine absteigen!

3.Alarmzeichen: schwerkranker, bewusstloser oder "verrückter" Patient, Atemnot in Ruhe, schwerer Husten mit braunem Auswurf, Bewegungsstörungen, Druck auf der Brust, rasselnde Atmung.

Maßnahmen

1. bei Frühzeichen gilt: zumeist ist eine Nachtruhe auf gleicher Höhe verantwortbar. Verschwinden alle Probleme in Ruhe, kann der Betroffene möglicherweise langsam weiter aufsteigen. Bringen Sie sich in Ruhelage. Falls sich dadurch keine Besserung einstellt, steigen Sie nach einigen Stunden auf niedrigere Höhen ab (einzige wirk-same und sinnvolle Therapie).

2. Verschlimmert wird die Höhenkrankheit z. B. durch Verzögern der Therapie, sie kann dann sehr gefährlich werden. Wenn irgend möglich sollten Aktivitäten in den ersten zwei Tagen sehr reduziert werden. Leichte Mahlzeiten, kein Alkohol, viel Flüssigkeit trinken, keine kohlensäurehaltigen Getränke (Sprudel ausquirlen!), keine Nahrungsmittel, die Blähungen fördern.

3. Bei Warnzeichen gilt: nur der sofortige, auch nächtliche Abstieg kann helfen. Warten auf gleicher Höhe ist gefährlich.

4. Bei Alarmsymptomen gilt: aktuelle Lebensgefahr!

Ein Abtransport durch Träger ist meist möglich, dauert aber oft zu lange für den Patienten in Lebensgefahr. Die sichere Prophylaxe (langsame Höhenanpassung) ist bekannt und einfach, wird aber selten realisiert. Medikamente wie z. B. Diamox sind zur prophylaktischen Einnahme völlig ungeeignet und höchst umstritten, eine Einnahme kommt allenfalls unter ärztlicher Aufsicht beim Abstieg in Frage. Empfohlene, wirksame Medikamente zur Therapie im Falle einer schweren Erkrankung sind dem Arzt vorbehalten (Nifedipin, Lasix). Sauerstoff aus mitgeführten Flaschen hilft nur, Zeit für den Transport zu gewinnen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die ugandische Küche ist im Allgemeinen gut und bekömmlich. Bessere Restaurants weisen durchaus in punkto Hygiene europäischen Standard auf, aber auch in den Garküchen lässt sich in der Regel unbedenklich essen. In Afrika nimmt man sich für das Essen viel Zeit, weshalb Sie Geduld für längere Wartezeiten mitbringen müssen.

Es ist nicht notwendig, für eine Reise nach Uganda Lebensmittelvorräte mitzubringen. Auf den Märkten gibt es ein großes Angebot an Früchten und Straßenhändler bieten preiswerte Lebensmittel und Snacks an.

Afrikaner trinken meistens Wasser und auch Reisende können unterwegs unproblematisch Mineralwasser in großen oder kleinen Plastikflaschen erwerben. Auch Fruchtsäfte und Softdrinks werden an Kiosks und von Straßenhändlern feilgeboten. Überall in Uganda wird schmackhaftes Bier verkauft, das vorwiegend aus den einheimischen Brauereien stammt und auf das die Ugander stolz sind.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. Mit einigen freundlichen Worten gelingt in den allermeisten Fällen ein gelungener Schnappschuss.

Das sicherste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität und Ersatzakkus. So müssen Sie auf Ihrer Reise nicht auf die vielleicht besten Fotos verzichten. Ihre Ersatzakkus können Sie problemlos in Hotels und Unterkünften mit Stromanschluss wieder aufladen. Für die ugandischen Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Bekleidung und Reisegepäck
Wir empfehlen für das feuchtheiße Klima leichte, weite und strapazierfähige Baumwollkleidung. Während des gesamten Jahres kann leichte Freizeitkleidung getragen werden, dazu eine (Fleece-)Jacke oder ein Pullover für den Morgen und Abend. Auch eine Regenjacke sollte im Gepäck sein. Für Abends empfiehlt sich zum Schutz gegen Malaria außerdem lange, helle Kleidung, zusätzlich eingesprüht mit Mückenspray. Bei Besuchen in Kirchen bzw. Moscheen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten in dieser Situation im Gepäck bleiben. Auf Safari sollten Sie die Menge der Kleidung den Transportkapazitäten anpassen und neutrale Farben wie zum Beispiel khaki, braun oder grün bevorzugen.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich an einer Rundreise teilnehmen, während der Sie alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres  dadurch belastet, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte, als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Bitte vergessen Sie auch nicht, dass sich einfache Gelegenheiten zum Waschen bieten.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten von

der Benutzung von Koffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an - wir beraten Sie gern.

