• Roraima-Tepuy in Venezuela, Südamerika
  • Unterwegs am Salto Angel, Venezuela
  • Piaroa Indigena im Grenzgebiet Venezuela - Kolumbien
  • Wasserschwein in den Llanos
  • Auge in Auge mit einem Krokodil in den Llanos, Venezuela
  • Mit DIAMIR unterwegs im Orinocodelta
  • Malerische Hochlandlagune
  • Babykaiman
  • Unterwegs im Orinocodelta
  • Unterwegs in der Tafelbergregion Venezuelas
  • Mit DIAMIR unterwegs zum Roraima, Tafelbergregion Venezuela
  • Unterwegs in der Tafelbergregion Venezuelas
  • Bucht an der Karibikküste Venezuelas

Venezuela

 

Geheimnisvolles Venezuela – Tafelberge & Tierparadies

19 Tage Natur- oder Trekkingrundreise, Safari

    
Dauer 19 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1990 EUR   drucken
Tourcode VENINT   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

Erleben Sie ganz Venezuela in einer Reise: Von den Anden rund um Merida geht es über die weiten Hochebenen des Paramo in die Llanos, dem Naturparadies Venezuelas. Schon Alexander von Humboldt war von der Möglichkeit, eine Vielzahl an Tieren in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten, begeistert. Am Tag und in der Nacht gehen Sie auf spannende Pirsch, um Kaimane, Schildkröten, Brüllaffen, Vögel, Ameisenbären und mit viel Glück sogar den seltenen Jaguar zu entdecken. Im Anschluss wählen Sie, ob Sie die venezolanischen Tafelberge bei einem 6-tägigen Trekking zum Roraima-Tepui erklimmen möchten oder auf Natursafari den Canaima NP mit dem höchsten Wasserfall der Erde, dem Salto Angel, und das Orinocodelta kennenlernen möchten. Bei unserer Trekkingoption erwartet Sie eine anspruchsvolle Expedition entlang vielfältiger endemischer Flora und Fauna in die „Verlorene Welt“, wo Sie mit einem Ausblick über Venezuela, Brasilien und Guyana belohnt werden. Das Natursafariprogramm lädt Sie stattdessen in den Canaima NP ein, wo wir Sie neben dem Salto Angel außerdem auf einer einmalige Wanderung hinter den Wasservorhang des Salto Sapo führen. Sie erleben eine Bootsfahrt in atemberaubender Kulisse und schlafen urig in Hängematten. Im Orinocodelta schauen Sie anschließend den quirligen Flussdelfinen beim Jagen zu, besuchen eine indigene Gemeinde und fischen Piranhas. Als krönender Abschluss der Reise treffen Sie an der Küste im Mochima NP wieder auf die Gruppe und verleben entspannte Badetage.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Höhepunktereise mit wahlweise Roraima-Trekking oder Besuch des Canaima NP und des Orinocodeltas

  • Los Llanos-Pirsch zu Schildkröten, Kaimanen und Anakondas

  • Canaima NP: Salto Angel, höchster Wasserfall der Welt

  • Tierbeobachtung im Orinocodelta: Delfine, Affen uvm.

  • Roraima NP: Trekking zu beeindruckenden Tafelbergen mit imposantem Weitblick nach Brasilien & Guyana

  • Relaxen an karibischen Stränden im Mochima NP

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft in Caracas

Individuelle Anreise nach Caracas – Willkommen in Venezuela! Sie werden am Flughafen empfangen und zu Ihrer ersten Unterkunft gebracht. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Caracas – Merida (F)

Zeitiger Transfer zum Flughafen Caracas und Flug nach El Vigia. Hier werden Sie bereits erwartet, um weiter nach Merida zu fahren. Nachdem Sie Ihr Gepäck in Ihrer heutigen Posada untergebracht haben, steht eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Sie besuchen das Zentrum Meridas mit seiner kolonialen Architektur, die Plaza Bolivar, den Mercado Principal und die Eisdiele Coromoto, welche aufgrund ihres vielfältigen Angebots im Guiness-Buch der Rekorde steht. Übernachtung in einer Posada.