Gesundheit

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser (z. B. auf Trekkingtouren). Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Uganda ist der Uganda Shilling (1 € = ca. 3000 USh). Es gibt Münzen zu 100, 200 und 500 USh und Banknoten zu 1000, 5000, 10.000, 20.000 und 50.000 USh. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US$ in bar zu empfehlen, die Landeswährung ist in Deutschland nicht erhältlich. Beide Währungen können problemlos in Uganda Shilling gewechselt werden, allerdings nur in größeren Städten, z. B. Entebbe, Kampala und Fort Portal. Kleinere Wechselstuben haben in der Regel bessere Wechselkonditionen als Banken. US$ werden teilweise auch als direktes Zahlungsmittel akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass das Visum bei der Einreise in jedem Fall in US$ und bar bezahlt werden muss. Während Bargeld in der Regel ohne Gebühren getauscht wird, wird bei Reiseschecks eine manchmal ziemlich hohe Gebühr erhoben. (je nach Bank bis zu 5 % des Scheckwertes). Sollten Sie Reiseschecks verwenden, vergessen Sie bitte nicht die Umtauschbescheinigung dafür, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei deren Vorlage möglich ist. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. In den größeren Städten (Entebbe, Kampala, Fort Portal) stehen auch Geldautomaten zur Verfügung, an denen sie mit VISA oder Maestro (ec-Karte) Bargeld abheben können. Die Bezahlung mit Kreditkarte (am besten VISA) ist bisher nur in exklusiven Safarilodges und in größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung in Uganda beträgt 250 Volt/ 50 Hz. Für Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Telefonieren und Kommunikation
Soweit man sich in Gebieten mit Netzempfang befindet, ist es problemlos möglich mit deutschen Mobilfunktelefonen zu telefonieren oder SMS zu schreiben. Viel günstiger ist es allerdings, sich lokale Prepaid-Karten zu kaufen z. B. von MTN, welche in allen größeren Städten in offiziellen Läden verkauft werden. Aufladeguthaben können Sie auch in kleineren Orten und in kleinen Läden kaufen.

Internationale Anrufe nach Uganda erfordern die internationale Landesvorwahl 00256. Um nach Deutschland telefonieren zu können, müssen Sie die Vorwahl 0049 wählen, anschließend die gewünschte Ortsvorwahl ohne 0. Am Beispiel Berlin: 0049 30...

Email- und Internetzugang erhalten Sie in Entebbe, Kampala und Fort Portal. 

Literatur über Uganda

Literatur über Uganda

Informationsmaterial zu Uganda

Die Literatur über Uganda ist recht überschaubar, dennoch zieht sich die Bandbreite von Reiseführern und Reisebeschreibungen bis hin zu Romanen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer

Uganda/Ruanda, Reise Know How 2010 (ISBN 3-8317-1909-8)

Kenia/Tansania/Uganda, Natur- und Tierverlag (ISBN 3-931-58786-4)

Uganda Landkarte 1:600.000, Verlag Reise-Know-How (ISBN 3-8317-7213-4)

Romane und Reiseberichte

Hey, Muzungu! Reisenotizen aus Uganda, N. Weber (ISBN 3-981-32751-9)

Die Schlangengrube – Moses Isegawa (ISBN 3-896-67160-X)

Der letzte König von Schottland – Giles Foden (ISBN 3-746-62337-5)

Abessinische Chronik – Moses Isegawa (ISBN 3-89667-100-6)

Bildbände 

Perle Afrikas: Impressionen aus Uganda (ISBN 3-981-29440-8)

Uganda.de

Uganda.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Uganda und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. 

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Uganda.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Uganda.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Uganda. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Uganda

Uganda

Mount Elgon (4321 m)
7 Tage Trekkingreise

  • Geheimtipp für Natur- und Trekkingfreunde

  • Ursprünglicher Bergwald und Hochgebirgsflora

UGAELG 3
 
ab 1340 EUR
 
 
 
 
 

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