3. Tag: Teleferico Merida (F/M)

3. Tag: Teleferico Merida (F/M) 1

Heute unternehmen Sie einen Ganztagesausflug mit der Teleferico, der neu eröffneten Seilbahn von Merida. Sie steigen an mehreren Stationen aus und unternehmen geführte Wanderungen. Sollte eine Fahrt mit dem Teleferico nicht möglich sein, unternehmen Sie einen Ausflug in das koloniale Andendorf Jaji, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Nach einem Rundgang durch das restaurierte Dorf und dem Besuch einer Kaffee-Hacienda, bleibt Zeit für einen kleinen Abstecher zu einer sogenannten Trapiche, wo Zuckerrohr gepresst wird. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Merida – Paramo (F/M/A)

Ihre Fahrt geht heute ins Paramo: Das andine Hochland erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 3200 und 4300 m mit tagsüber sommerlichen, nachts winterlichen Temperaturen. Die offenen, von Winden durchkämmten Flächen beherbergen Frailejones, eine typische Pflanzenart sowie mit der Steinkapelle von Juan Felix Sanchez sogar ein UNESCO-Kulturerbe. Von dort aus fahren Sie über den Pico El Aguila auf 4007 m weiter zur Lagune Mucubaji, von wo aus Sie eine Wanderung zur Laguna Negra (etwa 4 km) starten. An klaren Tagen bietet die Lagune einen beeindruckenden Ausblick. Weiterfahrt nach Altamira. Übernachtung in einer Posada.

5. Tag: Altamira – Los Llanos (F/M/A)

5. Tag: Altamira – Los Llanos (F/M/A) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie in die gewaltige Savannenlandschaft der Llanos, eine Region mit unglaublich vielfältiger Fauna, in der sich Trockenheit und Überschwemmungen abwechseln. Mehr als 320 verschiedene Vogel- und 50 verschiedene Säugetierarten sind hier beheimatet. Im Camp angekommen, unternehmen Sie je nach Tageszeit eine erste Safari: Aus nächster Nähe können Sie Kaimane, Schildkröten, Brüllaffen, Leguane und viele Vogelarten sehen – und mit etwas Glück sogar eine Anakonda. Übernachtung in einer einfachen Herberge.

6. Tag: Safari in den Llanos (F/M/A)

6. Tag: Safari in den Llanos (F/M/A) 1

Heute sind Sie mit dem Boot unterwegs, um Flussdelfine, Leguane, Schildkröten, Brillenkaimane und vielleicht auch Riesenotter zu sehen, sowie verschiedene Vogelarten. Auf dem kleinen Nebenfluss des Apure bekommt man einen fantastischen Einblick in die Flora und Fauna dieser Region. Hier werden Sie auch Gelegenheit haben, Piranhas zu fischen. Bis zum Sonnenuntergang bleibt Zeit sich ein bisschen auszuruhen, bevor Sie zu einer Nachtsafari aufbrechen. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Llanos – Barinas – Caracas – Puerto Ordaz (F)

Transfer zum Flughafen von Barinas. Nachmittags Flug über Caracas nach Puerto Ordaz mit Ankunft am Abend. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Puerto Ordaz – Canaima NP (F/M/A)

Sie werden vom Hotel abgeholt und zum Flughafen in Puerto Ordaz gebracht. Mit einem Charterflug geht es in den Canaima NP. Nach Ankunft werden Sie zu Ihrer Lodge gebracht, um dann anschließend eine Exkursion zur Canaima-Lagune sowie zum Salto El Sapo zu unternehmen, wo Sie einen atemberaubenden Wasservorhang durchwandern. Übernachtung in einer Lodge.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Puerto Ordaz – Santa Elena (F)

Sie fahren nach Santa Elena (ca. 8h) und durchqueren dabei die Gran Sabana – ein wahres Erlebnis. Dieser Tag ist als Transfertag vorgesehen. Unterwegs legen Sie immer wieder Stopps ein und suchen gemeinsam mit Ihrer Tourenleitung ein nettes Lokal für Ihr Mittagessen aus. Übernachtung in einer Lodge.

9. Tag: Wasserfall Salto Angel (F/M/A)

9. Tag: Wasserfall Salto Angel (F/M/A) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie per Boot (ca. 5h) auf dem Carrao- und Churun-Fluss und lernen unterwegs den Pozo de Felicidad, die Isla Orquídea, den Canon del Diablo und den Wey-Tepui sowie den majestätischen Auyan-Tepui kennen. Auf der Isla de Raton essen Sie zu Mittag, bevor Sie ca. 1h durch tropischen Regenwald bis zu einem Aussichtspunkt wandern. Dieser liegt genau gegenüber dem Salto Angel, den Sie bei gutem Wetter in seiner ganzen Höhe bewundern können – mit fast 1000 Metern der höchste Wasserfall der Welt. Sie wandern zurück zum Camp inmitten der Schlucht des Auyan-Tepui. Übernachtung in Hängematten.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Santa Elena – Tek-Fluss (F/M/A)
Fahrt von Santa Elena in die indigene Gemeinde Paraitpui del Roraima. Nach einem leichten Mittagessen beginnen Sie von hier aus Ihre Wanderung. Der erste Anlaufpunkt ist der Tek-Fluss. Hier schlagen Sie Ihr Lager auf und bereiten gemeinsam Ihr Abendessen zu. Übernachtung im Zelt am Fluss. (Gehzeit ca. 4h, 12 km)

10. Tag: Canaima NP (F/M/A)

10. Tag: Canaima NP (F/M/A) 1

Nach Ihrem Frühstück auf der Isla Raton und einem letzten Blick auf den Auyan-Tepui und den Salto Angel geht es mit dem Boot (ca. 3h) zurück durch die Savannenlandschaft nach Canaima. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung in einer Lodge.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Tek-Fluss – Basiscamp (1870 m) (F/M/A)
Morgens beginnen Sie Ihre Wanderung bis zum Fuß des Tafelbergs. Zunächst überqueren Sie den Tek-, dann den Kukenan-Fluss. Letzterer ist ein knapp 40 Meter breiter Fluss und eventuell auftauchende Schwierigkeiten bei seiner Überquerung sind wasserstandsabhängig. In einem ehemaligen Militärcamp auf 1500 m Höhe nehmen Sie ein kurzes Mittagessen ein, bevor es weiter geht zum Basiscamp auf 1870 m Höhe, welches Sie am Nachmittag erreichen. Hier sinkt die Temperatur nachts bis auf 15°C ab und es regnet regelmäßig. Am Abend schlagen Sie Ihr Zeltcamp auf. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 11 km).

11. Tag: Canaima – Ciudad Bolivar (F)

11. Tag: Canaima – Ciudad Bolivar (F) 1

Am Nachmittag erfolgt der Rückflug von Canaima nach Ciudad Bolivar. Nach dem Transfer zum Hotel steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Basiscamp – Los Hoteles (2700 m) (F/M/A)
Dies ist der wohl anspruchsvollste Tag, denn Sie werden drei bis vier Stunden wandern, durch einen Nebelwald mit Palmen und Farnbäumen laufen, um schließlich über eine kleine Steigung zum Plateau des Tepui zu gelangen. Das Mittagessen werden Sie auf halber Höhe an einer Quelle einnehmen. Oben angekommen, errichten Sie im Schutz einiger Felsbänke schließlich Ihr Zeltcamp. Die Zelte bewahren Sie vor den starken Winden, den steten Regenfällen und den niedrigen, nachts bis auf 5°C absinkenden Temperaturen. Unter einheimischen Reiseleitern nennt man diesen Ort liebevoll auch „Hotel” (Los Hoteles auf 2700 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 3 km).

12. Tag: Ciudad Bolivar – Orinocodelta (F/M/A)

12. Tag: Ciudad Bolivar – Orinocodelta (F/M/A) 1

Nach dem Frühstück Fahrt (ca. 4h) nach San Jose de Buja, einem kleinen Ort im Delta, und von dort aus geht es per Boot zur Lodge. Lernen Sie die eindrucksvolle Landschaft des Orinocodeltas mit seiner einmaligen Flora und Fauna kennen. Auf dem Weg können Sie bereits Süßwasserdelfine (Toninas), Riesenotter, eine Vielzahl von Vögeln und Wasserschildkröten beobachten. In der Lodge lassen Sie sich das Abendessen bei Sonnenuntergang schmecken. Übernachtung in einer einfachen Lodge auf Betten bzw. in Hängematten.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Roraima-Tepui-Oberfläche (F/M/A)
Sie werden den ganzen Tag damit verbringen, den Tafelberg zu erkunden. Bei der Exkursion zum Fenster des Kukenan verlassen Sie noch vor dem Frühstück das Zeltlager und begeben sich auf eine Wanderung (ca. 2h). Bei dieser bekommen Sie die Ostwand des Roraima-Tafelberges, den Matawi-Tafelberg und zu Ihren Füßen den Regenwald von Guyana zu sehen, bevor er im Nebel verschwindet. Rückkehr zum Zeltlager und Frühstück. Nach einer kräftigen Stärkung können Sie sich kurz erholen und kleinere Spaziergänge durch Felsspalten und natürliche Gärten machen, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Tepui-Oberfläche zu genießen. Die Exkursion zum Dreiländereck, wo die Grenzen von Brasilien, Guyana und Venezuela aufeinandertreffen, umfasst zwischen sieben und acht Stunden. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Orinocodelta (F/M/A)

13. Tag: Orinocodelta (F/M/A) 1

Am Morgen werden Sie von den Geräuschen der Tiere geweckt. In dieser Gegend kann man beispielsweise Affen, verschiedene Papageienarten, Tukane, Adler und Hoatzine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Sie unternehmen erneut eine Kanufahrt, um die Warao-Indianer zu besuchen – eine einmalige Gelegenheit, die Ureinwohner, ihre Ursprünge und das Leben fernab der Zivilisation kennenzulernen. Am Nachmittag versuchen Sie sich im Piranha-Angeln. Übernachtung wie am Vortag.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Los Hoteles – Tek-Fluss (F/M/A)

Am späten Morgen beginnen Sie mit dem Abstieg. Das Mittagessen wird im Basiscamp eingenommen. Im Anschluss überqueren Sie erneut den Kukenan- und den Tek-Fluss, wo Sie das Zeltlager aufbauen, um hier Ihre letzte Tournacht zu verbringen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 9h, 13 km)

14. Tag: Orinocodelta (F/M/A)

14. Tag: Orinocodelta (F/M/A) 1

Sie unternehmen weitere Exkursionen um Delta um die Flora und Fauna zu erkunden. Übernachtung wie am Vortag.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Tek-Fluss – Guasipati (F/M/A)
Nach dem Frühstück packen Sie zusammen und wandern das letzte Stück bis nach Paraitepuy (ca. 3h), wo Sie der Wagen erwartet, der Sie nach Norden, nach Guasipati bringt (ca. 4h). Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Orinocodelta – Caripe (F/A)

15. Tag: Orinocodelta – Caripe (F/A) 1

In kleinen Ruderbooten erleben Sie das Erwachen des Orinocodeltas. Nach einem stärkenden Frühstück fahren Sie per Boot zurück nach San Jose de Buja, wo Sie mit einem Minibus in das kleine Städtchen Caripe gelangen. Im Anschluss besichtigen Sie die Guacharo-Höhle, die mehr als 10 km lang ist. Hier ereignet sich jeden Abend zur Dämmerung ein eindrucksvolles Schauspiel: Die Guacharo-Vögel, die hier in einem sehr speziellen Habitat leben und unter strengem Naturschutz stehen, schwärmen zu später Stunde zu tausenden in die Nacht hinaus. Übernachtung im einfachen Gästehaus.

Tourenverlauf für die Teilnehmer des Trekkings:
Orinoco – Maturin – Caripe (F/A)

Sehr früh geht es weiter, wieder in Richtung Puerto Ordaz. Sie überqueren den Orinoco auf einer imposanten Brücke und erreichen Maturin. Anschließend geht es weiter nach Caripe, wo Sie am späten Nachmittag den anderen Gruppenteil wiedertreffen und gemeinsam die Höhle besuchen.

16. Tag: Caripe – Mochima NP (F/A)

Nach dem Frühstück fahren Sie ca. 4h in den Mochima NP, um in einer Lodge das Strandambiente zu genießen. Übernachtung in einer Posada.

17. Tag: Mochima NP (F/A)

17. Tag: Mochima NP (F/A) 1

Heute können Sie am Strand entspannen und bei einer Bootsexkursion die nahegelegenen kleinen Inseln erkunden. Häufig werden Sie hierbei von Delfinen begleitet. Picknick am Strand. Übernachtung wie am Vortag.

18. Tag: Mochima NP – Caracas (F)

Zeitiger Flug von Barcelona nach Caracas. Anschließend unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung in Caracas, wirtschaftliches und politisches Zentrum Venezuelas. Sozialistisch-morbider Charme trifft hier auf pulsierendes Leben und vereinzelte koloniale Schönheiten, wie z.B. die Kathedrale oder das Bürgermeisteramt rund um den Plaza Bolivar. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel nördlich von Caracas und können den restlichen Tag am schönen Pool verbringen. Lassen Sie in dieser entspannten Atmosphäre die Eindrücke Ihrer Reise Revue passieren. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: Abreise (F)

Fahrt (ca. 1h) zum Flughafen und individueller Heimflug. Mit vielen Eindrücken Ihrer intensiven Höhepunktereise verlassen Sie dieses vielfältige Land.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
15.10.2017 02.11.2017 1990 EUR
21.10.2018 08.11.2018 mit DIAMIR-Tourenleitung 2090 EUR Anfragen
20.01.2019 07.02.2019 mit DIAMIR-Tourenleitung 2090 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1100 EUR
EZ-Zuschlag (EZ nicht überall verfügbar) 220 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab/an Caracas

  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Englischsprachige, lokale Tourenleitung während des Trekkings vom 8.-15. Tag
  • DIAMIR-Tourenleitung
  • 5 Inlandsflüge in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Alle Fahrten in privaten Kleinbussen oder Geländewagen
  • Alle Bootsfahrten laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Trekkingausrüstung (außer Schlafsack)
  • Reiseliteratur
  • Mit Canaima NP:
  • 6 Ü im Hotel im DZ, 2 Ü in Lodge im DZ, 4 Ü in Gästehaus im DZ, 2 Ü in Herberge im DZ, 3 Ü in Herberge in Hängematte
  • Mahlzeiten: 18×F, 10×M, 12×A
  • Mit Roraima Trek:
  • 6 Ü im Hotel im DZ, 5 Ü im Zelt, 4 Ü in Gästehaus im DZ, 1 Ü in Lodge im DZ, 2 Ü in Herberge im DZ
  • Mahlzeiten: 18×F, 10xM, 12xA

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland (ca. 70 US$); optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich aber auf heißes, feuchtes Klima und lange Fahrtstrecken (im Boot oder Fahrzeug) einstellen. Flexibilität, Teamgeist und Komfortverzicht sind unbedingt Voraussetzung für die Teilnahme und der Schlüssel zu einer erlebnisreichen und schönen Reise! Die Reise hat Expeditionscharakter, Routen und Programmpunkte werden ggf. vor Ort den Gegebenheiten angepasst.

Für Teilnehmer, die sich für das Roraima-Trekking entscheiden: Schwierigkeit 3
Trittsicherheit, eine gute Kondition für mehrstündige, anspruchsvolle Wanderetappen, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Diese Tour ist nicht geeignet für Personen mit Herz-/Lungen-Problemen. Die Höhe, die Luftfeuchtigkeit, der wechselnde Luftdruck, die Anstrengung sowie die Ermüdung können zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, die auf Grund der Abgeschnittenheit der besuchten Höhepunkte nur äußerst schwer behandelt werden können. Außerdem ist das Trekking eher ungeeignet für Diabetiker, da die Mahlzeiten nicht immer zeitlich-regelmäßig eingenommen werden können.

Hinweise

Bitte beachten Sie, das Venezuela ein sehr ursprüngliches Reiseland ist und gerade deshalb einen besonderen Reiz ausübt. Die touristische Infrastruktur und Servicebereitschaft ist in einigen Fällen noch weit vom europäischen Standard entfernt, Sie müssen z.B. in abgelegenen Lodges mit Engpässen bei der Wasser- und Stromversorgung und mit einfachsten Verhältnissen rechnen. Tourenänderungen aufgrund von Flugstreichungen sind möglich. In diesem Fall werden wir das Programm so ändern, sodass Sie trotzdem die bestmögliche Leistung erhalten – die Sicherheit und das Interesse unserer Gäste haben jederzeit höchste Priorität.

Zusatzinformationen

Auf den Inlandsflügen (Caracas – El Vigia, Barinas – Caracas – Puerto Ordaz) liegt das Gepäcklimit bei 20 kg pro Person.

Hinweise zur Variante mit Canaima NP:

Bitte beachten Sie, dass es bei der Hängematten-Übernachtung im Canaima NP nicht möglich ist, ein Einzelzimmer zur Verfügung zu stellen.

Das Gepäcklimit für den Flug Canaima NP – Puerto Ordaz liegt bei 10 kg pro Person. Sie dürfen bis zu 20 kg mitführen, müssen das Übergepäck allerdings vor Ort zahlen (ca. 1 US$/kg). Ihr Hauptgepäck übergeben Sie in Puerto Ordaz Ihrem Guide, der dieses deponiert und es Ihnen in Ciudad Bolivar (11. Tag) wieder aushändigt. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie mit kleinen Chartermaschinen unterwegs sein werden. Weniger das Gewicht, sondern die Maße Ihres Gepäcks sind entscheidend, sodass Sie auf sperriges Gepäck verzichten sollten und es in Puerto Ordaz zwischenlagern sollten.

9.Tag: Sollte der Wasserstand zu niedrig für eine Bootsfahrt sein, wird ein Tagesausflug zum Salto Angel nicht möglich sein. Alternativ würde dann ein Tagesausflug zur Kavac-Schlucht angeboten mit Überflug über den Salto Angel. Dieses Ersatzprogramm kostet 65 € p.P. Aufpreis.

Hinweise zur Variante mit Roraima NP:

Die Zeltübernachtung erfolgt im Zwei-Mann-Zelt. Sie können gegen Aufpreis auch ein Einzelzelt buchen. Die Trekkingausrüstung vor Ort beinhaltet Zelte (inkl. Toilettenzelt), Isomatten, Verpflegung, Kochutensilien. Sie tragen während des Trekkings Ihr eigenes Trekkinggepäck selber, Träger tragen die restliche Ausrüstung. Gegen einen Aufpreis von ca. 100 € können Sie einen Träger beauftragen, Ihr Gepäck zu tragen, wobei Sie Ihren Schlafsack und Ihre Isomatte in jedem Fall selber tragen müssen (volumenbedingt). Zudem besteht vor Ort die Möglichkeit, einen Schlafsack zu mieten (ca. 30 US$).

Service

Venezuela

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Venezuela mit der Hauptstadt Caracas liegt im Norden von Südamerika, zwischen Kolumbien, Guayana und Brasilien. 30 % der Fläche nehmen die sog. „Llanos del Orinoco“ (ein weitgespanntes Tiefland) ein, durch das auch der drittlängste Fluss Südamerikas fließt. Der sich im Norden anschließende Maracaibo-See ist der größte See Südamerikas. Das Land bietet seinen Besuchern 42 Nationalparks sowie 20 weitere Naturschutzgebiete. Das im Norden gelegene karibische Meer besitzt eine Küste von mehr als 2.800 km Länge gesäumt von zahllosen größeren und kleinen Inseln.

Politik und Gesellschaft
Die frühere Kolonie erlangte 1821 die Unabhängigkeit von Spanien und Venezuela wurde über viele Jahre vom ebenso charismatischen wie stark umstrittenen Linkspopulisten Hugo Chavez Frías regiert, dessen Vorstellung es war, aus dem Land eine sozialistische „Insel der Glückseligkeit“, ähnlich wie Cuba, zu machen. Trotz teilweiser großer Zustimmung in der Bevölkerung, stieß der Präsident mit seinem revolutionären Einmann-Projekt auch auf starken Widerstand in demokratisch gesinnten Teilen der Gesellschaft. Verschiedene Versuche der Opposition, den Präsidenten zu entmachten, schlugen allesamt fehl. Auch unter dem neuen Präsidenten Nicolás Maduro, dem ehemaligen Stellvertreter und gelernten Busfahrer wird der bisher eingeschlagene Weg unvermittelt vorgesetzt.

Die Bevölkerung des Landes ist bunt gemischt. Etwa 75% der Einwohner sind Mischlinge, auch Mestizen oder Mulatten genannt; 20% Weiße, 3,5% Schwarze und 1,5% Indigenas. Etwa 93% der Bevölkerung ist römisch-katholisch und nur ca. 2% gehören protestantischen Religionsgemeinschaften an.

Amtssprache in Venezuela ist Spanisch. Des Weiteren werden an die 30 indianische Sprachen von der indigenen Bevölkerung gesprochen.

Sicherheit
Venezuela ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung.

Um das besser Verstehen zu können, sollte man sich stets bewusst sein, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, welche das Bestehlen von Touristen zu Ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die große Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die dabei gegebenen Hinweise zu beachten.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen).

- Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
Venezuelas Klima ist eines der vielfältigsten der Erde und stark geprägt durch die Nähe zum Äquator. Durch die deutlich variierenden geografischen Unterschiede lässt sich das Land in vier verschiedene Klimaregionen teilen. Angefangen von der tropischen Zone (bis 800m) über die gemäßigte Zone (bis 1400m),  der kühlen Zone (bis 2800) und bis zur alpinen Zone sollte man sich auf unterschiedliche Temperatur und Niederschlagsmengen einstellen. Der größte Teil Venezuelas und die meisten großen Städte, wie auch die Hauptstadt Caracas, liegen in der „gemäßigten Zone“. Hier herrschen normalerweise Temperaturen zwischen 12°C und 25° C. Die Gran Sabana  ist eher von Steppelandschaft geprägt, daher heiß und trocken. Ebenso die einzigartigen Tafelberge der Canaima-Region sind umgeben von Regenwald und dem entsprechenden tropischen Klima. Mit starken tropischen Regenschauern ist jederzeit zu rechnen. Diese sind allerdings meistens so schnell wieder vorüber wie sie gekommen sind. Nachts kann es unter Umständen zu einer deutlichen Abkühlung auf ca. 20°C kommen, was zwar immer noch warm ist, einen durch die Tageshitze aufgeheizten Körper aber schnell frieren lässt. Z. B. auf dem Roraima Tepui kann die Temperatur nachts bei klarem Himmel auch einmal auf unter 10°C sinken. Jahreszeiten wie in Europa kennt man hier nicht, auch Dauerregen ist selten. Die Delta-Region ist von feucht-tropischem Klima dominiert mit entsprechend hohen Temperaturen um die 29°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Den absoluten Gegensatz zu den tropischen Regionen des Landes bildet die Andenregion in der „alpinen Zone“ mit Durchschnittstemperaturen zwischen 10°C und 18° C. Diese streckt sich von der Küste bis zum Übergang nach Kolumbien und erreicht eine Höhe von 1200 bis 5007 Metern, die der höchste Berg der venezolanischen Anden, der Pico Bolívar misst. Auf diesem ist auch stets eine Schneekuppe zu sehen.

Ungefähr von Mai bis Oktober herrscht in Venezuela die Regenzeit, von November bis April die Trockenzeit. Beide variieren allerdings stark, so kann es auch in der Trockenzeit zu Regenfällen kommen, ebenso wie es auch Regenzeiten gab, in denen der Regen ausblieb.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -6:30 Stunden. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Caracas erst 5:30 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Caracas daher um 6:30 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -5:30 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es nicht.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Venezuela benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültigen Reisepass. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmung kann die Verweigerung der Einreise nach sich ziehen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach venezolanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie vom Maschinenlesbaren Teil und vom Einreisestempel anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. Eine solche Vorgehensweise wird seit langem auch von der Touristenpolizei empfohlen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Venezuela ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bedenken Sie, dass sich Gesundheitssituationen täglich ändern können.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A, Gelbfieber und bei längeren Aufenthalten gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut zu empfehlen. Ein Gelbfieber-Impfnachweis kann, abweichend von den offiziellen Bestimmungen, von allen Reisenden verlangt werden. Die Impfung wird allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Venezuela in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt (hierzu gehören nahezu alle Landesteile außer zentrale Abschnitte der Nordküste). Medizinische Ausnahme­bescheinigungen werden nicht akzeptiert.

Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit vonnöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

In einigen Regionen Venezuelas ist Malaria verbreitet (u.a. südöstlicher Bundesstaat Bolivar). Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Venezuela eher unwirksam.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen, empfehlen wir Ihnen sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

-       CRM Centrum für Reisemedizin – www.crm.de
-       Weltgesundheitsorganisation – www.who.int/countries/en (in Englisch)
-       Liste der Gelbfieberimpfstellen – www.fit-for-travel.de/reisemedizin/

 

Während der Reise

Während der Reise

Gesundheit
Während der Reise
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich, besonders im Hochgebirge, die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder Lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr

Verpflegung
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 10,- USD rechnen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In größeren Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom

Geld, Strom

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Venezuela ist der Venezolanische Bolivar (Bs.). Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar in bar in kleinen Noten (5, 10 und 20 Dollar-Noten) zu empfehlen. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sein. 300,- Euro pro Person sollten als Reisekasse für diese Reise genügen. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. In größeren Städten kann man mit EC- oder Kreditkarte Geld abheben und auch das Begleichen von Rechnungen mit Kreditkarten setzt sich in touristischen Zentren nach und nach durch. Verlassen Sie sich aber bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve, auch für medizinische Notfälle, ist eine EC- oder Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung ist 110 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. 

Literatur über Venezuela

Literatur über Venezuela

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Venezuela. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

"Inseln in der Zeit" sehr informativer Bildband von GEO

Venezuela Expedition zu den letzten weißen Flecken der Erde v. Uwe Georg

Für Ornithologen „Enzyklopädie der Vögel“ von Christopher M. Perrins Ausgabe 96 vom Orbis Verlag.

"Venezuela von den Anden zum Orinoko" - APA GUIDE Venezuela

„Der Traum Vom Eldorado: Deutsche Conquista in Venezuela Im 16. Jh. v. Rolf Walter sowie eine Reihe weiterer Reiseführer. 

Venezuela.de

Venezuela.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Venezuela und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Venezuela.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Venezuela.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Venezuela

Venezuela

Pico Humboldt & Pico Bolivar
9 Tage Reisebaustein

  • Traumpanoramen auf dem Dach Venezuelas

  • Smaragdgrüne Lagunen und weiße Gipfel

VENHUB 4
 
ab EUR
 
 
Venezuela

Venezuela

Baden, Strand, Relaxen
4 Tage Reisebaustein

  • Badeaufenthalt in Choroni

  • inkl. Bootsfahrten nach Chuao

VENBAD 1
 
ab EUR
 
 
Venezuela

Venezuela

Wetterleuchten des Catatumbo
2 Tage Naturbaustein

  • Wetterleuchten des Catatumbo

VENMAR 0
 
ab 155 EUR
 
 
 
 
 

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Marit Reichelt

Marit Reichelt

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+49 (0)351 31 20 7 - 146

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